Overnight - The change of my life Part[17]
Overnight - The change of my life Part[17]
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ok...ich weiß, ich hab schon voll viele storys...aber die idee zu dieser story hier ist mir vor ein paar minuten gekommen und ich muss sie jetzt einfach sofort on stellen!! will auch unbedingt wissen, was ihr davon haltet =]
freu mich also schon auf eure kommentare..egal ob lob oder kritik...ich nehm alles an xD
ich hoffe natrülich dass sie euch gefällt :D
naja...jetzt hör ich besser einfach mal auf zu quatschen und fang einfach an ;D
dann werdet ihr schon sehen :D
----> es geht los =]
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*Prolog*
Er war so zärtlich. Er war so anders. Ganz anders, als all die anderen. Es war ein unglaubliches Gefühl seine Lippen auf meinen zu spüren. Auf meiner Haut. Ich bekam eine Gänsehaut. Ich fühlte mich wohl und es war das schönste Gefühl, dass je ein Mann bei mir ausgelöst hatte. Es war einfach wunderschön, als er in mich eindrang. Fast zu perfekt.
Doch morgen früh würde ich wieder weg sein. Wie immer! Ich möchte schließlich nur ein bisschen Spaß. Das ist Alles. Morgen früh werde ich wieder weg sein, noch bevor er aufwacht. Dann werde ich wieder aus seinem Leben verschwinden, wie ich es schon bei so vielen getan hab.
Part[1]
“Vanessa komm lass das doch. Das ist doch dumm!“
„Ashley, was ist daran bitte dumm? Ich bekomme schließlich immer das, was ich will.
„Ja, aber das ist doch gerade dein Problem. Merkst du denn nicht, dass das bei dir schon so ein kranker Wahn ist?“
Ich schnaubte nur verächtlich und fauchte: „Du hast doch keine Ahnung!“
“Als es mit Ryan aus war und du das gemacht hast, um ihn eifersüchtig zu machen, hab ich das wenigstens noch ein bisschen verstanden. Aber jetzt? Nein, jetzt versteh ich dich einfach nicht mehr. Du hast dich so verändert.“
Ja, sie verstand echt nichts. Ashley hatte doch keine Ahnung.
Doch sie redete gnadenlos weiter: „Nessa, du hattest doch gestern erst deinen Spaß.“
Das Wort Spaß setzte sie mit ihren Fingern in Anführungsstrichchen. Ich verdrehte nur die Augen.
Doch sie fuhr fort: „Willst du jede Nacht bei einem anderen Kerl im Bett liegen? Hast du davon als kleines Kind mal geträumt? Ich bezweifle es. Also, wenn du mich fragst, kommt dein Verhalten schon ziemlich nahe an das Verhalten einer Schlampe ran.“
“Ja, aber dich fragt nun mal keiner!“, zickte ich sie an.
Diese Antwort hatte sie wohl kaum erwartet, denn jetzt machte sie ein verdutztes Gesicht.
Ich verdrehte nur noch mal kurz die Augen und stand dann auf.
Ich ging über die Tanzfläche, zupfte dabei mein Kleid zu Recht und achtete dabei auch genau darauf, dass mein Ausschnitt perfekt saß.
Dann fuhr ich mir noch einmal durch die Haare und ließ mich schließlich auf einem Hocker an der Bar nieder. Neben mir saß ein gut aussehender Kerl. Gut gebaut, blonde Haare, blaue Augen. Ein Kerl zum Anbeißen eben.
Ich drehte mich ein wenig in seine Richtung und schielte zu ihm rüber. Er merkte, dass natürlich sofort. Dann drehte er sich auch ein bisschen zu mir und grinste mich jetzt an. Ich lächelte zurück.
Schließlich sagte er: „Hi, ich heiße Brad.“ Er reichte mir seine Hand und dabei sagte ich: „Hi, ich bin V.“ „V?“ „Ja, einfach nur V!“
Er nickte und grinste mich immer noch an. Ich grinste zurück.
Dann kam mein Cocktail, den ich bestallt hatte. Ich nahm die Erdbeere vom Rand des Glases und biss einmal ab. Aber nicht ganz normal, sondern so richtig verführerisch und sexy wie nur möglich.
Ich strich mir kurz mit der Erdbeere über die Lippen und fuhr mir dann mit meiner Zunge einmal langsam über die Lippen, um den Saft abzulecken.
Und offenbar klappte das auch bei diesem Kerl, wie bei jedem anderen.
Er starrte auf meine Lippen und wahrscheinlich wollte er in diesem Moment nichts anderes, als den Saft selber mit seiner Zunge von meinen Lippen lecken. (@ Brombeerchen: bitte bildlich vorstellen xD…du weißt sicher was ich mein :D).
Plötzlich legte Brad seine Hand auf meine Hüfte und beugte sich zu mir herüber. Seine Lippen waren jetzt ganz nah neben meinem Ohr und er flüsterte: „Was hältst du davon, wenn wir wo anders hingehen?“
Ich grinste nur.
Er flüsterte weiter: „Wie wär’s denn zum Beispiel mit einem Kaffe bei mir zu Hause?“ Ich nickte und stand auf. Brad tat es mir gleich. Ich nahm meine Tasche und bezahlte noch schnell meinen Cocktail.
Dann verließen Brad und ich die Bar und gingen hinaus auf die Straße, um uns auf den Weg zu ihm zu machen.
Bevor wir die Bar verließen, warf ich noch kurz einen Blick auf den Tisch, an dem ich vorhin noch mit Ashley saß. Er war leer. Sie war weg!
Ich zuckte nur leicht für mich mit den Schultern und dann verließ ich Arm in Arm mit Brad die Bar und wir traten auf die belebte Straße.
Auch heute Abend würde ich wieder das bekommen, was ich wollte: Spaß!
Part[2]
Mein Handy vibrierte in meiner Hand. Ich machte es schnell aus und löste mich dann aus den Armen von Brad. Vorsichtig stieg ich aus dem Bett und zog mir schnell meine Klamotten an. Dann suchte ich nach irgendeinem Notizbuch oder etwas ähnlichem, wo ich seine Adresse finden konnte.
Ich schaute in seinem Handy, das auf dem Nachttisch lag nach und fand dort seine Adresse und seine Handynummer.
Ich speicherte es schnell ein und schnappte mir dann meine Tasche und schon war ich weg. Leise zog ich hinter mir die Tür zu, um ihn nicht aufzuwecken,
Bald würde er aufwachen und sich an gestern erinnern. Doch er würde sich nicht bei mir melden können, Ich gab nie meine Handynummer, auch nicht meine Adresse. Und ich stellte mich immer nur als V vor.
So konnte er auch nicht im Internet nach meinen Daten suchen.
Das war mein üblicher Vorgang. Ich verschwand immer rechtzeitig, um unangenehme Fragen zu vermeiden.
So bekam ich immer was ich wollte, ohne irgendwelche Verpflichtungen einzugehen.
Ich rief mir ein Taxi und ließ mich nach Hause bringen. Ich schloss die Tür zu meiner Wohnung auf und schmiss meinen Mantel und meine Tasche in die Ecke hinter der Tür. Dann ging ich erst einmal in die Küche http://filipich.at/images1/kueche.jpg und machte mir einen Espresso.
Da klingelte mein Handy. Ich schaute auf das Display. Es war Ashley. Ich ging ran. „Morgen.“ „Morgen. Ich wollte nur sagen, dass wir in 2 Stunden ein Meeting haben. Mehr nicht. Also bis dann.“, sagte sie kühl.
„Warte, nicht auflegen. Hör mal Ashley, das mit gestern tut mir echt Leid. Ich hätte dich nicht so anzicken dürfen. Das war falsch! Sorry.“
„Ach jetzt tut’s dir Leid, oder was? Hör mal Nessa, ich find dein Verhalten immer noch scheiße und total falsch. Und solange du daran nichts änderst, brauchst du gar nicht mit einer Entschuldigung kommen. Ich find das einfach nur bekloppt von dir, was du da für eine Show abziehst.“
„Aber Ashley…“, doch sie hatte schon aufgelegt. Na toll, jetzt war meine beste Freundin sauer auf mich. Und das eben hörte sich auch richtig ernst an!
Aber sie versteht gar nichts. Sie weiß nicht, dass ich das brauch. Ich brauch diese Bestätigung von den Männern.
Sonst fühl ich mich überhaupt nicht begehrt und hässlich.
Ich ging ins Bad http://www.weidich.de/Leistungen/Neues_Bad/bad1.jpg und machte mich ein wenig frisch. Dann zog ich mir etwas anderes an und schaltete die Nachrichten ein.
Na toll, meine Eltern sind schon wieder in den Nachrichten. Echt klasse!
Mit ihrem millionenschweren Vermögen kommen sie doch täglich ins Fernsehen. Und sobald sie auch nur einen Schritt vor die Haustür machen, wird das von den Medien als eine Klatschnachricht verbreitet.
Dieser ganze Ruhm hat meinen Eltern nicht gut getan. Sie sind inzwischen total arrogant und vollkommen anders als ich.
Deshalb musste ich auch weg von ihnen und bin von New York nach Los Angeles gezogen. Hier kann ich inzwischen meinen Traum, als ein begehrtes Model, leben.
Part[3]
„Guten Morgen, Miss Hudgens.“, meinte mein Chef sarkastisch. „Gut geschlafen?“ Ich antwortete erst gar nicht, sonder ließ mich nur auf meinem Platz fallen und blies gestresst Luft aus.
„So ein Leben ist ganz schön anstrengend, oder?“ Ashley hatte sich zu mir rüber gebeugt und blickte mich nun bissig an. „Ihren Zickenkrieg vertagen sie beide bitte bis heute Nachmittag. Jetzt wird gearbeitet.“
Was war heute bloß los? Bin ich jetzt wohl in meinem schlimmsten Albtraum, oder was? Oh man, der Tag würde noch ganz schön anstrengend werden.
„Vanessa und Ashley, sind Sie anwesend, oder nicht?“ „Was?“, fragten wir beide gleichzeitig. Wir schauten uns kurz an, normalerweise hätten wir uns in so einer Situation angegrinst. Aber jetzt kassierte ich von Ashley nur einen eiskalten Blick.
„Ok, sie zwei werden heute einen Fotoshoot machen. Zusammen. Und ich bitte sie, dabei ihren Streit – um was es auch immer geht – für eine Weile auf Eis zu legen. Danach dürfen sie sich von mir aus die Augen auskratzen, aber erst machen sie das Shooting.“
Es war kurz still. Dann schaute unser Chef uns wieder an. „Ja worauf warten sie noch, ab mit ihnen. Sie wissen doch wo.“
Wir standen schnell auf und verließen den Konferenzraum. Auch auf dem Weg zum Aufnahmestudio redeten Ashley und ich kein einziges Wort.
Wir wurden gestylt, bekamen andere Kleidung verpasst und schon fing der Shoot an.
Diese Bilder kamen dabei raus: http://zaangels.com/wp-content/uploads/2008/01/vanessa-and-ashley.jpg
Wie wir es schafften, darauf so überzeugend dabei auszusehen, hatte ich keine Ahnung.
Als wir endlich fertig waren, wollte ich mir gerade meine Tasche nehmen, um endlich von Ashley wegzukommen, da klingelte mein Handy.
Ich schaute auf das Display. Eine unbekannte Nummer. Ich hob trotzdem ab. „Hudgens hier.“ „Hi, hier ist Brad. Von gestern. Warum bist du denn einfach abgehauen heute Morgen?“ Ich erstarrte. Nein, das konnte doch nicht sein. Nein nein, ganz bestimmt.
Mit zitternder Stimme fragte ich: „Wer ist da?“
„Na Brad, der Typ aus der Bar. Sag bloß, du erinnerst dich daran nicht mehr!?“ Er lachte. Meine Hand zitterte und ich bekam keinen Ton mehr heraus. Stattdessen legte ich einfach auf. Ich blieb, wie erstarrt, einfach stehen. Meinen Arm immer noch halb in der Luft.
Plötzlich hörte ich hinter mir eine Stimme. „Na, wer war denn da grad am Telefon?“ Ich drehte mich um und blickte in Ashley Augen, die mich in diesem Moment böse anfunkelten. Ashley Stimme triefte nur so von Sarkasmus.
Ich räusperte mich und meinte nur: „Niemand Wichtiges.“ Sie nickte nur mit gespitzten Lippen und hatte die Hände in die Seiten gestemmt. Das machte sie immer, wenn sie zickig wird.
Sie hängte sich wieder ihre Tasche um und wollte gehen. Als sie an mir vorbeilief, hielt ich sie spontan an der Schulter fest. „Ashley…“ Sie riss ihre Schulter los und drehte sich wieder zu mir um. “Was, Vanessa?”
Ich schaute auf den Boden, denn in diesem Moment schämte ich mich maßlos.
„Du weißt doch schon ganz genau, wer da am Telefon war, oder nicht?“ Es dauerte eine Weile, bis sie antwortete.
„Ja weiß ich. Irgendein Typ mit dem du in der Kiste warst. Und ich kann dir auch genau sagen, warum du so geschockt warst, als er dich gerade angerufen hat. Du hast nie damit gerechnet, dass doch mal irgendjemand deine Handynummer rausfinden würde. Du dachtest dein Plan wäre total genial, niemand könnte ihn durchbrechen. Doch leider muss ich dir sagen, dass du dich da getäuscht hast, liebe Vanessa. Schon einmal daran gedacht, dass du oft genug in irgendwelche Zeitungen zu sehen bist!? Kam dir die Idee vielleicht schon einmal?“ Ich machte den Mund auf, um ihr zu widersprechen. Doch sie fuhr gnadenlos weiter: „Ja es sind Frauenzeitschriften, in denen wir zu sehen sind, aber es können auch Männer die Zeitschriften lesen. Das gibt’s. Naja, alles in Allem war dein Plan wohl doch nicht so gut, wie du dachtest. Tut mir unheimlich Leid.“
Sie drehte sich einfach auf dem Absatz um und stolzierte aus dem Studio. Ich stand noch eine Weile erstarrt da, bevor ich mich geschockt auf einen Stuhl fallen ließ.
Part[4]
„Miss Hudgens, wo wollen sie hin?“, rief mir mein Chef nach, doch ich eilte nur schnell an ihm vorbei. Kurz vor der Tür zu Ashleys Raum holte ich noch einmal kurz tief Luft. Dann riss ich die Tür auf und ging hinein. Die Tür ließ ich hinter mir offen stehen.
Ashley saß auf ihrem Sofa und las eine Zeitschrift. Sie blickte auf, als ich reinkam.
Ich schrie sofort los: „Du miese Kuh, warum hast du mir das nie gesagt? Du hättest mich doch warnen können. Das macht doch keine Freundin, seine beste Freundin so aufs Glatteis führen.“
Ashley stand auf und schrie zurück: „Willst du jetzt etwas mir die Schuld dafür geben, dass sich einer deiner Typen gemeldet hat und du jetzt in der Patsche sitzt?“
„Ja irgendwie schon. Hättest du mich nämlich gewarnt, dann wäre das alle gar nicht passiert.“
„Jetzt aber mal langsam. Schieb mir bloß nicht die Schuld in die Schuhe. Es liegt nämlich ganz allein an dir. Ich hätte gar nicht erst damit angefangen wie wild in der Gegend rumzu….“ „Oh ja, ich bin ja so eine Schlampe und du bist das brave Mädchen von nebenan.“
„Ja und ich bin auch lieber das brave Mädchen. Da hab ich dann nicht so einen Stress.“ Ashley lief rot an.
„Na und, wenn es mir halt Spaß macht!?“ „Dir macht das Spaß? Dir macht es Spaß schon hier in der Agentur als Schlampe abgestempelt zu werden? Das macht dir Spaß. Ach na ja….wahrscheinlich bist du auch noch auf deinen Ruf stolz. Ist es nicht so? Na? Fehlen dir jetzt die Worte?“
Das war zu viel. Ich machte einen Schritt näher zu Ashley und schubste sie mit voller Wucht an den Schultern nach hinten. Sie stolperte nach hinten und fiel auf ihr Sofa. Für einen Moment schaute sie mich nur an, in ihrem Blick lag etwas Seltsames. So als könnte sie nicht glauben, dass ich das eben gemacht hätte.
Dann schrie sie: „Boah, so nicht!“
Sie sprang auf und ging auf mich los. Sie riss an meinen Haaren und kreischte dabei.
Na ja, was die kann, kann ich schon lange. Ich krallte meinen Finger in ihre Haare und zog daran. Sie schrie auf. Ich versuchte sie zu treten, doch sie war zu weit weg. Inzwischen bohrten sich Ashleys Fingernägel in meinen Arm. Ich schrie auf und kratzte sie.
„Ladies, auseinander. Sofort!“ Ich spürte, wie mich zwei kräftige Arme von hinten packten und mich von packten und von Ashley wegzogen.
Sie wurde auch von hinten gepackt und weggezogen. Wir standen 2 Meter auseinander und funkelten uns böse an. Ich versuchte mich von meinem „Bodyguard“ loszureisen, damit ich wieder auf diese miese Schlampe losgehen konnte. Ashley versuchte das Gleiche.
Doch unsere „Bodyguards“ waren einfach zu stark. Irgendwann gab ich es auf, mich losreisen zu wollen. Ich sackte ein wenig zusammen und atmete erst einmal tief durch. Ich war ganz schön außer Atem. Ashley ging es offenbar genauso. Sie atmete schwer, doch sie blickte mich immer noch böse an.
Jetzt bemerkte ich, dass unser Chef neben uns stand und von einer zur anderen blickte.
Dann rief er: „Was zum Teufel ist in euch gefahren? Sagt mal, geht es euch noch ganz gut?“ Ich schaute Ashley an und musste plötzlich bei ihrem Anblick schmunzeln. Ihre Haare waren total verwuschelt, sie war knallrot im Gesicht. Der Träger ihres Tops war von der Schulter runtergerutscht, doch sie kümmerte es nicht.
Und ich sah wahrscheinlich auch nicht besser aus. Ich wollte lieber nicht wissen, wie ich aussah, doch offenbar genauso witzig. Denn auch Ashley musste sich in dem Moment das Grinsen verkneifen.
Doch dann konnte ich mich nicht mehr zurückhalten. Ich prustete los, Ashley tat das Selbe. Ich konnte nicht mehr vor Lachen. Wir lachten so lange bis ich schon Bauchschmerzen und Tränen in den Augen hatte. Die Typen hatten uns losgelassen und sie standen jetzt nur noch neben unserem Chef. Alle drei sahen total verwirrt aus.
Ich ging zu Ashley, legte ihr eine Hand auf die Schulter und lachte: „Sorry Ashley.“
Sie legte auch eine Hand auf meinen Schulter und lachte dann: „Kein Ding, Nessa.“ Dann lagen wir uns schon in den Armen.
Part[5]
„Aber sag mal…Wie willst du das jetzt machen? Ich mein mit Brad!?“, fragte mich Ashley, immer noch ein wenig außer Atem.
Ich überlegte kurz, doch dann hatte ich auch schon eine Antwort parat.
„Na ja, ich hab ja jetzt seine Nummer. Also heb ich einfach nicht mehr ab, wenn diese Nummer auf meinem Handy erscheinen wird. Und wenn überhaupt eine unbekannte Nummer anruft, na ja, dann geh ich erst gar nicht ran.“
Ashley nickte, dabei ließ sie sich auf dem Sofa im Büro nieder. Doch sie blickte mich ein wenig argwöhnisch an.
Ich stand vor ihr und blickte zu ihr runter.
„Was ist, Ashley? Du hast doch noch irgendwas auf dem Herzen. Los, spucks schon aus.“, forderte ich sie auf.
Sie kaute nervös auf ihrer Unterlippe herum und faltete ihre Hände, wie sie es immer tat, wenn sie nervös wurde.
„Und was ist wenn wir mal wieder weggehen? Wird es dann so wie in letzter Zeit sein? Wirst du wieder nach 10 Minuten einen Kerl abschleppen und mit ihm im Bett landen? Oder kannst du dich ein wenig zusammenreißen?“
Sie blickte mich hoffnungsvoll an.
Ich setzte mich neben sie aufs Sofa und legte meinen Arm um ihre Schulter.
Dann ließ ich meinen Kopf auf ihre Schulter sinken.
Dann grinste ich und sagte: „Ich werde mich ein bisschen zusammenreißen. Versprochen!“
Dann umarmten wir uns noch einmal. „Endlich ist wieder meine alte Vanessa da.“, flüsterte Ashley. Ich lachte leise auf.
Wir trennten uns voneinander und Ashley stand auf. Sie reichte mir die Hand, ich ergriff sie und ließ mich von ihr von dem Sofa hochziehen.
Als ich stand, wurde mir auf einen Schlag total schlecht. Ich schluckte schwer und versuchte, mich nicht gleich zu übergeben. Ich drückte mir die Hand auf meinen Mund und würgte ein paar Mal.
„Nessa, was ist los?“, hörte ich Ashleys Stimme wie aus weiter Ferne.
Ich antwortete erst gar nicht, sonder rannte blitzschnell zur Toilette. Dort erbrach ich mich erst einmal. Ich hockte vor der Toilettenschüssel und wischte mir mit Klopapier den Mund ab.
Hinter mir ging die Tür auf und Ashley kam herein. Sie sah besorgt aus.
„Oh Gott, Nessa. Du bist ja ganz bleich. Was ist denn los?“
Ich ließ mich gegen die Wand sinken und versuchte meinen Puls wieder herunterzuschrauben.
Ich antwortete stockend: „Das war wahrscheinlich das Sushi, das ich gestern Abend noch gegessen hab. Mir war gestern nämlich auch schon ein bisschen schlecht.“
„Hier.“ Ashley reichte mir ein nasses Handtuch, mit dem ich noch einmal richtig meinen Mund säuberte.
„Das Sushi?“, meinte Ashley skeptisch-. Ich blickte zu ihr auf.
„Ja, was denn sonst?“, meinte ich verwirrt. Inzwischen war die Übelkeit schon wieder abgeklungen. Ich stand auf und schwankte zwar noch ein bisschen, aber ich stellte erleichtert fest, dass die Übelkeit nicht mehr so schlimm war.
„Naja…vielleicht…weißt du, ich hätte da vielleicht an…“, fing Ashley an, doch dann brach sie ab. Sie zuckte nur mit den Schultern und murmelte: „Ach nichts.“
Dann verließ sie die Toilette und stand allein vor dem großen Spiegel. Ich blickte mich im Spiegel an. Noch immer war ich sehr weiß im Gesicht und meine Haare klebten vor Schweiß an meinem Kopf.
Ich strich sie mir ein wenig zu Recht und dachte ein wenig nach.
Nach ein paar Minuten war wieder etwas Farbe in mein Gesicht zurückgekehrt. Etwas zerstreut strich ich meine Klamotten glatt und ging hinaus.
Dabei murmelte ich verwirrt: „Nur das Sushi.“
Part[6]
Am nächsten Morgen wachte ich sehr früh auf. Verwirrt blickte ich auf das in der Dunkelheit leuchtende Display meines Weckers. 6.15 Uhr. Mein Wecker würde erst um 8.00 Uhr klingeln und normalerweise wachte ich davor nicht auf. Doch jetzt bemerkte ich, warum oder besser gesagt was mich aus dem Schlaf gerissen hatte.
Schnell hielt ich mir meine Hand vor den Mund, stürzte aus dem Bett und rannte ins Bad. Ich schaffte es gerade noch, mich ins Klo zu übergeben. Ich würgte die letzten Reste aus meinem Hals und hielt dabei meine Haare zurück.
Schwer atmend kniete ich vor der Toilette und schloss einen kurzen Augenblick die Augen. Das Schwindelgefühl und die Übelkeit ebbten ein wenig ab. Mit zitternden Händen stand ich auf ging zum Waschbecken. Ich wusch mir meinen Mund aus und wusch dann gleich mein Gesicht mit. Jetzt würde ich eh nicht mehr schlafen können.
Ich blickte in den Spiegel vor mir und sah mein bleiches Gesicht. Unter meinen Augen lagen tiefe Schatten und meine Augen waren rötlich. Ich spürte gar nicht, wie sich meine Hände immer fester um den Rand des Waschbeckens klammerten.
Was wenn das wirklich überhaupt nicht das Sushi gewesen ist? Was wenn…
Doch ich wollte den Gedanken nicht zu Ende denken. Meine Fingerknöchel schmerzten und als ich auf meine Hände runter sah, waren sie schon ganz weiß.
Ich löste meinen Griff und stieg dann erst einmal unter die Dusche.
Ich ließ das heiße Wasser über meinen Rücken laufen und legte mein Kinn nach vorne an meine Brust. Das Wasser prasselte auf meinen Nacken und vergaß alles um mich rum. Ohne es zu bemerken legte ich meine Hände auf meinen Bauch und betrachtete ihn ein wenig. Dann atmete ich tief durch, stellte das Wasser ab und stieg aus der Dusche. Ich trocknete mich ab und wickelte mir das flauschige Handtuch um den Körper.
So ging ich zurück in mein Schlafzimmer, öffnete meinen Kleiderschrank und wählte mein Outfit für heute aus. Ich zog mich an und ging in die Küche. Normalerweise aß ich jeden morgen einen Toast mit Marmelade, doch als ich heute den Tost und das Marmeladenglas in der Küche stehen sah, wallte in mir wieder die Übelkeit auf.
Schnell schnappte ich mir meinen Mantel und meine Handtasche und verließ meine Wohnung.
So stand ich also um 7.30 Uhr morgens auf der Straße. Der kühle Herbstwind wehte mir ins Gesicht und ich zog meinen Schal noch ein wenig enger. Dann machte ich mich auf den Weg in die Stadt. Ich ging zu Starbucks, um mir dort erst einmal meinen täglichen Kaffee zu kaufen. Den brauchte ich jeden Morgen.
Dann saß ich schließlich um 8.30 am Morgen auf einer kalten Bank, die mitten im Park stand. Es war gerade Anfang November und die ersten Bäume färbten ihre Blätter schon rot und gelb.
Um 9.00 Uhr stand ich schließlich auf und machte mich auf den Weg in die Agentur. Dort angekommen ging ich geradewegs in mein Büro. Die Sekretärin, die mir nachrief und mir meine Post geben wollte, ignorierte ich einfach.
Ich setzte mich auf meinen Schreibtischstuhl, hängte meinen Weg über die Lehne und schmiss meine Tasche auf das Sofa. Dann wartete ich und wartete. Ich behielt die ganze Zeit den Fahrstuhl im Blick und wurde immer ungeduldiger.
Nach und nach trafen Models, Manager und Laufburschen ein.
Doch von Ashley war weit und breit keine Spur zu sehen.
Als ich fast schon aufgegeben hatte und mich schon halb damit abgefunden hatte, dass sie heute wohl nicht kommen würde, glitten die goldenen Fahrstuhltüren erneut auseinander und Ashley stieg aus.
Ich sprang von meinem Stuhl hoch und rannte aus meinem Büro auf sie zu. Als ich schließlich vor ihr stand, nahm ich sie an der Hand, zog sie mit in mein Büro und flüsterte ihr dabei zu: „Wir müssen reden!“
Mit einem verdutzten Gesichtsausdruck folgte sie mir.
Part[7]
In meinem Büro ließ ich ihre Hand los und ging dann nervös zu meinem Fenster. Die Arme hatte ich vor meiner Brust krampfhaft verschlungen und ich hatte Angst, dass die Welt anfangen würde zu schwanken, sobald ich sie voneinander lösen würde. Also ließ ich sie.
Ich hörte, wie Ashley sich auf meinem Ledersofa niederließ. Ich blieb stumm. Jetzt, da sie da war und ich es ihr sagen konnte, brachte ich es einfach nicht über mich. Nervös kratzte ich mich am Unterarm und als ich hinabblickte auf die Unterseite meines rechten Armes, war er schon rot.
Schließlich ergriff Ashley das Wort: „In Ordnung. Du machst mir Angst Vanessa. Was ist los?“
Mit einem Gefühl im Hals, als würde ich nicht mehr schlucken können, drehte ich mich schließlich zu ihr um. Ich blieb aber immer noch am Fenster stehen.
Ich löste meine Arme und jetzt hingen sie schlapp an beiden Seiten meines Körpers hinab.
Ich blickte Ashley hilfesuchend an, doch da sie nicht wusste, was mich beschäftigte, konnte sie mir auch nicht helfen.
Auf einmal bewegten sich meine Füße wie von selber, obwohl mein Kopf immer noch nicht darüber nachdenken wollte. Und mein Mund nicht darüber sprechen wollte.
Ich ging mit schnellen Schritten auf Ashley zu und setzte mich neben ihr auf das schwarze Leder. Verkrampft faltete ich meine Hände in meinem Schoß und stotterte dann: „Ashley…was…was…“ Ich räusperte mich. Dann sprach ich es einfach aus. Mitten in die Stille hinein. „Was ist, wenn ich doch schwanger bin?“
Ashley blickte mich mit großen Augen an, doch ich konnte in ihrem Gesicht schon die Spur eines kleinen feindseligen Lächelns erkennen.
Bevor sie etwas sagen konnte, fuhr ich fort: „Na ja, ich hab mich heute Morgen schon wieder übergeben. Und mir ist auch immer nur am Morgen so schlecht. Dann ist den ganzen Tag nichts mehr. Außer dass ich dauernd Heißhunger auf eklige Sachen hab. Weißt du, was ich gestern gegessen hab?? Gurken mit Senf! Normalerweise hasse ich beides.“
Mit einem leisen Schluchzen brach meine Stimme ab.
Dann ergriff Ashley das Wort. Sie blickte mich an, dann sagte sie ernst: „Komm. Wir kaufen jetzt einen Schwangerschaftstest und dann haben wir Klarheit.“
Die Feindseligkeit war völlig aus ihrem Gesicht verschwunden und auch in ihrer Stimme konnte man keine Spur von Feindseligkeit finden.
Wir standen beide schnell auf, verließen mein Büro. Beim Verlassen des Stockwerkes rief Ashley unserer Empfangsdame zu: „Vanessa und Ashley nehmen uns heute frei.“
Dann verschwanden wir schnell im Aufzug. Ashley fuhr sofort zur nächsten Apotheke. Ich blieb im Auto sitzen, während sie einen Schwangerschaftstest kaufte. Nach ein paar Minuten kam sie mit einer kleinen Tüte in ihrer Hand wieder raus, stieg in das Auto ein und wir fuhren zu mir nach Hause.
Dort steuerte ich direkt auf mein Badezimmer zu, schnappte mir vorher noch die Tüte aus Ashleys Hand und verbarrikadierte mich dann im Bad. Ich schloss hinter mir ab.
Das musste ich jetzt alleine machen. Das war meine Sache.
Und offenbar wusste Ashley das. Denn sie fragte erst gar nicht nach.
Ich holte den Test aus der Papiertüte, las die Gebrauchsanleitung durch und machte dann alles genau so, wie es dort stand.
Nach 5 Minuten stand ich schließlich vor meinen Waschbecken, der Test lag vor mir auf meiner Spiegelablage.
3 Minuten musste ich jetzt warten. Die Hände hatte ich wie zum Gebet gefaltet.
Jetzt konnte ich nur noch hoffen. Einfach nur noch hoffen.
Part[8]
Es war eines dieser Neumodischen Dinger. Es zeigte keine Farben mehr an, sondern sagte Schwanger oder Nicht schwanger. Die drei Minuten waren mir wie eine Ewigkeit vorgekommen, doch jetzt waren sie um und ich könnte das Ergebnis anschauen. Doch ich schaffte es nicht. Ich hatte nicht die Kraft dazu, den Test von der Ablage zu nehmen und es abzulesen.
Stattdessen stand ich einfach nur an der gegenüberliegenden Seite an der Wand und betrachtete mich im Spiegel. Mein Gesicht war bleich, tiefe und dunkle Ringe zeichneten sich unter meinen Augen ab. Meine Augen waren groß, vor Angst hatte ich sie etwas aufgerissen.
Was war nun, wenn ich tatsächlich schwanger war?
Dann konnte ich meinen Job vergessen. Schwanger konnte ich nicht mehr weiterarbeiten. Auf einmal löste sich mein Körper von der Wand und ging auf das Waschbecken zu. Meine Beine setzten einen Fuß vor den anderen, obwohl mein Kopf schrie. Ich schrie innerlich.
Am Waschbecken atmete ich noch einmal tief durch. Dann nahm ich den Test in die Hand und drehte ihn um, sodass ich das Ergebnis lesen konnte.
Schwanger.
Mit großen und deutlichen Buchstaben stand dort schwanger. Verzweifelt schüttelte ich den Test, so als würde ein Rad sich innen drehen und das Schwanger würde auf Nicht schwanger umspringen.
Doch das passierte natürlich nicht. Starr und wie gelähmt stand ich da und blickte unentwegt auf das Ergebnis. Ich war schwanger. Schwanger. Ich würde ein Kind bekommen. Ich würde Mutter werden. Alleinerziehende Mutter.
Ich gab keinen Laut von mir, bis es an der Badezimmertür leise klopfte. Ich zuckte heftig zusammen und der Test viel ins Waschbecken. Dort ließ ich ihn liegen. Ich ging einen Schritt seitwärts zur Tür und drehte den Schlüssel um. Ashley konnte das Klacken hören und als ich gerade wieder zur Wand an der gegenüberliegenden Seite ging, betrat sie das Badezimmer. Ich drehte mich um und drückte mich wieder an die Wand.
Ashley sah mich fragend an. Ich nickte starr zum Waschbecken. Sie verstand sofort. Sie ging auf das Waschbecken zu und nahm den Test daraus hoch.
Während sie auf das Ergebnis starrte, ließ ich mich an der Wand hinabgleiten. Ich zog meine Beine eng an meinen Körper und mein Gesicht vergrub ich in meinen Händen. Schon kullerten die ersten Tränen aus meinen Augenwinkeln.
Ich hörte Schritte und spürte, wie sich jemand neben mich setzte.
Ashley strich mir sanft über die Haare. Ich fing an zu schluchzen. Sie nahm mich in den Arm und wiegte mich wie ein kleines Kind. Wie das kleinen Kind, das ich jetzt schon in mir trug.
Ich schluchzte. „Ashley, ich will nicht Mutter werden. Noch nicht.“ Noch mehr Tränen rannen mir über mein Gesicht.
Alles was Ashley tat, war, dass sie mich weiterhin in den Armen hielt und mich beruhigend hin und her wiegte.
Langsam beruhigte ich mich. Dennoch wusste ich immer noch nicht, ob ich dieser Aufgabe gewachsen war. Ob ich dieser Aufgabe jemals überhaupt gewachsen sein werde.
Part[9]
Ich blickte hoch an die Decke und spürte, dass ich auf etwas Weichem lag. Meine Augen blickten starr gerade aus und ich wollte mich nicht bewegen.
Meine Hände hatte ich auf meinem Bauch wie zum Gebet gefaltet. Der Gedanke, dass in mir etwas wuchs, dass in mir ein neuer Mensch heranreifte, verursachte Übelkeit und Ekel vor mir selbst. Ich konnte mit dieser Situation nicht umgehen. Bald würde ich für einen kleinen Menschen verantwortlich sein, bald würde das Leben eines Menschen ganz in meinen Händen liegen. Nur in meinen Hände. Ich hätte eine Bürde zu tragen, die ich mir nicht vorstellen konnte, sie jetzt schon tragen zu müssen.
Ich tastete meine Bauchdecke ab und erwartete etwas zu spüren. Ich erwartete aus irgendeinem Grund eine kleine Form eines winzigen, menschlichen und zerbrechlichen Körper zu spüren. Aber natürlich war dort nichts. Nur meine glatte und straffe Haut. Plötzlich wurde mir noch übler. Schon in wenigen Monaten würde ich mich komplett verändern. Mein Bauch würde wachsen, meine Brüste würden anschwellen. Unfreiwillige Fressattacken und unkontrollierbare Stimmungsschwankungen.
Ich spürte, wie mir aus dem Augenwinkel eine Träne kullerte. Sie rann die Wange seitlich hinab und fiel schließlich auf das Kissen unter meinem Kopf.
Ich hörte, wie jemand das Zimmer betrat und ich wischte mir schnell die Tränenspur von meiner Wange.
Ashley setzte sich neben meine Beine auf das Sofa und sagte zuerst kein Wort, dann fragte sie: „Hast du Hunger? Oder Durst?“
Mit einem dicken Kloß im Hals schüttelte ich stumm den Kopf. Ashley nahm meine Hand und ihre warme Haut auf meiner kalten zu spüren, war eine Wohltat. Ich wollte sie nicht mehr loslassen, sie war doch meine einzige Stütze. Eine Familie hatte ich doch nicht mehr.
Ich hatte sie verlassen, für den Traum ein Modell zu werden. Jetzt hatte ich meine Karriere, aber bald würde ich auch ein Kind haben. Und ganz ohne Hilfe dastehen. Ganz alleine. Ohne finanzielle oder seelische Hilfe.
Langsam setzte ich mich auf und traute mich aber nicht, Ashley anzublicken. Schließlich ergriff wieder sie das Wort: „Kommt eine Abtreibung in Frage?“
Der Kühle in ihrer Stimme und der Ernst der Frage schockten mich und doch wusste ich, dass sie nicht hätte besser fragen können. Sue redete nicht groß drum herum, sie half mir dadurch eigentlich nur, besser mit dieser neuen Situation klarzukommen. Dafür dankte ich ihr innerlich. Auch wenn ich es jetzt noch nicht mit Worten ausdrücken konnte.
Doch auf einmal wusste ich es. Eigentlich wusste ich es schon, seit ich das Ergebnis wusste. Ich würde auf keinen Fall abtreiben. Einen Menschen zu töten, würde ich nie übers Herz bringen. Ich würde mir wie eine Mörderin vorkommen. Ich würde an dieser Aufgabe wachsen, genauso, wie ich an den bisherigen Aufgaben meines Lebens gewachsen war.
Und genau das teilte ich Ashley mit. Sie nickte immer wieder verständnisvoll und schließlich sagte sie: „Ich bin stolz auf dich Vanessa. Du gehst doch schon sehr gut mit der Situation um.“
Ich schluckte schwer, aber dennoch spürte ich ein wenig Mut in mir. Vielleicht würde ich das ja tatsächlich hinbekommen. Ich würde es wohl einfach darauf ankommen lassen müssen.
Part[10]
Ich saß in meiner Küche vor einer dampfenden Tasse Tee. Es herrschte immer noch Stille, aber die Stimmung war nicht mehr so angespannt. Meine Erklärung hatte etwas die Luft rausgelassen.
Ich nahm einen Schluck des heißen Tees und stellte fest, dass er fast noch ein Stück zu heiß war. Doch das Kribbeln auf meiner Zunge tat gut. Es zeigte mir, dass ich noch lebte, es zeigte mir, dass ich noch ich war.
Wieder einmal war es Ashley, die die Stille durchbrach.
„Und wie geht es jetzt weiter? Du arbeitest aber schon noch weiter, oder?“
Ich nahm noch einmal einen großen Schluck bevor ich antwortete.
„Ja natürlich. Am Anfang sieht man den Bauch ja nicht. Aber ich hab jetzt schon Angst vor der Zeit nach der Geburt. Da werde ich wahrscheinlich nicht mehr als Model arbeiten können.“
Ashley versuchte mich aufzumuntern: „Ach wer weiß das schon.“ Sie lächelte mir schwach zu. Doch auch sie wusste, dass es höchst unwahrscheinlich war, dass ich nach der Geburt noch weiter als Model würde arbeiten können.
Dann sprach Ashley das Thema an, vor dem ich am meisten Angst hatte. „Du weißt nicht, wer der Vater sein könnte, oder?“
Ich schluckte schwer und versuchte, die Antwort noch ein wenig hinauszuzögern. Doch nach drei weitern Schlücken von meinem Tee, musste ich antworten. Ich schüttelte stumm den Kopf und schämte mich. Ich spürte, wie mich das Gefühl von Scham regelrecht von innen auffraß. Dass es mit meiner Spielerei jemals soweit kommen würde, hätte ich niemals gedacht. Aber jetzt war es soweit und ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte. Jedes Mal wenn ich mir vorgestellt hatte, ein Kind zu bekommen, war das, erstens, viel später und zweitens, mit einem Mann den ich schon lange kannte und mit dem ich am besten auch noch verheiratet war. Doch es war alles schief gelaufen. Irgendeine dieser Nächte hatte mein ganzes Leben komplett aus der Fassung gebracht.
Ich spürte, wie sich meine Hand am Henkel der Tasse immer mehr verkrampfte und ich immer wütender wurde.
Plötzlich platzte es aus mir heraus: „Nein, natürlich weiß ich nicht, wer der Vater ist. Wie denn auch. Ich hatte allein in der letzten Woche mit 5 Männern Sex. Und die davor kommen wahrscheinlich auch noch in Frage. Aber ich kann es nicht verstehen. Wir haben doch immer verhütet.“
Ich raufte mir zornig die Haare und blickte in den schwankenden Tee in meiner Tasse, nachdem ich die Tasse mich Wucht auf dem Tisch abgestellt hatte.
„Ja, mag ja sein, dass ihr verhütet habt, aber hast du schon einmal was davon gehört, dass ein Kondom auch reißen kann?“, fragte mich Ashley.
Natürlich wusste ich das. Doch ich wollte mir die Tatsache, dass etwas gehörig schief gelaufen ist, nicht eingestehen.
„Aber ich dachte, du würdest die Pille nehmen?“, fragte mich Ashley neugierig.
Ich zuckte nur mit den Schultern und erklärte: „Die hab ich schon vor ein paar Monaten abgesetzt. Weil mir immer so schlecht wurde, wenn ich sie genommen hab. Na ja, jetzt weiß ich ja, dass das ein Fehler war.“ Ich seufzte schwer. So ganz hatte ich mit der Situation noch nicht angefreundet.
Ashley stand auf und trat hinter mich. Sie legte die Arme um meine Schultern und drückte mich fest an sich. Die küsste mich kurz auf die Wange, dann sagte sie: „Ich werde immer für dich da sein. Egal was passiert. Ich werde immer für dich und das Kind da sein.“
Offensichtlich wusste auch Ashley jetzt schon, dass ich das Kind nach der Geburt behalten würde. Deswegen war sie meine beste Freundin. Sie verstand mich einfach und wusste oft, was ich als nächstes tun würde. Genauso war es jetzt. Meine Entscheidung stand fest. Ich würde das Kind bekommen, und ich würde es auch behalten. Alleinerziehende Mutter. Das würde in knapp neun Monaten mein neuer Beruf sein.
Und obwohl ich Furcht vor der nächsten Zeit hatte, spürte ich ein kleines bisschen Freude, auf den Menschen, mit dem ich jetzt schon stärker verbunden war, als mit irgendeinem Menschen zuvor.
Part[11]
Am nächsten Tag hatte ich wieder bessere Stimmung. Ich wusste zwar immer noch nicht, wie ich das alles bewältigen würde, aber ich hatte ja Ashley. Sie würde immer zu mir halten und dafür war ich ihr unendlich dankbar. Meine Gefühle konnte ich nicht in Worte fassen, deswegen umarmte ich sie einfach so oft es ging.
Natürlich ging ich am nächsten Tag zur Arbeit. Schließlich konnte man noch keine Anzeichen einer Schwangerschaft erkennen. Kurz nach dem Aufstehen wurde mir wieder schlecht, sodass ich schnell ins Bad rannte und mich übergab. Dann war die Übelkeit aber zum Glück wieder weg. Heute hatte ich ein Photoshoot in einem Bikini. Das behagte mir überhaupt nicht. Ich fühlte mich auf einmal so angreifbar und vor allem hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, meinen Bauch schützen zu müssen. Es war Angst um das ungeborene Kind, das ich in mir trug.
In meiner Pause ging ich schnell in mein Büro, um mich ein wenig ausruhen zu können. Die Arbeit hatte ganz schön an meinen körperlichen Kräften gezehrt. Ich legte mich auf das Sofa und schloss für eine kurze Zeit die Augen. Doch schon nach wenigen Minuten hörte ich, wie meine Bürotür aufging und jemand hereinkam. Als ich die Augen aufschlug erkannte ich Ashley, die über mir stand.
Sie bedeutete mir, dass sie mit mir reden müsse. Also setze ich mich auf. Sie setzte sich neben mich. Ich wartete gespannt darauf, dass sie anfangen würde zu reden.
„Vanessa, ich habe nachgedacht.“ Ich nickte erwartungsvoll. Sie fuhr fort: „Willst du eigentlich wissen, wer der Vater ist?“
Vor dieser Frage hatte ich schon seit gestern Angst gehabt. Mir war klar, dass Ashley sie irgendwann stellen würde, doch auch jetzt war ich nicht gut genug darauf vorbereitet gewesen. Ich schluckte schwer, bevor ich antwortete. Ich befeuchtete meine Lippen mit meiner Zunge, dann sagte ich: „Das weiß ich nicht.“ Mit einem entschuldigenden Blick schaute ich Ashley an, die leicht verwirrt dreinschaute.
„Wie? Du weißt es nicht.“, fragte sie mich verdutzt.
Ich zuckte kurz mit den Schultern, dann meinte ich etwas kleinlaut: „Na ja, ich weiß es einfach nicht. Immerhin kommen ja viele Männer in Frage. Und einige davon wären für das Kind bestimmt nicht gut. Vielleicht wäre es dann einfach besser, wenn ich von Anfang an alleine auf das Kind aufpasse.“
Ashley widersprach mir sofort: „Ja, aber das Kind braucht doch einen Vater. Oder zumindest sollte es wissen, wer sein Vater ist und dazu musst du erst einmal herausfinden, wer der Vater ist.“
“Warum braucht das Kind einen Vater?“, fragte ich etwas trotzig.
„Ach komm schon Nessa, bloß weil du keinen Vater hattest. Wie ging es dir denn immer? Du hast dich immer gefragt, wer dein Vater ist. Willst du das etwa deinem eigenen Kind auch antun, nachdem du dich deswegen mit deiner eigenen Mutter gestritten hast!?“
Ich schluckte schwer und ich spürte, wie mir die Tränen in die Augen drückten. Dann schüttelte ich beklommen den Kopf.
„Ok, dann machen wir das so, Vanessa. Wenn du das Kind hast, führen mit allen in Frage kommenden Männern einen Vaterschaftstest durch und irgendeiner muss ja der Vater sein.“
Wieder nickte ich nur. Zu mehr war ich einfach nicht im Stande.
„Ach komm schon, Kopf hoch, Nessa. Du hast doch noch 9 Monate Zeit dir darüber den Kopf zu zerbrechen.“
Mir wurde wieder übel.
9 lange Monate.
Neun Monate voller Übelkeit, Stimmungsschwankungen und voller mehr oder weniger schlimmen Schmerzen.
Ich rannte schnell auf die Toilette, denn ich musste mich schon wieder übergeben.
Neun Monate.
Part[12]
Ende Februar.
Mir wurde immer noch jeden Morgen schlecht. Der Heißhunger auf irgendwelche kranken Sachen hielt an. Meinen Job als Model konnte ich immer noch ausführen.
März.
Die Übelkeit schwächte ab. Heißhunger hielt an. Arbeitete immer noch als Model. Bis jetzt weiß immer noch keiner außer Ashley, dass ich schwanger bin.
April.
Ich fresse nun alles in mich rein, was nur so geht. Aber Ashley passt auf mich auf. Sie nimmt mir die fettigen Sachen weg. Mein Bauch hat angefangen zu wachsen. Ein kleiner Hubbel ist schon zu sehen. Ich trage jetzt weite Klamotten und versuche Shootings zu vermeiden, in denen ich enge Kleidung tragen muss.
Mai.
Mein Bauch wächst weiter. Inzwischen ist es schon sehr schwer, die Beule zu verstecken. Aber bis jetzt hat mich noch niemand darauf angesprochen. Und das ist auch gut so. Ich hab noch keine Lust, meine Situation erklären zu müssen. Ich war beim Arzt. Hab das erste Mal mein Baby gesehen.
Juni.
Der Bauch wächst weiter. Jetzt ist es eigentlich fast unmöglich den Bauch zu verdecken. Ich war heute bei meinem Chef und hab ihm die Situation erklärt. Jetzt kann ich nicht mehr als Model arbeiten. Aber ich soll weiter in der Agentur arbeiten. Ich soll mich von nun an um unsere Nachwuchsmodels kümmern.
Part[13]
Juli.
Der Bauch wächst und wächst. Meine Brüste ebenfalls. Ich fühl mich total unwohl in meiner Haut als werdende Mutter. Aber dennoch freue ich mich auf mein Baby. Inzwischen haben schon viele aus der Agentur gefragt, ob ich schwanger bin. Ich hab mir jedes Mal gedacht: „Blöde Frage!! Nein, ich bin nicht schwanger. Ich hab nur so einen rießen Bauch vom vielen Bier bekommen.“ Und dann musste ich, keine Ahnung wie oft, erklären, dass ich das Kind alleine aufziehen würde. Aber zum Glück stand mir Ashley jedes Mal tatkräftig zur Seite.
August.
Ich war wieder beim Arzt. Ich hätte erfahren könne, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Aber ich wollte es nicht hören. Ich würde mich überraschen lasse. Ich war mit Ashley einkaufen. Ein Kinderbett, Babykleidung und alles, was das Baby brauchen würde. Mein Ankleidezimmer wurde kurzerhand in das neue Babyzimmer umgewandelt. Inzwischen tut schon mein Rücken ein bisschen weh. Mein Bauch ist schon ziemlich groß. Ich habe auch den Termin der Geburt. Es soll der 24. November sein. Genau einen Monat vor Weihnachten. Das wäre toll. Aber ich mache mir nicht allzu große Hoffnungen. Meistens kommen die Kinder erst später auf die Welt.
September.
Mein Bauch ist schon riesig. Mein Rücken schmerzt und meine Füße tun weh. Mein Arsch sieht einfach nur noch fett aus. Ich arbeite trotzdem noch. Ich will nicht den ganzen Tag daheim rumsitzen. Denn noch ist genug Zeit.
Oktober.
Die Anspannung steigt. Aber auch meine Vorfreude. Mein Bauch ist nun richtig prall und mein Baby tritt jetzt schon oft. Manchmal habe ich sogar schon ein wenig Schmerzen. Deswegen arbeite ich nur noch an den Tagen, an denen es auch wirklich geht.
November.
Es kann nicht mehr lange dauern. Ich hab jetzt schon öfters Schmerzen. Ich arbeite auch gar nicht mehr. Ashley kümmert sich um mich. Wenn ich sie nicht hätte, dann wüsste ich echt nicht, was ich tun sollte. Mir tut inzwischen einfach alles weh. Ich zähle schon die Tage.
Part[14]
Als ich aufwachte, wusste ich zuerst überhaupt nicht, was mich geweckt hatte. Dann, als ich einen kurzen Blick auf die Uhr warf und feststellen musste, dass 4.00 Uhr mitten in der Nacht war, hörte ich von draußen ein Geräusch. Eine Katze miaute und ein Hund bellte. Müde ließ ich mich wieder zurück in die Kissen sinken. Doch dann bemerkte ich, dass etwas nicht stimmte. Das war es nicht, was mich geweckt hatte.
Plötzlich spürte ich ein Ziehen unterhalb meines Bauches. Es hielt an, obwohl ich tief ein und aus atmete und einen Schluck Wasser trank. Es hielt eine Weile an, doch dann schwächte es wieder ab und ich konnte mich wieder etwas entspannen. Doch schon einige Minuten später fing das Ziehen wieder an. Zusätzlich drückte es noch und alles in mir krampfte sich zusammen. Ich setzte mich in meinem Bett auf und der erste Gedanke, der mir dabei durch den Kopf schoss, war: „Die Wehen haben angefangen.“
Ich strampelte die Bettdecke mit meinen Füßen von meinen Beinen runter, wobei ich versuchte mich so wenig wie möglich zu bewegen.
Ich setzte mich auf die Bettkante und atmete tief ein und aus. Genauso, wie ich es beim Geburtsvorbereitungskurs gelernt hatte.
Ich stand langsam auf und nahm das Telefon von meinem Schreibtisch. Ich drückte schnell auf die Kurzwahl und wurde somit automatisch zu Ashley durchgestellt. Es dauerte ein bisschen, bis sie ranging, doch ich wartete einfach hartnäckig. Als Ashley schließlich ran ging, hörte sich, verständlicherweise, sehr verschlafen an.
Ich legte gleich los: „Ashley, die Wehen haben eingesetzt.“ Alles was Ashley jetzt noch sagte, war, dass ich ruhig bleiben sollte und meine Sachen packen sollte. Sie würde mich in ein paar Minuten abholen.
Ich holte aus meinem Schrank schließlich alles, was ich für meinen Krankenhausbesuch beiseite gelegt hatte, stopfte es schnell in eine Tasche und musste mich dann auch schon wieder hinsetzen, weil es wieder anfing, heftig zu ziehen und zu schmerzen.
Schon ein paar Minuten später, stieg ich in Ashleys Auto ein und schnallte mich an. Ich wollte nur noch ins Krankenhaus. Die Schmerzen wurden immer heftiger und ich schloss einfach die Augen und versuchte ruhig zu atmen, um die Schmerzen etwas auszublenden. Aber das klappte nicht so richtig. Es wurde immer heftiger. Endlich waren wir beim Krankenhaus. Ich bekam nur noch mit, wie ich mich zusammen mit Ashley irgendwie in die Empfangshalle hievte, in einen Rollstuhl gesetzt wurde und in einen hellen Raum geschoben wurde.
Der Schweiß stand mir auf der Stirn und ich hatte das Gefühl, gleich platzen zu müssen. Meine Haare hingen mir schlaff über die Schultern und als ich mich kurz in irgendeinem Spiegel erblickte, erschrak ich selber vor meinem bleichen Gesicht. Unter meinen Augen zeichnete sich jetzt doch deutlich die Schlaflosigkeit der letzten Nächte ab.
Ich lag nun in einem Bett, meine Beine hatten sie hochgestellt und Ashley saß zu meiner Rechten. Sie hielt meine Hand und jedes Mal, wenn eine Wehe kam und ich vor Schmerzen das Gesicht verzerrte, drückte sie meine Hand ganz fest zusammen. So wusste ich, dass sie die ganze Zeit da war. Ich wollte eine natürliche Geburt, das hatte ich mir vorher gewünscht. Doch mit so heftigen Schmerzen hatte ich nicht gerechnet. Obwohl ich immer wieder mit dem Gedanken spielte, mir Schmerzmittel geben zu lassen, verwarf ich diesen Gedanken komischerweise sofort auch wieder. Aus irgendeinem Grund kam dies einfach nicht in Frage.
Irgendwann, vielleicht nach Minuten, vielleicht aber auch erst nach Stunden, wurde ich aufgefordert bei jeder Wehe zu pressen, da das Baby nun soweit war. Aber keiner fragte, ob ich soweit war.
Von da an bekam ich eigentlich fast gar nichts mehr mit. Alles, was ich noch wusste, war, dass ich die ganze Zeit am Pressen war. Das lenkte mich wenigstens ein bisschen von den Schmerzen ab.
Und dann hörte ich plötzlich einen zarten Schrei, ein leiser und ängstlicher Schrei. Und schon legte man mir meine kleine, zerbrechliche und neugeborene Tochter in die Arme. Es war eine magische Nacht.
Es war die Nacht des 24. Novembers. Genau einen Monat vor Weihnachten.
Part[15]
Die Tür ging auf und Ashley kam wieder herein. Ich lag im Bett und hielt meine süße kleine Tochter in den Armen. Ashley setzte sich in einen bequemen Sessel neben meinem Bett und nahm genüsslich einen Schluck ihres heißen Tees. Inzwischen war es 12.00 Uhr Mittags und ich war, trotz der ganzen Strapazen, hellwach. Ich konnte einfach nicht aufhören, das wunderschöne Mädchen in meinen Armen zu betrachten. Es war ein Wunder. Ich konnte es noch gar nicht richtig fassen. Es ging alles so schnell. Die Schwangerschaft, die Geburt. Wie im Flug.
Sanft strich ich ihr mit meinem Daumen über ihre weiche Wange. Sie hatte sich beruhigt und hatte nun die kleinen Äuglein fest zusammengekniffen, um möglichst wenig Licht abzubekommen. Sie hatte einen kleinen Strampler an und war zusätzlich noch in eine flauschige Decke eingewickelt.
Ich betrachtete sie und auf einmal spürte ich ein Gefühl, dass ich bis jetzt noch nie empfunden hatte. Stolz, Freude, Vollkommenheit.
Ja, sie war nicht geplant, aber auf einmal konnte ich sagen, dass sie das Beste war, was mir je passiert ist.
Leicht drückte ich meine Lippen auf ihre Stirn, sie regte sich kurz, wand sich etwas in meinen Armen, schlief dann aber wieder ein.
„Du siehst glücklich aus.“, bemerkte Ashley.
Auf mein Gesicht stahl sich ein Lächeln und ich antwortete: „Ja, das bin ich auch.“ Als ich Ashley ansah, lächelte sie und kuschelte sich tiefer in den weichen Sessel.
„Ich möchte, dass du ihre Patentante wirst.“, sagte ich unvermittelt, den Blick auf meine Tochter gerichtet.
Ich hörte Ashley einmal tief ein und aus atmen, dann sagte sie etwas heißer: „Ja, das würde ich gerne machen. Liebend gerne.“
Ich nickte glücklich und meinte dann: „Pass auf meine Kleine auf wenn ich nicht da bin, wenn mir etwas passiert, oder wenn ich sie mal schlecht behandeln sollte. Beschütze sie, als wäre sie deine eigene Tochter. Hilf ihr, das Leben zu meistern und lass sie nie alleine, falls ich das irgendwann mal tun sollte.“
Ich sah aus dem Augenwinkel, wie Ashley ernst nickte.
„Welchen Namen willst du ihr eigentlich geben?“, fragte Ashley mich neugierig.
Darüber hatte ich schon die ganzen Stunden seit der Geburt nachgedacht, war aber immer noch nicht zu einem Ergebnis gekommen.
Es gab so viele wunderschöne Namen auf der Welt, da war es wirklich nicht leicht, den Richtigen zu finden.
„Ich weiß es nicht. Was denkst du?“, fragte ich Ashley
Ashley stand auf, kam näher ans Bett und betrachtete ihre Patentochter intensiv. Plötzlich sagte sie: „Sie sieht aus wie eine Lianne.“
„Eine Lianne?“ Ich blickte Ashley verdutzt an. „Warum eine Lianne?“
Ashley zuckte nur leicht mit den Schultern, bevor sie meinte: „Keine Ahnung. Weiß ich doch selber nicht so genau. Aber das passt irgendwie zu ihr. Oder findest du nicht?“ Sie schaute mich an.
Ich hatte meinen Blick wieder auf meine Tochter gerichtete und musste feststellen, dass Lianne wunderbar zu ihr passen würde.
Ich nickte ein paar Mal und sagte: „Lianne. Also gut, sie heißt Lianne.“ Ashley und ich mussten lächeln, als Lianne kurz darauf herzhaft gähnte.
Part[15]
Eine Woche später wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Ashley schob mich nach draußen, denn ich musste noch im Rollstuhl sitzen, da Gehen für mich noch sehr schmerzhaft war. Lianne hielt ich stolz in meinen Armen und ich konnte auch schon die letzten Tage nicht die Augen von ihr lassen. Sie war einfach wunderschön. Mein kleiner Engel.
Daheim angekommen musste ich feststellen, dass Ashley alles schon hergerichtet hatte. So konnte ich meine Tochter sofort in ihr kleines Bettchen legen. Ich war selbst von mir überrascht, wie leicht es sich denken ließ, dass ich nun Mutter war. Ich war einfach nur überwältigt von der Tatsache, dass dieser kleine und wunderschöne Engel meine Tochter war. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich mir alles nur eingebildet hatte, doch dann sah ich Lianne wieder in ihrem kleinen Bettchen legen und da wusste ich sofort wieder, dass das alles kein wunderbarer Traum war, sondern einfach nur die schönste Realität, die ich mir nur vorstellen konnte.
Ich würde natürlich für die nächsten paar Monate zuhaue bleiben, das konnte ich Lianne nicht sofort antun. Für sie würde die Krabbelgruppe in meiner Arbeitsstelle schon genug Stress bedeuten. Also wollte ich ihr wenigsten die ersten paar Monate das reinste Glück auf Erden bereiten.
Lianne machte es mir allerdings auch richtig leicht, sie abgöttisch zu lieben. Sie war unglaublich brav, schrie kaum, weinte selten und ernährte sich prächtig. Ich konnte nicht klagen. Wirklich nicht.
Ashley schaute fast jeden Tagt bei uns vorbei, um zu schauen, ob ich Hilfe brauchte, doch das wäre eigentlich überhaupt nicht nötig gewesen. Ich kam bestens zurecht.
Und dennoch freute ich mich jeden Tag aufs Neue auf Ashleys Besuch. Ich konnte mit ihr einfach immer noch über alles reden. Über meine Sorgen und Ängste, die ich als Mutter nun hegte. Aber auch über andere Probleme. Beispielsweise über meine Eltern, mit denen ich seit Jahren nicht mehr gesprochen hatte und an die ich zur Zeit besonders oft denken musste, da ich jeden Tag ihre Enkelin in den Armen hielt. Und Lianne konnte ihre Großeltern nicht sehen, weil ich mich mit ihnen gestritten hatte. Das lag mir besonders schwer auf meinem Herzen. Ich machte mir schwere Vorwürfe, konnte meinen Stolz allerdings noch nicht überwinden.
Schließlich machten Ashley und ich aus, dass wir jetzt eins nach dem anderen angehen und abhaken würden.
Das erste Problem würde die Vatersuche werden. Ein Vaterschaftstest musste her. Oder besser gesagt, gleich mehrere. Ich hatte alle potentiellen Väter auf einen Zettel geschrieben und alle Namen mit den passenden Handynummern versehen. Es würde nicht leicht werden. Vor allem, weil ich bei jedem Kerl wieder aufs Neue meine Fehler, die ich in der Vergangenheit begangen hatte, eingestehen musste. Aber ich würde es durchziehen. Und das, wenn es sein musste, auch nur Lianne wegen. Denn sie hatte es verdient, ihren Vater später einmal kennen zu lernen. Auch wenn ich das vielleicht nicht unbedingt wollte.
Und das zweite Problem würden meine Eltern, Liannes Großeltern, sein. Ich werde ihnen von meiner Tochter, von ihrer Enkelin erzählen müssen. Auch das hatte Lianne verdient. Sie hatte Großeltern verdient. Und egal, ob ich mich dabei mit meinen Eltern wieder vertragen würde oder nicht, Lianne würde Kontakt zu ihren Großeltern bekommen. Dafür würde ich schon sorgen.
Nur noch 2 Monate, dann würde ich wieder zur Arbeit gehen, Lianne würde ich in dieser kurzen Zeit in die Krabbelgruppe geben, was mir total schwer fallen wird, da ich eigentlich nie von ihr getrennt sein möchte und das Projekt „Vatersuche“ würde anlaufen.
Ich hatte also schwere Monate vor mir.
Part [16]
“Welcome back, Vanessa.“ Ein großes Banner hing im Eingangsbereich der Agentur, als ich nach diesen etlichen Monaten der Babypause die Agentur wieder betrat. Meine Kollegen und Kolleginnen hatten sich alle im Raum versammelt, um mich zu begrüßen. Ich war richtig gerührt. Sie hatten sich anscheinend alle auf diesen Tag vorbereitet. Es standen Kuchen und Getränke auf einem großen Tisch, der unter dem Gewicht der ganzen Sachen ächzte.
Schnell stellte ich Lianne, die friedlich in ihrem Maxicosi schlief, auf den Boden, um alle zu begrüßen. Mir am nächsten stand Ashley, die mir freudestrahlend die Arme entgegenstreckte. Ich fiel ihr um den Hals. Sie hatte das offensichtlich alles organisiert, zusammen mit meinem Chef, wie ich später noch erfahren sollte. Und es sollte natürlich eine Überraschung werden und die ist auch gelungen. Und da ich wusste, wie schwer es Ashley fiel, ein Geheimnis für sich zu behalten, drückte ich sie ganz doll und flüsterte ihr schnell zu: „Ich liebe dich.“ Sie war einfach die Beste.
Anscheinend wurde die Arbeit in der Agentur an diesem Tag für ein paar Stunden unterbrochen. Denn niemand war in seinem Büro oder in den großen Hallen nebenan.
Alle aßen, tranken und unterhielten sich. Und natürlich war ich der Mittelpunkt der ganzen Feier. Oder besser gesagt, Lianne war der Mittelpunkt. Alle wollte sie sehen. Und nachdem sie von dem vielen Lärm aufgewacht war, tat sie das, was sie sonst auch immer tat. Sie lächelte und lachte. Sie strahlte die Leute an, wenn diese zu ihr hinab in ihr Maxicosi blickten. Und damit verzauberte sie alle und jeder einzelne im Raum war total angetan von ihr.
Es war ein schöner Tag und Lianne machte mich glücklich. Sie war das Beste, was mir je passieren konnte. Schließlich kam es auch zu einem Gespräch zwischen meinem Chef und mir.
„Vanessa, schön dass du wieder da bist und natürlich Herzlichen Glückwunsch.“, er lächelte mich an und umarmte mich dann.
„Dankeschön. Das ist alles Wahnsinn hier. Dass ihr das alles für mich, oder besser gesagt auch für Lianne gemacht habt. Ich bin echt überwältigt.“ Ich strahlte. Mein Chef lächelte mich zufrieden an, doch plötzlich verdunkelte sich seine Miene und er flüsterte mir zu: „Vanessa, wir sollten mal unter vier Augen miteinander reden.“ Verdutzt nickte ich, sagte Ashley Bescheid, sodass auch auf Lianne aufgepasst wurde und folgte dann meinem Chef in sein Büro. Er schloss hinter mir die Tür und bedeutete mir dann, dass ich mich setzen sollte. „Also Vanessa, es ist ja alles schon ein bisschen komisch. Oder nicht ?“ Er blickte mich mit hochgezogenen Brauen an. Ich wusste zuerst gar nicht was er meinte, doch als er dann hinaus blickte, wo Ashley Lianne im Arm hielt. Ich versuchte zu erklären: „Achso. Ich weiß, was sie meinen. Weil sich Ashley so rührend um Lianne kümmert und ich vorhin zu ihr gesagt hab, dass ich sie liebe.“ Ich spürte, wie ich leicht rot anlief. Mein Chef schien zu verstehen und er sagte sofort: „Oh Gott nein. Ich meinte damit jetzt nicht, dass du und Ashley..naja, also, dass ihr ein Paar seid und lesbisch seid und dass ihr euch Lianne zur Vollkommenheit eurer Beziehung angeschafft habt. Um Gottes Willen, Vanessa. Was denkst du, dass ich alles denken kann? Nein, ich meinte eigentlich damit, dass es mich schon mal brennend interessieren würde, wo denn der Vater von deiner kleinen bezaubernden Tochter ist.“ Er blickte mich fragend an. Doch aus irgendeinem Grund war mir diese Frage noch unangenehmer als das Lesbenthema. Schließlich meinte ich: „Ich weiß nicht, wer der Vater ist. Ich hab Mist gebaut. Es kommen ein paar Männer in Frage. Von daher werde ich diese Männer jetzt bald aufsuchen und dann jeweils einen Vaterschaftstest machen lassen. Das Geld hab ich schon zusammen.“ Mein Chef nickte und sagte: „Das ist gut so. Jedes Kind braucht seinen Vater.“ Er stand auf und wollte das Zimmer verlassen, doch an der Tür drehte er sich noch einmal zu mir um und sagte: „Achja, hätte ich fast vergessen. Wir haben ein neues Modell. Ein männliches Modell. Ich hab ihn bei dir eingetragen, also bitte kümmere dich in den ersten Tagen ein wenig um ihn.“ Ich nickte und dann verließ mein Chef den Raum. Auch ich ging wieder zurück zu der Feier.
Als ich neben Ashley stand und ihr gerade Lianne abnehmen wollte, glitten die Fahrstuhltüren auseinander und zum Vorschein kam ein gutaussehender Kerl. Er trug ein weißes T-Shirt mit einem leichten V-Ausschnitt und dazu eine schwarze Jans, die locker auf seinen Hüften saß. Seine Haare waren braun und etwas verwuschelt.
Und zum zweiten Mal in meinem Leben blickten mich diese strahlend blauen Augen an. Sofort schoss mir ein Name durch den Kopf: Zac Efron. Ich war wie versteinert. Und als mein Chef hinter mir auftauchte und mir etwas zuflüsterte, zuckte ich heftig zusammen.
Alles was er sagte, war: „Das ist das neue Modell, um das du dich kümmern sollst. Zac Efron.“
Part[17]
Ich schluckte schwer. Das konnte doch nicht wahr sein !
Aber anscheinend doch. Zac Efron war hier. Und er war das neue Modell. Das Modell, um das ich mich kümmern sollte. In der nächsten Zeit. Ich müsste dafür des Öfteren mit ihm zusammen sein. Das würde ein Spaß werden.
Zac kam auf mich und meinen Chef zu. Ich stand wie versteinert da. Konnte kaum noch atmen. Dann stand er vor mir. Er schüttelte meinem Chef die Hand und die beiden begrüßten sich. Dann sah ich, wie mein Chef auf mich deutete und zu Zac etwas sagte. Ich konnte nicht hören, was. Zac drehte sich in meine Richtung. Er blickte mich kurz an, schaute mir in die Augen. Mechanisch hob ich meine Hand und schüttelte die von Zac, die er mir entgegengestreckt hatte. Dann sagte ich: "Hallo." In Zacs Gesicht konnte ich keine Regung erkennen. Ich wusste nicht, was er gerade dachte und auch nicht, wie er sich gerade fühlte.
Zum Glück erlöste mich in diesem Moment Ashley, die sagte: "Vanessa, ich glaube Lianne verlangt nach dir." Ich löste meinen Blick von Zac und folgte Ashley in ein Nebenzimmer, in das sie Lianne gebracht hatte.
"Sie hat vor etwas zehn Minuten angefangen zu weinen und es wird nur noch schlimmer. Ich nickte nur kurz.
Dann setzte ich mich neben Liannes Maxicosi, das auf dem Sofa stand. Ich schnallte meine Tochter ab und nahm sie heraus. Ich legte sie sanft in meine Arme und wiegte sie ein bisschen hin und her. Schon bald wurde ihr Weinen leiser und sie beruhigte sich wieder etwas. "Vermutlich waren das doch etwas zu viele Leute auf einmal.", sagte ich zu Ashley. Diese nickte.
Plötzlich klopfte es an der Bürotür. Als ich aufblickte, sah ich Zac, der im Türrahmen stand. Die Hände hatte er in seine Hosentaschen geschoben und er sah etwas verlegen aus. Mein Herz schlug wieder schneller. Ashley sah etwas verwirrt zwischen Zac und mir hin und her. Dann sagte sie: "Wir sehen uns ja später noch, Vanessa." Sie legte ihre Hand kurz auf meine Schulter und drückte leicht zu. Ich wollte sagen: "Nein, geh nicht. Lass mich jetzt nicht allein." Doch diese Worte brachte ich nicht heraus.
Ashley ging an Zac vorbei, dieser betrat nun komplett den Raum und schloss die Tür hinter sich. Er setzte sich neben mich auf das Sofa und sagte knapp: "Vanessa." Ich versuchte zu schlucken, doch mein Hals war wie ausgetrocknet.
"Schön dich wiederzusehen.", fuhr Zac fort. Dabei versuchte er zu lächeln, doch es sah eher wie eine Grimasse aus. Inzwischen versuchte Lianne, Zac zu erreichen. Sie wollte doch tatsächlich zu ihm. Zac hielt ihr seinen Finger hin und Lianne umfasste ihn mit ihrer winzigen Hand und ohne zu zögern.
Dann fragte Zac: "Vanessa, ist das deine Tochter?" Ich zögerte kurz, doch dann nickte ich. Zac schnaufte ganz kurz und leise auf. Ich legte Lianne wieder zurück in ihr Maxicosi und schnallte sie wieder an. Ich hörte Zacs Stimme: "Wenn ich das jetzt mal kurz überschlage..." Ich wusste, worauf er hinauswollte.
Er fragte: "Bin ich der Vater?" Seine Stimme war leise und sanft. Doch ich antwortete nicht. Er fragte noch einmal: "Vanessa, bin ich der Vater?" Ich bekam immer noch kein Wort heraus.
Zac fasste mich am Arm und sein Griff wurde stärker. Dann fragte er ein Drittes mal: "Jetzt sag schon, bin ich der Vater?"
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spiitzen
_zanessa_4-ever
Verfasst am:
05.06.09 - 19:09
Mitglied seit:
3 Jahre 17 Wochen
Ranking:
spiitzen prolog.
suuper..
mach gaaanz schnell weiter.
bin gespannt!!
gglg♥♥
PS:könntest ud mri ibtte bescheid geben falls es ienen bescheidsag.service gibt?*lieb schau*
*•♥ єѕ ιѕт ѕєℓтѕαм, ωιє ωєηιg єιη мєηѕ¢н вяαυ¢нт υм gℓü¢кℓι¢н zυ ѕєιη - υη∂ ησ¢н ѕєℓтѕαмєя, ∂αѕ єιηєм qєяα∂є ∂αѕ ωєηιqє ƒєнℓт ♥•*
ja klar sag ich dir bescheid
Wildkitty
Verfasst am:
05.06.09 - 19:10
Mitglied seit:
3 Jahre 2 Wochen
Ranking:
ja klar sag ich dir bescheid =]
freut mich dass er dir gefällt :]
@ alle: es gibt einen bescheid-sage service ;)
Auch wenn ich mir immer noch wünsche, dich mal wieder zu sehen. Ich vertraue nun auf das Schicksal, zähle die Tage und versuche mir einzureden, dass alles aus einem bestimmten Grund geschieht.
Der Prolog klingt
Zac_Vanessa_Love
Verfasst am:
05.06.09 - 19:14
Mitglied seit:
2 Jahre 43 Wochen
Ranking:
Der Prolog klingt super.
kannst du mir bitte bescheidgeben.
mach schnell weiter. :D
Top 3 Girls:
Vanessa Hudgens ♥
Ashley Tisdale ♥
Kirsten Stewart ♥
Top 3 Boys:
Zac Efron ♥
Taylor Lautner ♥
Chace Crawford ♥
Haii (= voll tolliiiQer
Gast
anonymous user
Verfasst am:
05.06.09 - 19:17
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
Haii (=
voll tolliiiQer Proloq!!*
freuu mich schon, wenn der 1. Part kommt!!!
alsoo schreiib biiiitte schnell weiiter!!*
uund kannst duuh mir biitte auch Bescheiid saqen?!
super! voll übelst hamma
SweEt_DeMi_LovAtO
Verfasst am:
05.06.09 - 19:22
Mitglied seit:
2 Jahre 35 Wochen
Ranking:
super!
voll übelst hamma cool :)
von mir ein dickes LOB! :)
Giovani Dos Santos ist der WM Held 2010
Mexico - Weltmeister der Herzen
; porque nadie es perfectooooh.... schatz der prolog
KiRa232
Verfasst am:
05.06.09 - 19:23
Mitglied seit:
2 Jahre 42 Wochen
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oooh.... schatz der prolog ist ja klasse!!!!!
danke das ich dieses mal informiert wurde *g*
kannst du mir bitte bescheid sagen wenns weiter geht???
hab dich lieb
Fight for This Love <3
Story by Eva/Wildkitty, Julia/Vanessa-Anne-Julie, Tugce/MrsEfron/ BabyV_Zaccy & Kira/KiRa232
klar...ich sag allen
Wildkitty
Verfasst am:
05.06.09 - 19:26
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3 Jahre 2 Wochen
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klar...ich sag allen bescheid, die wollen, dass ich ihnen bescheid sag xD
ok..i.wie unlogisch :D
naja...egal xD
Auch wenn ich mir immer noch wünsche, dich mal wieder zu sehen. Ich vertraue nun auf das Schicksal, zähle die Tage und versuche mir einzureden, dass alles aus einem bestimmten Grund geschieht.
echt guter anfang kannst du
julia-HSM-fan
Verfasst am:
05.06.09 - 19:37
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2 Jahre 42 Wochen
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echt guter anfang
kannst du mir bescheid sagen ??
wäre lieb
I♥Zanessa
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I♥Hannah Montana
I♥Vanessa Hudgens
I♥Miley Cyrus
Liebe Grüße an alle =)
hey süße... super anfang
Vanessa-Anne-Julie
Verfasst am:
06.06.09 - 16:02
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hey süße...
super anfang sagste mir au bitte bescheid??? hdl <3
Die schönste Zeit im Leben, sind die kleinen Momente wo man merkt, dass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist <3
ziemlich direkt wuerde ich
Gast
anonymous user
Verfasst am:
06.06.09 - 18:23
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ziemlich direkt wuerde ich sagen.
sag mir bescheid :D