Just Friends ♥ 17 (05.09.10)
Just Friends ♥ 17 (05.09.10)
♥ Just Friends ♥
Cover ( Einfach anklicken :D )
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Ein Paar Infos:
- Ich selber finde den Prolog nicht unbedingt gut, und auch wenn ihr selber der Meinung seid, könnt ihr mir den Gefallen tun und trotzdem noch die ersten parts lesen?
-Da ich meine anderen Storys ja auch noch auf einer anderen Seite veröffentlicht habe, auf der man die Links nicht als Links erkennt und sie so mitten im Text ziemlich nerven habe ich hier jetzt alles beschrieben (zumindest die Sachen, die nicht selbstverständlich sind) (manches genauer, manches eher grob) und dann hin- und wieder dazu geschrieben "(Link am Ende)", d.h. ich habe alle Links am Ende in einer Liste (meisstens nur zwei oder drei) und nochmal dazu geschrieben, was es ist. dann stört es nicht mitten im Text und man kann es sich am Ende nochmal genauer anschauen, wenn meine Beschreibungen nicht gereicht haben.
Das wars dann auch
Lg
Kira
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|| Prolog ||
Sie kannten sich aus dem Kindergarten.
Sie gingen zusammen in die Schule
Sie waren beste Freunde
Sie verkuppelten einander.
Sie machten zusammen Hausaufgaben.
Sie waren immer füreinander da.
Sie konnten nicht ohneeinander.
Aber was ist wenn plötzlich mehr als Freundschaft da ist?
Von nur einer Seite?
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|| Part 1 || Freunde
„Du weißt ja, dass ich nie, wirklich nie mit jemand von meinen Freunden zusammen kommen will bzw wollte“, fing mein bester Freund Zac an, als wir zusammen, von der Schule nach Hause liefen. Wir wohnten in der gleichen Straße, deshalb war das ziemlich geschickt. „ja, Zac. Das erzählst du mir jede Woche mindestens einmal!!!“, meinte ich genervt. „Jetzt komm schon, Nessa! Sei doch nicht so demotiviert“, wollte er mich aufmuntern. Ich nickte nur gelangweilt. „Also... Das sage ich ja immer. Aber wen würdest du denn zu unserem Freundeskreis zählen?“ Was hatte das den damit zu tun?? Ich war ziemlich verwirrt, wollte ihm aber einen Gefallen tun: „Der gute Freundeskreis oder einfach der Freundeskreis?“, hakte ich schnell nach. „Hmm...“, überlegte Zac, „der gute!“ Ich dachte kurz nach.... wen würde ich zu unserem Freundeskreis zählen? „Also auf jeden Fall mal Ash und Corb....“ Corbin und Ashley. Sein bester Freund und meine beste Freundin. „Dann wahrscheinlich noch Mo, Miles, Luc, Jesse und Jared.“ Ich überlegte weiter. Wer außer Ashley, Corbin, Monique, Miley, Lucas, Jesse und Jared gehörten noch zu unserem gemeinsamen Freundeskreis? Zu meinem würden auf jeden Fall noch Selena und Demi gehören. Aber es ging Zac ja wohl weniger um meine sondern um seine oder unsere Freunde. „Sonst wohl eher niemand mehr“, beendete ich meine Aufzählung. „Amanda würdest du nicht dazu zählen?“, fragte Zac mit einem seltsamen Unterton, den ich komischerweise nicht einordnen konnte, obwohl ich ihn sonst immer ziemlich schnell durchschaute. „Welche Amanda?“, hakte ich mit einer Betonung auf welcher nach. „Bynes natürlich.“, antwortete er als ob es selbstverständlich war welche er meinte.
Amanda Bynes? Ach, die Cheerleaderin. „Nein, die würde ich nicht dazu zählen.... Wir verstehen uns zwar ganz gut und alles aber richtig gute Freunde sind wir nicht. Aber wieso?“ Statt auf meine Frage zu antworten, fragte Zac selber weiter: „Du kennst Amanda gut? Und ihr versteht euch?“ Auf was wollte Zac hinaus??? „Ja.... Unsere Väter arbeiten zusammen und unsere Familien sind dadurch auch befreundet“, antwortete ich und fragte noch mal: „Aber warum denn jetzt überhaupt?“ Zac antwortete nicht sondern schien in Gedanken und brummte irgendwas. Ich konnte nur einzelne Wörter wie: „...Interessant...Vanessa...Amanda...“ heraushören. Was zum Teufel macht er da? „Zac??“, frage ich vorsichtig nach. Er reagiert nicht. Also noch mal. Aber in bisschen lauter: „Zac???“ Immer noch keine Reaktion. „Zachary David Alexander!?“, brülle ich ihm ins Gesicht. „Was ist denn?“, fragt er überrascht und leicht genervt. „Ich rufe dich jetzt schon zum dritten Mal!“, beschwere ich mich. „Oh. Sorry, nicht bemerkt. Und was willst du eigentlich sagen?“ Nicht bemerkt.... Ich schüttelte leicht den Kopf. „Warum willst du das alles wissen?“ Die Frage macht ihn anscheinend verlegen und er antwortet nicht gleich. „Jaaa??“, hake ich noch mal nach. „Also...“, fängt er an, macht aber nicht weiter. Wir bogen in unsere Straße ein und ich sah hinten an der Straße Zac’s Haus (Link fürs Bild siehe Anhang am Ende). Meins, beziehungsweise das von meiner Familie ist direkt recht von uns. „Wie wärs wir gehen jetzt jeder schnell nach Hause, essen was oder was auch immer und wir treffen uns in einer Stunde?“, schlag ich vor, den ich hab keine Lust vor unserer Gartentür zustehen und Zac ewig zuzuhören. Er stimmt zu und wir verabschieden uns schnell. Dann geh ich schnell über die Einfahrt und den kleinen Vorgarten auf unser Haus zu. Es ist ein schönes, großes, einstöckiges Einfamilienhaus in einem hellen Gelbton mit hohen Fenstern. Ich wohnte schon mein ganzes Leben in dem Haus (Link fürs Bild siehe Anhang am Ende).
Ich schloss die Haustür auf und zog meine Schuhe aus. „Hallo!“, schrie ich Richtung Küche und machte mich auf in mein Zimmer (Link fürs Bild siehe Anhang am Ende). Ich stieß die Tür auf und lass den Raum erstmal auf mich wirken. Ich hatte mit meinem Dad das Zimmer vor knapp 2 Wochen komplett umgeräumt und fand, dass es jetzt viel freundlicher und größer wirkte wie vorher. Es hatte weiße Wände, die zum Teil bis zur Hälfte mit einer hellen grau-weiß gemusterten Tapete beklebt waren. Der Boden war aus einem sehr hellen, auch fast weißen Parkett und in der Mitte lag ein großer, flauschiger, schwarzer Teppich auf dem ein einzelner, roter Sitzwürfel stand. Gegenüber von mir war das Bett (im Moment mir roter Bettwäsche) auf dem der Teddy lag, den ich als Baby gekriegt hatte, aber immer noch liebte. Am Kopfende des Betts war noch ein große, rote Stehlampe, die ich benutze wenn ich im Bett noch lesen oder sonst was machen wollte, bevor ich schlafen ging. An der Seite war außerdem noch einige kleine Wandschränke mit Bildern, ein kleines Bücherregal und mein Schreibtisch auf dem sich momentan nur der Computer befand. Hinter dem Schreibtisch, vor dem großen, durchgehenden Fenster war noch eine buschartige Pflanze, die noch ein bisschen Farbe einbrachte. Auf der Seite recht von mir war mein rießiger Kleiderschrank, der fast die ganze Wand einnahm und große Schiebetüren hatte. Auf der Seite, auf der auch die Tür war, war noch ein rotes Sofa an der Wand und gegenüber, mitten im Raum stehend mein Fernseher. _________________
Bilder:
- Zac’s Haus
- Nessa’s Haus
- Nessa’s Zimmer
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|| Part 2 || Zac's Geheimnis | Teil 1
Nachdem ich mich schnell umgezogen hatte (Jogginghose und bequemes Top) ging ich schnell runter in die Küche um was zu essen. (Unsere Küche war eher klein und in einem hellen, leicht oranglichem Gelb gehalten (Link fürs Bild siehe Anhang am Ende)). Meine Mutter hatte für mich und meine 7Jahre jüngere
Schwester Stella Snacks gemacht und ich nahm mir ein paar mit aufs Zimmer und fing an Hausaufgaben zu machen. Eine Viertelstunde später klingelte die Tür, aber da Zac erst in einer ¾-Stunde kommen wollte, ging ich gar nicht erst aufmachen. Meine Mutter wär sowieso schneller. Ich war immer noch in meine Mathe-Hausaufgaben vertieft als mir jemand von hinten die Augen zuhält und mir ins Ohr raunt: „Wer bin ich?“.... „Zac?? Was machst du denn schon hier?“, frage ich überrascht. Er nimmt seine Hände von meinen Augen und seufzet gespielt enttäuscht auf: „Du hast es gleich erraten......Aber um deine Frage zu beantworten: Ich wollte Mathe machen. Aber ich hab’s mal wieder nicht kapiert. Und dann hab ich halt gedacht, ich tauch schon mal hier auf und wir machen’s zusammen...“ „Zusammen?? Wetten nachher mach ich wieder die Aufgaben, du schreibst mit oder schreibst es später ab und erzählst mir irgendwas langweilig oder stellst mein Zimmer auf den Kopf?“ Zac seufzte noch mal auf: „Du hast mich durchschaut. Genau das war mein Plan“ Darauf musste ich Lachen. Manchmal war Zac echt zu süß!! „Wie wär’s du erzählst mir erstmal das was du schon vorhin hättest erzählen sollen und dann machen wir, ich meine ich mache dann Mathe??“, schlug ich ihm vor. „Ok!“ , stimmte er zu, „sollen wir vielleicht bisschen spazieren gehen währenddessen?“ Diesmal stimme ich zu und ich holte meine Jacke, und die Hundeleine, da ich meinen kleinen Hund „Shadow“ mitnehmen wollte. (Link fürs Bild wie immer am Ende).
Dann machten wir uns auf, zu einem nah gelegenen Park und ich fing an Zac auszufragen: „Also: Was sollte das jetzt vorher??“ „Naja.... du kennst Amanda ja?“ ich bejahte und er erzählte weiter. „...und mir ist schon länger aufgefallen, dass sie ziemlich gut aussieht.“ Ach, echt jetzt? „Zac!! Sie sieht schon immer so aus und als ob du sie erst neulich bemerkt hättest!! Sie ist Captain der Cheerleader und war letztes Jahr glaub ich sogar Abschlussballkönigin, obwohl sie erst dieses Jahr, zusammen mit uns ihren Abschluss macht!“ Diesen Kommentar konnte ich mir jetzt echt nicht verkneifen. Aber ich hatte doch recht. „Naja, du hast recht“, stimmte Zac zu, „das ist mir natürlich nicht neulich erst aufgefallen. Aber bisher dachte ich immer sie wäre eine eingebildete Kuh.“ Das war sie garantiert nicht. So gut kannte ich sie dann doch. „Und wie wurdest du eines besseren belehrt?“ „Naja...“, fing er an. Warum fängt er jeden Satz mit „Naja“ an?? Ist er so nervös? Er weiß doch, dass er mir alles erzählen konnte ohne dass ich sauer wurde. Ich war doch seine beste Freundin. „...neulich hatten wir Training. Und die Cheerleader wollten anscheinend gleichzeitig auch ein Extra-Training machen. Aber wir konnten ja nicht beide gleichzeitig in die Halle. Und dann hab ich (weil ich ja unser Captain bin) mit ihr (weil sie ja der Captain der Cheerleader ist) mit ihr geredet, weil wir uns einigen mussten. Und sie war ziemlich nett....“ „Und wer hat gewonnen?“, unterbrach ich ihn. Er guckte nur irritiert, deshalb ergänzte ich: „Wer war dann am Schluss in der Halle?“ „Wir....“ Es entstand eine Pause, in der Shadow mich in die Richtung unserer versteckten Lieblingsbank am Ufer des kleinen Sees zog. „Und auf jeden Fall sieht sie gut aus und sie ist nett.... und ich hab mich in sie verliebt“, fasste er noch mal zusammen. „Und warum warst du so nervös, als du mir das erzählen solltest??“
„Ich weiß nicht. Ich wusste nicht genau wie du reagieren würdest, Nessa. Vielleicht wärst du irgendwie....“ er suchte nach Worten, „...ausgerastet. Oder du hättest angefangen zu lachen.“, erklärte er. „Warum sollte ich ausrasten? Oder Lachen? Das wär doch einfach nur.... dumm!“ Zac zuckte nur mit den Schultern und dann wurden wir abgelenkt weil Shadow wie wild anfing zu Bellen und rum zuspringen. „Was hat er denn?“, fragte Zac besorgt nach. Jetzt zuckte ich mit den Schultern: „Das werden wir wahrscheinlich gleich sehen“ ____________
Bilder:
Nessa’s Küche
Nessa + Hund „Shadow“
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@ Julie: Warum mit der falschen?? Zac und Nessa sind doch "Just Friends" *gg*
@ Alle: Bitte meine bitte, die vorm bescheidsagdienst steht, schnell durchlesen (vorm kommi schreiben am besten) :D :D
|| Part 3 || Zac’s Geheimnis | Part 2
Und, ja: Wir sahen es kurz danach. Es kam erst ein kleiner Hund ohne Leine um die Ecke (Link zum Bild natürlich am Ende). Er war ungefähr so groß wie Shadow aber beige war. Shadow fing gleich an über ihn zu springen und ihn in ein Spiel zu verwickeln. Deshalb kam ich nicht gleich dazu, zu erkennen, was es für ein Hund war. Aber als er und Shadow nach vielleicht 20 Sekunden nicht mehr so heftig rumsprangen, konnte ich erkennen, dass es „Maui“, der Hund meiner besten Freundin Ashley war. Dann müsste Ash aber eigentlich auch in der Nähe sein.... Denn es gab nur wenige Leute, denen Ash ihren geliebten Maltipoo-Hund anvertraute (ich war einer davon).
„Maaaaui??!!! Maaaaaaaauii??!!!“, kam Ash’s Stimme von weiter hinten. „Er ist hier drüben!“, schrie ich zurück, „....an der Bank am Seeufer!“ Ich hörte Schritter, die näher kamen und drehte mich um. „Hey Ash!“, begrüßte ich sie und stand auf um ihr ein Küsschen zu geben. „Hey Süße! Hey Zac! Was macht ihr denn hier?“, begrüßte und fragte sie uns. „Hey Ash!, kam auch von Zac und ich beantwortete ihre Frage: „Ach, weißt du: Zac wollte mir was erzählen!“ „Und was?“, fragte Ash, neugierig wie sie eben war nach. Ich wollte anfangen: „Er....“, doch Zac unterbrach mich: „Nichts wichtiges, Ash!!“ Ich guckte ihn fragend an. Warum wollte er nicht, dass Ashley das mit Amanda wusste? Sie war meine beste Freundin und erzählten uns eigentlich alles. Naja, er würde mir seine Gründe bestimmt erklären und ich konnte ja auch mal Geheimnisse vor Ash haben, war ja nicht das erste Mal, dass sie nicht alles wissen durfte. Und bis jetzt hatte ich das ja auch immer geschafft. Zum Beispiel als ihre Mutter ihr zum Geburtstag den Hund kaufen wollte. Ich hatte es gewusst und ihr nicht ge...... Moment!! Doch, das hatte ich ihr verraten. Aber nur damit Ash sich schon mal darauf einstellen konnte, verteidigte ich mich selber. Aber.... als ich für uns beide eine Reise ins Disneyland gewonnen hatte. Ich hatte mit ihrer Mutter und allen Freunden ausgemacht, dass wir beide den Ausflug machen und das eine Wochenende frei haben von allem. Da hatte ich mich nicht verplappert. Aber nur weil meine Freunde mich davon abgehalten haben überhaupt Kontakt zu Ash aufzunehmen, um nicht zu verraten, mahnte mein inneres Teufelchen. Sei nicht so pessimistisch, hielt mein Engelchen dagegen. Halt. Innerer Teufel und Engel? Vanessa, jetzt wirst du verrückt!!! Ash riss mich aus meinen verrückten Gedanken. Sie hatte fragend eine Augenbraue hochgezogen: „Nicht so wichtig?“ Ich guckte ziemlich unsicher, bekam aber mit wie Zac im Hintergrund heftig nickte und machte auch mit. „Ich verstehe.....“, meinte Ash, „Ein Geheimnis, dass die böse Ash nicht wissen darf. Aber Zac, ich krieg alles aus V raus. Wirklich alles! Also wenn du nicht willst, dass es jemand erfährt musst du sie entweder unter Beschlag nehmen oder sie umbringen. Die Entscheidung überlass ich dir.“ Waaaas?? War das wieder so ein Ash-Witz bei dem man nicht verstand, wie es gemeint war? Anscheinend schon, denn Ash machte einen auf Lady Gaga mit ihrem Pokerface, säuselte ein „Ich geh dann mal wieder, ich wollte ja nicht stören. Bye Zac, Bye Nessa.“, umarmte Zac und mich wobei sie mir ins Ohr flüsterte: „Wir telefonieren und morgen machen wir was.“, und ging. Ich guckte ihr irritiert hinterher bis ich merkte, dass Zac neben mir das gleiche tat. „Wie ist die denn wieder drauf?“, murmelte er. Ich zuckte leicht mit den Schultern: „Keine Ahnung. Wahrscheinlich hat sie irgendwas genommen. In der Schule vorher war sie noch nicht so.“ Damit brachte ich Zac zum Grinsen. Er wurde aber gleich wieder ernst und fragte anscheinend ernsthaft besorgt: „Kriegt sie das wirklich aus dir raus?“ Ich kicherte kurz und antwortete ihm dann: „Natürlich! Wir kennen uns aus dem Kindergarten und haben uns IMMER alles erzählt. Aber du kennst uns doch schon genauso lang. Du müsstest das doch eigentlich wissen! Und warum willst du nicht, dass es Ash weiß?“ Er überlegte wohl kurz, denn er ließ sich mit seiner Antwort Zeit. „Weil.... Ash so ein Plappermaul ist. Wenn sie es weiß, weiß es danach die ganze Schule!“ Ich verstand ihn immer noch nicht: „Und warum darf es nicht die ganze Schule wissen? Es ist ja nicht verboten. Es ist ja... gewissermaßen der König und die Königin. Der Basketballteamcaptain und die Cheerleadercapitainin. Es ist ja nicht dass du, der große Champion sich in einen Loser verliebt hat. Mich würde das zwar nicht stören, aber es gibt doch immer ein paar Leute in der Schule, die so dumme Sprüche reißen.“ „Es geht aber nicht nur darum. Ich will nicht, dass es die ganze Schule weiß, weil ... weil sie es dann auch wüsste. Und ich mag sie zwar, aber ich weiß nicht, ob sie mich auch mag, so wie ich sie.“ Das verwunderte mich jetzt noch mehr: „Darüber machst DU dir Sorgen? Du bist der beliebteste Junge der Schule, Zac! Alle Mädchen steh auf dich, ob sie es wissen oder nicht!“ „Du auch??“, fragte er jetzt schon wieder grinsend. „Ach was! Wie kommst du denn darauf?“ „Zur Erinnerung: Du bist auch ein Mädchen, Ness! Und wenn ALLE Mädchen auf mich stehen...?“, er ließ den Satz in der Luft hängen. Ich boxte ihm mit dem Ellbogen in die Rippen: „Natürlich gibt es auch ein paar Ausnahmen. Aber die meissten der beliebten, coolen Mädchen, oder die, die sich cool vorkommen fahren auf dich ab...“ Er wollte was erwiedern, aber ich war schneller: „Soll nicht heissen, dass ich nich cool bin. Und beliebt bin ich auch!“. Jetzt grinste er wieder und auch ich musste kichern. Es stimmte zwar, ich gehörte zu den „Coolen“. Aber wahrscheinlich auch nur, weil ich mit Zac befreundet war. „Das wollte ich doch gar nicht sagen!! Ich wollte dich nur fragen ob du nicht eins der coolen, beliebten oder sich cool vorkommenden Mädchen bist, die auf mich stehen, es aber nicht wissen?“ Jetzt wurde sein Grinsen noch breiter und schelmischer. „Du...!!!“, ermahnte ich ihn, „...wenn du so weiter machst, sorg ich dafür, dass auf dem Titelblatt der Schülerzeitung steht, dass du was von Amanda willst!!!“, drohte ich. Jetzt wurde er ein bisschen blass: „Das würdest du nicht tun!!“ „Natürlich nicht!! Ich glaub, du kennst mich gar nicht mehr! Aber ich helfe dir nicht, dich und Amanda zu verkuppeln!!“, ließ ich mir eine neue Drohung einfallen. „Du wolltest uns verkuppeln“, fragte
Zac nach. „Natürlich! Denn so wie ich dich kenn (und ich kenn dich sehr gut, Freundchen) wirst du den ersten Schritt nicht von alleine machen. Also werd ich mich mal ein bisschen mit Amanda unterhalten, bisschen was raus finden und na ja... wir werden ja sehen“ „Das würdest du echt für mich tun?“, fragte Zac ganz überrascht. „Mein Gott, Junge!! Du bist mein bester Freund. Und weil du sonst nur rum jammern würdest, helf ich dir lieber. Außerdem kann ich meine Beziehung zu unserer Miss Bynes sowieso mal wieder auffrischen.“
Er umarmte mich stürmisch. „Danke Van!!! Du bist die beste Beste Freundin, die man sich wünschen kann!“ Ich grinste: „Ich weiß!“, dann fiel mir noch was anderes ein: „Und was ist mit Ash? Darf ich es ihr erzählen?“_____________________
Bilder:
Ash + Hund „Maui“
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so. Nach einigen Streits zwischen meinen Laptop und der Seite (die dazu geführt haben, dass ich vom Laptop nich mehr auf die Seite kann) und dann zwischen meinen Computer und der Seite (die neulich fuer ein bisschen Chaos geführt haben) ist hier jetzt Part 4:
|| Part 4 || Ash
„Ich glaube, es ist besser wenn du es ihr erzählst“, meinte er. Schon wieder etwas, dass mich verwunderte. Er deutete meinen Blick wohl richtig denn er klärte mich gleich auf (nicht falsches denken, wenn es um Aufklärung geht :DD) : „Wenn du es ihr wirklich erzählen darfst, erscheint es für sie glaube ich nicht so wichtig. Aber wenn es ein Geheimnis ist, dass sie dann auch rauskriegt ist es für sie eine größere Sache. Außerdem kann sie dir ja helfen bei der „Aktion: Zac+Amanda“, oder??“ „Stimmt! Aber du meinst die „Aktion: Zamanda“, glaub ich oder?“ Jetzt war er wieder der Verwunderte: „Zamanda??“ „Paare haben doch manchmal so Spitznamen. So wie Brad Pitt und Angelina Jolie „Brangelina“ sind! Verstanden?“ „Du vergleichst mich mit Brad Pitt?“ „Nein! .... Oder eigentlich doch! Aber bilde dir darauf jetzt ja nichts ein!!!“ „Das kann ich dir mal nicht versprechen!!“, meinte er grinsend.
Wir redeten noch über andere belanglose Themen wie Schule, Lehrer oder andere Leute und gingen dann auch bald beide nachhause. Ich setzte mich dann wieder an die Matheaufgaben, die Zac eigentlich mit mir machen wollte. Aber so war ich auch froh. Er konnte seinen Scheiß auch mal selber machen. Ich war zwar seine beste Freundin, aber alles musste ich ihm ja auch nicht machen. Eigentlich musste ich ihm gar nichts machen. Außer für ihn da zu sein. Ich war ja nicht seine Dienerin oder sein Butler. Ich war mal gespannt, ob Zac die Aufgaben am Montag hatte, oder ob er Mister Cumbs wieder nichts vorzeigen konnte. Mathe war wirklich seine Schwäche! Aber dafür konnte ich das ja. Und ich war in Sport keine Leuchte. Da war Zac dann der Champion. Ich war eben eher ein Gehirnsportler.
Als ich mit Mathe fertig war, rief ich wie ausgemacht bei Ash an. „Ashley Tisdale, Hallo?“ Ich verstellte meine Stimme und piepste „Guten Tag. Ich bin vor ihrem Telefonanbieter. Sie haben leider die letzte Rechnung nicht gezahlt und wir werden Ihren Telefonanschluss sperren müssen.“ „Haha, Vany. Denkst du im Ernst, ich erkenn dich nicht??“ „Natürlich weiß ich, dass du mich erkennst, aber ich wollte irgendwie nicht mit einem „Hey Ash, hier ist Vany“ dran gehen.“ Ash lachte. „Und was machst du noch mal am Wochenende?“ ASH!! „Wir haben vorher in der Schule fünfmal besprochen, dass wir heute auf Silvy’s Party gehen, dann beide bei dir übernachten, weil du nah bei Silvy wohnst und morgen erst mit den anderen shoppen gehen und dann einen großen Mädelsabend machen! Wo bist du in letzter Zeit nur mit deinen Gedanken?“ „’Tschuldigung“, gab Ash zerknirscht als Antwort, „Das erzähl ich dir wenn du jetzt zu mir kommst und wir uns für die Party fertig machen. Und dann erzählst du mir auch gleich noch was das grade eben mit Zac war, ok?“ Ich stimmte zu und versprach in spätestens einer halben Stunde bei Ash zu sein.
Dann packte ich mein Outfit für die Party, meine Übernachtungssachen und das andere Zeig, was ich eben so brauchte in eine Tasche und schmiss sie in mein Auto. Ich war wieder mal so froh darüber, dass man in Amerika den Führerschein schon mit 16 machen durfte. Mir wäre es nämlich tooootal peinlich gewesen, wenn meine Eltern mich mit 16 immer noch rum fahren würden. Ich war immerhin in der Abschlussklasse und würde nächstes Jahr auf’s College gehen.
Auf jeden Fall, packte ich meine Sachen ins Auto und machte mich auf den Weg zu Ash. Sie wohnt ca 10 Autominuten von mir entfernt. Sie wohnte mir ihren Eltern und ihrer 2-Jahre älteren Schwester Jennifer in einer großen Villa mit Pool in einem dunklem Sandton und vielen großen Fenstern. Ihre Familie besaß viel Geld, da ihr Vater Mike Filmregisseur in Hollywood war.
Ich war kaum die Auffahrt hochgefahren, als Ash schon zur Haustür raus kam. „Neeeessa-Schatz!!! Was denkst du, welches Kleid steht mir besser?“ , und sie hielt 2 Kleider hoch. Ein weißes und ein goldenes. Ich schaltete lachend den Motor aus und stieg aus. „Ash? Wir haben uns vor spätestens 3 Stunden das letzte Mal gesehen, und du tust als ob es eine Ewigkeit her wär!! Und hat die Anziehfrage nicht Zeit bis wie drinnen sind?“ Die Angesprochene schaute kurz beschämt auf den Boden, aber war 2 Sekunden später wieder die Alte, Normale, Durchgeknallte, die ich so liebte: „Sorry, aber mir war langweilig.... und jetzt komm endlich mit hoch. Die party fängt in 2 Stunden offiziell an, also sollten wir spätestens in 3 da sein. Und wir haben weder Kleider noch Make-Up ausgesucht, geschweige denn aufgelegt!“ Damit zog sie mich mit ins Haus. Ich schaffte es gerade noch so, mein Auto über den Funkschlüssel zu verschließen, da stand ich schon in Ash’s Zimmer, um das ich sie schon immer beneidete. Nicht weil es größer war wie meins, und auch nicht weil die Einrichtung teurer war oder so, sondern einfach weil es so gut zu Ash passte. Obwohl es eigentlich total gegenteilig von ihr war. Ash war eher eine durchgeknallte, lustige, bunte Person mit vielen verschiedenen Facetten. Ihr Zimmer dagegen war eher schlicht, in schwarz und weiß gehalten. (Link gibt es am Schluss, wer noch eine richtige Beschreibung von mir haben will (wie bei V’s Zimmer) meldet sich bitte bei mir) Sie hatte zwar jeden zweiten Tag eine andere, bunte Bettwäsche und an einer ihrer Wände hing eine bunte Bilderreihe, aber doch war es eigentlich gar nicht wie Ash. Aber genau deshalb passte es wohl zu ihr. Gegensätze ziehen sich an. Naja, der Spruch war für Personen aber irgendwie passte es ja schon. ______
Bilder:
Ash’s Haus
Ash’s Zimmer
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|| Part 5 || Party(-vorbereitungen)
„Also. Welches Kleid soll ich jetzt anziehen?“ Ich zuckte mit den Schultern: „Was hast du alles im Angebot?“
Sie ging in Richtung Kleiderschrank, und damit aus meinem Blickfeld, da ich auf ihrem Bett saß und in der aktuellen Cosmopolitan blätterte. Kurz darauf kam sie in einem goldenen, knielangen Bustierbleid wieder zu mir. Es war ab der Hüfte aus kleinen Pailletten und ganz unten hatte es sogar kleine Paillettenkettchen. Obenrum war es eher eckig und erinnerte an ein Mosaik (Bild am Schluss). Sie guckte mich fragend an. „Hmm...“, überlegte ich. Sie sah ein bisschen aus als stecke sie in einer Schlangenhaut. Aber so wollte ich ihr das eher nicht sagen. „Finde ich nich gut! Der Übergang von den kleinen Pailletten zu den großen sieht komisch aus.“ Stimmte ja auch. Also probierte sie ein anderes an. Es war wieder ein Bustierkleid. Aber diesmal um einiges kürzer und nicht so eckig. Es war irgendwas zischen fliederfarben und grau und von oben ging ein Stoffstreifen quer nach unten, sodass es fast so aus sah als wäre es umgewickelt. Ich fande es ziemlich schön. „Das ist wunderschön!! Aber für den Anlass vielleicht zu.... kurz... Auf Silvy’s Party sind doch immer wieder ein paar so Typen die mit jeder rummachen wollen die gut aussieht... Also kurz kann es ja schon sein... aber dann nicht auch noch so eng anliegend“, probierte ich zu erklären. Ash nickte zustimmend: „Trotzdem bist du jetzt dran!“, forderte sie. Das war das schlechte daran, dass wir die gleiche Kleidergröße hatten. Ich konnte mich nicht zuhause alleine entscheiden und dann sagen: „Zu spät zum Umziehen. Was Besseres hab ich nicht“, wenn sie wieder was auszusetzen hatte. Uns sie war bei Partykleidung ziemlich kritisch. Sie zog mich mit zum Schrank und drückte mir ein kleines, meerblaues Bündel in die Hand: „Anziehen!“ Ich machte wie mir befohlen und stellte mich dann so hin, dass ich mich selber im Spiegel sehen konnte und Ash auch genug Ausblick hatte. Das Kleid musste eines der vielen, die wir auf einer gemeinsamen Shoppingtouren entdeckt hatten und uns beiden gekauft hatten sein. Zumindest erinnerte ich mich daran, dass ich es auch hatte. Vielleicht hatte ich es Ash aber auch mal ausgeliehen und seit da lag es bei ihr rum. So wie oft, was mich aber nicht störte, da es andersrum nicht anders war. Und wir tauschten sowieso dauernd Klamotten.
Es war wie schon gesagt meerblau, ging bis kurz über die Knie, hatte Träger und am oberen Rand ein ebenfalls blaues Satinband, dass in der Mitte zu einer locker runterhängenden Schlaufe gebunden war (Bild am Ende). Ich fande es zwar schön, aber irgendwie schon fast zu schade, für eine einfache Hausparty. Ash war der gleichen Meinung und so probierten wir noch eine Weile wahllos irgendwelche Kleider an. Hosen und T-Shirts kamen heute nicht infrage, da das Motto „Glamour“ war, was Silvy aber garantiert nicht richtig umsetzen konnte.
Irgendwann kam Ash dann auf die Idee mal Klamotten anzuziehen, die irgendwelche Starts anscheinend auch mal angezogen hatten. Sie zog ein weißes an (wieder Bustier), dass Kelly Clarkson angeblich auch hatte. Es war zwar auch schön, aber Ash hatte etwas auszusetzen (ich glaub, sie sagte ihr Hintern wäre darin fett) (Bild am Ende). Mir verpasste sie ein schwarzes Neckholderkleidchen, das aus vielen kleinen Fransen bestand. Paris Hilton, wie sie sagte. Auch dass war nett, aber Ash meinte, es wäre zu Macho-anziehend.
So ging das eine Weile weiter, bis wir am Schluss doch etwas fanden, mit dem wir beide zufrieden waren (Kommt später noch mal). Wir kümmerten uns dann noch um passende Schuhe und Schmuck und natürlich Frisur und Make-Up. Es beanspruchte dann statt den geplanten 3 Stunden doch nur 2½ und wir konnten zu Fuß die kurze Strecke bis zum Haus von Silvy’s Eltern gehen, die auf einer zweiwöchigen Geschäftreise waren. Wir klingelten und die Tür wurde von irgendeinem Typ unserer Schule geöffnet, der anscheinend schon ein bisschen angetrunken war. Er verschwand aber gleich wieder im Getümmel. Da ich und Ash beide noch keine Lust hatten zu tanzen und uns vorgenommen hatten, sparsam mit den alkoholischen Getränken umzugehen, holten wir uns eine Coke aus der Küche und setzen uns auf eines der Sofas, um nach bekannten Gesichtern Ausschau zu halten. Bald kam auch schon Zac auf uns zu. „Hübsch seht ihr aus“, meinte er grinsend während er uns musterte, „wie lang habt ihr gebraucht?“ Ich schlug ihm spaßhaft vor die Brust und antwortete dann, ein Grinsen verkneifend: „Nach dem wir uns verabschiedet haben, bin ich gleich zu Ash und dann haben wir angefangen.“ Er schien nicht zu merken, dass ich scherzte und fragte ungläubig: „Das waren dann aber bestimmt 6 Stunden!!“
„Wir haben ca 2 ½ Stunden gebraucht um Kleider rauszusuchen, anzuprobieren und das Make-Up und alles zu machen.“, klärte Ash ihn auf, „und das ist dabei raus gekommen!“ Sie zeigte mit einer Handbewegung erst auf mich und dann auf sie. Ich guckte auch an mir runter. Ich hatte ein kleines, schwarzes Kleid an, dass über die linke Schulter einen breiten Träger hatte. An der Stelle an der, der Träger das Kleid traf war eine große Schleife (Bild mal wieder unten). Ich trug nur eine Ohrring. Er hing mir rechts bis über die Schulter und war aus einem feinen Goldfaden mit vereinzelten dunkleren Perlen. Meine Haare waren zu einem lockeren Knoten hochgesteckt, aus dem wahllos einige Strähnen rausgezogen waren. Mein Make-Up war aufwändig, wirkte aber dennoch her dezent und nichgt aufdringlich. Ashley trug ein Kleid in der gleichen Länge wie ich, allerdings in leichteres. Es war (natürlich9 ein Bustierkleid, sie trug in letzter Zeit keine anderen. Es war ungefähr wie ein Babydoll geschnitten. Obenrum in einem grünlich, schimmernden Gold, dann eine Art Gürtel und dann übereinander erst ein ganz dünner schwarzer Stoff, der nur unten rausguckte und obendrüber ein grauer, der in vielen kleinen Fältchen am Gürtel fest war. Ihre haare waren zu einem hohen, lockerem Zopf gebunden, und das Pony hing ihr schien scheinbar unabsichtlich ins Gesicht. Ihr Make-Up war ähnlich wie meins und sie trug goldene, mittellange Hängeohrringe, die aus vielen, verschiedengroßen Ringen bestanden. (Bild auch unten)________
Bilder:
Ash im goldenen Kleid
Ash im fliederfarbenen Kleid
Nessa im blauen Kleid
Nessa + Ash in ihren endgültigen Kleidern
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|| Part 6 || Geheimnisaustausch
„Und hast du ihr mein Geheimnis schon verraten?“, fragte Zac irgendwann später als wir uns gerade mit neuen Getränken einen Weg durch die Menge Richtung Ashley bahnten. Beziehungsweise in die Richtung in der wir Ash das letzte Mal gesehen hatten.
Wir waren inzwischen schon auf leicht alkoholische Cocktails umgestiegen, die uns allen mehr Partystimmung machten, uns aber trotzdem noch klar im Kopf blieben ließen.
Ich entdeckte Ash in einer ruhigen Ecke nahe an der Tür zur Terrasse stehen und steuerte auf sie zu. „Nein, hab ich nicht. Hat sie wohl vergessen.“ „Sowas vergisst Ash doch normalerweise nicht!“, meinte Zac ungläubig.
„Ich vergess was normalerweise nicht?“, fragte Ash nach, bei der wir inzwischen angekommen waren. „Das, was Zac mir vorher erzählt hat und du auch wissen wolltest.“, erinnerte ich sie worauf ich einen bösen Blick von Zac zugeworfen bekam. „Stimmt! Das musst du mir jetzt gleich erzählen!“, erinnerte sie sich jetzt auch und zog mich nach draußen. Zac schien ein bisschen sauer, denn auch wenn er es erlaubt hatte, hatte er bestimmt nicht gewollt, dass ich es ihr fast aufdrängt. Ich wusste das aber warf ihm trotzdem noch ein grinsendes „Du hast es erlaubt“ zu, bevor ich ganz draußen stand und Ash die Tür schloss. Wir gingen langsam in den hinteren Teil des Gartens. Da wir uns in dem Teil von Malibu (wo wir alle wohnten) befanden, in der die größeren Villen standen, wie die von Ash und Silvy eben, war der Garten auch ziemlich groß. Wir setzen uns auf zwei Liegestühle, die neben einem kleinen Schuppen und einem Whirlpool standen (Bild am Ende). Dass die Meyers (Silvy und ihre Eltern) sogar einen Whirlpool im Garten hatten, war meiner Meinung nach schon fast übertriebener Luxus. Wir waren zwar in Los Angeles, aber nicht in den Hills oder Hollywood. Klar war Malibu auch nicht gerade das armen Viertel und das Haus von meinen Eltern war Durchschnitt, aber normalerweise hatten auch die großen Villen maximal einen Pool im Garten. Und einen Whirlpool wenn dann im Haus.
„Also Nessa: Was gibt es von Zac zu erzählen?“ „Er ist in Amanda Bynes verknallt.“ Kurze und gutverständliche Fakten. „Und daraus macht er so ein Geheimnis?“ Ash war sichtlich verwirrt denn für sie, die bis jetzt jeden Freund nur eine Woche hatte und oft in einen neuen verknallt war, war so was nichts besonderes. „Ja.... Er will nicht, dass es die ganze Schule weiß, denn...“, ich verstellte meine Stimme, so dass sie sich nach Zac anhören solle, „vielleicht mag sie mich ja nicht. Und ich bin jetzt auf jeden Fall die offizielle Verkupplerin. Willst du mir dabei helfen?“ Sie war sofort Feuer und Flamme: „Klar!! Aber ich glaub, ich kann das nicht so richtig. Weißt du noch, was war als ich Taylor und Lucas verkuppeln wollte??“ Ja, ich erinnerte mich gut: „Sie haben den Kontakt, der eigentlich ganz gut war, bevor du dich eingemischt hast, ganz abgebrochen. Sei froh, dass Lucas nicht nachtragend ist und ihr euch schon ewig kennt. Sonst würde er dich jetzt auch hassen!“ Ich lachte während ich mich daran erinnerte und sie stimmte ein. Das war aber auch zu lustig gewesen.
Ash erhob sich und ging in Richtung Haus. „Warte mal, Süße!“, forderte ich sie auf. Sie drehte sich auf dem Absatz um und guckte mich fragend an. „Wolltest du mir nicht noch erzählen, warum du zurzeit manchmal mit deinen Gedanken wo anders bist?“ „Oh... stimmt wollte ich! Aber können wir das nicht heute Abend besprechen wenn wir schlafen gehen?“ „Willst du dich drücken?? Du weißt, dass das nicht klappt vor dem Schlafen gehen. Wir kommen doch beide grade erst in die richtige Stimmung und werden im lauf des Abends noch ein paar Cocktails trinken. Und wenn wir dann endlich mal ins Bett kommen, werden wir nicht mehr reden sondern beide gleich einschlafen. So war es bis jetzt auf jeder Party und ich wette, so wird es heute auch wieder sein!“ „Durchschaut!“, gab Ash nur als Antwort und ließ sich wieder gegenüber von mir fallen, wo sie langsam anfing zu erzählen. „Also... ich war doch letzte Woche bei dieser Hollywoodparty mit meinen Eltern. Es waren da ja, wie du weißt keine Stars da aber eben die ganzen Leute, die hinter der Kamera arbeiten. Auch ein paar Nachwuchsleute. Und einer davon, Scott Speer, ein Musikvideoregisseur, der irgendwie Kontakt mit meinem Vater hat, war toooooootal süß! Er ist zwar nur zwei Jahre älter wie ich, aber irgendwie trotzdem schon länger in der Branche. Wir sind dann auch ein bisschen raus gegangen, weil wir es drinnen mit den ganzen älteren nicht mehr ausgehalten haben und haben geredet. Und ich glaub, ich hab mich ernsthaft verliebt. Und, ich weiß, dass hab ich bis jetzt immer gesagt, aber ich glaube diesmal wird es nicht nur so was für eine Woche sondern war richtiges. Also vielleicht nicht der Mann für Leben, heiraten und Kinder kriegen oder so, aber eben schon.... was Längeres!! Und wir sind zwar noch nicht zusammen, haben uns auch nicht geküsst, aber du hast doch mal gesagt, es hält meistens sowieso länger wenn man sich erst langsam kennen lernt und dann erst ein Paar wird.“ Ich wusste nicht so direkt, was ich damit jetzt anfangen sollte. Also fing ich an, alles nach und nach zu verarbeiten und zu kommentieren: „Ja, ich weiß, dass du auf der Party warst. Und es ist schön wenn du jemand gefunden hast, der süß ist und denn deine Eltern anscheinend auch mögen, was bei deinen 1-Wochen-Freunden ja nicht der Fall war. Und: Ja, das sagst du immer, aber wenigstens siehst du jetzt mal ein, dass du das immer machst. Und noch mal: Ja. Es läuft besser wenn man sich ein bisschen kennt und erstmal nur befreundet ist. Und hast du nicht zufällig ein Bild von ihm dabei?“ Ash kicherte. „Das waren aber viele Informationen auf einmal.“ Ach ja? Und ihr Monolog war nicht voller Infos?? „Und ich hab leider kein Foto für dich. Aber morgen kann ich dir eins zeigen. Es gab nämlich ein Abschlussfoto nach der Party, dass mein Dad jetzt zuhause hat.“__________________________
Bilder:
Silvy’s Garten, Whirlpool und Liegestühle
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Ich weiß es gab schon ewig keinen Part mehr, aber irgendwie hatte ich nie Zeit/Lust einen neuen on zu stellen. Und in den Ferien (ich hab noch welche) ist das bei mri sowieso immer blöd, weil meine mutter mich immer gaanz spontan irgendwo hin bringt. Ich kann meinen Laptop meisstens mitnehmen, aber nicht mit ihm ins Internet (welche Großeltern haben schon W-Lan...). Also tut mir wahnsinnig leid, alles, aber ich probier jetzt wieer regelmäßig was neues zu bringen. Es wird aber wahrscheinlich trotzdem eine Weile dauern, bis wieder regelmäßg was kommt, weil mit dem neuen Schuljahr und allem....
Okay, ich hör auf zu labern (interessiert doch eh niemand^^) und geb euch lieber den nächsten part. aber ich warne euch: ich finde ihn absolut nicht gut, und zu kurz ist er auch! (ich bin nicht gut darin, spannung aufzubauen (was auch eigentlich nicht nötig wär, es gibt im moment nicght spektakuläres))
|| Part 7 || After-Party, Shoppen und gebremste Vorfreude
Ich hatte Recht behalten: Wir hatten noch einiges getrunken (auch Sachen, die wir in unserem Alter noch gar nicht durften), ziemlich wild gefeiert und waren mitten in der Nacht, als wir nachhause kamen sofort in unsere Betten gefallen und eingeschlafen.
Der Kater hielt sich (zumindest bei mir) in Grenzen und ich war gerade aus der gläsernen Dusche in Ash’s riesigem, weißem Badezimmer (Bild: unten) mit Blick auf den Pool gestiegen, als besagte auch hereinkam. Sie sah ziemlich fertig aus. Hatte ziemliche Augenringe (es konnte auch sein, dass sie sich am Abend einfach nicht mehr abgeschminkt hatte) und ihre Haare standen in alle Richtungen ab. Auch sie stieg erstmal in die Dusche und überließ mich der großen Frage um’s Frühstück alleine. Ich war zwar schon öfter bei Ash gewesen (genauso genommen schon öfter, als bei allen meinen anderen Freunden zusammen (Zac ausgenommen)), aber fühlte mich dann schon ziemlich orientierungslos in der großen Küche (Bild wieder unten), die in einem hellen Beige-Ton und ziemlich modern eingerichtet war. Die Kaffee-Maschine fand ich aber gerade noch, und da sie fast die gleiche wie bei uns zuhause war, konnte ich mir wenigstens einen leckeren Milchkaffee machen. Bis Ash ihre Augenringe überschminkt (es war großteils doch nicht die Schminke gewesen) und ihre Haare ansehnlich geföhnt und frisiert hatte, hatte ich auch noch einiges anderes in der Küche gefunden. Genau genommen: den Kühlschrank mit Milch, Butter und einigen Brotaufstichen (die kleinste Suchaufgabe), den Brotkorb, das Geschirr und das Besteck und sogar das Müsli und die Saftpressmaschine (inklusive Orangen). Als Ash dann schließlich frisiert, geschminkt (am Samstagmorgen, an dem man nur von der besten Freundin gesehen wird) und angezogen zu mir kam, hatte ich den Tisch mit Müslischälchen + Müsli, Brot + Aufstrich, 2 Milchkaffee’s (wäre dann mein dritter) und frischgepresstem Orangensaft gedeckt. Wir ließen es uns schmecken und bemerkten dann irgendwann, dass wir schon fast zu spät zum Shoppen mit Miley, Momo, Demi und Selena waren. Ash übernahm dann (gnädigerweise) das Tischabräumen während ich mich anzog (ich lieh mir von Ash ein rotes Karo-Hemd und ein Top zum drunterziehen) und schminkte (zum shoppen konnte man dann doch geschminkt erscheinen).
Als ich und Ash dann in unserem Shopping-Outfits (Ash trug einen dünnen, schwarzen Wollpulli mit V-Ausschnitt, eine schwarze Röhrenjeans und schwarze, kniehohe Lackstiefel und ich zu dem Karo-Hemd eine dunkelgraue Röhrenjeans und ebenfalls kniehohe, schwarze Stiefel (aber aus Stoff) (Bild am Ende))
in der Mall ankamen, waren die anderen alle schon da. Das Erste was wir feststellten war, dass wir alle dunkle Röhrenjeans und (mit Ausnahme von Sel) alle Stiefel dazu trugen. Miley trug eine dunkelblaue Jeans und dazu schwarze Stiefel (und ein weißes langes Oberteil mit einem hellgrauen Pullunder (Anm.: heißen die Dinger wirklich so?) und einer kurzen schwarzen, lockeren Krawatte als Oberteil (Bild unten)); Selena eine schwarze Jeans, schwarze Ballerinas, ein weißes Shirt und oben drüber eine dunkel- & hellblau gestreifte Strickjacke (Bild am Ende); Demi eine schwarze Röhre mit schwarzen Stiefeln (ähnlich wie Ash) und ein langärmliches, schwarz-, weißgestreiftes Shirt mit V-Ausschnitt (abgerundet wurde alles durch einen schwarzen Männerhut)(Bild am Ende) und Mo eine dunkelblaue Jeans, braune, hohe Stiefel und (als Einzige von uns) ein kurzärmliches, weißes Shirt, das oben ein Spitzenmuster hatte (Bild (natürlich) am Ende).
Wir machten uns dann noch einen ziemlich schönen Nachmittag in der Mall mit viel Gelächter, Modeschau, Starbucks und reichlich Ausbeute bevor wir alle kurz nach Hause gehen um uns dann später alle wieder bei Ash zu treffen um unseren Mädelsabend zu machen.
Ich ging also auch nach Hause um meine neuen Sachen wegzulegen, mich umzuziehen und meine Schlafsachen zupacken. Und vielleicht noch ein paar gute Filme mitzunehmen. (Obwohl die Filmsammlung von Ash (bzw großteils ihrem Vater) sehr groß war, hatten sie die besten Filme irgendwie nicht.) Ich freute mich komischerweise ziemlich auf den DVD-Abend. Vielleicht weil wir schon ewig keinen mehr gemacht hatten. Oder zumindest keinen mehr mit nur Mädchen. Und mit nur Mädels war es immer ziemlich anders und meistens auch lustiger. Vielleicht weil man bei „Wahrheit oder Pflicht“ immer nur Wahrheit nahm und obwohl man die meisten Geheimnisse schon kannte immer noch ein paar prickelnde Sachen herausfand, die vor Jungs wahrscheinlich ziemlich peinlich gewesen wären. Vielleicht auch, weil DVD schauen noch viel lustiger war, wenn man frisch lackierte Nägel und Gesichtsmasken trug. Warum auch immer, auf jeden Fall hielt mich die Vorfreude nicht lang in meinem Zimmer. Ich wollte mir gerade aus der Küche noch meine Lieblingsschokolade holen, als mir ein Zettel mit dem dick-geschrieben „Nessa“ auffiel. Er war von meiner Mum und würde mich und den Mädelsabend erstmal eine Weile aufhalten._________________________________________________________
Bilder:
Ashley's Bad
Ash's Küche (Küche im Haus von Ashley's Eltern^^)
Shoppingoutfits:
Ash + Vany
Miley
Selena
Demi
Monique (das linke Bild)
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in dem brief steht wirklich nichts spektakuläres, aber ich wollte es irgendwie spannend machen.... gelingt mir aber meistens nicht sonderlich gut^^
und nichwas: ich hatte den part schon fertig, und als ich ihn mir neulich nochmal durchgelesen hab, ist mri aufgefallen, dass das ende fehlt (ich hatte es anscheinend gelöscht).... also hab ich es nochmal neu geschrieben, es ist aber nicht so gut geworden wie das Original
|| Part 8 || ,,Nervensäge" oder ,,Schon wieder die letzte?!"
Hey Nessa,
Ich weiß, dass du shoppen warst und es jetzt wahrscheinlich eilig hast, zu Ash und den anderen zu kommen, und ich will dich eigentlich auch nicht aufhalten, aber Zac hat schon mindestens 20 mal angerufen. Bestimmt hast du es auch schon gemerkt, weil er dein Handynummer ja auch kennen müsste, aber er meinte nur immer wieder, du würdest nicht rangehen aber es wäre wichtig und er wolle es mit dir selber klären (und ich solle dir nur ausrichten es wäre eilig)
Also tu ihm und seiner Telefonrechnung einen Gefallen und ruf zurück
HDL
Mum
P.S. Wir sind mit Stella auf einem Konzert.
Der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss war: „Arme Stella“. Mit ihren 10 Jahren konnte sie sich noch nicht dagegen wehren, wenn Mum und Dad wieder einen „Eltern-Tochter-Ausflug“ machen wollten. Das hatte ich mit 10 auch noch nicht gekonnt. Aber mit meinen 17 schaffte ich es meistens, mich durchzukämpfen. Und normalerweise schaffte ich es auch Stella zu befreien, wenn sie nicht wollte (was eigentlich immer der Fall war, denn die Ausflugs-Ideen unserer Eltern waren meistens absolut nicht kinder-/teenie-/jugendfreundlich.) Aber heute war ich nicht da gewesen um Stella zu retten und mich nachher mit ihr über die komischen Einfälle von Daddy und Mommy kaputtzulachen (und Stella’s Gesicht, wenn sie erfuhr, dass die Idee für sie bestimmt war). Arme Stella.
Aber viel wichtiger: Was gab es so wichtiges, dass Zac 20 mal an einem Nachmittag anrufen sollte? Denn Vor 12 Uhr war der erste Anruf bestimmt nicht gewesen. Immerhin war Zac auch auf der Party gewesen und hatte einiges getrunken. Aber auf meinem Handy hatte er bestimmt nicht angerufen. Das hätte ich doch bemerkt. Ich holte es trotzdem prüfend aus meiner Handtasche und erschrak erstmal. „37 verpasste Anrufe“ und „9 Textnachrichten“ Oh. Mein. Gott!! Das musste ja wirklich ein Notfall sein! Aber er hatte doch auch vom Shoppingnachmittag gewusst. Warum hatte er dann nicht bei Ash oder Miley oder den anderen angerufen? Zumindest bei Ash hätte er sicher gehen können, dass sie dabei ist. Wir gingen fast nie ohne den anderen shoppen... komisch.
Ich öffnete die Erste SMS:
Von: „Zac Handy“
Hey Nessa. Ruf mich bitte sofort an! Es ist wichtig! Zac
Zweite SMS:
Von: „Zac Handy“
Nessa? Wo steckst du? Ruf mich sofort an! Notfall! Zac
Dritte SMS:
Von: „Zac Handy“
VANESSA ANNE HUDGENS! Wenn du mich nicht sofort anrufst, red ich nie wieder ein Wort mit dir! Also mach jetzt gefällig schnell!
Vierte SMS:
Von: „Zac Handy“
Man, Vany!! Es ist WIRKLICH wichtig! Ruf an. Zac
Fünfte SMS:
Von: „Zac Handy“
Jetzt mach doch endlich!
Sechste SMS:
Von: „Mum Handy“
Du solltest mal bei Zac anrufen. Er blockiert die Telefonleitung. <3 Mum
Siebte SMS:
Von: „Zac Handy“
Nessaaaaaaaa!! Ich warte immer noch!
Achte SMS:
Von: „Zac Handy“
Hallo?? Was ist den los? Warum rufst du nicht an?
Neunte SMS:
Von: „Zac Handy“
Ruf jetzt endlich an!!!
Ich beschloss also Zac noch schnell anzurufen, ihn dann abzuwimmeln und das ganze auf morgen zu verschieben. „Zac Efron. Hallo?“ „Hey Zac. Ich bin’s.....“, wollte ich anfangen, doch Zac schien es wirklich sehr eilig zu haben: „Hey Nessa! Sag mal, hast du gestern schon mit der Verkupplungsaktion gestartet?“ Waaaaaaaaas??? Und das war so wichtig?? „Hör mal Zac. Ich bin schon zu spät zu unserem DVD-Mädchen-Abend dran und dann kommst du mit so was Unwichtigem??“ „UNWICHTIG??“ Er schien ziemlich aufgebracht zu sein. Man.... Was wollte dieser Depp?? War doch egal, ob ich schon angefangen hatte oder nicht.
„Das ist nicht unwichtig! Wenn du nämlich schon angefangen hättest, wär das äußerst blöd für mich! Ich hab nämlich erfahren, dass gestern gar nicht die echte Amanda auf der Party war, sondern ihre Zwillingsschwester, weil sie selber keinen Bock hatte!“ Hat der Junge Probleme?? Sauer brüllte ich ins Telefon: „Und deshalb bombardierst du mich mit Anrufen und SMS?? Dass du’s auch kapiert: AMANDA’S EINZIGE SCHWESTER IST ZWEI JAHRE ÄLTER!!!!!!! Und jetzt Bye, Zac. Bis Montag“ Ich hörte noch ein leises „Oh. Tschuldigung. Bye.“ , und dann legte ich auf. Mann, dem seine Probleme wollte ich aber haben!
Ich machte mich dann schnell auf den Weg zu Ash, wo sie mir mit einem fragenden Gesichtsausdruck die Tür öffnete: „Wo warst du??“ Ich nuschelte ein: „Zac und seine Probleme“ und ging dann in Ash’s Zimmer, indem sie die Couch ausgezogen hatte, auf der jetzt schon die anderen Vier saßen.
Die Vier guckten angestrengt auf den Bildschirm von Ash’s überdimensionalem Plasma-Fernseher als ich hereinkam. Selena war die einzige die aufguckte: „Schon wieder die Letzte?!“, grinste und sich wieder Paris Hilton’s Freundinnensuche zuwand. Durch Selena hatten auch die anderen mich bemerkt, die jetzt nacheinander zu mir blickten und „Hey Nessa!“ oder einfach nur „Hallo“ murmelten.
Nach einer Weile saßen ich und Ash auch mit auf dem Sofa und lachten usn über potenzielle Beste Freunde kaputt.
Nachdem die Sendung zu Ende war, wollten wir anfangen eine DVD zu gucken.
Während Mo sie in den Player einlegte, stand ich auf: „Ich geh mal Popcorn holen. Ash, kommst du mit? Ich weiß nicht wo das alles ist!“ Ash stand mit auf, und gemeinsam gingen wir in die Küche.
Während das Popcorn schon in der Mikrowelle stand, und langsam vor sich hin poppte, fragte Ash mich: „Und was war jetzt mit Zac, dass du so spät gekommen bist?“ Ich kicherte: „Er hat Telefonterror gemacht!“ Sie guckte irritiert: „Und wieso?“ „Weil ich gestern nicht mit dem Kuppeln hätte anfangen dürfen, weil“, ich imitierte seine Stimme: „... ich gehört habe,
dass gestern auf der Party gar nicht Amanda sondern ihre Zwillingsschwester war“ Jetzt guckte Ash noch irritierter: „Welche Zwillingsschwester? Amanda hat doch nur ältere Geschwister, oder nicht?“ Ich kicherte wieder und nickte. Jetzt fing Ash auch zu lachen an: „Omg, den muss es aber erwischt haben!“ Ich nickte nur wieder, denn ich war unfähig zu sprechen, so stark lachte ich jetzt auch. Vorher als Zac angerufen hatte, hatte ich es gar nicht lustig gefunden... aber jetzt, mit Ash... „Und wie oft hat er probiert dich zu erreichen?“ Ash hatte sich schon wieder einigermaßen gefangen. Ich unterdrückte den nächsten Lacher: „6 SMS und 37 Anrufe!“ Ash fing wieder an zu lachen. Diesmal sogar ziemlich stark.
Ich lachte kurz mit, aber hatte mich diesmal schneller unter Kontrolle, und holte das Popcorn aus der Mikrowelle.
Da kam Demi in die Küche: „Warum braucht ihr denn so lange?“, und nach einer Pause: „Und warum lacht Ash so?“ Ash, deren Lachen schon weniger geworden war, nickte mit dem Kopf zu mir, und Demi guckte jetzt nicht Ash, sondern mich fragend an. Mist, ich musste mir was einfallen lassen, ich konnte ja nicht, dass mit dem Kuppeln erzählen!
„Ich hab ihr grade einen Witz erzählt. Einen ziemlich schlechten und alten Witz. Aber du kennst sie ja: Sie lachte bei jedem Schrott!“ Demi gab sich anscheinend mit der Antwort zufrieden, denn sie kicherte kurz, sagte nur: „Kommt dann bitte hoch, wenn sie sich wieder beruhigt hat, ja?“ Dann verschwand sie.
Als ich mich wieder zu Ash drehte, hatte sie vollkommen aufgehört zu lachen, und guckte mich stattdessen völlig entgeistert an. „Was denn?“, wollte ich wissen.
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Jaja, ich weiß... ich hab euch versprochen, wieder regelmäßig weiterzumachen.... aber (manche von euch wissen es vllt) ich musste von letzten dienstag bis heute einen test meiner mutter durchstehen... und zwar einen "ist-kira-PCsüchtig-test".... dieser test funktioniert folgendermaßen:
man nimmt kira genau eine woche lang den computer weg... und dann guckt man ob sie entzugserscheinungen hat....
ergebnis: sie hat zwar keine entzugserscheinungen (bzw sie ihrer mutter verheimlicht), aber dafür einen gips am bein, und den heilungsbeschleunigungstipp vom arzt: "lassen sie sie den ganzen tag das im fernsehen gucken, was sie will und geben sie ihr schokolade zum essen (schmerzstillend oder sowas^^)".... und das ist ja fast so gut wie computer, oder??
naja, ich weiß es interessiert keinen, aber ich musste meine fantasien (nichts perverses, ihr schweine!!!) ausleben, (ich hatte in der letzten woche viiiiiele ideen, und mein gehirn ist bis obenhion vollgestopft und ich blubbere über.....)..... viel spass bei nächsten part:
|| Part 9 || Lügen
„Seit wann kannst du so gut lügen??“, fragte sie mich völlig entgeistert. What? Was ist das denn für ne Frage? „Ich hab vor dem Spiegel geübt“ ,meinte ich deshalb voller Ironie. Sie guckte mich schief an. „Jahrelange Übung?!“, gab ich immer noch mit sehr viel Ironie von mir. Sie guckte immer schiefer. „Was weiß ich denn? Angeboren? Natürliche Stärke? Keine Ahnung. Es ist einfach so!“ Warum wusste sie das nicht? Wir kannten uns schon ewig. Aber ich war eigentlich nicht so der Lügentyp. Naja, ab und zu mal eine kleine Notlüge war ja klar. Aber wir kannten uns seit dem Kindergarten. Also warum wusste sie das nicht. Naja, überlegte ich hin und her. Wir waren schon immer beste Freundinnen gewesen. Und beste Freundinnen lügen sich nicht an. „Hast du mich schon oft belogen?“, fragte sie aus heiterem Himmel. „ASH!!! Was denkst du von mir?“ Jetzt war ich die Entgeisterte. „Naja...wenn du so gut lügen kannst. Woher weiß ich dann, ob du das nicht auch schon bei mir gemacht hast?“ Was dachte sie von mir? Verdammt, wir waren beste Freunde. Seit dem Kindergarten. Wir waren zusammen auf Bäume geklettert, wir hatten uns in der Schule bei den Hausaufgaben geholfen. Oder meinetwegen auch mal bei den Klassenarbeiten. Wir hatten uns immer alles erzählt. Und da dachte sie, nur weil so eben raus gefunden hatte, dass ich gut lügen konnte, dass ich sie auch schon angelogen hätte? Ich war ernsthaft enttäuscht. Und das zeigte ich ihr auch, indem ich ein verächtliches: „Tolle beste Freundin“, von mir gab, das fertige Popcorn in eine Schüssel gab, und nach oben abzischte. Dort setzte ich mich zwischen die anderen auf das Sofa. Außer das Mo mir einen fragenden Blick zuwarf denn ich mit einer Handbewegung abwinkte merkten sie nicht. Aber Momo war auch immer schon die feinfühligste gewesen. Sie merkte sofort, wenn jemand Probleme hatte.
Einige Minuten später kam auch Ash rein. Sie hatte einen Gesichtsausdruck denn ich nicht ganz deuten konnte. Ein bisschen traurig und niedergeschlagen. Ein bisschen enttäuscht und eventuell auch überrascht. Insgesamt nicht einzuordnen. Sie setzte sich am Rand des Sofas neben Demi und probierte ab und zu mal Blickkontakt zu mir aufzunehmen. Aber ich ignorierte sie. Und als die Blicke immer auffälliger wurden, verschwand ich ins Bad.
Wir hatten zwar ab und zu Streit und kleine Auseinandersetzungen, aber das war irgendwie schon heftig. Aber ich konnte doch nichts dafür, wenn sie so was von mir dachte. Und wer wäre nicht enttäuscht, wenn die beste Freundin, die man schon aus den Sandkasten kennt, so was von einem denkt. Jeder.
Es klopfte an der Badezimmertür. „Wer ist da?“, fragte ich mürrisch. „Ich bin’s. Lass mich bitte rein!“ Ash. Ich antwortete nicht und hörte nach ungefähr einer Minute wie sich ihre leichten Schritte entfernten. Kurz danach hörte ich andere Schritte und es klopfte erneut. „Nessa!! Ich bin’s. Sel. Lass mich bitte kurz rein.“ Ich schlurfte zur Tür und schloss auf. Selena kam rein. „Was ist denn los mit dir und Ash? Habt ihr Streit? Demi hat gesagt unten in der Küche wär noch alles gut gewesen und ihr hättet gelacht.“ Ich nickte. „Sie denkt von mir, ich würde sie anlügen!“ „Wieso das?“ Ich zuckte mit den Schultern. Wenn ich ihr das erzählen würde, müsste ich auch Zac’s Geheimnis ausplaudern. Und das wollte ich ganz bestimmt nicht tun. Er war immerhin mein bester Freund. Auch schon aus dem Kindergarten. Oder eigentlich schon länger. Denn wir hatten schon immer in der gleichen Straße gewohnt und waren bei den gleichen Tagesmutter gewesen, als wir noch ganz klein waren.
„Ach komm schon, Nessa! Denk nach! Ash denkt so was doch nicht ohne Grund von ihrer besten Freundin!!“ Sie hatte ja Recht. Natürlich dachte sie es nicht einfach so. Und ich kannte den Grund ja auch. Nur war die Geschichte einfach lang und beinhaltete einige Geheimnisse. Aber ich durfte und wollte Zac’s Geheimnis nicht ausplaudern. Auch wenn er wusste, dass Selena eine sehr gute Freundin von mir war. Und vielleicht konnte sie ja auch beim verkuppeln helfen. Sie war immerhin gut mit Amanda befreundet. Ich beschloss es Sel zu erzählen. Sie war keine Quasseltante. „Ich habe vorhin Demi angelogen! Unten in der Küche. Ashley hat nicht über einen Witz gelacht.“ Sel guckte verwirrt. „Über was dann??“ „Ist ne lange Geschichte. Wollen wir uns vielleicht raus setzen?“ Sel stimmte zu und wir setzen uns auf die Hollywoodschaukel, die unter dem großen Kirschbaum stand. Man konnte sie von Ash’s Zimmerfenster aus nicht sehen und hören konnte man uns auch nicht. „Aber du darfst das niemand sagen, was ich dir jetzt erzähl, ok?? Es wissen nur ich, Ash und Zac!“ „Warum denn Zac??“ „Weil es seine Geschichte ist. Und sein Geheimnis was ich jetzt ausplaudere.“ „Oh. Und du meinst.... das ist ok?... für Zac?“ Sie schien zu zögern. Aber ich brauchte jetzt jemand zum reden, der nicht mittendrin steckte. Noch nicht zumindest. „Also. Zac ist in Amanda verknallt. Und er will, dass ich die beiden verkupple. Und weil er weiß, dass ich und Ash uns sowieso alles erzählen, durfte ich es ihr auch erzählen. Und auf Silvy’s Party gestern war Amanda ja auch. Ich und Ash haben noch nichts gemacht, weil wir einfach nur bisschen Spaß haben wollten und keine Aufgaben erledigen. Und während dem shoppen heute hat Zac Telefonterror gemacht. Nicht meine Mum. Noch eine Lüge. Aber ich hab es nicht gemerkt und als ich vorher nach hause bin, lag ein Zettel in der Küche ich solle Zac sofort zurückrufe, er habe 20-mal angerufen. Plus 50 Anrufe auf meinem Handy und 10 SMS. Immer das gleiche. „Ruf mich sofort an“ Hab ich dann vorhin auch noch schnell gemacht. Deshalb bin ich auch zu spät hierher gekommen. Auf jeden Fall wollte er wissen ob ich auf der Party schon mit Amanda bisschen scharf auf Zac machen angefangen hab. Weil er erfahren habe, dass es gar nicht Amanda sondern ihre Zwillingsschwester auf der Party gewesen wäre. Totaler Quatsch, natürlich. Amanda hat ja nur ältere Geschwister. Und das hab ich Ash erzählt und sie fand es total lustig, dass das für ihn so wichtig war.... und dann kam eben Demi und ich wollte Zac’s Geheimnis ja nicht verraten... da hab ich eben gelogen. Und dann hat Ash so dumm geguckt und gesagt ich könne aber gut lügen. Undob ich sie auch schon angelogen habe. Und ich dachte nur „Tolle BF“ und bin zu euch nach oben gegangen.“ Sel hatte mir während der ganzen Story nur zugehört. „Aber würdest du das nicht auch erstmal denken?“ Ich nickte. „Doch natürlich. Aber dann hätte ich nachgedacht. Wir haben uns seit dem Kindergarten jedes halbe Jahr bei einer feierlichen Zeremonie geschworen, immer ehrlich zu einander zu sein!“ Mist, Nessa! Noch ein Geheimnis ausgeplaudert. „Was für eine Zeremonie??“, fragte Sel belustigt. „Früher ein kleines Kaffeekränzchen mit unseren Puppen und später dann mit gegenseitig hübsch machen oder shoppen. Und immer irgendetwas trinken. Und die Behälter, aus denen wir getrunken haben, mussten wir alle aufbewahren. Natürlich ausgespült. So hab ich jetzt Mini-Porzellan-Tassen und Cocktailgläser und Starbucksbecher zuhause in einer Schachtel im untersten Winkel unter meinen Bett stehen. Und jedes Jahr gab es mindestens einmal Stress bei einem von uns zuhause weil irgendwelche Gläser oder Becher gefehlt haben...“
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Sorry, dass es schon wieder länger gedauert hat... aber wir haben diese woche DVA's (DiagnoseVergleichsArbeiten, die nicht mehr benotet werden, udn bei denen sich keiner mehr anstrengt^^^) und ich hab gestern erfahren, dass am freitag ne austauschschülerin zu uns kommt und naja.. sorry
ps. das erste zweistellige kap!!! YIPPIEH!!!
|| Part 10 || Umarmungen
Selena lachte nur: „Irgendwie schon...crazy.“ Ich verstand nicht ganz und Sel redete weiter: „Das ihr euch wegen so was streitet. Ich mein... wetten, da ist noch was anderes dahinter? Das schon lange raus muss. Von beiden Seiten! Und das war jetzt bestimmt nur ... der Auslöser.“ Hatte sie recht? Ja!! „Kannst du bitte Ash runterholen??“ „Äh... klar!“ Meine auffordernde Frage hatte sie wohl ein bisschen irritiert, aber sie stand sofort auf, umarmte mich kurz, fast wie um mir Glück zu wünschen und ging dann mit schnellen Schritten ins Haus. Ich dachte noch ein bisschen nach bis Ash mit langsamen Schritten auf mich zukam. Ich bemerkte sie erst als sie direkt vor mir stand. Wir standen uns etwa 5 Sekunden stumm gegenüber (Naja, ich saß auf der Schaukel und sie stand) und dann fielen wir uns in die Arme. „Es tut mir so leid, dass ich das gedacht hab, Vany!“ „Nein, mir tut es leid, Ash. Ich hätte nicht so reagieren dürfen!“
Ash setzte sich neben mich und es war wieder für etwa 10 Sekunden Stille, bis ich sie brach: „Sel hat mir gerade etwas klar gemacht... irgendwie.“ „Mo und Demi mir auch! Wir haben uns nicht deshalb gestritten...“ „...es war nur aufgestaut. Uns haben davor schon einige Sachen gestört, die wir verdrängt haben.“, beendete ich ihren Satz. Sie nickte. „Das sollten wir jetzt klären!“ Auch ich nickte. „Also...“, fingen wir beide gleichzeitig an und mussten dann erstmal lachen. „Fang du an!“, forderte sie mich auf. Ich schüttelte den Kopf: „Nein, du!“ „Okay. Also in letzter Zeit hast du irgendwie oft wenig Zeit für mich gehabt. Du hast dich oft mit deinen Eltern oder Zac getroffen. Oder bist auch mal mit Miley shoppen gegangen. Da bin ich dann eben schon ein bisschen sauer geworden...“ Ich unterbrach sie: „Du warst eifersüchtig?“ Sie schüttelte den Kopf: „Nein!“, und dann nach einer Pause: „Doch... eigentlich schon! Und ich hab mich dann gefragt, ob ich dir nicht mehr gut genug war. Ob du keine Lust mehr auf mich hattest. Ob andere dir wichtiger waren als ich. Deine beste Freundin.“ Dieser Satz brachte mich zum Stutzen. Ob andere dir wichtiger waren als ich. Hatte ich das nicht vor weniger als einem Jahr auch gedacht? Mir wurde wieder etwas klar. Ich hatte mich aus Rache mehr mit anderen getroffen. Aber ich hatte es selber nicht gemerkt. Unterbewusst. „Ich glaube, ich wollte es dir heimzahlen. Gewissermaßen. Weil du als du mit Jared zusammen warst nie Zeit für mich hattest. Du hast dich jedes Wochenende mit ihm getroffen. Auf den Partys immer nur mit ihm getanzt. Keine spontanen Shoppingtouren mehr. Keine VA-Abende mehr. Wahrscheinlich aus Rache, ja. Weil ich damals eifersüchtig war. Damals habe ich mich gefragt, ob Jared dir wichtiger war als ich. Deine beste Freundin.“ Sie schaute mich mit großen Augen an. „Wirklich?“ Ich nickte mit zugeschnürter Kehle. Ich hatte nicht gemerkt wie ich angefangen hatte zu weinen während ich erzählt hatte. Weinen. Das hatte ich auch oft gemacht, wenn Ash wieder einen unserer Shoppingtage durch ein Picknick oder einen Ausflug mit Jared ersetzt hatte. Ich war immer unendlich enttäuscht gewesen. Hatte Ash unsere Freundschaft wirklich einfach so wegschmeißen wollte. Ich hatte mir riesige Vorwürfe gemacht. Ob ich nicht mehr gut genug war. Ob ich langweilig war. Oder Ash nur aus Mitleid mit mir befreundet. Natürlich war es Quatsch, aber wenn man sich einsam und verlassen vorkommt, bekommt man solche Gedanken. Und ich war einsam gewesen. Dann hatte ich angefangen, mehr mit meinen anderen Freunden zu machen. Auch nachdem Ash nicht mehr mit Jared zusammen war. Ich dachte es wäre eine Angewohnheit, weil ich es während Ash’s Beziehung auch gemacht hatte. Das war es auch gewesen. Aber nur teilweise. Der andere Teil war einfach die Rache gewesen. Um ihr das Gefühl zu geben, sie wäre nicht mehr gebraucht. Damit sie auch das fühlte, was ich wegen ihr hatte fühlen müssen. Ich guckte hoch. Auch Ash rollten die Tränen die Wangen runter. „Es tut mir so leid. Ich habe es nie bemerkt. Du hast ja auch nichts gesagt. Und ich war einfach so verliebt in Jared.“ „Du hast doch auch nie etwas gesagt.“ Sie nickte. Dann fiel mit wieder der eigentliche Punkt ein. „Und was hat das dann damit zu tun, das du dachtest ich würde dich anlügen?“ Sie schaute mich wieder lange an. „Ich dachte doch du würdest mich nicht mehr mögen. Keine Lust auf mich haben. Und du würdest nicht mit deinen Eltern oder Zac machen, weil du gerne etwas mit ihnen machst sondern nur um nicht bei mir sein zu müssen. Und wenn du gesagt hast „Tschuldigung, Süße, aber ich mach heut was mit meiner Schwester“, dann hab ich gedacht das würde nicht stimmen, sondern du würdest einfach nur eine Ausrede suchen, um nicht mit mir machen zu müssen. Es tut mir wahnsinnig leid, dass ich das gedacht habe.“ Ich wischte ihr mit einem Finger die Tränen von der Wange. „Aber Ash. Du hattest doch eigentlich Recht. Aber ich wusste es selber nicht. Ich dachte doch ich würde es einfach so machen. Weil ich Stella mag, was ich natürlich auch tu, und nicht um dir eins auszuwischen.“ Sie sagte nichts und ich nahm sie fest in den Arm. Ich ließ sie wieder los: „Freunde?“ Sie grinste und ich wusste, was jetzt kommen würde: „Beste Freunde!“ Ich lachte und diesmal nahm sie mich in den Arm. Wir umarmten uns lange. Etwas zu lange. Denn es endete damit, dass wir aus der Schaukel fielen und auf den Boden lagen. Das wiederum endete in einem nicht zu bremsenden Lackkrampf, den man anscheinend auch vom Haus her hören konnte, denn Mo streckte den Kopf zum Fenster raus und schrie uns ein: „Wenn alles wieder ok ist, könnt ihr doch wieder rein kommen!“ zu. Und Demi ergänzte: „Wir wollten doch gerade anfangen Singstar zu spielen.“ Das löste bei uns beiden aus, dass wir sofort aufsprangen und Richtung Haus liefen. Kurz bevor wir in Ash’s Zimmer stürmten, blieben wir beide stehen und umarmten uns (noch mal).
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tschuldigung, dass es wieder ne woche gedauert hat, aber ich hatte die letzte woche (bis heute morgen) ne austauschschülerin aus der schweiz (französische schweiz) und naja... ich hatte genug zutun mit der blöden sprache [je detéste francais et je ne peut pas parler...^^]
|| Part 11|| Sonntagvormittagspläne
Unser Mädelsabend wurde dann doch echt lustig, auch wenn der Fernseher irgendwann ausging (Ash’s Vater erklärte es mit zu langer Benutzung) und weil Demi vergessen hatte, ihre Schokomaske abzumachen, Ash’s Sofa ganz verklebt war.
Am nächsten Tag (Sonntag) wachte ich um kurz nach 10:00 Uhr als erste auf. Ich ging erst kurz ins bad und dann in die Küche. Auf dem Weg dorthin fiel mir auf, wie ruhig es im Haus war. Warum war niemand zuhause? Also Jennifer (Ash’s große Schwester) schlief ja vielleicht noch, aber ihre Eltern ganz bestimmt nicht mehr. Weil ich eh nicht zu tun hatte, nahm ich mir die zeit darüber nachzudenken. Was machten Eltern am Sonntagmorgen? Mann, war ich dumm! Sie waren in der Kirche! Und Jenni? War die nicht eigentlich Frühaufsteherin? Oder hatte sie gar nicht zuhause geschlafen? Naja, war ja auch nicht so wichtig.
Ich fing dann an Frühstück zu machen, und hatte fast das Gefühl den gestrigen Morgen noch mal im Deja-vu zu durchleben. Aber diesmal fand ich alles auf Anhieb. Ich trug das Tablett dann nach oben, und stellte es auf Ash’s Fernsehtisch, der an die Wand geschoben war, weil wir die Couch ja ausgezogen hatten.
Die anderen drei waren immer noch nicht wach.
Ich setzte mich dann eine Weile ans Fenster, und schaute auf den Pool hinunter, der wegen dem kleinen Hügel im Garten der Tisdales weiter unter wie die Terrasse lag. Er war ganz ruhig und klar, und war nur an manchen Stellen leicht vom Wind gekräuselt. Es hatte irgendwie etwas Beruhigendes. Aber gleichzeitig hatte ich auch den Drang, die Stille zu durchbrechen und Wellen in den Pool zu schlagen. Am besten durch hineinspringen. Und da die anderen immer noch nicht wach waren, und es auch nicht aussah als ob sich das bald ändern würde, holte ich mir einen Bikini von Ash aus ihrem Schrank, und ging raus. Ich nahm etwas Anlauf und sprang dann mit voller Wucht ins Wasser. Es war erstaunlich angenehm. Nicht kalt. Klar, auch nicht warm, aber gerade so, dass man ein bisschen schwimmen, und vielleicht auch planschen konnte, ohne zu erfrieren. Als es mir doch irgendwann zu kalt wurde, stieg ich wiederraus, und ging zurück in Ash’s Zimmer. Die drei schliefen immer noch! Und das um 11:00 Uhr!!
Naja, vielleicht hatten sie es nötiger wie ich. Ich blieb wieder eine Weile an einem vom Ash’s Fenstern sitzen und guckte den dreien beim Schlafen zu. Sel hatte sich komisch eingerollt und Ash murmelte die ganze Zeit etwas vor sich hin. Ich probierte darauf zu achten was: „...Scott... Küss mich... Ja... Nein... Scott...“ Ich musste kichern. Anscheinend hatte es sie richtig erwischt. Ich war aber froh darüber: Wenn sie so richtig verknallt war, würde es vielleicht wirklich mal wieder etwas Längeres und Ernsteres werden. Seit Jared, war sie mit niemand mehr länger wie 2 Wochen zusammen gewesen. Ob es daran lag, dass sie Jared hinterher trauerte, wusste nicht mal ich. Aber die beiden hatten sich auseinander gelebt. Und Ash hatte das ja auch eingesehen. Naja, Einsehen ist nicht gleich Akzeptieren.
Auf jeden Fall war sie jetzt wieder richtig verliebt und ich freute mich für sie. Und Zac war auch verliebt. Bei ihm hatte es auch schon lang nichts mehr gegeben. Ich hatte mitgekriegt, wie er mal eine zeit lang, jeden Abend in einem Club zum Feiern gegangen war. Und jedes Mal wenn er so viel geflirtet hatte, dass die Frauen mit ihm in die Kiste wollten, hatte er wieder abgeblockt. Anscheinend hatte er einen auf Macho gemacht, aber in Wirklichkeit die Richtige suchen wollen. Aber die findet man doch nicht, wenn man drauf los baggert und dann mit ihnen schläft.
Mir konnte das zwar eigentlich egal sein, aber ich wollte ja auch, dass mein bester Freund glücklich wird und nicht einem One-Night-Stand hinterher trauert. Und wenn er wirklich verliebt war, machte mich das auch glücklich. Also, solange er auch glücklich war, eben. Aber dass würde er erst restlos sein, wenn er mit Amanda zusammen war. Und dazu musste ich sie erstmal verkuppeln. Ich probierte mir also einen Plan zurechtzulegen. „Aktion: Zamanda“! Hatte ich das nicht schon mal gedacht? Egal...
Vielleicht konnte ich meinen Vater fragen, ob er die Bynes mal wieder zum Abendessen einladen konnte. Das war schon mal ein guter Anfang. Dann konnte ich ein bisschen mit Amanda quatschen, und nebenbei mal was von meinem „tollen, single Kumpel Zac“ erzählen. Oder sie ausfragen, auf wen sie stand. Also unauffällig natürlich.
Gut. Das war ein sehr guter Anfang: Ich würde Dad heute abend bitten, Amanda und ihre Familie einzuladen.
Ich wurde von hinten angetippt: „Morgen Nessa. Hast du das Frühstück gemacht?“ Ich dreht mich um und blickte in das verschlafene Gesicht von Momo. „Nee. Der Mann im Mond! ... Natürlich ich!“ „Lecker, Danke!“, meldete sich jetzt auch Demi zu Wort, der noch eine halbe Banane aus dem Mund ragte. Ich hatte gar nicht gemerkt, wie die beiden aufgewacht waren. Zu vertieft in die Gedanken an meinen Verkupplungsplan. Ich kicherte, als ich noch mal zu Demi guckte. Jetzt guckte die Banane nicht mehr raus, aber dafür verstopfte sie anscheinend ihren Mund, den ihr Gesicht sah aus, wie aufgeblasen, mit ihren dicken Backen. Sie mühte sich eine Weile ab und schluckte dann hörbar. Danach wandte sie sich an mich: „Lach nicht Du hättest sehen müssen, wie du da eben ganz verträumt am Fenster saßt!“ „Und du hättest sehen müssen wie Sel bis grade eben geschlafen hat!“ Jetzt kicherte Demi auch. „Wie denn?“, fragte Monique neugierig. Ich wollte gerade antworten, als Demi mir schon zuvorkam: „Ich wette, sie hat sich zusammengerollt wie eine Kugel! Oder?“ „Woher weißt du das, Demi? Du hast doch vorher selber auch noch geschlafen!“ Demi guckte so, als wäre ihre Antwort offensichtlich: „Wir sind beste Freundinnen! Da weiß man so was!“ Hatte sie ja irgendwie recht. „Und stimmt das jetzt? Hat sie sich zusammengerollt?“ Mo wollte das jetzt wohl unbedingt wissen. „Ja, hat sie. Das sah soo süß aus!!“ Jetzt kicherten wir alle drei. „Was sah süß aus?“ meldete sich Ash zu Wort. Auch schon aufgewacht? „Genau? Wir wollens auch wissen!“ Und Sel wohl auch. Warum wachten immer zwei gleichzeitig auf? Demi und Monique und jetzt Ash und Sel. Ich war wohl so ne Art Sonderfall. „Wie du dich im Schlaf zusammen gerollt hast!“ „teilte Mo Sel mit. Ash fiel auch in unser Kichern ein und Selena guckte beschämt auf den Boden. „hey! Dafür muss man sich doch nich schämen!“, tröstete ich Sel, und flüsterte Ash dann leise zu: „... im Gegensatz zu dir, die im Schlaf „Küss mich“ sagt!“ Jetzt guckte Ash mich mit großen Augen fragend an. Ich nickte und drehte mich dann wieder zu den anderen, damit nicht jeder mitbekam, dass ich und Ash gerade flüsterten.
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so.. ich schreib, und schreib bei der story weiter, aber ich stell niie neue parts on => dämlich!!
aber dafür gibts jetzt zwei...
|| Part 12 || Abendessen, Webcam und Mathehausaufgaben
„Dad?“, fing ich an, als wir später beim Abendessen saßen. Er guckte mich an. „Du arbeitest doch mit Mr. Bynes zusammen?!“ Er nickte, guckte mich aber fragend an. „Könntest du ihn und seine Familie nicht mal wieder zum Essen einladen?“ Jetzt wurde der Blick noch fragender. Er schluckte kurz den Bissen Brot hinunter, den er gerade im Mund hatte runter und sagte dann: „Klar. Aber wieso?“ Hm... sollte ich erzählen, dass ich mich mit Amanda anfreunden wollte, um Zac zu verkuppeln? „Ich hätte gern wieder besseren Kontakt zu Amanda. So wie früher.“ Das war ja nicht gelogen. Warum ich den Kontakt haben wollte, musste ich dann ja nicht sagen. „Na dann, lade ich sie natürlich ein. Oder reicht es auch, wenn wir einfach was zusammen unternehmen?“ Natürlich, du Pflaume!! Hauptsache ich konnte was mit Amanda machen. „Klar, Dad. Das wär super!“ Ich widmete mich wieder meinem Abendessen.
2 Stunden später, als ich gerade auf meinem Bett saß und im Internet surfte, klopfte es an meiner Tür. Ich rief: „Herein!“, und mein Vater streckte den Kopf zur Tür rein. „Die Bynes kommen am Mittwoch zu uns, ist das ok für dich?“ Sie würden kommen? Und schon in 3 Tagen „Natürlich ist das ok für mich, Dad! Und Danke!“ Er murmelte ein „Gern geschehen“ und machte die Tür wieder zu. Dann hörte ich, wie Schritte sich auf dem Flur entfernten, und ich nahm sofort mein Handy in die Hand. Kurz bevor ich das kleine Grüne Telefon drücken konnte und Zac anrief, blinkte in meinem Lieblingsmessenger ein kleines Feld auf: „Zac ist online“. Also legte ich mein Handy weg und klickte auf Zac’s Namen. Ein großes Feld öffnetet und ich tippte schnell ein: „Ich muss dir was wichtiges sagen. Kannst du deine Cam anmachen?“ ein, und klickte dann schnell auf das Symbol mit der Webcam. „Zac zu einer Webcam-Unterhaltung einladen?“ JA!!
20 Sekunden später sah ich Zac’s Gesicht auf dem Bildschirm aufblinken. „Was gibt’s?“ „Also....“, fing ich langsam an, um ihn neugierig zu machen. „Jaa?“ ,er guckte mich fragend an. „...die Bynes kommen am Mittwoch zu uns zum Essen!“, sprudelte ich heraus. „Waaas?? Kannst du mal langsamer reden, Nessa? Ich versteh dich durch die Webcam- Computersache sowieso schlecht!“ Oh... hatte ich wohl wieder etwas zu schnell geredet. Das passierte mir oft. „Die Bynes kommen am Mittwoch zu uns zum Essen.“ , wiederholte ich langsam. „Die Bynes? Amanda und ihre Eltern?“ So ein Depp. Gab es noch andere Bynes? „Kennst du noch jemand anders, der so heißt?“ Er beantwortete meine Frage nicht sondern sprang auf, so dass ich ihn nicht mehr sehen konnte und kurz darauf, sah ich ihn durch sein Zimmer tanzen. Man, ist der verrückt! Ich lachte laut auf, und Zac guckte erschrocken zu mir. Hatte er mich wohl vergessen?? Er stand kurz wie gelähmt da, und kam dann langsam wieder auf mich, also seinen Computer zu. Er grinste irgendwie nervös, als ob es ihm peinlich wäre und ich musste wieder lachen. Als ich mich beruhigt hatte, schaute ich wieder auf Zac, der inzwischen wieder auf dem Stuhl saß und mich anschaute: „Danke, Nessa!! Du bist die Beste!! Und du hast was gut bei mir!“ Ich grinste. „Ich weiß! Aber ich muss jetzt gehen, ich muss noch Mathehausaufgaben für morgen machen.“ Das „Mathe“ und das „morgen“ betonte ich besonders. Zac guckte erst irritiert, fluchte dann auf, und bevor er fragen konnte, ob wir es zusammen machen könnten (was er ganz bestimmt hatte fragen wollen), loggte ich mich aus.
Dann machte ich auch wirklich schnell die Mathehausaufgaben. Und weil es erst 20 Uhr war, auch noch die Sachen für Mrs. Darbus. Dann überlegte ich, was ich Amanda fragen sollte, und wie ich es hinkriegte, dass ich wirklich nur mit IHR und nicht ihrer zwei Jahre älteren Schwester Jillian reden musste.
Am nächsten Morgen, wachte ich gut gelaunt auf. Ich ging schnell ins Bad, um mich fertig zu machen, aß dann eine Kleinigkeit und wartete dann auf Ash und Miley, die mich morgens immer abholten. Sie kamen zu früh, aber ich war schon fertig.
Auf dem Weg, brachte ich die beiden dazu extra langsam zu laufen, damit wir es gerade so in die Schule schafften, und Zac Mathe nicht von mir abschreiben konnte. Denn er hatte es gestern Abend bestimmt nicht gemacht! Wir kamen dann auch wirklich erst zwei Minuten vor Unterrichtsbeginn in der Schule an, und gerade als Zac ein paar Meter vor dem Klassenzimmer auf mich zu stürmte und schnell ein: „Hi! Kann ich die Hausaufgaben haben?“, rausbrachte, kam unser Mathelehrer um die Ecke und scheuchte uns mit einem „Husch, husch! Wir fangen an“ auf die Plätze. Ich musste grinsen. So lief es jede Woche. Zac machte die Mathehausaufgaben nicht, weil er dort einfach eine Niete war, und ich probierte mich davor zu drücken, ihn abschreiben zu lassen. Aber in über 50% dieser Situationen ließ ich Zac die Aufgaben abschreiben. Er sagte jedes Mal „Du hast was gut bei mir!“, aber als ich ihn neulich mit Ash im Supermarkt getroffen hatte und von ihm Geld für einen Nagellack wollte, war er mit einem „Tut mir leid. Ich muss meiner Mutter noch was in der Apotheke holen!“ verschwunden. Natürlich ohne mir das Geld zu geben. Aber ich war ihm nicht böse. Denn er hatte mich auch schon das ein oder andere Mal aus der Patsche geholfen, wenn ich zu lang gefeiert oder viel zu viel Geld ausgegeben hatte. Also nur mit Ausreden wie „Sie hat bei mir übernachtet“, „Sie hat bei mir Abend gegessen“ oder „Sie musste mir Geld leihen“, und nicht mit Einkäufe bezahlen, aber immerhin.
Aber für das mit Amanda war er mir dann schon ein bisschen mehr schuldig, und das wusste er. Also wenn es überhaupt klappte. Dafür musste er mich mindestens einmal zu einer Pizza, oder sogar zum Shoppen einladen. Mindestens Tüten tragen, auf jeden Fall!
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|| Part 13 || Abendessen mit den Bynes
Mittwochabend, 17 Uhr
Ich war gerade von Ash nach hause gekommen, wohin ich direkt nach der Schule gegangen war, um Hausaufgaben zu machen, die neusten Dinge in Sachen „Scott“ zu erfahren und dann Singstar zu spielen. Lange und laut Singstar zu spielen. Und zwischendrin Lachanfälle zu kriegen.
Naja, auf jeden fall war ich eben nach Hause gekommen, als meine Mutter mir mitteilte, dass ich mich sofort fertig machen sollte, für die Bynes und ihr dann beim Tischdecken helfen sollte. Also ging ich schnell duschen (es war nötig, nach dem Sportunterricht und dem rumtoben bei Ash), und machte mich frisch. Zum anziehen suchte ich nichts Besonderes raus, ich nahm einfach nur eine Jeans und ein Top.
Nach dem ich dann den Tisch gedeckt hatte, und es von den Bynes immer noch keine Zeichen gab, verzog ich mich in mein Zimmer und schaltete den Fernseher an. Ich schaute mir erst das Ende einer Folge meiner Lieblingsserie an, und dann die Charts auf MTV. Als gerade Platz 8 angesagt wurde, klopfte es an meiner Tür und der Kopf meiner Schwester lugte in mein Zimmer: „Die Bynes sind da, Nessa.“ Waaaas?? Warum hatte ich das klingeln nicht gehört? Ich machte schnell den Fernseher aus und ging (nach einem kurzen Blick in den Spiegel meiner Tür und dem kurzen Richten meiner Haare) schnell ins Wohnzimmer, wo Rick, Lynn (Amanda’s Eltern) und Amanda saßen. Von ihren Geschwistern war nicht zu sehen. Aber dass Thomas nicht mitgekommen war, hatte ich mir schon gedacht, immerhin war er schon fast 30 und lebte nicht mehr bei seinen Eltern.
Amanda wirkte die ganze Zeit etwas niedergeschlagen und abwesend. Sie unterhielt sich zwar nett mit mir und auch den anderen, und wir wurden wieder so was wie Freunde, aber irgendwie schien sie mit den Gedanken immer wo anders.
Als sie während des Nachtisches wieder gedankenverloren an die Wand starrte sprach ich sie darauf an: „Sag mal, Amanda. Warum bist du so traurig und abwesend??“ Sie schaute mich erst irritiert, dann fast schon geschockt, und dann niedergeschlagen an: „Hat man es arg gemerkt??“ Ich nickte grinsend und guckte sie dann fragend an: „Also, was ist?“ Sie antwortete nicht gleich, also erklärte mir ihre Mutter das Problem: „Sie ist doch Cheerleaderin. Und ihre Mannschaft ist eigentlich ja auch ganz gut.“ Ach echt jetzt? Das war mir noch nicht aufgefallen... „...aber jetzt ist eine aus dem Team weg gezogen, und ihnen fehlt jemand. Und bald sind wieder viele Spiele und sogar ein Cheerleader-Wettkampf. Und für ihre Choreo brauchen sie alle.“ „Oh...“, sagte ich nur. Das war blöd. Ich war als Kind auch im Ballett gewesen, und da hatten auch mal welche gefehlt und die Aufführung wäre fast ins Wasser gefallen (War sie dann doch nicht, weil ein paar aus dem Jungsteam eingesprungen waren.)
Amanda nickte: „Wir haben schon einige Castings gemacht, was du bestimmt schon mitgekriegt hast, aber die haben einfach alle nichts drauf!“ Nein, hatte ich nicht mitgekriegt.... Aber ich war in letzter Zeit auch echt beschäftigt gewesen.
Amanda schien es danach besser zu gehen, und sie guckte nur noch ein paar mal sorgenvoll drein.
Als es später wurde, und die Erwachsenen nicht mehr über Arbeit sondern über jede Menge privates Zeugs redeten und auch schon einige Fläschchen Rotwein hinter sich hatten, wurde es mir und Amanda zu blöd, und wir gingen in mein Zimmer.
Ich wusste nicht so recht, wie ich sie auf Zac oder Verliebtsein ansprechen sollte, aber schließlich war sie es die das Thema ansprach: „Und Vany. Bist du zurzeit verliebt?“ „Nee, bin ich nicht, und war ich auch schon länger nicht mehr. Und du?“ Sie überlegte kurz und meinte dann: „Gute Frage! ... Es gibt natürlich einige, die ich süß finde, aber so richtig verliebt... ich glaube eher nicht. Aber ehrlich gesagt: Ich bin mir nicht sicher!“ Sie lachte und auch ich stimmte ein.
Kurz vor Mitternacht war den Erwachsenen eingefallen, dass ja am nächsten Tag Schule ist und die Bynes gingen heim. Mir fiel auf, dass ich eigentlich auch ziemlich müde war, und deshalb ging ich auch schnell ins Bett (, nachdem ich meiner Mutter noch kurz in der Küche geholfen hatte).
Am nächsten Morgen holte Ash mich zur Schule ab, und wir fuhren gemeinsam. Vor der Schule wartete Zac auf uns. Er hatte anscheinend vergessen, dass Amanda gestern da gewesen war. Zumindest fragte er mich nicht aus.
Erst als wir an den Cheerleadern vorbei liefen, die alle ziemlich bedrückt wirkten und Amanda, als sie mich bemerkte auf mich zu kam, mir „Hey Vanessa!“, sagte und mich umarmte, wurde Zac stutzig. Aber ich ehrlich gesagt auch ein bisschen, denn auch wenn wir wieder Freunde waren, war diese Begrüßung doch ein bisschen... übertrieben! „Hey Amanda. Das sind meine beiden besten Freunde Ash und Zac.“ Ich deutete auf die beiden, die wohl beide ziiiiemlich überrascht von der Begrüßung waren. „Aber ich kenn die beiden doch, Vany! Zac ist Basketballkapitän, jeder kennt ihn! Und du kannst nicht behaupten, dass du und Ashley nicht auch bekannt sind!“ Dass Zac bekannt war, war mir klar, aber ich und Ash?? Nur weil wir seine Freunde waren oder warum sollten wir auch bekannt sein? Ich warf Ash einen kurzen Blick zu. Sie schien sich wohl das gleiche gefragt zu haben, denn sie zuckte kurz und unauffällig mit den Schultern. Ich grinste und wand mich dann wieder an Amanda: „Und? Sind eure Sorgen vorbei??“ bei „eure“ nickte ich mit dem Kopf zu den anderen Cheerleadern. „Wann sollte es passiert sein? Zwischen Mitternacht und 8 Uhr morgens passiert da selten was!“ Stimmt, sie hatte recht. Aber ich hatte ja irgendwie auch nur als Höflichkeit gefragt. „Hab nicht nachgedacht.“, meinte ich deshalb grinsend. Amanda grinste auch und ging dann mit einem: „Man sieht sich!“ zu ihren Freunden zurück.
Als auch ich mich wieder meinen Freunden zuwand, guckte Zac etwas geschockt und Ash etwas finster. Ich beschloss, erstmal auf Ash einzugehen, denn für Zac würde ich in nächster Zeit wahrscheinlich mehr Zeit aufbringen, wenn ich ihn mit Amanda verkuppeln wollte.
Ich zog Ash also mit mir mit und warf Zac noch ein „Wir reden später“ zu.
„Was ist los, Ashi??“ Sie ging nicht direkt auf meine Frage ein sondern stellte selber eine Frage: „Seid ihr jetzt auf einmal beste Freunde??“ „natürlich!! Wir haben uns gestern geschworen uns immer zu mögen und engen Kontakt zu haben und haben das ganze mit Blut besiegelt. Und wir sind Aller beste Freunde!!“ Ich ließ den Sarkasmus extrem stark heraus klingen, aber Ash schien es doch ernst zu nehmen. „Im Ernst??“ „Nein!!! So ein Schwachsinn! Was denkst du von mir??“ Sie ging wieder nicht auf meine Frage ein. „Aber das eben... die überschwängliche Begrüßung und dann das geheimnisvolle Sorgenzeugs...“ „Denkst du echt, ich hätte von einem tag auf den anderen eine neue beste Freundin und würde unsre Freundschaft einfach so hinschmeißen?? Ash, wir kennen uns seit dem Kindergarten!! Ach was, schon länger!“ Ash wirkte etwas zerknirscht: „tschuldigung, Ness! Ich wollte nicht, dass wir uns deswegen streiten! Aber ich war einfach...“ Sie hörte auf und ich machte weiter: „Eifersüchtig?!“ Sie nickte. „Sorry! Aber du bedeutest mir einfach verdammt viel... Ich möchte das jetzt nicht durch dumme, unangebrachte Eifersucht ins Schwanken bringen, Ness! Ich hab dich doch lieb!“ „Oh, Ashi!! Das hast du wirklich, wirklich süß gesagt! Und dass du eifersüchtig bist...“ sie unterbrach mich: „...war blöd, ich weiß!“ Ich schüttelte den Kopf: „...war auch süß!! Ich hab dich auch lieb, Ash!!“ Wir umarmten uns. Irgendwie war das jetzt schon... komisch!! Erst die Sache neulich mit dem Lügen und alles, und dann das jetzt.
*Rrrrrrrrring* Die Schulglocke riss uns aus unserer Umarmung und wir beeilten uns, vor dem zweiten Klingeln zu unseren Schließfächern und dann zum Klassenzimmer zu kommen. (Wir kamen zu spät, aber der Lehrer noch später)
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Sorry, Sorry, Sorry, dass ich mich so ewig nich mehr mit was neuem gemeldet hab!! ich weiß wirklich nicht woran es liegt, denn ich bin täglich hier on, und hab bei der story hier auch schon mehr als 10 kapitel vorgeschrieben....
ich hoffe ihr verzeiht mir
<3
kira
ps. als kleinen widergutmachungs- und einschleimversuch mach ich hier noch eine kleine zusammenfassung von dem was bisher passiert ist on, und ich stell heute zwei neue kapitel on...
pps. schönen dritten advent (morgen) und insgesamt eine schöne Weihnachtszeit
Mini-Zusammenfassung ~Just Friends~ [Kapitel 1 - 13]
Vanessa und Zac sind beste Freunde. Zac ist sehr beliebt in der Schule, da er Kapitän des Basketballteams ist. Er verliebt sich in Amanda, die Teamkapitänin der Cheerleader.
Da Vanessas und Amandas Väter sich von der Arbeit kennen, bittet Vanessa ihren Dad die Bynes [Amanda und ihre Familie] zu sich zum Essen einzuladen, damit sie sich mit Amanda anfreunden kann und sie so mit ihrem besten Freund [Zac] verkuppeln kann. Irgendwann während des Essens wird es Vanessa und Amanda zu langweilig und sie verziehen sich in Vs Zimmer, wo sie unteranderem über Jungs reden. Vanessa findet heraus, dass Amanda nicht (bewusst) verliebt ist, aber grad eine andere große Sorge hat: Ein Cheerleader-Wettbewerb steht kurz bevor und ein Mitglied des Teams musste kurzfristig aussteigen.
Das Kapitel spielt jetzt am Nachmittag nach dem Abendessen
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|| Part 14 || Amanda
An diesem Nachmittag kam mir eine neue Idee, die garantiert zum Erfolg von „Aktion: Zamanda“ beitragen könnte.
Ich hatte mich gerade ins Internet eingeloggt und meinen Messenger angeschaltet, und guckte wer online war: Amanda, Lucas, Anni. Ich klickte auf den Namen „Amanda“ und öffnete ihr Profil. „Status: Immer noch traurig und besorgt, wegen der Sache mit dem Team“
Die Arme. Es musste wirklich schlimm sein, wenn einem als Cheerleadercaptain kurz vor einem Wettkampf jemand fehlt, und man niemand Neues findet. Aber warum fand sie eigentlich niemand? Ich mein, sogar ich würde das hinkriegen, mit dem
Cheerleaden. Na ja, ich hatte als kleines Kind ja auch schon Ballett und Kinderturnen gemacht. Also wäre ich schon jemand passendes.
Es musste doch noch mehr Leute an unserer Schule geben, denen es auch so ging wie mir!
MOMENT, NESSA!!! Warum machst du es nicht?
Ich bin schon dumm, so was zu denken, aber nicht auf den Gedanken zu kommen, es selber zu machen.
Ich schrieb Amanda an:
Vanessa: Hey
Amanda: Hey Vany. Was geht?
Vanessa: Nix, aber das ist unwichtig. Ich hab ne Frage!!
Ich stellte die Frage extra nicht gleich, denn ich wollte es irgendwie schon auch spannend machen.
Amanda: Ja??!!
Vanessa: Ist der Posten als Cheerleader noch frei?
Amanda: Ja... Weißt du jemand, der es machen könnte?
Vanessa: Na ja, ich hab grade nachgedacht, und... vielleicht ist es ein bisschen seltsam oder so aber: Ich könnte es machen
Amanda: Du? Hast du schon mal was Ähnliches gemacht?
Vanessa: Als Kind war ich im Ballett und Kinderturnen...
Amanda: Bis wann hast du das gemacht?
Vanessa: Ballett bis ich 8 oder so war, und Turnen bis 12 oder 13
Amanda: Und kannst du noch was?
Vanessa: Äh... Keine Ahnung... Glaub schon
Amanda: Hast du Zeit?
Vanessa: Ja, eigentlich schon, wieso??
Amanda: Komm in einer Viertel Stunde zur Schulturnhalle, und bring Sportsachen mit
Vanessa: Was???
Amanda hat sich ausgeloggt
Vanessa: AMANDA??? WAS SOLL DAS??
Was sollte denn das jetzt? Will sie mich testen oder so?
Aber warum in der Schulturnhalle? Wie will sie da rein kommen?
Na ja, nicht so wichtig, ich muss mich beeilen, wenn ich in einer Viertel Stunde an der Schule sein will!!
Ich packte also schnell irgendwelche Sportsachen in irgendeine Tasche und verließ dann fluchtartig mit einem: „Ich bin zum Abendessen wieder da!“ das Haus.
Als ich an der Sporthalle ankam, wartete Amanda schon auf mich. Als sie mich sah, winkte sie, zog einen Schlüssel aus der Tasche und schloss die große Flügeltür auf. Wie, um Alles in der Welt, kommt sie an einen Schlüssel? Ich parkte schnell, und stieg aus.
„Woher hast du den Schlüssel? Du hast ihn doch nicht etwa geklaut, oder?“ Amanda fing an zu Lachen. „Ach Quatsch! Was denkst du von mir? Ich hab als Cheerleadercaptain halt einen Schlüssel. Wieso weiß ich auch nicht. Hat Zac nicht auch einen? Weil er doch Basketballcaptain ist?!“ Mit der Frage war ich überfordert: „Äh... Keine Ahnung, ich hab ihn noch nie gefragt und normalerweise komm ich auch nicht freiwillig außerhalb des Unterricht hierher, um es rauszufinden!“ Amanda lachte wieder und ließ mich dann rein.
Wir gingen zu den Umkleiden, zogen uns um und gingen dann in die verlassene Halle.
Mir war nie aufgefallen wie groß die eigentlich war. Während dem Unterricht war sie immer in mehrere Teile durch so komische Dinger, die von oben runter kommen getrennt. Und sonst war ich hier auch nur selten. Ab und zu mal bei Basketballspielen von Zac, aber da fällt so was ja auch nicht auf, da gibt es Wichtigeres.
Amanda hatte mittlerweile einen Geräteraum aufgeschlossen, und mit Mühe eine große Rolle herausgerollt. Ich kam ihr schnell zur Hilfe und mit etwas Mühe rollten wir eine lange Bahn aus dem komischen Kunstoff-Gummi-Ding aus. Die hatten wir auch immer benutzt, wenn wir Bodenturnen gemacht hatten, was schon 2 Jahre nicht mehr geschehen war.
Dann forderte Amanda mich auf, erstmal eine Runde durch die ganze Halle zu laufen, und so wärmten wir uns eben erstmal auf.
Ich merkte bald, dass ich nur noch wenig Kondition hatte, und nahm mir vor, wieder jeden zweiten Tag oder so Joggen zu gehen. Ich konnte gleich heute anfangen.
Nachdem Laufen und Dehnen und allem, was eben dazu gehört, meinte Amanda es wäre Zeit mal anzufangen zu turnen.
Also fingen wir mit einfachen Übungen wie Rad und Handstand und so an. Ich konnte überraschenderweise noch alles ziemlich gut.
„Und jetzt probier mal was schwierigeres, Nessa! Wie wär’s mit Handstand-Überschlag?“ Ich war zwar ziemlich unsicher, aber die Matte war weich und so traute ich mich dann doch. Zu meiner und Amandas großer Überraschung schaffte ich es sogar. Auch wenn es nicht sonderlich elegant ausgesehen hatte.
Nach einer halben Stunde perfektionieren und allen möglichen Tipps kam Amanda glücklich auf mich zu und strahlte mich an: „Willkommen im Team!“
Danach tippte sie erstmal eine Weile auf ihrem Handy und fing dann an mit mir eine Choreografie einzustudieren.
Nach 3 Stunden saß die Hälfte gut und der Rest ein klein wenig. Wenn es nach Amanda gegangen wäre hätten wir noch weiter gemacht, aber ich konnte nicht mehr. Mir taten Stellen weh, von denen ich nicht gewusst hatte, dass sie wehtun könnten und ich hatte schon einige Liter Wasser getrunken. Wie ich roch wollte ich gar nicht wissen.
Also verabschiedete ich mich von Amanda, und zog mich nicht mal um sondern fuhr gleich nach Hause um unter die Dusche zu springen, was ich dann auch machte. Das Wasser tat wahnsinnig gut, und ich merkte wie sich mein Körper langsam beruhigte und manches nicht mehr ganz so wehtat wie vorher.
Der nächste Morgen war schlimm. Es war Donnerstag und ich hasste den Tag sowieso. (Kam irgendwie aus meinen ersten Schuljahren, an denen Donnerstag immer die schlimmsten Fächern auf dem Stundenplan standen. Seit da, hasste ich den Tag und auch wenn ich donnerstags inzwischen keine Hassfächer mehr hatte, mochte ich den Tag nicht).
Aber heute Morgen war es echt schlimm. Ich wachte nicht wie sonst von meinem Wecker oder meiner Mutter auf, sondern von meinem Muskelkater. Mann, konnte ein bisschen Turnen so schlimm sein? SCHRECKLICH!!
Ich erfasste dann schnell, dass ich nicht mehr einschlafen konnte und stand dann (eine Stunde früher wie sonst) auf. Dann gönnte ich mir erstmal eine laaange und entspannende Dusche und danach ein ausgiebiges Kleider- und MakeUp-Aussuchen. Als ich es mir gerade auf meinem Bett bequem machen wollte, um in irgendeiner Modezeitschrift zu blättern, klingelte mein Wecker. Ich war erstmal ziemlich irritiert, bis mir einfiel, dass ja doch nicht Wochenende war, sondern ich nur früher aufgewacht war.
Ich schaltete den Wecker dann auch aus (ist ja irgendwie klar) und machte mich sehr zeitig auf den Weg in die Küche und dann in die Schule.
Ich kam mehr als zu früh an der Schule an, und suchte dann erstmal Ash und Zac. Aber ich entdeckte sie nicht. Genauso wenig wie Miley oder Monique. Oder einen der Basketballer mit denen wir befreundet waren.
Ich war wohl viel zu früh. Eigentlich entdeckte ich auch nur ein paar Nerds und Streber, was auch dafür sprach, dass ich zu einer für mich untypischen Zeit angekommen war.
Also machte ich mich auf den Weg zu meinem Spind, um meine Bücher und alles zu holen.
Als ich gerade mein Musikbuch einpackte, wurde ich von hinten angesprochen: „Vanessa Hudgens?“ Da das ja wohl ziemlich deutlich an mich gerichtet war, drehte mich um, und blickte in das Gesicht einer vielleicht ein Jahr jüngeren Blondine, die ich nur knapp vom Sehen kannte (Link zum Bild unten). Sie streckte mir ihre Hand entgegen: „Hayden Pannettiere. Ich bin auch im Cheerleaderteam und hab gestern von Amanda erfahren, dass du unser Neues Mitglied bist.“ Dann hatte Amanda wohl gestern an das Team geschrieben.
Ich lächelte: „Hat sich wohl schon rumgesprochen!“ Sie grinste und zog dann ein Mädchen, dass grade um die Ecke kam zu uns. Sie war groß, schlank und brünett (Bild auch unten). Und da sie eine Cheerleaderuniform trug, war sie wohl auch eine meiner neuen Teamkameraden (<= komisches Wort irgendwie...^^). „Hi Meg. Das ist Vanessa, unsere Rettung!“ Die Angesprochene musterte mich kurz und streckte mir dann ebenfalls ihre Hand hin: „Ich bin Megan Fox. Hi! Amanda hat ja schon in höchsten Tönen von dir gesprochen!“ Was? „Ach echt?“ Sie nickte, und ich grinste. „Übrigens Hi, Megan!“ Sie lachte: „Hi, Vanessa!“ „Nenn mich bitte nicht Vanessa! Der Name ist so lang.“ „Okay, V!“ „V? Den Spitzname hatte ich noch nicht!!“ Sie grinste, und holte dann ihr Handy aus der Rocktasche. „Kannst du mir deine Nummer geben, bitte? Dann kann ich dich immer auf dem Laufenden halten, was es neues gibt!“ Jetzt mischte sich auch Hayden wieder ein: „Sie ist die Tratschtante schlechthin! Erzähl ihr nichts, was nicht sicher ist, oder was geheim ist, sonst ist es morgen als Gerücht in der ganzen Schule unterwegs!“ Megan streckte ihr die Zunge raus, und ließ sich dann von mir meine Nummer diktieren, die Hayden auch gleich mit einspeicherte.
Nachdem ich auch Brittany Snow (Bild unten) und Allison Stoner (Bild unten) vorgestellt worden war, klingelte es, und ich verabschiedete mich (nicht ohne die Information, dass nach der Schule Training war).
Dann musste ich erstmal Zac und Ash erklären, dass ich jetzt Cheerleader war, was Zac unbändig freute, da ich jetzt ständig Kontakt mit Amanda hatte, und Ash ärgerte, da ich (wie sie sagte) jetzt noch weniger Zeit für sie hatte. Ich wollte sie zwar überreden, auch mitzumachen (ein Ersatz war immer gut) aber sie wollte nicht, egal wie ich bettelte.
Hayden: http://i265.photobucket.com/albums/ii218/rainbowgel/hayden-panettiere.jp...
Megan: http://patdollard.com/wp-content/uploads/2009/06/megan-fox-4-30-08.jpg
Brittany: http://static.gossipgirlinsider.com/images/gallery/brittany-snow-photo.j...
Allison: http://images.yodibujo.es/_uploads/membres/articles/20081249/stepupprem0...
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|| Part 15 || Cheerleader oder Freunde?
Nach gut einer Woche konnte ich die ganze Choreografie fast perfekt.
Und dank regelmäßigem Joggen und sogar Fitnessstudio, zu dem Ash gnädigerweise mitkam, war meine Kondition auch schon besser. Zwar noch nicht gut, aber besser.
Das Training war ziemlich hart. Wie ich erfuhr, war in 4 Wochen der Wettkampf, und normalerweise war es nicht so hart. Behauptete Amanda. Aus ihr hatte ich bis jetzt nur rausgekriegt, dass sie einige der Basketballer süß fand, aber dass ihr das Cheerleaden wichtiger war, und sie sich erstmal darauf und dann auf private Dinge konzentrieren wollte.
Dafür erfuhr ich, einiges über die anderen. Zum Beispiel über Hayden: Sie war extrem heftig in Jared verknallt. Sie hatte ihm angeblich sogar schon hinterher spioniert. Und sie hatte Ash eine zeitlang gehasst. Die Zeit, in der sie mit Jared zusammen gewesen war. Sie war auch sonst eine eifersüchtige Person, und war schnell beleidigt und sauer, wenn jemand viel besser war als sie, obwohl sie (ihrer Meinung nach) eigentlich die Bessere war. Sie war zweite Kapitänin und hatte unglaublich Angst, dass ihr jemand den Posten wegnahm. Und da sie eine Klasse unter mir, Amanda und einigen anderen war, würde sie nächstes Jahr wahrscheinlich Captain werden.
Megan Fox, war, wie ich schon länger wusste, die Gossip-Queen der Schule. Sie hatte bei manchen den Ruf als Schlampe, weil sie viel und gerne flirtete, und sich nicht darum kümmerte, ob der Typ vergeben war oder nicht. Aber meistens ließ sie die Typen abblitzen, wenn es ernster wurde, denn sie war eigentlich doch eine ziemlich Romantische, die eben auf ihre Weise die große Liebe suchte.
Allison Stoner war, abgesehen von Amanda diejenige, die ich am meisten mochte. Sie war eigentlich eher eine Tänzerin als eine Turnerin, aber sie konnte sich eben extrem gut und auch elegant bewegen, was sie zu einer guten Cheerleaderin machte. Sie war mir ansonsten auch ziemlich ähnlich. Sie war eher eine ruhige Person, die nicht zu viel Trubel wollte, aber sie war auch nicht auf den Mund gefallen, und ließ es sich nicht gefallen, wenn ihr jemand dumm kam, oder sie anbaggerte. Sie war, wie Hayden eine Klasse unter mir, obwohl sie eigentlich geistlich und körperlich auch locker schon in die Abschlussklasse (also zu mir) hätte gehen können. Trotz ihrem Alter.
Brittany Snow und Nikki Reed, die ich auch schon ein wenig kannte, da sie in meiner Spanischklasse waren, waren beste Freundinnen und obwohl sie sich überhaupt nicht ähnlich sahen, waren sie unzertrennlich. Brittany wohnte eigentlich nicht in Malibu, sondern in einer der reicheren Gegenden. Wegen ihrer besten Freundin Nikki aber, ging sie auch auf unsere Schule. Nikki wohnte in Malibu, allerdings in einem unterdurchschnittlichen Haus. Ihre Eltern verdienten nicht allzu viel Geld und sie gehörten auch nicht zum Durchschnitt oder den Reichen. Brittany dagegen hatte extrem reiche Eltern. Sie bekam alles was sie wollte, und trug nur Markenklamotten.
Die Anderen des Cheerleaderteams hatte ich zwar auch schon kennen gelernt, aber entweder, ich hatte wenig mit ihnen zu tun, oder ich mochte sie nicht sonderlich.
Die Besten im Team waren Amanda, Hayden und Nikki. Außerdem eine gewisse Tessa, die schrecklich eingebildet war, weil ihr Vater Schauspieler in Hollywood war. Allerdings nicht mal ein bekannter!!
In nächster Zeit hatte ich viel zutun, und wenig Freizeit. Es gab viele Hausaufgaben, und einige Prüfungen, außerdem das Cheerleadertraining, Joggen und Fitnessstudio. So hatte ich wenig Zeit für meine Freunde. Zac machte es wenig aus, denn er war mit Basketball viel beschäftigt, und da er fast alle Kurse gleich hatte wie ich, auch mit Schule. Außerdem freute er sich, dass ich viel mit Amanda machte.
Ash freute das weniger. Wir machten nur noch ca. 2-mal die Woche was zusammen. Eines davon war das Fitnessstudio, das andere meistens Lernen und danach eventuell Shoppen oder TV-schauen. Manchmal auch DVD oder Playstation, aber nie etwas längeres, oder übernachten.
Ich vernachlässigte alle meine alten Freunde ziemlich. Mit Miles, Mo, Sel oder Demi machte ich vielleicht alle zwei Wochen etwas, außer mit Miley, mit der ich ja morgens immer, zusammen mit Ash, in die Schule ging oder fuhr.
Meine neuen Freunde kamen dagegen nicht zu kurz. Mit Amanda machte ich, abgesehen vom Training natürlich, ungefähr jeden vierten Tag etwas. Mit Allison genauso. Bei Megan nur jeder fünfte, aber immer noch oft. Außerdem traf sich unsere Mannschaft auch am Wochenende oft. Entweder zum Trainieren, oder zum Shoppen und Mädelsabende machen.
Als 1 Woche vor dem Wettkampf, während dem Training Ash anrief, war ich ziemlich überrascht. „Ash?“ „Ja! Hallo Nessa!“ „Du, Ash? Es ist grade schlecht, ich bin im Training!“ Die Antwort schien ihr nicht zu gefallen, denn sie meinte in einem komischen Tonfall, eine Mischung aus sauer und traurig: „Du bist immer im Training! Oder du machst was mit deinen neuen Freunden!!“ Die Antwort kam sehr überraschend für mich. Mir war es gar nicht so arg aufgefallen. Ich hörte im Hintergrund wie irgenjemand rief: „Ash, beruhig dich doch!! Gib sie mir mal!“ Ash murmelte darauf: „Ich geb dir mal Miley!“ und ich hörte, wie sie das Telefon weiterreichte. Aber warum Miley? War sie bei Ash? „Hey Vane!“ „Hey Miles. Was gibt’s?“ „Wir würden gern mal mit dir reden? Kannst du so schnell wie möglich zu Demi kommen?“ „Moment mal. Wer ist 'Wir'? Und ich habe es Ash doch schon gesagt: Ich bin im Training! Und danach wollte ich was mit Allison machen!!“ „Wer „Wir“ ist, wirst du dann erfahren. Dann komm nach dem Training! Und bring deine Allison halt einfach mit!!“ „Aber...“, ich zögerte, „Okay!“, stimmt ich dann schließlich zu, und legte nach einem „Bye“ von beiden Seiten auf. Dann ging ich zurück zu den anderen. „Allison?“ Sie meldete sich mit einem „Hm?“ „Macht es dir was aus, wenn wir nachher zu Demi gehen? Ich weiß nicht ob du sie kennst, sie ist in deiner Stufe. Sie und meine anderen Freunde wollen mit mir reden. Es dauert auch bestimmt nicht lang!“ „Klar, geht das. Macht mir gar nichts!“
Nach einer halben Stunde, als das Training vorbei war, und ich sogar schon in Rekordzeit geduscht hatte, machten wir uns mit meinem Auto auf den Weg zu Demi.
Als wir klingelten wurde uns von ihrer kleinen Halbschwester Madison aufgemacht: „Hi Vanessa! Die Anderen sind oben!“ Ich nickte und ging gemeinsam mit Allison die Treppe hoch in Demi’s Zimmer. Dort saßen Demi, Sel, Miley, Mo und Ash auf dem Sofa. Selena hatte Ash im Arm, und es sah so aus, als hätte sie geweint. Die anderen schienen auch ziemlich bedrückt.
Als ich reinkam, schauten sie alle ziemlich überrascht und Mo meinte: „Sie ist doch gekommen. Ich hab’s doch gesagt!“ „Natürlich bin ich gekommen! Wer hat gesagt, ich würde nicht kommen?“
Ich bekam keine Antwort, aber Demi meinte trocken: „Setz dich!“, und zeigte auf ihr Bett. Ich setze mich, und Allison ebenfalls.
„Also was ist jetzt so wichtig?“, fragte ich dann nach. „Wie gesagt...“, fing Miley an. „Wie gesagt, wir wollten mit dir reden.“ Ich nickte. Das wusste ich ja bereits. Aber es half mir nicht wirklich weiter. „Was fällt dir ein, was uns an dir nicht passen könnte?“, fragte Selena. Wollten sie nicht mehr mit mir befreundet sein? Meine Kindergartenfreunde? Das konnte ja wohl nicht sein, oder? „Ich weiß nicht... Wir haben nicht viel gemeinsam gemacht in letzter Zeit... deshalb fällt mir auch nichts ein“, meinte ich unsicher. Die Antwort war anscheinend nicht sonderlich gut gewesen, denn Mo sagte aufgebracht: „Du sagst es! Wir haben nicht viel gemacht in letzter Zeit.“ „Und das ist es was uns stört!!“, ergänzte Demi. Bevor ich etwas antworten konnte, fiel Ash, die bis jetzt geschwiegen, und nur traurig dreingeblickt hatte ein: „Magst du deine neuen Freunde denn mehr wie uns? Wir kennen uns seit Ewigkeiten, und nur weil du jetzt zu den tollen, coolen Cheerleadern gehörst, sind wir abgeschrieben? Was bist du eigentlich für eine Freundin?“ Sie schien ernsthaft empört. Und wieder kam mir jemand dazwischen, bevor ich antworten konnte. Diesmal war es Demi. „Ich glaube, die Unterhaltung ist nichts für dich Allison. Würde es dir was ausmachen, wenn wir beide ins Wohnzimmer oder so gehen?“ Allison nahm, scheinbar dankbar, an und die beiden verschwanden. Davor sagte Demi noch kurz zu den anderen: „Ihr sagt mir dann nachher was passiert ist, ok?“
Es entstand erstmal eine Pause, und dann fing ich an: „Natürlich mach ich nicht wenig mit euch, weil ich jetzt was besseres hab!“ Ich wollte weitermachen, aber Ash kam dazwischen: „Genauso sieht es aber aus!“ „Lass mich doch mal ausreden!“, fuhr ich sie an. „Natürlich ist es nicht deshalb. Aber...“, ich stockte. Jetzt müsste ich das mit dem Verkuppeln erzählen! Ich wand mich an Monique und Miley: „Mo, Miles, würd es euch was ausmachen auch zu Demi und Allison nach unten zu gehen? Was ich jetzt sage, will ich nicht rausposaunen!“ Die beiden schienen gekränkt, aber nach einem patzigen „Warum sollten wir?“ von Miley, einem bittenden Blick von mir, dem auffordenden „Komm Miley!“ von Mo und „Bitte. Vielleicht geht es dann schneller“ von Selena gingen die beiden.
Jetzt war ich alleine mit Ash und Selena. Sie waren die einzigen, die abgesehen von mir und Zac die ganze „Zamanda“-Sache wussten.
Ich fing an: „Ich bin dem Cheerleaderteam ja nur beigetreten, weil ich eben Kontakt zu Amanda gebracht habe um Zac zu verkuppeln. Und nachdem er sich so gefreut hat, konnte ich nicht mehr austreten. Das war ja wirklich zu süß, oder Ash?“ Ash nickte widerstrebend, und ich machte weiter: „und außerdem hat es mir auch Spaß gemacht. Und die anderen sind auch echt nett. Wie zum Beispiel Allison!“ Ich deutete zur Tür und die anderen beiden blickten auch dahin, als ob Allison dort ständ. In den wenigen ruhigen Sekunden hörten wir von unten wie Allison, Demi, Miley und Mo lachten. Sie schienen sich also auch zu verstehen und waren der Ansicht, das Allison nett war.
„Und weil eben bald der Wettkampf ist...“ „..müsst ihr euch an den Wochenenden zum Shoppen treffen?“, fragte Ash, und ich sah, wie ihre Augen glänzten. „Nein, müssen wir viel trainieren. Aber... wir sind eben auch Freundinnen geworden. Und Freunde machen so was.“ „Und wir sind keine Freunde mehr? Wir waren früher auch jedes Wochenende unterwegs!!“ , stellte Selena fest, und Ash ergänzte: „Nessa, wir habe früher jeden zweiten Tag was gemacht. Und die letzten 3 Wochen waren wir zwar zusammen im Fitnessstudio, aber sonst? Einmal die Woche eine Stunde Shoppen, bevor du zum Training musst?“ „Vanessa, wir vermissen dich! Ganz besonders Ash!!“ Selena nickte zu der Angesprochenen rüber. Ich sah wie ihre glänzenden Augen jetzt noch feuchter wurden, und eine einzelne Träne über ihre Wange kullerte.
Was hatte ich nur angestellt? Aber ich hatte das alles doch nur für Zac gemacht! Damit er mit Amanda zusammenkommt, verteidigte ich mich selber. Aber du hast darüber deine Freunde vergessen! Deine wahren Freunde, mit denen du schon seit Ewigkeiten befreundet bist! Und ich liebte sie doch auch.
Da merkte ich, dass ich sie auch vermisste. Sie waren eben doch meine besten Freunde! Und ich hatte gedacht, ich müsste mich jetzt so für Zac einsetzen. Ich hatte mit allen Mitteln probiert, ihn glücklich zu machen, und jetzt? Saß ich vor meiner besten Freundin, die heulte, und das wegen mir!
Ich konnte nicht anders und nahm Ash in den Arm. Sie schmiegte sich an mich und ich flüsterte ihr zu: „Ich vermisse dich auch, Ashi!“
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|| Part 16 || Cheerleader oder Freunde? Oder beides?
Genau in dem Augenblick streckte Miley den Kopf zur Tür herein. „So wie’s aussieht, ist alles wieder ok... Können wir auch wieder rein kommen?“ Ich schüttelte leicht den Kopf und Selena verstand: „Könnt ihr uns vielleicht noch einen Augenblick allein lassen? Das wär lieb!!“ Miley zuckte mit den Schultern und schloß die Tür wieder. Ich hörte wie sie draußen zu irgendjemand, wahrscheinlich Mo, denn Demi hörte man wieder zusammen mit Allison lachen, gleichgültig sagte: „Wir sind noch nicht erwünscht!“ Dann entfernten sich Schritte.
Ich ließ Ash los und sie guckte mich an: „Warum hast du uns dann so vernachlässigt, wenn du und auch vermisst?“ Ich zuckte mit den Schultern: „Ich weiß nicht! Vielleicht hab ich gedacht, weil ich das ganze ja eigentlich für Zac mache, dann gleicht sich das aus, oder so... Ich weiß es wirklich nicht!“
Jetzt mischte sich auch Sel wieder ein: „Und was passiert jetzt?“ Ich guckte sie an: „Meinst du, wie es jetzt weitergeht?“ Sie nickte. „Ich weiß nicht. Ich könnte aus dem Team austreten!“ Ich wusste, dass ich es könnte, ohne ein allzu schlechtes Gewissen zu haben. Ich würde es für Ash machen. Und meine anderen Freunde. Aber Ash machte den Gedanken gleich wieder zunichte: „Nein, das kannst du nicht machen! Zumindest nicht vor dem Wettkampf!“. Selena stimmte ihr zu: „Genau! Außerdem kannst du das Zac nicht antun! Und Allison und Demi scheinen sich ja auch zu verstehen. Du könntest also auch mal was mit uns allen machen. Auch mit Amanda und deinen anderen neuen Freunden!“ „Das fändet ihr wirklick ok?“, fragte ich ungläubig. „Natürlich! Das würden wir für dich tun! Und du tust es für Zac! Also würden wir es eigentlich für Zac tun! Und Zac ist ja auch unser Freund!“, meinte Ash.
„Danke, ihr beiden!“, rief ich überglücklich und sprang auf, um den beiden um den Hals zu fallen. Daraufhin fielen wir alle hin und mussten anfangen zu lachen. Genauso wie damals mit Ash. Bei unserem Streit beim Mädelsabend. Allerdings waren wir damals von der Hollywoodschaukel gefallen und nicht nur umgekippt. Ich schaute zu Ash und merkte, dass sie das gleiche dachte.
„Und was ist mit den anderen?“, fragte ich nachdem wir uns beruhigt hatten. „Sagen wir einfach das alles ok ist, und du die Woche vielleicht noch nicht so viel Zeit hast, aber nachdem Wettkampf ganz bestimmt wieder mehr!“, meinte Ash. „Ja, das werden sie verstehen!“, stimmt Sel zu und sprang auf, um die anderen zu rufen.
Ich bekam nicht mit, was sie den Anderen sagte, denn sie tat es im Wohnzimmer, aber als sie nacheinander alle wieder hochkamen (zuletzt Demi, die in Allison wohl auch eine Freundin gefunden hatte, mit Besagter) schienen sie mir nicht mehr böse zu sein. Ich entschuldigte mich dann auch noch mal bei allen und dann gab es erstmal ein großes Gruppenkuscheln. Allison machte auch mit, auch wenn sie ja nichts mit dem Streit zutun hatte.
An diesem Wochenende war ich nicht mit den Cheerleadern unterwegs, sondern mit meiner eigentlichen Clique. Und zwar der ganzen Clique, also auch mit den Basketballern und zusätzlich noch mit Demi und Selene, die ja weil sie auf eine andere Schule gingen, eigentlich nicht dazu gehörten.
Wir waren erst am Strand gewesen, und danach in der Stadt, um dort in unserer Lieblingseisdiele „La Dolce Vita“ ein Eis zu essen. Danach hatten wir die Jungs überreden können, eine kleine Shoppingtour mit uns zu machen, und zusätzlich sogar, dass sie unsere Tüten trugen.
Danach wollten wir unbedingt ins Kino. Das war aber gar nicht so einfach, denn die kleine Shoppingtour war doch nicht so klein gewesen. Das hatte allerdings nur an Jesse gelegen, der spaßhalber gefragt hatte, ob wir noch in einen anderen (bestimmten) Laden wollten. Da wir den Laden völig vergessen hatten, hatte Jesse uns wieder an seine Existenz erinnert, und das konnten wir uns dann natürlich nicht entgehen lassen.
Auf jeden fall wussten wir dann nicht weiter, als wir vorm Kino standen. Es lag nicht an der Filmwahl, wir hatten uns längst entschieden, sondern eben an unserer Shoppingausbeute. Wie sollten 6 Mädchen mit jeweils zwei oder drei Tüten und 4 Jungs irgendwie einen Platz im Kino finden?
Die Lösung fand sich dann nach langem Überlegen darin, dass eine von uns sich ein Schließfach im Kino „mietete“ und dort alle Tüten unterbrachte. Na ja, eigentlich waren es drei Schließfächer...
„Und wie sitzen wir jetzt?“, fragte Ash irgendwann. Damit stellte sich das nächste Problem. Wieder 6 Mädchen (diesmal ohne Tüten) und 4 Jungs möglichst so unterzubringen, dass alle zufrieden waren. So gut wie unmöglich!
Ich wollte unbedingt neben Ash und Zac sitzen und die beiden auch jeweils neben mir. Das wäre auch kein Problem. Aber der Rest!
Corbin und Zac wollten als beste Freunde auch nebeneinander sitzen. Aber Jesse wollte auch neben Zac sitzen. Und Jared wollte zwischen Jesse und Zac sitzen. Und am besten auch noch neben Corbin. Unmöglich, der Typ. Wie wollte er gleichzeitig neben 3 Leuten sitzen??
Bei den Mädels war es ein bisschen einfacher:
Selena und Demi wollten nebeneinander sitzen. Miley und Selena auch. Ash und Monique wollten auch nebeneinander sitzen. Monique, die keine Ansprüche stellte, müsste sich dann wischen Demi und Miley entscheiden, aber das wäre ja das Kleinere Problem.
Das Problem waren die Jungs. Und da sie sich einfach nicht einigen konnten, beschlossen wir dann schließlich zu losen. Wir Mädchen ließen uns auch dazu überreden mitzumachen, auch wenn wir ja schon eine Sitzordnung hatten eigentlich.
Am Ende kam dann das raus:
Miley, Corbin, Jesse, Zac, Monique, Vanessa, Jared, Selena, Demi, Ash.
Im Großen und Ganzen waren wir zufrieden mit der Sitzordnung. Jesse, Selena und Demi ganz besonders. Ich wollte dann eigentlich mit Mo tauschen, damit ich wenigstens einen meiner beiden besten Freunde neben mir hatte, und Mo hätte auch mitgemacht, aber dann wollten die anderen auch tauschen, und da ich das genz Theater nicht wieder von vorne anfangen lassen wollte, ließ ich es und saß dann schließlich auch neben Mo und Jared.
Der Film war mega-lustig, aber irgendwie auch traurig. Ich wusste nicht, wie man einen Film sowohl lustig, als auch traurig gestaltete, denn eigentlich waren diese beiden Rubriken ja das totale Gegenteil, aber den Machern dieses Films war es garantiert gelungen.
Ich musste sogar heulen, was ich probierte möglichst unauffällig zu vertuschen. Normalerweise saß ich dann neben Zac, dem es nichts ausmachte, wenn ich mein Gesicht in seinem Pulli versteckte und mich auch nicht öffentlich damit blamierte, aber jetzt saß ich ja nicht neben ihm. Er war sonst immer der große Bruder, der mir bei Tragödien, Horrorfilmen oder auch bei reallife-Situationen zur Seite stand, und bei dem ich mich wie selbstverständlich ausheulen und verstecken konnte aber jetzt waren da nur Jared und Mo. Und da Jared garantiert derjenige war, der mich damit aufziehen und blamieren würde, drehte ich meinen Kopf unauffällig zu Momo, um mir die Tränen vorsichtig abzuwischen. Dabei sah ich dass auch Mo hatte heulen müssen, und ich grinste als ich es bemerkte. Momo auch.
Irgendwie war es bei mir schon komisch. Wenn eine Freundin beispielsweise die Schule wechselte oder sich schlimm verletzte (was beides schon passiert war) und alle heulten, konnte ich das nicht. Auch nicht, wenn ich erfuhr, dass der Opa einer Freundin im Krankenhaus lag. So war ich nicht. Also natürlich heulte ich schon, wenn ich mich selber verletzte, oder einem MEINER Verwandten was Schlimmes passierte, aber bei anderen... Ne!
Aber bei Filmen musste ich weinen. Schon bei Filmen, die eigentlich nur eine einzige traurige Stelle hatten, oder die ich schon oft gesehen hatte (bei meinem Lieblingsfilm musste ich beim 10mal sehen, immer noch heulen).
Wirklich Komisch, eigentlich. Aber ist ja eigentlich auch nicht so wichtig!!
Das Wochenende war auf jeden Fall superschön, weil ich fast pausenlos was mit meinen Freunden unternahm. Mal nur mit Ash oder den Mädels, mal was der Clique, mal (wie der Shopping-Kino-Nachmittag) mit der Clique und Selena und Demi, mal was nur mit Zac, und einmal sogar mit den Mädels und Allison, mit der die anderen sich auch wahnsinnig schnell angefreundet hatten.
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|| Part 17 || Wettkampfvorbereitungen
Der Wettkampf stand kurz bevor, und wir trainierten wie noch nie. Ich persönlich fand unsere Choreografie nicht sonderlich gut, aber Amanda meinte, es gäbe einen Pflichtteil, den jeder machen müsste. Was die Kür war, verstand ich aber nicht.
Der Tag des Wettkampfs war ein Sonntag. Am Tag davor, so hatte Amanda fast schon befohlen, sollten wir nicht zu lange aufbleiben, keinen Scheiß essen, und uns nicht zu arg körperlich beanspruchen. Also eigentlich hieß das, den ganzen Tag zuhause rumhängen. Das Beste was man da machen könnte (DVD oder TV gucken) war so gut wie unmöglich weil wir ja keine Chips, kein Fast-Food und keine Cola trinken/essen durften. Also beschloss ich mit Miley shoppen zu gehen. Aber es durfte nicht zu lang gehen, denn Shoppen war ja auch eigentlich Leistungssport. Allein schon das Tütentragen. Wir beschlossen dann, uns einen Tütentrager zu engagieren, und unsere Wahl fiel auf Zac und Corbin. Jeder wusste, dass Corbin und Miley so gut wie zusammen waren, es sich aber gegenseitig nicht eingestanden. Also würde es eine Leichtigkeit werden, ihn dazu zu Überreden mit zukommen. Bei Zac würde es da schon schwieriger werden. Aber wenn in irgendeinem Argument, der Name „Amanda“ stand, würde er schon kommen. Ich probierte es mit: „Sonst erzähle ich Amanda, dass du auf sie stehst!“ Er lachte nur, und meinte, dass ich das sowieso nicht machen könnte, weil er dann ewig sauer auf mich wäre. Er hatte rechte, und dass wusste er. Deshalb probierte ich es mit. „Mir zu liebe.“ Ich hätte nicht gedacht, dass es funktioniert, aber darauf sprang er an. Wahrscheinlich hatte er sich inzwischen Zeit nur gedacht, dass ich Amanda ja nicht gleich alles verraten musste, aber das Verkuppeln trotzdem lassen könnte.
Als Corbin, Miley und Zac dann bei mir vor der Haustür standen, und mir auffiel, wie Miley und Corb ganz nah aneinander auf der einen Seite und Zac ganz alleine auf der anderen Seite der Tür stand, beschloss ich, dass es eigentlich höchste Zeit wäre bei Miley und Corbin auch ein bisschen nachzuhelfen. Warum war mir die Idee nicht früher gekommen?
Ich beschloss mit Zac darüber zu reden, weil er bestens über Corbin Bescheid wusste. Und ich bei Miley.
Ich hakte mich dann bei Zac ein, und flüsterte ihm zu: „Irgendwie sind sie schon süß! Da sollten wir mal nachhelfen, oder?“ Zac lachte und meinte dann spaßhaft: „Du hast doch im Moment schon einen Auftrag! Sollte der dich nicht voll und ganz beanspruchen?“ Ich kicherte nur, und ließ Zac los. Dann ging ich zu Miley, zerrte sie von Corbin weg und hielt sie fest, sodass die Jungs schon mal vorliefen. „Was soll das, Ness?“, fragte Miley. „Ich will kurz mit dir reden!“, dann rief ich Corbin, der Miley wohl neben sich vermisste zu: „Geht schon mal vor, wir kommen gleich nach!“
„Was willst du reden?“ Ich antwortete nicht direkt auf ihre Frage, sondern fragte selber: „Du bist ganz schön verknallt in Corbin, oder?“ Sie guckte mich geschockt an, und errötete dann: „Merkt man es arg?“ Ich nickte grinsend, aber Miley wurde nur traurig: „Aber er will bestimmt nichts von mir!“ Hää? Das sah doch jeder, dass er auch was von ihr wollte!!! Ich drehte mich um in die Richtung in die Zac und Corbin gegangen waren. In dem Augenblick drehte sich auch Zac unauffällig zu und um, und zeigte mit den Fingern ein Herz und dann auf Corbin. Ich grinste und zeigte dann ebenfalls ein Herz, und dann auf Miley. Ich war mir ziemlich sicher, dass bei den Jungs im Moment das gleiche Gespräch ablief.
„Doch, er will auch was von dir!“, sagte ich energisch und überzeugt. Miles guckte überrascht auf: „Wie kommst du darauf?“ „Erstens: Das sieht jeder! Zweitens: Ich merk so was sowieso, und Drittens: Ich hab so meine Quellen!“
Jetzt schien Miley ziemlich fröhlich: „Echt?“ Ich nickte, und zog sie dann zurück zu Corb und Zac. Miley trat schüchtern neben Corbin und er guckte sie verlegen an. Dann hakten sie sich ein, und redeten irgendwas. Ich grinste und schaute zu Zac. Er grinste ebenfalls und guckte mich auch an. Ich nickte, obwohl er nichts gesagt hatte. Wir verstanden uns eben auch ohne Worte und jetzt im Moment sagte er ohne einen Laut von sich zu geben ganz deutlich: „Das wird diese Woche noch was!“
Ich hakte mich ebenfalls bei Zac ein, und wir gingen weiter Richtung Innenstadt. Ich fragte mich, wer eigentlich die Idee gehabt hatte, zu laufen.
Anscheinend keiner, denn Miley und Corbin vor uns steurten auf eine Straßenbahnstation zu.
Wir fuhren dann mit der Bahn bis direkt vor die größte Mall und gönnten uns da erstmal einen Kaffee, denn es war doch noch ziemlich früh, und wir waren noch müde.
Miley trank keinen Kaffee sondern einen Milchshake, denn sie mochte keinen Kaffee. Woran das lag, wusste ich nicht, denn soweit ich ihre Familie kannte, tranken die alle leidenschaftlich gerne welchen.
Der Vormittag wurde dann noch megalustig, und ich und Miley kauften alles, was uns zwischen die Finger kam, und wir noch nicht hatten. Die Jungs beschwerten sich nicht, wie sonst, alle 10 Minuten, dass sie Tragen mussten, aber Zac sagte einmal: „Dafür bist du mir einmal Mathe abschreiben schuldig, Ness!“ Ich lachte daraufhin nur und meinte. „Wenn es für jedes Mal Tütentragen einmal abschreiben, und für jedes Mal Abschreiben einmal Tütentragen gäbe, wärst eindeutig du derjenige, der mir was schuldig ist!“ Die anderen beiden lachten, und Zac sagte ab da nicht mehr. Was aber wahrscheinlich auch daran lag, dass ich nach mehreren sehnsüchtigen Blicken von ihm vorschlug, in unsere Lieblingseisdiele zu geben, und einen Eisbecher zu essen. Zac hätte sich nie getraut zu fragen, denn wir alle wussten, dass es dann gleichheißen würde: „Wer hat denn da schon wieder Hunger?“ Bei uns Mädchen sagte nie jemand so was, woran das lag, wusste auch niemand.
Auf jeden Fall war Zac mir eindeutig dankbar, dass ich seinen Ruf geschont hatte, und nicht gefragt hatte: „Willst du etwa ins Eiscafe, weil du so sehnsüchtig guckst?“, sondern es selber vorgeschlagen hatte und ihn vor den Beleidigungen wie „Fresssack“, was Corbin leidenschaftlich gerne sagte, verschont hatte.
Gegen 4 Uhr nachmittags, stiegen wir wieder in die Straßenbahn, was fast ein Choas auslöste, weil die Jungs mit unseren Tüten beinahe nicht durch die Türen kamen. Statt dem Choas löste es aber dann doch nur Lachanfälle bei Miles und mir aus, und einige Sprüche, wie: „Ihr seid aber schwer verliebt, wenn ihr denen so viele Tüten tragt!“ von fremden Mitfahrern.
Miley und ich lösten nicht auf, dass wir keine Pärchen waren, sondern lachten nur noch mehr. Corbin sagte nicht, sondern guckte nur finster, aber Zac grummelte: „Nie wieder, Vany!“ Das brachte mich nur noch mehr zum Lachen und ich probierte seinen Tonfall eben zu imitieren, um zu sagen: „Keine Mathehausaufgaben mehr, Zaccy!“
Miley und Corbin verabschiedeten sich eine Haltestelle vor uns, weil Corbin Miley angeblich die Tüten nicht überlassen wollte, sondern sie ihr nach Hause tragen wollte, damit Miles keine Rückenschmerzen zu bekommen.
Es wurde aber garantiert eine Aussprache mit anschließender Knutscherei!
Zac und Ich stiegen dann kurz vor unserer Straße aus, und schlenderten zu mir nachhause. Zac brachte mir dann auch meine Tüten bis in mein Zimmer, was ich mit der Einladung: „Willst du noch bis zum Essen dableiben?“ entlohnte. Er nickte, aber fragte: „Und was machen wir dann?“ Ich versuchte möglichst ernst zu bleiben: „Hausaufgaben, was sonst!“ Ich merkte, wie Zac nach einer Ausrede suchte, um nach Hause gehen zu können und dem Hausaufgaben machen zu entrinnen, aber bevor er etwas sagen konnte, fing ich an zu lachen: „Dachtest du echt, ich will jetzt Hausaufgaben machen?“ Zac schien erleichtert, denn er ließ sich mit einem leisen. „Glück gehabt!“ auf mein Bett fallen. Zac klopfte neben sich, und so setzte ich mich neben ihn. Das nutzte er dazu aus, mich auszukitzeln. Ich probiert zu flüchten, aber ich kam nicht mal aus meinem Zimmer raus, denn Zac hielt mich fest.
Ich gab also (sehr widerstrebend) jeden Widerstand auf, und ließ mich durchkitzeln. Ich wusste, wenn ich mich nicht wehrte, würde Zac bald die Lust verlieren, was auch so passierte.
Nach gut zwei Stunden nichts tun rief meine Mum uns zum Essen. Es gab Nudelauflauf mit Brokkoli und Spinat. Ich verzog das Gesicht, aber meine Mutter meinte: „Das ist gesund, und du musst stark für Morgen sein!“ Zac guckte mich irritiert an: „Was ist morgen?“ Meine Mutter guckte mich auch irritiert an, dann ihn: „Das hat sie dir nicht gesagt? Morgen ist doch der Cheerleaderwettkampf!“ Zac schien überrascht und er murmelte: „Interessant!“ „Du hast es ihm wirklich nicht gesagt!“, stellte meine Mutter fest und guckte mich kopfschüttelnd an.
Ich probierte es zu überspielen und fragte Zac: „Kommst du?“ Er schien zu überlegen, aber eher auf „Nein“ zu tendieren. „Ich weiß nicht!“ „Aber überleg doch mal. Jetzt bin ich endlich im Cheerleaderteam! Und wir sind echt gut! Wir haben wirklich so einen guten Captain, der morgen natürlich auch dabei ist!“ Zac schien zu begreifen, dass ich auf Amanda anspielte, und überlegte nochmal kurz: „Okay, ich komm! Wo wird’s sein?“ „In unserer Turnhalle. Ab 13:30 Uhr! Ich besorg dir ne Karte, okay? Alle die mitmachen kriegen zwei Freikarten!“ „Und wer hat die Zweite gekriegt?“ Ich guckte ihn mit dem „dumme Frage! Wer wohl?“ -Blick an. Er reagierte nicht gleich, aber meinte dann, halbfragend: „Ash?“ „Du hast heute wieder eine äußerst schnelle Reaktion-, Kombinier- und Denkfähigkeit!!“ Er ging auf meinen Spott nicht ein, sondern fing an zu essen. „Dir auch einen guten Appettit, Zac!“, meinte ich noch und fing dann auch an zu essen. Es schmeckte trotz des Spinats nicht allzu schlecht, wie ich zugeben musste. Als ich hochsah, bemerkte ich wie meine Mutter am anderen Tischende grinsend zu uns sah. Ich guckte sie fragend an. „Wie ihr miteinander umgeht!“ Ich zuckte mit den Schultern (ich hatte noch nicht runtergeschluckt) und nahm mein Glas in die Hand, welches ich meiner Mutter mit dem „Bitte“-Blick reichte. Sie kannte die Nummer schon, und nahm mein Glas entgegen: „Wasser?“ Ich überlegte kurz und schüttelte dann den Kopf. „Eistee?“ Ich nickte, und meine Mutter fragte Zac: „Du auch?“ „Ja, Bitte!“ Meine Mutter nahm auch sein Glas entgegen, und ging mit beiden zum Kühlschrank, um uns einzuschenken. Als sie zurückkam, hatte ich den Mund schonwieder voll und während Zac sich bedankte („Danke, Gina!“) kaute ich. Nachdem ich den Mund auch frei hatte, bedankte ich mich ebenfalls und fragte: „Wo sind eigentlich Dad und Stells?“ „Dad ist auf der Arbeit, und hat Stella mitgenommen!“ Achso. Arbeit... mitgenommen...!!
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hey süzze... hammer anfang
Vanessa-Anne-Julie
Verfasst am:
04.08.09 - 15:41
Mitglied seit:
4 Jahre 11 Wochen
Ranking:
hey süzze... hammer anfang sagst du mir bitte bescheid *liebguck* <3
Die schönste Zeit im Leben, sind die kleinen Momente wo man merkt, dass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist <3
hammer hammer geiler Prolog
dgr_1002
Verfasst am:
04.08.09 - 15:44
Mitglied seit:
2 Jahre 49 Wochen
Ranking:
hammer hammer geiler Prolog
kanst du mir bescheid geben wen du weiter machst das wäre total lieb von dir
aahhh du hast die story on
♥Zac feat Vanes...
Verfasst am:
04.08.09 - 15:52
Mitglied seit:
2 Jahre 52 Wochen
Ranking:
aahhh du hast die story on gestellt :)))
Hamma anfang
sag mir auf jedenfall bescheid ja
HDGDL
das ist echt geil kannst du
julia-HSM-fan
Verfasst am:
04.08.09 - 15:55
Mitglied seit:
2 Jahre 42 Wochen
Ranking:
das ist echt geil
kannst du mir bescheid sagen ???
wär echt toll
I♥Zanessa
I♥HSM
I♥Hannah Montana
I♥Vanessa Hudgens
I♥Miley Cyrus
Liebe Grüße an alle =)
DANKE!!!! und klar sag ich
KiRa232
Verfasst am:
04.08.09 - 15:57
Mitglied seit:
2 Jahre 41 Wochen
Ranking:
DANKE!!!!
und klar sag ich euch allen bescheid
hel
kira
Fight for This Love <3
Story by Eva/Wildkitty, Julia/Vanessa-Anne-Julie, Tugce/MrsEfron/ BabyV_Zaccy & Kira/KiRa232
heei. der prolog hört sich
spaatzii
Verfasst am:
04.08.09 - 17:46
Mitglied seit:
3 Jahre 1 Woche
Ranking:
heei.
der prolog hört sich doch spannend an.
mir gefällt er.
also gib mir bitte bitte bitte bescheid wenns weiter geht.
wär echt total nett von dir.
danke schonmal.
mach ganz schnell den ersten part rein.
Zanessa 4-ever x3
meine erste Story zusammen mit mausii:
♥is it a lovestory?♥ - http://www.highschoolmusic.de/hsm2/node/22340
meine zweite story:
//werde glücklich ohne mich// - http://www.highschoolmusic.de/hsm2/node/23501
Hey Kira. Sehr schöner
Gast
anonymous user
Verfasst am:
04.08.09 - 17:47
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
Hey Kira.
Sehr schöner Anfang.
Bekomme ich bescheid ?
Hab dich lieb.
Lynn
cool
Gast
anonymous user
Verfasst am:
04.08.09 - 18:06
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
hört sich echt toll an
freu mich schon wenn es losgeht
sagst du mir bitte bescheid?
Ich bin echt entsetzt du
Mellii
Verfasst am:
04.08.09 - 18:49
Mitglied seit:
3 Jahre 6 Wochen
Ranking:
Ich bin echt entsetzt du hast ne neue Story und hast mich noch nicht auf die bescheidliste gesetzt
echt fies okay du hats mir bescheid geben, aber du weißt doch das ich das was du schreibst lieben ^^
Also du weiß ja was jetzt kommt
schreib schnell weiter und stell mich bitte da oben auf die Liste Süße
Lebe deinen Traum und träume nicht dein Leben
OMG! Cooler Anfang! Das
Gast
anonymous user
Verfasst am:
04.08.09 - 18:51
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
OMG!
Cooler Anfang!
Das klingt schonmal Super Kira-Maus!
Mach schnell weiter und sag bitte bescheid!
HDGDL