Precious One - Ende

 

Precious One - Ende

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Hi Leute,
also ich hab jetzt zwei von meinen Storys gelöscht, weil ich einfach keine Lust mehr hatte. Tut mir leid, aber ich hab schon ne neue Idee gehabt. Sagt mir was ihr davon haltet.

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o1. http://www.highschoolmusic.de/hsm2/guestbook/13887/form Franschii
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Precious One - Titelsong
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Prolog:
Zärtlich fuhren seine Hände über meinen Körper und hinterließen eine angenehme Gänsehaut. Immer schon hatte ich Angst vor diesem Moment gehabt, doch seine Zärtlichkeit und Vorsichtigkeit ließen mich diese Ängste vergessen und ich konnte mich ganz auf seine Berührungen konzentrieren. Sanft küsste er immer wieder meine Lippen. Die Geborgenheit und Liebe, die er mir gab, ließ mich nur noch mehr auf den Moment zu hoffen, in dem wir endlich eins wurden.

1:
Oh mein Gott! Geschockt blickte ich auf das kleine Gerät das in meiner Hand lag und die Tränen schossen mir in die Augen. Das konnte nicht sein, das durfte nicht sein! Wie würde meine Mutter reagieren, wenn sie das erfuhr, wie würde er reagieren? Geknickt senkte ich meine Hand. Ich hatte Angst, Angst davor, was die Anderen denken würden. Vor meinem inneren Auge sah ich schon, wie die Anderen darüber lachen würden, wie sie mich noch mehr ausschließen würden. Ich wollte das nicht, ich wollte nicht noch mehr ausgegrenzt werden, als sowieso schon. Schluchzend setzte ich mich auf mein Bett und ließ meiner Traurigkeit und den Tränen freien Lauf.

Ich hatte gerade die Haustür geschlossen, als meine Mutter nach mir rief. "Vanessa?" "Ja?" "Kommst du bitte ins Wohnzimmer. Ich muss mit dir reden." Verwirrt, was sie nun wollte, tat ich, was mir gesagt wurde und ging direkt ins Wohnzimmer, in dem meine Mutter auf dem Sofa saß und mich anstarrte. "Was ist denn?" "Was ist das, bitte?", sagte sie und holte ihre Hand hinter ihrem Rücken hervor, mit dem Schwangerschaftstest in der Hand. Schlagartig öffnete ich meine Augen. "W-wo hast du das her?" "Aus deinem Mülleimer, mein Fräulein. Wie kommt das dahin?" "I-ich.." Schwach ließ ich mich auf einen freien Sessel fallen. "Soll ich dir mal sagen, was der anzeigt? Ein Plus! Und laut der Bedinungsanleitung, heißt das, dass du schwanger bist!" "Ich, Mama, ich kann.." "Das erklären? Denkst du etwa allen Ernstes, dass sich das erklären lässt? Du bist gerade mal siebzehn, hast du das schon vergessen?" "Nein, hab ich nicht.", gab ich kleinlaut von mir. Meine Mutter ließ ihren Kopf auf ihre Hand sinken und sah mich erschöpft an. "Du ziehst in ein Heim. Es ist schon alles geklärt, ich kann einfach nicht mehr, Vanessa." Erst jetzt bemerkte ich die Koffer, die am Fenster des Raumes standen. "Ich lass dir ja viel durchgehen, aber genug ist genug." "Ins Heim? Ich kann aber nicht in ein Heim, da lebe ich ja lieber auf der Straße." "Dann bleib auf der Straße, ist mir doch egal. Hauptsache, du bist aus meinem Leben verschwunden." "Das lässt du im Ernst zu? Dass deine Tochter auf der Straße lebt? Du bist ja echt eine super Mutter!" Wütend stand ich auf, nahm meine Koffer und verließ ein für alle Mal mein altes Zuhause.

2:
Kaum hatte sich die schwere Haustür hinter mir geschlossen, fing es an, wie aus Eimern zu regnen. "Na super.", fluchte ich und trat gereizt gegen eine Mülltonne, die kurz darauf umfiel. "Vanessa?" Verwundert drehte ich mich um und erblickte meine Mutter. Wollte sie, dass ich zurück kam und ihr verzieh? "Ich ähm..hab vergessen, dir das hier zu geben." Sie hielt mir einen winzigen Schnipsel Papier entgegen. "Was ist das?" Ich klang ja sehr erfreut. "Die Adresse von dem Heim und dadrunter die Telefonnummer..Falls du es dir anders überlegst und doch nicht auf der Straße wohnen willst." Ich zeigte lange keine Regung, sah sie nur an. "Würdest du sie bitte nehmen, es ist ziemlich kalt hier draußen." Mit giftigem Blick kam ich auf sie zu und entriss ihr das lieblos abgerissene Eckchen Papier. Ohne sich nochmal an mich zu wenden, drehte sich meine Mutter um und verschwand im Haus. Wenig interessiert sah ich mir die Adresse an. "Das ist ja am anderen Ende der Stadt!"

Ich muss wohl einige Stunden im nassen gesessen haben, denn plötzlich legte sich etwas Schweres auf meine Schultern und als ich aufblickte, merkte ich, dass mir jemand eine Jacke umgelegt hatte. Langsam hob ich meinen Blick noch weiter und sah in das mitleidige Gesicht eines jungen Mannes, ungefähr in meinem Alter. "Ähm, seit wann sitzt du denn hier schon?" Gelangweilt zuckte ich mit den Schultern. "Seit heut nachmittag, ungefähr um 2. Wieso?" Sofort weiteten sich seine Augen und er starrte auf seine Uhr. "Weil es jetzt schon gleich um 6 ist und es schon seit Stunden regnet..Warum sitzt du eigentlich hier?" "Meine Ma hat mich rausgeworfen." "Und jetzt?" "Was und jetzt? Jetzt sitze ich hier draußen und hole mir den Tod." Ich wusste, ich hörte mich nicht gerade freundlich an, aber das war mir herzlich egal. "Soll ich dich irgendwo hinbringen?" "Zu Fuß? Willst du mich tragen oder wie?" "Nein." Er wich ein Stück zur Seite. "Mit meinem Auto." Und ließ mir so freie Sicht auf sein schickes, silbernes Auto. Sollte ich mit ihm mitgehen? Immerhin könnte ich ihn mich überall hinbringen lassen, wo ich schon immer mal hinwollte. Doch was war, wenn er mich verschleppen wollte oder gar mißbrauchen? Nein, dafür sah er viel zu nett aus, also sprang ich voller Elan auf und nickte. "Und wohin möchtest du?" Elegant fischte ich den kleinen Zettel aus meiner Jackentasche und versuchte, die durch den Regen verschmierte Schrift zu entziffern. "Ähm..Lexington Avenue 34." "Gut, wird gemacht. Sind das da deine Koffer?" "Ja." Er entriegelte sein Auto, ließ mich einsteigen und holte meine Koffer. Dann sprang er selbst in sein Auto und fuhr mich zu dem Heim, meinem neuen Zuhause.

3:
Da saß ich nun alleine in einem Zimmer und starrte ins Leere. Ich dachte über die folgenden Monate nach, grübelte, wie es werden sollte. Plötzlich sprang ich wie von der Tarantel gestochen auf und schnappte mir meine Jacke, die ich zum Trocknen auf die Heizung gelegt hatte. Mir war eingefallen, dass er ja noch garnicht wusste, dass er Vater wurde. Ich warf sie mir über und verließ schnellen Schrittes mein Zimmer und machte mich Richtung Ausgang, als sich eine Hand auf meine Schulter legte. "Wo möchtest du denn hin, Vanessa?" "Ich muss dem Vater sagen, dass er ein Kind bekommt.", meinte ich und deutete auf meinen Bauch. "Nagut, aber pass auf dich auf." Ich nickte kurz und ging dann nach draußen in die warme Sonne.

Schon seit Stunden saß ich nun auf dieser Party und hing an demselben Drink wie noch vor einer halben Stunde. Ich langweilte mich. Wieso hatte ich nur nachgegeben und war mit meiner Freundin Sally mitgegangen. Sie hatte nicht alleine hingehen wollen, meinte sie und nun hatte ich sie seit Stunden nicht mehr gesehen, weil sie mit irgendeinem Typen verschwunden war. Gelangweilt seufzte ich auf und kippte den letzten Schluck meines Getränks runter, als ich merkte, wie sich jemand neben mich setzte. Da ich von Natur aus neugierig war drehte ich mich um und wurde auch sofort dafür belohnt. Neben mir saß ein ausgesprochen gut aussehender Junge, der mich charmant angrinste. "Hey, wie gehts?" "H-hi gut..und dir?" Was war nur los mit mir? Ich war doch sonst nicht so schüchtern. "Ja ganz gut, ich langweile mich nur zu Tode auf dieser Party." "Ja, ich auch." "Warum bist du dann hier?" "Meine Freundin hat mich mitgeschleppt und jetzt sitze ich hier." "Aha." Er rutschte ein Stück näher an mich ran und legte seinen Arm um mich. Plötzlich merkte ich, wie mir das Blut in den Kopf stieg und ich drehte beschämt meinen Kopf weg. "Ist dir warm? Sollen wir lieber an einen anderen Platz gehen, wo es nicht so voll ist?" Da mir diese Situation mehr als peinlich war (noch nie zuvor war mir ein fremder Junge so nah gekommen), stimmte ich zu und ging mit ihm nach oben in ein Zimmer.
Während er ein Fenster öffnete, setzte ich mich aufs Bett und schaute mich unsicher um. "Wie heißt du eigentlich?", ertönte plötzlich seine Stimme. "Vanessa, und du?" "Adam." Ich nickte einfach nur. Eine unangenehme Stille etstand zwischen uns, dass nur durch das Dröhnen der Boxen aus dem Untergeschoss unterbrochen wurde. Plötzlich spürte ich eine Hand an meiner Wange und ehe ich mich versah, lagen Adam's Lippen auf meinen. Es war ein vorsichtiger, ganz zärtlicher Kuss, so zärtlich, dass ich Gänsehaut bekam. Vorsichtig lehnte er sich nach vorne, so dass er sich nun über mir befand und ich mich rückwärts auf das Bett sinken ließ. Langsam konnte ich mir denken, was nun folgen würde und ich wurde zögerlicher. "Ist alles in Ordnung?", hauchte er. Ich nickte und sagte: "Ja, nur ich hab ein bisschen Angst." Er ließ von meinen Lippen ab und sah mich an. "V, wir können es auch lassen, du.." "Nein, nein, ist schon in Ordnung. Ich hab..nur..vorher noch nie.." "Ich bin ganz vorsichtig, in Ordnung?" "Okay.", flüsterte ich. Lächelnd legte er seine Lippen wieder auf meine und fing langsam an, leidenschaftlicher zu werden.

4:
"V-vanessa?" Geschockt blickte Adam mich an, als ich vor seiner Wohnungstür erschien. "Was machst du denn hier?" "I-ich muss..mit dir reden..Adam." Verwirrt blickte er mich an. "Ja, sicher, was ist denn?" "Kann ich vielleicht reinkommen?" Er drehte sich kurz in Richtung seiner Wohnung, zögerte noch ein wenig, bis er schließlich einwilligte und mich reinließ. "Setz dich doch.", meinte er und deutete auf das graue, ausgefranste Sofa, dass in seinem Wohnzimmer stand. Ich nahm Platz und er setzte sich mir gegenüber. "Ich muss mit dir reden." "Schieß los." "Also..ähm..erinnerst du dich noch an die Party, wo wir uns kennen gelernt hatten?" "Ja." "Und weißt du noch, was passiert ist, nachdem wir dann auf das Zimmer gegangen sind?" Er schmunzelte leicht. "Ja, aber was hat..was ist denn nun los?" "Ich..naja..weißt du, es ist so..ich.." "Ach mann. Ich bin so doof." Fragend blickte ich ihn an. Hatte er etwas geahnt? "Du möchtest doch ganz sicher was trinken, oder? Ich hol dir schnell ein Wasser." Er sprang auf und wollte in die Küche gehen, als ich ihn noch am Ärmel erwischte und ihn zurückhielt. "Adam, ich..ich bin schwanger."

Ein schmerzender Schmerz durchzog meine Wange. Meine Hand schoß augenblicklich zu ihr und versuchte so, das Brennen abklingen zu lassen. "Sag mal, spinnst du?" "Das fragt mich die, die mir ein Kind unterjubeln will!" Zornig blickte Adam mich an. "Was kann ich denn dafür? Denkst du etwa, ich find die Situation toll?" "Ja, dass denke ich tatsächlich." "Da bist du aber auch der Einzige. Ich find es auch nicht prickelnd, dass ich mit 17 schwanger bin." "Dann lass das Balg doch abtreiben." "Das Balg? Du spinnst wohl! Ich werde doch kein kleines Wesen brutal umbringen lassen!" Ich sprang vom Sofa auf, schnappte mir meine Tasche und rauschte wutentbrannt aus seiner Wohnung.

5:
~ 6 Jahre später ~

Ich sprang noch schnell in den Fahrstuhl und drückte den Knopf zu meiner Etage, als sich kurzerhand noch Jemand zwischen die Türen schmiss und so rechtzeitig einstieg. Automatisch blickte ich die Person an und bemerkte, dass es ein junger Mann mit strahlend blauen Augen war. "E-entschuldigung, ich hab Sie n-nicht gesehen." "Kein Problem.", meinte er und dann schlossen sich die Fahrstuhltüren. Nach wenigen Augenblicken ertönte ein Geräusch und die Türen öffneten sich wieder. Ich atmete noch einmal tief durch, trat heraus und befand mich in der neuen Modeagentur in der ich ab heute arbeitete, GABEO.

"Guten Tag, ich bin Vanessa Hudgens, ich.." "Ja, wir haben Sie schon erwartet. Sie sind dann sicherlich.." "Efron, Zac Efron.", ertönte auf einmal eine Stimme hinter mir. Erschrocken drehte ich mich um und erblickte den jungen Mann, der sich gerade todesmutig zwischen die Fahrstuhltüren geworfen hatte. "Guten Tag.", meinte die Empfangsdame nun wesentlich freundlicher als zu mir. "Sie werden ab heute zusammenarbeiten. Ich zeige Ihnen Ihren Arbeitsplatz." Sie kam hinter ihrem Tresen hervor und brachte uns zu einem langen Tisch auf dem zwei Computer standen. Flüchtig deutete sie auf die Computer, murmelte ein Schönen Tag noch und ließ uns dann alleine.
"Ähm, wollte sie uns nicht unsere Arbeitsplätze zeigen?", fragte ich etwas schüchtern meinen Kollegen. Dieser jedoch schmunzelte und meinte: "Ich will Sie ja nicht enttäsuchen, aber ich denke mal, das ist unser Arbeitsplatz." Ich merkte, wie mir langsam die Röte ins Gesicht stieg. "Oh.", murmelte ich peinlich berührt und ließ mich seufzend auf den Stuhl sinken, der am Tisch stand.

6:
So hatte ich mir meinen ersten Arbeitstag sicher nicht vorgestellt. Zuerst hatte ich meinem neuen Arbeitskollegen den Arm eingeklemmt, dann hatte ich meinen Arbeitsplatz nicht erkannt und zu guter Letzt hatte ich auch noch einen sehr wichtigen Kunden beleidigt. Ich wunderte mich wirklich, warum sie mich noch nicht gleich hinausgeworfen hatten. Wahrscheinlich fanden sie es witzig, einen totalen Trottel als Designerin zu beschäftigen, so hatte man wenigstens was zum Lachen und kam gerne zur Arbeit. Naja, mit mir kann man es ja machen, ich sage keinen Ton und lasse alles über mich ergehen. Da hatte mein Kollege es wesentlich einfacher, was wahrscheinlich auch daran lag, dass er so gut aussah und ihm meine weiblichen Kollegen regelrecht hinterherflogen. Über ihn wurde nicht gelästert und er konnte auch nichts falsch machen. Und sicherlich wäre er kein Mann, wenn er diesen Fakt nicht völlig ausnützen würde. So wunderte es mich auch keineswegs, dass er sich jeden Abend mit einer anderen Kollegin traf. Ihm wurde auch verziehen, wenn er gegenüber einem Kunden das falsche Wort wählen, nicht so wie bei mir, die gleich eine Abmahnung erhielt. So wie an meinem ersten Tag in der Agentur:

Die Peinlichkeit des Vormittags war nun schon wieder fast vergessen, als mir meine Arbeitskollegin Mary sagte, dass ich nun Pause machen könne. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen, nahm meine Tasche und verließ so schnell ich konnte das Gebäude. Ich holte mein Handy aus meiner Handtasche, um zu gucken, ob mich jemand angerufen hatte und lief prompt in jemanden hinein. "Können Sie nicht aufpassen?", meckerte ich die Person an und bastelte mein Handy wieder zusammen, das bei Sturz in seine Einzelteile zerfallen war. "Tut mir Leid. Kommen Sie, ich helfe Ihnen." Hilfsbereit hielt die Person mir ihre Hand entgegen, die ich annahm und so hochgezogen wurde. Als ich wieder stand, schaute ich erstmal genau hin, wer mich gerade umgeschubst hatte. Vor mir stand ein Mann Anfang 40, der mein Vater hätte sein können. "Gehts Ihnen gut?", fragte er mich auf einmal. "Ja, geht schon. Mir ist nichts passiert.", meinte ich achselzuckend. Es hatte eh keinen Sinn gehabt, mich jetzt aufzuregen und ihm eine Szene zu machen, da wäre nur unnötige Pausenzeit draufgegangen. Also winkte ich ihm kurz zum Abschied, lächelte halbherzig und ließ ihn dann einfach stehen.

7:
Gähnend betrat ich eine halbe Stunde später die Agentur und trottete an meinen Arbeitsplatz. Ich wollte mich gerade hinsetzen, als mein Kollege Zac angestürmt kam und mich sofort mit ihm Richtung Konferenzraum zog. "Was ist denn los?" "Was los ist? Ein wichtiger Kunde, unser neuer 'Klient' ist hier. Und ich denke, dass Sie Designerin sind, oder etwa nicht?" Leicht gereizt riss ich mich aus seinem festen Griff. "Ja, das ist trotzdem kein Grund mir weh zu tun. Ich hab mich am Bein verletzt, als mich vorhin so ein Volltrottel umgeschubst hat." Inzwischen waren wir im Konferenzraum angekommen und nachdem ich den letzten Satz ausgesprochen hatte, vernahm ich ein Räuspern und drehte mich um. Mein Herz wäre fast stehen geblieben, als ich den Typ vor mir sah, der mich vorhin umgerannt hatte. "Tut mir leid, das mit vorhin.", lächelte er freundlich. "I-ist nicht so schlimm. H-haben Sie etwa gerade den Satz gehört?" Er schmunzelte und nickte. "Ja und nicht nur er.", hörte ich Mary's Stimme und bemerkte, dass sich nun alle Augen auf mich gerichtet hatten. "Oh mein Gott.", jammerte ich leise, setzte mich auf den Stuhl und folgte dann still schweigend der Besprechung.

Deprimiert schloss ich die Haustür auf und zog mir meine Ballerinas aus. Ich seufzte und ging dann ins Wohnzimmer, als mir plötzlich ein kleiner sechsjähriger Junge entgegensprang. "Mami, Mami, endlich bist du da." Plötzlich war mein ganzer Frust wie weggeblasen. Auf diesen Moment hatte ich mich schon den ganzen Tag gefreut, endlich meinen Sohn in die Arme schließen zu dürfen. Ungewollt stahl sich ein Lächeln auf meine Lippen und ich drückte ihn noch näher an mich heran. "Wie war denn dein erster Schultag, mein Schatz?", fragte ich ihn, setzte mich auf das Sofa und ihn auf meinen Schoß. "War ganz lustig, ich hab einen neuen besten Freund gefunden, er heißt Jake." Die weitere Stunde verbrachten wir damit, dem jeweils anderen von unserem Tag zu erzählen. Wir hatten viel Spaß und am Abend brachte ich ihn dann ins Bett.
"Mami?", hörte ich seine Stimme, als ich gerade sein Zimmer verlassen wollte. "Ja, mein Schatz?" Ich drehte mich um. "Ich hab dich lieb." "Ich hab dich auch lieb, mein Süßer. Gute Nacht." "Gute Nacht." Das war das Letzte, was ich an diesem Tag von ihm hörte. Ich schaltete das Licht aus und verließ dann lächelnd sein Zimmer, das Zimmer von Alexander Hudgens.

8:
Mittlerweile waren schon 2 Monate vergangen, seit ich bei GABEO angefangen hatte und meine Kollegen waren auch nicht mehr so fies zu mir, wie noch am Anfang. Wahrscheinlich war es ihnen langweilig geworden, weil ich mich nicht darüber aufregte. Selbst mit meinem Co-Designer Zac verstand ich mich immer besser. Zurzeit saßen wir an einer neuen Modelinie, die im nächsten Sommer herausgebracht werden sollte. Wir arbeiteten jeden Abend bis spät an den Entwürfen und so kam ich jeden Tag erst gegen Mitternacht nach Hause. Dementsprechend selten sah ich meinen Sohn. Ich hatte ein Kindermädchen engagiert, das ihm Abendessen machte und dafür sorgte, dass er ins Bett ging. Das tat mir zwar unglaublich Leid, aber ich durfte mir kein Fehler bei meinen Chefs erlauben, sonst war ich schneller draußen, als ich es realisieren konnte.

Heute war wieder so ein Tag. Schon seit 8 Uhr morgens saß ich neben Zac und zeichnete fleißig an neuen Entwürfen. Wir hatten uns geeinigt, dass er die Männerkleidung und ich die Frauenkleidung designte. "Wie weit bist du jetzt mit dem Entwurf?" Ich zuckte zusammen, als ich seine Stimmt hörte, da bis zu diesem Augenblick Stille zwischen uns geherrscht hatte. "Äh, ich bin fast fertig. Und du?", stellte ich eine Gegenfrage, hob meinen Blick und sah ihm in seine blauen Augen. "Ich hab schon die nächste Zeichnung angefangen.", meinte er und musste schmunzeln. "Oh.", meinte ich schüchtern, "Tut mir leid, dass ich so langsam bin." "Ach was, kein Problem." "Okay." Ich senkte meinen Blick wieder und arbeitete weiter. Wieder entstand diese Stille zwischen uns, die erst beendet wurde, als Zac wieder das Wort ergriff. "Wollen wir heute Abend vielleicht Essen gehen?"

9:
Fassungslos starrte ich ihn an. "Wie bitte?" "Wir müssen auch nicht, wenn du nicht willst, ich dachte nur, dass wir dann vielleicht noch etwas über die Kollektion reden könnten und.." "Meinst du das ernst?" "Ja, wieso sollte ich es nicht ernst meinen?" "War nur so ein Gedanke." "Also ist das ein Ja?" Ich überlegte kurz. "Eigentlich schon, ich muss nur meinen S.." Erschrocken schlug ich mir meine Hand vor den Mund. Fast hätte ich mich verplappert und gesagt, dass ich erst meinen Sohn fragen müsste. Ich konnte doch nicht so einfach erzählen, dass ich ein 6-Jähriges Kind hatte, immerhin konnten die Anderen auch nachdenken und sich errechnen, dass ich mit 17 ein Kind bekommen hatte. Das wäre ja dann wohl der größte 'Skandal' gewesen und ich wäre für immer das Lästerthema Nummer 1 gewesen.

Verwirrt über meine Reaktion blickte Zac mich an. "Du musst erst was machen?" "Ich äh muss erst meinen äh", denk nach Vanessa, denk nach!, "s..super Fernseher ausschalten, bevor wir gehen können." Gott, was redete ich da für einen Müll? "Deinen Fernseher ausschalten?" Misstrauisch sah er mich an und versuchte wahrscheinlich schlau aus mir zu werden. "Ja, weil ich sonst so viel Strom verbrauche." Ich setzte ein falsches, gezwungenes Lächeln auf und strengte mich an, glaubwürdig auszusehen. Zac grübelte noch ein wenig, bis er es dabei beließ und sich wieder auf seine Arbeit konzentrierte. Erleichtert atmete ich aus, nahm meinen Stift und zeichnete weiter an dem Entwurf.
Am späten Nachmittag waren wir dann fertig und verabschiedeten uns dann voneinander. Ich nahm die Zeichenutensilien und brachte sie wieder dorthin, wo ich sie mir vorher weggenommen hatte. Dann holte ich meine Tasche und meinen Mantel und verabschiedete mich von meinen Kollegen und auch von Zac. "Also nachher bin ich so ungefähr halb acht bei dir, in Ordnung?" "Ja." "Okay, bis dann und vergiss nicht, deinen super Fernseher auszuschalten.", grinste er und dann schlossen sich die Fahrstuhltüren.

10:
Ganz Getlemen-like half Zac mir am Abend, als wir im Restaurant angekommen waren, aus meinem Mantel und schob mir auch den Stuhl zur Seite, damit ich mich setzen konnte. Kaum saßen wir, kam auch schon ein Kellner und brachte uns die Speisekarten. Nachdem wir beide unsere Bestellung abgegeben hatten und warteten, unterhielten wir uns ein bisschen. Wir unterhielten uns darüber, wie er auf die Idee gekommen war für GABEO zu arbeiten und über viele andere Dinge. Nur über meinen Sohn und meine Familienverhältnisse verlor ich an diesem Abend kein einziges Wort.

Es war fast Mitternacht, als Zac und ich vor meiner Haustür angekommen waren. Er hatte darauf bestanden mich nach Hause zu bringen, wollte nicht, dass ich alleine in der Dunkelheit unterwegs war. Und mir war das auch ganz recht, da man ja nie wusste, wer sich um diese Uhrzeit auf der Straße rumtrieb. Etwas unschlüssig standen wir nun vor meiner Wohnung und wussten nicht wirklich, was wir sagen sollten. "Dann werd ich.." "Möchtest du vielleicht noch was trinken? Ein Kaffee oder so?" Überrascht blickte er mich auf einmal an und auch ich wunderte mich über meine plötzlich forsche Art. "Äh..ja sicher, wieso nicht." "Okay." Etwas durcheinander wühlte ich in meiner rechten und anschließend auch in meiner linken Manteltasche, als mir einfiel, dass ich ja meinen Wohnungsschlüssel in meine Handtasche gepackt hatte. Schnell griff ich hinein, hatte ihn auch sofort gefunden und schloss dann meine Haustür auf.
"Möchtest du einen Tee oder Wasser? Oder lieber Cola?", fragte ich Zac, der es sich auf meinem Sofa gemütlich gemacht hatte. "Äh..was hast du denn für Tee?" "Ich hab..Pfefferminz- oder Wintertee." "Dann nehm ich..äh..gib mir einfach Pfefferminztee, okay?" "In Ordnung."
Wenige Minuten später kam ich mit der dampfenden Teetasse zurück ins Wohnzimmer und 'erwischte' Zac dabei, wie er sich die Bilder ansah, die im Wohnzimmer verteilt waren. Der Schulanfang meines Sohnes, einige Bilder von meinem Highschool-Abschluss und sonstige Schnappschüsse. "Bist du das?", fragte er mich und deutete auf ein Bild, auf dem Alex und ich bei einer Schneeballschlacht zu sehen waren. Dieses Bild war an meinem 19. Geburtstag aufgenommen worden und Alex war gerade mal 2 Jahre alt gewesen, trotzdem hatten wir einen riesen Spaß. "Ja.", lächelte ich. "Wer ist der kleine Junge neben dir? Dein Neffe?" "Nein, das ist mein S..Stiefbruder. Ein Sohn aus der zweiten Ehe meines Vaters." Warum fing ich immer an zu lügen? Zac grinste mich an. "Find' ich gut, dass du so 'ne gute Beziehung zu ihm hast. Mein Vater hat auch in seiner zweiten Ehe nochmal Kinder bekommen, zwei Jungs und ein Mädchen, aber die seh' ich so gut wie nie. Aber was soll's, kann man halt nichts machen." "Hm." Ich versuchte ein Lächeln aufzusetzen, auch wenn es erzwungen war. Ich fühlte mich so unwohl dabei, Zac anzulügen, wo er doch so ehrlich zu mir war.

11:
Wir mussten wohl irgendwann eingeschlafen sein, denn am nächsten Morgen erwachte ich und hatte meinen Kopf an Zacs Schulter gelehnt. Ich stand von meinem Sofa auf und streckte mich ersteinmal. Dann ging ich schnell in mein Zimmer, holte eine warme Decke und legte sie anschließend auf den im Wohnzimmer schlafenden Zac. Als ich meinen Blick durch das Zimmer gleiten ließ, blieb ich an einem Bild hängen, dass ich sofort von seinem Platz wegnahm und in eine Schublade legte. Es musste ja nicht unbedingt jeder, der sich meine Bilder ansah das Bild finden, das an dem Tag der Geburt von meiner Heimleiterin geschossen wurde finden. Sie hatte es kurz nach der Entbindung aufgenommen. Ich war auf dem Foto noch ganz erschöpft von den Strapazen gewesen, war dennoch überglücklich, endlich mein Kind in meinen Armen halten zu können.

Ich stand gerade in der Küche und wartete, dass das Wasser für meinen morgendlichen Tee heiß wurde, während ich die Brote für meinen Sohn schmierte, als Zac im Türrahmen auftauchte. "Hey." "Hi, na gut geschlafen?" "Ja. Danke, dass du mir noch eine Decke gegeben hast." "Kein Problem, ich weiß ja, wie kalt es in meinem Wohnzimmer sein kann." Kurze Zeit entstand eine Stille zwischen uns. "Ähm..möchtest du dich vielleicht frisch machen?" "Ja, klar. Äh..wo ist das Bad?" Ich legte das Messer, mit dem ich gerade die Butter auf dem Brot verteilen wollte zur Seite und ging an Zac vorbei in Richtung Badezimmer. "Hier, warte ich hol dir noch ein Handtuch." Während Zac schon einmal im Bad war, ging ich in das Zimmer von meinem Sohn und weckte ihn. Vorsichtig streichelte ich Alex über die Wange, bis er müde seine Augen öffnete. "Mami?" "Guten Morgen, mein Schatz. Ich wollt' dir nur sagen, dass du heute leider wieder alleine zur Schule musst, okay? Deine Brote sind dann schon in der Küche und was zu Trinken stelle ich dir auch hin." "Ja, in Ordnung. Bin ich ja nun schon gewöhnt." "Tut mir wirklich leid." "Ist schon okay, Mami. Machst du ja nicht, um mich zu ärgern." "Danke." Ich beugte mich nach vorne und gab ihm einen Kuss auf die Wange, ehe ich aufstand und beim Hinausgehen ein Handtuch aus seinem Schrank nahm. Leise schoss ich seine Zimmertür und ging ins Bad, um Zac das Handtuch zu geben. Doch zu spät merkte ich, dass ich vergessen hatte anzuklopfen und so kam es, dass ich meinen Kollegen prompt oben ohne erwischte.

12:
"O-oh mein Gott, tut mir leid. I-ich hätte vorher.." Zac, der sich gerade im Spiegel ansah, um seine Haare zu richten, drehte sich um und fing sofort an laut zu lachen, als er mich anblickte. "Hast du etwa noch nie einen Mann ohne Oberteil gesehen. Komm schon Nessa, du gehst doch bestimmt auch mal ins Schwimmbad oder so." "Ich..ja..äh..tut mir leid..e-ehrlich." Schnell schmiss ich ihm das Handtuch zu und verließ so schnell wie möglich das Badezimmer. Während ich hinausging, ließ es sich nicht verhindern, dass ich ausversehen in den Spiegel sah und mein Gesicht sah, es war hochrot.

Die folgenden Monate vergingen wie im Flug und ehe ich mich versah, war Weihnachten vergangen und Silvester stand vor der Tür. Ich liebte den Winter und freute mich jedes Mal, wenn der Weihnachtsstress vorbei war und man sich gemütlich zurücklehnen konnte und einfach nur die Ruhe genießen konnte. Alex hatte Weihnachtsferien und wir konnten endlich mal wieder etwas Zeit zusammen verbringen, da auch ich mir für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr Urlaub genommen hatte. Zwar litt die Kollektion darunter, da auch Zac sich frei genommen hatte, aber ich wollte auch ein paar Tage mit meiner Familie, bzw. Alex, verbringen. Jeden Tag schliefen wir lange und entspannten und den Rest des Tages, gingen in einen Vergnügungspark oder verbrachten den gesamten Tag vor dem Fernseher.

Heute war der 31. Dezember, mit anderen Worten in wenigen Stunden würde das neue Jahr anbrechen. Alex und ich hatten geplant heute Abend zum großen Feuerwerk zu gehen und mit all den anderen Menschen, die kommen würden, ins neue Jahr zu feiern. Das war bei uns schon zu so einer Art Tradition geworden und da es uns beide nicht störte, beließen wir es auch dabei. Kurz vor 10 Uhr abends hatten wir uns warm eingepackt und waren auf dem Weg zum Rathaus, als mein Handy plötzlich klingelte.

13:
Mit einer Hand fischte ich mein Handy aus meiner Manteltasche, während ich mit der anderen versuchte die Haustür abzuschließen. "Hallo?", meldete ich mich und wartete ab, wer um diese Zeit noch anrufen würde. "Vanessa? Hey, hier ist Zac." "Was ist denn? Es 22.00 Uhr abends und ich bin auf dem Weg zum Rathaus, um ins neue Jahr zu feiern." "Ja, da kannst du ja dann auch hin. Es ist nur so, ich hab nochmal eine Frage wegen der Modelinie." "Kann das nicht bis morgen warten? Ich bin wirklich spät dran." "Nein, das muss jetzt sein. Bitte komm' vorbei." Genervt verdrehte ich die Augen. Ich brauchte fast zwei Stunden, um in die Agentur zu kommen und würde es dann nicht mehr pünktlich schaffen, um das neue Jahr am Rathaus zu begrüßen. Andererseits klang es wirklich dringend. "Vanessa? Bist du noch dran?" Ich seufzte kurz und sagte dann: "Ja, ich bin noch dran...Ich komme, okay. Ich bin ungefähr in zwei Stunden da."

Eine Stunde und dreißig Minuten später stürzte ich völlig erschöpft in die Agentur, Alex im Schlepptau. "Zac, bist du da?" Ich wartete einige Sekunden, doch als bis dahin immernoch keine Antwort gekommen war, fragte ich mich, ob das nicht nur ein sehr schlechter Scherz sein sollte. "Zac? Ich find das nicht mehr witzig! Komm' raus, oder ich hau' wieder ab!" Als nach weiteren Sekunden immernoch niemand geantwortet hatte, nahm ich meinen Sohn wieder an die Hand. Wir waren fast am Fahrstuhl angelangt, als Alexander plötzlich aprupt stehen blieb und auch mich so zu stehen brachte. "Was ist? Wieso bleibst du stehen?" "Ich hab' was gehört.", meinte er und deutete in die Richtung wo das Büro meiner Chefin lag. Ich hielt die Luft an, um besser hören zu können. Tatsächlich konnte man, wenn man ganz leise war ein dumpfes Geräusch hören, so als wenn jemand versuchen würde aufzustehen. Schnell sagte ich Alex, dass er sich nicht von der Stelle bewegen sollte und ging mit langsamen Schritten in das Büro von meiner Chefin. Ich tastete nach dem Lichtschalter und als ich ihn gefunden hatte, drückte ich darauf und sofort wurde der dunkle Raum mit Licht geflutet. Doch mit dem, was ich da sah, hatte ich niemals gerechnet.

14:
Ein paar Meter von mir entfernt lag Zac und versuchte krampfhaft, sich auf die Beine zu stellen. Jedoch rutschte sein linkes Bein immer wieder weg und er fiel wieder auf die Knie. Mit schmerzverzerrtem Gesicht hielte er sich sein rechtes Bein und versuchte erneut, wieder auf die Beine zu kommen. Als er es jedoch wieder nicht geschafft hatte, hielt er inne, hob seinen Blick und schaute mich an. Ich lächelte ihn an und war erleichtert, als er mein Lächeln erwiderte. "Was ist los?", fragte ich ihn und deutete auf sein rechtes Bein, was er immernoch umfasste. "Ich wollte mir ein paar Entwürfe von vorherigen Kollektionen ansehen, um vielleicht Ideen zu sammeln. Und weil ich nicht an die Regale rangekommen bin, hab ich mich halt auf einen Stuhl gestellt. Der ist aber blöderweise weggerutscht und ich bin auf den Boden geknallt. Ich glaub, dadurch hab ich mir mein Bein gebrochen.", meinte er und blickte micht entschuldigend an. "Tut mir leid, dass ich nicht geantwortet habe, aber ich war mir nicht sicher, ob ich mir das nur eingebildet hab." "Ist schon in Ordnung. Wäre da nicht...Oh mein Gott!", plötzlich fiel mir mein Sohn ein, der ja immernoch vor den Fahrstuhl auf mich wartete. "Ich komme sofort wieder." Schnell ging ich zurück und holte Alex ins Büro.

"Das ist also dein Bruder.", meinte Zac, als wir wieder bei ihm waren und lächelte meinen "Bruder" an. Dieser warf mir einen seltsamen Blick zu und ich bedeutete ihm, mich nicht zu verraten. Gemeinsam schafften wir es dann, meinen Kollegen auf einen Bürostuhl zu setzen. Es waren fünf Minuten vor Mitternacht und Zac und ich hielten ein Glas mit prickelndem Champagner in der Hand, den ich zuvor aus dem Konferenzraum gemoppst hatte. Alex saß auf einem der Bürostühle, war eingeschlafen und schlummerte friedlich vor sich hin. Ich war in die Knie gegangen um mit Zac auf Augenhöhe zu sein. "Darf ich dich mal was fragen?" Zac blickte mich an. "Ja." "Warum kümmerst du dich an Silvester um deinen kleinen Bruder? Alle anderen in deinem Alter würden bei ihrem Freund oder einer Freundin sein und eine Party schmeißen. Doch stattdessen bist du mit deinem 17 Jahre jüngerem Bruder unterwegs." Mein Blick glitt nach unten und ich suchte nach einer Antwort. Jetzt, dachte ich, jetzt wäre der perfekte Augenblick, um ihm zu sagen, dass Alex garnicht dein Bruder sondern dein Sohn ist. "Weißt du, mein Dad ist seit Weihnachten geschäftlich unterwegs und kommt erst nächste Woche wieder." "Und Alex' Mutter?" "Die ist gestorben, als Alex drei Jahre alt war." "Oh Gott, tut mir leid." "Ach, ist nicht so schlimm. Ich hatte sowieso kaum Kontakt mit ihr." "Wieso?" "Immerhin ist sie der Grund gewesen, warum mein Dad uns damals allein gelassen hatte." "Geht mir mit meiner Stiefmutter genauso. Als sie mit meinem kleinen Bruder schwanger war, hat mein Vater uns verlassen." "Tut mir leid.", sagte ich und merkte, wie mir die Tränen übers Gesicht liefen. Einerseits weinte ich, weil Zac's Geschichte so traurig war, andererseits aber auch, weil ich ihn erneut angelogen und somit seine Vergangenheit aufgewühlt hatte.
Plötzlich merkte ich, wie Zac seinen Finger unter mein Kinn legte, meinen Kopf anhob und ich gezwungen war, ihn anzusehen. "Hey, ist schon okay. Du kannst doch nichts dafür." "Aber ich fühle mich so schlecht. I-ich würde dir gerne helfen." "Du kannst mir helfen. Dafür musst du aber einfach nur in meiner Nähe sein, in Ordnung? Wenn du das nämlich tust, dann bin ich der glücklichste Mensch auf der Welt." Ich blickte ihm in die Augen. Wir kamen uns immer näher, bis Zac irgendwann seine Lippen zärtlich auf meine legte und mich küsste. Im selben Moment begann draußen das Feuerwerk. Das neue Jahr hatte begonnen!

15:
Wieder einmal klingelte mein Telefon, schon das dreißigste Mal an diesem Tag. Ein kurzer Blick auf das Display und ich entschied, es weiter klingeln zu lassen. "Ist es wieder Zac?" Ich drehte mich um und nickte meinem Sohn zu, der mich aufmuntert anlächelte. Seit Neujahr waren nun drei Wochen vergangen, in denen ich es immer wieder vermied, Zac unter die Augen zu treten. Ich fühlte mich einfach so schlecht, dass ich ihn die ganze Zeit über angelogen hatte und traute mich nach dem Kuss noch weniger, ihm ins Gesicht zu sehen. "Aber dir ist schon klar, dass du irgendwann mit ihm reden musst, oder Mommy?" Ich ging in die Knie, um mit meinem Sohn auf Augenhöhe zu sein und strich ihm über seine blonden Haare, die er zweifelsohne von seinem Vater geerbt hatte. "Ja, ich weiß, mein Schatz." "Dann ist ja gut." Alex kam noch einen Schritt weiter auf mich zu und nahm mich in seine Arme. Ich versuche es nur, soweit wie möglich hinauszufordern, fügte ich in Gedanken noch hinzu, schluckte diese Worte jedoch hinunter und erwiderte seine Umarmung.

Am nächsten Morgen wurde ich durch das Rütteln an einer meiner Schultern geweckt. Verschlafen drehte ich mich um und entdeckte Alex, der mit meinem Handy am Ohr vor meinem Bett stand. "Was ist denn los, Schatz?" "Deine Chefin ist dran. Sie möchte dich unbedingt sprechen." Ich streckte mich kurz, setzte mich auf und plötzlich realisierte ich, was mein Sohn mir gerade gesagt hatte. "Meine was? Und du gehst einfach an mein Handy?" Erschrocken riss ich ihm mein Telefon aus den Händen und atmete noch einmal tief durch, ehe ich ranging. "Vanessa Hudgens, guten Tag?" "Hudgens! Wo sind Sie denn?", kam mir sofort die wütende Stimme meiner Chefin entgegen. "Ähm, ich bin zuhause. Ich bin doch krankgeschrieben." "Das waren Sie, aber nur bis gestern! Sie hätten vor zehn Minuten hier sein müssen, schon Ihre Kollektion vergessen?" Ich schlug mir schnell meine Hand vor den Mund, damit ich nicht anfing loszuschreien. "Oh mein Gott, das hab ich total vergessen. Ich dachte, ich wäre noch bis Ende des Monats freigestellt." "Tja, da haben Sie sich wohl getäuscht. Und ich schwöre Ihnen, wenn Sie nicht in den nächsten zwanzig Minuten hier antanzen, dann können Sie Ihr blaues Wunder erleben!" Ohne noch eine weitere Antwort abzuwarten, legte sie auf und ich atmete kurz durch, um einen klaren Kopf zu bekommen. In zwanzig Minuten musste ich auf Arbeit sein, sonst konnte ich meinen Job vergessen. Doch in zwanzig Minuten musste ich mich noch anziehen, dafür sorgen, dass jemand auf Alex aufpasste und rechtzeitig meine Bahn schaffen.

Fünf Minuten später saß ich völlig außer Atem in der Straßenbahn, die mich zu GABEO fahren sollte. In Rekordzeit hatte ich es geschafft mir eine Leggins unter mein Nachthemd zu ziehen, mir die Haare zu einem schicken Zopf zu binden, mir Wasser ins Gesicht zu spritzen und zwei Minuten später in die richtige Bahn zu hüpfen. Ich wischte mir den letzten Rest Schlaf aus den Augen, als ich plötzlich eine Hand auf meinem Arm spürte. "Das hast du toll gemacht, Mommy. Und gut siehst du auch noch aus. Manche schaffen das nicht mal in zwei Stunden, so gut auszusehen wie du es in zwei Minuten geschafft hast." Liebevoll grinste ich meinen Sohn an und gab ihm einen Kuss auf den Kopf. Das war das einzige Problem, was ich nicht bewältigen konnte. Ich wusste in der Eile nicht, wo ich meinen Sohn unterbringen konnte und entschied mich daher, ihn einfach mitzunehmen.

16:
Zehn Minuten später stürzte ich völlig außer Atem in die Etage, in der sich GABEO befand. Ich wollte gerade zu Lynn, unserer Sekretärin gehen und sie fragen, wo ich meine Chefin finden konnte, als diese aus ihrem Büro gestöckelt kam und mich ansah. "Hudgens, da sind Sie ja! Ich hätte ja nicht gedacht, dass Sie es noch rechtzeitig schaffen hier aufzutauchen." Ihr Blick fiel kurz auf Alex und danach sah sie mich wieder an. "Ist das Ihr Sohn?" Erschrocken sah ich sie an, als ich diese Frage einfach so in die Firma warf. "Nein, das ist mein kl.." "Sie brauchen nicht zu lügen, Miss Hudgens. Ich habe vorhin gehört, als er Sie Mommy nannte." Betreten blickte ich auf den Boden und wartete jede Sekunde darauf, dass sie mich feuerte. "Mrs. Camprido, kümmern Sie sich bitte um den Kleinen. Ich muss mit Miss Hudgens und Mr. Efron mich um die Kollektion kümmern." Schnell hob ich meinen Blick und sah meine Chefin erstaunt und gleichzeitig dankbar an. Lächelnd übergab ich Alex an Lynn und folgte dann Ms. Adams in ihr Büro.
Als ich durch die Bürotür gegangen war und diese hinter mir geschlossen hatte, drehte ich mich um und erstarrte für einen kurzen Augenblick. An dem kleinen Schreibtisch aus Holz, der in dem Büro meiner Chefin stand, saß Zac und sah mich an, nachdem ich den Raum betreten hatte. In seinem Blick lag Enttäuschung, wahrscheinlich, da ich es seit drei Wochen vermieden hatte, mit ihm zu sprechen. Schuldbewusst sah ich auf den Parkettboden, riss mich dann aber doch zusammen und nahm neben ihm Platz, damit unsere Chefin mit uns über die Kollektion reden konnte.

Eine Stunde später verließen wir das Büro. Ms. Adams ging vor Zac und mir und freute sich, dass wir einigen konnten, wer welche von den bevorstehenden Aufgaben übernehmen sollte, die noch vor der Modenschau erledigt werden mussten. Während ich ihr zuhörte, spürte ich Zac's bohrenden Blick auf mir, doch jedes Mal, wenn ich meinen Kopf zu ihm drehte, tat er so, als hätte er von Anfang an unserer Chefin zugehört.
"Ich freue mich jetzt schon, die Entwürfe von Ihnen auf dem Catwalk zu sehen. Da ich heute keine weiteren Aufgaben für Sie habe, können Sie nach Hause gehen." Sie schüttelte erst mir dann Zac die Hand und verschwand wieder in ihrem Büro. Ich merkte, dass mein Kollege genau in dem Moment etwas sagen wollte, als Alex auf mich zukam und mir ein Blatt Papier vors Gesicht hielt. "Guck mal, Mommy. Das hab ich vorhin gemalt!" Ich lächelte meinem Sohn zu und strich ihm liebevoll über den Kopf, während Zac geschockt das Wort 'Mommy' wiederholte. Ich tat so, als hätte ich es nicht gehört und richtete mich an Alex. "Du, wollen wir ein Eis essen und danach zu Jeremy spielen gehen?" "Au ja, gerne!", freute dieser sich und grinste mich an. Zögernd drehte ich mich zu Zac. "Würdest du bitte mitkommen?" "Wieso?" Ärgerlich blickte er mir in die Augen und seine blauen Augen strahlten nicht so viel Freude aus wie sonst, sondern musterten mich kühl. "Ich würde dir gerne eine Menge erklären..wenn das für dich in Ordnung ist." "Und wenn es für mich nicht in Ordnung ist, wenn ich garnicht mit dir reden will?" "Ich weiß, ich habe eine Menge Mist gebaut, aber ich würde es gerne wieder in Ordnung bringen, Zac. Bitte gib' mir diese Chance." "Wenns dich glücklich macht.." Gereizt nahm er meinen Arm und zog mich aus der Firma.

17:
Kurze Zeit fand ich mich auf einer Bank auf einem Spielplatz wieder, neben mir saß Zac und ich sah meinem Sohn dabei zu, wer er immer wieder die Leiter zur Rutsche hochkletterte und diese wieder herunterrutschte. "Also?" Ich wusste, was Zac meinte, seufzte kurz und begann dann zu erzählen.
»Ich war siebzehn, als ich schwanger wurde. Alex' Vater hab ich auf einer Party kennengelernt, zu der ich mit meiner damaligen besten Freundin gegangen bin. Zwar hatte ich ihn vorher noch nie gesehen, bin aber, aus mir heute unerklärlichen Gründen, trotzdem mit ihm ins Bett gestiegen. Nach der Party war ich dann einige Wochen mit ihm, Adam, zusammen gewesen, aber er hat sich von mir getrennt, als ich ihm gesagt habe, dass ich schwanger bin. Meine Mutter kam mit dem Gedanken, so früh Oma zu werden nicht klar und hat mich einfach vor die Tür gesetzt, bzw. hat sich darum gekümmert, dass ich in einem Heim unterkomme. Und da habe ich dann gelebt, bis ich ungefähr 19 geworden bin. Das Heim hat mich auch weiterhin unterstützt, half mir eine Wohnung für mich und Alex zu finden und hat mir finanziell geholfen, bis ich dann angefangen habe, kleine Jobs wie Kellnern oder so anzunehmen. Denen hat es zwar nicht immer gefallen, eine Minderjährige die dazu noch Mutter ist, zu beschäftigen, aber irgendwie haben die dann doch zugestimmt. So ging das dann vier Jahre, bis ich dann durch eine Stellenanzeige in der Zeitung auf GABEO aufmerksam geworden bin.«
"Und Ms. Adams hat dich eingestellt, obwohl du ein Kind hast? Soweit ich weiß, sind die nicht besonders scharf darauf, Leute mit Kindern einzustellen." Misstrauisch sah Zac mich an und wahrscheinlich fiel es ihm nicht leicht, das zu glauben "Naja, ich hab es ihr nicht gesagt, als ich zum Vorstellungsgespräch gekommen bin. Ich hab es ihr nicht gesagt, weil ich.." "Scharf auf das Geld bin?" Zac versuchte erst garnicht seinen Sarkasmus zu verbergen. Geschockt blickte ich ihn an. "Nein! Weil ich eine feste Anstellung brauchte, um Alex auf eine Schule schicken zu können." "Hmmh, deinen kleinen 'Bruder'.", meinte er und zeichnete mit seinen Fingern Anführungszeichen in die Luft. "Zac, es tut mir leid. Ich wollte doch nicht, dass ich das Tratschthema Nummer eins in der Firma bin. Und ich wusste nicht, wie ich es dir hätte beibringen sollen." "Komm, sag nicht, dass du keine Gelegenheit dazu hattest. Du hättest es mir zum Beispiel sagen können, als ich bei dir zuhause war oder an Silvester. Genug Möglichkeiten hattest du ja, wo wir ungestört waren." Betreten blickte ich auf die Schuhspitzen von meinen schwarzen Ballerinas. "Es tut mir wirklich leid." "Und das mit deinem Vater..dass er euch verlassen hat?" "War auch gelogen." "Hab' ich mir gedacht." "Ich wusste ja nicht, dass es bei so war. An Silvester hab ich einfach nur nach einer Ausrede gesucht, warum ich Alex dabei hab und meiner Meinung hätte es auch nicht gepasst, wenn ich dir da gesagt hätte, dass er mein Sohn ist." "Da hast du dir lieber eine Geschichte ausgedacht, die ganz zufällig mit meiner übereinstimmt." "Ich wusste doch nicht, dass meine Geschichte bei dir Wirklichkeit ist, sonst hätte ich doch sowas nicht gesagt.", versuchte ich mich zu verteidigen. "Und als du mich dann geküsst hast, wusste ich erst recht, wie ich mit dir umgehen sollte." Bevor ich noch etwas sagen konnte, stand er ruckartig auf und hinderte mich so, noch etwas zu erwidern. Er hatte seine Hände in seine Hosentaschen gesteckt und überblickte den Park, als müsse er über etwas nachdenken. "Dieses Gespräch bringt doch sowieso nichts, also belassen wir es dabei, Nessa. Ich verzeihe dir, in Ordnung?" Seufzend atmete er aus und dann ging das Gespräch in eine Richtung, mit der ich nie gerechnet hätte. Er räusperte sich kurz, ehe er aus heiterem Himmel meinte: "Mir wurde ein Job in New York angeboten und ich habe mir überlegt, anzunehmen."

18:
"Was?" Fassungslos stand ich auf und sah ihn an. "Das kann doch nicht dein Ernst sein! Was ist mit der Kollektion, der Modenschau? Ich schaff das nicht alleine, ich.." "Natürlich warte ich, bis die Modenschau vorbei ist, ich bin doch nicht blöd. Mir ist schon klar, dass man das nicht als Einzelner schafft, den ganzen Ablauf zu planen. Aber sobald alles geklärt und die Modenschau vorbei ist, verschwinde ich von hier." "Zac, ich.." Ich erhob mich ebenfalls und legte meine Hand auf seinen Arm, doch er schüttelte ihn einfach ab. "Das hat nichts mit dir zu tun. Ich kann von dem Geld, was die Agentur mir bietet, einfach nicht leben." "Was?" Fragend blickte ich ihn an. "Wir bekommen beide gleich viel Gehalt und im Gegensatz zu dir, muss ich noch ein Kind durchfüttern. Selbst ich beschwere mich nicht!" "Ja, du..", murmelte er gleichgültig und kickte einen Kieselstein weg, der ihm anscheinend im Weg lag. "Hattest du mir nicht noch vor einer Minute vorgehalten, ich wäre auf das Geld scharf? Du hast mich wohl mit dir verwechselt." Ich konnte nicht glauben, was ich gerade gehört hatte. Noch vor ein paar Momenten meinte er, ich hätte den Job bei GABEO nur angenommen, weil ich unbedingt viel Geld verdienen wolle und dann erzählt er mir, die Firma zahle ihm nicht genug. Wenn das mal keine Ironie ist!

Nachdem es sich in der Agentur rumgesprochen hatte, dass ich einen Sohn zu Hause hatte, ließ es sich viel entspannter arbeiten. Meine Kollegen hatten viel mehr Verständnis dafür, wenn ich morgens etwas später kam, oder abend früher gehen musste. Selbst wenn ich Alex mit zur Arbeit bringen musste, wenn er mal krank war, war das kein Problem, weil es immer eine Kollegin gab, die sich dann für die Zeit, in der ich beschäftigt war, die sich um ihn kümmerte.
Zac's und meine Beziehung war wieder auf die rein geschäftliche Ebene zurückgegangen. Seit ich ihm meine Vergangenheit erzählt und er mir seine Zukunftspläne geschildert hatte, unterhielten wir uns kaum und wenn, dann nur, um Dinge bezüglich der Modenschau zu klären. Es würde sowieso nichts bringen, da er Boston ohnehin in ein paar Monaten verlassen würde. Auch den Kuss von Silvester erwähnte niemand von uns und mit der Zeit schien mir, er hätte es einfach vergessen oder verdrängt. Ganz im Gegensatz zu mir! Mir war klargeworden, dass Zac für mich viel mehr war, als nur ein Arbeitskollege. Zwar schmerzte es gewaltig, wenn er mir so arrogant gegenüber trat, aber daran konnte ich nichts mehr ändern. Eigentlich war ich ja auch selbst daran Schuld, wie er sich mir gegenüber verhielt. Ich hätte ihm einfach von Anfang an sagen sollen, wer Alex wirklich ist, aber später war man immer schlauer als vorher.

19:
Bevor ich es realisieren konnte, war die Zeit vergangen und die Modenschau stand vor der Tür. In ein paar Tagen würden die Models über den Catwalk gehen und die Mode vorstellen, die Zac und ich gemeinsam entworfen hatten. Alle restlichen Vorbereitungen waren schnell getroffen und ich wurde immer aufgeregter, da ich Angst davor hatte, dass im letzten Moment noch etwas schief gehen würde. Zwar hatte mir meine Chefin versichert, dass alles gut gehen würde, doch trotzdem befürchtete ich, dass ein Model im letzten Augenblick krank wurde oder das eines der Lichter kaputt ging.
An dem Tag, als es soweit war, wachte ich schon um 5 Uhr auf und konnte danach nicht mehr an Schlaf denken. Wir -Zac und ich- hatten verabredet, dass wir uns gegen 18:30 Uhr in der Agentur treffen und dann gemeinsam zur Show fahren würden, also hatte ich noch genügend Zeit. Gähnend setzte ich mich auf die Bettkante und streckte mich, dass ein leises Knacken aus meinem Rücken kam. Als ich etwas munterer als vorher war, entschloss ich mich ein langes Bad zu nehmen. Ich ließ das Wasser in die Badewanne fließen und gab noch ein paar Tropfen Rosenduft hinzu. Fünf Minuten später war genug Wasser eingefüllt und ich legte mich hinein und schloss entspannt meine Augen.

"Oh mein Gott, Vanessa, gut dass Sie gekommen sind!" Völlig durcheinander kam meine Chefin auf mich zugerannt und zog mich am Arm Richtung Backstage. "Was ist denn los?" "Micaela.." "Wer?", unterbrach ich sie und sie sah mich leicht genervt an. "Eines der Models hat auf dem Weg hierher einen Unfall gehabt." "Was?" Geschockt blieb ich stehen und sah Ms. Adams an, als hätte sie mir gerade gesagt, dass die Welt unterginge. "Sie war auf dem Weg hierher, als ihr plötzlich ein LKW die Vorfahrt genommen hat. Jetzt liegt sie im Krankenhaus, Schleudertrauma. Ist zwar nichts Ernstes, aber die Ärzte haben gesagt, sie behalten sie heute Nacht zur Beobachtung da." "Und was machen wir jetzt?" "Naja, in zwanzig Minuten fängt die Show an und bis dahin müssen wir Ersatz gefunden haben!" Völlig fertig fuhr ich mir mit meiner Hand durchs Gesicht und atmete tief durch. Jetzt war der Fall eingetreten, vor dem ich von Anfang an Angst gehabt hatte. "Und die anderen Models? Kann nicht eine von denen doppelt laufen?" "Ich glaube, davon werden die nicht sonderlich begeistert sein, Vanessa!" "Das ist mir egal! Wir brauchen unbedingt noch ein Model, sonst können wir es vergessen!" Ich war alle Kleidungsstücke noch einmal durchgegangen und hatte gemerkt, dass Micaelas Kleid nur zu einem Model passen würde, dass einen dunklen Teint hatte. Doch leider war sie das einzige Mädchen gewesen, dass so ausgesehen hatte und alle anderen Models hatten entweder zu helle Haut oder zu helle Haare.
"Vanessa!" Gereizt kam Zac in den Backstagebereich und zog mich zur Seite. "Was ist denn?" "Wo bleibst du denn? Die Reporter draußen stellen tausend Fragen, die ich nicht allein beantworten kann!" "Zac! Ein Model ist nicht gekommen und die anderen passen nicht zu dem Outfit. Ich hab echt grade andere Probleme, als die Fragen der Paparazzi!" Zischend atmete er aus und blickte mir in die Augen. "Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?" "Denkst du, ich mach in so einer Situation Scherze?", stellte ich ihm eine Gegenfrage. "Wer?" "Micaela, südländischer Typ. Sollte eigentlich das sonnengelbe Glitzerkleid zum Schluss zeigen!" "Südländischer Typ, sagst du..", meinte er und grinste mich an. "Was hast du vor?", fragte ich ihn, als er sich meinen Arm schnappte und...

Erschrocken fuhr ich aus meinem Traum hoch, als es an der Badezimmertür klopfte. "Mommy, wie lange brauchst du noch?" Mit klopfendem Herzen richtete ich mich auf und sah auf die Uhr, 11:45 Uhr. Schnell stieg ich aus der Badewanne, trocknete mich ab und riss die Tür auf, nachdem ich mir ein Handtuch umgewickelt hab. Ich war so müde gewesen, dass ich mehr als 5 Stunden in der Badewanne geschlafen hatte. Fragend blickte mich mein Sohn an, aber ich bedeutete ihm, nichts zu sagen. "Frag mich bloß nicht, warum, okay?", sagte ich und er erwiderte nichts.

20:
"Oh mein Gott, Vanessa, gut dass Sie gekommen sind!" Völlig durcheinander kam meine Chefin auf mich zugerannt und zog mich am Arm Richtung Backstage. "Was ist denn los?" "Micaela.." "Wer?", unterbrach ich sie und sie sah mich leicht genervt an. "Eines der Models hat auf dem Weg hierher einen Unfall gehabt." "Was?" Geschockt blieb ich stehen und sah Ms. Adams an, als hätte sie mir gerade gesagt, dass die Welt unterginge. "Sie war auf dem Weg hierher, als ihr plötzlich ein LKW die Vorfahrt genommen hat. Jetzt liegt sie im Krankenhaus, Schleudertrauma. Ist zwar nichts Ernstes, aber die Ärzte haben gesagt, sie behalten sie heute Nacht zur Beobachtung da." "Und was machen wir jetzt?" "Naja, in zwanzig Minuten fängt die Show an und bis dahin müssen wir Ersatz gefunden haben!" Völlig fertig fuhr ich mir mit meiner Hand durchs Gesicht und atmete tief durch. Jetzt war der Fall eingetreten, vor dem ich von Anfang an Angst gehabt hatte. "Und die anderen Models? Kann nicht eine von denen doppelt laufen?" "Ich glaube, davon werden die nicht sonderlich begeistert sein, Vanessa!" "Das ist mir egal! Wir brauchen unbedingt noch ein Model, sonst können wir es vergessen!" Ich war alle Kleidungsstücke noch einmal durchgegangen und hatte gemerkt, dass Micaelas Kleid nur zu einem Model passen würde, dass einen dunklen Teint hatte. Doch leider war sie das einzige Mädchen gewesen, dass so ausgesehen hatte und alle anderen Models hatten entweder zu helle Haut oder zu helle Haare.
"Vanessa!" Gereizt kam Zac in den Backstagebereich und zog mich zur Seite. "Was ist denn?" "Wo bleibst du denn? Die Reporter draußen stellen tausend Fragen, die ich nicht allein beantworten kann!" "Zac! Ein Model ist nicht gekommen und die anderen passen nicht zu dem Outfit. Ich hab echt grade andere Probleme, als die Fragen der Paparazzi!" Zischend atmete er aus und blickte mir in die Augen. "Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?" "Denkst du, ich mach in so einer Situation Scherze?", stellte ich ihm eine Gegenfrage. "Wer?" "Micaela, südländischer Typ. Sollte eigentlich das sonnengelbe Glitzerkleid zum Schluss zeigen!" "Südländischer Typ, sagst du..", meinte er und grinste mich an. "Was hast du vor?", fragte ich ihn, als er sich meinen Arm schnappte und mich zu den Stylisten zog. Unsanft drückte mich mein Kollege auf einen der Stühle und sofort machte sich einer der Stylisten an meine Haare, drehte Locken hinein und sprühte irgendein Zeug drauf, so dass meine dunklen Haare anfingen zu glitzern.
~Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, hatte ich Alex schnell zu der Nanny gebracht, die für den heutigen Abend auf ihn aufpasste und war danach in die Agentur gefahren, wo ich Gott sei Dank pünktlich ankam. Dort traf ich dann Zac und wie abgesprochen fuhren wir zusammen zu der Modenschau. Doch als wir angekommen waren, hatte mich meine Chefin sofort Backstage gezogen und Alles war so passiert, wie ich es geträumt hatte.~

Punkt 20 Uhr gingen alle Lichter im großen Raum aus und die anwesenden Gäste fingen an zu klatschen. Zac und ich standen Backstage und legten noch einmal letzte Hand an den Outfits an, zupften noch einmal an falsch-liegenden Strähnen oder strichen Falten glatt, bevor wir unser OK gaben und die Models auf den Laufsteg traten. Nach einander ging jedes Model nach draußen und zusammen lieferten Alle eine perfekte Show ab. Kurz bevor ich auf den Laufsteg musste, drehte mich Zac zu sich, strich die letzten Falten aus meinem Kleid und sah mich an. Unsicher drehte ich meinen Kopf zur Seite und bemerkte, dass meine Hände vor Nervosität zitterten, weil das das erste Mal sein würde, dass ich vor so vielen Leuten laufen würde. "Was ist denn los?", fragte mich Zac und sah mich an. "Ich bin nur so aufgeregt. Ich hab sowas noch nie gemacht.", antwortete ich ihm und meine Stimme wurde mit jedem Wort leiser. "Hey.", langsam kam er mir näher und legte langsam seinen Finger an mein Kinn, sodass er meinen Kopf drehen konnte und ich gezwungen war, ihm in die Augen zu sehen. "Du schaffst das schon!" Langsam und ein wenig zögerlich beugte sich Zac zu mir herunter und gab mir einen leichten Kuss auf die Wange, ehe er sich wieder gerade hinstellte, mich umdrehte und in Richtung Laufsteg schob. "Viel Glück!", sagte er noch, bevor ich plötzlich im Scheinwerferlicht stand und einen Fuß vor den anderen setzte.

21:
Tosender Applaus kam Zac und mir entgegen, als alle Models (inklusive mir) gelaufen waren und nun die Designer, also Zac und ich, vorgestellt wurden. Überall sah man Kameras blitzen und in mir stieg Stolz auf, der das Lächeln auf meinen Lippen nur noch verstärkte. Plötzlich nahm Zac meine Hand und gemeinsam gingen wir vorbei an unseren Models, die zur Seite getreten waren und ebenfalls Beifall klatschten. Alles war so gelaufen, wie wir es geplant hatten und ich war noch nie so erleichtert gewesen.
"Hudgens!" Leicht erschrocken drehte ich mich um, als ich die verärgerte Stimme meiner Chefin hörte. Zwar bildete ich mir ein, dass sie nach dieser Show nichts mehr finden könne, wofür sie mich ausschimpfen könne, doch anscheinend irrte ich mich. Etwas eingeschüchtert sah ich sie an und fragte kleinlaut: "Ja, was ist denn?" Doch kaum stand Ms. Adams vor mir, verschwand der ärgerliche Ausdruck aus ihrem Gesicht und sie lächelte mich freundlich an. "Nichts! Ich wollte Sie nur etwas verunsichern." Erleichtert atmete ich aus. "Ich dachte schon, ich hätte wieder etwas verbockt." "Nein, im Gegenteil! Ich bin sehr stolz auf Sie und die Show, die Sie heute mit Mr. Efron gemeistert haben. Apropos, wo ist Ihr Kollege eigentlich?" Ich sah mich kurz um und zuckte dann mit den Schultern. "Ich habe ihn seit vorhin auch nicht mehr gesehen."

Ich fand Zac, als er etwas abgelegen das ganze Geschehen der Aftershowparty beobachtete. Locker ging ich zu ihm und stellte mich neben ihn. Auch wenn ich einen kurzen Blick auf mir spürte, ließ ich mich nicht davon beirren und schaute mir weiter die ganzen Prominenten an, die gekommen waren. "Was möchtest du?", hörte ich seine fragende Stimme, als er einige Minuten nichts gesagt hatte und nun endlich seinen Mund aufmachte. "Wieso fragst du? Darf ich mich nicht hier hin stellen?", stellte ich Zac eine Gegenfrage und sah ihm in seine blauen Augen. Als er mir anscheinend keine Antwort geben wollte, wendete ich meinen Blick wieder ab und richtete ihn in die selbe Richtung, wie vorher. "Ich wollte mich bei dir bedanken, Zac. Für die tolle Show vorhin und..dass du doch noch geblieben bist, bis es vorbei war." "Ich habe dir doch gesagt, dass ich noch bleibe, bis wir Alles hinter uns gebracht haben. Denkst du etwa, ich sage das nur so?" "Naja, immerhin..habe ich dich doch auch angelogen.", meinte ich leise und richtete meine Aufmerksamkeit auf den Boden, auf dem wir uns befanden. Plötzlich und völlig unerwartet fand ich mich in Zac's Armen wieder, die mich sanft aber bestimmt an ihn drückten. "Ich habe dir doch schon gesagt, dass ich dir verzeihe! Nessa, das ist Alles schon so lange her und ich bin wirklich kein Mensch, der nachtragend ist." Unsicher blickte ich ihm in seine Augen. "Wirklich?" "Wirklich!" Und dann lächelte er mich an. In diesem Moment fiel eine ungemeine Last von meinen Schultern und ich konnte nicht anders, als zurückzulächeln.

22:
"Mommy komm, sonst sind wir zu spät dran und er ist schon weg!" "Ja, ich komme gleich." So schnell ich konnte rannte ich zu meinem Nachtschrank und nahm mir meine Lieblingsohrringe aus der kleinen Holzkiste, die ich zu meinem 20. Geburtstag bekommen hatte. Anschließend tupfte ich mir etwas Parfum auf meine Haut, ehe ich nochmal an meinen Haaren zupfte und dann zu Alex rannte. "Wie seh' ich aus?" Mein Sohn beäugte mich kurz und grinste dann. "Wunderschön..und jetzt komm!" Mit all seiner Kraft zog er mich aus unserer Wohnung und gemeinsam gingen wir dann zur Straßenbahn, die uns in die Agentur fahren sollte.
Drei Haltestellen, bevor wir angekommen waren, stieg auf einmal der Fahrer aus seiner Kabine und stellte sich vor alle Fahrgäste. "Meine Damen und Herren, es tut mir leid, aber wir können leider nicht weiterfahren. Vor uns ist ein Auto in eine andere Bahn gefahren und die Polizei hat den Weg abgesperrt. Ich muss Sie bitten, von nun an zu Fuß zu gehen oder auf andere Verkehrsmittel umzusteigen." Geschockt starrte ich in seine Richtung. Das konnte nicht sein, das durfte nicht sein! Womöglich war Zac nun schon auf dem Weg zum Flughafen und ich würde ihn nie wieder sehen. Wie in Trance griff ich nach der Hand meines Sohnes und zog ihn aus der Straßenbahn. So schnell ich konnte rannte ich den restlichen Weg zu GABEO, aber immer darauf bedacht, Alex' Hand nicht loszulassen.

Eine viertel Stunde später kamen wir völlig außer Atem in der Agentur an. "Vanessa!" Überrascht blickte mich eine meiner Kolleginnen an. "Bitte sag mir, dass ich noch nicht zu spät bin. Bitte bestätige mir, dass Zac noch hier ist.", sagte ich und stütze mich schwer atmend auf meine Knie auf. "Tut mir leid, aber er ist vor fünf Minuten mit einem Taxi zum Flughafen gefahren. Er hat noch extra ein paar Minuten länger gewartet, aber da du nicht gekommen bist, ist er dann losgefahren." Entmutigt sackte ich auf den Boden und vergrub mein Gesicht in meinen Händen. Ich hatte so gehofft, dass wir es noch rechtzeitig schaffen würden, obwohl ich mir irgendwie gedacht hatte, dass die Zeit nicht reichen würde. "Mommy?", hörte ich Alex' zarte Stimme. Ich hob meinen Kopf und strich ihm durch seine Haare. "Mit mir ist alles in Ordnung, Schatz. Mach dir um mich keine Sorgen." "Aber möchtest du ihm denn nicht hinterher fahren? Vielleicht schaffst du es noch rechtzeitig." Ich lächelte ihn gequält an, schüttelte dennoch den Kopf. "Nein, das glaube ich nicht. Ist aber auch nicht so schlimm. Ich komm' drüber hinweg." Er legte seinen Arme um meinen Hals und hauchte mir einen kleinen Kuss auf die Wange, ehe ich wiedermal die ärgerliche Stimme meiner Chefin hörte. "Hudgens!" Schnell löste ich mich von meinem Sohn und drehte mich ängstlich um. "J-ja, was ist denn?" Ms. Adams kam auf mich zu gestöckelt und ehe ich mich versah, befand ich mich wieder auf meinen Beinen. Meine Chefin hatte mich an meinem Kragen nach oben gezogen und durchlöcherte mich nun mit einem tötenden Blick. "Ich verspreche Ihnen: Wenn Sie nicht sofort Ihren Hintern aus meiner Agentur bewegen und sich diesen Kerl zurückholen, dann sind Sie auf der Stelle und fristlos gekündigt!" Erschrocken schluckte ich und nickte dann zögerlich.
Einige wenige Minuten später befand ich mich in der Privatlimousine meiner Chefin und war auf dem schnellsten Weg zum Flughafen, Alex war bei GABEO geblieben. Ich hatte meine Hände auf meinem Schoß gefaltet und betete nun, dass Zac's Flugzeug noch nicht gestartet war, oder zumindest eine Verspätung hatte.

Epilog:
"Und du findest es echt in Ordnung, einfach so abzuhauen, ohne dich von mir zu verabschieden?" Die Person, die sich einige Meter vor mir befand, drehte sich um und sah mich ungläubig an. "Vanessa?" Schnell verringerte ich die Distanz, die zwischen Zac und mir war und stand wenige Augenblicke später vor ihm. "Du hast es noch geschafft! Ich hab ja nicht mehr damit gerechnet, dich.." "Du hättest wenigstens anrufen können, dass du schon losgefahren bist, dann wäre ich sofort her gekommen und wäre nicht vorher wie 'ne Blöde zur Agentur gerannt. Denkst du etwa, ich komm damit klar, dich gehen zu lassen ohne dir wenigstens 'Auf Wiedersehen' zu sagen? Man verdammt, Zac, was denkst du von mir?" Aufgebracht sah ich ihn an und musste mir verkneifen, zu weinen. Auch wenn mir nach Heulen zumute war, schien das Zac nicht wirklich zu stören, er musste sich sogar ein Lachen verkneifen. "Warum lachst du?", fragte ich ihn ärgerlich, als er etwas näher auf mich zukam und seine Hand an mein Kinn legte. "Du willst wissen, was ich von dir denke? Na dann, pass mal auf!" Und dann küsste er mich. In mir explodierten Millionen von Gefühlen und wie automatisch legten sich meine Arme um seinen Hals und zog ihn so noch ein Stückchen weiter zu mir. Nach einigen Momenten lösten wir uns wieder voneinander, ehe wir uns angrinsten und wieder in einen zärtlichen Kuss verfielen.
Wir waren so 'beschäftigt', dass wir sogar den nächsten Aufruf überhörten. "Alle Passagiere des Airbusses 730 nach New York bitte einsteigen, die Maschine startet in wenigen Minuten! Ich wiederhole: Alle Passagiere des Airbusses 730 nach New York bitte einsteigen, die Maschine startet in wenigen Minuten!"...

Nachwort:
One day you'll find your precious one. If you look up at the sky, there's a single shining star!

Eη∂є

...Danke für alle eure Kommentare! ♥

Ein wirklich toller Prolog

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Ein wirklich toller Prolog :)
Schreib schnell weiter
und sag mir bitte Bescheid :)
<3

Mirii .. ♥ was soll ich

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Mirii .. ♥
was soll ich dazu sagen?!
Alsoo ... ich find den Prolog echt wundervoll.
Supii geschrieben.
Schreib schnell weiter, jaha?
& sag mir pls Bescheit ;)
hdgdl ♥
Franzii

Tach. :D Also ich muss

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Tach. :D
Also ich muss sagen, dieser Prolog ist toll! :)
Klein, kurz und schnuckelig, aber durch seine Worte wirklich fabelhaft. :D
Ich bin begeistert. ♥
Ich hoffe es geht bald weiter. :]
Sag' mir aber mal noch nicht Bescheid, ich beantrage im Moment so viele Bescheidsagservices, letztens hatte ich sage und schweige 24 Gästebucheinträge. :)
Falls ich es mir anders überlege, melde ich mich noch einmal. :D
Aber wirklich ein klasse Prolog.
Weiter so!
xoxo ♥

OMG!! Mirii ... das ist ja

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OMG!!
Mirii ... das ist ja echt heftig ...
arme Nessa ;(
aber super Part ;)
schreib schnell weiter, jaha?!
hab dich liieb ♥
Franschii :DD

Schön.

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Schön.

Ein toller Part, aber was

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Ein toller Part,
aber was ist das bitteschön für eine Mutter???
Schreib GANZ schnell weiter
<3

Mutter? Mieses Stückn ey!

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Mutter? Mieses Stückn ey! Arme Vaneesa. Mach weitre und sag Bescheid. LG Laura

Kommt mir bekannt vor.

OMG, neue Story! 0.o HAMMa

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OMG, neue Story! 0.o
HAMMa GEILER Prolog!
HDL
Ich bin zwar nicht so oft on, aber wärst du so nett mir bescheid zu sagen?
Lieb dich <3

"Show a little more, show a little less,
Add a little smoke, Welcome to Burlesque..." ~ Tess (Cher)

I'm not myself tonight
Tonight I'm not the same girl

I L.O.V.E CHER, MERYL, XTINA & REBA

Hört sich wirklich gut an

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Hört sich wirklich gut an :)
sagst du mir bitte bescheid?

♥Zaci & Nessa 4-ever♥

Toller Part♥ Ich bin ja

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Toller Part♥
Ich bin ja mal gespannt,wer der Mann ist :)
schnell weiter♥

♥Zaci & Nessa 4-ever♥

 

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