Mais, je t'aime! Part1 bis Part8+ (NEU!) Part 9
Mais, je t'aime! Part1 bis Part8+ (NEU!) Part 9
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Inspiré d'une histoire vraie..
PART 1:
"Mais je t'aime!"
Ja, als ob der mich noch liebt. So ein Arschloch! Wie kann der mich einfach betrügen? Und dann auch noch mit meiner anscheinend besten Freundin.
Achja, ich hab mich noch gar nicht vorgestellt. Ich heiße Chloé Theret, komme ursprünglich aus Paris, aber geh seit knapp 3 Monaten auf ein deutsches Internat. Meine Eltern haben mich gegen meinen Willen da hin gesteckt, damit ich wegkomme von meinen ach so schlimmen Freunden, und dass ich deutsch lerne. Was für eine dumme Sprache, ich will wieder zurück nach Frankreich. Aber ich muss hier mindestens ein Jahr aushalten, meinten meine Eltern.
Auf dem Internat sind Leute von überall, aus China, Japan, Mexiko, Russland.. aber natürlich nicht aus Frankreich. Was macht es doch für Spaß die einzige Franzosin auf dem Internat zu sein, in dem die ganze Mittelstufe säuft, kifft und höchstens 3 Tage die Woche zur Schule geht. Meine Eltern glauben mir leider nicht, dass das wirklich stimmt, schließlich hat die Schule einen ziemlich guten Ruf. Aber was soll ich machen, irgendwie muss ich dieses Jahr ja überstehen.
Die Leute aus meiner Klasse sind recht ok, aber richtig mit mir anfreunden wollen sie sich nicht. Die deutschen Mädels aus meiner Stufe auf dem Internat sind schrecklich, die haben sicher schon jeden Jungen hier gehabt. Die Mexicanerinnen sind ziemlich nett, genau wie die Chinesinnen. Aber da weder sie noch ich sonderlich gut deutsch sprechen können, ist der Kontakt nicht so gut. Die Jungs aus meiner Stufe sind halt Jungs in der Pubertät. Meinen, sie müssen sich beweisen, saufen sich nur die Birne zu und knutschen dann ganz cool mit irgendwelchen Mädchen rum, die sie vorher noch nie gesehen haben.
Naja, die aus der Oberstufe kenn ich nicht richtig. Ich mein, sie sind alle mindestens 2 Jahre älter als ich und wollen sowieso mit keiner aus der Mittelstufe was anfangen.
Das wars dan erstmal mit dem erklären, ich komm auf den Anfang zurück.
Ich hab die besten Freunde in Frankreich, und hab, pardon, hatte auch einen Freund, Théo. Ich war so verliebt in ihn! Doch ich telefonierte grad mit Stephan, eine meiner besten Freundinnen, und sie erzählte mir, Théo würd sich schön mit Lola vergnügen, eigentlich meiner besten Freundin. Ich hätte von ihm nie so etwas erwartet und von Lola noch weniger! Ich bin im Moment total verzweifelt, bei Théo hatte ich schon angerufen und ihn zur Rede gestellt, aber was sollte ich mit Lola machen? Konnte ich ihr so etwas verzeihen? Ich hatte doch hier eigentlich keine Freunde, und dann auch noch meine beste Freundin verlieren?
PART 2:
Heute war schon wieder Montag, dass die Wochenende auch immer so kurz sein mussten. Ich kam glücklicherweise grad noch rechtzeitig zum Unterricht, hatte schon wieder verschlafen. Jetzt auch noch Mathe überstehen,ein schlimmeres Fach gibt es wohl nicht.
Während mein übermotivierter Mathelehrer irgendwelche Formeln an die Tafel schrieb, ließ ich den gestrigen Abend Revue passieren. Ich hatte immernoch nciht bei Lola angerufen, mich aber mit Stephan beraten, was ich zu ihr sagen sollte. Wir waren zu dem Schluss gekommen, dass ich sie einfach fragen sollte, was das ganze sollte und dann daraus schließen sollte, ob ihr es wirklich Leid tat oder nicht. Ich war echt so sauer auf sie, ich hätte ihr so etwas nie angetan.
Im Moment wusste ich echt nicht, wie ich dieses Jahr überleben sollte. Meine beste Freundin war eigentlich nicht mehr meine beste Freundin, mein Freund hatte auf brutalste Weise mich abserviert, und hier auf dem Internat gab es niemanden, der sich auch nur ein bisschen für mich interessierte. Ach, das Leben war doch scheiße. Wieso musste es so....
"Chloé? Chloé! Beantworte bitte meine Frage!", riss mich mein Mathelehrer aus meinen Gedanken. "Ehm, entschuldigung?" stotterte ich. Ich verstand kein Wort von dem was an der Tafel stand. "Ehm, wir noch nicht hatten das in Frankreich.", versuchte ich verzweifelt eine Entschuldigung. "Genau deswegen solltest du lieber aufpassen, damit du es lernst!" Böse schaute er mich an. Mist, wieso musste ich auch immer träumen?
Den Rest des Tages versuchte ich aufzupassen und zu verstehen was meine Lehrer laberten. Schule in Frankreich war doch viel besser..
Später bei Silentium erledigte ich meine Hausaufgaben. Glücklicherweise waren in 2 Wochen Herbstferien, und ich konnte zurück nach Paris fliegen. Zurück auf meinem Zimmer telefonierte ich noch kurz mit Stephan, und dann beschloss ich Lola anzurufen. "Salut?" meldete sich mir eine sehr vertraute Stimme am anderen Ende der Leitung. "Lola, c'est Chloé!" "Chloé!" rief sie nur erstaunt aus. Wieso sagte sie nichts? Naja, dann musste ich halt was sagen. "Ich weiß das von dir und Théo." fuhr ich auf französisch fort. Als sie anfing eine Entschuldigung zu stottern wurde mir klar, dass es ihr eigentlich egal war. Sie hätte mich angerufen, noch bevor ich es von Stephan erfahren hätte, wäre ich ihr wirklich wichtig gewesen. "Fick dich doch!" unterbrach ich sie einfach und legte auf. Mir kullerte eine Träne die Wange runter. Ich wischte sie weg, doch es kamen immer mehr. Wie gern hätte ich mich jetzt an einer Schulter angelehnt und den Tränen freien Lauf gelassen. Doch ich riss mich zusammen. Wenn meine Zimmergenossin Katie mich so sah, würd sie es gleich überall rumerzählen und alle würden mich auslachen. Das Leben war eindeutig scheiße und ungerecht.
Beim Abendessen saß ich mal wieder allein an einem Tisch. Dass sich auch keiner zu mir setzen wollte.
Ich war total genervt und fertig nach diesem Tag. Die beste Freundin zu verlieren ist nicht unbedingt eine schöne Erfahrung. Als ich grad meinen Nachtisch essen wollte setzte sich doch jemand zu mir. "Na, schmeckt der Nachtisch?" grinste mich der widerligste Typ des ganzen Internats an. "Bernd, geh weg." Er war echt so ein Arschloch, dachte alle Mädchen fänden ihn total attraktiv, und war der reinste Macho. "Ich hab mich doch grad erst zu dir gesetzt, wieso soll ich dann gleich wieder gehen?" Er grinste sein ekeliges Grinsen. "Du nervst!" "Ach wirklich?" Er wollte nach meiner Hand greifen, doch ich zog sie schnell weg. "Kannst du nicht gehen? Du nervst und ich hasse dich!" Man, genau jetzt wüsst ich nur zu gern deutsche Schimpfwörter! " Sauer stand er auf und schrie mich schon fast an: "Was bildest du dir eigentlich ein? Du bist noch nicht mal ein halbes Jahr auf dem INternat und denkst du bist die tollste? Friss deinen Nachtisch nur weiter in dich rein, bist sowieso schon fett!!" Dann rauschte er ab.
PART 3:
Hatte er mich gerade fett genannt? Ich war total geschockt. Ich hatte zwar eine dicke Haut entwickelt in der Zeit, die ich hier gewesen war, aber das traf mich mit voller Wucht. Schnell rannte ich aus dem Essensaal, damit ich nicht vor den ganzen Internen in Tränen ausbrach. Sobald ich draußen ankam, konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten. Erst weinte ich, weil Bernd mich vor allen anderen aufs Schlimmste beleidigt hatte, nach und nach kam alles andere hoch. Mein Freund hatte mich betrogen, mit meiner besten Freundin! Ich hatte hier keine Freunde, und meine Schulnoten waren auch total schlecht. Und das allerschlimmste war, dass meine Eltern mir das alles nicht glauben wollten und mich somit auf dem Internat vereinsamen ließen.
Ich rannte einfach immer gerade aus, ohne zu wissen wohin. Ich kannte mich im Park der Schule nicht sonderlich aus, doch ich rannte einfach weiter, bloß weg von alle dem. In den letzten Tagen hatte ich oft mit dem Gedanken gespielt aus dem Internat wegzulaufen. Es würde so einfach sein. Ich bekam monatlich einen anschaulichen Betrag von meinen Eltern auf ein Konto überwiesen, auf das ich freien Zugriff hatte. Ich konnte wenigstens Survival-Deutsch, um mich durchzukämpfen. Ich müsste mir nur ein billiges Hotel oder eine Jugendherberge suchen und könnte da solange bleiben, bis das Internat meine Eltern alamiert hätte. So mehr ich über den Gedanken nachdachte, desto sympathischer wurder er mir. Mittlerweile hatte ich aufgehört zu rennen, ich schlenderte einfach den matschigen Waldweg entlang. Es wurde langsam dunkel, vielleicht sollte ich probieren den Weg zurück zum Internat zu finden. Ich irrte durch den immer dunkler werdenden Wald, doch merkte bald, dass ich so ziemlich die Orientierung verloren hatte. Was sollte ich tun? Es war Herbst, und im Wald übernachten war wahrscheinlich keine so gute Idee. Ich beschloss einem Pfad einfach solange zu folgen, bis ich irgendwo ankam. Schließlich musste irgendwo am Ende des Waldes das Dorf sein, in dem die meisten Externen wohnten.
Nach fast 2 Stunden laufen entdeckte ich endlich die ersten Lichter. Ich war total durchgefroren, schließlich hatte ich meine Jacke im Essensaal gelassen. Ich war noch nicht einmal 400m von einer Tankstelle entfernt. Doch was sollte ich tun? Ich hatte von keinem aus dem Internat die Handynummer und Geld hatte ich auch nicht mit. Ich beschloß einfach nur der Wärme wegen die Tankstelle für ein paar Minuten zu betreten.
Wieder draußen an der kalten Nachtluft machte sich langsam Verzweiflung breit. Sollte ich es irgendwie schaffen wieder zum Internat zurück zu gelangen, würde ich mir sofort einen Plan des Dorfes kaufen und den Wald bei Tagesllicht erkunden. Da ich auch nicht die ganze Nacht unter einer Straßenlaterne verbringen wollte steuerte ich wieder den Waldweg an. Ich lehnte mich an einen Baum, der zwar geschützt und doch nicht zu weit vom Dorf weg ar, an und ließ mich auf den Boden sinken. Ich musste wohl oder übel bis morgen früh warten.
Nach einer Stunde, nach der ich selbst das Gefühl für meine Füße verloren hatte, hörte ich auf einmal Stimmen. Ich wollte nicht aufgucken, nachher bemerkte mich noch jemand, aber sie schienen in meine Richtung zu gehen. Die Dunkelheit verbarg mich sicher bis zur Hälfte und doch hörte ich auf einmal Schritte näher kommen. Nun schaute ich doch auf. Nur ca. 2 Meter vor mir stand ein großgewachsener Junge. "Bist du nicht auch auf unserer Schule?"
PART 4:
Schüchtern schaute ich zu dem Typen auf. "Ehm, vous dites?"(Wie bitte) Ich hatte kein Wort von dem verstanden, was er mir gesagt hatte, was aber vielleicht auch an meiner Verzweiflung lag. "Ah, tu es francais?"(Bist du französisch), antwortete er mir in fließendem Französisch. Er erzählte mir, dass er seit 5 Jahren französisch lernen würde und ich erklärte ihm verlegen mein Problem. Als wir zu den anderen zurückgingen sagte er nun wieder auf deutsch: "Ich bin übrigens Raoul." Wenigstens das hatte ich verstanden. "Chloé.", erwiderte ich nur. Er stellte mich kurz den anderen vor und dann machten wir uns auf zurück zur Schule. In einer Mischung aus französisch und deutsch erzählte er mir ein bisschen über sich: er war 16, in der 11. Klasse, und ging seit 4 Jahren auf unser Internat. Er und seine Freunde kamen grad aus einer kleinen Kneipe und da sie ja schon in der Oberstufe waren und so ihre eigenen Schlüssel zu dem Gebäude hatten, konnten sie so lang wegbleiben wie sie wollten. Dass seine Freunde mich überhaupt nicht beachteten war mir so ziemlich egal. Da nun auch ich fertig war mit dem über- mich-Erzählen und wir schweigend durch den vom Mond leicht beleuchteten Wald liefen schaute ich ihn von der Seite an. Ich vermutete, dass seine Haare ziemlich dunkel braun waren, seine Augenfarbe konnt ich nicht erkennen. Er war sicher so um die 1.85 und hatte breite Schultern. Könnt ich doch nur sein Gesicht genauer sehen! Ich konnte mir schon vorstellen, dass er ziemlich gut aussah. Nur mir war es total peinlich dass ein 11-Klässler mich total durchgefroren mitten in der Nacht an einem Baum gelehnt fand, und meine Begündung auch noch total dumm war! "Ich hatte mich verlaufen.", hatte ich ihm gesagt. Es stimmte ja auch, aber es hörte sich einfach nach einem kleinen Kind im Freizeitpark an, dass seine Mama nicht wiederfand.
Endlich konnten wir das Schloss erkennen, in dem der Essensaal und die Bibliothek untergebracht war. Eigentlich müsste ich jetzt den Weg nach links einschlagen, um zu den Mädchengebäuden zu gelangen. Raoul blieb kurz stehen, um mich zu verabschieden, doch dann fiel mir etwas ein. "Wie komme isch in mein Haus?" Schließlich wurden die Türen des Unter- und Mittelstufengebäudes um 12 Uhr zugeschlossen. Verständnislos sah Raoul mich an. "Je n'ai pas la clé pour la porte!" Nun verstand er was ich meinte. "Ach stimmt, mist, wir können dich ja schlecht in der Nacht hier draußen lassen..." Er überlegte kurz, dann wandte er den Kopf zu seinen Freunden, oder eher gesagt zu der Stelle wo seine Freunde vor einer Minute noch standen. "Dass die mich auch überall stehen lassen..", murmelte er und lachte in sich hinein. "Die einzige Möglichkeit ist, dass du mit auf mein Zimmer kommst, wo die anderen uns doch so schön im Stich gelassen haben." Da ich nichts erwiderte, weil ich nicht verstanden hatte, was er meinte, musste er wieder übersetzen. Als er den Arm um mich legte und wir den Jungenbau ansteuerten, nahm ich mir vor unbedingt besser in der Schule aufzupassen, damit ich verstehen konnte was andere mir sagten. Ok, in dem Moment wollte ich nur verstehen was Raoul mir sagte, aber deutsch zu lernen in Deutschland ist ja keine schlechte Idee, oder?
An einer Glastür angekommen zog der Besitzer des wunderbar wärmenden Arm auf meiner Schulter seinen Schlüsselbund aus der Hosentasche (seine Hose war übrigens von Diesel, was mir sofort aufgefallen war) und schloss auf. "Voilà, Madame!" Grinsend öffnete er mir die Tür und ich fand mich in einem Treppenhaus des 80-Jahre Stil wieder. Es roch eindeutig nach Männer-Deo. Mmh, angenehmer Geruch..
Ich wurde rauf in die 2. Etage geführt und stand nun vor einer roten Tür (Raoul hatte das Licht auf dem Flur angemacht), die mit einigen Postern beklebt war. Auch diese Tür öffnete er mir. Nachdem das Licht eingeschaltet war sah ich den ganzen Raum. Ich war total erschrocken ...
PART 5:
... wie klein der Raum war. Es waren sicher nur 8m² oder so. Genau gegenüber der Tür stand ein Bett. Links an der Wand war ein kleines Waschbecken und ein Regal mit allen möglichen Krempel. Rechts befand sich ein schmaler Kleiderschrank und einer kleiner Schreibtisch. In der Mitte des quadratischen Raumes standen zwei kleine Sessel und ein kleines Tischchen mit einem Laptop drauf. "Sehr klein.", bemerkte ich, nachdem ich Raoul gefolgt war und mich aufs Bett gesetzt hatte. "Zu welcher Stunde hast du morgen Unterricht?", fragte mich der Zimmerbesitzer. "Zur der zwei..zwei...deuxième." Er grinste mich an. Ihn störte es wohl gar nicht, dass meine Deutschkenntnisse nicht die besten waren. "Ich muss auch erst zur zweiten hin. Wir können ja gemeinsam frühstücken, danach kannste dich ja noch duschen gehen." Fragend schaute er mich an. "Ehm, ja, das ist eine gute Idee!" Glücklicherweise hatte ich diesesmal fast alles verstanden was er sagte. Aber eine Frage interessierte mich doch noch ziemlich. "Wo soll ich schlafe?" Dieser Raum war wirklich nur für eine Person gemacht, ich wusste nicht, ob er groß genug war, dass man eine Luftmatratze ausbreiten konnte. "Ach, du schläfst in meinem Bett.", antwortete er mir ganze gelassen. "Ja, aber wo soll du schlafe?" Es war mir irgendwie unangenehm, dass ich nun sein Bett in Anspruch nehmen sollte. "Mach dir mal um mich keine Sorgen, ich hol mir ein paar Decken und penn auf dem Boden." Soweit ich es verstanden hatte wollte er auf dem Boden schlafen. Ich wollte schon protestieren, schließlich war es sein Zimmer, aber er schnitt mir das Wort ab. "Das ist echt ok, das mach ich öfters." Grinsend stand er auf und ging zum Kleiderschrank. Während ich noch auf dem Bett saß und mich fragte was er mit dem "das tu ich öfters meinte", kramte er ein paar Sachen raus. "Ich nehme an, du hast keine Sachen zum Schlafen dabei?" Er riss mich aus meinen Gedanken. "Pardon?" "Est-ce que tu as des affaires pour dormir?" "Non, eh, nein." Er warf mir eine Jogginghose und ein T-Shirt rüber. "Ich geh ins Badezimmer, dann kannst du dich hier umziehen." Und weg war er. Ich war total erstaunt wie nett und hilfsbereit er zu mir war. Wir kannten uns noch nicht mal seit mehr als 2 Stunden, und da ließ er mich schon in seinem Bett schlafen und gab mir seine Klamotten. Schnell schlüpfte ich in die nur ein bisschen zu große Jogginghose und in das viel zu große Shirt. Ich probierte mich im Spiegel zu sehen, was aber schwer war bei dem kleinen Spiegel. Ich gab es schließlich auf und ließ mich aufs Bett sinken. Mir huschten sofort Gedanken durch den Kopf. Was wenn Raoul nur so nett war, weil er ein bisschen angeheitert war? Würde er morgen nach der Schule mich überhaupt noch beachten? Meine Gedankengänge wurden durch ein Klopfen an der Tür durchbrochen. "Darf ich reinkommen?" "Oui, eh, jaa!" Die Tür wurde geöffnet und vor mir stand Raoul mit einem ausgeleirten Hard Rock Café Shirt und einer kurzen Sporthose. Im Arm hatte er ein paar Decken. Nachdem ich ihm geholfen hatte sein Nachtlager auszubreiten legte ich mich in sein wunderbar nach ihm riechendes Bett. Bruno Bananni. Das trug er eindeutig. Und das hatte auch Théo getragen. Mir rollte eine Träne die Wange hinunter. Schnell wischte ich sie weg, dass Raoul sie nicht sah. "Lass uns schlafen, wir haben es schon 3 Uhr." "Ja, das ist eine gute Idee. Gute Nacht!" Aus einem unerfindlichen Grund musste ich grinsen. "Bonne nuit!" Mit einem Lächeln auf den Lippen schlief ich sofort ein.
PART 6:
Durch ein leises Flüstern an meinem Ohr wurde ich geweckt. "Chloè! Chloé! Wir müssen aufstehen!" Ich blinzelte ein paar Mal und schaute direkt in wunderbar bersteinfarben-braune Augen. Zuerst wusste ich nicht genau wo ich war. Doch schnell fiel mir alles wieder ein. Ich nickte und setzte mich auf. Raoul schien auch grad erst aufgestanden zu sein; seine Haare waren total süß zerzaust und er trug immernoch die Sporthose und das Hard Rock Café Shirt. "Sollen wir erst frühstücken gehen? Danach kannst du ja auf dein Zimmer gehen und dich fertig machen." Statt auf meine Antwort zu warten stand er mit einerm Grinsen auf, streckte sich kurz und steuerte dann die Tür an. Er drehte sich kurz um, und guckte mich erwartungsvoll an. "Kommst du?", fragte er, als ich immer noch nicht aufstand. "Soll ich so los gehen?" "Wie willst du denn sonst gehen?", belustigt schaute er mich an. "Nein, ich mein, eh, mit andere, Kleider?" Er verstand mich zwar von der Wortwahl her, aber nicht von meinem Sinn. Typisch Junge. Ich zog schließlich einfach meine Shirt von gestern an, behielt die Jogginghose aber an meinen Beinen.
Gemeinsam machten wir uns auf zum Frühstück. Glücklicherweise hatten die meisten zur ersten Stunde, sodass wir so gut wie alleine waren.
Als wir wieder an der frischen Luft standen, verabschiedete ich mich von ihm und bedankte mich für seine Freundlichkeit. Ich hatte mich gerade umgedreht als ich seine Hand auf meiner Schulter spürte. Ich wandte mich wieder ihm zu. Fragend schaute ich ihn an. Er drückte mich an sich und gab mir einen Kuss auf die Wange. "Ich bin froh. dass wir uns kennen gelernt haben",flüsterte er mir ins Ohr, bevor er mich wieder losließ. Mit einem Zwinkern machte er sich auf den Weg zu seinem Zimmer. Für eine kurze Zeit stand ich wie angewurzelt da, bis mir einfiel, dass wenn er sich umdrehen würde, er mich immer noch da stehen sehen würde. Also machte ich mich schnell auf zum Mädchenbau und zu meinem Zimmer.
Ich saß grad in Politik. Mal wieder total langweilig. Aber ich bemühte mich zu zuhören um möglichst viel zu verstehen. Schließlich wollte ich mein Deutsch verbessern, ich hatte es mir echt vorgenommen. Aber meine Gedanken schweiften immer wieder ab. Zu Raoul. Er hatte mich umarmt und auf die Wange geküsst. Ok, in Frankreich küssten die alle Jungs mit denen du 2 Worte gewechselt hattest auf die Wange, aber ich hatte kennen gelernt wie das in Deutschland so ablief. Ich hatte ihn echt gern, auch wenn ich ihn kaum kannte. Ich hoffte wir konnten uns wiedersehen oder eher gesagt ein weiteres Mal treffen.
Und dann konzentrierte ich mich wieder auf die planwirtschaft der DDR. Ach, scheiße, was langweilig! Je suis fatiguée! (Ich bin müde)
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cool...xD
I_am_your_Angel
Verfasst am:
21.02.10 - 23:00
Mitglied seit:
1 Jahr 14 Wochen
Ranking:
ich liebe deine story einfach!!! ;D
nein wirklich sie ist toll... :)
also schnell weiter,bitte...lg mitchy hdl
*___* toll :]
SweEt_DeMi_LovAtO
Verfasst am:
22.02.10 - 17:59
Mitglied seit:
1 Jahr 13 Wochen
Ranking:
*___* toll :]
Giovani Dos Santos ist der WM Held 2010
Mexico - Weltmeister der Herzen
; porque nadie es perfectohey toller Part mach schnell
Zanessa...Fan.....
Verfasst am:
23.02.10 - 16:31
Mitglied seit:
49 Wochen 3 Tage
Ranking:
hey
toller Part
mach schnell weiter
meine Storys:
Broken Love: http://www.highschoolmusic.de/hsm2/node/25349
Partnerstorys:
No risk, No fun, No love (mit Felipa): http://www.highschoolmusic.de/hsm2/node/26234
geiler part...xD
I_am_your_Angel
Verfasst am:
23.02.10 - 22:10
Mitglied seit:
1 Jahr 14 Wochen
Ranking:
echt super! bin schon auf den nächsten part gespannt :)
also schnell weiter...lg mitchy hdl
part 7
Greek-lovin
Verfasst am:
25.02.10 - 22:27
Mitglied seit:
28 Wochen 6 Tage
Ranking:
sorry leute, hab grad nen mega langen part geschrieben, und dann wurde auf einmal mein Browser fenster geschlossen. hab erst morgen abend oder samstag wieder zeit einen part on zu stellen, werde mich aber bemühen, dies möglichst früh zu tun!
tut mir echt leid!
lg, greek-lovin
Mais, je t'aime!
http://www.highschoolmusic.de/hsm2/node/25648
PART 7:
Greek-lovin
Verfasst am:
26.02.10 - 15:41
Mitglied seit:
28 Wochen 6 Tage
Ranking:
Es war eine Woche vergangen. Raoul und ich sahen uns fast jeden Nachmittag nach Silentium (Hausaufgabenbetreung). Ich genoss die Zeit mit ihm sehr, schließlich war er so gut wie mein einziger Freund auf dem Internat. Den Gedanken, vom Internat abzuhauen, hatte ich mir natürlich schon längst aus dem Kopf geschlagen. Ich hatte ihn echt lieb und war sehr froh, dass wir uns kennen gelernt hatten. Am Samstag müssten wir uns aber voneinader verabschieden, es standen die Herbstferien an. Ich würde ihn glaub ich schrecklich vermissen, ich hatte mich so an seine Anwesenheit gewöhnt. Ich wusste zwar nicht, ob er für mich genauso empfand, wie ich für ihn, aber ich war zuerst ziemlich froh darüber überhaupt jemanden zu haben.
Aber trotz dass ich Raoul hatte, fühlte ich mich irgendwie einsam. Ich brauchte jemanden, dem ich alles erzählen konnte, wirklich alles. Mit dem ich über meine Gefühle reden konnte, meinen Gefühlen zu Raoul zum Beispiel. Eine beste Freundin eben. Vielleicht hatte ich ja Glück und nach den Herbstferien würden ein paar neue Schüler kommen.
Im Moment war Pause. Ich saß mal wieder allein auf meinem Platz; die Mädchen saßen in Grüppchen auf den Tischen und die Jungs übten irgendwelche kindische Altivitäten aus. Auf einmal setzte sich jemand neben mich. Es war Alice, ich kannte sie zwar nicht richtig, aber dafür, dass sie ziemlich eingebildet aussah, war sie ganz nett. "Du, ehm, sag mal." find sie an. Erwartungsvoll schaute ich ihr ins Gesicht. "Stimmt es, dass du was mit Raoul hast?" Ich hatte alles verstanden, bis auf die Meinung des 'hast'. "Was meinst du mit 'hast'" fragte ich gleich nach. "Jaa, also, bist du mit ihm zusammen?" Das hatte ich verstanden. Ich musste lachen. Interessant, was für Gerüchte über uns herumgingen. "Nein, nein, wir sind Freunde, gute Freunde." Sie guckte mich einmal forschend an, dann stand sie auf. "Möchtest du dich zu uns setzen?" Natürlich lehnte ich nicht ab. Es war immer ganz angenehm nicht die ganze Pause allein herum zu sitzen. Sie führte mich zu einem Tisch an dem ein Mädchen und zwei Jungs saßen, Susanne mit Julian und Pedro. Susanne kam mir ziemlich sympathisch rüber, Julian und Pedro waren halt irgendwie.. kindisch. Alice flüstere Susanne kurz etwas zu, dann unterhielten wir uns.
Auf dem Weg zur nächsten Stunde, den ich mit Susanne und Alice machte, begegneten wir Raoul. Verlegen lächelte ich ihn an, er winkte zurück. Sofort starrten mich Alice und Susanne entgeistert an, ich war schließlich nicht das einzige Mädchen, dass Raoul attraktiv fand. Ich grinste aber nur in mich hinein und schaute auf meine Füße.
Den Rest der Schultages verbrachte ich viel mit Alice und Susanne. Klar, ich war schon seit fast einem Viertel Jahr hier, und sie hatten vorher noch nie versucht sich mit mir anzufreunden, aber es konnte nicht schaden ein paar Freundinnen aus der Klasse zu haben.
Nach dem Mittagessen gingen Raoul und ich wieder im Park spazieren. Eine Weile liefen wir schweigend über den mit Herbstblättern bedeckten Weg, dann setzten wir uns auf eine Bank. Ich genoss einfach nur den Moment, hier mit Raoul zu sitzen, in einem wunderschönen Park, das Gras ganz bedeckt von herbstfarbenden Blättern.
"Duu.. " brach Raoul nach einiger Zeit die Stille. Er schaute auf in mein Gesicht, und da ich lächelte fuhr er fort. "Ich bin echt froh, dass wir uns kennen gelernt haben. Ich finde es total schön, dass wir nachmittags durch den Park laufen und für eine Weile den ganzen Schulstress vergessen können. Ich fänd es schön, wenn wir nach den Herbstferien das fortführen würden. Ich mag es echt..." Ich legte ihm meine Hand auf die Wange, wodurch er aufhörte zu reden. Er lächelte mich an und ich lächelte zurück. Dann beugte ich mich zu ihm vor und legte meine Lippen auf die Seinen. Für eine kurze Zeit hielt ich die Luft an, um zu schauen, wie er reagierte. Er erwiderte den Kuss und mein Körper wurde von einer wohligen Wärme durchströmt. In meinem Bauch entstand ein Kribbeln, was ich als sehr angenehm empfand. Er legte seine Hände an meine Hüfte und ich verschränkte meine hinter seinem Hals. Wir hielten kurz inne, lächelten uns an, dann fuhren wir fort.
Mais, je t'aime!
http://www.highschoolmusic.de/hsm2/node/25648
hammer story...!xD
I_am_your_Angel
Verfasst am:
28.02.10 - 21:13
Mitglied seit:
1 Jahr 14 Wochen
Ranking:
super part!!! xD
bitte schreib schnell weiter...halte es kaum aus ;D
lg mitchy hdl
PART 8:
Greek-lovin
Verfasst am:
28.02.10 - 22:22
Mitglied seit:
28 Wochen 6 Tage
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Was für ein schöner Tag das doch gewesen war. Erst wurde ich in der Schule beachtet und hatte mich nett mit zwei Mädels unterhalten, dann haben Raoul und ich uns geküsst!
Ich lag in meinem Bett, viel zu aufgeregt um zu schlafen. Morgen war schon Freitag, Samstag um 12 Uhr würde ich den Zug zum Flughafen nehmen, und dann für zwei Wochen nach Hause fliegen. Zwei Wochen, in denen Raoul und ich uns nicht sehen konnten. Aber er hatte gesagt, er wollte mich nach den Ferien gerne wieder sehen. Noch vor einer Woche würde ich am liebsten gleich zu Hause bleiben, auch wenn ich noch gar nicht weg war, konnte ich es kaum erwarten, dass die 2 Wochen umgingen.
Nachdem Raoul und ich Hand in Hand aus dem Park gelaufen waren hatten wir unsere Haustelefonnummern getauscht, dass wir nicht immer über Handy telefonieren mussten. Was ich meinen Eltern bloß sagen sollte? Das letzte was sie von mir gehört hatten, war, dass ich so schnell wie möglich wieder vom Internat wollte. Bloß keine Woche länger. Die letzte Woche war wie im Flug vergangen, ich saß nicht auf meinem Zimmer und langweilte mich sondern ging mit Raoul spazieren. Mir ging es total gut, ich war so glücklich wie seit langer Zeit nicht mehr. Und endlich, endlich schlief ich ein.
Beim Frühstück setzte ich mich zu Raoul, wir hatten beide zur ersten Stunde. Wir gingen zusammen zur Schule, hatten aber in verschiedenen Gebäuden Unterricht. Zum Abschied umarmte er mich und flüsterte mir zu: "Halt dir heut Abend frei!" Ich grinste ihn zur Zustimmung zu und machte mich auf zu Biologie. Susanne und Alice begrüßten mich freundlich und brachten mich auch gleich in ihr Gespräch ein. Der Schultag war gar nicht so übel, da unsere Konzentration sowieso auf dem Nullpunkt angelangt war gaben die Lehrer es auf uns etwas beizubringen und wir spielten Galgenmännchen oder ähnliches. Nach Sport, meiner letzten Stunde, verabschiedete ich mich von Alice und Susanne, wünschte den beiden schöne Ferien und wir tauschten noch schnell unsere Facebook-Namen aus, um in Kontakt zu bleiben. Dann mussten sie auch schon zum Bus. Die anderen aus meiner Klasse sahen es wohl nciht als nötig an 'Tschüss' zu sagen, deshalb ging ich rüber ins Schloss zum Mittagessen. Nur noch 23 Stunden, bis ich im Zug sitzen musste. Aber Raoul hatte gesagt ich sollte mir den Abend frei halten. Er musste irgendetwas geplant haben.
Ich ging erstmal auf mein Zimmer um die restlichen Klamotten einzupacken. Ein paar Sachen konnte ich ja hier lassen, die Schulsachen zum Beispiel. Nachdem so gut wie alles verstaut war, ich nocheinmal in mein Nachtschränkchen und unters Bett guckte, beschloss ich ausnahmsweise mal zu der Sportstunde zu gehen. Alle Internen mussten sich für mindestens 1 Aktivität entscheiden, Sport war eine davon. Auch wenn ich mich für den Computerkurs entschieden hatte, ging ich heute zu Sport. Es war sicher um einiges interessanter als Roboter zu installieren. Ich hätte total gerne den Nachmittag mit Raoul verbracht, aber er hatte länger Schule und wollte sich dann noch mit ein paar Freunden aus seiner Stufe treffen.
Endlich war es Abend. Nachdem ich mich ausgiebig geduscht hatte, meinen ganzen Koffer noch einmal auf den Kopf gestellt hatte um das passende Outfit zu finden und viel Zeit mit dem Auftragen des Make-Ups verbrachte hatte machte ich mich auf den Weg zum Park. Am späten Nachmittag war eine Sms von Raoul angekommen: kannst du um 7 bei den rhododendron büschen sein? musst nichts mitbringen. kuss, raoul
Glücklicherweise war es ein recht milder Abend, sodass ich nur einen Cardigan anziehen musste. Es dämmerte bereits als ich über die große Rasenfläche zu den Büschen lief. Noch konnte ich nichts erkennen. Angekommen sah ich Raoul auf einem umgeknickten Baum sitzen. Er hatte eine Decke dort ausgebreitet. Ich setzte mich zu ihm und drückte ihn kurz. "Schön ist es hier." bemerkte ich. Wir waren umgeben von großen Rhododendron Büschen. Noch waren die Blüten rosa, einige fingen aber schon an zu welken. "Zu kitschig?" fragte Raoul unsicher. "Ein bisschen. Aber ich mag Kitsch" fügte ich schnell hinzu. Er hatte Brötchen und Sekt dabei, wir aßen, tranken, redeten und lachten viel. Ich hatte total das Zeitgefühl verloren, aber mir war es im Moment ziemlich egal wie spät es war.
"Wann geht morgen nochmal dein Zug?" "Um 12. Aber ich muss früh losfahren." "Darf ich mit zum Bahnhof kommen? Mein Vater kommt erst um 3." Ja klar konnte er mitkommen. Es war sicher um einiges angenehmer im Abteil zu sitzen und Raoul zuzuwinken als dem Zivi, der sicher total teilnahmelos da stehen würde. Als Antwort beugte ich mich vor und küsste ihn. Er erwiderte meinen Kuss und schlang die Arme um mich.
Irgendwann lösten wir uns wieder voneinander und ich lehnte mich an seiner Schulter an. Mittlerweile war es echt kalt geworden, es war schließlich schon Oktober. Ich spürte Raouls Arm an meiner rechten Schulter und sofort wurde mir wärmer. Nach einiger Zeit beschlossen wir doch zurück zum Internat zu gehen, es wurde wirklich zu kalt. Als wir auf dem Schlossplatz standen und ich eigenltich wieder rechts zum Mädchenbau gehen musste und er geradeaus weiter zum Jungenbau, sagte er: "Sag mal, wie spät ist es eigentlich?" "Je ne sais pas, mein Handy ist auf mein Zimmer." "Wenn es nach 11 ist, sind doch die Türen zum Mädchenbau wieder verschlossen." erinnerte er mich. "Mist, dann kann ich wieder nicht auf mein Zimmer!" "Dann kommst du halt mit zu mir." Bevor ich noch irgendetwas sagen konnte hatte er wieder den Arm mich gelegt und führte mich rauf auf sein Zimmer. Wieder gab er mir eine Jogginghose und ein Shirt von ihm, ließ mích für eine Weile im Zimmer allein, dass ich mich umziehen konnte. Doch diesesmal breiteten wir keine Decken auf dem Boden aus. Als er aus dem Waschraum wiederkam, legte er sich einfach neben mir ins Bett. Es war zwar eng, aber keineswegs unangenehem. Mit meinem Kopf auf seiner Schulter, meinem Arm über seinem Körper und seinem Arm um mich schlief ich nach kürzester Zeit ein.
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PART 9
Greek-lovin
Verfasst am:
08.03.10 - 21:51
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28 Wochen 6 Tage
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Der Morgen war viel zu schnell vorbeigegangen. In alle Frühe mussten wir aufstehen, dass ich mich fertig machen konnte und meine letzten Sachen einpacken konnte. Nachdem ich mich von dem Schulleiter und dem Internatsleiter höflich verabschiedet hatte, begleitete Raoul mich zum Bahnhof. Es war echt eine Erleichterung ihn neben mir stehen zu haben, anstatt des Zivis, der uns hingefahren hatte und jetzt nur gelangweilt auf einer Bank saß. Mit einer Mischung aus Freude und Trauer wartete ich auf den Zug. Freude darüber, meine Eltern wieder zusehen, genau wie meine alten Freunde. Trauer darüber. Raoul 2 Wochen lang nicht mehr zu sehen und selbst das Internatsleben würde ich vermissen werden. Man gewöhnte sich doch daran, wenn immer Leute um einen versammelt waren.
Als ich den Zug einfahren sah, lief mir sofort eine Träne über die Wange. Ich drehte mich zu Raoul und blickte ihm in seinGesicht. Sonderlich froh sah er auch nicht aus. Er beugte sich zu mir runter und küsste mich solange, bis der Schaffner das Kennzeichen zum Abfahren gab. Der Träne vom Anfang folgten weitere; ich stand nun mit dem Koffer hinter mir in der Zugtür. Ich drückte Raoul noch einmal an mich, gab ihm einen kurzen Kuss, und dann mussten die Türen auch schon geschlossen werden. Ich winkte ihm solange zu, bis der Zug aus dem Bahnhof heraus fuhr und ich ihn nicht mehr sehen konnte. Ich machte mich auf zu meinem vorreservierten Abteil und setzte mich zur Beruhigung ersteinmal hin. Ich lehnte meinen Kopf an den Sitz und schloss die Augen. Ich wusste nicht was mich zu Hause erwarten sollte, meine Freunde, die ich seit einem viertel Jahr nicht gesehen hatte und auch den Kontakt nicht sonderlich gut gehalten hatte, hatten sicher nnichtmehr die gleiche Beziehung zu mir wie vorher. Meinen Eltern entgegen zutreten würde auch eine Herausforderung sein. Wo ich ihnen doch die ganze Zeit vorgeheult hatte wie schrecklich es im Internat sei, aber auf einmal sofort wieder zurück wollte. Mit Raoul konnte ich sicher auch nicht die ganze Zeit telefonieren, er fuhr ja genauso nach Hause wie ich es tat, und hatte auch Freunde in seiner Heimatstadt. Ich seufzte einmal, dann holte ich meinen iPod heraus und versank mit der Musik ins Reich der Träume.
Mais, je t'aime!
http://www.highschoolmusic.de/hsm2/node/25648
PART 9
Greek-lovin
Verfasst am:
08.03.10 - 21:51
Mitglied seit:
28 Wochen 6 Tage
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Der Morgen war viel zu schnell vorbeigegangen. In alle Frühe mussten wir aufstehen, dass ich mich fertig machen konnte und meine letzten Sachen einpacken konnte. Nachdem ich mich von dem Schulleiter und dem Internatsleiter höflich verabschiedet hatte, begleitete Raoul mich zum Bahnhof. Es war echt eine Erleichterung ihn neben mir stehen zu haben, anstatt des Zivis, der uns hingefahren hatte und jetzt nur gelangweilt auf einer Bank saß. Mit einer Mischung aus Freude und Trauer wartete ich auf den Zug. Freude darüber, meine Eltern wieder zusehen, genau wie meine alten Freunde. Trauer darüber. Raoul 2 Wochen lang nicht mehr zu sehen und selbst das Internatsleben würde ich vermissen werden. Man gewöhnte sich doch daran, wenn immer Leute um einen versammelt waren.
Als ich den Zug einfahren sah, lief mir sofort eine Träne über die Wange. Ich drehte mich zu Raoul und blickte ihm in seinGesicht. Sonderlich froh sah er auch nicht aus. Er beugte sich zu mir runter und küsste mich solange, bis der Schaffner das Kennzeichen zum Abfahren gab. Der Träne vom Anfang folgten weitere; ich stand nun mit dem Koffer hinter mir in der Zugtür. Ich drückte Raoul noch einmal an mich, gab ihm einen kurzen Kuss, und dann mussten die Türen auch schon geschlossen werden. Ich winkte ihm solange zu, bis der Zug aus dem Bahnhof heraus fuhr und ich ihn nicht mehr sehen konnte. Ich machte mich auf zu meinem vorreservierten Abteil und setzte mich zur Beruhigung ersteinmal hin. Ich lehnte meinen Kopf an den Sitz und schloss die Augen. Ich wusste nicht was mich zu Hause erwarten sollte, meine Freunde, die ich seit einem viertel Jahr nicht gesehen hatte und auch den Kontakt nicht sonderlich gut gehalten hatte, hatten sicher nnichtmehr die gleiche Beziehung zu mir wie vorher. Meinen Eltern entgegen zutreten würde auch eine Herausforderung sein. Wo ich ihnen doch die ganze Zeit vorgeheult hatte wie schrecklich es im Internat sei, aber auf einmal sofort wieder zurück wollte. Mit Raoul konnte ich sicher auch nicht die ganze Zeit telefonieren, er fuhr ja genauso nach Hause wie ich es tat, und hatte auch Freunde in seiner Heimatstadt. Ich seufzte einmal, dann holte ich meinen iPod heraus und versank mit der Musik ins Reich der Träume.
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