Can´t Breath without you. 13
Can´t Breath without you. 13
Hallöchen,
das hier ist meine erste Story :D
würd mich über jedes Feetback freuen.
Viel Spaß <3
Prolog
~I could tell you his favourite colour’s green
He loves to argue, born on the 18th
His sisters beautiful, he has his father’s eyes
If you asked me if I love him,
I’d lie~ Taylor Swift- I’d lie
Sie guckt ihn an und weiß, dass er das ist was sie will. Sie liebt ihn, doch sie will die Freundschaft nicht aufs Spiel setzten. Ihr Herz tut weh, denn sie hat die Gewissheit, dass er sie nie lieben würde. Ihr Verstand baut drauf, doch ihr Herz setz jeden Tag neue Hoffnung. Doch er hält nichts von der großen Liebe und von Gefühlen. ~ He’ll never fall in love he swears … I’m laughing cause I hope he's wrong. ~ Ihn zu lieben. Mit ihm zusammen zu sein ist das was ihr Herz will.
~He stands there then walks away
my god if I could only say
"I’m holding every breath for you...” ~
Part 1
~I'm not the type to get my heart broken
I’m not the type to get upset and cry
cause I'll never leave my heart open~ Rihanna- Cry
„Zac, das ist das dümmste was du jemals gesagt hast. Du kannst doch nicht einfach sagen, dass du dich nie wieder verlieben wirst!“ „Ach komm schon Vanessa, das ist nicht das dümmste, sondern das klügste was ich mal von mir gebe. Liebe tut nur weh und ich werde es nicht zulassen, das die Liebe mich mal irgendwann umbringt, “ erwiderte Zac, der mehr als überzeugt von seinem Plan war. „Ach und was ist, wenn du auf einmal dein Traummädchen findest? Was willst du machen? Dich deinem Glück nicht stellen und einfach weglaufen. Man Zac, der Liebe kannst du nicht entkommen.“ Obwohl das sehr dumm klang, stimmte es – aus Vanessas Sicht. „Wie sich das schon anhört. Total krank. Ich werde dank, du weißt schon wer, auf mein Herz aufpassen.“ Vanessa wusste sofort, dass er von Kate sprach. Seitdem sie ihm gesagt hat, dass sie nur mit ihm gespielt hatte, blockte er total ab. Schottete sich von der Welt ab. Mied jeden Kontaktversuch. Doch Vanessa schaffte es nach langer Zeit sein Vertrauen wieder zu gewinnen. Es tat ihr weh ihn so zu sehen. Sie war schon eine lange Zeit in ihn verliebt. Doch seine jetztigen Worte taten ihr sehr weh. Das war eine inoffizielle Ablehnung an sie und ihrer Liebe zu ihm „Das ist doch nicht aufpassen! Du verschließt dein Herz vor anderen. Was ist wenn deine Traumfrau näher ist als du denkst. Läufst du dann weg oder was?“ „Vanessa jetzt hör bitte auf! Ich werde meine Meinung nicht ändern! Punkt. Aus. Ende.
~My mind is gone, I'm spinning round
and deep inside my tears I'll drown
I'm losing grip what's happening
I stray from love this is how i feel
This time was different, felt like I was just a victim
and it cut me like a knife, when you walked out of my life
now I'm in this condition and I've got all the symptoms
of a girl with a broken heart but no matter
what you'll never see me cry~
Part 2
~ What if I told you
It was all meant to be
Would you believe me,
would you agree
It’s almost that feeling we met before
So tell me that you don't think I'm crazy
When I tell you love has come here and now... ~
Leona Lewis- A Moment like this
Das Grüne?” „Nein!“ „Aber das hier!“ „Nope.“ „Man Ashley. Anstatt ständig etwas an jedem Kleidungsstück was ich dir zeige auszusetzen könntest du mir mal Helfen, den dazu bist du ja gekommen. Willst du das ich…“ „… nicht hübsch genug für Zac aussehe. Man Nessa, das hast du mir jetzt zum tausendsten Mal gesagt. Du und Zac geht doch nur ins Kino. Da ist es dunkel und…“ „Ashley...,“ jetzt unterbrach Vanessa ihre beste Freundin. „ es doch wichtig wie ich aussehe. Soll im Kartoffelsack dort auftreten?“ Ashley fing an zu lachen und auch Vanessa konnte sich kein Grinsen verkneifen. „So und jetzt lass mal den Profi ran. Du hast schon genug Chaos angerichtet.“ Ashley schob sie zur Seite und widmete sich ganz den Kleiderschrank. Vanessa ließ sich rückwärts auf ihr Bett fallen und seufzte Laut. „Man Ash, was soll ich machen? Er hat sich total verändert wegen dieser dummen Kate.“ „Inwiefern?“ fragte Ashley, deren Augen kein Kleid entkam und genau gemustert wurde. Um anschließend es wieder auf den Boden zu werfen. „Naja, ich war vor ein paar Tagen bei ihm, bevor ich in die Redaktion musste. Und da hat er mir stolz verkündet das er sich nie wieder verlieben will.“ „Was?“ fragte Ashley. Ein mix aus ungläubig, verwirrt und belustigt lag in ihrer Stimme. „Ach komm, das meint er bestimmt nicht ernst. Vielleicht dauert diese Phase zwei oder drei Wochen.“ „Nein“, sagte Vanessa „das war sein vollkommener Ernst. Ich hab es ihm angesehen. Man Ash!“ Ashley ging vom Kleiderschrank weg und setzte sich zu ihr. „Ach Nessalein, glaub mir. Ich denke nämlich nicht, dass er sich von Frauen komplett abschotten will. Zieh dich sexy an und im null Komma nichts seit ihr zusammen.“ Sie bestärkte das mit einem heftigen nicken. „Ja natürlich. Und im nächsten Moment sind wir verheiratet und haben sieben Kinder, “ sagte Nessa ironisch. Ashley lachte. „Wieso denn auch nicht. Und jetzt hör auf zu schmollen und ich hasse es dich so zu sehen.“ Vanessa musste lächeln. Ashley hatte eine Art, da konnte man nicht schmollen. In ihrer Gegenwart wurde sie immer von ihr zum Lachen gebracht. Das war einer der Eigenschaften, die Vanessa so an ihr schätzte. „Sag mal wie spät ist es den?“ „Kurz vor sechs. Wieso?“ „Hilfe. Zac wollte um acht kommen und ich muss mich noch Duschen, Schminken. Und ein Outfit hab ich immer noch nicht. Oh mein Gott. Das schaff ich nicht. Ash hilf mir.“ „Süße beruhig dich. Du gehst jetzt Duschen und ich nehme mir deinen Kleiderschrank vor. Okay?!“ „Okay Ash, aber es darf nicht zu Overdressed sein und bloß nicht zu kurz er soll ja nicht denken ich will mit ihm ins Bett und…“ „Nun geh! “ unterbrach Ashley dass hysterische Geplapper von Vanny. Und schon flitzte sie ins Bad. Nach einandhalb Stunden kam sie wieder aus dem Bad und ging zu Ashley, die vorm Fehrnsehr saß. „Ashley sag mir bitte du hast das ultimative Outfit gefunden. Bitte sag es!“ Vanessa war wieder kurz vorm verzweifeln. Sie wollte, dass alles perfekt war für heute Abend, obwohl sie doch nur ins Kino gingen wollten. „Ich hab das passende gefunden. Hier guck.“ Sie hielt es in die höhe. Es war ein schwarzes Kleid. Nicht zu lang und nicht zu kurz. Der Ausschnitt war auch ganz gut. Nicht zu freizügig und doch etwas frei. „Wow. Wo hast du den das hergezaubert?“ „Lag ganz unten in deinem Schrank. Man du solltest da mal wieder aufräumen.“ „AAAAH, Ash ich liebe dich. Danke danke! Wie viel Zeit hab ich noch?“ „Fast eine halbe Stunde.“ „Gut dann zieh ich mich an und dann hilfst du mir dann bei den Accessoires und was sonst noch alles fehlt“, plante Vanny. So schnell wie sie kam verschwand sie auch wieder im Bad.
Die halbe Stunde ging schnell rum und Vanessa wurde schnell fertig. Nervös schaute sie auf die Uhr. Gleich acht. Man Zac komm endlich, dachte Vanessa. Obwohl sie eigentlich sonst nicht so aufgeregt war, hatte sie ein komisches Gefühl, was den Abend betraf. Sie wollte ihn endlich wieder sehen und sehen, was der Abend so bringt. Ein klingeln unterbrach ihre Gedanken. Angespannt machte sie die Tür auf …
Part 3
~ If we were a movie
You'd be the right guy
And I'd be the best friend
That you'd fall in love with In the end
We'd be laughing
Watching the sunset
Fade to black
Show the names
Play the happy song ~
Hannah Montana- If we were a movie
Als sie die Tür aufmachte sah sie einen grinsenden Zac vor sich stehen. Verdammt sieht er heiß aus, dachte sie sich. Dort stand Zac mit einem Kariertem Hemd und einer schicken Jeans. Vanessa musste ihr Gefühl, in gleich abzuknutschen, zurückhalten. „Hey Nessa, bereit?“ Bevor sie jedoch Antworten konnte kam Ashley wie aus dem nichts angesprungen. „Hey Zac, alles klar?“ Dafür hätte V ihr eine reinschlagen können. Sie hatte ihr versprochen sich im Hintergrund zu halten. “Ich werde mich so verhalten, dass er gar nicht merkt, dass ich da bin,“meinte sie versprechend. Ash sah sie jedoch mit einem Was-denn-?-ich-sag-ihm-doch-nur-hallo-Blick an. „Ja klar. Ehm wenn es dir nichts ausmacht dürfte ich dann Nessa entführen?“ „Na klar“, und schon grinste Ashley „nimm sie mit. Ich wünsch euch viel Spaß. Toodles.“ Bevor Vanessa etwas sagen oder machen konnte stand sie schon mit Zac draußen. Zac streckte ihr seinen Arm entgegen und fragte ganz elegant: „Miss Hudgens, dürfte ich sie Begleiten?“ „Aber natürlich Mr. Efron“ kicherte Vanny. Langsam gingen sie zum Auto von ihm. „Du siehst wunderhübsch aus.“ Und sofort errötete sie. Sie hasste es, dass sie wegen jedem was Zac sagt in Verlegenheit gerät. Schweigend hielt er ihr die Autotür auf und lächelte sie an. Sie liebte dieses Lächeln. Auf dem Weg zum Kino redeten sie über belanglose Dinge. „Und Ness, wie läuft es in der Redaktion?“ Vanessa arbeitete seit kurzer Zeit bei der “Los Angeles Time“ – ihr absoluter Traumjob. „Es ist toll. Das habe ich mir schon immer gewünscht. Und rate mal über was ich als nächstes schreiben werde.“ „Das Wetter?“ Zac fing an Irgendwelche Rubriken der Zeitung aufzuzählen. „Nein“ „Politik?“ „Nein“ „Man Nessa, ich hab keine Lust und Ahnung um alles aufzuzählen. Also bitte sag es mir, “ flehte Zac, doch mit einem grinsen im Gesicht. „Los komm, noch einen versuch.“ „Mhh… über mich?!“ Zac fing an zu lachen. „Naja fast.“ „Was soll denn das jetzt heißen?“ Männer. Sind sie so oder stehen sie wirklich immer so dermaßen auf dem Schlauch, dachte sich Vanessa schmunzelnd. „Ich schreib über die La. Lakers. Ich werde euch morgen beim Training zuschauen und muss mit dem Kaptain der Manschaft ein Interview führen. Ich kann ihn überhaupt nicht ab.“ Grinsend sah Vanny zu Zac. Kurz sah Zac zu ihr und erwiderte: „ Ja ich weiß. Du bist ja nicht mit ihm gerade auf dem Weg ins Kino stimmt.“ Beide fingen an zu lachen. Zac war schon seit einem Jahr der Kaptain der Manschaft. Sie konnte sich nicht oft genug wiederholen, doch sie liebte ihn einfach. Sein Lachen. Seine Augen. Seine Gesten. Auch wenn er es nicht merkt löst er in Vanessas Bauch mit jedem was er macht Millionen Glücksgefühle aus. „Sag mal weißt du schon was du Corbin schenkst“, fragte Zac nachdem sie sich beruhigt haben. Vanessa sah in irritiert an. „Wieso? … Ach du meine Güte.“ Ihr viel es wie Schuppen von den Augen. „Corbs Geburtstag. Das hab ich ja vergessen.“ „Ja wäre auch ein Wunder wenn du dir es gemerkt hättest“, lachte Zac. „Ey.“ Beleidigt verschränkte sie ihre Arme vor der Brust. „Ach komm Nessi, ist doch nicht böse gemeint.“ Entschuldigend sah er sie an. „Jaja. Ich verzeih dir.“ „Aber weißt du was du im schenken willst? Ich hab total keine Ahnung was ich ihm schenken soll.“ „Wie gut dass du mich hast. Ich hab schon vor ein paar Monaten ein Geschenk für ihn gekauft.“ „Ach Quatsch?! Und was?“ „Ein Zehner Set Haarspangen. Ich weiß nicht sehr kreativ, doch bei seinem Wuschelkopf dringend nötig.“ Er nickte nur. „Aber zur Party kommst du doch auch oder?“ Zac versuchte nicht zu neugierig zu klingen. „Ja klar.“ Nach ein paar Minuten kamen sie am Kino an. Gleich zu Anfang stritten sie sich welchen Film sie gucken wollten. Vanessa wollte eine “Liebesschnulze“ gucken, doch er weigerte sich strickt dagegen und wollte Action oder einen Horrorstreifen. Nach langen Diskussionen entschieden sie sich für “Fluch der Karibik“ Während des Filmes legte Zac seinen Arm um sie und lächelte sie schüchtern an. Vanessa kuschelte sich an ihn und genoss es. Nach dem Film beschlossen sie noch zu Zac zu gehen. Da sie in bester Laune waren machten sie eine Flasche Wein auf. Und nach und nach folgten noch ein paar, bis beide völlig besoffen waren. „Ness… isch hab dick soooooooooo doll liiiiieb.“ Vanessa giggelte und antwortete: „ Isch disch auch.“ Sie sah Zac in die Augen und sofort erstickte ihr Lachen. Er näherte sich und schon lagen seine Lippen auf ihren.
~ And were together,it's for real,now playin'
Wish I could tell you there's a kiss
Like somethin' more than in my mind
I see it
Could be amazing ~
Part 4
~Ill never talk again
Oh boy youve left me speechless
Youve left me speechless, so speechless~ Lady Gaga - Speechless
Er küsste sie. Und sofort war Vanessa wieder bei vollem Bewusstsein. Oh mein Gott, hat er weiche Lippen, schoss es ihr durch den Kopf. Doch zum Nachdenken war jetzt keine Zeit. Mach einfach deine Augen zu und genieße, befahl sie sich, was sie auch erfolgreich tat. Zac küsste sie hart und fordernd und presste seinen Körper gegen ihren. Sie war unter seiner Kontrolle hilflos, doch nicht abgeneigt. Von Zac geführt taumelten sie in sein Schlafzimmer und ohne den Kuss zu unterbrechen legte er sie auf dem Bett ab. Atemlos löste er sich nach einer Zeit von ihr und schaute in ihre Augen. Vanessa konnte nicht anders und musste in seine wunderschönen blauen Augen gucken. Sie sahen sich einfach an. Ohne was zu sagen oder zu machen. Sie bewegte sich keinen Zentimeter, um den Augenblick nicht zu zerstören. Sie sah in seine Augen, aber was sie sah, konnte sie nicht zuordnen. „Ness ich…, “ doch weiter kam er nicht, denn wie aus dem nichts fing etwas ohrenbetäubend an zu klingeln. Ein Handy. Zac´s Handy. Er räusperte sich und stieg von ihr runter. Sprachlos und unfähig irgendwas von sich zu geben setzte sich Vanessa auf und sah Zac hinterher. Ihre Denk,- und Sprachbereiche setzten ganz aus und sie saß nur auf dem Bett und starrte zur Tür, wo Zac gerade raus gegangen ist. Doch auch nach einer langen Weile – so kam es ihr zumindest vor – kam er auch nicht. Unsicher stand sie auf und ging so leise wie nur möglich aus dem Zimmer raus. Sie ging raus und sah sich um. Nur gedämpft hörte sie Zac´s Stimme. Entweder Küche oder Wohnzimmer. Als erstes ging sie in die Küche. Sie versuchte so leise wie nur möglich zu sein was auch nicht sehr schwer war, denn sie war immer noch nicht fähig einen Mucks von sich zu geben. Vor der Küche blieb sie stehen, konnte ihn aber weder sehen noch hören. Also ging sie ins Wohnzimmer und da sah sie ihn. Er saß auf einem Stuhl und sein Gesicht in seinen Händen vergraben. Er telefonierte nicht mehr, aber murmelte etwas in seine Hände. Als er aufsah sah er Vanessa. Sie stand so hilflos an der Tür, er hätte am liebsten ihr alles was auf seinem Herzen lag gesagt, doch er konnte nicht. „Vanessa, ich denke es ist be…“ Doch bevor er ausreden konnte, hatte Vanessa schon verstanden, schnappte sich ihre Jacke und Schuhe und ging raus. Sie konnte einfach nicht mehr bei ihm sein. Kalter Wind kam ihr sofort entgegen. Sie blieb kurz stehen, schloss die Augen und atmete kurz durch. Was war gerade passiert? Diese Frage setzte sich in ihren Kopf. Langsam ging sie los und versuchte ihre Gedanken zu sortieren. Fakt ist, er hatte sie geküsst und ihr hatte es gefallen. Doch hätte er es auch gemacht, wenn sie im Normalen zustand wären? Wohl kaum, dachte sie sich und konnte sich Ohrfeigen, für das was sie da gerade getan hatte. Wieso hat sie den Kuss nicht unterbrochen? Sie hatte ihn sozusagen Ausgenutzt, weil sie ihre Gefühle nicht unter Kontrolle hatte. Er war nicht bei Bewusstsein. Oder doch? Nein, da war sie sich sicher. Er wusste nicht was er tat. Sie schon. Sie hatte mit ihrem dummen Verhalten und ihrer Sehnsucht nach Zac alles Zerstört. Eine Träne fiel Stumm an ihrer Wange hinunter. Wie sollten sie sich jetzt gegenüber dem anderen verhalten? Einfach so tun als ob nichts geschehen wäre? Nein, es würde immer der Kuss zwischen ihnen stehen. Immer mehr Tränen fielen ihrer Wange runter, da sie wusste, sie hatte wohlmöglich alles zerstört.
~And I know that its complicated
But Im a loser in love~
Part 5
~All my fears are armed surrounding me
I can't get no sleep
I keep runnin in circles around you
Are you the trap I wanna fall into? ~ Vanessa Hudgens - Afraid
Ein schriller Ton weckte Vanessa. Mit einer Hand tastete sie ihr Bett ab und fand es schließlich. „Hudgens?“ Dass sie gerade von einer sehr kurzen Nacht aufgewacht ist, hätte jeder raushören können. „Hallo Miss Hudgens.“ Was will der den, dachte sie sich, denn sie erkannte sofort die Stimme ihres Chefes Mr. Brown. „Was gibt es denn, Mr. Brown?“ Sie versuchte ihren genervten Ton zu verbergen. „Also, Sie wissen ja, dass sie heute um 14 Uhr beim Training der Lakers sein sollen.“ Erschrocken riss sie die Augen auf. Das hatte sie völlig vergessen – besser gesagt verdrängt. Aber was will er ihr jetzt sagen? Sag bitte, dass es ausfällt oder ein anderer Kollege das macht, betete sie innerlich. Ihr wäre alles lieber, als da heute zu erscheinen. „Ich wollte Ihnen nur sagen, dass das Training schon um Zwölf beginnt. Seien sie bitte am Eingang und wie abgesprochen und dann holt sie dann einer ab, der Ihnen alles zeigt. Und vergessen Sie nicht das Interview mit Mr. Efron im Anschluss.“ Am liebsten würde sie anfangen zu schreien. Genau heute. Das ist der unpassenster Moment überhaupt. „Ja, okay.“ Sie wollte, dass er endlich auflegte, damit sie ausrasten konnte. „Ich will sie auch gar nicht länger stören. Haben sie bitte die Story in mindestens einer Woche fertig. Tschüss.“ Ohne sich zu verabschieden legte Vanessa auf und schrie in ihr Kissen. Wie sollte sie sich nur in seiner Gegenwart verhalten? Fakt ist, seit gestern wusste sie gar nichts mehr. Immer noch die gleichen Fragen wie gestern schwirrten ihr im Kopf herum. Wieso hatte er sie geküsst? War er vielleicht betrunken? Aber als er sie rausgeschmissen hatte wirkte er nüchtern. Wieso bist du überhaupt gegangen, fragte sie sich laut, es könnte ja sein, dass er dir irgendwas sagen wollte. Liebte er sie auch? Okay Vanessa, du schnappst jetzt total über. Sie stieg aus ihrem Bett und ging in Richtung Küche, wo sie sich erst einen starken Kaffee machte. Sie sah auf die Uhr. Halb zehn. In zweieinhalb Stunden würde sie wieder Zac begegnen. Was sollte sie machen? Einfach nicht hingehen? Nein, Zac würde sie dann für Feige halten. Und außerdem hatte sie sich sehr dafür eingesetzt, dass sie diesen Auftrag bekam. Sie freute sich sehr auf diesen Tag, doch seitdem Kuss würde sie sich am liebsten für immer im Bett verkriechen. Und wie sollte erst das Einzelinterview werden? So tun als ob nichts geschehen ist? Nein, das würde nicht funktionieren. Es würde immer dieser Kuss zwischen ihnen stehen. Sie nahm ihren Kaffee und ging ins Wohnzimmer. Wie sollte sie noch die zeit bis zum Lakerstraining verbringen?Sie schaltete den Fehrnsehr an und sah irgendwelche Talkshows.
Irgendwie schaffte sie es doch noch vor Langeweile oder vor Angst zu sterben. Sie war gerade auf dem Weg zur Sporthalle, wo das Training stattfand, als ihr Handy klingelte. Da sie gerade an einer roten Ampel stand widmete sie sich ganz ihrer Handtasche. „Hudgens?“ Sagte sie schnell, in der Hoffnung dass der Anrufer noch nicht aufgelegt hat, da sie so lange brauchte. „Hey Süße. Wie geht es dir, “ ertönte die fröhliche Stimme von Ashley. Bevor sie antworten konnte hupte einige Autofahrer hinter hupten. „Mist“, fluchte Vanessa laut. Sie hatte nicht bemerkt, dass es schon grün war. Sie schaltete ihr Handy auf laut und fuhr schnell weiter, da sie die Autofahrer sehr ungeduldig wurden. „Sag mal störe ich dich?“ Anscheinend hatte sie gemerkt, dass sie sehr in Hektik war. „Ach nein. Ich bin nur auf dem Weg zu dem Lakerstraining wegen dem Artikel.“ „Stimmt, hab ich vergessen“, kicherte Ash, „sag mal wie war es eigentlich gestern bei eurem Date?“ Achja, sie weiß ja noch gar nichts davon, schoss es ihr durch den Kopf. „Es… es war eigentlich schön… außer das am Ende.“ „Wieso, was ist passiert“, fragte sie neugierig. „Kurz gesagt: Wir waren nach dem Kino noch bei ihm, haben getrunken, haben uns dann geküsst, wurden unterbrochen durch Zac´s Handy und dann hat er mich sozusagen rausgeschmissen.“ Sie wartete auf ein Zeichen von ihr, doch sie hörte gar nichts mehr. „Ashley?“ „Oh mein Gott, “ kam es langsam von ihr. „Das ist… ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Jetzt noch mal für mich: Ihr wart nach dem Kino bei ihm und habt getrunken. Danach habt ihr rumgeknutscht, aber Zac´s Handy hat geklingelt und zum Schluss hat er dich rausgeschmissen. Hab ich das jetzt richtig verstanden?“ „Jap“, kam es knapp von Vanessa. „Du ich steh gerade vor dem Stadion ich muss jetzt rein gehen. Ich ruf dich an wenn ich fertig bin und dann kriegst du die Langform. Okay?“ Es war etwas gelogen, sie war noch nicht angekommen, doch sie wollte Ashley nichts erklären, was sie selbst gar nicht verstand. „Ja, alles klar. Aber du rufst mich an! Versprochen?“ „Ja, versprochen.“ Ehe Ashley noch antworten konnte legte Vanessa schon auf. Dieses Gespräch über Zac machte sie nervös und das war sie ja schon ohnehin.
Nach fünf Minuten stand sie wirklich vor der Sporthalle. Sie war sogar kurz davor zu ihrem Auto zu gehen und nach Hause zu fahren, doch irgendwas in ihr hinderte sie daran weg zu gehen. Einzeln sah sie paar Spieler, die an ihr vorbeigingen. Von Zac jedoch war keine Spur. Wahrscheinlich kommt er nicht, da er weiß, dass ich da bin, dachte sie. In ihren Gedanken versunken merkte sie nicht, dass sie ein Mann ansprach. Doch als jemand an ihrem Arm rüttelte sah sie auf. „Oh, Entschuldigung. Was gibt es den?“ Der Mann lächelte sie freundlich an. Er war so Mitte 40, schätze sie. Er war klein und hatte eine Art Hausmeisteranzug an. „Sind sie Vanessa Hudgens von Los Angeles Time?“ „Ja die bin ich.“ „Gut, dann kommen sie bitte mit. Ich werde Ihnen den weg zeigen.“ Sie nickte nur noch. Na dann auf in den Kampf.
~I can't stay but I can't leave, I am my worst enemy
I don't know, I can't see, what's come over me~
Part 6
~You've got me goin' crazy
Want to be your baby
I don't know what to do
I can't take my eyes off you
You've got me goin' crazy
It's just the way you're moving
I really wish you knew, what you do
I can't take my eyes off you~ Ashley Tisdale- Goin Crazy
Ihr Herz klopft so laut, dass sie dachte, dass es ihr gleich aus der Brust springen würde. Sie war total nervös, denn gleich würde sie Zac, falls er nicht zu feige war, sehen. “Aber vielleicht sah er diesen Kuss nicht anders, als einen “Freundschaftskuss“, hallte auf einmal eine Stimme in ihrem Kopf. “Ja natürlich, erstens wären sie fast im Bett gelandet und zweitens hat er sich danach so komisch verhalten.“ “Ja das kann viele Gründe haben. Wahrscheinlich war etwas am Telefon so schrecklich, dass er sie rausschmeißen wollte. Oder er wollte sie gar nicht rausschmeißen.“ “Ach komm schon…“ Es war, als ob sie zwei Personen in ihrem Kopf über ihre Angelegenheiten streiten würden. Sie konnte diese Stimmen nicht ertragen, sodass sie laut aufschrie, was sie im nächsten Moment bereute, denn der Mann sah sie komisch an, als ob sie nicht von dieser Welt wäre. „Ist irgendetwas nicht in Ordnung“, fragte der Mann irritiert. „Ähm…. Nein, nein alles bestens. Wollen wir jetzt weiter gehen?“ Sie versuchte sich aus dieser äußerst peinlichen Situation zu befreien. „Natürlich“ murmelte der Mann nur noch kurz und ging weiter. Trotz ihres Peinlichen Auftritts hatte es etwas positives, denn diese Stimmen waren nicht mehr zu hören. Nach kurzer Zeit kamen sie auch schon an der Halle an und der Mann verabschiedete sich von ihr kurz. Sie sah sich in der großen Turnhalle um mit einem direkten Ziel: Zac! Sie musste einfach wissen, ob er da ist und wie er auf sie reagieren würde. Würde er sie ganz normal wie immer begrüßen oder würde er sie ignorieren und so tun, als ob sie nicht da wäre und sie sich nicht kennen würde. Doch sie sah keinen Zac, stattdessen sah sie Corbin und noch ein paar andere Leute, die sie nicht kannte. Er war auch einer ihrer engsten Freunde, war Teammitglied bei den Lakers und Zac´s bester Freund. Als er sie sah begann er zu grinsen und machte sich auf den Weg zu ihr. „Nessa, was verschafft uns den die Ehre, “ fragte er während er sie umarmt. „Ach, ich darf über euch einen Artikel schreiben, “ erklärte sie knapp. „Und über was willst du schreiben? Wie wäre es mit “Der Super-Corbin“, der zufällig bald Geburtstag hat.“ Vanessa fing an zu lachen. Alles was man sagt oder tut fängt er mit seinem Geburtstag an. Aber über ihn müsste sie nicht schreiben. Die ganze Welt weiß von seinen Mega-Partys und wenn es noch sein Geburtstag ist kann man davon ausgehen, dass das eine sehr große Sache sein würde. „Nein, ich darf über das Lakers Team schreiben. Zum Beispiel, dass sie im Moment sehr erfolgreich sind, Platz eins der Tabelle aber allgemein über euer Training und ich soll noch,“ sie machte eine kleine Pause und atmete tief durch, „ein Interview mit dem Kaptain der Manschaft machen,“ den letzten Teil sprach sie schnell und schloss dabei die Augen. Ihr wurde so komisch schlecht, wenn sie daran dachte mit Zac alleine zu sein. Wenn er überhaupt da war. „Sag mal hast du Zac gesehen?“ Innerlich war sie schon auf ein “Nein, er hat heute komischerweise Abgesagt“ oder so was in der Art. „Nein“, also kommt er doch nicht, dachte sie sich enttäuscht, da sie unbedingt alles wegen gestern mit ihm klären wollte, „doch ich hab mit ihr Telefoniert, er steht im Stau und weiß nicht ob er es pünktlich schafft.“ Sie wusste nicht ob sie jetzt glücklich oder traurig darüber sein sollte. Er kommt, soviel steht fest, doch sie wusste immer noch nicht wie er sich nach gestern ihr gegenüber Verhält. Aber er könnte auch nicht kommen und …. Ah, dieses komplizierte denken machte ihr Kopfschmerzen. Sie wünschte sich nichts sehnlicher als diesen Tag ganz schnell hinter sich zu bringen und nach hause zu gehen und Schokoladeneis zu Essen. Sie schreckte hoch, als jemand mit der Hand vor ihrem Gesicht rumfuchtelte. „Nessa, ist alles okay?“ Sie nickte leicht. „Wollen wir uns setzten? Dann können wir auf den Rest der Manschaft warten.“ „Okay“, murmelte sie vor sich hin. Sie gingen auf die Tribüne und warteten auf den Rest, da nur eine handvoll bis jetzt nur da war. Nach und nach kamen sie auch, doch nicht der, der eigentlich endlich kommen sollte. “Zac komm endlich!“ flehte sie innerlich, weil sie es länger nicht aushalten würde. „Sie sind Vanessa Hudgens von der “Los Angeles Time“ oder, “ fragte sie auf einmal eine laute Stimme. Ein großer muskulöser Mann kam auf sie zu. Es war der Trainer der La. Lakers. „Ja, die bin ich.“ „Gut, ich bin Paul Smith, der Trainer der Manschaft. Also falls ich richtig verstanden habe sollen Sie heute bei dem Training zu schauen und danach ein Interview mit Zac Efron führen richtig?“ „Ja.“ „Gut, und wann würde der Artikel dann rauskommen?“ „So vielleicht nächste Woche, aber sie bekommen davor noch ein Exemplar bevor wir es veröffentlichen, damit sie, falls sie nicht einverstanden, Verbesserungsvorschläge oder auch Anregungen zu dem Text haben, ihn uns Mitteilen können und wir würden es dann ändern,“ antwortete sie ganz Geschäftsmäßig. „Okay ich hab dann alles verstanden. Aber wir müssen das Training etwas verschieben, da Zac im Moment im Stau steht. Ist das ein Problem?“ Hastig schüttelte sie den Kopf. In diesem Moment hörte sie die, wie die Tür aufgemacht wurde. Sie drehte sich um und sah Zac. Er war schon in Sportklamotten und sah unglaublich heiß aus. Vanessa konnte sich gar nicht an ihm genug sehen, doch immer noch hatte sie ein komisches Gefühl im Magen. Sie hatte Angst, wie er zu ihr sein würde. „Es tut mir leid“, keuchte er außer Atem, „ich stand im Stau. Ich hab mich so schnell beeilt wie ich nur konnte.“ Vanessa starrte ihn weiter an. Er jedoch hatte sie bis jetzt noch nicht entdeckt. „Gut, dann können wir ja endlich anfangen.“ Zac sah zur Seite und erblickte Vanessa. Er sah sie einfach an. Sie wusste nicht was sie machen sollte. Lächeln? Weg gucken? Ihn normal begrüßen? Doch bevor sie irgendetwas machen konnte erwachte Zac aus seiner Starre. Er drehte sich um und ging zum Rest der Manschaft, die sich in der Mitte der Halle versammelt hatten. Traurig blickte sie ihm hinterher. Sie wusste einfach nicht was sie tun sollte. Hat dieser Kuss jetzt alles zwischen ihnen zerstört?
~I see the way you move from across the room
and I know I'm tripping on you~
Part 7
~You fall away from your past
But it's following you~ The Fray- Fall away
Nervös tippt Vanessa die ganze Zeit mit ihrem Kugelschreiber auf den kleinen Tisch. Das Training war seit zehn Minuten vorbei und sie wartete in dem kleinen Raum, der neben der Turnhalle sich befand, auf den Teamkaptain. Und wer war das wohl? Natürlich Zac! Das Training hatte sie schon überstanden, doch da war ihr aufgefallen, dass er nicht so konzentriert war, wie immer. Er hat sämtliche Bälle verpatzt und war auch allgemein schlecht. Er ist sonst nicht so. Immer sitze jeder seiner Schritte perfekt und jeder Ball fand einen Weg in den Korb. Aber heute nicht. “Vielleicht hatte es was mit dem Kuss zu tun, da ich heute da bin.“ Dachte sie nach, doch versuchte den Gedanken wieder wegzuschieben. Ihr kamen der Gedanke und ihre Theorien, wie jeden den sie nach dem Kuss gefasst hat, total absurd vor. Alle. Einfach abwarten und Tee trinken, hätte ihre Großmutter in dieser Situation gesagt, aber das passte beim besten Willen so gar nicht. Man wie lange braucht er? Vanessa wurde hibbelig und konnte kaum still sitzen. Wieso zu Hölle war sie nur so verdammt nervös? Okay, sie haben sich geküsst, aber vielleicht kommt er rein und erklärt, dass der Kuss für ihn unbedeuten war. Aber… Sie hörte, wie jemand die Tür aufmachte. Der Coach und Zac kamen rein. „So Miss Hudgens. Zac wäre jetzt bereit. Brauchen sie noch etwas?“ Sie räusperte sich kurz und schüttelte den Kopf. Sie sah zu Zac, doch er hatte etwas „superinteressantes“ auf seinen Schuhen entdeckt. Sie sah wieder auf ihren Block und kritzelte irgendwas drauf, sodass der Eindruck entsteht, sie würde etwas Notwendiges notieren. „So, na dann werde ich jetzt gehen. Schönen Tag noch.“ Beide Antworteten nicht, da er schon längst die Tür hinter sich geschlossen hatte. Eine komische Stille entstand und als sie hochsah, sah sie Zac immer noch auf der gleichen Stelle stehen. „Ähm… setzt…. Setzt dich doch, “ begann sie nervös. Nicht nur die Tatsache dass sie keine Ahnung hatten wie sie miteinander umgehen sollten, sondern er sah mal wieder toll aus. Seine Haare waren noch etwas nass vom Duschen und standen in allen Richtungen ab. Sein weißes Hemd zeichnete perfekt seine Muskeln ab. Zac zögerte kurz, setzte sich doch dann auf den Stuhl gegenüber von Vanessa. Sie fing unsicher an zu sprechen: „Woll… Wollen wir anfangen?“ Zac nickte nur und sie lass sich die Fragen auf ihrem kleinen Block durch. „ Okay, Zac. Seit wann spielst du Basketball?“
So ging das die ganze Zeit. Vanessa war nervös, wenn sie redete und Zac gab ihr knappe Antworten. Sie schaute auch nicht mehr als nötig in die Augen, sondern ihr Blick galt ganz ihrem Block. Sie schrieb sich alles genau auf, obwohl sie schon fast alles wusste. Er war immerhin ihr bester Freund. Ja, war oder ist er immer noch?
So langsam neigte sich das “Interview“ dem Ende zu. Was sollte sie jetzt machen? Sie wusste es nicht und hoffte Zac würde irgendwas machen. „Okay, das war’s. Danke… Zac.“ Sie lächelte ihn leicht an, doch er starrte sie mit einem starren Blick an. Sie konnte keine Emotionen drin lesen. Sie schluckte. So hatte sie ihn noch nie gesehen. „Gut, dann geh ich jetzt.“ Er stand auf und ging Richtung Tür. Los Vanessa, das ist deine Chance, hallte es mal wieder in ihrem Kopf. Sie hatte Angst mit ihm zu sprechen… Andererseits… „Zac?“
~You swear you recall nothing at all
That could make you come back down
You made up your mind to leave it all behind
Now you're forced to fight it out~
Part 8
~Why do you do this to me?
Why do you do this so easily?
You make it hard to smile because
You make it hard to breathe
Why do you do this to me? ~ Secondhand Serenade - Why
Langsam drehte er sich um und sah ihr direkt in ihre Augen. In dem Moment ist all ihr Mut so schnell verschwunden, wie er gekommen war. Sie konnte nicht anders und sah im direkt in die Augen. Sie konnte sich einfach nicht von diesem wunderschönen, klaren Blau wegreißen. Ihr kam es vor wie Stunden, die sie sich nur angeschaut hatten. Nicht nur sie, sondern auch Zac löste sich nicht von ihren Augen. Es war totenstille. Keiner gab nur einen Mucks von sich und auch von draußen war nichts wahrzunehmen. „Was gibt’s?“ Zac schien sich wieder gefangen zu haben und sprach mit leiser, jedoch fester Stimme. Vanessa sah ihn immer noch an und versuchte verzweifelt nach Wörtern. Wie solle sich anfangen? Was wollte sie überhaupt noch mal? Ihr ganzes Gehirn war wie Leergefegt und sie wusste selbst gar nichts mehr. „Ich… Wir… Lass uns über gestern sprechen!“ Ihre Stimme wurde von Wort zu Wort klarer und bestimmender. Plötzlich sah er sie mit einer ernsten Miene an. „Es gibt nichts zu reden“, seine Worte waren kalt und abweisend. Sie schluckte. Sie wusste nicht, wie er sein würde, wenn sie ihn darauf ansprechen wollte, doch diese Reaktion hätte sie nicht erwartet. „Aber…,“ sie suchte nach den richtigen Wörtern… „wieso nicht? Willst du mich jetzt für immer ignorieren wegen diesem Kuss?“ „Der Kuss… der Kuss…, “ er schloss kurz die Augen und atmete tief durch, „der hatte nichts zu bedeuten, verstanden. Darum gibt es auch nichts zu bereden.“ Seine Wärme in den Augen, die er normalerweise sonst immer hatte, war verschwunden. „Aber…,“ setzte sie an, wurde jedoch von Zac unterbrochen. „Kein aber Vanessa. Lass es einfach so wie es ist und gut ist.“ Er drehte sich zur Tür um und machte sie auf. Jedoch drehte er sich noch mal zurück und flüsterte ein ganz leises „Es tut mir leid.“ Doch Vanessa nahm es nicht mehr war.
Nach einer weile hatte es Vanessa irgendwie geschafft aus der Turnhalle zu kommen. Sie war wie in Trance. Sie saß in ihrem Auto und starrte nur nach vorne, während ihr eine Träne nach der anderen kamen. War’s das jetzt? Nein, das konnte es nicht. Wegen diesem Kuss. Dieser… Argh. Am liebsten würde sie jetzt laut losschreien, tat es aber nicht. Ihr Kopf hämmerte und ihr Magen spielte verrückt. Sie konnte seinen Gedankengängen nicht folgen. Warum sprach er nicht mit ihr? Bereute er den Kuss so sehr? Würden sie nie wieder mehr Freunde sein? Nein, dass durfte auf keinen Fall passieren. Ihre Freundschaft basierte schon auf vielen Jahren, die sie auch mit Höhen und Tiefen, gemeinsam geschafft hatten. Gemeinsam! Vanessa wollte gar nicht wissen, wie es ist ohne ihn zu sein. Er war doch ihr bester Freund. So was hörte nicht auf einmal auf. Immer noch liefen ihr Tränen übers Gesicht. Sie war traurig, geschockt, fassungslos. Warum hatte dieser Mensch nur so eine Wirkung auf sie? Sie war eben verliebt. Hoffnungslos. Sie wusch sich mit einem Taschentuch über ihr Gesicht, startete den Motor, fuhr los, dass mit einem Ziel. Ashley!
Sie bemerkte jedoch nicht beim Verlassen des Parkplatzes, den Mann, der sie die ganze Zeit beobachtete. Er starte ihr hinterher und ihm verkrampfte der Magen. Noch nie, nicht mal in den schlimmen Zeiten, hatte er sie so fertig gesehen. Doch ihm ging es wahrscheinlich kein Stück besser als ihr. Er wusste nicht was er tun sollte. Doch er hoffte innerlich so sehr, doch nicht alles entgüldig zerstört zu haben.
~A phrasing that's a single tear,
Iis harder than I ever feared
And you were left feeling so alone.
Because these days aren't easy
Like they have been once before.~
Part 9
~No I can't forget this evening
Or your face as you were leaving
But I guess that's just the way
The story goes~ Mariah Carey - Without you
“Nessa, was ist passiert?” Geschockt sah Ashley auf die kleine verheulte Vanessa. „Lässt du mich rein?“ Sofort machte sie die Tür weiter auf, damit Vanessa durchgehen konnte. Sofort ging sie gerade aus ins Wohnzimmer, wobei ihr Ashley so schnell wie möglich folgte. „Was ist passiert“, fragte Ashley, immer noch sprachlos und bot ihr ein Taschentuch an, dass Vanessa annahm. „Er... ich… wieso?“ Noch nicht mal einen sinnvollen Satz konnte Vanessa unter ihren unzähligen Tränen herausbringen. Ashley merkte, dass sie jetzt im Moment nicht schaffen würde etwas zu sagen und nahm sie wortlos in den Arm. Sie konnte sich vorstellen, dass es was mit Zac zu tun hatte. Schon am Telefon merkte Ashley, dass etwas nicht stimmte. Das zusammentreffen musste wohl schlimmer gelaufen sein, als man sich vorstellen konnte.
Lange blieben die Frauen ohne ein Wort zu sagen in ihrer Umarmung. Jedoch Vanessas schluchzten konnte man hören, Ashley blieb stumm. Vanessa würde schon von selbst sagen was passiert ist. Sie wollte sie nicht drängen. Langsam löste sich Vanessa von Ashley und sah sie mit verweinten Augen an. „Er… er hat unsere Freundschaft gekündigt. Einfach so!“ Vanessa griff zum nächsten Taschentuch. „Was ist den genau passiert“, fragte Ashley mit leiser Stimme. „Am Anfang…“ wieder kamen ihr Tränen, „hatte er mich ignoriert und dann beim Interview war er so kalt. Am Ende wollte ich mit ihm reden, doch er hat total abgeblockt. Er meinte so was wie ‚der Kuss hatte nichts zu bedeuten’ dann ist er gegangen. Verstehst du. Er will nichts mehr zu tun haben. Was soll ich nur machen?“ Hilflos sah Vanessa ihre beste Freundin an. Sie wusste nicht was sie machen sollte. Sogar Ashley schien ratlos zu sein, das bemerkte sie auch. „Ist schon okay. Bring mich jetzt einfach auf andere Gedanken und morgen reden wir drüber.“ Lächelnd sah sie Ashley an, die sofort nickte. Selbst Ashley war von so einem Verhalten von Zac überrascht und wusste nicht, was sie ihr sagen sollte. Ein ‚das wird schon wieder’ kam ihr surreal vor, und unpassend. Das würde ihr kein Stück weiterhelfen. Vanessa wollte einfach nicht mehr daran nachdenken. Das Problem vor sich her wegzuschieben ist jetzt keine Lösung, aber jetzt war es die einigste, die Vanessa in den Sinn kam. Schnell holte Ashley Schokoladeneis und sie sahen sich eine Komödie an, damit beide auf andere Gedanken kommen.
***
Währendessen lief Zac am See entlang. Er machte das öfters, um Nachzudenken und einen freien Kopf zu bekommen. Nach heute war das auf jeden Fall nötig. Er wusste nicht wieso er so reagiert hatte, sie wollte doch mit ihm reden. Doch Zac schien es das Beste alles Totzuschweigen. Er war so ein Idiot. In Gedanken merkte er nicht, wie jemand neben ihm lief. Ein kleiner Blick nach rechts und er sah eine Afro-Frisur. Natürlich war es Corbin, der anscheinend schwer das Tempo von seinem Freund stand halten konnte. „Was ist den los?“ Zac verlangsamerte sein Tempo und blieb stehen. Irritiert sah Corbin auf seinen Kumpel, der nur mit leerem Blick auf den See blickte. „Ich hab alles Kaputt gemacht!“ Er sah Corbin an und er verstand, dass er auf Vanessa ansprach. Er hatte ihm alles am Telefon erzählt, da Corbin der war, der sie am Abend gestört hatte. „Wieso sagst du ihr einfach nicht was Sache ist? Ihr verletzt euch doch nur die ganze Zeit selber. Für nichts und wieder nichts!“ Langsam ging es ihm auf die Nerven, dass seine zwei besten Freunde es nicht auf die Reihe bekamen. Für ihn waren sie schon seit Jahren, eigentlich für so ziemlich jeden den sie kannten, das Traumpaar. „Nein, das… geht nicht.“ „Was hindert dich daran? Hat das war mit…“ „Nein“, fuhr Zac energisch dazwischen. Er wusste ganz genau, dass er auf Kate anspielte. „Natürlich nicht“, murmelte Corbin vor sich hin. „Ach, lass mich doch einfach.“ Zac drehte sich und ging. Ratlos. Hilflos. Keine Ahnung, was er jetzt machen sollte.
~You always smile but in your eyes
Your sorrow shows
Yes it shows~
Part 10
~I don’t wanna feel the pain
What good would it do me now
I’ll get it all figured out
When I’m out from under~ Britney Spears - Out from Under
„Hahahaha, guter Witz. Nun sag schon: Hast du dir überlegt, was du morgen anziehen willst?“ „Ashley, das war kein Witz! Ich werde morgen nicht zu Corbins Geburtstagsparty gehen, “ sagte Vanessa. „Und wieso bitte nicht?, fragte Ashley verständnislos. „Weil Zac auch da sein könnte, und… Ach keine Ahnung!“ Frustriert ließ sich Vanessa auf ihr Sofa nieder. „Was ist den das Problem?“ Ashley setzte sich neben sie und sah sie an: „Wieso willst du den jetzt ihm aus dem Weg gehen?“ „Weil es nichts bringt. Er will nichts mehr mit mir zu tun haben, dass hat er mir gestern klipp und klar zum verstehen gegeben.“ „Hat er gesagt wieso?“ „Nein“, sagte Vanessa traurig und sah zu Boden. Sie wusste doch selbst gar nicht was los ist, und wieso er plötzlich nichts mehr von ihr wissen will. „Na dann ist es doch ganz einfach. Ich wusste es! Für mich war es ja immer klar, aber…“ Weiter konnte sie nicht sprechen, da sie unterbrochen wurde: „Wovon zum Teufel redest du?“ „Na er steht auf dich! Das passt doch alles zusammen, “ sagte Ash grinsend. „Nein, “ schrie sie beinahe, „er steht nicht auf mich! Wieso sollte er auch?“ „Wieso denn nicht?, “ hielt Ashley dagegen. „Und wieso doch?“ Kurz verdrehte ihre beste Freundin die Augen. „Okay, hör zu. Ich will mich jetzt nicht mit dir streiten, wieso er auf dich stehen sollte und wieso nicht. Wir, genauer gesagt, du solltest mal herausfinden, wieso er so abweisend ist. Und wetten ihr seid spätestens auf Corbins Party dann zusammen. Es würde aber nicht funktionieren, wenn du nicht hingehen würdest. Das ist wahrscheinlich der wichtigste Abend deine jetzigen Lebens.“ Ashley hatte schon immer einen Drang zum übertreiben, dachte sich Vanessa. „Ach komm Ash. Du übertreibst. Wieso soll ich da hingehen? Um wieder von ihm kalt abgewiesen zu werden? Höchstwahrscheinlich flirtet er da mit irgendwelchen Weibern, und dass will ich ganz bestimmt nicht mitsehen.“ Ashley nahm Vanessa in den Arm. Leise begann sie zu sprechen: „So geht das doch nicht weiter. Wir kennen uns jetzt schon alle so lange. Ich werde ganz bestimmt nicht weiter zulassen, wie ihr euch weiter verletzt.“ „Ich will doch mit ihm reden, doch er blockt immer ab“, protestierte Vanessa, ebenso leise, dagegen. „Na dann ergreif doch die Initiative. Morgen brezelst du dich richtig auf und dann fängst du ihn auf der Party ab.“ Leise kicherte sie, was auch Vanessa etwas zum Lächeln brachte. Wie nervig sie auch manchmal war, so konnte sie Vanessa immer sein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Fest nahm sie Ashley in den Arm. „Heißt das, du gehst morgen auf Corbins Party?, “ fragte Ash, nachdem sie sich wieder gelöst hatten. „Ich… ich weiß es nicht. Ich hab Angst.“ „Angst wovor? Versuch es doch wenigstens, “ versuchte Ashley sie zu überzeugen, „willst du dir vielleicht später Vorwürfe machen, dass du es nicht mal Versucht hast? Bitte, denk dran, was es möglicherweise verändern könnte. Stell dir vor er liebt dich, und du gehst hin, redest mit ihm, und dann seit ihr zusammen. Das ist doch, was du willst. Aber wenn du da nicht hingehst, würdest du deine Chance verpassen!“ Vanessa schien zu überlegen, und traf schlussendlich einen Entschluss.
***
„Das ist doch wohl nicht dein Ernst“, schrie Corbin fast ins Telefon. „Doch, eigentlich schon. Hör zu, sie wird auch morgen bei deiner Feier sein.“ „Hast du etwas Angst vor ihr oder was?“ Anscheinend machte sich sein bester Freund über Zac Lustig. „Nein, quatsch. Nur, ich will ihr nicht wieder wehtun, “ antwortete Zac traurig. „Du weißt schon, dass nur du dran schuld bist. Sag ihr doch endlich mal die Wahrheit! So geht das doch mit euch beiden nicht weiter. Langsam nervt es echt, dass ihr es nicht auf die Reihe bekommt, endlich zusammen zu kommen. Du liebst sie und sie liebt dich. Und du bist ein Idiot!“ „Na danke“, sagte Zac ironisch. „Was ist also dein Problem“, Corbin war sichtlich genervt. Nicht von seinem Freund, sondern das er es sich kompliziertet macht, obwohl es doch so einfach sein kann. „Du wirst morgen zu meiner Party kommen und du wirst auch der sein, der Vanessa zur Rede stellt und du wirst auch der sein, der am Ende des Abends mit ihr zusammen ist und mir am Ende dankt. Wenn du morgen nicht da bist, kann es sein, dass du deine Chance für immer verspielt hast. Kann ja sein, dass sie einen Typen da kennen lernt. Und wenn du so unfreundlich und abweisend zu ihr bist kommt sie mit dem Typen zusammen, versucht dich zu vergessen, dann heiraten die und du wirst einsam und voller Trauer alleine versauern. Such es dir aus. Ich persönlich würde die erste Variante nehmen. Also komm morgen! Tschüss.“ Nicht nur, dass sein bester Kumpel auf einmal so viel redet, sondern auch sein plötzliches auflegen wunderte ihn. Gedankenverloren spielte er mit seinem Handy und dachte nach. Vielleicht sollte er wirklich morgen dort hin gehen. Wenigstens konnte ihm dann keiner Vorwerfen nicht versucht zu haben.
~And part of me still believes
When you ay you’re gonna stick around
And part of me still believes
We can find a way to work it out~
Part 11
~I was young but I wasn't naive
I watched helpless as you turned around to leave
And still I have the pain I have to carry
A past so deep that even you could not bury if you tried~ Lifehouse - Blind (Acoustic)
“Ich werde noch verrückt!” Seufzend lies sich Vanessa auf den Stuhl nieder. „Ich mache mir pausenlos über Zac und den ganzen Mist Gedanken. Ist das normal? Mit mir stimmt doch was nicht. Ach, Helf mir.“ Ashley setzte sich gegenüber sie und sah zu der verzweifelten Vanessa hin. „Wieso machst du dich so verrückt?“ Sie machte eine hilflose Geste und sah zu ihrer Besten Freundin. „Ich weiß doch auch nicht. Ich will einfach nur, dass das ganze aufhört. Alles nur wegen diesem dummen Kuss!“ „Denn du genossen hast.“ „Der alles zerstört hat!“
Ashley rutschte einen Platz neben ihr und sah sie an. „Jetzt hör auf. Durch das ganze Denken machst du dich doch selbst verrückt. Lass es doch einmal auf dich zukommen.“ Tränen bildeten sich in Vanessas Augen. „Aber… was ist wenn wir nie wieder miteinander so wie früher umgehen können? Ich hab Angst… Angst ihn zu verlieren. Kennen tu ich ihn doch schon praktisch mein Leben lang. Ihn zu verlieren, das könnte ich nicht.“ „Und das wirst du auch nicht.“ „Und wieso bist du dir da so sicher?“ Auch wenn die Worte von Ashley ihr gut taten war sie nicht überzeugt. „Ich hab es im Gefühl. Und du weißt ja, mein Gefühl täuscht mich nie.“ Vanessa lächelte sie an und fiel ihr dankbar um den Hals. „Du bist die Beste. Danke für alles. Ich liebe dich.“ „So kleine, und wenn wir uns jetzt nicht fertig machen fängt die Party ohne uns an.“ Lachend lösten sie sich voneinander und gingen in Richtung Kleiderschrank. „Ach, Nessa? Ich liebe dich auch, “ sagte sie lächelnd und Arm in Arm machten sie sich auf zum Kleiderschrank.
Nach fünf Stunden Klamottenaussuchen, Duschen, Schminken und was sonst noch nötig war, waren beide Frauen fertig. Vanessa trug ein dunkles, mittellanges Kleid entschieden. Ihre Haare hatte sie hochgesteckt, von der sie einige Locken wild rausgezupft hat. Ashley dagegen hatte ein gelbes Sommerkleid an. Ihre Haare hatte sie geglättet und lagen samt an ihren Schultern.
„Wie spät ist es“, rief Ashley Nessa zu, da sie gerade dabei war ihr Handy zu suchen. „Warte…,“ Vanessa ging schnell in die Küche und sah auf die Uhr, die an der Wand hing. „Es ist kurz vor acht. Seine Geburtstagsparty müsste soeben begonnen haben. Wir könnten jetzt also theoretisch los.“ Ein Freudenschrei von Ashley war zu hören, die anscheinend ihr Handy gefunden hatte. „Ja, klar. Scott wollte uns abholen.“ Sie wurde hellhörig. „Ach… also du und Scott oder was?“ Verlegen sah ihre beste Freundin zur Seite. „Ich weiß nicht. Er ist süß und supernett. Ach, mal gucken. Ich ruf ihn mal an, damit er kommen soll, okay?“ Schnell nickte sie und Ash verschwand in der Küche.
„So, er wird in ungefähr fünfzehn Minuten da sein“, ertönte Ashleys Stimme. Vanessa hingegen blieb stumm auf dem Sofa sitzen und sah in Gedanken versunken starr nach vorne. „Was ist den los?“ Ash setzte sich besorgt neben ihr. „Machst du dir wieder Gedanken wegen Zac?“ Langsam nickte sie. „Es tut mir leid, Ashley. Ich weiß ich nerve dich damit, aber ich kann nicht anders. Ich hab Angst.“ „Du nervst mich doch gar nicht. Du kannst immer zu mir kommen wenn was ist, und ich kann das auch bei dir. Du bist meine beste Freundin. Ich kann dich ja verstehen, aber ich finde deine Angst unberechtigt. Glaub mir, ihr werdet irgendwann mal ein paar. Ich fühle es.“ Lächelnd lehnte sich Vanessa an sie und sagte nichts.
Der Club, in dem Corbin seinen Geburtstag feiert war bis zum Rand voll. Die Leute, die noch draußen standen würden wahrscheinlich keinen Platz mehr bekommen. Da Vanessa, Ashley und Scott freunde von dem Geburtstagskind waren hatten, waren sie sozusagen “VIP“. „Siehst du irgendwo Corbin?“ Es war so laut, dass Ashley ihr ins Ohr schreien musste, damit sie irgendwas verstand. Sie sah sich um. Unten war die Tanzfläche, wo schon viele Leute sich versammelt hatten und tanzten. Darüber war ein Vip-Bereich für Corbin und seine Freunde, wo auch schon eine Menge los war. Doch nirgends sah sie Corbin. Sie beugte sich zu Ashley und sagte ihr: „Keine Ahnung. Lass uns mal im Vip Bereich nachgucken.“ Ihre beste Freundin nickte und mit Scott gingen die drei zu dem Abgetrennten Bereich.
Viele Bekannte Gesichter erschienen dort und hier mal da begrüßten sie ein paar Leute. „Man sind das viele.“ Da es hier um einiges ruhiger, aber trotzdem die Musik laut genug zu hören war, mussten sie nicht so schreien. „Da ist Corbin!“ Scott zeigte nach ganz hinten, wo er sich gerade mit einigen Frauen zu amüsieren schien. „Typisch“, sagten beide Frauen gleichzeitig und machten sich auf den Weg zu ihm. „Happy Birthday, Corbi. “ Vanessa umarmte ihn und Corbin raunte ihr zu: „Wehe du nennst mich noch einmal so in der Öffentlichkeit.“ Sie fing an zu lachen und auch er musste grinsen. „Hier für dich.“ Sie hielt ihm das Geschenk hin und meinte noch zwinkernd: „Was für deine Haare.“
Nachdem auch Ashley und Scott ihm gratuliert hatten, wollten sie sich zu dem Tisch hinzusetzten, in der sich Corbin platziert hatte. Doch als sich Vanessa hinsetzten wollte bemerkte sie Zac. Er saß da und sah einfach nur zu ihr. Mal wieder sah er wundervoll aus mit seinem schwarzen Hemd und seinen Haaren, die einfach nur wild in möglichen Richtungen abstanden. Sie schluckte und nahm den Blick von ihm. Na das kann eine Nacht werden, dachte sie sich und versuchte den Gedanken an Zac zu verdrängen.
~After all this time
I never thought we'd be here
Never thought we'd be here
When my love for you was blind
But I couldn't make you see it
Couldn't make you see it
That I loved you more than you'll ever know
A part of me died when I let you go~
Part 12
~ So I say a little prayer
And hope my dreams will take me there
Where the skies are blue
To see you once again, my love
Overseas from coast to coast
To find the place I love the most
Where the fields are green
To see you once again, my love~ Westlife - My love
„Entschuldigt mich bitte.“ Schnell stand Vanessa auf, entfernte sich von dem Tisch wo all ihre Freunde saßen, schlängelte sich durch die vielen Leute, die überall im Weg standen und ging schnurstracks auf die Damentoilette zu. Endlich angekommen lehnte sie sich ans Waschbecken und atmete tief durch. In dem Raum war keiner, außer sie.
Alles lief bis jetzt schrecklich. Klar, alle amüsierten sich und hatten Spaß, doch sie konnte nicht feiern, wenn sie die ganze Zeit von Zac beobachtet wurde. Naja, zumindest dachte sie es. Immer wenn sie zu ihm guckte, oder eigentlich zu den Leuten die in seiner Blickrichtung saßen und sprachen, sah er sofort von ihrer Richtung weg. Wahrscheinlich hatte sie sich das alles nur eingebildet. Sie sollte sich dringend einen Termin bei einer Therapeutin geben lassen. So schnell wie möglich!
„Vanessa? Ist alles okay?“ Als sie sich nach hinten zu dem Eingang drehte, erkannt sie Ashley, die sofort zu ihr hinging. „Was ist den los“, fragte sie. „Ich halt das nicht mehr aus. Das mit Zac… Es ist so unerträglich.“ Ihr wurde schlecht. Das alles, was in den letzten Tagen passiert war, hat sie so aus der Bahn geworfen. „Das wird schon wieder“, sagte Ashley leise und nahm Vanessa in den Arm. „Was hat er den genau gemacht?“ Sie sah wieder Ash an: „Er guckt ständig zu mir… oder zumindest glaub ich das. Und immer wenn ich in seine Richtung gucke, schaut er weg. Ich drehe wirklich durch!“
Vanessa fächerte sie sich mit den Händen Luft zu und sprach weiter: „Es war ein Fehler hier her gekommen zu sein. Klar, was hatte ich den bitte erwartet? Das wir, wie in einem X-Beliebigen Liebesfilm, zusammenkommen? Ashley, lass uns bitte gehen.“ Flehend sah sie zu ihr.
„Was?“ Ashley ließ von Vanessa ab. „Das dümmste was du jetzt machen könntest wäre zu gehen! Lass uns noch etwas hierbleiben. Vielleicht kriegt sich dieser Idiot ein und entschuldigt sich bei dir und dann…“ „Okay“, lachend unterbrach sie ihre Freundin, „deine Theorien kenn ich schon, danke.“ Ashley lachte mit ihr: „Okay, okay. Ich meins aber ernst. Lass uns noch ein bisschen hier bleiben. Mal gucken, es könnte ja ein Wunder geschehen.“
„Na gut… Aber ich denke ich bleib nicht mehr so lange. Bin schon ein wenig müde.“ „Ui, danke.“ Grinsend fiel sie Vanessa um den Hals.
„Vanny? Würdest du mich loslassen, damit ich mein Make-up checken kann?“ Lachend ließ sie von Ashley ab. „Aber klar doch.“
„Lass uns gleich zu Bar gehen. Ich hab Durst.“ Vanessa sah hin zu Ashley, die sich gerade ihren Lipgloss auffrischte. „Ach, und wegen was noch?“ Sie wurde leicht rot: „Ich weiß nicht was du meinst“, beharrte Ashley drauf.
„Ich kenn dich doch. Entweder ist da ein süßer T… Oh, jetzt versteh ich.“ Grinsend guckte Vanessa Ashley an. „Ach und was bitte schön, Frau Neunmalklug?“ „Scott ist an der Bar, oder?“ „Ja… Ich hab gesehen, als ich auf den Weg zu dir war, das er zur Bar gegangen ist. Und wenn wir so weiter reden ist er eh nicht mehr da.“ „Oh, na dann… Worauf warten wir noch?“
Lachend gingen beide aus der Damentoilette raus und in Richtung bar, doch als Vanessa sah, mit wem Scott da saß drehte sie sich um und ging prompt die andere Richtung lang.
„Was soll das Vany? Was ist den los?“ Ashley war ihr hinter gerannt. „Oh, was los ist“, sagte Vanessa laut, damit es Ashley wegen der lauten Musik hören konnte, aufgebracht: „Wieso sitzt Zac da? Das wusstest du doch. Gibs zu!“ „Nein, ich schwöre dir! Ich hab Zac gar nicht gesehen. Wahrscheinlich ist er später gekommen, als ich schon bei dir war.“ Sie atmete tief ein und wieder aus. Es klang logisch, aber es war trotzdem komisch. Geben Therapeuten bei einem Notfall auch nachts Termine?
„Okay, “ sagte Vanessa langsam und atmete aus, „ich glaube dir. Tschuldigung.“ „Kein Problem. Aber gehen wir trotzdem jetzt zur Bar?“ Musste das sein? Als sie in Ashley´s Gesichte sah, lag die Antwort schon auf der Hand. – Ja!
Langsam nähert sie sich zu der Bar, wo die beiden Männer sich mit einem Bier niedergelassen hatten und sich unterhielten. Vanessa war nicht wohl dabei. Sie wollte einfach nur weg. Aber jetzt war es zu spät.
„Na ihr beiden!“ Ashley setzte sich neben Zac, der gegenüber von Zac saß. Da noch bei Scott, gegenüber von Zac, noch ein Platz war, setzt sie sich entschlossen hin. Er guckte sie noch nicht mal an, er spielte die ganze Zeit mit seinem Glas herum.
Die vier saßen eine Weile zusammen. Ashley und Scott redeten die ganze Zeit lautstark lachend miteinander, während Zac und Vanessa nicht mal wagten ihren Blick heben. Ein paar Mal sagte sie etwas, jedoch Zac blieb stumm.
Auf einmal standen Ashley und Scott auf. „Wo wollt ihr hin“, fragte Vanessa irritiert. „Wir gehen tanzen“, sagte Scott schlicht, worauf sie Ashley einen tötenden Blick zuwarf. Sie jedoch zuckte entschuldigend mit den Schultern und folgte Scott. Wie konnte sie jetzt einfach gehen? Fassungslos sah sie ihnen nach, und dann zu Zac. Der jedoch immer noch auf sein Glas guckte und seinen Gedanken nachging. Na das kann ja noch was werden.
~ And oh my love
I'm holding on forever
Reaching for a love that seem so far~
Kapitel 13
~Maybe I should've seen the signs, should've read the writing on the wall.
And realized by the distance in your eyes that I would be the one to fall.
No matter what you say, I still can't believe
That you would walk away.
It don't make sense to me. ~ Taylor Swift - a perfectly good Heart.
Keiner von beiden sagte ein Wort. Zac starrte immer noch wie fasziniert auf sein Glas und Vanessa traute sich nicht. Wobei sie auch nicht wusste was sie sagen sollte. Solle sie gleich den Kuss ansprechen, oder über belanglose Dinge quatschen? Ne, beim Kuss würde er bestimmt schon wieder die Flucht ergreifen und über was sollte sie den schon mit ihm reden?
Alles schien sinnlos zu sein. Sie wusste einfach nicht über was und wie sie mit ihm sprechen sollte. Zu groß war die Angst, dass er wieder weglaufen würde. Vanessa war unsicher. Wollte Zac anscheinend gar nicht mehr mit ihr reden. Aber wieso? Sie konnte es sich einfach nicht erklären.
Es war doch nur ein Kuss. Ein unbedeutender. Nicht für Vanessa, aber ganz sicher für Zac, dessen war sie sich im Klaren. Vanessa war ja diejenige, die in ihn verliebt ist. Aber man konnte doch über solche dinge reden. Schließlich waren sie beste Freunde und diese Distanz tat Vanessa einfach nur weh.
Ihr Blick glitt durch die tanzende Menge. In der ganzen Meute entdeckte sie Ashley, die mit Scott tanzte und anscheinend spaß hatte. Eine Weile guckte sie den beiden zu und merkte auch den bösen Blick, den Ashley ihr zuwarf, als sie sah, dass Vanessa und Zac immer noch nicht redeten. Vanessa machte nur eine kurze, hilflose Miene.
Sollte sie wieder versuchen mit ihm zu reden? Möglicherweise war er auch bereit mit ihr zu reden und alles würde wieder gut werden…So würde sie es sich erhoffen. Vanessa wollte ihren besten Freund nicht verlieren. Auch wenn sie dann weiterhin unglücklich verliebt wäre, ist das Millionen Mal besser, als das er sie ignoriert.
Vanessa guckte unauffällig Zac an, der immer noch unbeteidigt auf sein halb-volles Glas guckte. Noch war nichts vorbei!
„Zac“, begann sie unbeholfen, „wieso ignorierst du mich?“ Schon fast verzweifelt sah sie ihn an, der immer noch auf sein Glas starrte, jedoch horchte er auf. „Wieso bist du seit dem Kuss so komisch und redest nicht mehr mit mir?“ Immer noch keine Reaktion von ihm. Es wirkte, als ob ihm das egal wäre. Ganz gleich, ob er damit ihre Gefühle verletzte oder nicht. Ganz egal, ob ihre Freundschaft damit kaputt gehen würde oder nicht.
Er zuckte mit den Schultern. Anscheinend hatte er wirklich nichts mehr zu sagen. Wieso war sie Zac plötzlich so egal geworden?
„Bin ich dir etwa nicht mehr wichtig, oder was ist los?“ Sie hatte Tränen in den Augen. Warum redete er nicht mit ihr. Ein einfaches: ‚Der Kuss war ein Fehler!’ würde reichen. Auch wenn ihr das wehtun würde wäre alles besser, als dass er nichts sagte und ihr das Gefühl gab, sie sei ihm nicht mehr wichtig.
Nun schaute Zac auf. Er schien traurig zu sein, irgendwas war in seinem Gesicht, was sie nicht deuten konnte. Würde er jetzt die Freundschaft, wegen was auch immer, kündigen?
„Ich weiß es nicht“, sagte er etwas leiser und Vanessa hatte Probleme ihn richtig zu verstehen, da die Musik Ohrenbetäubend laut war. Sie waren ja an der Bar und nicht in Corbins Extra-Lounge.
Vanessa schaute ihm in seine Augen. Sie war immer wieder aufs Neue von diesem Blau fasziniert, doch sie riss sich zusammen. „Okay… Können wir vielleicht rausgehen um dort in Ruhe über alles zu reden? Hier ist es viel zu laut!“ Er sah sie an und nickte.
Vor dem Club war auch viel los. Alle wollten auf die Party, doch so einige wurden nicht reingelassen und dessen Frust ließen sie an den Bodygards aus, in dem sie sie anschrien oder sonstiges taten.
Vanessa und Zac gingen schweigend ein Stück weiter. Weg von dem Club. Weg von dem Lärm. Weg von all dem. Die Nacht war angenehm still und je weiter sie gingen, desto stiller wurde es.
Nach einer Weile der unerträglichen stille räusperte sich Zac. „Also, du wolltest mit mir reden? Dann red!“ Er redete so gestellt abweisend. Vielleicht war es ihm doch nicht egal?
„Wieso willst du nicht mit mir reden? Wieso ignorierst du mich die ganze Zeit? Nur wegen diesem Kuss? Bitte rede mit mir! Ich bin doch deine beste Freundin, Zac. Wir kriegen das doch wieder hin!“ Länger schweigen konnte sie nicht. Nun lag es an ihm. Sie betete innerlich, dass heute endlich alles gesagt wird, was bis jetzt ungesprochen blieb.
Doch er schwieg. Sie hatte auch nicht den Eindruck, als ob er was sagen wollte. Zac schaute einfach nach geradeaus.
„Nun sag doch mal was!“ Vanessa bleibt stehen und sah ihn wütend an. Ja, sie war wütend. Sie verstand das ganze Tam-Tam, was er da veranstaltete, einfach nicht. Auch er blieb stehen und sah sie an. Nun begann auch er zu reden:
„Es tut mir leid, Vanessa, wirklich. Aber…“ Zac sprach nicht weiter. Anscheinend wusste er nicht was er sagen sollte.
Vanessa raufte sich ihre Haare. Das konnte einfach nicht so weiter gehen. Was war sein Problem? „Zac, bitte rede doch endlich mit mir!” Doch anstatt was zu sagen ging Zac zu ihr und küsste sie.
~Why would you wanna break a perfectly good heart?
Why would you wanna take our love and tear it all apart, now?
Why would you wanna make the very first scar?
Why would you wanna break a perfectly good heart? ~
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vanessa88
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wow total toll deine erste
Gast
anonymous user
Verfasst am:
20.02.10 - 16:03
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
wow
total toll
deine erste Story?
Kann ich mir kaum vorstellen!!
Schnell weiter machen.
Und Bescheid geben.
dankeschön. :) sonst noch
vanessa_zac_zan...
Verfasst am:
20.02.10 - 17:15
Mitglied seit:
2 Jahre 32 Wochen
Ranking:
dankeschön. :)
sonst noch jemand?
"There are multiple sides to all of us. Who we are and who we might be if we follow our dreams." - Miley Cyrus ♥
so schlecht? :(
vanessa_zac_zan...
Verfasst am:
20.02.10 - 23:14
Mitglied seit:
2 Jahre 32 Wochen
Ranking:
so schlecht? :(
"There are multiple sides to all of us. Who we are and who we might be if we follow our dreams." - Miley Cyrus ♥
Toll. Bitte Bescheid. ♥
Gast
anonymous user
Verfasst am:
20.02.10 - 23:29
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
Toll.
Bitte Bescheid.
♥ Lia
Toller Prolog. Sehr schön
SimplePlan-Freak
Verfasst am:
20.02.10 - 23:58
Mitglied seit:
3 Jahre 35 Wochen
Ranking:
Toller Prolog. Sehr schön geschrieben. :)
Sag mir bitte auch Bescheid. :)
Liebe Grüße, Alex. ♥
Do you feel like you've lost everything you can lose?
This is it, can you hear me?
When you cry do your tears ever chill up the room?
Calling out in a
moment of need.hi
Gast
anonymous user
Verfasst am:
21.02.10 - 00:15
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
wow das war super
sag mir bitte bescheid
part 1. :b
vanessa_zac_zan...
Verfasst am:
23.02.10 - 15:46
Mitglied seit:
2 Jahre 32 Wochen
Ranking:
part 1. :b
"There are multiple sides to all of us. Who we are and who we might be if we follow our dreams." - Miley Cyrus ♥
hi
Gast
anonymous user
Verfasst am:
23.02.10 - 18:05
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
super gemacht!!
Tolles erstes Kapitel.
SimplePlan-Freak
Verfasst am:
23.02.10 - 20:10
Mitglied seit:
3 Jahre 35 Wochen
Ranking:
Tolles erstes Kapitel. :)
Mach schnell weiter und danke fürs Bescheid sagen. ;)
Liebe Grüße. ♥
Do you feel like you've lost everything you can lose?
This is it, can you hear me?
When you cry do your tears ever chill up the room?
Calling out in a
moment of need.part 2. :D
vanessa_zac_zan...
Verfasst am:
27.02.10 - 13:13
Mitglied seit:
2 Jahre 32 Wochen
Ranking:
part 2. :D
"There are multiple sides to all of us. Who we are and who we might be if we follow our dreams." - Miley Cyrus ♥