Texel - Wenn die Meeresbrise durch meine Haare weht. » Cover, Trailer & Titelsong

 

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Prolog
Ich lehnte mich an den roten Leuchtturm und sog die salzige Meerluft ein. Als Kind war ich mit meinen Eltern und meiner Schwester oft hier gewesen. Wir hatten in den Dünen fangen gespielt oder Garnelen in den warmen Prilen gefangen. Ich hatte mir niemals Sorgen machen müssen. Es war alles so einfach. Die einzigen Entscheidungen, die ich treffen musste waren welches Eis ich heute wohl essen oder welches Förmchen ich als nächstes benutzen würde. Ich hatte lächerliche Probleme, die man als Kind nun mal halt.
Aber Zeiten ändern sich. Man selbst ändert sich. Alles änders sich. Es bleibt nichts so, wie man es gewohnt ist. Auch wenn man es sich so sehr wünscht.
Der Wind blies in mein Gesicht. Es war eine kalte, stehende Brise und ich vergrub mein Gesicht im Kragen meiner Jacke. Ich wollte einfach nur meine Kindheit zurück.

Kapitel 1
»Vanessa, ich bitte dich, sei doch mal vernünftig.«, meine Mutter nahm meine Hand.
Ich entriss mich ihrem Griff. »Nein, nein, ich will nicht mehr vernünftig sein. Ich will nicht mehr das brave, kleine Vorzeigemädchen sein. Ich werde nicht schon wieder mit dir umziehen. Ich kann und will das nicht mehr!«, wütend schleuderte ich meine Zimmertür zu und schmiss willkürlich Klamotten in meine Reisetasche.
Seid dem Tod meines Vaters vor ca. 4 Jahren hatte sich alles geändert. Meine Mutter konnte kaum länger als 5 Monate an einem Ort verweilen.Und sie selbst hatte sich extrem verändert. Früher sprach ich viel mit ihr. Ganz offen und ehrlich. Doch seitdem mein Vater verstorben war interessierte sie sich kaum noch für mich. Es tat weh. Sehr weh.
Ich griff mein Portmonai, um zu checken wie viel Geld ich noch hatte. Es war nicht besonders viel, doch auf meinem Konto hatte sich einiges angesammelt. Eigentlich sparte ich für mein Studium, aber momentan gab es wichtigeres.
Ich raste in den Keller und ignorierte meine Mutter gekonnt. Dort stopfte ich mir Essen und Trinken in meine Tasche. Meine Entschluss stand fest. Ich würde hier nicht mehr bleiben. Ich wollte hier nicht mehr bleiben. Ich kritzelte ein paar Zeilen für meine kleine Schwester auf ein Blatt und legte es ihr auf den Schreibtisch. Von wegen ich hätte sie lieb und ich würde sie nie vergessen und so Standartsätze halt.
Ich rannte mit meinen zwei vollen Taschen nach unten und schmiss sie in mein Auto. Es war alt und ich betete, dass es nicht mitten auf der Autobahn ausfallen würde. Meine Mutter kam die Haustür rausgestürmt. »Was tust du da?«, ungläubig sah sie mich an.
»Ich habe dir gesagt, ich werde nicht mit dir umziehen. Und ich werde auch nicht länger hier bleiben.«, ohne sie eines Blickes zu würden, brauste ich an ihr vorbei zurück ins Haus, um meine anderen drei Paar Schuhe zu holen.
»Vanessa, du kannst doch nicht gehen. Tu mir das nicht an.«, sie packte mich beim Handgelenk, als ich wieder zum Auto gehen wollte. Ihr Gesicht war angespannt und ihre Augen rot und nass. »Bitte, ich liebe dich.«, hauchte sie.
Ich schüttelte nur den Kopf und setze mich schnell hinters Steuer. Im Rückspiegel sah ich, wie sie mir weinend hinterher rannte, während ich davon fuhr. Und dann brach sie laut schlurzend zusammen.
Ich versuchte meine Tränen weg zu blinzeln. Ich hätte ja niemals gedacht, dass ich sie so verletzten sein würde.
Kaum 10 Minuten später klingelte mein Handy, doch ich hob nicht ab. Ich wusste, dass es meine Mutter war, ohne überhaupt auf das Display zu gucken. Ich drehte einfach nur die Musik laut und raste über die Autobahn.

Es wurde bereits dunkel, als ich auf die Fähre fuhr. Ich hatte das Fenster vorher herunter gekurbelt und die frische Meeresluft strömte in meine Lungen. Es tat so gut. Ich hätte stundenlang dort stehen können. Eine Träne bahnte sich langsam meine Wange hinunter.
Auf der Fähre angelangt stieg ich aus und betrat das Außendeck. Die Möwen über mir kreischten. Die Leute um mich herum fütterten sie. Das hatte mein Vater damals auch immer getan. Ich weiß nicht, wie oft er gebissen wurde und immer hatte ich ihn dafür ausgelacht. Doch selbst getraut die Möwen zu füttern, hatte ich mich natürlich nicht. Ich sah glückliche Familien auf den Bänken sitzen und Kinder, die die Wellen durch das Geländer hindurch beobachteten. Es war wie damals. Wie bei uns.

Kapitel 2
Wieder auf festem Boden angekommen suchte ich mir einen Parkplatz und stieg erst einmal aus dem Wagen. Der Wind war kräftig und ich schlang die Arme um meinen Körper, um nicht zu frieren. Ich liebte diesen Geruch, der in der Luft lag. Er roch salzig, frisch und nach Freiheit.
Irgendwann stieg ich wieder in mein Auto, um mir ein Hotel zu suchen. Ich fuhr an den gewohnten Orten vorbei und wieder konnte ich die Tränen nicht unterdrücken. Der Hafen, die Deiche, die Schafe, das Wattmeer, selbst die Straßen brachten Erinnerungen in mir hoch.
Ich fuhr weiter nach De Cocksdorp, um mir ein Hotelzimmer zu nehmen. Nur vorrübergehend natürlich. Die Frau an der Rezeption begrüßte mich freundlich, doch musste mir, ich darf zitieren, mit Bedauern mitteilen, dass sie voll waren. Texel war teuer. Es war das einzige Hotel, was für mich in Frage kam. Ich fuhr weiter nach De Krim. Fuhr an dem kleinen Reiterhof vorbei, auf dem ich früher immer Reitstunden genommen hatte. Ich hielt kurz an und stieg aus. Eigentlich hatten sie schon zu, doch ich konnte der Versuchung nicht wiederstehen und stieg über das locker gespannte Seil der Einfahrt. Die Pferde standen noch nicht in ihren Ställen, sondern vorne bei den Futtertrögen. Es hatte sich nicht verändert. Sie standen immer noch unangebunden da und blickten liebevoll in der Gegend herum.
»Naman!«, ich ging lächelnd auf das große, schwarze Pferd zu. »Du bist ja immer noch hier.«, sanft schreichelte ich ihn zwischen den Augen. Er stubste mich mit seinem großes Kopf an, sodass ich zurücktaumelte. »Das hast du damals schon immer gemacht.«, meinte ich und küsste seine Nase.
»Er scheint Sie zu mögen.«
Ich wirbelte herum. »Ich, es tut mir Leid, dass ich trotz des Seils hier bin.«, Naman stieß mir in den Rücken und ich machte unfreiwillig einen Stritt auf den Mann zu.
Der Mann ging nicht auf meine Entschuldigung ein, sondern trat neben mich und klopfte Naman am Hals. »Sie kennen dieses Pferd?!«
»Ich hab damals immer auf ihm geritten. Das heißt, mehr oder weniger geritten.«, ich lachte kurz auf. Reiten konnte man das früher wirklich nicht nennen. Die ausgebildeten Pferde kannten den Weg genau, wussten genau, wann sie antraben mussten und wann wieder durchparieren. Wir Kinder hatten einfach nur die Aufgabe im Sattel sitzen zu bleiben. Was mich damals schon genug Nerven gekostet hatte.
»Was hat Sie hierher zurück verschlagen?«
»Ach wissen Sie, Texel ist einfach mein Zuhause.«, ich weiß nicht wieso, aber ich war froh jemanden gefunden zu haben, mit dem ich Deutsch sprechen konnte. »Was tun Sie hier, wenn ich fragen darf?«
»Ich bin hier sozusagen angestellt. Ich kümmer mich um die Pferde, die Ziegen, den Hund, um den ganzen Hof einfach.«
Ich nickte und wandte mich wieder Naman zu.
»Und wo wohnen Sie?«
Ich zögerte kurz. »Ehm, ich bin noch auf der Suche. Wissen Sie, der Trip war ziemlich spontan und ich hatte nicht daran gedacht, dass die Hotels zu den Ferienzeiten alle ausgebucht sein könnten.«
»Unser Gästezimmer ist noch frei, wenn Sie Interesse hätte. Und sie könnten jeden Tag auf Naman reiten.«, er zwinkerte mir einmal kurz zu.
Ich zögerte wieder. »Ich weiß nicht ...«

Kapitel 3

»Kommen Sie, ich zeige ihnen ihr Zimmer.«, meinte er und ließ mir gar keine Wahl. »Wollen Sie einen Tee oder einen Kaffee?«
»Kamillentee, wenn Sie welchen da haben.«
»Natürlich, während das Wasser kocht, können wir schonmal nach oben in Ihr Zimmer gehen.«
»Gerne.«, ich folgte ihm die Treppe hinauf. Alles war sehr rustikal und ländlich gehalten.
»Da wären wir.«, er hielt mir die Tür auf und ich trat ein in das kleine, jedoch geräumige Zimmer. Aus der Dachschräge standen zwei dunkle Holzbalken hervor und darunter stand ein frisch bezogenes Doppelbett. In der gegenüberliegenden Wand war ein großes Fenster mit direktem Blick auf den Hof. Es gab eine kleine Komode mit einem Lämpchen und einen weißen, flauschigen Teppich.
»Leider ist Ihr Badezimmer sehr klein, ich hoffe, das macht Ihnen nichts.«
Ich schüttelte den Kopf. »Nein, das ist schon okay.«
»Oh und sollten Sie noch etwas zu bemängeln haben, in Ihrem Nachttisch finden sie einen Block und einen Stift. Schreiben Sie es einfach auf.«
»Das werde ich tun.«, meinte ich lächelnd.
»Und ich werde mal nach dem Tee sehen.«
Ich ließ mich rücklengs auf's Bett fallen und schloss für einen Moment die Augen. Ich war geschafft von der langen Autofahrt. Und das Bett war so weich und bequem, am liebsten wär ich liegen geblieben. Ich atmete ruhig ein und aus und für einen Augenblick döste ich ein.

Der Geruch von Tee weckte mich auf.
»Oh, entschuldigen Sie, ich wollte Sie keines Falles aufwecken.«
Ich rieb mir die Augen. »Nein, nein, ich wollte gar nicht schlafen. Ich muss wohl aus Versehen eingedöst sein.«
Er lächelte mich an. »Ich war so frei Ihr Gepäck hier hinzubringen und ihr Auto umzusetzen. Ich rate Ihnen, lassen Sie niemals die Schlüssel stecken.«
»Das ist wirklich nett von Ihnen, danke sehr.«
»Nicht der Rede wert. Und nennen Sie mich doch bitte Zac.«
»Okay, danke Zac.«
»Nun, ich werde Sie jetzt erstmal alleine lassen und die Pferde reinbringen. Falls Sie noch etwas brauchen, finden Sie mich demnach draußen.«
»Okay, bis dann.«
Er nickte zum Abschied und ließ die Tür leise ins Schloss fallen. Ich nahm mir die Tasse und stellte mich mit ihr ans Fenster. Vielleicht war es nicht die feine, englische Art Zac zu beobachten, aber ich hatte Spaß daran ihn mit den Pferden zu sehen. Er behandelte sie so liebevoll und sanft, das man denken könnte, sie würden ihm alles bedeuten.

Kapitel 4
Das letzte Pferd war ein weißer Schimmel, doch er brachte ihn nicht wie die anderen in den Stall. Nein, er nahm sich die Trense, trenste ihn auf und schwang sich elegant auf den Sattel. Ich sah wie er mir der Zunge schnallste und das Pferd mit den Waden zum Laufen antrieb. Es sah richtig gekonnt aus als er schnell im Wald verschwand.
An diesem Abend zog ich mich einfach nur noch um, wusch mich und legte mich ins Bett. Ich war zu müde, um noch irgendwas zu machen. Schon nach ein paar Minuten war ich eingeschlafen.
Am nächsten Morgen wurde ich von dem Hahn draußen geweckt. Es war noch am Dämmern und als ich auf die Uhr sah, musste ich mit Bedauern feststellen, dass es noch nicht einmal Sechs war. Doch ich konnte nicht mehr schlafen, deshalb ging ich schnell duschen und zog mir etwas an.
Als ich die Treppe hinunterging stieß ich auf ein Ehepaar. Beide so Ende 40, Anfang 50.
»Guten Morgen.«, begrüßte mich die Frau mit einem Lächeln. »Sie müssen unser neuer Gast sein. Ich bin Rita. Und das ist mein Mann Toni. Setzen Sie sich, setzen Sie sich.«
»Oh, ehm, danke.«, ich war total perplex von dieser Bemutterung. Nicht, dass ich das nicht freundlich fand, es kam einfach so überraschend.
»Unser Sohn meinte schon, dass Sie bildhübsch seien.«, Toni grinste mich an und ich spürte, wie mir die Röte ins Gesicht schoss.
»Danke, Sir.«
»Nichts da, Sir. Ich bin Toni.«, wieder grinste er. Er war Italiener, keine Frage. Ein gutgelaunter, extrovertierter Italiener.
»Möchtest du etwas essen, Liebes? Greif einfach zu. Fühl dich wie zuhause.«
»Danke sehr, wirklich, das ist zu freundlich von Ihnen.«
»Verrätst du uns noch deinen Namen?«
»Natürlich, ich, ich bin Vanessa.«
»Mum, Mum, soll ich.. oh guten Morgen.«, Zac lächelt mich an.
»Morgen.«, meinte ich knapp und goss mir was von dem heißen Wasser ein.
»Haben Sie gut geschlafen?«, fragte er und setzte sich zu mir.
»Wenn etwas ist, Vanessa, wir sind in der Küche.«
Ich nickte und bedankte mich. »Ja, ich habe gut geschlafen und ich bin Vanessa.«
»Vanessa. Was ein schöner Name.«
Meine Güte, hier musste man sich ja am laufenden Band bedanken.

Kapitel 5
Wir schwiegen für eine Weile.
»Nun ja, ich werde dann mal draußen weiter machen.«
»Soll ich dir vielleicht helfen?«
Er lächelte wieder. Er hatte ein wunderbares Lächeln. »Wenn du möchtest.«
Ich kippte schnell den letzten Schluck Tee runter und stand auf. »Ich helfe, wo ich helfen kann. Ehm, was mach ich mit den Geschirr?«
»Lass nur, das machen wir.«, Zac's Mutter legte mir eine Hand auf die Schulter und ich erschrack. Ich hatte sie gar nicht kommen gehört.
Zac und ich schlenderten nach draußen. Es war bereits warm und mittlerweile war die Sonne vollständig aufgegangen.
Ich folgte Zac zu den Stallungen.
»Du kannst Naman und Taliko nehmen. Dann nehm ich Pepsi und Ida.«
Ich holte die beiden Pferde aus ihren Boxen und führte sie zu ihren Plätzchen. Durch die Namensschilder fiel es mir leicht herauszufinden, wo welches Pferd hingehörte.
An Pepsi konnte ich mich auch noch erinnern. Ein kleines, schwarz - weißes Pony mit Ringen um den Augen und Schnippe dazwischen.
Wir sattelten die übrigen Pferde noch auf, ehe wir uns wieder auf ins Haus machten.
»Ehm, wenn es dir nichts ausmacht, würde ich gerne noch was erledigen.«
Zac winkte ab. »Natürlich nicht. Ich muss eh noch die Boxen misten. Wir sehen uns dann später.«, und dann war er auch schon verschwunden.
Ich schlenderte die Treppe raus, packte mir meine Handtasche mit Portmonnai und Autoschlüsseln und ging wieder nach unten.
Ich lief auf mein Auto zu, was Zac auf einem der drei kleinen Parkplätze geparkt hatte.
Ich kannte den Weg noch genau:
Den Roggeslootweg zurück, dann links auf den Postweg abbiegen. Dem folgen bis zum Vuurtorenweg. Dann links auf den Krimweg. Und dann immer gerade aus, immer weiter und weiter. An den vielen Bäumen vorbei. Eine kleine Rechtskurve, vorbei am Sluftervarlei, eine Linkskurve. Den Hügel hinauf und wieder hinab. Etliche Felder und Dünen. Ein großes Gebäude. Ich hatte es damals immer als gruselig empfunden. Noch etwas weiter und ich konnte schon den Parkplatz sehen. Nicht mehr lange und ich würde ankommen.
Ich parkte das Auto direkt am Anfang. Der Wind zerzauste meine Haare, als ich ausstieg. Nur noch den Berg hoch und ich würde da sein. Paal 28. Mein Lieblingsresaurant direkt am Strand. Wahrscheinlich hatten sie um ca 8 Uhr noch nicht mal auf, aber ich konnte es nicht mehr abwarten hier hin zu fahren.
Früher waren wir mindestens zwei Mal die Woche hier. Am liebsten aß ich die Kindersparribs. Danach sah ich immer aus wie ein Schweinchen. Doch das war mir egal gewesen. Damals machte ich mir keine Gedanken darüber, was die anderen Leute von mir dachten. Nur meine Mutter bat mich darum, mich zu benehmen. Und als sie mir dann mein Eis versprach, wurde ich zu dem lieben und gehorsamen Mädchen, welches sie sich so wünschte.
Mit schnellen Schritten lief ich den Berg hoch. Schon von weitem sah es verlassen aus. Kein Licht brannte, der Eingang war versperrt und die Fahnen abgenommen.
Ein wenig enttäuscht legte ich die Hand auf eine der Fenster des Außenzauns. Ich legte meinen Kopf daneben und ganz langsam floss eine Träne meine Wangen hinunter.

Kapitel 6
Ich dachte an meinen Vater. Er war gut mit der Geschäftsfüherin Ivonne befreundet. Generell kannte er jeden hier auf der Insel und jeder kannte ihn. Und dieser Ort brachte so viele Erinnerungen mit sich. Auch mein Vater aß hier immer Sperribs. Doch die großes, nicht die für Kinder. Meist bestellte er sich noch eine Portion, denn hatte man eine bezahlt, konnte man so viele essen wie man wollte. Auch wenn er immer vorgab nach der zweiten Portion voll zu sein bestellte er sich einen Becher Dame Blanche.
Zum Essen dazu bestellte er sich immer das ein andere Glas Grimbergen. Frisch gezapft. »So lecker, gibt es das nur auf Texel.«, hatte er dann immer gesagt.
Ich setzte mich kurz und ließ das ganze auf mich wirken. Es tat gut wieder hier zu sein und auf der anderen Seite schmerzte es sehr.
»Warum bist du gegangen, Papa? Warum du?«, hauchte ich vor mich hin. Ich ließ den Kopf hängen und immer mehr und mehr Tränen bahnten sich meine Wange hinunter.
In mir wütete ein Welle von Trauer. Ein Tsunami der Gefühle, der alles ruinierte. Die ganze Verzweiflung, die sich in der letzten Zeit angesammelt hatte, brach nun heraus. Früher war meine Familie noch intakt gewesen. Und heute ist sie zerfetzt. Zerrissen. So wie ein Welpe es mit einer Zeitung tun würde. Kaputt. Einfach vollkommen zerstört und es würde schwer werden, sie wieder aufzubauen.
Nach einer Weile stand ich wieder auf und machte mich auf runter zum Wasser. Der Strand war noch relativ leer. Nur vereinzelt sah man zwei oder drei Sillhouetten die Küste entlang schlendern.
Die seichten Wellen schwappten über meine Füße. Das Wasser war kalt, doch ich fror nicht. Ich stand einfach nur da und betrachtete die Sonne.
Ich konnte die Blicke der Leute spüren, die ab und an an mir vorbeistrichen. Wahrscheinlich fragen sie sich, was ein junges Mädchen so ganz alleine zu der Zeit hier trieb.
Von einem Hund, der gegen meine Beine sprang, wurde ich aus den Gedanken gerissen.
»Niko, niet doen!«, der junge Mann zerrte den kleinen Beagle von meinem Bein.
»Sorry.«, er lächelte mich peinlich berührt an.
»Geen probleem«, antwortete ich und winkte ab.
»Nog een mooie dag.«
»Dank u wel.«, und schnell lief er weiter.
Ich beschloss wieder zurück zu fahren, um mich noch etwas nützlich machen zu können, da ich schon dort wohnen durfte.
Als ich wiederkam, war Zac gerade die Hühner am Füttern. »Na!«, er lächelte mich an, während er das Trockenfutter auf dem Boden verstreute.
»Hey.«, ich ging auf ihn zu. »Ich wollte fragen, ob ich irgendwie helfen kann.«
Er schüttelte den Kopf. »Nein, das brauchst du nicht, aber, komm mal mit.«
Ich zog die Augenbrauen zusammen, als er in Richtung Hühnerstall nickte. »Los, hab dich nicht so.«, er nahm meine Hand und zog mich in den kleinen Stall. »Vorsicht mit deinem Kopf.«
Reflexartig zog ich ihn ein.
»Schau!«

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Klingt interessant sagst du

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Klingt interessant
sagst du mir Bescheid
lg
saadet

stimmt total... [also das

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stimmt total... [also das mit den sorgen/problemen und alles verändert sich :D]

sag mir bescheid wenn du weitermachst...

<33
Kira

Fight for This Love <3
Story by Eva/Wildkitty, Julia/Vanessa-Anne-Julie, Tugce/MrsEfron/ BabyV_Zaccy & Kira/KiRa232

Ja, das Gefühl kenn ich.

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Ja, das Gefühl kenn ich. :)
Es ist wunderschön!
Sag mir bitte Bescheid. <3

"There are multiple sides to all of us. Who we are and who we might be if we follow our dreams." - Miley Cyrus

Also

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Also i- wie erinnert mich der Prolog an eine der vielen Simpsons- Folgen...XD
Da gab' s nämlich auch mal so ne ähnliche Folge...^^
Und das ist ein super Zeichen!!!
Also in einem Wort: Ich find' s supi!!!

Ich bekomm doch bescheid, oder???

Klick mich! Na los, klick doch!!!! Würd mich sehr freuen.^^

Wunderschön :D Da steckt so

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Wunderschön :D
Da steckt so viel Warheit drin...
Sag mir bitte Bescheid :)

Du hast Talent. Weißt du

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Du hast Talent. Weißt du das?

velvet ropes &+ guitars. yeah 'coz you're my rockstar.

Kapitel 1 :)

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Kapitel 1 :) !
http://www.highschoolmusic.de/hsm2/node/26084
Und ich würde gerne wissen, welche Insel eure "Lieblingsinsel" ist, falls ihr sowas habt. Oder zumindestens eine Insel auf der ihr Mal wart oder mal hinwollt oder so (;
Eure Määxi :)

Super Part schnell weiter;)

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Super Part schnell weiter;)

also

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Also, das war einfach der oberhammer!!!
Ich sah das alles i- wie vor meinem geistigen Auge und wenn das passiert, dann ist das was ich lese total super!!!^^

Wo wir auch schon bei meiner Lieblingsinsel wären.
Ich hab vor vielen vielen Jahren mein Urlauberherz an Mallorca verloren. Ich bin einmal da gewesen und will eigentlich auch nie wieder woanders hin. Klar macht man auch mal auf anderen Inseln Urlaub, aber das ist für mich nicht das gleiche wie auf Mallorca... *träum*
ICH WILL WIEDER DA HIN!!! UNBEDINGT!!!!!!

Klick mich! Na los, klick doch!!!! Würd mich sehr freuen.^^

supertoller erster Part

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supertoller erster Part :D
gefällt mir total :)
Und meine Lieblingsinsel...zählt Australien als Insel?xD Wenn nicht, dann Elba :)

 

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