Der Diamant // Part 13.
Der Diamant // Part 13.
meine erste Story (:
Prolog
Seit Vanessa M.J. Hudgens von ihrer besten Freundin einen wertvollen Diamanten bekommen hat, ist sie auf der Flucht - mit Handschellen an den aufregenden Mann gekettet, der ihr gerade das Leben gerettet hat! Aber die temperamentvolle Barbesitzterin denkt gar nicht daran, Zac Efron dankbar zu sein.Und auch nicht, ihm zu verrate, was sie in ihrer Handtasche versteckt.Schließlich lässt sie sich nicht einfach so kidnappen! Doch Zac scheint nicht nur entschlossen, an ihrer Seite zu bleiben und herauszufinden, wer hinter ihnen her ist - sondern ist mit seinen Charme und seinem gestählten Körper auch eine einzige Provokation.Und einer Herausvorderung konnte Vanessa noch nie wiederstehen ...
Bescheid.
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hey, das meine erste
Gast
anonymous user
Verfasst am:
13.08.10 - 12:27
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
hey, das meine erste reaktion auf diesen prolog
ist ein breites grinsen :D
das ist genial, geschrieben und ich hoffe,
es geht so genial weiter, wie sich der anfang anhört
bis jetzt machte s auf jeden fall tierischen spaß zu lesen.
fazit: ich hätte gern bescheid
lg Denise
Der Prolog war echt mal
SunshineGirl_x3
Verfasst am:
13.08.10 - 14:07
Mitglied seit:
1 Jahr 34 Wochen
Ranking:
Der Prolog war echt mal geil :D
Bin gespannt,wie es weiter geht :]
Hätte gerne Bescheid. x3
Tell me would you kill to save a life?Tell me would you kill to prove you're right?
Crash, crash, burn let it all burn.This hurricane is chasing us all underground. .
Heey Ist hammer
Gast
anonymous user
Verfasst am:
13.08.10 - 14:23
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
Heey
Ist hammer geschrieben!
Könntest du mir bitte beshcied geben!
HAMMER HAMMER HAMMER
MAch ganz schnell weiter!
Hdl
Part 1.Er hätte sein Leben
Gast
anonymous user
Verfasst am:
15.08.10 - 19:24
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
Part 1.
Er hätte sein Leben für ein Bier gegeben.Ein großes,eiskaltes Glas Bier würde jetzt besser schmecken als der erste Kuss einer Frau.Ein Bier in einem netten kleinen Pub,ein nettes Baseballspiel im Fernseher und ein paar Gäste,die sich dafür interessieren.
Solchen Fantasien hing Zac Efron nach,während er vor der Wohnung der Frau wartete.Er stellte sich die Schaumkrone vor,den Hefegeruch,den ersten herrlichen tiefen Schluck und danach den bedächtigen,langsamen Genuss.Es gäbe deutlich weniger Probleme auf der Welt,dachte er,wenn Politiker ihre Konflikte bei einem kühlen Bier in einem Pub regeln würden.
Noch war es etwas früh für ein Bier,gerade mal ein Uhr mittags.Aber die Hitze draußen war fast unerträglich, und Mineralwasser hatte kaum denselben erfrischenden Effekt.Sein uralter Straßenkreuzer,ein Oldsmobile,besaß keine Klimaanlage.Im Grunde besaß der Wagen überhaupt keine Annehmlichkeiten außer der teuren Stereoanlage,die er selbst eingebaut hatte und die doppelt so viel wert war wie das ganze Auto.Aber ein Mann brauchte einfach seine Musik.Wenn Zac durch die Straßen fuhr,liebte er es,die Rockmusik bis zur Schmerzgrenze aufzudrehen.Doch da er gerade in einer ruhigen Wohngegend im nordwestlichen Washington D. C. parkte,ließ er die Anlage nur leise laufen.
Zac war der Ansicht,in der falschen Zeit zu leben.Er hätte prächtigen Ritter abgegeben.Einen schwarzen Ritter.Ihm gefiel die gradlinige Einstellung,die da lauerte: Der Stärkere hat recht.Er hätte dem guten alten Arthur sicherlich die Treue gehalten.Auch wenn er Camelot auf seine eigene Weise geführt hätte.Regeln machten das Leben viel zu kompliziert.Im wilden Westen wäre er auch gut zurechtgekommen.Er hätte Schurken jagen können,ohne vorher blöden Papierkram auszufüllen,und sie dann tot oder lebendig in den Knast gebracht.Heutzutage nahmen die sich einfach einen Anwalt-oder bekamen sogar einen vom Staat gestellt!Und am Ende entschuldigt sich der Richter noch bei ihnen.Tut mir furchtbar leid,Sir,Sie haben zwar vergewaltigt,geraubt und gemordet,aber das ist noch lange Grund,Ihnen Ihre kostbare Zeit zu stehlen und gegen Ihre Bürgerrechte zu verstoßen.Dieses Land war wirklich in einem traurigen Zustand.
Das war einer der Gründe warum Zac kein Polizist geworden war - obwohl er mit Anfang zwanzig durchaus mit dieser Idee gespielt hatte.Gerechtigkeit war ihm wichtig,war es immer gewesen.Doch die Gesetze und Vorschriften der heutigen Zeit erschienen ihm nicht besonders gerecht.Darum war er ein moderner Kopfgeldjäger geworden.So konnte er ebenfalls die bösen Buben jagen,aber auf eigene Faust und Rechnung und ohne sich mit lästiger Bürokratie herumzuschlagen.Natürlich gab es nach wie vor Gesetze,aber ein kluger Mann wusste sie geschickt zu umgehen.Und Zac war ein kluger Mann.
Die Unterlagen über seinen aktuellen Fall steckten in seiner Tasche.Ralph Finkleman hatte ihn um acht Uhr morgens angerufen.Ralph gehörte zu den Menschen.die sich ständig Sorgen machten und zugleich optimistisch waren - diese merkwürdige Mischung war vermutlich Voraussetzung für jemanden,dessen Job es war,Kautionsgelder an Wildfremde zu verleihen.Ralph steckte für Kleinkriminelle,die bis zur Verhandlung auf freien Fuß gesetzt wurden,die Kaution.Gegen eine anständige Gebühr natürlich.Zac hatte nie verstanden,wie man auf die Idee kam,vollkommen fremden Menschen Geld zu leihen,noch dazu Kriminellen.Aber so ließ sich natürlich jede Menge Kohle verdienen,und das reichte wohl als Motivation.
Zac war gerade erst aus North Carolina zurückgekommen,wo er für Ralph einen hirnlosen Ladendieb aufgestöbert und zurück ins Gefängnis gebracht hatte.Ralph hatte die Kaution hinterlegt und ernsthaft geglaubt,dass der Kerl zu dumm wäre,um abzuhauen.Zac hätte ihm sagen können,dass der Kerl zu dumm war,um nicht abzuhauen.Aber er wurde schließlich nicht dafür bezahlt,kluge Ratschläge zu geben.Eigentlich hatter er sich nach dem letzten Auftrag ein wenig erholen wollen.Er hatte überlegt,sich ein paar Baseballspiele anzuschauen oder eine seiner weiblichen Bekanntschaften anzurufen,damit sie ihm dabei half,Honorar unter die Leute zu bringen.Doch Ralph hatte ihn dermaßen angefleht,den Fall zu übernehmen,dass er ein Nein einfach nicht übers Herz brachte.Also war er zu First Stop Bail Bonds gefahren und hatte die Unterlagen über eine gewisse Vanessa M.J. Hudgens abgeholt.Besagte Lady war offenbar nicht zum verienbarten Termin vor Gericht erschienen,um zu erklären,warum sie ihren verheirateten Liebhaber angeschossen hatte.
Zac ging davon aus,dass die Frau dumm wie Bohnenstroh war.Eine attraktive Frau - und das war sie dem Foto nach zu urteilen - brauchte doch nur ein Minimum an Grips,um den Richter und die Geschworenen davon zu überzeugen,dass es nicht weiter schlimm war,einem ehebrecherischen Buchhalter ein bisschen Angst einzujagen.Schließlich hatte sie den armseligen Bastard ja nicht getötet.
Der Job war ein Kinderspiel,und Zac konnte nicht begreifen,warum Ralph so nervös geklungen hatte.Jedenfalls wollte er die Sache nun so schnell wie möglich hinter sich bringen,um endlich sein kühles Bierchen zischen und das Honorar verprassen zu können.Mit dem Extrageld dieses Jobs könnte er die Erstausgabe Don Quixote kaufen,auf die er schon so lange scharf war.Dafür war er durchaus bereit,noch ein paar Stunden länger im Auto zu schwitzen.
Er sah nicht gerade aus wie ein Mann,der seltene Bücher sammelte oder mit dem Vergnügen philosophische Debatten über die Natur des Menschen führte.Zac trug sein karamellbraunes Haar wild durcheinander - kein modisches Statement,sondern eher Ausdruck einer angeborenen Skepsis gegenüber Frisuren.Allerdings unterstrich sein schmales Gesicht mit den hohen Wangenknochen,den vollen,festen Lippen und der Kerbe am Kinn.Seine Augen waren blau wie der fließende Ozean,der dahinschmelzen konnte beim Anblick einer vergilbten Seite einer Dante-Erstausgabe oder aber auch nachthimmelblau wurde,wenn eine hübsche Frau im Sommerkleid des Weges kam.
Gelangweilt streckte Zac die Beine aus,rollte die verspannten Schultern und überlegte,ob er sich noch ein Mineralwasser genehmigen sollte,solange er wartete.
Wow,deine Schreibweise ist
SunshineGirl_x3
Verfasst am:
15.08.10 - 21:36
Mitglied seit:
1 Jahr 34 Wochen
Ranking:
Wow,deine Schreibweise ist echt faszinierend. *_____*
Hammer Part. :)
Schnell,schnell weiter. :P
<3
Tell me would you kill to save a life?Tell me would you kill to prove you're right?
Crash, crash, burn let it all burn.This hurricane is chasing us all underground. .
weißt du das
Gast
anonymous user
Verfasst am:
16.08.10 - 03:28
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
weißt du das du...hä...ähmWOW!
ich hab schon geahnt,dass du gut bist,
aber du bist genial!
oh gott ich liebe deinen stil!
und diesen part erst!
einfach brilliant!
wie du zasc charakter rüberbringst ist wirklich faszinierend
und vor allem, wie sehr man in die story eintauchen kann.
ich liebe vor allem, wie du am ende seien augen beschreibst :)
danke fürs bescheidsagen und schreib ganz schnell weiter :)
danke für die Kommis :) Als
Gast
anonymous user
Verfasst am:
26.08.10 - 20:22
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
danke für die Kommis :)
Als der MG an ihm vorbeifuhr,mit geöffnetem Dach und dröhnend lauter Musik,schüttelte Zac nur den Kopf.Dumm wie Bohnenstroh,tatsächlich - obwohl sie zumindest einen guten Musikgeschmack hatte.Das Auto passte zu der Beschreibung in seinen Unterlagen,und der flüchtige Blick,den er auf die Fahrerin hatte werfen können,bestätigte seine Vermutung.Das lange,vom Wind zerzauste schwarze Haar war ein untrügliches Signal.Erschreckend,dass so eine attraktive Frau so furchtbar dumm sein konnte,dachte er,während er beobachtete,wie sie einparkte und aus dem Wagen stieg.
Man konnte sie im klassischen Sinne als schön bezeichnen.Sie war groß für eine Frau - und Zac hatte eine Schwäche für langbeinige,gefährlich große Frauen.Ihre schmalen,knabenhaften Hüften steckten in einem Paar ausgewaschener und an den Knien zerrissener Jeans.Dazu trug sie ein schlichtes weißes T-Shirt,unter dessen Stoff sich ihre kleinen Brüste abzeichneten.Als sie eine Tasche vom Rücksitz hievte,gewährte sie ihm einen aufschlussreichen Blick auf ihren festen Hintern.Kein Wunder,dass irgendein Schwachkopf mit ihr seine Frau betrogen hatte.Ihr Gesicht war so kantig wie ihr Körper,und obwohl es mädchenhaft blass war - perfekt zu dem welligen schwarzen Haaren -,hatte sie überhaupt nichts Mädchenhaftes an sich.Aufregend ausgeprägte Wangenknochen und ein üppiger,sinnlicher Mund rundeten das Bild.Sie trug ein dunkle Sonnenbrille,doch er wusste aus seinen Unterlagen,dass sie braune Augen hatte.Blieb die Frage,ob es sich eher um hellbraun oder um dunkelbraun handelte.Mit einer riesigen Tasche über der Schulter und einer Einkaufstüte unter dem Arm steuerte sie auf ihn und das Apartmenthaus zu.Er gestattete sich einen letzten Seufzer angesichts des lässigen und zugleich aufreizenden Gangs - lange Frauenbeine waren wirkliche sein Ding - und stieg dann ebenfalls aus,um ihr zu folgen.Vermutlich würde sie ein bisschen beißen und kratzen,aber zumindest sah sie nicht so aus,als würde sie in Tränen ausbrechen.Das konnte er wirklich nicht leiden.
Sein Plan war einfach.Natürlich hätte er sie sich hier draußen schnappen können,aber er hasste Szenen in der Öffentlichkeit,wenn sie sich vermeiden ließen.Also wollte er die Sache lieber in ihrer Wohnung klären und sie dann mitnehmen.Als Zac hinter ihr das Gebäude betrat,ging ihm durch den Kopf,dass sie wirkte,als ob sie sich über nichts auf der Welt Sorgen machte.Dachte sie denn nicht daran,dass die Cops die Wohnung ihrer Freunde observieren könnten?Und dann fuhr sie auch noch mit dem eigenen Wagen zum einkaufen!Erstaunlich,dass sie nicht schon längst geschnappt worden war.Anderseits hatte die Polizei Besseres zu tun,als einer Frau hinterherzujagen,die sich ein bisschen mit ihrem Liebhaber gestritten hatte.Hoffentlich war der Freund,dem die Wohnung gehörte,nicht zu Hause.Doch Zac hatte fast eine Stunde die Fenster beobachtet und keine einzige Bewegung dahinter ausmachen können,er hatte auch nichts gehört,als er dicht darunter vorbei gelaufen war.Aber man konnte nie ganz sicher sein.
Weil sie am Fahrstuhl vorbei zur Treppe ging,tat er dasselbe.Sie warf keinen Blick zurück,also fühlte sie sich entweder extrem sicher oder hatte einfach nur den Kopf voll.Mit zwei langen Schritten war Zac neben ihr,schenkte ihr ein Lächeln und fragte: ,,Kann ich Ihnen was abnehmen?"Sie drehte sich zu ihm um,sah ihn durch die dunkle Sonnenbrille an,ihre Lippen lächelten kein bisschen. ,,Nein.Geht schon."
,,Aber ich komme trotzdem mit nach oben.Ich will zu meiner Tante.Ich habe sie schon seit...verdammt,zwei Jahren nicht mehr besucht.Ich bin erst heute Morgen in die Stadt gekommen.Hatte ganz vergessen wie heiß es in Washington werden kann."Sie wandte sich wieder ab. ,,Die Hitze ist nicht so schlimm",bemerkte sie mit einer Stimme trocken wie Staub, ,,sondern die Luftfeuchtigkeit."Zac lachte. ,,Ja,das sagt man so.Ich war in den letzten Jahren in Wisconsin.Aber hier bin ich aufgewachsen und....kommen Sie,ich helfe Ihnen."Mit einer schnellen Bewegung steckte sie den Schlüssel ins Schloss,ebenso schnell drückte sie mit der Schulter die Tür zu ihrer Wohnung auf. ,,Geht schon ",wiederholte sie und wollte ihm die Tür vor der Nase zuknallen.Doch er schlüpfte wie eine Schlange hindurch und packte sie fest am Arm. ,,Ms. Hudgens..."Mehr konnte er nicht sagen,bevor ihr Ellbogen in seinen Kiefer krachte.Gerade noch rechtzeitig wich er einem Tritt in seinen Unterleib aus.
Erklärungen mussten also vorerst warten.Er ergriff sie,sie drehte sich in seinen Armen und trat so fest auf seinen Fuß,dass er Sternchen sah.Und zwar bevor sie ihm einen Faustschlag im Gesicht verpasste.Die Einkaufstüte war längst zu Boden gefallen,sie hieb weiter auf ihn ein.Bei jedem Schlag atmete sie hörbar aus.Anfangs wehrte er ihre Schläge ab,aber das war nicht ganz leicht.Offenbar war sie Kampfsportlerin - ein Detail,das Ralph ihm verschwiegen hatte.Als sie eine gebeugte,kampfbereite Stellung einnahm,folgte Zac ihrem Beispiel. ,,Das hilft Ihnen auch nicht weiter."Er fand die Vorstellung grässlich,sie schlagen zu müssen. ,,Ich werde Sie so oder so zur Polizei bringen,am liebsten unverletzt." Ihre Antwort bestand in einem gezielten Fußtritt in seinen Unterbauch,den er nur zu gern bewundert hätte.Doch leider war Zac damit beschäftigt in einen Tisch zu krachen.
Verdammt sie war wirklich gut.Er vermutete,dass sie zur Tür rennen würde,und sprang so schnell wie möglich wieder auf die Beine,um ihr den Weg zu versperren.Doch sie umkreiste ihn nur,die Augen nach wie vor hinter den dunklen Gläsern verborgen,den Mund zu einer wütenden Grimasse verzogen. ,,Na los",forderte sie ihn heraus. ,,Keiner überfällt mich in meiner eigenen Wohnung und spaziert dann einfach davon!"
,,Ich bin kein Einbrecher."Er kickte drei Pfirsiche aus dem Weg,die aus der Einkaufstüte gerollt waren. ,,Ich bin ein Kopfgeldjäger und sie sind aufgeflogen."Er hob eine Hand,um Frieden zu signalisieren und gleichzeitig dafür zu sorgen,dass sie den Blick hob.Schnell stellte er ihr ein Bein und warf sie zu Boden.Dann stürzte er sich auf sie und hätte sich vielleicht an ihrem schönen Körper unter seinem erfreut,hätte sie nicht zielsicher mit einem Knie nach oben gestoßen.Zac verdrehte die Augen und sog zischend die Luft ein,während ein Schmerz,wie nur Männer ihn kannten,ihn überwältigte.Trotzdem ließ er nicht von ihr ab.Jetzt war er im Vorteil und das wusste sie.Im Stehen war sie wendig und ihre Reichweite fast so groß wie seine.Doch hier auf dem Boden hatte sie kaum eine Chance,so schwer und muskulös,wie er war.Das machte sie so wütend,dass sie mit schmutzigen Tricks zu arbeiten begann.Sie grub die Zähne in seine Schulter und spürte Adrenalin und so etwas wie Triumph durch ihre Adern rauschen,als er aufjaulte.Arme und Beine ineinander verknäuelt,rollten sie über den Boden und prallten gegen einen Beistelltisch.Eine blaue Schale mit Schokoladenbonbons zersprangauf dem Boden.Eine Scherbe drang in Zacs unverletzte Schulter,er fluchte erneut.Sie landete einen Schlag in sein Gesicht und einen zweiten in seine Nieren.Gerade hatte sie das Gefühl,dass sie ihn überwältigen konnte,als er sie herumwarf.Noch bevor sie Luft holen konnte,saß er bereits auf ihrem Rücken und verdrehte ihr die Arme.Nun bekam sie zum ersten Mal wirklich mit der Angst zu tun.
,,Verdammt,ich kapier nicht,warum Sie den Kerl angeschossen haben,wenn Sie ihn genauso gut grün und blau hätten prügeln können",murrte Zac.Er griff in seine Tasche auf der Suche nach den Handschellen und schimpfte leise,als er keine fand.Er hatte sie während des Kampfes verloren.Sie versuchte ,sich aufzubäumen.Seit Big Betsy hatte er keinen solchen Kampf mit einer Frau mehr ausgetragen.Und die war ein einziger Muskelberg von einhundert Kilo gewesen. ,,Hören Sie,Sie machen doch alles nur schlimmer.Warum gehen Sie nicht einfach brav mit mir,bevor wir die Wohnung Ihres Freundes noch weiter verwüsten?" ,,Sie brechen mir das Kreuz,Sie Idiot",stieß sie zwischen den Zähnen hervor. ,,Und außerdem ist das meine Wohnung.Wenn sie versuchen,mich zu vergewaltigen,reiße ich Ihnen die Eier ab.Von Ihnen wird nicht übrig bleiben,was die Polizei aufsammeln könnte!" ,,Es ist nicht mein Stil,Frauen zu zwingen,Herzchen.Nur weil irgendein Buchhalter die Finger nicht von Ihnen lassen konnte,muss das nicht auch für mich gelten.Und die Polizei interessiert sich nicht für mich,sondern für Sie." Sie versuchte,tief durchzuatmen,doch er drückte ihr die Luft ab. ,,Ich habe keine Ahnung,wovon zum Teufel Sie sprechen!",fauchte sie.Er zog die Unterlagen aus seiner Tasche und schob sie ihr vors Gesicht. ,,Vanessa M.J. Hudgens,gesucht wegen Körperverletzung und blablabla.Ralph ist wirklich enttäuscht von Ihnen,Süße.Er hat die Kaution für Sie gestellt,damit Sie erst mal nicht in den Knast müssen.Er konnte wirklich nicht ahnen,dass eine nette Frau wie Sie ihn so hängen lässt."
,,Das ist doch Schwachsinn.Sie haben die Falsche erwischt.Für mich muss niemand eine Kaution stellen,ich bin noch nie wegen irgendetwas verhaftet worden.Und das hier ist meine Wohnung.Idiotische Bullen",murrte sie und versuchte erneut,ihn abzuwerfen. ,,Rufen Sie doch ihren Sergeant an oder wen auch immer.Klären Sie das.Ich werde Sie in jedem Fall verklagen." ,,Netter Versuch.Und natürlich haben Sie noch nie von einem George MacDonald gehört." ,,Nein,habe ich nicht." ,,Dann war es außerordentlich unhöflich von Ihnen,den Mann anzuschießen." Er ließ den Druck so weit nach,dass er ihr Gesicht nach oben drehen konnte.Sie hatte ihre Sonnenbrille verloren,und ihre Augen waren weder wie ein gewöhnliches hellbraun noch dunkelbraun,sondern braun wie die eines Rehs - und jetzt glühten sie geradezu vor Zorn.
,,Wissen Sie,Schwester,wenn Sie 'ne heiße Affäre mit Ihrem Buchhalter haben,juckt mich das nicht.Wenn sie ihn mit 'ner Waffe bedrohen,ist mir das auch egal.Aber abhauen und andere Leute um ihr Geld bringen,so was geht mir wirklich auf den Zeiger!" Sie konnte jetzt etwas besser atmen,aber seine Hände schlossen sich immer wie Stahlbänder um ihre Handgelenke. ,,Ich habe eine Buchhalterin namens Holly Bergman und auf keinen Fall eine heiße Affäre mit ihr.Außerdem habe ich niemanden angeschossen und auch niemanden um sein Geld gebracht.Es gibt keine Kaution,weil gar keine Kaution verhängt wurde.Ich will jetzt sofort Ihren Ausweis sehen,Sie Schlaumeier." Die hatte vielleicht Nerven,in ihrer Lage noch Forderungen zu stellen! ,,Meine Name ist Efron,Zac Efron.Ich sorge dafür,dass Leute wie Sie ihre Schulden zurückzahlen,wenn sie es nicht freiwillig tun." Mit zusammengekniffenen Augen musterte sie sein Gesicht.Er sah aus wie direkt aus einem schlechten Western entstiegen.Ein Großmaul und Revolverheld. ,,Kofgeldjäger also.Nun,hier gibt's kein Kopfgeld,Sie Trottel." Es war also kein Überfall - die Angst,die ihr Herz umklammert hatte,verwandelte sich in blinde Wut. ,,Sie Mistkerl.Sie brechen hier ein,zerreißen mir die Klamotten,ruinieren meinen Zwanzig-Dollar-Einkauf, und das alles nur,weil Sie nicht in der Lage sind,die richtige Spur zu verfolgen? Sie sitzen ganz schön in der Klemme,das kann ich Ihnen verraten.Wenn ich mit Ihnen fertig bin,wissen Sie nicht mal mehr,wie Sie heißen.Sie werden..." Sie brach ab,als er ihr ein Foto unter die Nase hielt.Es handelte sich eindeutig um ihr Gesicht,und das Foto sah aus,als wäre es erst gestern aufgenommen worden. ,,Haben sie vielleicht eine Zwillingsschwester,Hudgens? Eine,die einen 58er MG mit dem Kennzeichen SLAINTE fährt und momentan bei einem Typen namens Bailey James wohnt?" ,,Bailey ist eine Frau",murmelte sie,während sie weiterhin ihr Foto anstarrte.Ging es hier um Bailey oder,besser gesagt,darum,was Bailey ihr geschickt hatte? In welchen Schwierigkeiten steckte ihre Freundin? ,,Und das hier ist nicht Baileys Wohnung,sondern meine.Ich habe keine Zwillingsschwester." Sie blickte ihm in die Augen. ,,Was geht hier vor? Ist Bailey in Ordnung? Wo ist sie?"
OMG, wie geil ist das denn?
Judzz
Verfasst am:
10.09.10 - 09:51
Mitglied seit:
1 Jahr 27 Wochen
Ranking:
OMG, wie geil ist das denn? Deine Story ist einfach der Wahnsinn! Ich bin echt lachend vor meinem Laptop gesessen - einfach genial! Könntest du mir Bescheid geben? Wär super!
Mach ganz schnell weiter!
lg
Im Leben braucht man nur 2 Freunde. Einer, der mit dir ins Gefängnis geht und einer, der die Kaution zahlt!
Tanja und Lena, ich liebe euch und will euch nie verlieren!!!
Die Story ist
Gast
anonymous user
Verfasst am:
10.09.10 - 11:50
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
Die Story ist genial!!
Könnte ich auch noch Bescheid haben bitte? Wär nett :)
Wow, du hast echt Talent zum
BabyV_Zaccy
Verfasst am:
03.10.10 - 21:25
Mitglied seit:
2 Jahre 39 Wochen
Ranking:
Wow, du hast echt Talent zum Schreiben!
Ich bin begesiert. *-*
Und sprachlos.
Die Story ist bis jetzt wirklich super.
Ich hätte wahnsinnig gerne Bescheid. ♥
Würd' mich freuen, wenn du schnell weiter machen wprdest. ;D
<3
Damon Salvatore is my sexy vampire and I’m in love with him. ♥