Love Stronger than all Other [Part Twenty- Two] 20-03-2011
Love Stronger than all Other [Part Twenty- Two] 20-03-2011
Hallo ich bin neu hier und ich bin wirklich begeistert, was hier für tolle Storys sind.
Ich habe natürlich auch eine und ich hoffe das sie euch gefallen wird. Ich habe zwar schon Übung darin, weil ich auch sehr gerne schreibe, aber ich habe noch nie eine Story, über die beiden geschrieben und dazu kommt noch, dass ich einen total anderen Schreibstil ausprobieren wollte.
Na ja lange Rede kurzer Sinn, ich Poste sie jetzt einfach mal und ich bin gespannt, was ihr dazu sagt.
Ach ja, wer Rechschreibfehler findet, kann sie behalten. Die Story ist gerade bei meiner Beta, aber sie braucht noch etwas...
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Bescheid wollen:
1. Feli
2. Bubbly
3. SweEt_DeMi_LovAtO
4. Vanessa-Zac-Fan
5. Judzz
6. Vaniiiiiiiis the best
7. julia-HSM-fan
8. vanessa_fan99
9. paddl
10.katia
11.Thes
12.Baby_E
13.Rolliboy
14.vanessa88
15.Chrissi-1
16.Marie
17.sandra150190
Prolog
Heute ist wieder so ein Tag, den ich am liebsten vergessen wollte und in die Unterste Schublade stecken würde. Aber das ging nicht, denn es gehörte zu meinen Job. Was ich mache? Ich bin Schauspielerin und Sängerin. Beides mache ich Leidenschaftlich gerne.
Es ist ein unglaubliches Gefühl, auf der Bühne zu stehen und zu Singen. Tausende Leute schreien, Klatschen und schreien deinen Namen, singen die Lieder mit, die ich nur für sie Singe. Dieses unglaubliche Gefühl kann man gar nicht beschreiben. Ich mache das jetzt schon lange, aber immer wieder bekomme ich Lampenfieber, wenn ich die Bühne betritt. Meine Mom sagt immer, dass ich eine Stimme wie ein Engel hätte. Aber meine Mutter würde alles sagen, nur um mich Glücklich zu sehen.
Aber ich denke, die Schauspielerei, ist und wird immer das wichtigste für mich sein.
Ich mache das für mein Leben gerne. Wenn ich mich in einer Rolle wohl fühle, dann gehe ich voll und ganz drin auf. Vergesse alles um mich herum. Okay, die Dreharbeiten waren nicht immer leicht, aber mal ganz davon abgesehen.
Erst vor ein paar Monaten habe ich zwei Filme Abgedreht und ich bin richtig Stolz darauf. Die Premiere von Beastly, sollte eigentlich ende Juli Stattfinden, aber sie wurde auf nächstes Jahr März 2011 verschoben. Da hat dann auch Sucker Punch seine Premiere. Aber ich werde euch jetzt nicht sagen, über was sich die Filme handeln. Schaut sie euch einfach selber im Kino an. Ich atmete tief ein und aus, bevor ich meinen Blick wieder nach vorne richtete. Ich sitze hier gerade in der Maske und werde für ein Interview fertig gemacht, das ich in wenigen Minuten halten muss. In letzter Zeit hasse ich solche Öffentlichen Auftritte. Mir geht es nicht gut und man muss aber trotzdem so tun, als würde es einem gut gehen. Man muss fragen beantworten, die man lieber für sich behalten wollte und man wird nach seinem Privatleben gefragt. Private dinge sollten auch Privat bleiben, finde ich.
Am liebsten würde ich mich zu Hause in mein Bett verkriechen und mir die Decke über den Kopf ziehen.
Die Kosmetikerin, reist mir fast meinen Kopf ab, weil ich ihn ständig hin und her bewege. Das ist auch so eine Sache, die mich zur Zeit nervt. Ich atme wieder einmal kräftig ein und wieder aus, bevor ich mich dazu zwinge endlich meinen Kopf still zu halten.
Wo war ich gerade stehen geblieben? Ah ja, jetzt weiß ich es wieder…
Viele fragen, sich jetzt bestimmt, dass ich Glücklich sein sollte und dass ich alles habe was ich mir nur vorstellen konnte, aber so ist es nicht.
Ich bin zwar Erfolgreich, in dem was ich mache und Millionen Menschen auf der ganzen Welt beneiden mich dafür, dass ich das machen kann, was mir gefällt. Aber keiner von ihnen kann sich nur im Geringsten vorstellen wie das ist. Es ist hart. Es zehrt an deinen Nerven. Mann bekommt kaum schlaf. Man steht immer in der Öffentlichkeit und dein Leben leidet ständig darunter. So wie mein Privatleben auch. Vor etwa einen halben Jahr, hat sich der Mann den ich über alles geliebt habe, von mir getrennt. Ich habe den größten Fehler meines Lebens gemacht. Er hatte mir sein Uneingeschränktes vertrauen geschenkt und ich habe es so einfach Missbraucht. Ich bereue es zu tiefst, dass ich in einem Moment, der Einsamkeit schwach geworden bin. Ich mach mir jetzt noch vorwürfe, für das was ich ihm angetan habe.
Und ich kann es ihm nicht mal für Übel nehmen, dass er sich von mir getrennt hatte. Wenn ich ehrlich bin, dann hätte ich genauso reagiert.
Ich dachte immer dass ich mit beiden Beinen fest im Leben stehen würde und dass mich nichts umheuen könnte, aber ich habe mich geirrt. Wie schnell sich ein perfektes Leben zu reinsten Katastrophe entwickeln konnte. Das alles, hat mich aus der Bahn geworfen und ich muss mich wirklich zusammen reisen, dass ich irgendwann die Kurve kratze.
Aber dieser Mann, war und ist die Liebe meines Lebens. Ich kann nichts dagegen tun und ich würde wirklich alles dafür tun, das er mir eines Tages verzeihen wird.
Aber egal wohin ich gehe, werde ich meistens an ihn erinnert und es ist wirklich verdammt schwer, nicht ständig an ihm zu denken.
Dazukommt noch, dass wir die gleichen, Freunde und fast die gleichen Interessen teilen. Am schwersten ist es, ihm nicht über den weg zu laufen. Einmal als ich gerade Joggen gehen wollte, kam er mir entgegen und wenn Blicke töten könnten, dann wäre ich auf der Stelle Tod umgefallen.
Ich schüttel gerade meinen Kopf. Dieser Mann, schafft es jetzt immer noch mich völlig aus der Bahn zu werfen. Er sah natürlich wie immer umwerfend aus. So wie immer. Die Gedanken, an ihm, machen es mir wirklich nicht leicht. Wir hatten wirklich vier wundervolle Jahre zusammen und ich habe es einfach so zerstört. Aber sich jetzt in Selbstmittleid zu wälzen, bringt mir nicht viel. Ich muss mich voll und ganz auf das Interview Konzentrieren, dass in wenigen Minuten anliegt.
Hoffentlich kann ich mich darauf Konzentrieren. Denn in letzter Zeit, ist das nicht so mein Fall. Ich bin schon in so manche Fettnäpfchen getreten. Zum Glück waren sie nicht so schlimm und meistens konnte ich sie wieder gerade biegen.
„Du bist fertig“, hörte ich meine Kosmetikerin an mein Ohr gerichtet. Ich richtete meinen Blick zum Spiegel. Die ganze Zeit über, habe ich keinen Blick darauf geworfen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Ich war zwar geschminkt, aber das nur sehr dezent. Ich werfe noch mal schnell einen Blick in den Spiegel, bevor ich mich erhebe und noch mal tief ein und aus atme. Gleich würde es losgehen.
Hab ich euch erzählt, dass ich bei solchen Auftritten, immer Unsicher bin? Ich bekomme meisten Atemnot und Hitzewallungen und ich bin mir nicht sicher, ob ich das jemals bessern wird. Sonst war er immer an meiner Seite. Er hat mir immer die Sicherheit gegeben, die ich brauchte. Habe mich immer an seine starke Brust gekuschelt. Aber das ist nun vorbei und ich muss da alleine durch. Bei solchen Interviews, ist es zwar nicht so schlimm, da kommt, meistens nach der ersten frage, die mir gestellt wird, meine Selbstsicherheit und meine Professionalität wieder. Aber wie gesagt, zur Zeit will das mir einfach nicht gelingen.
Ihr seit bestimmt, alle total neugierig und wollt wissen, von wem ich hier rede und was ich ihm so schreckliches angetan habe. Vorab wird das aber nicht verraten, sonst wäre ja die Spannung raus. Ich habe gelernt, dass Spannung, das ‚A’ und ‚O’ ist. Das es dazu gehört, sonst würde es kein guter Film werden und so ist es auch bei mir. Denn ich will euch einen ein Blick in mein Leben geben. Begleitet mich in meine Vergangenheit und durch die Gegenwart. Also habt noch etwas geduld mit mir. Erst muss ich dieses Interview hinter mich bringen.
Oh, gerade ist mir eingefallen, dass ich nur von mir Rede und ihr euch sicher fragt, wer ich bin. Darf ich mich Vorstellen, ich heiße Vanessa Anne Hudgens und bin 21 Jahre jung. Aber genug von mir, gleich muss ich mich der Öffentlichkeit stellen.
Als ich meinen Namen hörte, setzte ich ein Bein nach dem anderen und ging durch ein großes Tor.
Alle fingen das Klatschen an. Ich Nickte und Lächelte und Winkte ihnen zu. Als ich bei der Moderatorin ankam, begrüßen wir uns und anschließend setzten wir uns. Sie fragte mich wie
es mir ginge und ich Antwortet, dass es mir gut geht. Was gelogen war. Ich wühlte mich im Augenblick beschissen. Ich sah sie mit einem Unsicheren Lächeln an.
Sie sah mich für einen Augenblick an und schon begann sie mir fragen zu stellen. So lange sie mich über meine neuen Filme fragte, hatte ich kein Problem damit. Aber so bald es privat werden würde, werde ich versuchen, es abzublocken. Ich habe heute wirklich nicht den nerv dazu, die fragen zu beantworten. Es reichte schon, dass ich mich jetzt schon unwohl dabei fühlte. Ich zwang mich ihr zu zuhören.
Sie fragte mich, wie es für mich war, eine Stripperin zu spielen. Ich lachte und antwortete ihr sofort. „Ich habe es geliebt. Es ist wirklich etwas ganz anderes, als bei High School Musical. Man fängt nicht mitten im Film das Singen und Tanzen an. Es hat wirklich sehr viel spaß gemacht“. Hu. Die erste frage war schon mal vorbei. Sofort kam auch schon die nächste frage. ‚Wie wir hörten, darfst du auch kräftig zu schlagen und mit einer Waffe um dich schlagen?’. Wieder begann ich zu lachen. Ich weiß nicht, warum ich heute so viel lachte, aber das hat bestimmt nichts Gutes zu bedeuten.
„Das war das Beste am ganzen Film. Es war zwar hart. Wir wurden um 5 Uhr Morgens aus dem Bett geholt und mussten mit dem Training anfangen. Mit schwerem Gebäck mussten wir Stunden lang herum laufen. Ich musste ein hartes Tanz-Training durch machen. Aber ich würde sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Auch wenn ich manchmal fast in Ohnmacht gefallen wäre. Aber endlich kann ich meinen Fans zeigen, was in mir steckt. Diese Szenen fand ich immer am coolsten“, gab ich ihr als antwort und ich atmete einmal tief ein und wieder aus. Ich habe keine Ahnung, was heute mit mir los war. Normalerweise, löste sich irgendwann meine Anspannung, aber sie wollte einfach nicht weg. Im Gegenteil, sie verstärkte sich.
Wir redeten noch ein paar Minuten über den Film als, wie ich es vorhergesehen habe, eine frage über etwas Privates kam.
‚Was sagst du zu diesem Bild?’, fragte sie und sah mich gespannt an. Mein Kopf ging zu dem großen, Bildschirm links von mir und als ich das sah, stockte mir mein Atem. Mein herz, begann schneller zu schlagen und meine Augen wurden größer. Das dachte ich zumindest. Es schmerzte mich sehr, dieses Bild zu sehen. Ich konnte meinen Blick einfach nicht davon lassen. Er sah einfach umwerfend aus und diese Augen. Als ich im Augenwinkel den gespannten Blick von der Moderatorin sah, drehte ich meinen Kopf wieder in ihre Richtung. Plötzlich überkam mich eine Wut. Wut über ihn und über mich selber. Ich straffte meine Schultern und setzte ein Künstliches lächeln auf. „Ich hoffe, dass er dieses Mal die große liebe finden wird. Ich wünsche ihm alles Glück dieser Welt“. Zufrieden über mich, dass ich endlich meine Selbstsicherheit wieder hatte, lehnte ich mich zurück. Ich war zwar immer noch wütend und enttäuscht, dass ich dieses Bild gesehen habe und ich frage mich wirklich, ob er mich damit verletzten wollte? Ich sah die Moderatorin an und hatte den Eindruck, dass sie für den ersten Moment geschockt war. Sie hatte nicht mit meiner Antwort gerechnet. Aber kurz drauf, kam schon die nächste frage. Da hatte ich mich wohl geirrt. Sie hatte sich schnell wieder gefasst. Wieder wurde ein Bild eingeblendet.
‚Was läuft da zwischen dir und Robert Pattinson?’ Ich musste kurz grinsen. Ich habe total vergessen, dass dieser Artikel Existierte. Das Bild zeigte mich und Rob, wie wir uns gerade einen kleinen Kuss auf die Lippen gaben. Zwischen uns läuft nichts. Er ist glücklich mit Kristen und wir ihr ja wisst liebe ich einen anderen. „Ahh. Dieses Bild habe ich total vergessen. Rob und ich haben uns zu einem Kaffee getroffen. Und zum abschied haben wir uns nur kurz geküsst“, erklärte ich und durch das Publikum ging ein pfeifen und ein Oh…
‚Kristen wird sich sicher etwas anderes denken, wenn sich ihr liebster mit einer anderen Küssend Fotografieren lässt’, versuchte sie mich weiter aus der Reserve zu locken. Aber nicht mit mir. Ich weiß ja selber, dass dieses Bild komisch war und jeder würde das denken, aber ich muss es für mich behalten. Ich habe es Rob versprechen.
Aber euch kann ich es ja erzählen. Er hat mich gefragt ob ich ihn helfe, einen Verlobungsring für Kristen aus zusuchen. Ja, er hat vor ihr einen Antrag zu machen. Ist das nicht toll? Ich freu mich für Robert.
Ich zuckte nur mit den Schultern. Sicher muss das für Kristen komisch sein, aber wir beide kennen uns und sie war auf keinen Fall wütend oder aber auch Eifersüchtig. Wenn sie wissen würde, warum Robert und ich uns getroffen haben, dann würde es ihr die Augen ausfallen.
„Es war nur ein kleiner Kuss unter Freunden. Ist das in Hollywood nicht so üblich? Außerdem weiß, Kristen davon. Er hat es ihr danach gleich erzählt“. Mein künstliches Lächeln, verschwand und mein richtiges Lächeln legte sich auf meine Lippen. Ich verschränkte meine Arme vor die Brust und lehnte mich wieder zurück. Wieder sah die Moderatorin geschockt aus. Mit dieser Antwort hatte sie auf keinen Fall gerechnet. Ich hörte wie sie sich kurz räusperte und mich wieder direkt ansah.
‚Jetzt noch meine letzte frage. Gibt es schon wieder einen neuen Mann in deinem Leben?’. Auf diese frage war ich auf gar keinen Fall vorbereitet. In meinem Hals setzte sich gerade ein dicker Kloß fest und ich glaubte zu ersticken. Was sollte ich darauf antworten? Ich lachte. Ich glaube, dass mache ich nur wenn ich unsicher bin.
„Das ist eine sehr persönliche frage und ich denke sie sollte auch persönlich bleiben“, versuchte ich ihr den Wind aus den Segeln zunehmen und war froh, dass sie nicht weiter nachfragte.
Part One
Half a Year ago part one…
Sie kam völlig aufgewühlt zu Hause an. Sie zitterte am ganzen Leib und ihr Magen drehte sich gerade um hundertachzig Grad. Ihr schlechtes Gewissen, hatte in den letzten Minuten völlig die Oberhand über sie ergriffen. Sie wusste immer noch nicht, wie das alles passieren konnte. Sie schämte sich in Grund und Boden und sie hatte dafür keine Erklärung. Was würde ‚Er’ wohl dazu sagen, wenn sie ihm es erzählen würde? Sollte sie ihm es überhaupt erzählen? Schnell schüttelte sie den Gedanken wieder ab. Er hatte ein Recht darauf, es zu erfahren, auch wenn es für sie das Aus, dieser Beziehung bedeuten sollte. Sie hatte Angst. Angst, weil sie nicht wusste, wie er auf dieses Geständnis reagieren würde.
Sie sperrte die Tür auf und lief rein. Sie hatte sofort gemerkt, dass hier heute etwas anders war. Sie spürte seine Anwesendheit. Das war schon immer so gewesen. Wie erstarrt, blieb sie stehen. Damit hatte sie nicht gerechnet. Sie dachte er würde erst Morgen wieder kommen? Er durfte sie so nicht sehen. Geistesabwesend, legte sie ihren Schlüssel auf die Kommode ab, die neben ihr stand und versuchte verzweifelt ihr schluchzen zu unterdrücken. Ihr kamen gerade tränen, wenn sie daran dachte, was ihr gerade bevor stehe. „Ich bin wieder da“, versuchte sie mit kräftiger Stimme zu sagen, aber wie sie wusste, gelang es ihr nicht.
Als sie keine Antwort von ihm bekam, wischte sie sich die tränen weg, straffte ihre Schultern und Bewegte sich.
Diese Stille, war für sie erdrückend. Normalerweise, kam immer eine Antwort zurück. Wusste er vielleicht schon davon? Aber woher sollte er es denn wissen? Sie lief immer weiter, bis sie am Wohnzimmer ankam und ihn sah. Sofort bekam sie ein schlechtes gewissen. Er hatte den Tisch, für ein Candle – Light –Dinner gedeckt. Und aus der Küche kam der Geruch von irgendetwas Leckerem, dass er gekocht hatte. Er überraschte sie immer mit einem essen, wenn er nach Hause kam. Er war ein sehr guter Koch, das musste sie ihm lassen.
Sie versuchte erneut gegen ihre tränen anzukämpfen, die sich gerade versuchten, sich breit zu machen.
„Hey, schatz. Ich habe dich so sehr vermisst“, sagte er als er sie sah und drehte sich zu ihr um und lief aus sie zu. Diese Augen, hauten sie jedes Mal um, wenn sie in die Strahlenden Ozean blauen Augen sah. Sie leuchtenden vor Glück.
Aber in wenigen Minuten würden sie diese Augen, verachten. Sie für immer hassen. Er gab ihr einen Kuss, als er bei ihr ankam. „Ich habe gekocht. Ich hoffe du hast Hunger?“, fragte er sie und nahm ihre Hand.
Ihr Magen drehte sich gerade wieder um und Hunger hatte sie nun wirklich nicht. Diese Situation, machte es ihr nicht leicht. Warum nur, hatte sie diesen Fehler gemacht? Er führte sie zum Tisch, schob den Stuhl etwas nach hinten und deutete ihr an, dass sie sich setzten sollte. Wieder sah sie in diese Atemberaubenden Augen. Sie würde ihm das herz brechen. Er hatte sie auf Händen getragen. Er hätte alles für sie getan und sie musste es mit einer Dummheit kaputt machen.
Als sie sich nicht setze, sah er sie besorgt an. Seine Augen weiterten sich und er wurde unruhig. „Nessa. Ist alles in Ordnung? Geht es dir gut?“, fragte er und legte eine Hand auf ihren Rücken.
Nein, es ging ihr nicht gut. Aber das wusste er ja nicht. Er war ein Engel. Er machte sich immer gleich Sorgen um sie. Sie schüttelte nur den Kopf und sah ihn zaghaft an. „Zac, wir sollten uns Unterhalten. Ich muss dir etwas Gestehen“. Ihre Stimmte zitterte, sie drehte sich um und lief auf die Couch zu. Zac folgte ihr. Er war mehr als besorgt um sie.
Sie nahm seine Hand in ihre und warf noch ein letztes Mal einen Intensiven Blick in seine wundervollen blauen Augen, die sie besorgt Musterten. Tief ein atmend, nahm sie den Blick wieder von seinen Augen.
Zac wusste nicht, was jetzt kommen würde, aber irgendwie hatte er ein Komisches Gefühl und wenn er ehrlich war, dann wollte er es nicht wissen. Aber seine Angst um sie, war einfach zu groß. Sanft, legte er ihr seine Hand an die Wange und versuchte ihr etwas Sicherheit zu geben.
Sie holte nochmals tief Luft bevor sie anfing. „Ich weiß nicht, wie ich es dir am besten beibringen soll, aber…“. Sie brach ab. Sie konnte es ihm nicht sagen.
Eindringlich sah er sie an. „Was willst du mir sagen? Du weißt, dass du mir immer alles Sagen kannst, egal was es ist“, versuchte er ihr weiterhin gut ein zu Reden. Er wusste nicht, warum es so war, aber so kannte er seine Nessa nicht. Normalerweise, sagte sie ihm immer alles, was ihr auf dem herzen lag.
Irgendwie musste sie das jetzt hinter sich bringen. Sie wollte nicht bis Morgen warten. Das hatte er nicht verdient. Er war der wundervollste Mann den sie kannte und sie wollte ihn nicht noch mehr verletzten in dem sie ihn es erst nach ein paar Tagen beichten würde. Er hatte ein Recht auf die Wahrheit und das sofort. Sie hatte keine Wahl. Sie sah auf dem Boden. Sie wagte es nicht, ihm jetzt in die Augen zusehen. „Ich…ich. Habe es nicht verdient, dass du so gut zu mir bist“. Er schüttelte den Kopf und wollte gerade etwas sagen, aber sie unterbrach ihn. „Nicht“, flüsterte sie und sprach weiter. „Bevor ich dir jetzt sage, was mir auf den herzen liegt, wollte ich dir nur sagen, wie schrecklich einsam ich mich in den letzten Wochen gefühlt habe. Die waren echt nicht einfach für mich. Wir haben beide volle Termin Kalender und ich weiß, dass das auf gar keinen Fall eine Ausrede sein soll. Du wirst mich bestimmt dafür hassen und ich kann es verstehen, wenn du das tust. Ich würde wahrscheinlich auch so reagieren“. Sie brach wieder ab und sah ihn kurz an. Sein Blick war ruhig auf sie gerichtet. Seine Augen, strahlten jetzt nicht mehr so hell wie zuvor. Sie wollte daraus lesen, aber sie konnte es nicht. Manchmal gab es Situationen, da klappte es einfach nicht. Da konnte sie sich noch so ansträngen. Bevor sie weiter reden wollte, machten sich vereinzelt wieder tränen bei ihr breit.
Sie versuchte es so gut wie nur möglich sie zu unterdrücken. Sie atmete dabei noch mal tief ein und wieder aus und setzte erneut an. „Was ich dir jetzt sagen will, ist nicht leicht für mich. Ich könnte mich selber dafür Ohrfeigen, weil ich dein Vertrauen Missbraucht habe, dass wir in den letzten Jahren zusammen aufgebaut haben. Aber ich will es dir auf keinen Fall verheimlichen. Ich bin der Meinung, du hast ein Recht darauf es zu erfahren und das von mir. Ich habe mit einem anderen Mann geschlafen. Ich habe dich Betrogen“, den letzten Satz flüsterte sie nur. Ängstlich sah sie ihn an. Sie hatte Angst auf seine Reaktion.
Geschockt und Abwesend, starrte er ins leere. In seinem Kopf rasten, die Worte von Vanessa und er konnte nicht glauben was sie eben zu ihm gesagt hatte. Das sollte wohl nur ein Dummer Witz sein. Immer wieder halten in seinem Kopf die Worte ‚Ich habe mit einem anderen Mann geschlafen. Ich habe dich Betrogen’. Als ihm endlich bewusst wurde, was sie ihm gesagt hatte, schüttelte er den Kopf. Er ließ seine Hand, die immer noch in ihrer war, langsam von ihrer gleiten. In seinen Augen machten sich tränen breit. Fassungslos, richtete er seinen Blick wieder auf sie. Verletztheit aber zu gleich auch Wut machte sich in ihm breit. „Du hast was?“, fragte er mit fester Stimme nach. Er hoffte immer noch, dass er sich eben verhört hatte. Sein herz wollte es nicht hören, aber sein Verstand, sagte ihm, dass es nicht so war. Mit gesenktem Kopf, wiederholte sie die Worte und in ihm machte sich gerade eine Übelkeit breit. In seinem herz, spürte er einen starken stich und sein Magen drehte sich gerade um. Eine leere machte sich gerade bei ihm breit. So viele Gefühle auf einmal, hatte er noch nie gespürt und es schmerze ihn. Verzweifelt sah er sie an. Er konnte es nicht fassen, dass sie ihm so etwas je antun konnte. Er liebte sie doch. Seine tränen wurden immer mehr. „Wie kannst du mir so etwas nur antun?“, stellte er ihr unter tränen die frage.
Verschämt, hob sie ihren Kopf an und sah ihn direkt in die Augen. Seine Ozean blauen Augen, waren etwas rot vom weinen und sie hatten jeden Glanz verloren. Sie konnte die Verletztheit in seinen Augen sehen, aber zu gleich auch etwas Wut und daran war nur sie Schuld. Sie wusste nicht was sie ihm darauf antworten sollte, deshalb stand sie auf und lief auf ihm zu. Sie nahm seine Hand in ihre, hob dann die andere Hand und legte sie ihm auf die Wange. Sie war etwas verwundert, dass er es zuließ. Sie wischte ihm die Tränen aus den Augen und sah ihn tief in die Augen.
Ihr intensiver Blick zog ihn regelrecht an. Er konnte den Blick nicht von ihr nehmen. Ihre Berührungen auf seine Haut, verursachten in ihm ein wolliges Gefühl. Ihr Duft stieg ihm in die Nase und er sog ihn kräftig ein. Für einen kurzen Moment, fühlte er sich wohl. Sein herz schreite regelrecht danach. Bis sich sein Verstand wieder einschaltete und ihm schlagartig bewusst wurde was passiert war. Er hob seine Hand, griff nach der von Vanessa, die immer noch auf seiner Wange lag und nahm sie weg. Dann löste er sich von der anderen Hand von ihr und ging einen Schritt rückwärts.
Seine Wut, die sich vorhin schon etwas breit gemacht hatte, kam wieder hoch. Er suchte nach seiner Fassung und sah sie dann direkt an. „Liebst du ihn?“, zischte er sie an und wischte sich die tränen weg.
Geschockt sah sie ihn an. „Nein, tute ich nicht“, sagte sie fest und versuchte erneut gegen ihre tränen anzukämpfen. „Ich liebe nur dich“.
Zac schüttelte seinen Kopf. Er konnte es nicht glauben, was sie gesagt hatte. Er lachte bitter auf. „Wenn du nur mich lieben würdest, dann hättest du nicht mit ihm geschlafen. Ich habe dir vertraut. Ich war dir immer Treu. Ich habe nicht mal andere Frauen angesehen, weil sie mich nicht interessiert haben. Aber ich war wohl Blind vor liebe“, schrie er sie an. Sein Blick verfinsterte sich und sein Zorn auf sie, hatte jetzt die Oberhand über ihn.
Vanessa brach in tränen aus, nach dem was er ihr Vorgeworfen hatte. Wie konnte er nur glauben, dass sie ihn nie geliebt hatte? „Bitte, Zac. Du musst mir glauben, ich weiß nicht, wie das passieren konnte und es tut mir wirklich schrecklich Leid, dass ich dich so sehr verletzt habe. Aber ich liebe dich wirklich“, ihre stimme zitterte dabei. Sie hob ihre Hände und vergrub ihr Gesicht darin. Sie war verzweifelt.
Zac, ist in der zwischen Zeit, im Raum auf und abgelaufen als er Ruckartig stehen blieb und sie wieder Wütend ansah. „Hör auf damit! Erzähl mir nichts von Liebe, wenn es nicht so ist. Du hast mich verletzt. Mich Betrogen. Wie soll ich dir jemals wieder vertrauen?“, schrie er wieder. Sein Entschluss stand fest. Er konnte nicht länger mit ihr zusammen sein. Er konnte ihr nicht mehr vertrauen. Hass machte sich in ihm breit „Ich habe dir mein Uneingeschränktes Vertrauen geschenkt, dass du benutz hast. Ich will dich nie wieder sehen. Es ist aus zwischen uns“. Somit drehte es sich um und verlies den Raum. Er musste hier weg. Er konnte sie nicht länger ertragen.
Weinend sah sie ihn hinterher. Ihr schluchzen wurde immer lauter. Vorsichtig versuchte sie aufzustehen, was ihr nicht richtig gelang. Sie stütze sich mit der Hand an der Lehne fest und stand auf. „Es tut mir Leid“, flüsterte sie in seine Richtung, bevor sie sich ebenfall umdrehte und in Richtung Ausgang lief. Als sie an der Kommode ankam, nahm sie ihren Schlüssel, machte den von Zac ab und legte ihn wieder hin. Kurz sah sie sich noch mal um, bevor sie sein Haus verlies.
Part Two
Zacs Sicht…
Kaum war ich auf den LAX- Flughafen angekommen und war gerade in Richtung Auto Unterweges, als ich schon die Blitzlichter und die vielen Paparazzis von weitem sah. Genervt schüttelte ich meinen Kopf. Konnten die einem nicht mal in Ruhe lassen? Ich zog mir meinen Hottie über den Kopf, nahm meine geliebte Ray Ban - Sonnenbrille und zog sie an, bevor ich an den vielen Paps vorbei kam. Sie riefen meinen Namen, stellten mir fragen, aber ich hörte ihnen gar nicht zu. Wozu auch. Wenn dann kam sowieso nur wieder irgendetwas, was gar nicht Stimmte. Manchmal fragte ich mich, woher die nur so viel Phantasie haben? Das war mir echt ein Rätsel. Als ich endlich im Auto saß, fuhr es auch sofort los und ich wurde wieder etwas Ruhiger. Ich nahm die Sonnenbrille wieder ab und zog mir den Hottie vom Kopf.
Als das Auto nach cirka fünfzehn Minuten anhielt, öffnete ich meine Augen. Der Stress in letzter Zeit, ging nicht Spurlos an mir vorbei. Ich hatte kaum schlaf bekommen, weil ich von einem Termin zum anderen gehetzt bin. Aber das konnte ich jetzt nachholen. Bevor ich aus dem Auto ausstieg, streckte ich mich ausgiebig und machte die Autotür auf und stieg aus. Als ich vor meiner Einfahrt schon wieder diese lästigen Paparazzis sah. Was wollten dir nur von mir?
Ich nahm meine Tasche, zog mir wieder meinen Hottie tief bis über die Stirn und lief mit gesenktem Kopf auf sie zu. Meine schritte wurden schneller. In der zwischen Zeit, holte ich aus meiner Hosentasche die Schlüssel raus, damit ich sie nicht erst rausholen musste, wenn ich bei denen war. Als sie mich sahen, kamen sie wie die Hunde direkt auf mich zu. Gekonnt, wich ich ihnen aus, sperrte das Tor auf und schlug es ihnen vor der Nase wieder zu. Ein grinsen machte sich gerade bei mir breit. Schadenfreude war nun mal die größte Freude. Ich hasste es, wenn ich nach Hause komme und die auf mich warten. „Home, sweet Home“, murmelte ich vor mich her und schloss die Tür hinter mir. Endlich alleine. Keine nervigen Paps mehr, die mich Verfolgten. Keine fragen mehr. Einfach nur Ruhe. Wie sehr habe ich mich danach gesehnt?
Meine Tasche schmiss ich achtlos in irgendeine Ecke und zog mir während ich ins Wohnzimmer lief meine Schuhe aus. Ich lies mich auf meine geliebte Couch fallen und wollte gerade nach der Fernbedienung greifen, als es an der Tür klingelte.
Genervt stand ich auf. „Wenn das ein scherz sein soll, dann finde ich ihn überhaupt nicht witzig“, zischte ich und öffnete wenige Minuten später die Tür. Ich hatte ja eigentlich mit den Paps gerechnet, aber nicht mit Ash und Corbin.
„Was wollt ihr den hier?“, frage ich überrascht, denn das war ich wirklich. Ashley, so wie sie nun mal war, quetschte sich an mir vorbei. „Schön das du auch mal wieder im Lande bist“, zischte sie mich an und lief an mir vorbei und beachtete mich kaum. Verdutz schaute ich ihr nach. „Ich war nur in anderen Staaten Unterwegs. Aber es ist auch schön, dich zusehen“, rief ich ihr hinterher und mein Sarkasmus überschlug sich regelrecht. Corbin, der immer noch vor der Tür stand, sah mich Schulter zuckend an. „Was hat die den bitte?“, fragte ich ihn und machte die Tür weiter auf. Er trat ein und ich machte die Tür hinter ihm wieder zu. „Ich habe keine Ahnung. Sie hat mich nur angerufen und gesagt, dass wir uns bei dir treffen“, war seine antwort und wir beide liefen ins Wohnzimmer wo schon Ash auf uns wartete. Corbin setzte sich auf die Couch und ich stand einfach nur da und beobachtete Ash.
Sie sah mich die ganze Zeit nur an. Sie brachte mich so weit, das ich mich selber von oben bis unten musterte. Aber ich konnte leider nichts Schlimmes an mir feststellen.
Ash stand auf und lief direkt auf mich zu. Sie blieb neben mir stehen und starrte mich immer noch so komisch an. Langsam frage ich mich wirklich was sie von mir will. Ich bin doch kein Geist oder so was. „Warum starrst du mich so an?“, wollte ich wissen, denn es geht mir wirklich langsam auf die nerven, ihr gestarre. Sie lief einmal um mich herum und blieb wieder vor mir stehen. Sie griff in ihre Tasche und holte eine Zeitung raus und hielt sie mir vors Gesicht. „Zachary David Alexander Efron. Kannst du mir das erklären?“, wollte sie von mir wissen.
Es konnte nur etwas passiert sein, wenn sie mich bei Vollem Namen nannte. Aber was sollte ich jetzt bitte schön mit einer Zeitung? Ich griff nach ihr und faltete sie auf. Ich zuckte zusammen als ich die Titelseite lass. „Zac Efron und Michelle Trachtenberg wurden zusammen gesehen, als sie Hand in Hand aus einem Hotel kamen. Wie wir aus sicherer Quelle erfahren konnten, haben die beiden eine Nacht zusammen verbracht. Ist das nach Vanessa Hudgens, Zacs neue liebe, oder ist das wieder nur eine Affäre?“. Ich klappte die Zeitung wieder zu und schluckte schwer. Ich sah auf dem Boden. Ich war wirklich geschockt. Jetzt verstand ich auch, warum die vielen Paps vor meine
m Haus standen.
„Wird das diesmal etwas festes, oder bleibt das wieder nur bei einer Nacht?“, wollte Ashley von mir wissen und sah mir direkt ins Gesicht. Ich hob meinen Blick und sah in weit aufgerissene Augen, die mich musterten.
Was wollte sie von mir hören? Natürlich war das nur für eine Nacht. Ich liebte nur eine Frau, aber die gab es nicht mehr in meinem Leben. Ich zuckte mit den Schultern. Für Ash, war das antwort genug. Sie wusste genau was das hieß.
„Ich kann es nicht fassen. Erst Amanda Crew, dann Amanda Bynes und jetzt Michelle Trachtenberg? Und dann sind da auch noch deine Affären die dir die Presse anhängt. Und dann wäre da auch noch der Besuch in einem New Yorker- Strip- Club. Wie lange soll das noch so weiter gehen? Was ist nur mit dir los?“, fragte sie mich und wieder durchbohrte mich ihr intensiver Blick.
Während Ashley mich herausfordert ansah, hatte Corbin den Fernseher eingeschaltet. Es lief gerade irgend so eine Sendung, die mich wirklich so ganz und gar nicht interessierte. „Hey, dafür kann ich nichts. Du weißt ja, dass die Presse, immer irgendetwas zusammen reimt. Auch wenn es nicht so ist. Und außerdem, was willst du von mir hören?“, zischte ich sie an. Ich war genervt, denn Ashley ging das wirklich nichts an. Es war immer noch meine Sache, was ich da machte. Und was bitte schön, war an einem Strip – Club Besuch so falsch? Ein Mann brauchte so etwas nun mal.
Wieder lief sie einmal um mich herum, bevor sie ganz nah bei mir stehen blieb und mich in den Arm Boxte. „Du stehst in der Öffentlichkeit. Was denkst du dir nur dabei? Es müsste dir klar sein, dass du so etwas nicht unbemerkt, machen kannst, ohne das dir jemand Folgt. Hast du vielleicht auch mal daran gedacht, dass du damit Menschen verletzt die dich lieben? Wie…“, weiter lies ich sie nicht reden, denn ich wusste was sie gerade sagen wollte. „Fang nicht wieder damit an. Das hatten wir bereits. Du bist nicht meine Mutter. Was ist dein Problem?“, kam es wütend von mir. Ich wollte ihr gerade meine Meinung sagen, als ich aus dem Fernseher einen ganz bestimmten Namen hörte, den ich eigentlich nicht hören wollte. „Begrüßt mit mir Vanessa Hudgens“, hörte ich die Moderatorin sagen. Sofort schnallte mein Kopf zu ihr. Als ich sie sah, begann mein herz sofort schneller zu schlagen. Sie sah einfach wunderschön aus. Ihre Ausstrahlung und die Persönlichkeit die sie hatte, zogen einem regelrecht in den Bann. Ihr lachen, war das wunderschönste, dass ich je gesehen hatte. Mein Hirn begann gerade sich auszuschalten. Ich starrte sie die ganze Zeit an. Auch wenn sie mich sehr verletzt hatte, so konnte ich trotzdem meine Augen nicht von ihr lassen.
Durch meine Augenwinkel merkte ich, wie Ash mich ansah. Ihr ist nicht entgangen wie ich auf dem Fernseher starrte. Ich richtete meinen Kopf wieder in ihre Richtung und sah sie weiter hin Böse an.
„Das hier ist dein Problem“, sagte sie und zeigte mit dem Finger auf dem Fernseher.
Mein Kopf ging wieder zu ihr. Sie hatte Recht. Vanessa war wirklich mein Problem. Je mehr ich sie anstarrte desto mehr viel mir auf, wie nervös und unkonzentriert Vanessa war. Sie war doch sonst so Professionell? Ich setzte mich zu Corbin und nahm ihn die Fernbedienung, die er in der Hand hatte, ab und machte etwas lauter.
Ich sah Nessa sofort an, dass sie dieses Interview, alleine nicht durchstehen würde. Sonst war ich immer an ihrer Seite. Das hatte Ihr Kraft gegeben. Gespannt verfolgte ich das Interview und ich hatte den Eindruck, als wollte sich ihre Nervosität heute einfach nicht legen. Aber als ich plötzlich das Bild mit mir und Michelle sah beschleunigte sich mein Herzschlag automatisch. Ich wusste nicht warum, aber aus irgendeinem Grund, war es mir unangenehm, dass Nessa es sah. Plötzlich richtete Sie sich auf, legte ihr Künstliches Lächeln auf, das ich nur allzu gut kannte. Ihre Augen funkelten wütend. Gespannt, starrte ich auf den Fernseher und wundere mich, als ich ihre antwort hörte. Sie hatte, dass jetzt nicht wirklich gesagt, oder? Innerlich atmete ich auf. Ich hatte nicht wirklich mit dieser Antwort von ihr gerechnet. Kurz sah ich zu Ash rüber, die sich mittlerweile neben Corbin gesetzt hatte. Beide waren genauso überrascht, wie ich.
Egal wie Wütend, oder Enttäuscht ich auf Vanessa war, aber wenn mir eine Frage über Sie gestellt worden war, hatte ich immer die richtigen Antworten gegeben. Egal, was es für fragen waren. So war das auch bei Ihr. Wir machten uns nicht gegenseitig in einem Interview fertig, nur weil wir getrennt waren. Und wieder einmal musste ich mir eingestehen, wie sehr ich diese Frau begehrte und wie sehr ich sie immer noch liebte. „Ich vermisse sie so sehr“, murmelte ich vor mir her und hatte nicht damit gerechnet, dass es einer von ihnen hören würde. Denn als ich meinen Kopf hob, sahen mich zwei Augenpaare an. „Dann sag ihr das“, hörte ich Corbin sagen. Ash nickte eifrig mit dem Kopf. „Wie lange soll das mit euch noch so weiter gehen? Sie vermisst dich genauso sehr wie du sie“, warf sie in den Raum und sah mich dabei erwartungsvoll an. Ich schluckte schwer. Sollte ich es ihr wirklich sagen? Mein Blick ging kurz in Richtung Fernseher, als ich das nächste Bild sah, dass eingeblendet wurde. Ich wusste nicht, wie ich darauf reagieren sollte, als ich Vanessa mit Robert sah und sie sich Küssten. Meine Augen verfinsterten sich und Wut machte sich in mir breit. Ich versuchte ruhig zu bleiben, was mir schwer fiel. Ich starrte regelrecht Nessa an, die einfach darüber lachte. Ich fand das alles andere als komisch und war wirklich auf ihre Antwort gespannt. ‚…Es war nur ein Kuss unter Freunden’, hörte ich sie reden und ihr Künstliches Lächeln das sie auf den Lippen hatte, verschwand schlagartig.
Ich dachte, wirklich das ich mich verhört habe, aber so war es nicht. Sie hatte wirklich gesagt, dass es nur ein Kuss unter Freunden war. Das ich nicht lache.
„Verdammte scheiße“, fluchte ich. Sie vermisste mich nicht wirklich. Warum auch? Sie Knutschte lieber in der Öffentlichkeit mit Robert herum.
Wütend stand ich auf, griff nach der Fernbedienung und wollte den doofen Fernseher ausschalten, als die Moderatorin ihr die nächste frage stellte. Ob wohl ich eigentlich genug davon hatte, hörte ich aufmerksam zu.
‚Gibt es schon wieder einen anderen Mann in deinem Leben?’, hörte ich die Moderatorin. Ich hielt die Luft an. Ich war mir nicht sicher, ob ich das hören wollte. Plötzlich machte sich Angst in mir breit. Angst, dass sie vielleicht doch einen neuen Mann an ihrer Seite hatte. Als Nessa sagte, dass es Privat ist und es auch Privat bleiben sollte, atmete ich wieder kräftig aus. Wenn sie wirklich einen neuen Mann an ihrer Seite hätte, dann hätte Ash bestimmt schon etwas gesagt. Mein Blick ging zu ihr. Ich räusperte mich kurz und schon hatte ich ihre Aufmerksamkeit.
„Du würdest es mir sagen, wenn Nessa einen anderen Mann an ihrer Seite hätte, oder?“, fragte ich sie direkt. „Ja“, sagte sie sofort. Ich sah sie noch einen Moment lang an, ehe ich ihr die nächste frage stellte. „Was läuft da zwischen ihr und Robert?“, fragte ich etwas gereizt. Was ich eigentlich nicht wollte.
Ash stand auf und lief auf mich zu. Wahrscheinlich hat sie meinen Zorn bemerkt, der in meiner Stimme lag. „Das weiß ich auch nicht so genau. Sie wollte mir nichts darüber sagen. Sie sagte nur, dass sie nichts sagen dufte. Aber der Kuss zwischen ihnen war wirklich nur rein Freundschaftlich. Und wie du weißt, ist Robert mit Kristen zusammen“, sagte sie und sah mich weiterhin an.
Auch wenn ich wusste, dass Er mit Kristen zusammen war, konnte ich nichts gegen meine Eifersucht und Wut machen, die sich in mir breit machte. „Vanessa vermisst mich nicht wirklich. Sie geniest ihr Leben ganz gut ohne mich. Das Foto war ja beweiß genug. Ich sollte nach vorne Blicken“, zischte ich sie wieder an und tigerte im Raum auf und ab. Schon allein die Vorstellung, dass sich die beiden nur geküsst haben, löste in mir eine Übelkeit aus. Ich fühlte mich hilflos.
„Glaub mir. Sie vermisst dich noch viel mehr. Wenn sie könnte würde sie die Zeit zurückdrehen, aber das geht nicht. Ihr tut das alles so verdammt leid und sie würde alles dafür tun“, versuchte Ash mir einzureden. „Denkst du wirklich, dass es spurlos an Nessa vorbei geht, dass du gerade dabei bist, dich durch ganz Hollywood zu schlafen? Ihr zwei könnt euch noch nicht mal zusammen in einem Raum aufhalten, ohne dass einer von euch wieder geht. Mit der Zeit wird das nervig. Wir sind nun mal mit euch beiden befreundet und manchmal wollen wir unsere beiden Freunde dabei haben, wenn wir uns treffen und nicht nur einen davon“, mischte sich jetzt auch Corbin mit ein.
Mein Hirn arbeitete gerade auf Hochtouren. Ich war hin und her gerissen. Die Enttäuschung und Verletztheit saß noch tief in mir, aber ich konnte auch die Gefühle dich ich noch für sie hatte, nicht einfach ignorieren. Aber jedes Mal wenn ich sie sehe und nur daran denke, dass sie mit einem anderen Mann geschlafen hatte, kochte die Wut in mir. Ich fuhr mir mit einer Hand durch meine Haare und rieb mir anschließend den Nacken.
„Ich wäre jetzt gerne alleine“, sagte ich nur und setzte mich auf die Couch. Ich sah die beiden nicken und wir verabschieden uns von einander und als ich endlich alleine war, legte ich mich hin und schloss meine Augen. Kurz darauf schlief ich ein.
Part Three
Half a Year ago part two…
Als er hörte wie die Tür ins Schloss fiel zuckte er kurz zusammen. Ihr ‚Es tut mir Leid’ hatte er sehr wohl gehört und am liebsten, wäre er zu ihr gegangen, hätte sie in den Arm genommen und ihr gesagt, dass alles wieder gut werden würde. Aber er konnte es einfach nicht. So sehr tat es ihm in der Seele weh, dass sie ihn Betrogen hatte. Sie kannten sich, seit sie Teenager waren. Sie wurden zusammen Erwachsen. Er kannte sie in und auswendig, so wie sie ihn kannte. Sie kannte seine Wünsche, seine Träume, sein Ängste, sie kannte einfach alles über ihn. Für ihn war sie sein Rettungsanker, die ihm in schwären Zeit, immer geholfen hatte. Der eine war für den anderen da. Wenn er daran dachte, dass es jetzt nicht mehr so ein würde, dann wurde es ihm ganz anders.
Wie im Trance, lief er auf dem Herd zu und drehte ihn ab und steuerte anschließend auf dem Tisch zu und setzte sich. Er ließ seinen Blick über den Tisch schweifen, der liebevoll für sie gedenk wart. Er wollte sie überraschen, so wie er es immer getan hatte, wenn er für ein paar Wochen, nicht zu Hause war. Er hatte extra für sie Lasange gemacht. Das war ihr Lieblingsgericht. Sein Blick blieb an einer kleinen Schachtel hängen. Er hob seine Hand, nahm sie und betrachtete sie einen Moment lang, ehe er sie in seine Hosentasche steckte.
Er konnte es immer noch nicht begreifen, was sie getan hatte. Er dachte wirklich, dass sie die Richtige für ihn war, dass er sein Leben mir ihr verbringen würde. Sie waren wie ein altes Ehepaar. Er hatte sie vergöttert. Sie war seine Seelenverwandte. War er vielleicht nicht genug für sie da gewesen? Hatte sie sich vielleicht deswegen so einsam gefühlt? Er schüttelte den Gedanken schnell wieder weg. Das war kein Grund, ihn so zu hintergehen. Ohne das er es wollte, stiegen ihm erneut tränen in die Augen, aber dieses Mal wischte er sie nicht weg. Warum auch? Er hatte gerade die schlimmste Nachricht seines Lebens bekommen und er fühlte sich leer und sein Herz, brach mit jedem Gedanken an ihr, ein bisschen mehr.
Eine unbändige Wut, machte sich wieder in ihm breit. Er ballte seine Hände zu Fäusten, drücke so fest zu, dass seine Knöchel ganz weiß wurden. Mit voller Wucht, schlug er einmal kräftig auf dem Tisch. Dieser fing heftig zu wackeln an und mit einem Ruck stand Zac von seinem Stuhl auf. „Wieso hast du mir so etwas nur angetan?“, rief er laut vor Zorn. Er wusste, dass er keine Antwort bekam, aber er musste sich Luft machen. Sonst würde er platzen.
„Warum nur?“, murmelte er weiter. Seine tränen wurden immer mehr und er Sackte in sich zusammen und fiel auf die Knie. Er legte sein Gesicht in seine Hände und lies seine Verzweiflung freien lauf.
Nach einer endlosen Ewigkeit, so kam es ihm jeden Falls vor, wischte er sich die tränen von den Augen, stand auf und sah sich im Raum um. Die Verzweiflung, die er eben noch gespürt hatte, verflog schlagartig und wandelte sich wieder in Wut um. Wieder lief er auf dem Tisch zu und sah ihn an. „Verdammte scheiße“, zischte er, legte seinen Arm auf dem Tisch ab und mit einem Ruck krachte das ganze Geschirr auf dem Boden. Dann lief er auf dem Herd zu, machte ihn auf und nahm die Form in der die Lasange drin war und schmiss sie mit Samt den Inhalt und der Form in den Abfall.
Als nächstes holte er sich ein paar Kartons. Er musste Vanessas Sachen zusammen suchen. Die hatten hier keinen Platz mehr. Er hatte nicht die Kraft dazu, sie jeden Tag zu sehen, sie würden ihn nur daran Erinnern. Als er die Kartons geholt hatte, lief er anschließend ins Schlafzimmer und suchte die Sachen von Vanessa zusammen. Hecktisch, durch wühlte er seine Schränke. Seine Sachen schmiss er dabei achtlos auf dem Boden, während er ihre Klamotten, einfach in die Kartons schmiss.
Als er das nächste Kleidungsstück in die Hand nahm, stoppte er. Das Kleid, was er in der Hand hielt, hatte er ihr damals Geschenkt, als sie ihr dreijähriges Gefeiert hatten. Eine weile sah er es einfach nur an, bevor er es an seine Nase hielt und daran Roch. Es hatte immer noch einen leicht Süßlichen Geruch, der leicht nach Vanille roch. Er sog den Duft in sich auf, wusste dass er es zum letzten Mal riechen würde. Als sie damals in dem Kleid, vor ihm stand und sie so Atemberaubend darin aussah, konnte er nur schwer seine Augen von ihrem Körper nehmen. Viel hätte nicht mehr gefehlt und er wäre über sie hergefallen. Er schüttelte den Kopf, an dem Gedanke und somit schmiss er das Kleid zu den anderen Sachen.
Nichts würde mehr so sein, wie zuvor, dass musste er sich langsam klar machen. Als er glaubte, dass er alle Sachen von ihr zusammen hatte, ging er ins Badezimmer. Er griff nach der Zahnbürste, Zahnpasta und schmiss es zu ihren Klamotten in den Karton. Dann nahm er sich ihr Schminkzeug und auch das landete in der Kiste. Es folgten ihr Rasierer, Föhn, Diverse, andere Sachen, von der er keine Ahnung hatte und anschließend auch ihr Parfüm. Dieses hatte er ihr damals Geschenkt, als sie ihr drittes Date hatten. Es hieß Pink Suger von Aquolina. Seitdem, benutze sie es immer. Er betrachtete es kurz, ehe er es zu den anderen Sachen legte.
Ein letztes Mal lies er seinen Blick schweifen um zusehen, dass er auch wirklich alles zusammen hatte und als er nichts mehr sah, schnappte er sich die Kiste und lief wieder ins Schlafzimmer direkt zu seinem Nachtkästchen. Dort drin, lag ihr Schmuck. Er holte das Schmuckkästchen, raus und wollte es so wie es war, in den Karton legen, als ihm etwas in den Sinn kam. Schnell durch wühlte er den Schub und als er es gefunden hatte, wurde er Unwillkürlich an ihre erste gemeinsame Nacht mit ihr erinnert. Sie waren zusammen in einem Restaurant gewesen. Wenn er sich nicht irrte, musste es passiert sein, als sie schon ein halbes Jahr zusammen waren. Vor lauter Quatschen, hatten sie total die Zeit vergessen und als er sie nach Hause fahren wollte, schlug Vanessa ihm vor, doch einfach die Nacht bei ihm zu verbringen. Als er am nächsten Morgen wach wurde, lag sie Seelenruhig in seine Arme und schlief tief und fest. Er beobachtete sie eine weile, bis sie plötzlich wach wurde. Sie grinsten sich an.
Als er nach dem er Nessa nach Hause gefahren hatte, wieder bei sich ankam, sah er, dass sie ihre Ohrringe vergessen hatte. Er wollte sie als Erinnerung behalten. Ein leichtes Lächeln machte sich bei ihm breit, als er daran dachte.
Gedankenverloren, hob er die Ohrringe hoch und starrte kurz darauf. Er kämpfte mit sich, ob er sie wirklich ihr wieder zurückgeben sollte. Aber letztendlich, verlor er den Kampf und öffnete das Schmuckkästchen und legte die Ohrringe rein und schloss es darauf hin wieder.
Wieso auch sollte er die Ohrringe behalten? Sie erinnerten ihn nur an die schöne Zeit, die er mit ihr hatte und es würde ihm jedes Mal das herz brechen.
Er wollte gerade den Schub wieder Schließen, als ihm etwas Silbernes in die Augen stach. Er hob die Kette, an der ein Ring hang, hoch und betrachtete es kurz. Die Ringe hatten sie sich damals gegenseitig Geschenkt, bevor die Dreharbeiten zum zweiten Teil von High School Musical anfing.
Es sollte ein Zeichen für ihre Freundschaft und für ihre Liebe sein. Vorsichtig legte er das Kettchen, auf das Bett hin, als würde es jeden Moment zerbrechen und stand auf. Schnell lief er auf seine Seite des Bettes und öffnete hastig den Schub. Er musste nicht lange Suchen, nach dem was er wollte. Als er den Ring fand, setzte er sich wieder aufs Bett und betrachtete ihn für einen kurzen Moment, ehe er den Ring zwischen Daumen und Zeigefinger nahm und Begann ihn zu drehen. Abrupt stoppte er in seiner Bewegung, zog den Ring näher zu sich her und starrte auf die innen Schrift. Bei ihm stand ‚Vanessa’ und in ihrem stand ‚Zachary’. Er trug seinem immer am Finger und sie ihren um den Hals. Er nahm seine Hand wieder runter und starrte Gedankenverloren an die Wand, die vor ihm war.
Wie im Trance, legte er den Ring wieder zurück in die Schublade und verstaute ihm ziemlich weit nach hinten, ehe er den Schub wieder zu machte und aufstand. Er atmete tief ein und wieder aus. Er wusste nicht ob es eine gute Entscheidung war, den Ring zu behalten. Er wusste überhaupt nicht, ob das alles hier eine gute Entscheidung von ihm war. Er nahm sich den Karton wieder, als er an der anderen Seite ankam, griff nach die anderen Kartons, dem Schmuckkästchen und der Kette und lief in Richtung Wohnzimmer. Davor kam er noch an einer Kammer vorbei, dort stellte er die Kartons rein, legte das Kästchen und die Kette noch rein und machte die Tür wieder zu. Er wusste gar nicht, dass sie so viele Sachen bei ihm hatte. Ob er bei ihr auch so viele hatte? Als er am Wohnzimmer ankam, setzt er sich auf die Couch und legte sich hin und schloss seine Augen.
Aber so bald er die Augen zu hatte, traten Bilder von Vanessa in ihm auf. Ruckartig, öffnete er sie wieder und stand kurz danach wieder auf. Er holte aus der Kammer wieder die Kartons, schnappte sich seine Schlüssel und setzte sich anschließend in seinen Audi A6 und düste davon.
Er war auf dem Weg zu Nessa. Er musste ihre Sachen loswerden, sonst würde er nie zu Ruhe kommen und würde ständig an sie denken. Vielleicht half es ihm dabei, wenn er sich von ihr verabschiedete und von ihren Sachen?
Der schmerz, saß noch tief und auch wenn er es nicht zu geben würde, aber sie fehlte ihm mit jeder Sekunde, die er ohne sie war. Er fühlte sich nicht ganz ohne sie, als würde ein Stück von ihm fehlen. Und mit jeder Sekunde brach sein herz ein kleines bisschen mehr. Er war so in Gedanken, dass er fast das Haus von ihr verfehlt hätte und brachte sein Auto mit einer Vollbremsung zum stehen. Für einen Moment blieb er noch sitzen, sein Blick stur auf ihr Haus gerichtet. Er kämpfte mit sich, ob er es auch wirklich durch ziehen sollte. Was sollte er ihr sagen? Und wie? Wie sollte er sich, ihr gegenüber verhalten? Es gab mehrere Möglichkeiten. Er konnte es kurz und Schmerzlos für sich machen. Ihr einfach ihre Sachen geben und wieder gehen, oder aber, ihr es erklären lassen wie es dazu kam? Er zuckte kurz mit den Schultern. Er hatte keine Ahnung, er verließ sich da lieber auf sein Bauchgefühl. Das hatte ihm schon immer geholfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. „Jetzt oder nie“, murmelte er vor sich her, öffnete die Tür und stieg aus. Holte die Kisten aus dem Kofferraum. Zielstrebig lief er auf ihr Haus zu und während er klingelte, atmete er noch einmal tief ein und wieder aus.
Es stand da und wartete, aber als keiner öffnete, wollte er sich schon umdrehen und wieder gehen, als er plötzlich von innen jemanden hörte. Er dreht sich wieder um und wartete wieder. Kurz darauf öffnete sich die Tür und eine verweinte Vanessa stand vor ihm und sah ihn verblüfft an. Ihre Augen waren rot und geschwollen. Sie musste noch bis eben geweint haben.
Verblüfft sah sie ihr gegenüber an. Sie kniff kurz ihre Augen zusammen, um sie darauf wieder zu öffnen. Sie dachte ja erst sie würde träumen, aber so war es nicht. Er stand gerade vor ihr und sah auf dem Boden. „Zac“, flüsterte sie kaum hörbar und erst jetzt fiel ihr auf, dass er eine Kiste unter seinem Arm hatte.
Es zerriss ihm das herz, wenn er daran dachte, dass sie eben noch geweint hatte. Er hatte es noch nie sehen können, wenn sie heulte. Ihr Anblick, tat ihm in der Seele weh und er unterdrücke gerade das verlangen, sie in den Arm zunehmen. Erst ein leises Flüstern von ihr, holte ihn wieder zurück ins hier und jetzt. „Ich…Ähm“, setzte er an um etwas zusagen, aber seine Stimme versagte. Er fühlte sich auf einmal unsicher. Eben war er noch stark und jetzt? Jetzt hatte ihn seine Unsicherheit im Griff.
Erwartungsvoll sah sie ihn an, als er ansetze und etwas sagen wollte, aber als er nur ein gestottere zusammen brachte, blickte sie wieder auf dem Boden. Sie konnte ihn nicht ansehen. Dazu schämte sie sich zu sehr und seine Augen machten es ihr nicht leichter. Sie sah immer noch die Verletzlichkeit darin.
„Ich habe all deine Sachen in Kisten gepackt und wollte sie dir vorbei bringen. Denn bei mir haben sie nichts mehr zusuchen“, setzte er erneut an und war froh, dass seine Stimme nicht wieder versagt hatte. Geschockt sah sie ihn an. Mit so etwas hatte sie nicht gerecht. Wenn sie ehrlich war, hatte sie sich von seinem Besuch etwas anderes erhofft. Langsam hob sie ihren Arm an um nach den Kisten zu greifen, die ihr Zac gerade hinhielt. Als sie sie alle innen, abgestellt hatte, atmete sie tief ein und wieder aus. Sie versuchte krampfhaft, gegen die tränen an zu kämpften, die sich wieder versuchten sich bei ihr breit zu machen. Sie war wieder an der Tür angelangt, als sie endlich den Mut dazu aufbrachte, es Zac zu erklären. Sie wollte gerade ansetzten und etwas sagen, aber Zac schien das nicht zu bemerken und redete einfach darauf los. „Bei Gelegenheit, kannst du mir ja meine Sachen zurück bringen. Schick sie mit der Post, oder stell sie einfach vor meine Tür“. Sie nickte zaghaft.
Er wollte sich gerade umdrehen und gehen, als er seinen Namen hörte. Kurz blieb er stehen, bevor er sich wieder in ihre Richtung umdrehte und sie ansah.
Ihre Blicke trafen sich darauf und Vanessa bekam, wie jedes Mal wenn sie es tat, weiche Knie. Sie musste schwer Schlucken, bei dem Anblick und am liebsten wäre sie ihm um den Hals gefallen. „Ich wünschte ich könnte dir erklären, wie es dazu gekommen ist, aber ich kann es leider nicht. Ich denke es war ein kurzer Moment der schwäche“, versuchte sie sich zu rechtfertigen und ihr Blick ging zu Boden.
Für einen kurzen Moment, sah auch er auf dem Boden, ehe er sich räusperte und wieder seinen Blick nach oben nahm und sie wieder direkt ansah. „Ich wünschte ich könnte dir glauben. Dir vertrauen, dass es wirklich nur ein Moment der schwäche war, aber du hast mich zu tiefst verletzt. Ich habe dich abgöttisch geliebt. Ich tute es jetzt noch, aber es hat mich wütend und verletzlich gemacht. Ich dachte immer, so etwas würde mir nicht passieren, weil wir uns so super Ergänzen. Immer viel spaß zusammen hatten. Aber ich muss jetzt erst Mal abstand bekommen, sonst zerbräche ich noch daran. Ich weiß nicht, ob ich dir das jemals verziehen kann“, erkläre er ihr. Es hatte genau das gesagt, was er gerade gefühlt hatte. Er hoffte, wirklich, dass er ihr irgendwann verzeihen konnte.
Wieder nickte sie nur. Zu mehr war sie einfach nicht im Stande. Seine Worte, trafen sie hart.
„Lebe wohl, Vanessa“, sagte er, bevor er sich umdrehte und zu seinem Auto lief, einstieg und weg fuhr. Schlagartig, stiegen ihr tränen in die Augen, die sich ihren weg runter zu ihrer Wange machten.
Sie wusste das er Recht damit hatte, aber ihr herz versuchte krampfhaft, dagegen an zukämpfen. Es wollte die liebe zu ihm nicht einfach aufgeben. Aber sie musste ihm die Zeit lassen, die er brauchte.
Part Four
Ashley und ich waren gerade auf dem weg, um uns einen Kaffee zu holen, den ich dringend brauchte. Als wir bei Starbucks ankamen, bestellten wir uns einen Frappuccino und setzten uns anschließend hin. Ich war mit meinen Gedanken gerade bei Zac, als mich Ash aus meinen Gedanken riss. „Also, erzähl mal, was wird dein nächstes Projekt sein?“, wollte sie wissen und ich zuckte nur mit den Schultern. Ich hatte keine Ahnung. Zu Hause lagen zwar Drehbücher, die mir mein Manager geschickt hatte, aber ich bin noch nicht wirklich dazu gekommen, sie mir durch zu lesen. Bis auf eins, dass meine volle Aufmerksamkeit hatte. Es war ein Action Film. Und ich liebte solche Filme. Ich wollte schon immer mal so einen Film drehen. „Sag bloß, du hast noch keine Ahnung?“, fragte sie weiter und wieder zuckte ich nur mit den Schultern. „Ich habe da so ein Projekt im Auge“, sagte ich und nahm einen Schluck von meinem Frappuccino, den uns die Bedienung gerade gebracht hatte.
„Darf man fragen, was für ein Projekt das ist?“, wollte Ash wissen und auf meinen Lippen legte sich ein grinsen. Das war für sie Antwort genug. Sie verstand mich einfach zu gut. Wir kannten uns jetzt schon seit sechs Jahren.
„Okay, aber so bald du mit den Dreharbeiten anfängst, will ich mehr von dem Projekt wissen“, sagte sie noch und nahm auch einen Schluck von ihrem Kaffee. Ich nickte mit dem Kopf. Für einen Moment schwiegen wir uns nur an. Keiner sagte ein Wort. Es scheint so als würde jeder seinen Gedanken nach hängen.
Durch ein räuspern von ihr wurde ich wieder aus meinen Gedanken geholt. „Ich habe deinen Auftritt im Fernsehen gesehen“, sagte sie und lachte mich an. „Und?“, fragte ich, weil ich wissen wollte, wie sie es fand. „Du warst Professionell wie immer“. Ich zuckte mit den Schultern. Einerseits konnte ich froh sein, dass niemand meine Unsicherheit bemerkt hatte, aber Professionell war ich da ganz und gar nicht.
„Du hättest Zac sehen sollen, als er das Bild mit dir und Rob gesehen hat“, kam es von ihr und ich zuckte kurz zusammen. Hatte sie gerade Zac gesagt? Geschockt und mit weit aufgerissenen Augen starrte ich sie an. „Er war Eifersüchtig“, plapperte sie vor sich hin. Meine Augen wurden immer größer und größer und ehrlich gesagt wusste ich nicht, ob das überhaupt noch möglich war. Zac war Eifersüchtig? Irgendwie konnte ich mir das nicht Vorstellen. Denn wenn ich an das Bild mit ihm und Michelle dachte, dann lief es mir Eiskalt den Rücken runter.
„Zac und Eifersüchtig?“, fragte ich dennoch nach, weil es mich einfach interessierte. Ashley nickte eifrig mit dem Kopf und grinste mich an. „Woher weißt du das?“, wollte ich weiter wissen. Und eigentlich hätte ich es mir ja denken können und mir die Frage sparen können. Aber wenn es um Zac ging, schaltete mein Hirn einfach ab. Ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen.
„Vany. Ich war mit Corbin, an diesem Tag bei ihm“, erklärte sie mir und wieder legte sich ein Lächeln auf ihre Lippen. Wie konnte man nur so fröhlich sein, fragte ich mich.
Ich überlegte kurz. Vielleicht konnte es wirklich so sein, dass er Eifersüchtig war. Immerhin konnte er Robert nicht Leiden. Aber warum, hatte er dann eine Affäre nach der anderen? Es verging wirklich kein Tag, an dem Zac nicht mit einer anderen Abgebildet war. Aber die Presse, reimte sich auch immer wieder gerne mal was zusammen. Das habe ich schon am eigenen Leib erfahren müssen. Eigentlich konnte man denen nie glauben.
Mein Gedankengang wurde durch ein lautes Klingeln, das aus meiner Tasche kam, unterbrochen. Ich zuckte kurz zusammen, ehe ich nach meiner Handtasche griff, die auf dem Boden lag und verzweifelt, nach meinem Handy suchte.
Ich wusste gar nicht, dass ich so viel Kram in meiner Tasche hatte. Als ich es dann endlich gefunden hatte, ging ich ran. „Hudgens“, meldete ich mich und lauschte in den Hörer. Als ich die Stimme, meines Manager hörte, flüsterte ich Ashley ‚Mein Manager’ zu, weil sie mich gespannt ansah. Als ich ihr nickten sah, wandte ich mich wieder dem Gespräch zu. „Was kann ich für dich tun?“, wollte ich wissen. Ich hatte ihm vor ein paar Tagen angerufen und gesagt, dass ich Interesse, an diesem Drehbuch hatte. Aber ich wollte mich noch nicht festlegen, weil ich erst noch wissen wollte, wer mein Filmpartner sein würde.
Ich wollte nicht mit einem X-Beliebigen Drehen. Zu einem Action Film, sollte man auch den richtigen Partner an seiner Seite haben.
„Wir müssen uns unbedingt Treffen, Nessa“, hörte ich seine Stimme, am anderen Ende der Leitung. „Okay. Wann und warum?“, wollte ich wissen. Ich fragte mich gerade, warum er es mir nicht einfach am Telefon mitteilte was er mir zu sagen hatte. In meiner Magengegend machte sich gerade so ein komisches Gefühl breit. Keine Ahnung warum.
„Weil wir über das Drehbuch reden müssen. Ich denke da haben wir ein Problem“, hörte ich ihn wieder Reden und mein Komisches Gefühl verstärkte sich von Sekunde zu Sekunde. Meine Gedanken rasten und ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was er mir damit sagen wollte. Was war daran bitte schön ein Problem? „Okay, wann soll ich kommen?“, fragte ich und atmete einmal kräftig ein und wieder aus. Ash musste das mitbekommen haben, denn sie sah mich etwas verstört an. „Am besten sofort. Wir treffen uns bei dir. Da ich in der Nähe bin. Sagen wir in einer halben Stunde?“. Ich nickte, als mir klar wurde, dass er das ja nicht sehen konnte. „Okay, ich mach mich sofort auf dem weg“, sagte ich und legte auf. Ich steckte mein Handy wieder zurück und sah Ash an und schwieg.
„Lass mich raten, du musst gehen?“. Sie musste mich nicht wirklich kennen um fest zu stellen, dass ich gehen musste. Das hätte jeder herausgefunden. Anscheinend hatte sie es an meinem Blick gemerkt, oder aber durch das Telefongespräch. Mir tat es wirklich Leid, dass wir uns schon trennen mussten, denn wir hatten uns eine weile nicht gesehen. Jeder hatte Termine und heute hatten wir beide zeit um uns zu treffen und jetzt kam das dazwischen. „Ja. Es tut mir schrecklich Leid. Aber es geht um das Projekt“, erzählte ich ihr niedergeschlagen, denn das war ich wirklich. Bei ihr konnte ich sein, wie ich war. Musste mich nicht verstellen, oder sonst irgendetwas tun. Wir waren die besten Freunde und sie verstand mich. Hatte immer ein offenes Ohr für mich. „Schon gut. Mach dir nichts draus. Außerdem will ich ja wissen, was das für ein Projekt ist. Ich will ja nicht das es an irgendetwas Scheitert“, meinte sie, lächelte und nahm ihren Kaffee und machte einen schluck daraus. „Danke“, sagte ich schnell, nahm ebenfalls meinen Kaffee, stand auf und gab ihr links und rechts ein Küssen und eilte in Richtung Ausgang. „Hab dich lieb“, rief ihr über meine Schulter hinweg, zu ihr. Ehe ich die Tür erricht hatte, kam ‚Ich dich auch’ zurück. Ich blieb stehen, grinste kurz, bevor ich dann weiter zu meinem schwarzen Audi lief und anschließend einstig und weg fuhr.
Zwanzig Minuten später, erreichte ich mein Haus und Parkte in der Einfahrt. Draußen hatte ich schon das Auto, von meinem Manager Sam, gesehen. Ich war wirklich gespannt, was es so wichtiges gab, was er mir nicht hätte gleich sagen können.
Vor meiner Tür wartete er schon. Also stieg ich schnell aus und lief auf ihm zu. Wir begrüßen uns, bevor ich dir Tür auf machte und ihn den Vortritt gab. Hinter mir, machte ich die Türe zu und folge ihm in mein Wohnzimmer. Wir setzten uns und ich sah ihn erwartungsvoll an. Diese Spannung hält ja keiner aus. „Also, sag schon. Was ist los“, forderte ich ihm auf, mir endlich zusagen, was für ein Problem es war.
Sie sah, dass Sam erst kräftig ein und dann wieder kräftig aus atmete. „Also du hast es so gut wie in der Tasche. Sie wollen dich auf jeden Fall“, sagte er und ich jubelte. Das war wirklich eine gute Neuigkeit. Ich wollte diesen Film, unbedingt Drehen. Egal was ich dafür machen musste. Aber ich habe gewusst, dass die Konkurrenz groß war. Aber, trotzdem wusste ich, dass das nicht alles war, was er mir sagen wollte. Ich sah ihn wieder an und wartete ab, bis er wieder etwas sagte. Ich musste nicht lange warten und das, was er sagte, lies mich erstarren. Für einen Buchteil einer Sekunde, dachte ich, es war ein scherz, aber als ich ihn ansah und mit dem Kopf Schüttelte wiederholte er seine Worte. „Dein Filmpartner, wäre Zac Efron“. In meinem Kopf hallten immer nur diese Worte.
Was sollte ich jetzt machen? Ich wollte unbedingt, diese Rolle spielen. Habe mich so darauf gefreut, aber jetzt? Ich sagte ja schon mal, in einem Interview, dass wir zwei irgendwann mal Planen in naher Zukunft, wieder zusammen einen Film zu Drehen. Aber unter diesen Umständen und jetzt wo wir auch noch getrennt waren, wäre das wohl keine so gute Idee. Ich war hin und her gerissen. Warum, musste Zac ausgerechnet an diesem Drehbuch Interesse zeigen. War das wirklich nur das einzige auf der Welt?
Ich hob meinen Blick und sah meinen Manager an. „Es tut mir Leid, aber ich kann den Film unmöglich Drehen“, sagte ich entschlossen. Nichts auf der Welt hätte mich davon abgehalten, mit ihm nochmals zu Drehen, aber unsere Situation lies es einfach nicht zu. Das Drehbuch, war wunderbar und ich hatte mich schon in der Rolle gesehen.
Ich sollte eine New Yorker Polizistin spielen, die Undercover, sich in einem Ring von Professionellen Dieben einschleusen soll. Sie verliebt sich darauf hin Hals über Kopf, in den Anführer der Bande. Als er herausfindet, wer ich wirklich bin, wird das Leben von ihr komplett auf dem Kopf gestellt. Sie muss sich für den Mann den sie Liebt oder für ihren Job, den sie gerne ausübte entscheiden.
Wie sehr hätte ich diese Rolle gespielt? Aber es gab noch genug andere gute Drehbücher.
„Ich verstehe, deine Situation, Nessa. Aber die Produzenten wollen dich“, hörte ich ihn nach einiger Zeit sagen. Energisch schüttelte ich meinen Kopf. Das war mir völlig egal, was die wollten. Sollen die sich eben, eine andere Hauptdarstellerin suchen. Ich wusste, dass ich mir, die Chance meines Lebens entgehen lies.
„Ich werde sie noch etwas hinhalten. Bist du dich entschieden hast“, hörte ich meinen Manager sagen. Was war an meiner Aussage falsch zu verstehen? Spreche ich Chinesisch oder was. Ich brauchte nicht darüber nachdenken. Mein Entschluss stand fest. Ich werde nicht mit Zac vor der Kamera stehen. Schluss! „Da gibt es nichts zu überlegen“, warf ich ihn meine Worte etwas zornig entgegen. Er schüttelte daraufhin nur mit dem Kopf. Akzeptierte, aber dann doch meinen Entschluss. Er wollte sich gerade umdrehen um zu gehen, als ich zu ihm sagte, dass ich mir die anderen Drehbücher die ich hier habe, in den nächsten Tagen durch lesen werde. Er nickte mit dem Kopf und ging darauf.
Für einen Moment blieb ich noch Sitzen und lies mir das ganze noch mal durch den Kopf gehen. Hatte ich wirklich das richtige getan? Vielleicht hatte auch Zac es abgelehnt, als er gehört hatte, dass ich die Hauptrolle spielte? Mir gingen so viele Gedanken durch den Kopf und ich hatte so viele Fragen.
Ich holte tief Luft und atmete kräftig wieder aus. Ich habe mich dazu entschloss, keinen weitern Gedanken daran zu verschwänden. Also stand ich auf, holte mein Handy aus der Tasche und wählte die Nummer von Ashley. Vielleicht hatte sie Lust mit mir Shoppen zugehen. Ich musste mich ablenken. Und was war dafür besser geeignet als Shoppen? Gar nichts.
Mit dem Handy am Ohr, schnappte ich mir meine Schlüssel, meine Tasche und lief zu meinem Auto, setzte mich rein und fuhr los.
Part Five
Am frühen Morgen wurde ich wach, denn ich konnte nicht wirklich schlafen. Ich wälzte mich von einer Seite auf die andere. Also entschloss ich mich, auf zu stehen, zu Frühstücken und dann eine heiße Dusche zu nehmen.
Ich schalte sofort als ich in der Küche ankam, den Radio ein und suchte im Kühlschrank nach etwas, was ich mir machen konnte. Lautstark sang ich gerade das Lied von den „Black Eyed Peas mit ihrem Lied Boom Boom Pow!“ mit, das gerade durch meine Boxen dröhnte.
Es war eines meiner Lieblingslieder. Ich hatte Wochen lang einen Ohrwurm, den ich so gar nachts hatte. Ich trieb Zac schon in den Wahnsinn, weil er es nicht mehr hören konnte. Automatisch legte sich auf meine Lippen ein Lächeln, als ich daran dachte. Zac war schon fast so weit, sich mit seinem Bettzeug ins Wohnzimmer zu verziehen. Aber ich konnte ihn davon abhalten.
Als ich mit dem Frühstück fertig war, ging ich nach oben und stellte mich unter die Dusche. Meine Gedanken, schossen automatisch zu ihm. Wie sehr ich die Zeiten, mit ihm vermisste. Wir hatten immer Spaß zusammen, egal wo wir gerade waren.
Als ich fertig mit Duschen war, machte ich mich gerade fertig zum Joggen, als es an meiner Tür klingelte. Verwundert, dass jemand um diese Uhrzeit bei mir klingelte, lief ich auf die Tür zu um sie zuöffnen. Geschockt, sah ich in die wundervollsten Augen der Welt. In die Augen, in die ich mich jedes Mal verlor, wenn ich sie sah. Ich musterte ihn von oben bis unten. Seine Haare standen wild in alle Richtungen ab. Er trug, ein weißes T-Shirt, darüber ein hellblaues Hemd, das nicht zu geknöpft war. Seine Ray Ban- Sonnenbrille, hing an seinem T-Shirt. Eine schwarze Jeans-Hose, die ihm gefährlich tief auf seine Hüften lag und wie sollte es anderes sein. Seine Geliebten Chucks durften nicht fehlen. Man konnte deutliche seine durchtrainierten Muskeln sehen. Er sah verdammt heißt aus! Das musste ich zu geben. Dieser Anblick, lies mir für einen kurzen Moment den Atem nehmen. Mein herz schlug mir bis zum hals und ich glaubte sogar, dass sich mein Gesicht, etwas rötlich gefärbt hatte.
Schnell hob ich wieder meinen Blick und sah ihn an. „Zac“, brachte ich nur heraus. Zu mehr war ich einfach nicht ihm Stande. Seine Anwesendheit, vernebelte mir das Hirn und das Wortwörtlich. Am liebsten hätte ich ihn hier und jetzt seine Sachen von Leibe gerissen und ihn hier auf der Stelle vernascht. Ich schüttelte die Gedanken schnell wieder ab. Daran durfte ich jetzt nicht denken. Ich sollte mich zusammen reisen, also sah ich ihn weiterhin auffordernd an.
Anscheinend, war ihm nicht entgegen, dass ich ihn von oben bis unten Gemustert hatte, denn seine Augen, huschten auch gerade über meinen Körper. Er zuckte leicht zusammen, als ich ihn wieder direkt ansah. Er räusperte sich kurz ehe, er mich ansah und begann zu reden. „Ich, Ähm…Stör ich gerade?“, fragte er mich und fuhr sich verlegen durch die Haare. Jetzt waren sie noch mehr zersauster, als sie sowieso schon waren. Aber ich liebte diesen Anblick. Ich schüttelte meinen Kopf. Eigentlich sollte ich mich fragen, was er von mir wollte, aber ich war von seinem Anblick immer noch Überwältigt. Gosh, wie konnte ein Mann nur so heiß aussehen?
Ich sollte mich nicht auf seinem Körper konzentrieren und deswegen zwang ich mich ihm zu zuhören. „Was willst du, Zac?“, fragte ich ihn. Ich verschränkte gerade meine Arme vor die Brust.
Ich hörte, wie er kräftig ein und wieder aus atmete und dann ansetzte um etwas zusagen, aber dann seinen Mund wieder schloss. Ich sah ihn weiterhin gespannt an.
„Ich wollte mit dir Reden. Über deine Entscheidung. Kann ich vielleicht reinkommen?“, fragte er, steckte seine Hände in seine Hosentaschen so wie er es immer machte, wenn er unsicher war und sah mich verlegen an. Zuerst war ich etwas wütend, weil er mit mir über meine Entscheidung sprechen wollte und dann etwas geschockt, weil er mich darum bat, herein zu dürfen. Ich sah ihn kurz an, machte einen kleinen Schritt zurück, damit er herein konnte. Als er drin war, schloss ich die Tür hinter mir und zusammen liefen wir dann ins Wohnzimmer. Er setzte sich auf die Couch und ich nahm gegenüber von ihm Platz. Anstatt zu Reden, schwiegen wir uns nur an. Zac starrte stur auf dem Boden und ich tat so, als seien meine Wände um einiges interessanter, als der attraktive Mann der gegenüber von mir auf meiner Couch saß. Ich weiß nicht wie lange wir uns anschwiegen, aber plötzlich hörte ich ein räuspern von ihm. Ich sah ihn direkt an und seine Augen, glitzerten so hell, dass ich mich gleich wieder darin verlor.
„Du hast die Hauptrolle, wegen mir abgelehnt, habe ich Recht?“, hörte ich ihn fragen und ich nickte einfach nur. Was sollte ich ihn sonst sagen. Es war ja auch nur wegen ihm. Er sah mir direkt in die Augen, schüttelte seinen Kopf, bevor er weiter redete. „Das solltest du nicht tun. Und schon gar nicht, meinend wegen. Ich weiß, wie gerne du diese Rolle gespielt hättest. Du wolltest schon immer mal einen Action Film Drehen und jetzt wirfst du die Chance deines Lebens weg nur wegen mir? Warum?“.
Verblüfft und mit großen Augen sah ich ihn an. Das hatte er jetzt nicht wirklich gesagt, oder? Ich war sprachlos. Wusste nicht wirklich was ich darauf antworten sollte. Musste ich ihn wirklich sagen, warum ich es abgelehnt habe? Konnte er es sich nicht denken? „Warum? Du fragst mich warum. Überleg mal Zac. Wir beide vor der Kamera und das zu diesem Zeitpunkt? Ich weiß nicht Recht ob das Funktionieren würde. Hast du überhaupt schon das Drehbuch gelesen? Immerhin, haben wir auch ziemlich heiße Szenen zusammen“, überschlug sich meine Stimme und ich fragte mich, warum ich gerade versuchte, mich zu verteidigen. Mein Entschluss stand fest und da konnte Zac sagen was er wollte.
Er sah mich kurz an und seufzte. „Egal, was zwischen uns war oder ist, ich denke wir beide sind Profis und Professionell genug und können Berufliches von dem Privaten trennen“, sagte er. In gewissermaßen hatte er ja Recht. Aber sollte die Chemie nicht nur vor der Kamera stimmen? Vor der Kamera tun wir so, also würden wir uns gut verstehen, während wir uns hinter der Kamera nur anschwiegen. Kein Wort sagen und uns Böse oder Kühle Blicke zuwerfen. So läuft das nämlich bei uns immer ab. Sehen wir uns irgendwo zufällig, dann war Zac meistens der jenige, der mich Giftig anstarrte. Ich zuckte mit den Schultern, um Zac zu verstehen zu geben, dass ich Zweifel habe, dass das Funktionieren würde.
„Denk mal nach, Zac. Du hast dich von mir getrennt. Hast mir meine Sachen noch am selben Tag gebracht, weil du es nicht ertragen konntest. Du wolltest abstand, denn du jetzt hast. Bist du sicher, dass du die kraft dafür hast, dass wir uns wieder jeden Tag sehen? Das du mich jeden Tag in deiner nähe hast? Tut mir Leid, aber ich kann es nicht ertragen, dich jeden Tag wieder zu sehen. Und ich denke so geht es dir auch“, sprach ich meine Zweifel aus und versuchte ihm in die Augen zu sehen, aber sein Blick war stur auf dem Boden gerichtet. Meine Sehnsucht nach ihm, war einfach zu groß und ich denke, es wäre ein Fehler, wenn ich ihn jeden Tag sehen müsste. Er wusste anscheinend nicht, wie sehr er mir mit seiner Anwesendheit wehtun würde. Ich kann ihn zwar sehen, aber darf ihn nicht berühren.
Eine zeitlang, schwiegen wir uns wieder an, bis sich Zac von der Couch erhob und mich an sah. „Wenn du dich dazu Entschließen solltest, doch die Rolle anzunehmen, dann würde mich das sehr freuen. Ich habe schon mit Jason gesprochen, ich werde auf jeden Fall auf die Rolle verzichten“, sagte er, drehte sich um und lief in Richtung Tür.
Geschockt, starrte ich ihn hinter her. Ich konnte nicht glauben, was er eben gesagt hatte. Er verzichtet wegen mir, auf diese Rolle? Ich wollte nicht, dass er es wegen mir machte. Sofort stand ich von meinem Platz auf und lief ihm hinterher und als er gerade die Tür öffnen wollte, hielt ich ihn am Arm fest.
„Du kannst jetzt nicht einfach gehen. Erst sagst du, dass wir Profis wären und Privates und Berufliches trennen können und dann sagst du, dass du auf diese Rolle verzichten willst? Irgendetwas passt da ganz und gar nicht zusammen“, versuchte ich ihm gerade klar zu machen und ich war über mich gerade selber erstaunt. Versuchte ich doch tatsächlich, Zac von seinem Vorhaben abzuhalten. Er dreht sich zu mir um, sah mir dabei tief in die Augen und es trennten uns nur Zentimeter von einander. Ich konnte seinen Atem auf meiner Haut spüren und sein Aftershave, stieg mir in die Nase. Ich sog den Duft, scharf in mir ein und schloss kurz meine Augen. Diesen Duft würde ich nie vergessen. Schnell wurde ich wieder in die Realität geholt, als ich spürte, dass er seinen Arm schüttelte, damit meine Hand runter flog. Ich hatte ganz vergessen, dass ich ihn immer noch am Arm fest hielt. Er machte einen kleinen Schritt nach hinten, damit wieder mehr platz zwischen uns war. Traurig sah ich ihn an. Sein Blick, stur auf seine Füße gerichtet, sagte er: „ Du hast Recht. Ich habe mir etwas vorgemacht. Ich dachte, vielleicht könnte es klappen. Wir beide, zusammen in einem Film. Einer von uns muss auf diese Rolle verzichten. Und das werde ich sein. Ich weiß wie sehr du diese Rolle willst“. Aus irgendeinem Grund, raste mein herz, schneller als es sein sollte. Er hatte sich schon immer um andere mehr Gedanken gemacht als um sich. Er war ein schatz und das würde er immer bleiben. Ich atmete tief ein und wieder aus.
„Du musst nicht wegen mir, auf diese Rolle verzichten. Ich könnte mir gar keinen besseren, Partner für diesen Film vorstellen, als dich“, meinte ich, trat einen Schritt auf Zac zu und legte ihm wieder eine Hand auf seinem Arm. Ich schaute ihm in die Augen und dieses Mal lies er es zu und schüttelte nicht wieder meine Hand weg. Ich konnte nicht fassen, dass ich das gerade tatsächlich gesagt hatte. Ich glaubte, mein herz wusste es schon lange, dass ich diesen Film nur mit Zac Drehen wollte. Entschlossen fügte ich hinzu: „Ich will den Film nur mit dir Drehen“. Verblüfft, sah er mich an. Er hatte nicht wirklich damit gerechnet, diese Worte aus meinem Mund zu hören. Seine Augen weiterten sich und wollte gerade etwas sagen, aber seine Stimme versagte.
„Du…Du und ich? Meinst du das wirklich Ernst?“, fragte er mich und ich glaube, er konnte es immer noch nicht fassen, was ich gesagt hatte. Ich nickte bloß.
„Warst du nicht gerade noch die, die Zweifel hatte?“, fragte er mich und seine Frage war berechtigt und sie war etwas unangenehm für mich. Was hatte ich mir da auch nur dabei Gedacht, meine Gedanken laut aus zu sprechen.
„Wie du schon gesagt hast, wir sind Profis. Wir werden das schon hinbekommen“, sagte ich entschlossen. Ja, ich denke das war mein letztes Wort. Zac und Ich werden wieder gemeinsam vor der Kamera stehen. Ich nahm meine Hand wieder von seinem Arm, sah ihn an und lächelte leicht.
Und mein herz war gerade dabei sich zu überschlagen, als ich sah, wie zuckersüß Zac mich gerade an lächelte. Ich dachte ich würde jeden Moment in Ohnmacht fallen, weil er mich schon seit Monaten nicht mehr so angesehen und so angelächelt hatte.
„Aber nur wenn du willst. Ich kann mir vorstellen, dass es für dich nicht leicht ist“, sprach ich aber denn noch meine Bedenken aus. Ich kann ja nicht für ihn entscheiden. Das musste er schon selber tun.
Er schien kurz zu überlegen, weil er seine Augenbraue etwas in die Höhe zog. Kurz darauf zuckte er mit den Schultern. „Ich werde schon damit klar kommen. Mach dir um mich keine Sorgen“. Er sah mich noch mal kurz an, bevor er sich umdrehte und die Tür öffnete und dann hinter der Tür verschwand, als er sie geschlossen hatte.
Ich hob meine beiden Hände und vergrub kurz mein Gesicht darin. War es wirklich das Richtige, was wir hier taten? Wie konnte ich mich nur von meinen Entschluss abbringen lassen. Ich wusste genau woran das lag. Ich konnte seinen Augen noch nie entkommen. Sie hatten mich schon immer gefesselt, mich in seinen Bann gezogen. Er hatte unglaubliche Augen. Und sein Lächeln machte es einem auch nicht leichter. Er hatte die Gabe, jeden um sich herum mit seinem Charme ein zu wickeln und ich gehörte da auf jeden Fall dazu. War seinen Charme schon immer hilflos ausgesetzt.
Part Six
Zacs Sicht…
Oh mein Gott, ging es mir immer und immer wieder durch den Kopf. Was habe ich getan? Ich werde tatsächlich mit Vanessa den Film Drehen. Wie konnte es nur so weit kommen? Ich hatte mal wieder meine Hormone nicht unter Kontrolle. Oder wie sollte ich mir es sonst erklären. Ich konnte ihr noch nie etwas abschlagen. Aber als sie so nah vor mir stand und ihre Hand auf meinen Arm lag, konnte ich nicht anderes, als ihr zustimmen. Ihre Berührung hatte verursacht, dass es mir ganz heiß wurde und es brannte wie Feuer, auf meiner Haut. Jede Faser meines Körpers, zuckte unter dieser Berührung von ihr und ich musste mich zusammen reisen, dass ich nicht über sie hergefallen wäre. Wieder schüttelte ich mit dem Kopf, bevor ich in mein Auto stieg und die Tür zuschlug. Ich lehnte meinen Kopf zurück und schloss für einen Moment meine Augen.
Das durfte auf keinen Fall passieren. Ich hatte mich von ihr getrennt und wollte abstand. Den hatte ich jetzt auch, aber wenn wir in ein paar Monaten mit den Dreharbeiten anfangen, dann wäre alles was ich versucht habe, sie aus seinem Leben zu verbannen, umsonst gewesen und das wusste ich zu verhindern. Ich durfte sie nur nicht wieder so nah an mich heranlassen. Sie brachte mich, einfach um den Verstand. Konnte nicht mehr klar denken, wenn sie in meiner Nähe war. Das war schon immer so gewesen. Hatte mich nicht mehr Unterkontrolle.
Ich fuhr mir mit der Hand kurz durch die Haare und dann durch den Nacken. Dann startete ich den Motor und fuhr los.
Als ich bei Starbucks ankam, stieg ich aus und holte mir erst Mal einen Kaffee, den ich dringend brauchte. Dort drin, war es so voll, dass ich schon wieder gehen wollte, aber dann machte sich mein Verlangen, nach Kaffee wieder bemerkbar, also entschloss ich mich dazu, mich hinten in der Schlange anzustellen. Ich weiß nicht, wie lange ich gewartet habe, bis ich endlich an der Reihe war.
Ich Bestellte mir einen großen Kaffee, legte das Geld auf die Theke, nahm dankend, den Kaffee Endgegend, den mir die nette Verkäuferin gerade hinhielt und lief dann wieder zu meinem Auto. Nur leider habe ich die Rechnung ohne die lieben Paparazzis gemacht. Als sie mich sahen, stürmten sie auf mich zu und stellten mir schon von weiten fragen. Ihr stimmen überschlugen sich gegenseitig und man verstand kein Wort, von dem was sie sagten. Ich öffnete hastig meine Autotür, stieg ein und knallte sie zu. Ich hatte jetzt nicht den nerv, mich mit denen Auseinander zusetzten. Bestimmt wollten sie nur wieder wissen, mit wem ich die letzte Nacht verbracht habe. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich schon seit über einer Woche, alleine am nächsten Morgen aufgewacht war und ich habe mich mit keiner Getroffen oder sonst irgendetwas gemacht. Neben mir lag niemand – Keine Frau.
Wie die verrückten, versuchten sie mir, durch das geschlossene Fenster fragen zustellen, aber ich Ignorierte sie nur, startete schließlich den Motor und fuhr ihnen einfach davon. Das war immer das schönste daran, dabei zu zusehen, wie man diese Idioten einfach stehen lässt. Das zauberte einem immer ein Lächeln ins Gesicht.
Endlich konnte ich meine Füße hoch legen, als ich die Tür auf sperrte, meine Schuhe auszog und mich auf die Couch fallen lies. Sofort waren meine Gedanken, wieder bei Vanessa. Und ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung ob das mit uns beiden gut gehen wird. Ich meine, immerhin, kann ich ihr das immer noch nicht verzeihen, dass sie mir das angetan hat. Auch wenn es schon ein halbes Jahr her war. Der schmerz saß einfach noch zu tief in mir drin. Aber ich wollte genauso wenig auf die Rolle verzichten, wie sie. Also blieb mir nichts anderes übrig, als mit ihr klar zukommen, auch wenn es schwierig werden würde.
Ich konnte es ihr einfach nicht verzeihen, dazu lag einfach viel zu viel zwischen uns. Sie wusste es zwar nicht, aber wenn ich nur daran dachte, dann zog es mir schon das herz zusammen.
Flashback
Seit Tagen, lag er jetzt schon auf der Couch und starrte vor sich her. Seine Augen waren rot und geschwollen und sie hatten jeden Glanz verloren. Einen drei- Tage- Bart wuchs in seinem Gesicht. Neben ihn lag sein Handy, dass er ausgeschaltet hatte. Er wollte nicht gestört werden. Von niemanden. In seiner Hand hielt er eine kleine schwarze Schatulle, die er musterte.
Er schüttelte seinen Kopf. Er verstand das ganze immer noch nicht. Er konnte es nicht begreifen, dass sie das wirklich gemacht hatte. Wie konnte sie ihm so etwas nur antun. War es wirklich nur ‚Ein Moment der Schwäche’, wie sie es gesagt hatte? Tausende von Fragen schwirrten in seinem Kopf herum und er hatte keine Antworten darauf.
Durch ein hastiges Klopfen und Dauer Klingeln, wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Er stöhnte genervt aus. Er wollte doch nicht gestört werden. Aber als es einfach nicht aufhörte, stand er auf, schlurfte zur Tür und öffnete sie. Verwundert, sah er seinen Bruder an, der plötzlich vor ihm stand.
„Was willst du hier?“, fragte er ihn und machte keine Anstallten ihn auch nur herein zu lassen. „Es ist auch schön dich zu sehen, Bruderherz. Du siehst furchtbar aus“, konterte er zurück und sah ihn von oben bis unten an. Sein Bruder sah wirklich schlecht aus und er hatte sich wirklich Sorgen um ihn gemacht. Nicht nur er sondern auch seine Eltern. Zac, hatte das Handy ausgeschaltet und deswegen hatte er sich auf dem Weg zu ihm gemacht um zu schauen, ob alles in Ordnung war. Aber wenn er gewusst hätte, dass es seinem Bruder so schlecht ginge, wäre er schon früher gekommen.
„Oh, vielen dank. Mir geht es hervorragend“, kam es Sarkastisch von Zac zurück und sah Dylan, eindringlich an. „Was willst du hier?“, fragte er ihn nochmals.
„Mom, Dad, Ich und dein Manager haben uns Sorgen gemacht. Was ist los, Zac? Wo ist Vanessa?“, wollte Dylan wissen.
Er sah seinen Bruder genervt an. Er hatte keine Lust über Vanessa zu Reden. Warum sollte er auch. Er zuckte mit den Schultern. „Macht euch keine Sorgen. Sag Mom, dass es mir gut geht“, das war alles was er sagte. Er wollte sich umdrehen und die Tür vor seine Nase zumachen, aber Dylan war schneller und stellte einen Fuß dazwischen. „Das glaubst du doch selber nicht. Schau dich mal in den Spiel. Dir geht es alles andere als gut. Was ist passiert? Hat sie ‚Nein’ gesagt?“, fragte er schob die Tür weiter auf und trat ein. Hinter sich schloss er die Tür.
„Ich hab sie nicht gefragt“, sagte Zac, während er wieder zurück ins Wohnzimmer lief und sich auf die Couch schmiss. Dylan folgte ihm. „Das verstehe ich nicht. Du hast doch gesagt, dass du sie fragen wirst. Du warst so glücklich, als du es mir erzählt hast. Warum hast du sie dann nicht gefragt?“, wollte er wissen, setzte sich gegenüber in den Sessel und sah Zac verwirrt an.
Seufzend richtete er sich wieder auf. „Weil ich sie halt nicht gefragt habe. Es war nicht der richtige Zeitpunkt dafür“. Genervt, legte er sich wieder hin. Dieses Gespräch mit seinem Bruder ging ihm auf die Substanz. Warum konnten sie ihm nicht einfach alle alleine lassen?
Dylan, atmete kräftig ein und wieder aus. Zac wollte also wirklich dieses Spiel mit ihm spielen. Er hasste es, wenn er das tat. Man musste ihm jede Antwort aus der Nase ziehen.
„Jetzt lass dir nicht alles aus der Nase ziehen, Zac. Habt ihr euch gestritten? Jetzt sag schon. Irgendetwas muss doch passiert sein. Du weißt, dass du mir alles sagen kannst. Dafür bin ich da“, fragte er trotzdem weiter.
Wieder zuckte Zac nur mit den Schultern. Eigentlich wollte er es Dylan nicht sagen, denn er vergötterte Vanessa genauso sehr wie er es tat. Sie war wie eine Schwester für ihn und es brach ihm das herz, es ihm zu sagen. Dylan hatte schon von Anfang an gesagt, dass sie mal seine Schwägerin werden würde und er könnte sich keine andere vorstellen als sie. Aber er musste es seinem Bruder irgendwann sagen.
Er erhob sich wieder, sah seinen Bruder direkt in die Augen und atmete einmal kräftig ein und wieder aus, bevor er sprach: „Vanessa und ich haben uns getrennt. Ich habe sie deshalb nicht gefragt, ob sie mich heiraten will, weil sie mir gestanden hatte, dass sie mit einem anderen Mann geschlafen hat“. Er wusste das Dylan, es ihm nicht glauben würde, denn er sah ihn mit großen Augen an. In seinem Gesicht stand ein großes Fragezeichen und sein Hirn schien zu arbeiten.
„Was?“, fragte er fassungslos nach. Er konnte nicht wirklich verstehen, was Zac da gerade zu ihm gesagt hatte. Das war doch alles nur ein scherz. Vanessa würde gleich lachend um die Ecke kommen und sagen, dass sie ihn nur reingelegt hatten. Aber leider war es nicht so. Es kam keiner um die Ecke.
„Sie hat mich Betrogen“, meinte er kurz und stand auf. Lief auf seinen Bruder zu und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Dylan hob seine Hand und legte sie auf Zacs Hand, die auf seiner Schulter ruhte. „Es tut mir wirklich Leid für dich. Ich hätte nie gedacht, dass Nessa so etwas tun würde. Ich dachte immer, ihr seid für einander Bestimmt. Euch würde nichts auseinander bringen und für immer glücklich werden. Aber da habe ich mich wohl in ihr getäuscht“, versuchte er zu erklären und Zac schüttelte nur mit dem Kopf.
Er konnte verstehen, wie mies Zac sich fühlte. Das musste für ihn wie ein schlag ins Gesicht gewesen sein, als sie ihm es erzählte.
„Wir haben uns beide geirrt“, murmelte Zac vor sich her.
Flashback Ende
Es wussten nicht viele davon, dass ich Vanessa einen Antrag machen wollte. Nur Dylan, Mom und Dad. Gina, brauchte ich nicht zu fragen. Ich wusste sie würde nichts dagegen haben, dass ich um die Hand ihrer Tochter anhalten wollte. Sie vergötterte mich genau wie es meine Eltern bei Nessa getan haben. Wir waren schon wie ein altes Ehepaar. Es war jeden klar, dass wir irgendwann mal heiraten würden.
Eigentlich wollte ich mit dem heiraten waren, bis ich dreißig war und nicht früher. Aber mir war es schon klar, als ich Vanessa das erste Mal gesehen habe, dass ich sie irgendwann mal heiraten würde.
Aber dass es so kommen würde, hätte keiner Gedacht. Tja, so wie es das Schicksal eben will, sage ich immer.
Aber das ganze lag schon lange zurück und ich sollte, endlich nach vorne Blicken. Das Drehen mit Vanessa, würde schon schief gehen und sollte darüber keinen Gedanken mehr verschwenden. Jetzt musste ich erst Mal auf Promo- Tour, durch Europa gehen. Um meinen neuen Film, Charlie St. Cloud Vorzustellen. Das würde viel Zeit in Anspruch nehmen. Und es lenkte mich, von Vanessa ab.
Nächste Woche, also in ein paar Tagen würde es losgehen und ich freute mich wirklich schon sehr darauf. Ich liebte Europa und die Fans, dort. Sie sind wirklich verrückt. Nicht so verrückt, sie sind auf ihre Art und weiße verrückt. Jeder einzelne, war was besondertes.
Ich stand von der Couch wieder auf. Holte mein Handy aus meiner Hosentasche und wählte die Nummer von Simon. Ich wollte ihm nur mit Teilen, dass ich den Film jetzt doch Drehen würde und dass er alles klar machen sollte. Als das erledigt war, warf ich mich schnell in meine Jogging Sachen. Ich wollte ja noch Joggen gehen. Das hatte ich total vergessen. Sonst würde ich den Tag heute nicht überstehen. Bevor es losging, schnappte ich mir noch schnell meinen I-Pod, meinen Schlüssel und los ging es.
Als ich am Runyon Canyon ankam und dort kurz eine Pause machte, sah ich schon die ersten Paparazzis. Konnten die einem nicht mal beim Joggen in Ruhe lassen. Die sind schlimmer als die Aasgeier. Aber ich hatte mich noch nie vor denen Versteckt und ich werde es auch jetzt nicht tun. Deswegen drehte ich mich in ihre Richtung und sofort sah ich Blitzlichter die mich kurz Blind machten. Plötzlich kam mit eine Idee. Ich sah, dass gegenüber von mir, ein Mann in meinem Alter, auch gerade dabei war zu Joggen.
„Hey, dort drüben, Joggt gerade Robert Pattinson“, rief ich ihnen zu und sofort hörten sie auf, zu Fotografieren. Sie drehten sich alle blitzartig um und stürmten auf den Armen Mann zu. Ich musste mir das Lachen verkeifen. Es Funktionierte doch jedes Mal. Aber jetzt sollte ich mich aus dem Staub machen, bevor sie merken, dass ich sie Reingelegt habe.
Part Seven
Vor mir hatte ich die verschiedensten Zeitungen aufgeschlagen und im Hintergrund, lief der Fernseher. Zac war seit, zwei Wochen auf Promo- Tour. Ich weiß, eigentlich sollte ich mir das nicht antun, aber ich konnte nicht anderes. Und außerdem, drehte sich in letzter Zeit, sowieso nur alles um Zac. Egal auf welches Programm man drückte, sah man Zac. Egal welche Zeitungen oder Magazine man auf schlug, sah man Zac. Ich lass mir jedes Interview, dass er gegeben hatte durch. Wenn er im Fernsehen zusehen war, dann setzte ich mich immer ganz nah davor und sah ihn Verzaubert an. Er hatte sich jetzt einen Vollbart wachsen lassen und ich muss sagen, dass ich ihn ganz klasse finde. Okay, am Anfang als ich ihn gesehen habe, musste ich mich erst daran gewöhnen, aber je öfters ich ihn sah, desto besser gefiel er mir damit. Seine Haare, standen nicht wie sonst wild in allen Richtungen ab, sondern hatte sie leicht auf die Seite und nach oben Gekämmt und er sah verdammt sexy aus. Wenn ich das mal so sagen durfte.
Jetzt saß ich wie jeden Tag, am Tisch vor mir lagen die verschiedenste Magazine und Zeitungen. Heute war er in Sydney ‚Australien’. Wie ich dieses Land liebte. Als ich das letzte mal dort war, hatten wir gerade High School Musical 3 Promotet. Ich verband, selber sehr viele schöne Erinnerung mit Sydney. Auch wenn wir nur einen Tag dort waren, hatten wir alle sehr viel zusammen unternommen, um diese Stadt, besser kennen zu lernen.
Gedankenverloren, blätterte ich gerade auf die andere Seite um, als ich Zac mit einer Unbekanntenschönheit an seiner Seite sah. Er hatte den Arm um ihrer Hüfte gelegt und lächelte breit in die Kamera, während sie ihn gerade grinsend einen Kuss auf die Wange gab.
Schlagartig merkte ich, wie mir die röte ins Gesicht strömte und sich meine Augen zusammen zogen. Wut machte sich gerade in mir breit. Ich konnte es nicht fassen. Ich dachte, damit hatte er aufgehört? „Ich fass es nicht“, murmelte ich vor mich her. Ich wollte den Artikel gerade dazu lesen, als ich ein etwas kleines Bild sah. Dort kam Zac gerade mit derselben Frau aus einem Nachclub heraus und man sah wie sie sich küssten.
Ich wusste nicht was, Zac sich dabei dachte, aber normaler weiße, war er immer darauf bedacht, dass keine Paps in der nähe waren. Aber es kam mir so vor, als ob er es wollte, dass man ihn so sah. Als wollte er der Welt zeigen, dass er jetzt wieder frei war und das er keinerlei Verpflichtungen hatte. Er konnte tun und lassen was er wollte und das mit jedem, den er wollte. So kannte ich Zac nicht. Er hatte sich verändert und das machte mir irgendwie angst. Angst, weil ich wusste, dass ich daran eine Schuld hatte.
„Was kannst du nicht fassen?“, hörte ich die Stimme von Ash und sah, wie sie von ihrer Modezeitschrift aufblickte und mich ansah. Ich hob die Zeitung hoch und zeigte sie ihr. „Das hier“, meinte ich und zeigte mit dem Finger auf Zac und dieser Unbekannten Zicke. Ash stand auf und kam zu mir rüber um es sich besser anschauen zu können. Als sie es sah und sich den Artikel dazu durch las, schüttelte sie mit dem Kopf.
„Ich versteh diesen Typen nicht mehr“, sagte sie eher zu sich selber als zu mir. „Wieso tut er das?“. Das fragte ich mich auch schon die ganze Zeit. „Dabei ist es noch nicht mal Zacs Typ“, hörte ich Ashley wieder sagen. Und ich musste ihr Recht geben. Zac stand nicht auf Blondinen. Er bevorzugte lieber Brünetten. Eine weile war es einfach still. Keiner von uns beiden sagte irgendetwas und meine Gedanken schweiften wieder zu Zac. Vielleicht war ich daran wirklich Schuld, dass er nur noch One- Night- Stands hatte und sich nicht mehr fest Binden wollte. Habe ich sein, herz so sehr verletzt, dass er keine andere Frau mehr an sich heran lässt? Mir entwich ein seufzer und dann atmete ich einmal kräftig ein und wieder aus.
„Ich bin schuld, das Zac so ist“, sagte ich und starrte weiterhin auf das Bild von Zac, das vor mir lag.
„Was?“, kam es Empört von Ash. Ich sah auf und starrte sie an. „Ich bin schuld, dass Zac so ist“, wiederholte ich meine Worte und richtete meinen Blick wieder auf das Bild.
„Sag mal bist du völlig durchgeknallt!“, schrie Ash plötzlich auf, stand von ihrem Stuhl auf und lief auf mich zu. Sie hob ihre Hand und legte sie auf meine Stirn. „Okay Fieber hast du nicht. Aber kannst du mir mal sagen, was du da für einen Scheiß redest?“, fragte sie mich und ich zuckte nur mit den Schultern. Was sollte ich dazu sagen. Ich war Schuld und Pasta. Wenn ich Zac, dass nicht angetan hätte, dann wären wir noch ein Paar und er würde so etwas nicht machen.
„Ich bin nicht durchgeknallt und ich habe auch kein Fieber oder sonst irgendetwas. Aber überleg mal, Zac würde so etwas nicht machen, wenn wir noch zusammen wären. Ich habe ihn das herz gebrochen“, verteidigte ich mich.
Ungläubig schüttelte Ashley mit dem Kopf. Anscheinend sah sie dass anderes als ich. „Du magst ihn das herz gebrochen haben, ja. Aber das Rechtfertigt nicht, wie er zur Zeit sein Leben lebt. Keiner hat zu ihm gesagt, dass er sich jeden Tag eine neue Spielgefährtin suchen soll“, versuchte mich Ash von meiner Meinung um zustimmen und vielleicht hatte sie auch Recht damit. Vielleicht sah ich die Dinge einfach anderes, als sie. Wenn es doch nur nicht so schwer wäre, Zac mit den ganzen Flittchen zu sehen. Jedes Mal zerreiste es mir das herz, wenn ich eine andere an seiner Seite sah. Es tat verdammt noch mal weh.
„Du hast ja Recht. Aber jedes Mal, wenn ich so etwas sehe, bricht er mir damit das herz“, schluchzte ich und merkte wie in mir die tränen aufkamen. Ich versuchte sie zu unterdrücken, aber es brachte nichts. Wieso war Zac so Gefühlskalt? Warum tat er mir so etwas nur an? Ash zog mich zu sich her und nahm mich in den Arm. Ich lies meinen Tränen freien lauf.
„Shh…“, hörte ich immer wieder von ihr und sie wiegte mich wie ein Baby hin und her. „Das ist er nicht wert“, meinte sie. Ich löste mich von ihr und sah sie aus verweinten Augen an. „Aber ich liebe diesen Verdammten Idioten“, schluchzte ich wieder und hob meine Hand und wischte mir die tränen aus den Augen.
„Ich weiß“, kam es von ihr und sie legte mir eine Hand an die Wange.
„Ich vermisse ihn so sehr“, nuschelte ich wieder.
„Ich weiß. Und jetzt lass uns von etwas anderem Reden“, hörte ich Ash sagen. „Aber…“, wollte ich ihr wieder sprechen, aber sie unterbrach mich.
„Nichts aber. Lass uns meinen Geburtstag lieber Planen. Deswegen bin ich doch hier, oder?“, fragte sie und lächelte mich aufmunternd an.
Ich nickte. Sie hatte Recht. Ablenkung war wirklich das was ich jetzt brauchte. Mit dem Thema Zac, konnte ich mich auch ein anderen Mal auseinander setzten.
Ich stand auf, schlug die Zeitungen und die Magazine wieder zu, nahm anschließend die Fernbedienung und machte den Fernseher aus. Heute hatte ich genug von ihm. Ich wollte meine Aufmerksamkeit Ashley widmen und nicht Zac.
Dann lief ich zur Stereoanlage und machte etwas Musik an.
„Also, was hast du dir schon für Gedanken gemacht?“, fragte ich sie und plötzlich platze es wie ein Wasserfall mit all ihren Ideen aus ihr heraus.
Es sollte zwar nicht so eine große Party werden, weil sie nur mit Freunden und Familie feiern wollten, aber wenn man Ash kannte, dann wusste man, dass es trotzdem eine Riesen Party werden würde.
Ashley hatte sich dazu entschlossen, einen Club zu Mieten und dort eine Karaoke- Bar auf zu stellen. Das würde bestimmt lustig werden. Wir waren gerade dabei, die Einladungen fertig zu machen und die ganzen Adressen drauf zu schreiben, als ich Zacs Namen lass. Ich musste schlucken. Wie konnte ich nur denken, dass sie ihm keine Einladung schicken würde. Er gehörte zu ihren engsten und besten Freunden. Ich legte den Stift beiseite. „Ich kann auf keinen Fall zu deinem Geburtstag kommen“, sagte ich und sah sie an. Fragend hob sie ihren Kopf an und sah mich an. „Warum nicht?“, wollte sie wissen.
„Weil Zac auch kommen wird und du weißt, dass wir uns nicht zusammen in einen Raum aufhalten können“, versuchte ich ihr zu erklären und steckte mir eine Strähne hinter das Ohr.
„Dann müsst ihr euch eben, für mich zusammen reisen. Das werde ich auch Zac noch sagen. Ich will euch beide auf meiner Feier haben und nicht nur einen von euch. Ihr seid, meine besten Freunde“, sagte sie selbstbewusst und sah mich grinsend an. „Aber…“, wollte ich wieder sagen, aber wurde wieder von ihr unterbrochen.
„Wage es ja nicht, mir zu Widersprechen, okay“, warnte sie mich und sah mich leicht böse an, fing aber kurz darauf das grinsen an. Ja so war Ash nun mal. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann duldete sie keine Widerrede. Ich sah sie lächelnd an. „So ist es gut“, hörte ich nach kurzer Zeit von ihr und somit wand ich mich wieder den Einladungen, die vor mir langen und schrieb weiter.
Part Eight
Die Wochen waren nur so verflogen und bis ich mich umsah, war ich schon in New York. Wir Checkten gerade in das Hotel ein, dass wir Bewohnten. In zwei Tagen, würden wir wieder zurück nach LA Fliegen, weil Ashleys Geburtstagsparty stattfand. Danach würden wir, so lange wir den Film Drehten, vorübergehend in einem Trailer Wohnen. Ich bestand darauf, erst ins Hotel zu fahren, weil ich mich etwas frisch machen wollte, bevor wir uns auf dem weg zum Set machten. Außerdem wollte ich meine Koffer nicht überall mit rum schleppen. Die Dame am Schalter, überreichte uns gerade unsere Zimmerschlüssel und wünschte uns noch einen schönen Aufenthalt. Ich nahm mir meine Koffer, lief los in Richtung Aufzug und drückte dann anschließend den Kopf.
Zac war mir Kommentarlos gefolgt und stand jetzt neben mir. Immer wieder Blickte ich ihn leicht von der Seite an und wenn er meinen Blick würdigte, sah ich wieder gerade aus. Ich kam mir dabei ziemlich Blöd vor, aber ich konnte es einfach nicht lassen. Als ich ein ‚Ping’ vernahm, löste ich meinen Blick wieder von ihm und zusammen stiegen wir ein. Gleichzeitig wollten wir die drei Drücken und seine Hand berührte meine. Sofort ging ein Stromschlag durch meinen Körper und ich zuckte leicht zusammen. Schnell zog ich meine Hand wieder weg und lies Zac den Vortritt.
Er drückte die drei und in wenigen Minuten hatten wir unser Stockwerk erreicht. Wir stiegen aus und liefen zu unseren Zimmern. Ich sah kurz auf die Nummer, die auf dem Schlüssel stand. „3311“, ging es durch meinen Kopf und hob meinen Blick wieder. Immer wieder sah ich auf die Nummern die auf den Türen standen, bis ich schließlich meine Zahl fand. Ich blieb stehen und sah Zac kurz an, der eine Tür weiter stoppte. „Das hier ist mein Zimmer“, sagte ich und hätte mir selber eine dafür geben können. Als würde Zac es nicht selber wissen. „Dann hast du wohl 3311, nehme ich an“, sagte er und starrte auf seinen Schlüssel. Okay, wahrscheinlich waren wir beide heute etwas verwirrt. Oder warum wohl, standen wir hier, vor unsere Zimmern und führten so ein Gespräch? Wir konnten noch nicht mal ein Vernünftiges Gespräch führen. Wie konnte es nur so weit mit uns kommen. „Dann hast du wohl, 3312, oder?“, fragte ich und schüttelte in Gedanken den Kopf. Die frage ging einfach so über meine Lippen. Warum, habe ich nur so ein blödes sinnloses Gespräch angefangen? Als antwort bekam ich nur ein nickten von ihm. Dann steckte er den Schlüssel ins Schloss und sperrte auf und lief rein. Er stoppte in seiner Bewegung und streckte den Kopf noch mal kurz durch dir Tür. „In einer Stunde werde ich bei dir Klopfen. Bist du dann fertig?“, fragte er und ich nickte. Dann verschwand Zac endgültig hinter der Tür.
Ich atmete kurz ein und wieder aus, steckte ebenfalls den Schlüssel ins Schloss und ging rein. Neben dem Bett, stellte ich achtlos meinen Koffer hin und legte mich erst mal auf das große Doppelbett, das dort stand. Ich schloss für einen kurzen Moment meine Augen. Ich merkte wie mich die Müdigkeit überkam und öffnete meine Augen wieder. Ich durfte jetzt auf keinen Fall einschlafen. Deswegen stand ich auf und beschloss, dass ich erst mal ein Bad nehme, das meine Sinne wieder aufleben lässt nach diesem langen Flug.
Ich lies mir gerade Wasser in die Wanne ein, während ich dabei bin mich durch meine vollen Koffer zu wühlen. Ich legte mir frische Kleidung auf das Bett und suchte noch nach meiner Kosmetiktasche. Als ich alles hatte was ich brauchte, schloss ich die Koffer wieder. Auspacken konnte ich eh noch nicht. Jetzt brauchte ich erst Mal, ein schönes heißes Bad. Ich entledigte mich meinen Sachen und stieg dann in die Wanne. Entspannt lies ich mich nach hinten sinken und schloss die Augen.
Ich musste wohl eingeschlafen sein, denn ich wurde durch ein heftiges Klopfen an der Tür, aus meinen schönen Traum geholt.
Ich blickte mich für den ersten Moment um. Hatte ich mir das ein gebildet? Ich lauschte, aber kurz darauf, hörte ich es wieder. Und dann wusste ich wer das war. Zac! Schnell stieg ich aus der Wanne, schnappte mir ein Handtuch und Wickelte es mir um meinen Körper. Hastig eilte ich zu Tür und machte sie auf.
„Es tut mir Leid“, entschuldigte ich mich sofort, als ich die Tür offen hatte. Zac stand mit dem Rücken zu mir.
„Wieso zur Hölle, bist du noch nicht fertig? Hatten wir nicht…“, sagte er, während er sich zu mir umdrehte und plötzlich stoppte. Na super, vor mir stand ein Wütender Zac. Das hatte mir gerade noch gefehlt.
Er starrte mich an und schluckte schwer. Mein Anblick musste ihn wohl die Sprache verschlagen haben. „Es tut mir wirklich Leid, Zac. Aber ich muss wohl in der Wanne eingeschlafen sein“, versuchte ich die Bogen zu glätten und ging einen schritt zurück, damit er rein konnte. Als er drin war, schloss ich die Tür hinter ihm und sah ihn an. Er stand schon wieder mit dem Rücken zu mir.
„Gib mir Zehn Minuten“, sagte ich, rauschte an ihm vorbei, schnappte mir meine Klamotten, die noch auf dem Bett lagen und steuerte gerade wieder das Badezimmer an, als ich seine Stimme hörte.
„Und du denkst, Zehn Minuten würden dir reichen? Ich kenne dich“, hörte ich ihn sagen und ich musste etwas lächeln. Er hatte Recht, ich brauchte wirklich länger. Ich bin ja auch nur eine Frau. Und Frau brauchte nun mal mehr Zeit im Bad als Mann.
„Gut, dann gib mir eine halbe Stunde“, hörte ich mich sagen. „Das klingt schon eher nach dir“, kam es von Zac und seinen Blick wie immer stur auf dem Boden gerichtet. Zac versuchte dabei krampfhaft, mir nicht in die Augen zusehen. Das war wohl Zacs neue Beschäftigung auf dem Boden zustarren, während er mit mir sprach. Und außerdem ging, sein Atem viel schnell als sonst. Ich nickte kurz und verschwand anschließend im Bad.
Während ich mich gerade fertig machte, dachte ich noch mal an die Situation von eben nach. Sein komisches Verhalten, lies mich wirklich nachdanken. So seltsam wie Zac sich verhielt, machte mir irgendwie Angst.
Machte ihm die zusammen Arbeit mit ihr, vielleicht doch mehr zu schaffen, als ich gedacht hatte? Oder war ihm die Situation vorhin einfach, zu viel? Ich meine ich stand ja auch nur mit dem Handtuch vor ihn. Es hat ihm ja regelrecht die Sprache verschlagen. An den Gedanken, musste ich etwas schmunzeln. Es war beruhigend zu wissen, dass es ihm nicht kalt lies und das ich immer noch so eine Wirkung auf ihm hatte, nach allem was passiert war.
Als ich fertig war mit den Haare Föhnen, legte ich mir ein bisschen Make-up auf. Dann nach tuschte ich mir die Wimpern und zum Schluss, trug ich noch etwas Lippenstift auf. Dann zog ich mir eine dreiviertel Jeans Hose an, schlupfte in ein Top und zog mir dann noch meine Ballerina Schuhe an. Ich warf noch schnell einen kurzen Blick in den Spiegel, bevor ich die Tür öffnete und wieder zu Zac ging.
Ich wollte gerade um die Ecke laufen, als ich sah, dass dieser sich es auf meinem Bett gemütlich gemacht hatte. Seine Augen waren geschlossen und sein Atem ging wieder Regelmässig. Sein rechter Arm hing wie immer von Bett heraus und er sah so süß aus. Ich beobachtet ihn eine weile und am liebsten hätte ich mich jetzt zu ihm gelegt und mich an ihn gekuschelt.
Doch plötzlich wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, als ich ein murmeln hörte. Schnell nahm ich meinen Blick wieder von Zac. Er musste ja nicht wissen, dass ich ihn die ganze Zeit regelrecht angestarrt hatte.
„Zac? Bist du wach?“, versuchte ich ihn auf zuwecken. Es dauerte eine weile, bis er sich von der Seite auf den Rücken gedreht hatte und dann seine Augen langsam öffnete. „Zac?“, fragte ich wieder und wartete ab.
„Ich bin wach“, hörte ich seine verschlafene Stimme. „Gib mir eine Minute“, sagte er dann noch und rieb sich seine Müden Augen. „Okay“, sagte ich und dann war es wieder still im Raum. Es war so still, dass ich Zacs Atemzug hören konnte und mein herz schlug so schnell, dass ich jeden Moment meinte, dass er es hören könnte.
Kurz darauf erhob er sich, gähnte und rieb sich noch mal über die Augen. Er sah mich ganz kurz an, ehe er auf stand und zur Tür lief. „Bist du so weit?“, fragte er und legte seine Hand auf die Klinke.
„Ja“, sagte ich und lief zu ihm. Er öffnete die Tür und zusammen liefen wir den Flur entlang zu den Aufzügen.
Als wir am Auto ankam, dass wir für den Aufenthalt hier in New York gemietet hatten, stieg ich, bei der Beifahrer Seite ein, während Zac bei der Fahrer Seite platz nahm. Wenn wir beide Unterwegs waren, war Zac meistens der jenige der Fuhr. Er hasste es, nur da zu sitzen und nicht Fahren zu dürfen. Da wurde er immer nervös.
Er startete den Motor und schon fuhren wir. Der New Yorker Verkehr, war manchmal echt schrecklich. Zu bestimmten Zeiten, war dann auch Rush Hour und die Strassen waren so voll, dass man fast nur schwer ans Ziel kam. Während ich so meinen Gedanken nach hing, hatte Zac den Radio eingeschaltet und trommelte mit seinem Finger am Lenkrad herum. Das brachte mich irgendwie zum schmunzeln. Ich beobachtet ihn eine weile, bis plötzlich die Melodie, von ‚The Kings of Leon’ zu ‚Sex on Fire’ erklang. Wie Automatisch, ging meine Hand zum Lautstärkeregler und machte den Radio etwas lauter. Sofort begann ich, lauthals mit zu singen und als ich hörte, dass Zac plötzlich begangen hatte, mit zu singen, musste ich kurz auf lachen. Das letzte Mal, als wir zu diesem Lied gesungen hatten war, als wir auf dem Konzert der Leons waren.
Während wir vor uns hin sagen, sahen wir uns immer wieder kurz an. Zac versuchte sich so gut es ging, auf dem Verkehr zu konzentrieren, was ihm gar nicht so leicht viel. Mir viel sofort auf, dass seine Augen leucht wie schon lange nicht mehr. Es machte ihn spaß und mir ebenfalls.
Als die letzten Melodien erklangen, mussten wir beide lauthals lachen. Ich liebte es, ihn lachen zuhören. Sein herzliches Lachen, dass er immer drauf hatte, brachte mich automatisch dazu mit zu lachen. Es war einfach immer anstecktet, wie eine Krankheit. Es war einfach bezaubernd.
Während ich immer noch darüber nachdachte, was für ein bezauberndes Lachen, Zac doch hatte, hielt dieser den Wagen an und machte den Motor aus. Verwirrt sah ich mich um, bis ich Realisiert hatte, dass er vor Starbucks gehalten hatte. „Warte kurz, ich hol uns schnell einen Kaffee“, hörte ich ihn sagen und so schnell konnte ich gar nicht schauen, war er schon abgeschnallt und aus dem Auto ausgestiegen. Etwas Sprachlos sah ich ihn hinterher. Sorgen musste ich mir ja keine machen. Zac wusste ja was ich trank.
Es dauerte eine weile, bis er wieder kam und als ich hörte wie er die Autotür öffnete zuckte ich regelrecht zusammen. Ich musste wohl in Gedanken gewesen sein. Zac setzte sich wieder neben mich und reichte mir den Becher. Ich nahm ihn dankend an und machte gleich einen großen Schluck daraus. Es war Definitiv ein Frappuccino. Genau den liebte ich. „Danke“, sagte ich um nahm gleich noch mal einen kräftigen schluck. Kurz darauf hörte ich den Motor auf heulen und Zac weiter fuhr.
„Nichts zu danken“, kam es von ihm und ich sah das er ebenfalls einen schluck aus seinem Becher trank.
Wir fuhren noch eine weile, als Zac erneut den Wagen stoppte und den Motor ausschaltete. Kurz sahen wir uns an, bevor wir beide Ausstiegen und auf das große Gebäude zu liefen, dass vor uns lag.
Part Nine
Als wir uns das Set angesehen hatten, waren wir danach noch essen. Zac hatte sich mir gegenüber eigentlich wie immer benommen, aber dass er in manchen Situationen immer auf dem Boden gestarrte hatte, konnte ich mir einfach nicht erklären. Irgendwann war ich so weit, dass ich mir einredete, dass er es nur machte, damit er mich nicht immer ansahen musste und dass ihm das ganze hier etwas unangenehm war.
Um ehrlich zu sein, ging es mir nicht anders als Zac. Ich fühlte genau das, was er auch fühlte. Und zwar, dass wir uns immer noch zu einander hingezogen fühlten.
Und vielleicht hatte Zac mit seiner Reaktion Recht und wir beide waren einfach noch lange nicht bereit, zusammen vor der Kamera zustehen. Aber jetzt war es schon zu spät dafür. In wenigen Tagen, war es so weit.
Ich hatte natürlich die Gelegenheit genutzt und musste zu Barneys. Wenn man schon mal in New York City war, dann musste man unbedingt dort hin. Ich liebe die Schuhe und die Kleidung von Barneys.
Natürlich verließ ich den Laden, nicht ohne leere Händen. Ich hatte mir, ein paar High Heels, Pumps, Ballerinas und hohe Stiefeln gekauft. Dann noch Jeans-Hosen und eine Handtasche. Ich konnte einfach nicht widerstehen.
Heute war Ashleys Geburtstagsfeier. In einer Stunde musste ich fertig und im Club sein und ich stand, vor meinem Kleiderschrank und wusste mal wieder nicht was ich anziehen sollte. Ich hatte einen großen Schrank und da musste es doch etwas geben, was ich anziehen konnte? So schwer konnte es doch gar nicht sein.
Ich wandte mich wieder dem Schrank zu und wühlte, wie eine verrückte darin. Ich wollte ein Outfit, das zwar sexy war, aber es sollte auf keinen Fall zu aufreizend sein. Nach einer Weile, stieß ich ein freudiges „Ha!“, heraus, weil ich endlich das perfekte Outfit gefunden hatte. Ich hatte mich für ein kleid entschieden, das mir bis fast zu den Knien reichte. Es war hellblau und war Trägerlos. Eigentlich könnte man sagen, dass ich mir einfach nur ein Handtuch rumgewickelt hätte. Ich zog es an, schlüpfte danach in meine neuen High Heels. Dann steckte ich mir noch die Haare hoch. Lies aber ein paar Strähnchen hinunter hängen. Als ich fertig war, betrachtete ich mich noch schnell im Spiegel bevor ich mir meine Handtasche, Schlüssel und Handy schnappte und zu Haustüre laufen wollte, aber stoppte dann in meiner Bewegung. Jetzt hätte ich doch tatsächlich fast, das Geschenk für Ash vergessen. Ashley, hatte mir vor ein paar Wochen gezeigt, welche Ohrringe sie sich doch zu gerne Kaufen wollte. Ich wusste schon, dass es so eine kleine Andeutung sein sollte, dass sie diese zu ihrem Geburtstag haben wollte. Als ich es schnell geholt hatte, fuhr ich los. Ich wollte auf keinen Fall zu spät kommen.
Ich betrat gerade den Club, als Ashley schon auf mich zu gerannt kam. Sie umarmte und drückte mich ganz fest an sich. Fast hätte ich keine Luft mehr bekommen, so fest hatte sie mich an sich gedrückt. Als sie mich los lies, drückte ich ihr, ihr Geschenk in die Hand und wünschte ihr alles Gute zum Geburtstag. Sie umarmte mich darauf hin gleich wieder und ich gab ihr einen Kuss auf die Wange, als sie mich los lies.
Sie zog mich hinter sich her und plapperte auf mich ein. „Du wirst nicht glauben wer gekommen ist“, fragte sie mich und zog mich in eine Ecke. Ich lies meinen Blick durch den Club schweifen, bevor ich ihr antwortete. „Scott?“, fragte ich ahnungslos nach und zuckte mit den Schultern. „Ja“, meinte sie und ihre Augen begangen zu leuchten. Ashley hatte schon lange ein Auge auf Scott geworfen, aber sie hatte nicht wirklich damit gerechnet, dass er auch zu Party kommen würde.
„Schnapp ihn dir“, sagte ich und als ich in ihr Geschocktes Gesicht sah, musste ich lachen. Sie stieß mir mit ihren Ellenbogen in die Rippen und ich zuckte kurz zusammen. „Das finde ich nicht komisch“, hörte ich sie sagen. „Ich hol uns einen Drink“, sagte sie und verschwand an die Bar.
Während Ash uns einen Drink holte, lies ich meinen Blick noch mal durch den Club schweifen. Ich hatte gehofft, eine ganze bestimmte Person zu finden, aber das war nicht der Fall. Aber plötzlich, als ich meinen Blick zufällig, auf dem Eingang gerichtete hatte, sah ich ihn. Mein herz, schlug schneller und überschlug sich regelrecht. Mein Atem wurde schwerer. Der Anblick, der mir geboten wurde, war atemberaubend. Zac, der immer noch dort drüben am Eingang stand, sah einfach Sexy aus. Jedes Mal fragte ich mich, wie dieser Mann noch attraktiver werden konnte. Seine haare standen wie immer, in allein Richtungen ab. Sein Bart, den er immer noch hatte, sah an ihm einfach nur super aus. Ich fuhr mit meinen Augen, seinen Körper entlang und stoppte dann wieder bei seinen Augen. Er trug, eine dunkelblaue Jeanshose, die ihm wie immer sehr tief auf den Hüften lag und ein dunkelgraues Hemd. Ich räusperte mich kurz, ehe ich ihn dabei beobachtete, wie er den Club nach jemandem absuchte, als sich unsere Blicke trafen. Ich versuchte seinem Intensiven Blick standzuhalten, was gar nicht so leicht war. Es kam mir so vor, als würden seine Blicke mich durchbohren. Es fühlte sich an, als würden sich kleine Wunden in meine Haut brennen. Schnell nahm ich den Blick wieder weg, als ich eine Hand auf meiner Schulter spürte.
„Hast du einen Geist gehen, oder warum starrst du so?“, fragte mich Ash und reichte mir meinen Gin Tonic, den ich dankend entgegen nahm und ihn auf Ex leer trank. Geschockt, starrte sie mich an. Sie hatte noch nie gesehen, dass ich einen Drink auf Ex trank. Aber das brauchte ich jetzt einfach. Ich verzog das Gesicht, denn die Flüssigkeit, brannte etwas in meinen Rachen und zuckte dabei nur mit den Schultern.
„Zac steht dort drüben. Ich glaube er sucht dich. Ich werde mir noch einen Drink, holen“, sagte ich und wandte mich dann an die Bar, die nur drei Schritte von mir entfernt war. Ash sah mir ungläubig nach, bevor sie sich nach Zac umsah, um anschließend zu ihm ging. Ich sah wie sich die beiden Umarmten und ihr dann einen Kuss auf die Wange gab.
Die Karaoke Bar war im vollem Gange. Es wurde Gesungen, Getanzt, gelacht und geklatscht. Ich hatte mich in eine Ecke verzogen und schaute einfach nur zu. Ich hatte keine große Lust dazu zu Singen, was eigentlich sehr komisch bei mir war. Normalerweise, sag ich für mein Leben gerne. Aber ich hatte heute Abend, irgendwie schlechte Laune und ich kann mir denken woran das lag.
Ich weiß nicht wie viele Drinks ich schon genommen hatte, aber ganz nüchtern war ich nicht mehr. Wenn ich mich recht entsinne, müssten es fünf, Gin Tonic, drei Champagner und ein Martini gewesen sein.
Zac hatte sich mit mir heute Abend kein einziges Mal Unterhalten. Er hatte nicht mal ‚Hallo’ oder so gesagt, wenn wir uns über den weg liefen, dann starrte er mich nur an und ging dann wieder an seinem Platz. Es frustrierte mich, dass er nicht mit mir sprach. Was hatte ich jetzt schon wieder getan. Die letzten beiden Tage, die wir in New York waren, hatten wir uns richtig gut, verstanden und jetzt machte er wieder so auf Blöd. Manchmal fragte ich mich, was in seinem Kopf abging.
Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als ich hörte, dass Ashley schon wieder oben auf der Bühne stand und Singen wollte. Aber ihre Gäste Protestierten, dass doch mal ein andere Singen sollte und nicht immer nur die gleichen.
Ich musste leicht grinsen, als sie mit einem Schmollmund, die Bühne wieder verlies und das Mikrophone an, Corbin weiter gab, der es lachend entgegen nahm und regelrecht auf die Bühne stolperte. Alle fingen das lachen an, einschließlich mich.
Ich Konzentrierte mich auf die Melodie, die gerade begann. Es erklang die Melodie von ‚The Calling’ mit dem Lied, ‚Wherever you will go’. Meine Füße bewegten sich im Tankt der Musik und sag es laut mit. Als die letzten Töne zu hören waren, verbeugte er sich und Ash kam zu ihm rauf und Umarmte ihn. „Also, da meine Lieben Gäste nicht wollen, dass ich Singe, obwohl es ja eigentlich mein Geburtstag ist“, Sie machte eine kurze Pause und sah jeden von uns an, ehe sie weiter sprach. „Ihr habt Recht. Es Singen immer die gleichen“, redete sie weiter und sah sich im Raum um. Ihr Blick blieb bei Zac hängen und ihr lächeln wurde immer breiter. Ich konnte mir denken, was sie vor hatte und ich musste mir das lachen verkneifen.
„Zac. So viel ich weiß, hast du heute Abend noch nicht gesungen“, wandte sie sich an ihm. Zac, sah sie ungläubig an und fuhr sich nervös, durch die Haare. „Ich will jetzt aber nicht“, protestierte er und nahm einen Schluck von seinem Bier, das neben ihm stand.
„Komm schon Zac. Ich habe heute Geburtstag und außerdem, weißt du doch, dass ich es liebe, wenn du Singst“, versuchte sie Zac zu überreden und sah ihn mit einem Schmollmund an. Alle anwesenden mussten lachen. Tja, Ashley konnte man nichts ausschlagen. Da hatte keiner eine Chance.
Zac zögerte und ich wusste, dass er nicht wollte, also stand ich, wie automatisch von meinem Platz auf und hob meine Hand. Ich weiß nicht, was mich dazu geritten hatte, es zu machen, aber plötzlich hatte ich Lust dazu.
„Ich würde gerne“, rief ich nach vorne und in Ash Gesicht machte sich ein noch breites Lächeln breit. „Das ist ja noch besser“, hörte ich sie, während ich nach vorne auf die Bühne zu lief. Ich sah wie Zac erleichtert aus atmete.
„Ach ich liebe dich“, sagte sie zu mir, als ich neben ihr stand. Sie drückte mir das Mikrophone in die Hand und verlies dann die Bühne. Gespannt, starrte ich auf dem Bildschirm. Als die Melodie anfing, konnte ich es nicht glauben. Ich musste mein eigens Lied singen. Was für ein Zufall, dachte ich. „Come Back to me“. Besser würde das Leid, meine Gefühle nicht ausdrücken. Ich wollte das Zac wieder zurück zu mir kommt.
Das Publikum, klatschte, als auch sie hörten, was für ein Lied ich singen musste. Ashley, war so begeistert davon, dass sie sich gleich Scott schnappte und mit ihm Tanzte. Ich freute mich für sie.
Ich begann zu singen: „Every day I try to play another game...”. Ich kam so richtig in Schwung und bewegte mich im Tankt der Musik. Während ich da oben so sag, wanderten meine Augen immer wieder zu Zac, der vergeblich versuchte, mich nicht an zu starren. Ich hätte jetzt zu gerne gewusste, was er dachte.
Ich war fast am Schluss, als ich noch mal richtig zulegte.
Baby come back to me
In my heart I still believe
We were meant to be
Together so whatever it takes
Baby come back to me
I should have never set you free
My baby
Come back
Ich verbeugte mich und ich hörte wie sie alle klatschten und ein paar Pfiffen sogar. Ich lief die Bühne runter und sah Zac weiterhin an. Nach seinem Gesichtsausdruck zu Urteilen, war er alles andere als begeistert davon. Ich wieder fragte ich mich, was ich mir dabei erhofft und gedacht hatte. Er wird nicht mehr zu mir zurückkommen. Ash, kam auf mich zu und Umarmte mich. „Das hast du klasse gemacht“, sagte sie, nahm mir dass Mikrophone aus der Hand und wollte gerade wieder die Bühne betreten, als Zac ihr das Mikrophone aus der Hand nahm. Er warf mir einen vernichteten Blick zu und betrat dann selber die Bühne.
Zac sang das Lied von Shontelle „Impossible“, und mir fuhr es eiskalt den Rücken runter. Nicht nur, weil Zac eine Unglaubliche Stimme hatte und ich ihn gerne Singe höre, sondern, weil er damit, genau seinen Gefühlen Ausdruck verleiten konnte.
I remember years ago
Someone told me I should take
Caution when it comes to love
I did, I did
And you were strong and I was not
My illusion, my mistake
I was careless, I forgot
I did
And now when all is done
There is nothing to say
You have gone and so effortlessly
You have won
You can go ahead tell them
Tell them all I know now
Shout it from the roof tops
Write it on the sky line
All we had is gone now
Tell them I was happy
And my heart is broken
All my scars are open
Tell them what I hoped would be
Impossible, impossible
Impossible, impossible
Es stimmte. Alles was er Sang, passte zu dem was ich ihm angetan hatte. Ich musste mich zusammen reisen und meine Tränen unterdrücken. Schuld war ich ganz alleine. Daran konnte ich niemandem die Schuld geben.
Falling out of love is hard
Falling for betrayal is worst
Broken trust and broken hearts
I know, I know
Thinking all you need is there
Building faith on love AND WORDS
Empty promises will wear
I know, I know
And know when all is gone
There is nothing to say
And if you're done with embarrassing me
On your own you can go ahead tell them
Tell them all I know now
Shout it from the roof tops
Write it on the sky line
All we had is gone now
Tell them I was happy
And my heart is broken
All my scars are open
Tell them what I hoped would be
Impossible, impossible
Impossible, impossible
Impossible, impossible
Impossible, impossible!
Ooh impossible (yeah yeah)
Ich konnte die Traurigkeit in seinen Augen sehen. Den schmerz, den er immer noch mit sich rum trug. Es brach mir das herz, ihn so zu sehen. Wie er litt und mit was für einer Leidenschaft, er das Lied sang. Sein Blick starr auf mich gerichtet und ich musste mir, ein schluchzen unterdrücken, sonst hätte ich jeden Moment das weinen angefangen.
I remember years ago
Someone told me I should take
Caution when it comes to love
I did
Tell them all I know now
Shout it from the roof tops
Write it on the sky line
All we had is gone now
Tell them I was happy
And my heart is broken
All my scars are open
Tell them what I hoped would be
Impossible, impossible
Impossible, impossible
Impossible, impossible
Impossible, impossible
I remember years ago
Someone told me I should take
Caution when it comes to love
I did..
Das Lied war zu Ende und ich nahm nur noch wie in Trance war, wie Zac sich schnell eine unsichtbare träne von den Augen wischte, bevor er sich verbeugte. Schlagartig wurde mir klar, dass wir beide, nie wieder glücklich werden würden und jetzt machten sich doch die ersten tränen bei mir breit. Den schmerz, den ich spürte, sorgte dafür, dass ich nicht mehr klar denken konnte. Mein herz verkrampfte ich. Ich musste hier raus. Sofort! Ich stand auf, lief auf Ashley zu und verabschiedete mich. Eine Minute länger, würde ich es hier drin nicht aushalten. Mir schnürte es die Luft ab, als ich Richtung Ausgang lief und als ich ihn schon fast, erreicht hatte, hörte ich eine bekannte Stimme.
„Du kannst dich davor nicht drücken“.
Part Ten
Ich schüttelte den Kopf. Das musste ich mir ein bilden, aber als ich plötzlich eine Hand an meinem Arm spürte, wusste ich, dass es Real war.
„Das habe ich auch nicht vor. Ich wollte nur etwas frische Luft schnappen“, versuchte ich mich raus zu Reden ohne, dass ich mich zu ihm Umdrehte. Es war eine Lüge. Ich wollte mich drücken, weil ich zu feige war. Ich stand mit dem Rücken zu ihm, weil ich mich nicht traute ihn in die Augen zu Blicken. Diesen schmerz den ich dort drin gesehen hatte, wollte ich nicht noch einmal sehen.
„Was sollte das“, flüsterte er mir zu, aber seine Stimme, klang wütend. Er drehte mich zu sich um, damit ich ihn ansehen musste. „Was meinst du?“, fuhr ich ihn an. Was dachte er, dass ich das mit Absicht, gesungen hatte? „Come Back to Me“, zischte er leise und sah mich eindringlich an. „Du weißt genau, dass daran die Karaokemaschine schuld war“. Ich versuchte mich aus seinem festen Griff zu befreien. Kurz huschte über seine Lippen ein bitteres Lächeln. „Ich habe gesehen, dass Ashley, daran rumgedrückt hatte“, klärte er mich auf. Wieder schüttelte ich ungläubig mit dem Kopf. Das musste er geträumt haben. Ich hätte es gesehen, wenn Sie so etwas gemacht hätte, denn ich stand ja schließlich daneben. Aber je mehr ich darüber nach dachte, desto mehr, wurde mir klar, dass sie das mit Absicht gemacht hatte. Wut machte sich in mir breit. Sie dachte sie würde uns damit einen gefallen tun, aber sie wusste nicht, was sie damit anrichtete.
„Impossible, war auch nicht besser“, verteidigte ich mich. Das hatte Ash wirklich großartig hinbekommen.
„Was erwartest du von mir? Das ich zurückkomme, nach allem was zwischen uns war? “, fragte er mich und sah mich dabei auffordert an. Ich schluckte. Was erwartete ich wirklich von ihm? Ich wollte, dass es so wie immer war, aber ich wusste dass es nie mehr so sein würde.
„Denk ja nicht, dass es für mich leicht ist, Zac. Dich ständig, mit anderen Frauen zusehen, bricht mir das herz. Dein verhalten mir gegenüber, lässt mich nachdenken, was ich getan habe. Ich wünsche mir jeden Tag, dass ich die Zeit zurück drehen konnte, aber leider geht das nicht“, gestand ich ihm meine Gefühle und Zac sah mich etwas erstaunt an. Verdammt, was hatte ich mir nur dabei gedacht, so etwas los zu lassen. Es würde ja sowieso nichts ändern. Am besten wäre es, wenn ich jetzt gehen würde. Ich sah Zac noch eine Weile an, aber als dieser nichts sagte und sich nicht vom Fleck bewegte, wollte ich mich umdrehen und gehen, aber irgendetwas in meinem inneren zwang mich dazu, das zutun, was ich gerade machte. Ich drehte mich wieder zu Zac um, ging ein paar Schritte auf ihn zu und legte meine Lippen vorsichtig auf seine. Kurz darauf löste ich mich wieder von ihm, flüsterte ihm ein „Ich liebe dich immer noch“ in sein Ohr und drehte mich dann endgültig um und lief auf dem Ausgang zu.
Als ich draußen ankam, atmete ich die frische Luft, die mir gerade entgegen kam ein. Es tat gut, dass zutun.
Irgendwie fühlte ich mich um Zehenpfund leichter, aber um ehrlich zu sein, war das eine dumme Handlung von mir.
Ich könnte mir selber eine dafür geben. Habe ihn meine liebe gestanden. Wie bescheuert musste man sein? Aber ich musste es loswerden, sonst würde ich noch verrückt werden. Er musste es einfach wissen, was ich noch für ihn Empfand. Auf seine Reaktion bin ich ja gespannt. Morgen würden wir wieder in New York sein und mit dem Drehen beginnen. Und ich habe dabei kein gutes Gefühl.
*****
Zacs Sicht
Ich konnte nicht wirklich sagen, ob ich geschockt, verblüfft oder verwundert war. Oder ob ich überrascht sein sollte. Das einzige was ich tat war, mit anzusehen, wie Nessa den Club verlies und ich wie angewurzelt da stand und ihr hinterher starrte.
Meine Gedanken kreisten und ihre letzten Worte halten immer und immer wieder in meinen Kopf nach.
Sie liebte mich immer noch und eigentlich wunderte es mich nicht. Denn ich fühlte so ziemlich das gleiche. Nur war der Unterschied, dass ich ihr das nie verzeihen kann, was sie getan hatte.
Wie Automatisch legte ich den Zeige und den Mittelfinger auf meine Lippen und schloss dabei meine Augen. Ihre weichen warmen Lippen auf meine zuspüren, fühlte sich so gut an. Wie sehr hatte ich das vermisst. Sie zu Küssen, hatte mein herz immer höher schlagen lassen und das war auch jetzt so. Mir schlug mein herz bis zum hals, als würde es jeden Moment aus mir heraus springen. Meine Knie wurden weich wie Pudding und mein Verstand versuchte sich auszuschalten. Ihren Duft, hatte ich tief eingeatmet. Sie trug immer noch das gleiche Parfüm, das ich ihr damals Geschenkt hatte. Dieses Kleid, an ihrem Perfekten Körper sah, einfach atemberaubend aus.
Die Sehnsucht, die gerade in mir aufkam, versuchte ich zu unterdrücken. Ich durfte jetzt nicht schwach werden. Ich öffnete wieder meine Augen, nahm die Finger von meinen Lippen und drehte mich um und wollte mich wieder ins Vergnügen stürzen, als plötzlich Ashley neben mir stand und mich schief ansah.
Das hatte mir gerade noch gefehlt. Und eigentlich war ich sauer auf sie. Sie war daran Schuld was eben passiert war.
„Wieso muss immer einer von euch beiden, einer den Raum verlassen, wenn ihr euch zusammen darin befindet?“, fragte sie mich. Als ich ihr darauf keine Antwort gab sprach sie weiter.
„Wieso ist Nessa schon gegangen?“, fragte sie mich unschuldig und dabei wusste sie es ganz genau. „Woher soll ich das wissen?“, tat ich unschuldig zurück und zuckte mit den Schultern. Sie sah mich weiterhin schief an. „Was ist los mit euch beiden?“, kam es von ihr und wenn ich nicht wissen würde, dass sie es wusste, dann hätte ich ihr ihre Unschuldsnummer abgekauft.
„Nichts. Es ist alles in Ordnung“, versuchte ich ihr weiß zu machen, aber so wie ich Ash kannte, kaufte sie mir das eh nicht ab. Sie hatte das ganze bestimmt von einer Ecke aus beobachtet. Das tat sie immer.
Kurz darauf schüttelte sie mit dem Kopf. Ein Zeichen dafür, dass sie mir nicht glaubte. Aber das war mir so ziemlich egal. Das ging ihr nichts an.
„Das glaubst du doch wohl selber nicht“, eröffnete sie mir. Habe ich es nicht gesagt? Ich kannte Ash einfach viel zu gut. Wieder zuckte ich nur mit den Schultern. Ich hatte jetzt keinen Bock dazu mit ihr darüber zu Diskutieren. Ich musste hier weg, sonst würde sie mir noch weiter auf die nerven gehen. Ich musste mir was einfallen lassen. Plötzlich kam mir eine Idee.
Ich sah auf meine Uhr, die ich am Handgelenk trug. „Ich sollte gehen. Du weißt schon. Morgen Drehen wir in New York und unser Flieger geht schon ziemlich Früh“, lenkte ich geschickt vom Thema ab.
„Oh schon so spät? Na dann will ich dich mal nicht aufhalten. Viel spaß. Wir sehen uns“, verabschiedete Ash sich von mir und ich gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Danke. Feier noch schön“, sagte ich ehe ich mich umdrehte und durch die Tür lief.
Als ich draußen ankam, hielt ich erst Mal mein Gesicht gen Himmel und atmete die frische Luft ein, die mir entgegen kam.
Sofort kreisten meine Gedanken wieder um Nessa. Wie sollte ich mich, morgen und die nächsten Wochen, ihr gegenüber verhalten. Ihr Liebesgeständnis stand jetzt zwischen uns. Ich konnte ihr die drei Worte einfach nicht sagen. Das ging nicht. Mein Verstand weigerte sich dagegen. Ich konnte nur hoffen, dass sie von mir keine Antwort verlangte. Ich setzte einen Fuß nach dem anderen und lief zu meinem Auto. Als ich dort ankam, stieg ich ein und fuhr los.
Eigentlich wollte ich jetzt noch nicht nach hause fahren, dazu war ich einfach zu sehr aufgewühlt. Schlafen konnte ich auch im Flieger, denn bis nach New York dauerte es eh 5 Stunden. Kurzerhand erschloss ich mich dazu, einen Kaffeetrinken zu gehen.
Part Eleven
Es waren mittlerweile schon wieder zwei Wochen vergangen, seid ich Zac gesagt hatte, dass ich ihn immer noch lieben würde. Wir haben nie darüber geredet. Ich wollte nicht, dass er sich Unterdruck gesetzt fühlte. Aber sein verhalten, hatte er immer noch nicht geändert. Wenn er mit mir sprach, dann sah er weiterhin stur auf dem Boden oder er versuchte, so gut es ging, mir aus dem weg zu gehen.
Wir waren gerade dabei, eine Szene zu drehen, aber heute konnte ich mich nicht wirklich auf meine Rolle Konzentrieren. Ich hatte heute schon den ganzen Tag so ein komisches Gefühl in der Magengegend. Weiß der Geier, warum ich das hatte.
Als ich endlich das erlöste "Cut", von Joe unserem Ressiguer hörte, atmete ich erst mal tief ein. Ich war froh, dass ich diese Szene hinter mir hatte und dass sie endlich im Kasten war. Ich lief an Zac vorbei, der mich musterte und wollte in Richtung meines Trailers, als auf dem weg dorthin mein Handy klingelte, dass ich eben gerade eingeschaltet hatte.
Ich nahm ab und hörte die panische Stimme von meiner Schwester Stella. Sie weinte und ich konnte sie kaum verstehen, was sie sagte. "Bitte, beruhige dich erst mal. Ich verstehe kein Wort", versuchte ich sie etwas zu beruhigen. Aus irgendeinem Grund, fing mein herz an schneller zu schlagen und das komische Gefühl, dass ich heute schon den ganzen Tag hatte, verstärkte sich. Und plötzlich wusste ich wieso. Vor schreck wäre mir fast mein Handy aus der Hand gefallen. "Ich bin so schnell da wie ich kann", hörte ich mich sagen und legte auf. Die Nachricht die ich gerade erhalten hatte, war wie ein schlag ins Gesicht, für mich.
Geschockt, steckte ich mein Handy wieder zurück in die Tasche. Ich hielt mir kurz eine Hand an die Stirn, bevor ich voller Panik, hin und her lief. Ich musste so schnell es ging, wieder zurück nach LA. Ruckartig blieb ich stehen, sah mich um und lief dann zielstrebig in Richtung Set zurück. Ich wollte gerade um die Ecke laufen, als mich jemand am Handgelenk fest hielt. „Vanessa. Was ist passiert?“, hörte ich eine vertraute Stimme, sagen. Abwesend sah ich ihn an. „Ich muss nach Hause“, murmelte ich nur und versuchte mich aus seinem Griff zu befreien, was mir aber nicht gelang, weil er es noch fester hielt. „Sieh mich an“, hörte ich ihn wieder sagen und ich richtete meinen Blick direkt auf ihn. „Sag mir, was passiert ist“, fragte er mich besorgt.
Ich zitterte leicht und versuchte zu antworten, aber mir wollte einfach nichts über die Lippen kommen. Ich fühlte wie sich in meine Augen tränen bildeten und ich sie nicht zurück halten konnte. Wortlos, spürte ich, wie Zac mich in seine Arme zog und mich ganz fest hielt. Ich legte beruhigten meinen Kopf an seine Brust. Froh, dass er jetzt hier war. Da hatte ich mich schon immer Sicher gefühlt.
Beruhigend strich er mir immer wieder über den Rücken. Seine Berührung, verursachten das mein herz schneller schlug und ich für einen Moment die schreckliche Nachricht vergessen hatte. In seinen Armen hatte ich mich schon immer wohl gefühlt. Er schob mich ein stück von sich weg und ich hatte den Eindruck, als wollte er die nähe von mir nicht spüren, aber als er seine Hände hob und mir die Tränen mit seinen Daumen weg wischte und er mich liebe voll ansah, vergaß ich dieses Gefühl wieder. "Sag mir, was passiert ist. Du kann immer mit mir Reden", flüsterte er und sah mich weiter hin an.
„Stella…Stella hat mich gerade angerufen. Mom…“, weiter konnte ich nicht sprechen, denn wieder überkam mich ein schluchzen und die tränen liefen wieder über meine Wangen.
Zac legte seine Hand beruhigend auf meinem Arm und streichelte ihn sanft. Als ich mich wieder beruhigt hatte, versuchte ich weiter zu erzählen.
„Mom, hatte einen Autounfall. Sie wird gerade Operiert. Stella macht sich große Sorgen um Mom. Ich muss so schnell wie möglich zu ihr“, schniefte ich vor mich hin. Ich versuchte stark zu bleiben und unterdrückte die aufkommenden tränen.
Aus Tränenverschleierten Augen sah ich Zac an und konnte sein geschocktes Gesicht sehen. Es musste ihn genauso hart getroffen haben wie mich. Gina war für Zac immer wie eine Mutter. "Wo ist Stella jetzt?", fragte er. "Dylan hat sie ins Krankhaus gefahren, nach dem sie ihn angerufen hatte", antwortete ich und ich hörte wie er aus atmete.
„Das ist gut. Dylan soll sie bloß nicht alleine lassen“, sagte er eher zu sich, als zu mir. Dann runzelte er leicht seine Stirn und dann nickte er. Irgendetwas ging ihm gerade durch den Kopf. Dann holte er plötzlich sein Handy aus der Hosentasche, tippte irgendeine Nummer ein und dann wartete er, bis sich jemand am anderen Ende Meldete.
„Jason, Zac hier. Du musst mir unbedingt einen großen Gefallen tun. Du musst kurzfristig versuchen, noch zwei Flüge nach LA zubekommen…Ja genau zwei…Nein. Gina, hatte einen Autounfall…Dann musst der Dreh eben für ein paar Tage Unterbrochen werden…Also bekommst du das hin?...Okay. Sag mir dann bescheid. Wir machen uns auf dem weg...Ja und danke“, hörte ich die Bruchstücke, während Zac sein Handy wieder zurück in die Tasche stopfte.
Ich konnte es nicht glauben, was ich da gerade gehört hatte. Er wollte mit zurück nach LA? Meinte er das wirklich ernst. Sprachlos sah ich ihn an und ich sah schon wieder dieses wundervolle Funkeln in seinen Augen.
„Du willst mit?“, fragte ich ihn verwundert und war aber zu gleich auch erleichtert, dass er mir beistehen wollte.
„Gina, ist wie eine Mutter für mich. Ich würde mir vorwürfe machen, wenn ich nicht mitgehen würde. Das weißt du“, und es hörte sich wie ein Vorwurf von ihm an. Aber es sollte gar keiner sein. Ich war einfach nur froh, dass Zac mich begleiten wollte.
„Natürlich weiß ich das, Zac. Aber es wäre nicht so eine gute Idee. Mom, vergöttert dich. Sie hat mir große Vorwürfe damals gemacht, als du dich von mir getrennt hast. Das macht sie auch jetzt noch manchmal. Was würde erst Stella sagen, wenn sie sieht, dass du mitgekommen bist“, klärte ich Zac auf und in seinem Gesicht machte sich ein leichtes Lächeln breit.
Zwischen Zac und Stella, bestand schon immer eine ganz große Besonderheit. Sie heckten immer zusammen irgendetwas aus und es durfte auch keiner wissen. Nicht mal ich. Meistens waren es eh, Überraschungen für mich. Ich versuchte immer aus Stella etwas heraus zubekommen, aber sie schwieg wie ein Grab. Sie sagte immer, dass sie es Zac versprochen hatte und sie würde nie ihr versprechen brechen. Aber ihre ganz besondere Beziehung die sie hatten, musste ich zerstören.
„Ich werde mit Joe reden und ich hoffe er hat Verständnis dafür. Der Dreh würde sich nur um ein paar Tage verschieben und ich gehen davon aus, dass er nichts dagegen hat. Und du, packst für uns ein paar Sachen zusammen“, sagte und wollte gerade los laufen als sein Handy klingelte. Das war bestimmt, Jason.
„Ja? Ah, Jason du bist es…Und hast du es noch hinbekommen? Klasse…Du bist der beste Man…in einer Stunde? Ja wir sind schon unterwegs“, und legte auf. Erwartungsvoll sah ich Zac an.
„In einer Stunde geht unser Flieger zurück nach LA. Also das heißt, wir müssen uns beeilen“, meinte er und jeder von uns verschwand in verschiedene Richtungen.
Als ich beim Trailer ankam, packte ich nur die nötigsten Dinge zusammen. Das heißt, Kosmetiktasche, meine Handtasche in der meine ganzen Sachen und Papiere drin waren, die ich brauchte. Als ich alles zusammen hatte, lief ich in Richtung von Zacs Trailer und holte dort seine Sachen die er brauchte.
Als ich gerade dabei war, seine ganzen Sachen in eine kleine Tasche stecken wollte, kam mir ein Bild entgegen, das auf den Boden flog. Ich ging in die Knie um es aufzuheben, als mein Blick ganz traurig wurde.
Es war ein Bild von mir und Zac. Ich hatte meine Arme um seinen Hals geschlungen, er seine um meine Hüfte und gab mir gerade einen Kuss auf die Wange. Das war eines meiner Lieblingsbilder. Ich fragte mich, warum Zac es bei sich hatte. Aber ich hatte nicht viel Zeit um darüber jetzt nach zu denken. Ich steckte das Bilder wieder zurück, packte Zacs Sachen und ging wieder und lief dann in Richtung Auto.
Als ich dort ankam, war Zac noch nicht da. Ich wollte mich gerade nach ihm umschauen, als ich sah, dass Zac gerade um die Ecke kam.
„Und was hat Joe gesagt?“, wollte ich gleich wissen, als Zac neben mir stand. „Er kann kein Problem damit. So lange es nicht für Wochen ist, hat er nichts dagegen. Ich soll dir ausrichten, dass es ihm sehr Leid tut, was passiert ist“, erzählte Zac mir, während wir in den Wagen stiegen und los fuhren.
Als wir in der Luft waren, wurde ich immer nervöser. Ich knapperte an meine Fingernägel herum. Das mache ich immer, wenn ich nervös war. Meine Gedanken waren, bei meiner Mutter. Hoffentlich, war der Unfall nicht so schlimm und sie hatte sich nur etwas gebrochen. Stella konnte mir auch nicht mehr sagen. Was wäre wenn sie…Nein! Stopp! Daran durfte ich nicht mal im Traum daran Denken.
Zac der das gesehen haben musste, nahm meine Hand in seine und verknotete sie mit einander. „Zac?“, fragte ich und sah ihn an. Er dreht seinen Kopf in meine Richtung. „Was ist wenn Mom es nicht schaffen wird?“, fragte ich weiter und unterdrückte die tränen die wieder aufkamen. Er drückte meine Hand fester und sah mich dabei intensiv an. „Daran darfst du nicht mal denken. Gina ist stark. Sie wird es schaffen“, versuchte er mich zu beruhigen. „Aber was ist wenn nicht?“, kam es wieder von mir.
„Denk einfach immer daran, dass sie es schaffen wird, okay“, meinte er. Ich lehnte mich zurück und schloss meine Augen. Zac hielt meine Hand immer noch. Er gab mir Sicherheit. Ich wusste, dass mir jemand in dieser Zeit zur Seite stand.
Durch ein rütteln an meiner Schulter wurde ich wach. Ich blinzelte leicht und öffnete dann meine Augen. Ich musste wohl eingeschlafen sein. Im ersten Moment dachte ich mir wo ich war, aber als ich realisiert hatte, dass ich im Flugzeug war, wurde ich wieder damit Konfrontiert, was passiert war. Ich richtete mich auf und sah zu Zac, der mich ansah. „Wir landen gleich“, informierte er mich. Mir war auf gefallen, dass er immer noch meine Hand fest in seiner hielt.
Als das Flugzeug gelandet war, stiegen wir hastig aus und liefen zum Ausgang. Dort wartete bereits ein Auto auf uns und ich fragte mich, woher das jemand wissen sollte, dass wir in LA waren.
Doch plötzlich kam mir ein Blitzgedanke. Jason, musste es geschickt haben, damit wir unbemerkt, ins Krankhaus fahren konnten. Wir stiegen ein und sofort fuhr das Auto los. Je näher wir dem Krankhaus kamen, desto nervöser wurde ich.
Das Auto hielt am Hinterausgang am Krankenhaus. Wir stiegen aus und liefen darauf zu. Es wartete eine Krankenschwester auf uns, die uns zu meiner Mutter brachte. Als wir das Stockwerk erreichten, sah ich schon meine Schwester, die ihren Kopf auf Dylans Schulter gelegt hatte. Wahrscheinlich musste sie eingeschlafen sein. Wir liefen auf sie zu, als Dylan uns sah. Schnell weckte er Stella. Müde sah sie in meine Richtung und sprang auf und rannte auf mich zu. Sie schlang ihre Arme um mich und weinte.
„Gott sei dank bist du endlich da“, schluchzte sie und löste sich von mir. „Sie wollen mir nicht sagen, wie es Mom geht“, redete sie weiter, nahm meine Hand und drückte sie fest. Dann drehte sie sich zu Zac um und auch ihn Umarmte sie heftig. „Ich bin froh, dass du da bist“, sagte sie zu ihm und sah ihn an. Zac drückte Stella fest an sich und versuchte sie zu beruhigen. „Alles wird wieder gut“. Mit diesen Worten brachte er Stella dazu, dass sie sich Beruhigte. Dann ging er auf Dylan zu und die beiden Umarmten sich.
Die Krankenschwester, die uns hergebracht hatte, erklärte uns, dass ein LKW Moms Auto gerammt hatte und dieses hatte sich mehrfach Überschlagen. Sie wurde mit inneren Verletzungen eingeliefert. Sie hatte mehrer Knochenbrüche und eine Gehirnerschütterung. Während er Operation, gab es leichte Komplikationen, die sie aber schnell wieder in den Griff bekommen hatten.
Sie mussten sie in ein Künstliches Koma versetzten, damit sich die inneren Verletzungen die sie hatte, schneller Heilen konnten.
Als ich das hörte, brach ich erneut in Tränen aus. Das war eine schreckliche Nachricht und ich konnte nur Beten, dass Mom es überstehen würde. Zac griff nach meiner Hand und drücke sie fest. Stella warf sich in meine Arme und weinte genauso wie ich.
„Können wir zu ihr?“, fragte Zac für mich. Ich war nicht im Stande irgendetwas zu sagen. „Natürlich“. Sie nickte, machte die Tür auf und lies uns eintreten. „Wenn sie irgendetwas brauchen, dann sagen sie mir bescheid, okay?“. Dann verabschiedete sie sich und lies uns alleine.
Ich sah mich in den Raum um. Es roch alles Steril. Ich konnte den Krankenhaus Geruch noch nie riechen. Aber hier ging es jetzt nicht um mich. Ich lief auf das Bett zu und sah Mom an. Sie lang friedlich in ihrem Bett. Ihr Atem ging gleichmäßig, was daran lag, weil sie einen Schlauch zum im Hals hatte, der ihr zum Atmen helfen sollte. Sie war an Geräten angeschlossen, die vor sich hin pipsten. Vorsichtig, nahm ich die Hand von meiner Mutter und drückte sie leicht.
„Ich bin jetzt hier Mom. Mach dir keine Sorgen um Stella. Alles wird wieder gut“, flüsterte ich ihr zu und schluchzte vor mich hin. Ich spürte, dass Zac seine Hände auf meine Schulter legte und ich lehnte mich etwas zurück und schloss meine Augen.
Part Twelve
Seit vierundzwanzig Stunden, saßen wir jetzt hier, neben dem Bett meiner Mutter und schwiegen vor uns hin. Zac saß mit einem Stuhl neben mir und hielt meine Hand immer noch fest. Und ich muss sagen, er war in den letzten Stunden echt ein Schatz. Er lies mich keine Sekunde aus den Augen. War immer bei mir, nahm mich in die Arme, wenn ich wieder einen Heulkrampf bekam und baute mich wieder auf. Ginas Zustand hatte sich in den letzten Stunden etwas verbessert und die Ärzte meinten, wenn sich die Werte, über Nacht noch mehr verbesserten, könnten sie sie Morgen schon aus dem Künstlichen Koma holen. Das war eine Erfreuliche Nachricht, die mir etwas Hoffnung gab. Ich betete dafür, dass es ihr bald wieder besser gehen würde. Ich musste gähnen. Es war auch kein wunder, denn ich hatte seitdem nicht mehr geschlafen. Ich musste mich zwingen die Augen offen zuhalten. Aber schlafen konnte ich, wenn es Mom wieder besser gehen würde.
Stella, war vor ungefähr drei Stunden eingeschlafen und ich war sehr froh darüber. Sie hatte ihren Kopf an Dylans Schulter gelehnt, dem es vor ungefähr sechs Stunden die Augen zu gefallen waren.
Dieses Bild von dem beiden, sah einfach zu süß aus. Wie sie da saßen und schliefen. Eine Bewegung von Zac, holte mich aus meinen Gedanken. Meine volle Aufmerksamkeit richtete sich auf Zac, der sich gerade gestreckt hatte. Genau wie ich, hatte Zac seitdem kein Auge mehr zu gemacht und sah auch dem entsprechend so aus. Dicke Augenringe konnte ich an seinen Augen feststellen und ich wette, dass ich kein bisschen besser aussah als er.
Zac lies meine Hand los, stand auf und sah auf seine Uhr die er am Handgelenk trug. „Es ist gleich Mittag. Ich habe Hunger. Wir sollten alle etwas essen“, wandte er sich an mich und sah mich an.
Und wie auf Kommando begann mein Magen zu knurren, ein Zeichen dafür, dass ich etwas essen sollte, aber ich wollte meiner Mutter nicht von der Seite weichen. Ich hatte Angst, dass er ihr danach wieder schlechter gehen würden.
„Ihr könnt ja gehen. Ich werde hier bleiben“, sagte ich zu ihm und ich wusste, dass er es nie zu lassen würde, dass ich hier blieb und nichts essen würde. „Du hast seit Stunden nichts mehr zu dir genommen. Du musst etwas essen“. Seine Stimme klang besorgt.
„Ich kann nicht. Ich habe Angst, wenn ich gehe, das es Mom dann wieder schlechter geht“, beschrieb ich ihn meine angst.
Er ging in die Knie, damit er mir besser in die Augen schauen konnte. Dann nahm er meine Hände in seine. „Ich verstehe dich. Aber du musst etwas essen. Außerdem kann ich deinen Magen knurren hören“, sagte er und lächelte leicht. Ich gab ihn ein lächeln zurück und stand auf.
Er stand ebenfalls auf, lief auf Stella und Dylan zu. Er weckte zu erst sein Bruder und dann Stella. Dylan rieb sich verschlafen die Augen, während Stella panisch hoch schreckte und auf Mom starrte. „Ist etwas mit Mom?“, fragte sie und ihre Stimmte zitterte. Schnell schüttelte Zac mit dem Kopf und beruhigte sie wieder. „Gina, geht es gut. Wir wollen nur in die Cafeteria und etwas essen. Wollt ihr mit?“, fragte er und sah zwischen beiden hin und her. Sie nickten beide und standen ebenfall von ihren Stühlen auf und zusammen verließen wir das Zimmer und liefen Richtung Cafeteria
Etwa zwanzig Minuten später kamen wir alle gestärkt zurück. Als wir das Zimmer betraten, war mein erster Blick, auf meine Mutter gerichtet. Sie lag genauso noch so drin, bevor wir aus dem Zimmer gingen.
Erschöpft wollten wir uns gerade wieder setzten, als es an der Tür Klopfte. Verwirrt sah ich auf die Tür und kurz darauf kam ein ‚Herein’ von mir. Die Tür wurde schwungvoll geöffnet und ich traute meinen Augen kaum. Starla betrat gerade das Zimmer und kam auf mich zu und zog mich in eine Umarmung. „Vanessa. Du kannst dir gar nicht Vorstellen wie leid mir das tut“, sagte sie, während sie sich wieder aus der Umarmung löste und mich mitfühlend ansah. Verdutz, sah ich sie an. Ich wusste nicht was ich darauf sagen sollte. Ich war einfach Baff, weil ich nicht wirklich begriff, woher Starla das wusste.
Mein Gesichtsausdruck musste wohl so komisch ausgesehen haben, denn gleich darauf begann sie wieder zu Reden.
„Zac hat mich informiert, was passiert ist. Und außerdem, hat man es in den Nachrichten auch gebracht. Mir war klar, das ihr beide sofort den Dreh Unterbrechen würdet und zurückkommt. Ich dachte ja eigentlich, dass nur Vanessa kommen würde, aber man hat euch zusammen am Flughafen gesehen, wie ihr Händchen haltend, ins Auto gestiegen seid“, beendete sie ihren Satz, ging ein paar Schritte auf das Bett zu und nahm Ginas Hand und drückte sie.
Fassungslos schüttelte ich mit dem Kopf. Es war ja klar, dass Mom, Gesprächsthema Nummer eins in ganz Hollywood war. Sogar da machten sie keinen Halt. Ich will erst gar nicht wissen, was sie alles gesagt haben. An dem Gedanke wurde es mir schlecht. Und dazu kam es jetzt auch noch, dass sie mich und Zac dabei gesehen haben, wie wir Hand in Hand ins Auto gestiegen sind.
„Wie geht es ihr“, holte mich Starla zurück aus meinen Gedanken.
„Den Umständen Entsprechend gut. Wir müssen abwarten, wie dich Nacht verläuft. Wenn sie sie gut Übersteht, dann holen sie sie wieder aus dem Künstlichen Koma“, informierte ich sie. „Das hört sich gut an. Wir müssen ihr die Daumen drücken. Aber Gina ist stark sie wird es schaffen“, sagte sie, legte vorsichtig ihre Hand wieder auf das Bett und drehte sich wieder zu uns um.
„David lässt sich Endschuldigen. Aber er wird Morgen kurz vorbei kommen“, sagte sie. „Ihr werdet euere Manager anrufen müssen und eine Erklärung herausgeben müssen. Es kursieren schon die wildesten Gerüchte über euch beiden. Die Spekulationen überschlagen sich“, sprach sie weiter. „Aber ich bin froh, dass du mit gekommen bist Zac. So kann ich dich mal wieder sehen. Was in letzter Zeit ja nicht der Fall war“, wandte sie sich jetzt an Zac, machte ein paar Schritte auf ihn zu und zog ihn in eine Umarmung. Zac drückte seine Mutter fest an sich und gab ihr anschließend einen Kuss auf die Wange. „Tut mir Leid, Mom“, sagte er klein laut. Ich wusste, dass es ihm Leid tat, das er seine Familie nicht so oft besuchen konnte und das tat ihm im herzen weh. Seine Familie bedeute ihm alles. „Ist schon gut. Dafür bist du ja jetzt da“, sagte sie und wandte sich dann an ihren zweiten Sohn, der schon Hilfe suchend zu Zac schaute. Aber Zac zuckte nur mit den Schultern. Ich musste mir ein lachen verkneifen.
„Und du junger Mann, solltest du nicht im Collage sein?“, fragte sie ihn und ihre Stimme klang ernst.
Dylans Blick ging zu Boden. „Ja, tut mir Leid, Mom“, sagte er wie schon Zac davor und hob leicht seinen Blick. In der Nähe von Starla, wirkten beide manchmal wie kleine Kinder. Aber ich fand es einfach nur süß und musste herzhaft lachen. Alle sahen sie mich an und lachen dann mit. Als wir uns beruhig hatten, zog Starla meine Schwester fest in ihre Arme und lies sie so schnell auch nicht mehr los. Sie gab ihr das Gefühl, dass sie genau wusste wie sie sich fühlte.
Ich war froh, dass sie alle hier waren und mich so gut Unterstützen wie sie nur konnten.
Wir saßen noch eine Weil da und Unterhielten uns. „Es ist schon Spät. David wird sich schon fragen, wo ich bleibe“, sagte sie nach dem sie auf die Uhr gesehen hatte. „Ihr solltet auch nach Hause gehen und euch mal richtig ausschlafen, damit ihr wieder Fit seid. Ihr seht schon wie Zombies aus. Wenn du willst, dann kann Stella heute Nacht auch bei uns schlafen. Dann kannst du dich mal richtig ausschlafen“, sagte sie und drücke mich, nach dem ich auf gestanden war. Tatsächlich zeigte die Uhr schon neun Uhr Abends an und wenn ich ehrlich war, brauchte ich etwas schlaf. Ich wusste nicht, wie lange ich das noch aushalten würde, wenn ich nicht bald etwas schlaf bekommen würde. Ich nickte nur und brachte nur ein ‚Danke’ zustande. Ich nahm Moms Hand in meine und drücke sie. „Mom. Wir gehen jetzt und werden morgen wieder kommen. Hoffentlich kann ich mich mit dir Unterhalten“, sagte ich, lies ihre Hand los. Zac zog mich zu sich her und zusammen verließen wir für heute das Zimmer.
Wie schon einen Tag davor, verließen wir durch den Hinterausgang das Krankenhaus. Aber so bald Starla die Tür geöffnet hatte, Blitze es aus allen Richtungen. Wir Ignorierten sie und liefen stur, zum Parkplatz. Natürlich wollten sie wissen, wie es meiner Mutter ginge und was da zwischen Zac und mir lief. Ob wir wieder zusammen waren, oder nicht. Aber keiner von uns hörte darauf. Als wir am Auto ankamen, stieg jeder in sein Auto. Starla stieg mit Stella in ihr Auto und fuhren los. Danach war auch Dylan weg. „Wenn du willst, dann fahr ich dich schnell nach Hause“, fragte mich Zac und ich nickte. Wir stiegen ins Auto und dann fuhr er los.
Als wir bei mir ankamen, fuhr Zac die Einfahrt hoch und stellte danach den Motor ab. Ich stieg aus dem Auto aus und lief langsam zu meiner Haustür und blieb davor stehen. Ich weiß nicht, was plötzlich mit mir los war, aber wieder stieg diese Angst in mir auf. Zac war mir gefolgt und blieb neben mir stehen. „Vielleicht hätte ich doch bei Mom bleiben sollen?“, sagte ich, während ich die Tür aufsperrte und rein lief. „Ich meine, was ist, wenn es ihr wieder schlechter geht?“, sprach ich weiter und in meinen Augen machten sich tränen breit.
„So weit wird es nicht kommen, hörst du. Sie wird es schaffen. Du musst nur fest daran glauben. Alles wird wieder gut“, hörte ich Zac sagen, nachdem er eingetreten war und hinter sich die Tür geschlossen und sich zu mir um gedreht hatte. Er machte ein paar Schritte auf mich zu legte mir seine Hand auf die Wange und wischte mir dir tränen weg, die sich meiner Wange runter bahnten.
Wie verzaubert von seiner Berührung, schloss ich die Lücke zwischen uns und Küsste ihn sanft auf die Lippen. Ich weiß nicht, was mich dazu gebracht hatte, es zu tun, aber es fühlte sich einfach Richtig an.
Als ich einen kleinen Widerstand von ihm spürte, löste ich mich nur widerwillig von seinen zarten Lippen. Wir sahen uns ihn die Augen und Zac hob seine Hand und steckte mir eine Strähne hinter mein Ohr. „Ich sollte jetzt besser gehen“, flüsterte er, lies seine Hand von meiner Wange gleiten und wollte sich gerade umdrehen und gehen, aber ich konnte und wollte nicht das er ging. Ich wollte, dass er hier blieb. Ich wollte jetzt nicht alleine sein. Ich schüttelte heftig meinen Kopf und hielt ihn am Arm fest. „Bitte lass mich jetzt nicht alleine“, zitterte meine Stimme und tränen machten sich schon wieder bei mir breit. Ich wartete erst gar nicht darauf, bis Zac mir antwortete sondern Küsste hin heftig, als er sich wieder zu mir umgedreht hatte.
Fordernd zupfte ich an seiner Unterlippe, während er mich heftig in Richtung Wand drückte. Als er seinen Mund öffnete gab ich ein leises seufzend von mir und unsere Zungen trafen sich darauf hin Sehnsüchtig. Er erwiderte ihn augenblicklich. Wir küssten uns Wild und Leidenschaftlich. Für einen Moment standen wir so da, küssten uns…ließen unsere Zungen kreisen, meine Hände glitten aufgeregt an seinem Körper hinauf und hinab. Zac ging leicht in die Knie, packte mich fester und hebte mich hoch…ich gab ein überraschtes quicken von mir, weil ich nicht damit gerechnet hatte, bevor ich meine Hände um seinen Hals legte, zeitgleich schlang ich meine Beine um seine Hüften und klammerte mich an ihm fest.
Er trug mich ein paar Meter weiter, setzte mich auf dem Küchentressen…unterbrach den Kuss, um mir das Shirt von meinem Körper zu ziehen, legte dann seine Lippen sofort wieder auf meine…küsste mich hart und drängend. Seine Arme zogen mich in eine feste Umarmung, seine linke Hand schnippte meinen BH auf und lies ihn zu Boden fallen. Er löste sich ein stück von mir, leckte langsam von meinem Hals über mein Schlüsselbein, bis hin zu meinen Brüsten. Er verteile zuerst zärtliche Küssen auf ihnen, bevor er an meinen Brustwarzen zu knabbern begann. Ich legte meinen Kopf in den Nacken und Stöhnte seinen Namen, keuchte unkontrolliert…Wollte er mich umbringen?
Ich hatte das Gefühl in Flammen aufzugehen, ich wollte keine unnötige Zeit verlieren, um die Knöpfe seines Hemdes zu öffnen, also riss ich es kurzerhand auf, zerrte es ihm über die Schulter und warf es auf dem Küchenboden. Meine Hände glitten aufgeregt über seinen Muskulösen Oberkörper begierig darauf, seine Muskeln zu spüren. Es war wie ein Traum, endlich durfte ich wieder diesen Körper berühren. Ich lies meine Hand tiefer gleiten und öffnete seinen Gürtel, dann den Knopf seiner Jeans und schließlich den Reisverschluss, anschließend lies ich die Jeans an seinen Beinen hinab rutschen.
Ich war so in Ekstase versunken, dass ich gar nicht bemerkt hatte, wie er meine Hose ebenfall öffnete. Zog sie mir langsam von den Hüften und sah mir dabei tief in die Augen. Er wollte mich und ich wollte ihn. Mehr zählte in diesem Moment nicht. Wir gaben uns der Leidenschaft hin. Ich packte ihn an seiner Schulter, zog ihn wieder zurück nach oben, zu meinen Lippen.
Es war wie eine Erlösung, seine Lippen wieder auf meinen zu spüren. Sein Geschmack hatte es mir angetan, wurde zu einer Droge, die ich brauchte. Ich wurde aus meinen Gedankengang gerissen, als Zac mich wieder hoch hob und mich hoch ins Schlafzimmer trug. Er legte mich auf dem Bett ab, biss mir in die Schulter, was mich erneut aufstöhnen lies.
Seine Lippen glitten tiefer, saugten sich kurz an meinem Hals fest, um dann den Weg zu meinen Brüsten fortzusetzen. Er biss leicht in meine Brüste, um gleich darauf entschuldigend darüber zu lecken. Was mich zum Keuchen brachte. Länger würde ich das hier nicht mehr aus halten.
Als hätte Zac meine Gedanken gelesen, zog er mich ganz aus, dann sich selber und legte sich zwischen meinen Beinen. Er sah mir noch einmal tief in die Augen und ich konnte seine ganze Leidenschaft darin sehen. Schwer Atmend, flüsterte er mir ein ‚Ich liebe dich’ ins Ohr, bevor er in mich Eintrag.
Part Thirteen
Ich fühlte mich wie im Siebten Himmel, als ich am nächsten Morgen in den Armen von Zac wach wurde. Es fühlte sich großartig an. Wie sehr hatte ich das vermisst, jeden Tag in seinen Armen auf zu wachen. Diese Nacht war mit abstand die Unbeschreiblichste, die wir je hatten. So Leidenschaftlichen Sex, hatten wir noch nie erlebt. Das hieß nicht, dass wir nie Leidenschaftlichen Sex hatten, aber dieser hier, war wirklich Unbeschreiblich. Er war so Zärtlich, so Gefühlvoll...Aber dennoch Fordernd. Ihn in mir zu Spüren, fühlte sich gut an. Ich hob meinen Kopf leicht an und stütze ihn mit der Hand ab, um Zac besser beim Schlafen zu zusehen. Ich liebte es, wenn ich mal vor ihn wach wurde, ihn zu beobachten. Für ein paar Minuten, sah ich ihn einfach nur an und beobachtete dabei, seinen gleichmäßigen Atem. Ich hob meinen Zeigefinger und fuhr ganz zärtlich, auf seiner Brust kleine Kreise nach.
Als mein Hals anfing, langsam steif zu werden, versuchte ich mich so vorsichtig wie nur möglich, aus den Armen von Zac zu befreien und als ich es endlich geschafft hatte, schlich ich leise auf Zehenspitzen aus dem Zimmer und huschte schnell unter die Dusche.
Das heiße Wasser, das über meinen Körper floss, fühlte sich gut und erfrischend an. Als ich fertig mit Duschen war, zog ich mich an und lief nach unten in die Küche. Überall wo man hin sah, lagen unsere Klamotten verteil auf dem Boden herum. Ein schmunzeln entkam mir, als ich gerade meinen BH aufheben wollte. Wie schwungvoll er ihn geöffnet hatte. Hob dann anschließend, die restlichen Sachen auf und als ich gerade die Hose von Zac in der Hand hatte, stand dieser in der Tür.
„Guten Morgen“, sagte ich, reichte ihm seine Hose hin, die er auch sofort anzog. Verwundert, sah ich ihn an. Wartete darauf, dass er ein ‚Guten Morgen’ zurück sagte, aber statt dessen, warf er mir einen Vorwurfsvollen Blick zu. „Ich sollte jetzt gehen. Wir sehen und dann im Krankhaus. Wir hätten das auf kleinen Fall tun dürfen“, kam es kalt von ihm, drehte sich um, hob sein Hemd auf, dass noch auf dem Boden lag und verschwand.
Ich stand nur da, sah ihn hinterher und wusste im ersten Augenblick nicht, was ich dazu sagen sollte. Wut, Enttäuschung, Verzweiflung machte sich in mir breit und wollte Zac erst hinterher laufen und ihm zu Rede stellen was das sollte. Aber stattdessen, lief ich hinter die Küchenzeile, holte mir eine Tasse aus dem Schrank und versuchte verzweifelt gegen die aufkommenden tränen anzukämpfen. Ich war so Zornig, dass ich die Tasse, die ich in der Hand hielt, mit voller wucht gegen die gegenüberliegenden Wand schmiss und mit ansah, wie sie in ihre Einzelteile zersprang, genau so wie es mein herz gerade tat.
Was hatte ich von dieser Nacht erwartet? Das wieder alles beim alten war.
Das wir wieder zusammen waren. Wie Dumm, war ich überhaupt, um das zu glauben. Seine Reaktion, zeigte es mir klar und deutlich, dass er darüber anders dachte als ich. Aber er hatte mir ein ‚ich liebe dich’ ins Ohr geflüstert. Wie im Trance, holte ich einen Besen um die Scherben auf zu sammeln. Dabei lies ich meinen tränen freien lauf und wollte gerade die Scherben wegschmeißen, als mein Handy plötzlich das Klingeln anfing.
Schnell hetzte ich zu meinem Handy, in der Hoffnung, dass es vielleicht Zac war, der sich für sein Blödes verhalten entschuldigen wollte, aber es war nicht Zac sondern Starla. Sie wollte wissen, wann sie mit Stella, im Krankenhaus sein sollte. Ich sagte ihr, dass ich noch ungefähr eine Stunde brauchen würde und versuchte noch dabei nicht die Fassung zu verlieren. Aber aus irgendeinem Grund, hatte Starla es trotzdem gemerkt. „Ist auch alles in Ordnung mit dir?“, fragte sie mich.
Heftig nickte ich mit dem Kopf. „Klar“, schniefte ich vor mich her und verfluchte mich dafür, dass ich es nicht abstellen konnte.
„Bist du dir auch wirklich sicher?“, wollte sie wissen. „Es ist alles in Ordnung, Starla. Mach dir keine Sorgen. Es ist nur wegen Mom“, log ich sie an und ich hasste es, dass zu tun. Ich log sie nur ungern an, weil Starla wie eine Mutter für mich war oder ist. „Okay. Dann sehen wir uns nachher“, beendete sie das Telefonat und ich atmete kräftig aus und legte mein Handy abwesend auf dem Tisch ab. Wie sollte ich mich Zac gegenüber verhalten, wenn ich ihn dann später im Krankenhaus sah. So tun, als wäre nichts passiert, oder ihm es spüren lassen, dass er mich damit sehr verletzt hatte? Letzteres war wohl angebracht, aber sollte ich es wirklich im dabei sein, der anderen tun?
Während ich so darüber nach dachte, machte ich mich fertig, damit ich los konnte. Als ich so weit war, öffnete ich die Tür und hob die Zeitung, die vor der Tür lag auf und warf einen Blick auf die Titelseite. War ja klar, dass Zac und ich mal wieder auf der Titelseite waren. Ein Bild von uns beiden, als wir das Krankhaus verließen und wir Arm in Arm zum Auto liefen. Darunter stand:
‚Zac Efron und Vanessa Hudgens wurden gesehen, als sie Hand in Hand am Flughafen in ein Auto gestiegen sind. Und gestern Abend wurden sie gesichtete, als sie Arm im Arm, das Krankhaus verließen. Ganz Hollywood fragt sich, was da zwischen den beiden läuft? Gibt es bald wieder Zanessa?’
Das fragte ich mich auch, was da zwischen uns läuft. Diese frage konnte selbst nicht mal ich, beantworten. Mit einem tiefen seufzer, faltete ich die Zeitung wieder zusammen, holte mein Handy aus der Tasche und Wählte die Nummer von Sam. Wir mussten das aus der Welt schaffen.
Als ich mit ihm Telefoniert habe, legte ich wieder auf. Er sagte, dass er sich darum kümmern würde. Ich stieg in mein Auto und fuhr los.
Als ich am Krankenhaus ankam, lief ich so schnell ich konnte, in Richtung Zimmer, in dem meine Mutter lag. Mit voller Hoffnung, öffnete ich die Tür und war gespannt, ob sie Mom, aus dem Koma geholt hatten. Als ich das Zimmer betrat, lag Mom, in ihrem Bett und sah in Richtung Tür. Als sie mich sah, lächelte sie mich an. Automatisch legte ich auch bei mir ein lächeln auf die Lippen und ich kam näher auf ihr Bett zu. „Oh Gott, Mom. Gott sei Dank geht es dir wieder besser. Stella und ich haben, uns solche sorgen um dich gemacht“, sagte ich, während ich auf sie zulief. Tränen machten sich vor Glück bei mir breit. Ich konnte es immer noch nicht Glauben, dass sie Wach war. „Komm her schatz“, sagte sie mit einer kratzigen Stimme, breitete ihre Arme nach mir aus und hielt mich ganz fest in ihren Armen. Ich fühlte mich wohl und ich könnte ewig in ihren Armen bleiben, aber leider wurden wir durch ein Geklopfe an der Tür gestört. Sofort schlug mein herz schneller, hoffentlich würde er Zac noch nicht sein. Ich war nicht wirklich darauf vorbereitet, ihn jetzt zu sehen, aber es waren nur, Stella, Starla und David, die durch die Tür kamen. Sie begrüßten Gina und fragten sie, wie es ihr ginge.
„Tut mir Leid, dass du wegen mir, den Dreh Unterbrechen musstest“, sagte Mom. Ich ging ein Stück auf sie zu und nahm ihre Hand. „Das musst dir nicht Leid tun. Ich hätte mich nicht auf dem Dreh konzentrieren können, wenn ich nicht weiß, wie es dir geht“, meinte ich und küsste ihre Hand.
In dem Moment ging die Tür ein zweites Mal auf und Zac kam herein. Mein herz stoppte für einen Augenblick, bevor es wieder den normalen Rhythmus hatte. „Schön das es dir wieder besser geht“, sagte Zac, trat an ihr Bett und gab ihr einen Kuss auf die Wange. So wie er es immer machte, wenn er Mom sah. Ungläubig, sah Mom, ihn an. „Du bist auch hier?“, fragte sie ihn deshalb. Er nickte nur. „Vanessa, du hättest mir ruhig etwas sagen können, dass Zac auch mit gekommen ist“, machte sie mir den Vorwurf und gleich würde wieder die alte Leiher kommen. „Wie geht es dir?“, fragte sie ihn und nahm seine Hand und betrachtete ihn. „Mir geht es gut. Und ich bin froh, zu sehen, dass es dir auch wieder besser geht, Gina“, antwortete er auf ihre frage. „Bis auf das, das mir alles weh tut, geht mir großartig“, klärte sie uns alle auf.
Für einen kurzen Moment war es Still im Raum. Zac stand neben mir, würdigt mir keinen Blick und es schien, als würde jeder seinen Gedanken nach hängen, nur Leider habe ich die Rechnung ohne Mom gemacht.
„Ach ihr beiden seit so ein schönes Paar“, warf sie so in den Raum und jeder sah sie an. „Mom“, ermahnte ich sie. „Es ist doch so“, tat sie Unschuldig. „Aber du musstest ihn ja, mit einen anderen Betrügen“, sprach sie weiter. „Ich kann dich echt nicht verstehen, Vanessa. Ihr seit für einander Bestimmt“. Alle sahen auf den Boden und Zac räusperte sich. Ich wusste das Zac dieses Thema unangenehm war. „Mom. Bitte“, versuchte ich sie zu stoppen. Aber es war fast unmöglich.
Sie sah mich an und zuckte mit den Schultern. So schlecht konnte es ihr gar nicht gehen, wenn sie so etwas machen konnte. „Ich sag nur, die Wahrheit. Aber ich weiß schon, dass es unangebracht ist. Wie läuft es am Set. Kommt ihr voran?“, fragte sie und ich wollte eigentlich darauf antworten, aber Zac kam mir zu vor. „Wir liegen im zeitplan. Auch wenn wir jetzt den Dreh für ein paar Tage Unterbrechen mussten. Aber du warst uns wichtiger“, schmeichelte er Gina und sie sah ihn breit grinsend an. Er hatte es schon immer perfekt mit meiner Mutter gekonnt.
„Du bist so ein Charmanter Junger Mann. Es ist schön dich mal wieder zusehen“, sagte sie und lächelte ihn an.
Nach einer Weile schmiss uns Mom alle raus. Sie wollte etwas schlafen und deswegen, waren wir jetzt auf den weg nach unten. Mein Handy klingelte, als ich es gerade eingeschaltet hatte. „Ja“, hob ich ab. Es war Sam. Er wollte mir nur sagen, dass er eine Erklärung raus schickte und ob ich mit dieser einverstanden war. Er lass sie mir kurz durch und ich stimmte zu. Sam, hatte sich mit Jason in Verbindung gesetzt, weil es uns beiden betrifft. Ich legte wieder auf und sah zu Zac, der sich von seinen Eltern verabschiedete.
Als Starla und David ins Auto stiegen, ging ich zu Zac. „Ich wollte dir nur sagen, dass in der nächsten Stunde eine Erklärung herausgeht“, meinte ich. „Ich weiß“, kam es wieder kühl von Zac, drehte sich um lief auf sein Auto zu.
Ich hatte echt genug davon und lief ihm hinterher. „Was soll das?“, fragte ich ihn und sah ihn an. „Was meinst du?“, sagte er und zuckte mit den Schultern. „Du weißt genau was ich meine, oder soll ich es erst noch sagen“, erklärte ich es ihm. „Wie gesagt, wir hätten das nicht tun sollen“. Das war alles was er dazu sagte, stieg in sein Auto und fuhr los.
Ich stand da, wie so ein Idiot und wusste nicht, wie ich dran war. Er konnte dieser frage nicht immer aus dem weg gehen. Irgendwann mussten wir darüber reden, ob es ihm passte, oder nicht.
Aber vielleicht hatte er Recht und es war wirklich ein fehler gewesen.
Part Fourteen
Wir blieben noch ein paar Tage, bis ich wirklich sicher gehen konnte, dass es Gina wieder besser ging. Und es freute mich, dass es Mom von Tag zu Tag besser ging. Dylan, ging am nächsten Tag wieder zurück auf Collage, sonst würde er so viel verpassen und außerdem hatte Starla etwas dagegen. Zac und ich, mussten Leider auch schon wieder zurück nach New York. Wir konnten unmöglich den Dreh noch um ein paar Tage verschieben. Ich konnte froh sein, dass Joe so verständnisvoll war. Und Stella blieb so lange, bei Starla und David, bis Mom, aus dem Krankenhaus entlassen werden durfte. Stella freute sich natürlich, darüber, dass sich die beiden um sie kümmerten. Denn es gab Dylan einen Grund mehr, am Wochenende, nach Hause zukommen, damit die beiden etwas unternehmen konnten.
Und was die Presse anging, hatten unsere beiden Pressesprecher eine Erklärung herausgebracht in der stand:
„Da Gina Hudgens für Zac Efron, wie eine Mutter war, war es für ihn und seiner Familie wie selbstverständlich, Vanessa in den schlimmsten Stunden bei zu stehen. Ginas Genesung, macht Fortschritte und ihr geht es von Tag zu Tag besser“.
Nach dieser Mitteilung, hielt sich die Presse vor erst im Hintergrund. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie wieder wie Wild über uns, so bald sie uns mal zusammen sehen würden, Spekulieren würden.
Aber das war nun mal der Preis, den man dafür Zahlen musste, wenn man Berühmt war.
Seitdem, waren zwei Wochen vergangen. Jeden zweiten Tag rief ich Stella an und erkundige mich, nach Mom. Da ich sie nicht selber anrufen wollte, weil ich wusste, dass sie mir zum verstehen gab, dass ich mich auf meinen Job Konzentrieren sollte und ich mir nicht so viele Sorgen um sie machen sollte. Aber auch Stella, fand es nach und nach für nervig, dass ich sie immer anrief, aber damit musste sie jetzt Leben. Ich machte mir halt Sorgen um unsere Mutter.
Jetzt standen wir gerade vor der Kamera und ich war wütend.
Lange habe ich mir seine schlechte Laune bieten lassen, aber jetzt ging er gerade etwas zu weit. Wir standen am Set und Drehten gerade eine Szene, in der wir uns Küssen sollten. Das war alles kein Problem, aber als ich nach dem Kuss, meinen Text sagen sollte, kam ich immer ins Stocken. Ich vergas meinen Text und immer wieder mussten wir die Szene wiederholen. Oder ich musste einfach das lachen anfangen.
„Das machst du mit Absicht“, hatte Zac mir zu gezischt. Ungläubig habe ich nur mit dem kopf geschüttelt. Das glaubte er doch wohl nicht selber. Aber der Abschuss kam erst noch als er zu mir sagte: Das ich doch erst Mal meinen Text lernen sollte, bevor ich vor der Kamera stehe. Das ging wirklich zu weit. Wütend, stampfte ich ihn gerade hinterher, als Joe kurze Pause gerufen hatte.
„Warte“, rief ich ihn hinterher, aber Zac ignorierte mich und lief in Richtung Trailer. „Warte“, rief ich ihn nochmals nach, aber wieder kam keine Reaktion von ihm. Dieses Verhalten machte mich noch wütender. Er hatte den Trailer erreicht, öffnete seine Tür und ging rein. Ich folgte ihm und trat ebenfalls hinein. „Sag mal Spinnst du. Was sollte das eben“, schrie ich ihn an und Zac zuckte zusammen. Er hatte nicht damit gerechnet, dass ich ihm bis hier hin folgen würde. „Was ist dein Problem?“, wollte er doch tatsächlich wissen. „Was mein Problem ist, willst du wissen. Du bist mein Problem. Seit wann benimmst du dich wie ein Arschloch?“, zischte ich ihn wieder an, aber er sah mich einfach nur an und schüttelte seinen Kopf. Wollte er mich verarschen oder was?
„Ich benimm mich also wie ein Arschloch, ja?“, fragte er und sah mich intensiv an. Was sollte jetzt das wieder? Verwirrt, nickte ich nur mit dem Kopf. „Ja, das tust du. Wie kannst du nur so etwas sagen. Lass deinen Frust den du hast, nicht an mir aus. Ich kann nichts dafür“, konterte ich zurück, sah ihn kurz intensiv in die Augen, ehe ich mich wütend umdrehte und gehen wollte. Doch plötzlich spürte ich seine Hand an meiner Schulter. Kurz darauf, drückte er mich heftig gegen die Wand und ich spürte seine Lippen auf meinen. Im ersten Moment war ich geschockt, doch dann presste ich mich eng an ihm, schlang meine Arme um seinen Hals und erwiderte seinen harten Kuss. Ich gewährte ihm einlass und unsere Zungen trafen sich darauf zu einem heißen spiel. Ich zupfte an seiner Hose und noch bevor ich sie öffnen konnte, löste er sich von mir. Er ging ein paar schritte rückwärts, legte sich einen Finger an die Lippen und starrte mich schwer atmend an.
Schwer atmend und verwirrt, stand ich immer noch in der Ecke und sah auf dem Boden. „Wieso hast du das getan“, flüsterte ich. Zu mehr war ich einfach nicht im Stande.
„Du solltest jetzt gehen“, hörte ich Zacs kühle Stimme und mit einem Ruck, hob ich meinen Blick und sah ihn an. Seine Augen waren Kühl und hatten jeden Glanz verloren.
Ungläubig schüttelte ich mit dem Kopf. Er kann nicht jedes Mal von mir erwarten, dass ich gehe, wenn so etwas zwischen uns passierte.
„Oh, nein. Ich werde nicht gehen“, sagte ich trotzig wie ein kleines Kind und verschrank wütend meine Arme vor die Brust und sah ihn an.
„Fein, dann bleibst du halt hier“, kam es genervt von ihm.
„Fein!“, schrie ich und sah wieder auf dem Boden.
„Dann gehe ich“, hörte ich ihm sagen und setzte sich in Bewegung und wollte an mir vorbei, aber ich hielt ihn auf. „Oh nein. Du drückst dich nicht schon wieder davor“, hielt ich ihn davon ab und Zac sah mir dabei tief in die Augen. Für einen Moment sahen wir uns an, ehe Zac sich ruckartig von mir löste und zwei Schritte nach hinten machte. Sein Blick wurde noch finsterer und ich fragte mich gerade, ob ich ihn jemals so gehen hatte. Aber so weit ich mich Erinnern konnte hatte er mich noch nie so angesehen. Und um ehrlich zu sein, dass interessierte mich in Moment auch ziemlich wenig. „ Wir sollten darüber Reden was gerade passiert ist“, sagte ich und musterte Zac ganz genau. Er schüttelte mit seinem Kopf und presste seine Lippen zusammen. Er brauchte einen Moment ehe er mir antwortete. „Das ihr Frauen, immer darüber Reden wollt“, kam es spöttisch von ihm. Ich glaubte mich gerade verhört zu haben.
„So geht das nicht weiter, Zac. Du kannst mich nicht einfach Küssen und dann so tun, als wäre nichts zwischen uns vorgefallen. Und weil wir schon dabei sind, was ist mit der…“, wollte ich sagen, aber Zac fiel mir ins Wort. „Es hatte nichts zu bedeuten“, verteidigte er sich und zuckte dabei mit den Schultern. Ich hasste es, wenn er das tat. Jetzt war ich die jenige die die Lippen zusammen presste und fast vor Wut platze. Aber ich versuchte mich zusammen zureisen.
„Wenn du so darüber denkst, dann hat dir wohl unsere gemeinsame Nacht auch nichts bedeutet, oder was?“, fragte ich und sah ihn herausfordert an. Meine Wut, die sich noch vor wenigen Sekunden zusammen gestaut hatte, verblasste schlagartig und es mir tränen in die Augen jagte, als ich seine Antwort hörte, die seinen Mund verließen.
„Es war nur Sex, der mir nichts bedeutet hatte“. Als er das sagte, hatte er mich nicht mal angesehen. Mein Atem stockte für einen Augenblick. Ich hatte nicht wirklich damit gerechnet, dass er das sagen würde. Ich suchte nach meiner Fassung und versuchte krampfhaft, gegen die aufkommenden tränen anzukämpfen, was mir auch recht gut gelang.
„Aber so leidenschaftlichen Sex hatten wir noch nie. Ich konnte es an deinen Augen sehen“, und war selber überrascht, dass meine Stimme, nicht versagt hatte.
„Es tut mir Leid, wenn du das so empfunden hast. Aber wie schon gesagt, mir hatte es nichts bedeutet“, meinte er. „Sag mir nicht, dass er dir etwas bedeutet hatte?“, wollte er wissen.
Die ersten tränen machten sich auf den weg runter zu meiner Wange. Ich war verletzt und zu gleich auch wütend. Wie konnte er mir so eine frage stellen. „Denkst du etwa, ich würde mit jemanden schlafen, wenn es mir nichts bedeuten würde?“, rechtfertigte ich mich und biss mir kurz darauf auf die Zunge. Warum hatte ich das jetzt gesagt und ich wusste was jetzt von Zac kommen würde.
„Das ist ja interessant. Also hat dir die Nacht, als du mich betrogen hast, mit diesem, wie auch immer, viel mehr bedeutet als du zu gibst?“, und seine Augen Funkelten nur so vor Zorn. Heftig schüttelte ich mit dem Kopf. Ich hätte mir selber eine dafür gegeben können. „Die hat mir auch nichts bedeutet und das weißt du“, verteidigte ich mich, was mir nicht so recht gelang. Es war die Wahrheit. Diese Nacht hatte mir nichts bedeutet und ich bedauere dies immer noch sehr, dass ich schwach geworden war. Aber die gemeinsame Nacht mit Zac, war etwas ganz besonderes gewesen. Nicht nur für mich auch für ihn. Ich konnte es sehen, fühlen und spüren.
„Du bist echt eine Heuchlerin. Warum gibst du es nicht einfach zu, dass es dir gefallen hat, als du mit ihm geschlafen hast?“, versuchte er mich zu provozieren. „Weil es nicht so war“, sagte ich und meine Stimme versagte. Verdammt! Ausgerechnet jetzt und es half mir nicht gerade dabei, dass meine tränen weiter meiner Wange runter lief. „Ach wirklich? Weißt du was ich denke. Es hat dir so gut gefallen, dass du es immer noch mit ihm treibst. Und mir machst du vor, dass du mich noch lieben würdest“, zischte er mich an.
Böse Funkelte ich ihn an, meine Augen wurden zu schlitzen und ich formte meine Hände zu Fäusten. So wütend war ich noch nie auf ihn gewesen.
„Du glaubst gar nicht, wie toll der Sex mit ihm war. Und weil wir schon bei diesem Thema sind, du brauchst überhaupt nichts sagen, denn du bist ein noch größer Heuchler. Du hast mir ins Ohr geflüstert das du mich lieben würdest“, schrie ich ihn darauf hin an und machte einen Schritt auf ihm zu. Es wäre für ihn besser, wenn er nichts darauf erwidern würde.
„Was sagt man nicht alles, um jemanden rum zubekommen. Ich liebe dich schon lange nicht mehr. Sie ist an diesem Tag mit mir gestorben, als du mich betrogen hast“, sagte er und lachte bitter. Entweder er log und war ein sehr guter Schauspieler, was er auch war, oder es war tatsächlich so. Seine Augen blitzen Kühl und es erschrak mich. Früher konnte ich bis in seine Seele Blicken und jetzt? Er haste mich, dass konnte ich nur zu deutlich sehen.
„Man sollte das Wort, ‚ich liebe dich’ nicht all zu ernst nehmen. Es bricht einem eh nur das herz, wenn man es zulässt. Es war ein fehler. Ein Fehler den ich bereue. Unsere ganze Beziehung war ein Fehler“, sagte er wütend und seine stimme wurde dabei immer ruhiger.
Seine Worte trafen mich hart. Ich machte einen weitern schritt auf ihm zu. Hob meine Hand und gab ihn eine Ohrfeige. Ich wusste nicht, was in mir gefahren war, aber es beruhigte mich um einiges. „Unfassbar das du das eben gesagt hast“, waren meine letzten Worte, bevor ich mich umdrehte, zu Tür lief und mich da nochmals zu ihm umdrehte, ehe ich dir Tür öffnete und hinaus trat.
Ich rannte zu meinem Trailer, öffnete mit einem Schwung die Tür, dass sie gleich wieder ins Schloss fiel und schmiss mich auf das Bett. Lies einen tränen freien lauf. Das würde ich ihm nie verzeihen, dass er so etwas gesagt hatte. Ich wusste auch nicht, ob es ich noch fertig brachte den Film weiter mit ihm zu drehen. Aber darüber kann ich mir Morgen noch Gedanken machen.
Part Fifteen
Zacs Sicht
„Verdammte scheiße“, fluchte ich, als die Tür heftig ins Schloss fiel und ich mir meine Wange hielt. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass Nessa wir meine Ohrfeige verpassen würde.
Wütend über mich selber, schmiss ich meine ganzen Sachen, die auf dem kleinen Tisch lagen, auf dem Boden.
Es schmerzte und eigentlich war ich selber daran schuld, dass sie mir eine verpasst hatte.
Warum musste ich ihr auch so etwas an den Kopf werfen? Ich weiß, dass es ihr Leid tat, dass sie mich betrogen hatte. Und mein herz wollte, es auch nicht, dass ich so gemein zu ihr war, aber mein Verstand, war da andere Meinung. Es war, als würde er die Kontrolle über mich erlangen und die Worte verließen meine Lippen wie Automatisch.
Aber mein schlechtes gewissen das ich hatte, als ich zu ihr gesagt hatte, dass unsere ganze Beziehung ein fehler war, bereute ich zu tiefst. Unsere Beziehung war kein fehler. Ganz in Gegenteil. Ich würde keine Minute mit jemanden tauschen wollen.
Vanessas Reaktion darauf, konnte ich gut nachvollziehen. Ich an ihrer Stelle, hätte auch so Reagiert. Aber ihre nähe zu mir, verursachte, dass ich nicht mehr klar denken konnte. Einerseits, vermisste ich sie, aber andererseits, hasste ich sie dafür, was sie mir angetan hatte.
*****
Ich konnte es immer noch nicht glauben, dass er so etwas über seine Lippen gebracht hatte. So wütend war ich noch nie auf ihn gewesen, das ich ihn gleich eine Ohrfeige verpasst hatte. Aber ich fand es angebracht, nach dem was er los gelesen hatte. Als ich mit Ash darüber am Telefon gesprochen hatte, war sie so Sauer auf Zac. Sie hätte auch nie von ihm erwartet, dass er so etwas sagen würde. Sie hatte mir versprochen, dass sie in den nächsten Tagen mich am Set besuchen kommen würde und dass sie Zac ihre Meinung sagen würde, aber ich konnte sie davon abhalten. Ich wollte nicht, dass er erfährt, dass ich es Ashley gesagt habe und außerdem wollte ich nicht, dass sich die beiden Stritten.
Das ganze war jetzt schon mittlerweile wieder ein paar Tage her und seitdem hatten wir beide kein Wort mit einander gesprochen. Vor der Kamera taten wir so als würden wir uns klasse verstehen und waren ein Team, während wir hinter der Kamera uns nur anschwiegen und uns gegenseitig vernichtete Blicke zu warfen.
Ich wusste nicht, wie lange ich das noch aushalten würde, denn es brach mir das herz. Es zerrte an meinen nerven. Seit tagen sperrte ich mich, nach dem Drehen in meinen Trailer und verkroch mich in meinem Bett. Es geht mir nicht gut und es half mir nicht gerade dabei, dass wir heute ein Photoshooting hatten. Ich hoffte nur, dass wir das ohne jede Schwierigkeiten hinter uns bringen würden. Aber mein Gefühl in der Magengegend sagt mir da etwas anderes. Also versuchte ich mich aus dem Bett zuquälen, denn der Termin war in einer Stunde.
Als wir beide im Auto saßen und zu unserem Termin gefahren wurden, lag eine Spannung in der Luft und irgendwie hatte ich das Gefühl als würde sie jeden Moment Explodieren. Stur starrte ich aus dem Fenster und ich merkte das Zac mich von der Seite aus ansah. Ich versuchte ihn zu ignorieren, was mir allerdings schwer fiel. Irgendwann hatte ich genug davon und drehte sich Ruckartig in seine Richtung. Verblüfft starrte er mich weiter hin an. „Wieso schaust du mich so an? Würdest du das bitte lassen?“, zischte ich ihn an, aber Zac machte keine Anstalten, seinen Blick von mir zu nehmen. „Was!“, schrie ich ihn an. „Bilde dir bloß nichts darauf ein“, kam es gelassen von Zac und warf mir einen Blick zu, den ich noch nie bei ihm gesehen hatte. Ich konnte ihn nicht beschreiben, aber er hatte eine Mischung aus glück, freunde und Zornigkeit. Anscheinend machte ihm das auch noch spaß.
„Wie könnte ich“, zickte ich zurück, verschränkte meine Arme vor dir Brust und drehte mich wieder in Richtung Fenster um. Eine Wut, machte sich wieder in mir breit. Warum benahm er sich wie ein Arsch?
Als das Auto stoppte, stieg ich aus und lief geradewegs auf das Gebäude zu, das vor mir lag. Ich achtete gar nicht darauf, ob Zac mir gefolgt war, oder nicht. Es war mir egal. Ich wollte dieses Photoshooting so schnell wie möglich hinter mich bekommen.
Als ich am Aufzug ankam, hörte ich hinter mir hastige Schritte. „Danke, dass du gewartet hast“, bluffte er mich an, drückte den Knopf und sah mich böse an.
„Nichts zu danken“, kam es von mir zurück und hoffte dass der Aufzug bald kommen würde. Nach einer halben Ewigkeit, so kam es mir vor, öffneten sich die Türen und wir stiegen ein. Gleichzeitig, wollten wir den Knopf drück und unsere Hände berührten sich. Ich zuckte kurz zusammen und zog meine Hand schnell wieder weg. Meinen Blick stur auf dem Boden gerichtet, sah ich, wie Zac mich gerade nach Äffte. Waren wir hier im Kindergarten, oder was?
„Was zu Hölle ist dein Problem?“, fragte ich ihn, während ich meinen Kopf hob und ihn anschaute. „Was ist dein Problem?“, hörte ich ihn sagen und ich ballte meine Hände zu Fäusten. Ich glaube die erste Ohrfeige hatte wohl nichts gebracht.
„Mein Problem ist, dass ich es hasse, mich mir dir in einem Raum aufzuhalten. Dein Problem ist, dass du es nicht verhindern konntest, dass ich in deiner Nähe bin. Aber das nenne ich Pech. Wir hätten nie diesen Film zusammen Drehen dürfen“, warf ich ihn Wütend entgegen und stieg aus, als sich die Türen öffneten und lies Zac einfach so stehen.
Ich lief den Gang entlang, als neben mir, plötzlich Zac lief. „Komm mir nicht so, okay. Du hast mich dazu überredet, dass wir es tun sollten. Ich werde mich nicht dafür entschuldigen, dass du nicht damit klar kommst“, konterte er zurück und seine Art, wie er rüberbrachte, war arrogant. Sie klang überheblich.
Ich wollte gerade etwas darauf erwidern, als ich plötzlich eine weibliche Stimme hörte die uns begrüßte. „Vanessa. Zac. Schön das ihr es einrichten konntet. Ich bin Kelly“, sagte sie höflich und grinste dumm. Sie streckte ihre Hand Zac entgegen. „Hallo Kelly. Wie geht’s?“, sagte er und nahm ihre Hand in seine und schüttelte sie. Auf seinem Gesicht, machte sich ein Lächeln breit. Die Blondine, die Zacs Hand immer noch in ihrer hatte, lachte verlegen. „Es geht mir gut“, kam es von ihr und ich fragte mich gerade, ob er mit dieser Person flirtete. Ich verdrehte meine Augen, als sie sich plötzlich an mich wandte. Ich tat es Zac gleich, reichte ihr meine Hand und anschließend folgten wir ihr, den Gang entlang.
„Wieder schwer am Baggern was“, flüsterte ich Zac zu, während wir hinter ihr herliefen. „Neidisch?“, kam es von ihm und sein grinsen wurde immer breitet.
„Nicht wirklich. Das ist Billig“, warf ich ihn zu und bog um die Ecke.
„Dich hatte ich damit auch Beeindrucken können“. Spöttisch, sah er mich an. Ich wollte gerade ansetzten und etwas sagen, als wir gerade links um die Ecke bogen und wie es nun mal so war, krachte ich mit voller wucht, gegen eine offen stehende Tür. „Au!“, fluchte ich und hielt mir meinen Kopf. Zac der stehen geblieben war, lachte sich gerade kaputt. Zornig sah ich ihn an. „Ha, ha. Sehr Witz“, fauchte ich und rieb mir meinen Kopf. Es tat verdammt weh.
„Wie wäre es mal mit Augen auf, beim Laufen?“, lachte er immer noch und ich kochte vor Wut. Was dachte er sich nur dabei.
„Wie wäre es mal mit Augen auf, beim Laufen?“, äffte ich ihn nach und setzte mich in Bewegung. Kelly blieb plötzlich neben einer Tür stehen und öffnete sie. Wir folgten ihr in den Raum. „So hier wären wir. Hier werdet ihr für das Photoshooting fertig gemacht und anschließend geht es dann in die Maske“, informierte sie uns und verabschiedete sich. Sie lief Rückwerts auf die Tür zu und sah warf Zac flirtete Blicke zu. Dieser zwinkerte ihr zu und grinste breit.
„Wenn es ihnen nichts ausmacht, Kelly. Wären wir jetzt gerne alleine. Und machen sie sich nicht allzu große Hoffnungen. Zac hat sich gestern dazu entschlossen Schwul zu werden“, richtete ich mich an sie und musste mir das lachen verkneifen, als sich ihre Miene schlagartig änderte und sie fluchtartig den Raum verlies. Als die Tür hinter uns zu viel, konnte ich nicht mehr anders und musste Lachen. Zac fand das alles andere als komisch und sah mich wütend an. Ich ging auf meinen Tisch zu und setzte mich hin.
„Sag mal hast du sie noch alle?“, hörte ich Zacs wütende stimme und ich musste schon wieder lachen. „Tut mir wirklich Leid, aber kann ich was dafür, dass du plötzlich Schwul bist?“, sagte ich und biss mir auf die Lippen, damit ich nicht wieder lachen musste. Ja, so etwas gefiel mir definitiv.
„Das bekommst du zurück“, zischte er, setzte sich ebenfalls an seinen Patz. Kurz darauf kamen zwei Kosmetiker rein und fing an uns fertig zu machen.
Ich war verwundert, dass wir das Photoshooting ohne großes gezicke über die Bühne gebracht hatten. Fertig wie ich nun mal war, lies ich mich auf meinen Stuhl fallen und schloss für einen Moment meine Augen. Ich war Müde, fertig und ich mir ging es alles andere als gut. Mir war übel. Lang bestimmt daran, dass ich heute in Laufe der Zeit, noch nicht viel zu mir genommen hatte.
Ich hörte wie die Tür auf ging und kurz darauf, wie jemand den Raum betrat. Ich öffnete meine Augen nicht, denn ich wusste wer es war. Plötzlich spürte ich zwei starke Hände an meiner Schulter und kurz darauf, wie er Begann meine Schultern zu Massieren. Ich entspannte mich und mir entwich ein seufzer. Es war lange her, als ich das letzte Mal eine Massage bekommen hatte und es fühlte sich gut an. Ich wurde immer Müder und öffnete ruckartig meine Augen. Ich durfte hier nicht einschlafen. Ruckartig stand ich auf. Zac, der hinter mir stand, sah mich verblüfft an.
„Was denkst du dir dabei?“, kam es von mir und ich war überrascht, dass ich das gerade sagte. Eigentlich wollte ich Zac nicht so anfahren, aber ich wusste selber nicht, was in mich gefahren war.
„Ich hatte gesehen, wie fertig du bist. Ich wollte dir nur etwas Gutes tun. Tut mir Leid, falls ich dir zu nahe gekommen bin“, rechtfertigte er sich, drehte sich um und verschwand aus meinen Blickwinkel. Niedergeschlagen, lies ich mich Rückwerts in den Stuhl zurück fallen. Legte mein Gesicht in die Hände. Ich schüttelte mit dem Kopf. Er war beleidigt und ich konnte es verstehen. Was hatte ich mir nur dabei gedacht. Er wollte mir nur etwas Gutes tun und ich hatte nichts Besseres zutun, als ihn an zu Maulen.
Ich blieb noch ein paar Minuten so sitzen, als Zac kam und mir sagte, dass unser Auto hier wäre.
Ich war froh darüber, dass ich endlich wieder zurück konnte und mich in mein Bett verdrücken konnte.
Ich stand auf und folgte Zac Kommentarlos nach draußen. Er öffnete mir die Autotür und ich stieg ein. Als er neben mir saß, fuhr das Auto los.
Part Sixteen
Endlich war es so weit. Ashley würde heute kommen, dass hatte sie mir gestern Abend am Telefon sagt, als wir miteinander geredet hatten.
Aber wann sie da sein wird, wusste sie noch nicht so genau. Ich werde mich Überraschen lassen. Und außerdem musste ich erst noch meine Szene mit Zac drehen und dann meine Soloszene.
Mit schnellen Schritten verließ ich meinen Trailer, weil ich schon ziemlich spät dran war. Bin heute Morgen, mal wieder schwer aus dem Bett gekommen. So wie in den letzten Tagen auch.
Als ich am Set ankam, war Zac gerade in der Maske. Ich gesellte mich zu ihm und nahm neben ihn Platz. Kurz darauf kam die Kosmetikerin und fing auch schon sofort an. „Du bist ziemlich spät dran“, wandte sich Zac an mich und ich hatte, nicht den nerv, mich schon wieder mit ihm auseinander zu setzten. Es wurde mir langsam alles echt zu viel. Ich drehte leicht meinen Kopf und sah ihn an. „Ich habe verschlafen“, war meine antwort und zu meiner Überraschung, beließ es Zac dabei und hackte nicht weiter nach.
Als ich fertig war, zog ich mich um und kurz drauf, stand ich mitten am Set und wartete auf die Anweißungen von Joe.
„Und Action“, hörten wir. „Ich habe dir meine Gefühle offenbart. Ich kann nicht mehr ohne dich Leben, Sophia“, sagte er und ging noch einen weitern schritt auf mich zu. Legte mir eine Hand an die Wange und zog mich dicht an sich heran. Unsere Gesichter waren nur noch Millimeter von einander entfernt. „Brian, bitte. Mach es mir nicht noch schwerer als es sowieso schon ist. Ich kann das nicht“, flüsterte ich und spürte kurz drauf, seine Lippen auf meinen. Ich lies es zu. Schlang meine Arme um seinen Hals und seufzte. Er löste sich von mir und sah mich an.
„Ich weiß, dass du genauso Empfindest wie ich, Sophia. Du liebst mich, genau wie ich dich liebe“, beendete er seinen Satz. Ich legte meinen Kopf an seine Brust und atmete kräftig ein und wieder aus. „Ich liebe dich. Ich liebe dich so sehr, aber ich kann das nicht“, murmelte ich wieder, hob meinen Blick und sah ihn direkt in die Augen, die so voller Glanz waren. „Was kannst du nicht?“, fragte er, verstärkte den Griff um meine Hüfte noch etwas mehr. „Das ganze hier? Wie lange willst du noch so Leben? Wenn du willst, dass es mit uns beiden Funktioniert, musst du dein altes Leben hinter dir lassen“, versuchte ich ihn klar zu machen und löste mich aus seiner Umarmung.
„Das ist alles was ich habe. Das ist das einzige, was ich wirklich kann“, erklärte er mir und machte einen Schritt auf mich zu und wollte meinen Arm nehmen, aber ich ging einen Schritt zurück. „Du musst dich entscheiden, deine Kriminellen Machenschaften, oder ich. Ich habe keine Lust, irgendwann, zu unsere Tochter oder Sohn, wenn wir Kinder bekommen sollten, zu sagen, dass euer Daddy im Gefängnis sitzt“, schrie ich ihn jetzt an und tränen machten sich bei mir breit. „Sophia, bitte“, wimmerte er, machte wieder einen Schritt auf mich zu und griff nach meinen Arm. Ich schüttelte mich und lief Rückwerts, damit wieder mehr abstand zwischen uns war. „Nein, Brian, du musst dich entscheiden“, sagte ich, sah ihn noch kurz an, ehe ich mich umdrehte und seine Wohnung verließ.
„Und Cut“, hörten wir. Ich lief wieder zurück und sah Joe an. „War das so Perfekt?“, fragte ich, denn diese Szene drehten wir jetzt schon zum 10 Mal. „Ihr wart Großartig. Das wars. Vanessa in 15 Minuten bist du wieder dran“, meinte Joe, sah mich an und grinste. Ich nickte und wollte in Richtung meines Trailers laufen, als ich ein Klatschen hörte und kurz darauf ein quicken. „Ihr wart Großartig“, hörte ich eine Bekannte stimme und auf meinen Lippen bildete sich ein Lächeln. „Ash“, rief ich und lief auf sie zu. „Nessa“, rief sie zurück und sprang auf mich zu. Wir umarmten uns und gaben uns links und rechts ein Küssen. „Du hast es geschafft“, sagte ich und sah sie an. „Du sieht gut aus“, meinte ich noch und drückte sie wieder fest an mich. „Und du siehst beschissen aus“, kam es von ihr und sie unterdrückte sich ein lächeln. „Vielen Dank, auch“. Ich konnte ihr nie Böse sein. Sie war meine beste Freundin. „Ich würde mich ja mit dir Unterhalten, aber du hast es sicherlich schon gehört, in 15 Minuten bin ich noch mal dran. Aber dann können wir einen Kaffee trinken gehen, wenn du willst“, informierte ich sie und sie nickte eifrig.
Ihr Blick fiel auf Zac, der gerade auf uns zukam. „Ah, Zac. Da bist du ja“, sagte Ash zu ihm und lief auf ihn zu. Sie Umarmten sich und Zac gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Du hättest ruhig sagen können, dass du kommst“, meinte Zac etwas beleidigt. „Oh“, machte Ash und ich musste mir ein lachen verkneifen. Wir redeten noch ein bisschen, bevor ich mich wieder auf dem weg in die Maske machte. Ich sah, wie Ash sich bei Zac einhackte und sie nach draußen gingen und so mit aus meinen Blickfeld.
„Detektiv Rivera. Sie werden von den Fall abgezogen, wenn sie keine neunen Beweiße bringen“, hörte ich meinen Boss sagen. Ich hatte genug Beweiße, in den letzten Wochen zusammen getragen, aber ich konnte sie einfach nicht aushändigen. Mein herz, werte sich dagegen. Es hatte sich hoffnungslos in Brian Wood verliebt. Ich konnte ihn nicht ans Messer liefern.
„Ich brauche, noch ein paar Wochen. Der Kopf der Bande vertraut mir“, log ich. Wenn mein Boss wissen würde, dass ich ihn liebte, würde er mich Suspendieren und ich könnte mir einen neuen Job suchen. Eine Stille entstand und keiner der Anwesend war, traute sich etwas sagen. Plötzlich sah ich ihn nicken. „Okay. Die bekommen sie. Aber Rivera? Enttäuschen sie mich nicht“, hörte ich meinen Boss sagen, ging auf die Bürotür zu und wollte gerade gehen, als ich mich nochmals in seine Richtung umdrehte.
Gerade wollte ich ansetzten und etwas sagen, als ich Ashleys Panische Stimme hörte. „Wütend schrie Joe „Cut“, und sah mich an. Wegen Ash durfte ich die ganze Szene nochmals Drehen und ich hatte gehoffte, dass wir sie heute in den Kasten bekamen. Ich drehte mich in ihre Richtung um und sah sie an. „Du hättest es mir sagen können. Sag mal vertraust du mir nicht?“, plapperte sie auch schon drauf los und kam auf mich zu. In meinem Gesicht machte sich ein großes Fragezeichen breit. Ich hatte keine Ahnung, was Ash von mir wollte. Ich runzelte meine Stirn und sah sie an. „Wovon Redest du bitte?“, fragte ich sie, als sie bei mir ankam und mich musterte. „Na das du Lesbisch bist“, offenbarte sie und drehte ihren Kopf leicht. Ich spürte wie mir die röte ins Gesicht schoss und Peinlich berührt sah ich auf den Boden. Ich hörte wie ein „Oh“, durch den Raum ging und ich dachte mein herz würde jeden Moment stehen bleiben, als ich die Worte von ihr hörte. Geschockt sah ich sie und wollte etwas erwidern, aber ich brachte kein Ton heraus. „Was?“, fragte ich sie, nach dem ich mich von dem ersten Schock erholt hatte. „Du hättest es mir ruhig sagen können. Ich finde es nicht schlimm, wenn du es bist“, sagte sie, machte einen Schritt auf mich zu und wollte mich Umarmen.
Das ganze klang wirklich lächerlich. Es war absurd. Woher hatte sie nur diesen Blödsinn. „Ich bin nicht Lesbisch. Wer erzählt so einen Mist“, sagte ich energisch. Ich konnte es echt nicht fassen. Hinter mir hörte ich, wie die Crew Mitglieder sich das Lachen verkniffen. Mir war es nicht nach lachen zu mute. „Zac hat es mir gerade eben erzählt“, kam es von ihr und sie sah mich fragend an. Ich hätte es mir ja denken können, dass so etwas nur von ihm kommen konnte. Das war die Rache dafür, dass ich ihn bei seiner Flirterei, dazwischen gefunkt hatte und meinte dass er Schwul sei. Wut machte sich in mir breit und ich ballte meine Hände zu Fäusten. Ich lies meinen Blick durch den Raum schweifen, als ich ein heftiges Lachen vernahm. Schnell Blickte ich in die Ecke und sah Zac, der sich vor lauter Lachen, am Stuhl fest hielt und schon rot anlief. Ich fand das alles andere als Lustig.
So Sauer, wie ich nun mal war, Stapfte ich auf Zac zu und stellte mich direkt neben ihn. „Was hast du dir nur dabei gedacht?“, fragte ich ihn und ich bezweifelte, dass er es gehört hatte, denn er krümelte sich immer noch vor Lachen. „Ich…Denke…“, meinte er brach aber ab. Als er sich endlich von seinem Lachanfall erholt hatte, sah er mir in die Augen. „Jetzt sind wir Quitt“, hörte ich ihn sagen und am liebsten wäre ich ihn an die Kehle gesprungen. Aber ich versuchte mich zusammen zureisen. „Du hättest mal dein Gesicht gesehen sollen, als Ash dir das gesagt hatte. Der war Unbezahlt bar“, machte sich Zac über mich Lustig. Ich fand das alles andere als Komisch und ich platze gleich vor Wut.
„Wie konntest du nur?“, fragte ich ihn und schüttelte dabei meinen Kopf. Es war mir immer noch Peinlich. Als er meine Worte hörte, wurde er plötzlich ernst. „Wie konntest du so etwas sagen. Wenn sie damit an die Presse geht, weißt du ja was los ist“, zischte Zac mich an und vergrub seine Hände in die Hosentaschen.
Ich musste schwer Schlucken. Er hatte Recht. An das hatte ich nicht wirklich gedacht. Wir sahen und herausfordernd an, als ich plötzlich Ash Stimme hörte. „Also hatte mich Zac nur reingelegt und das ganze Stimmt überhaupt nicht?“, fragte sie ging ein paar Schritte auf uns zu. Ich nickte mit dem Kopf und lies Zac keine Sekunde aus den Augen. „Ganz genau, Ash. Ich wollte ihr es nur heimzahlen“, gab er ihr zur Antwort. „Das finde ich aber nicht komisch, Zac“, meinte sie und ich sah, wie Zac sich ein grinsen unterdrückte. „Oh doch. Das war Witzig“, kam es von Zac wieder.
„Selbst wenn es so wäre, V. Würde ich es nicht schlimm finden“, mischte sich jetzt Matt mit ein. „Genau“, kam es von allen Richtungen. Ich glaubte mich verhört zu haben und drehte mich zu ihnen um. „Wie oft denn noch. Ich bin nicht Lesbisch“. Entweder wollten sie das nicht verstehen, oder es machte ihnen Spaß, mich zu ärgern. „Das hatten schon viele gesagt“, kam es wieder von Matt und ich warf ihm einen wütenden Blick zu. Ich hatte genug davon. Ich könnte Zac dafür umbringen, weil er so etwas gesagt hatte. „Der war gut, Matt“, pflichtete Zac ihm bei und die beiden lachten.
Jetzt reichte es wirklich. Ich hatte es echt satt, dass sie das mit mir machten und vor allem von Zac. Ich hob meine Hand, packte Zac an seinem Hemd, dass er trug und zog ihn zu mir her und presste meine Lippen auf seinen. Zu erst spürte ich keinen Widerstand von ihm. Ich denke er war einfach paff und hatte nicht damit gerechnet. Aber plötzlich spürte ich, wie er es zu ließ und seinen Mund öffnete und kurz drauf, wie sich unsere Zungen trafen.
„Film, dass Joe“, konnte ich noch schwach hören. Der Kuss war zwar kurz, aber dafür sehr intensiv gewesen. Schwer atmend löste ich mich von Zac, stemmte mir die Hände in die Hüften und sah die andern an. „Und? Glaubt ihr immer noch dass ich Lesbisch bin?“, fragte ich in die Runde und alle die anwesend waren, schüttelten mit den Kopf. Ha! Denen hatte ich es gezeigt, aber leider hatte ich die Rechnung mal wieder nicht alleine gemacht.
„Das beweißt noch lange nichts. Du kannst trotzdem Lesbisch sein und einen Mann küssen. Aber mach dir nichts draus, V. Zac, hat mir erzählt, er lässt sich zu einer Frau Umoperieren und dann könnt ihr wieder ein Paar sein“, hörte ich Matt sagen. Zu erst war ich ja Sauer, weil er das gesagt hatte, aber plötzlich prustete ich los. Ich konnte es mir einfach nicht mehr verkneifen. Das war das Beste was ich gehört hatte. Ich sah kurz zu Zac rüber, der seine Hände zu Fäusten geballt hatte. Ihm war das lachen vergangen.
Da hatte er sich ein gewaltiges Eigentor geschossen. Sogar Ashley musste lachen. Hach, manchmal liebte ich Matt, für seine coolen Sprüche die er los lies. Es dauerte nicht lange, bis Zac seine Stimme wieder hatte. Er setzte an zum Gegenschlag. „Du würdest nicht glauben, wie oft ich darüber schon nach gedacht habe“, kam es sarkastisch von Zac zurück. Alle lachten, bis Joe rief, dass wir uns alle wieder auf das Wesendliche konzentrieren sollten.
Part Seventeen
Zacs Sicht
Heute ging es schon ziemlich früh zum drehen. Ich war Müde. Ich hatte die halbe Nacht wach gelegen und musste an Vanessa denken. Ich machte mir Sorgen. Sie sah schlecht aus. Wurde immer blasser und dünner. Ihre Augenringe konnte man trotz ihres Make-ups sehen. Das hatte mich die ganze Nacht zum Grübeln gebracht. Was war los mit ihr? War sie etwa krank? Schnell schüttelte ich den Gedanken wieder weg. Daran wollte und durfte ich nicht denken. Ich wollte nicht daran denken, dass Nessa vielleicht, plötzlich nicht mehr in meinem Leben war. Ich war gerade auf dem weg zum Set, als mir Vanessa entgegen kam. „Guten Morgen“, murmelte ich ihr zu, aber ich bekam keine antwort von ihr, denn sie lief einfach ohne mir nur einen Blick zu zuwerfen an mir vorbei. Okay, jetzt war ich schon etwas verwundert. Gut, ich war in letzter Zeit, nicht gerade Nett zu ihr gewesen, aber ein ‚Guten Morgen’ hätte ich schon von ihr erwartet.
Ich drehte mich leicht in ihre Richtung und sah ihr nach. Sie lief schneller, als ihre Füße es zuließen und war dann aus meinem Blickfeld verschwunden. Ich sah ihr noch kurz nach, bevor ich meinen Kopf schüttelte und mich wieder in Bewegung setzte. Als ich am Set ankam, wartete Joe schon auf mich. Heute würden wir eine Sexszene drehen, in der ich zu erst Strippen sollte. Mir war, an dem Gedanken, nicht ganz wohl. Ich meine es ist nicht so, dass ich das noch nie gemacht hatte, denn sonst war es eine kleine Privatvorstellung für Vanessa gewesen, aber jetzt sollte ich vor der ganzen Crew so eine Vorstellung geben.
Joe, gab mir noch so kleine Anweißungen, die ich beachten sollte, bevor es auf in die Maske ging.
Auf dem weg dorthin, war mir aufgefallen, dass Vanessa immer noch nicht hier war und meine Sorge um sie wurde immer größer. Ich fragte mich wirklich was mit ihr los war. Ich setzte mich, als ich hinter mir hastige Schritte hörte, die immer näher kamen. Durch den Augenwinkel habe ich gesehen, dass es Nessa war, die sich auch sofort neben mich setzte und auch geschminkt wurde. Ich warf ihr immer wieder besorgte Blicke zu.
Als wir fertig waren, ging es zurück und jeder von uns ging auf seine Position und dann hörten wir ein ‚Action’.
Sophia, (damit meine ich Vanessa), stellte den Radio an, der neben meinem Nachtischchen stand und ich bewegte mich reizend zu der Musik während ich gerade mein Hemd, dass ich an hatte, auf knöpfte. Als ich dieses hatte, schmiss ich es achtlos auf dem Boden. Meine Hände gingen zu dem Gürtel von meiner Hose. Ich öffnete ihn und auch dieser landete auf dem Boden. Kurz darauf folgte meine Hose. Ich stand fast Nackt nur mit diesem Tange den ich Trug da und bewegte mich weiterhin zu der Musik.
Ich ging auf die Provisorische Stange zu, die Sophia, platziert hatte, zu und wollte gerade eine
Akrobatik machen, als ich die verdammte Stange verfehlte und voll auf dem Boden aufkam. Ich hörte ein ‚Cut’ von Joe und wie Vanessa und die anderen auf mich zukam. Schnell versuchte ich mich auf zu richten, als sie stehen blieben und mich anstarrten. Plötzlich fingen sie alle heftig das lachen an. Verwundert rieb ich mir meinen Kopf, der weh tat und ich so langsam etwas Wütend über mich wurde. Ich stand auf und die anderen standen immer noch alle da und lachen sich gerade einen Ast ab. Gosh, war das peinlich. Schlimmer konnte es echt nicht mehr werden.
„Ich finde das überhaupt nicht lustig“, fauchte ich sie an. Aber das lachen wurde nur noch lauter und ich sah sie nur verwundert an. Als Vanessa nur mit der Hand auf mich zeigte, wurde mir klar, dass ich nur im Tanga vor ihnen stand. Ich spürte wie mir die röte ins Gesicht strömte und ich verschämt zu Boden sah. „Verdammte scheiße. Ich wollte nie einen Stipper spielen“, schrie ich die anderen an, drehte mich Wütend um und stampfte davon.
Als ich mich wieder beruhigt hatte und ich gerade wieder zurück wollte, um diese lächerliche Szene endlich hinter mich zu bringen, sah ich wie Vanessa auf ihren Trailer zu lief. Ich starrte sie regelrecht an, als sie elegant auf ihren Trailer zu lief. Ein lächeln machte sich bei mir breit, aber plötzlich änderte sich meine Gesichtszüge zu einem geschockten und meine Gesichtsfarbe zu einem weiß. Vanessa, wollte gerade die Tür zu ihrem Trailer aufmachen, als sie in sich zusammen sackte und gegen die Wand ihres Trailers prallte. Ich sprang, als hätte ich Feuer unter meinem Hintern gespürt auf und rannte auf sie zu. Geschockt, kniete ich mich zu ihr hin, legte meinen Arm unter ihrem Kopf und hob ihn an. „Ist dir etwas passiert? Geht es dir gut?“, fragte ich immer noch geschockt nach und sah sie besorgt an. Vanessa schloss kurz ihre Augen, bevor sie mich ansah. Sie sah blass aus. Ich hob meine Hand und streichelte ihr beruhigten über die Wange. Plötzlich spürte ich, wie Nessa sich aufrichtete und ihr Gesicht, in beiden Händen legte. „Geht es dir gut?“, fragte ich erneut nach, denn sie hatte mir immer noch keine Antwort auf meine frage gegeben.
Sie nahm ihre Hände wieder weg, sah mich mit großen Augen an und nickte. „Es geht schon wieder. Mir war nur plötzlich schwarz vor Augen“, flüsterte sie fast. Sie hatte kaum noch kraft, um zu Reden. Das kam bestimmt davon, dass sie einfach zu wenig zu sich nahm. Sie versuchte auf zustehen, schwankte leicht gegen die Wand. Ich hielt sie am Arm fest, damit sie nicht ganz das Gleichgewicht verlieren würde.
Ein komisches Gefühl in meiner Magengegend machte sich gerade breit. „Bist du sicher, dass es dir gut geht? Soll ich dich lieber in eine Klinik fahren?“ fragte ich wieder besorgt nach. Ich machte mir Sorgen um sie. Es war nicht normal, dass es einem plötzlich schwarz vor den Augen wurde. Es gab immer Anzeichen für so etwas. Niedriger oder zu hoher Blutdruck, wenig essen, Magen verdorben usw…Ich will gar nicht daran Gedanken, was passiert wäre, wenn ich nicht hier gewesen wäre und es gehen hätte.
„Mir geht es gut“, sagte sie etwas gereizt. Verwundert sah ich sie an. „Geht es dir wirklich gut? Ich mache mir Sorgen um dich. Du hast…“, wollte ich ihre gerade erklären, als sie mir ins Wort fiel.
„Du hast kein Recht dazu, dir Sorgen zu machen“, bluffte sie mich an und riss sich von mir los. So wie es in den meisten fällen war, folgte darauf immer ein ‚Aber’, aber wenn ich gewusst hätte, was jetzt passierte, dann hätte ich es mir wirklich verkniffen. „Aber…“, wollte ich erneut, ansetzten, wurde aber wieder von ihr Unterbrochen.
„Komm mir nicht mit einem ‚Aber’, Zac. Es hat dich nicht zu interessieren, ob es mir gut geht oder nicht. Ob wohl, wenn ich recht darüber nachdenke hast du es vielleicht schon. Mir geht es beschissen, Zac. Verdammt noch mal beschissen. Ich esse schon seit Tagen nichts mehr. Der Stress mit dem Drehen und mit dir. All das macht mich fertig. Ich bin mit meinen nerven am ende Zac. Du bist dran schuld, dass es mir so schlecht geht“, schrie sie mich an und ihr liefen die ersten tränen über die Wangen. Ich zuckte erschrocken zusammen und schluckte schwer. Mein schlechtes Gewissen, machte sich bemerkbar. Ich hatte mich in den letzten Wochen wie ein Idiot benommen. Ich hatte nicht auf ihre Gefühle und Gesundheit geachtet. Ich war so Selbstsüchtig und es tat mir Leid.
„Vanessa. Ich…“, setzte ich erneut an, aber wieder lies sie mich nicht ausreden. Sie sah mich an, ihre Augen, feucht von den Tränen und funkelte mich Böse an. Heftig schüttelte sie mit dem Kopf.
„Du machst dir nicht ernsthaft Sorgen um mich. Du willst nur dein schlechtes Gewissen, das du hast, stillen. Dich kümmert es nicht, ob es mir gut oder nicht gut geht. Ich kann dich verstehen Zac, dass es dir egal ist. Ich bin die jenige gewesen, die all das zwischen uns Verursacht hat und ich wünschte ich könnte es wieder Rückgängig machen. Ich bin dir auch nicht Böse, dass du es nicht bist, aber tu mir einen Gefallen, Zac. Probier es erst gar nicht so zutun, als würdest du dir Sorgen um mich machen“, warf sie mir an den Kopf und lief an mir vorbei. Mein Blick ging zu Boden. Ich konnte es ihr wirklich nicht verdenken, dass sie so dachte. Aber ich machte mir wirklich Sorgen um sie. Ich wollte sie nicht verlieren, denn dazu bedeutete sie mir viel zu viel.
„Vanessa“, rief ich ihr hinter her, damit sie sich zu mir umdrehte. Und sie tat es auch und sah mich an. „Es tut mir Leid. Ich wollte nicht, dass es so weit kommt“, sagte ich und sah sie fragend an.
„Für ein ‚Es tut mir Leid’ ist es zu spät, Zac. Es reicht nicht mehr aus. Das Kind ist schon im Brunnen gefallen. Tu mir einen gefallen, lass mich einfach in Ruhe, okay“, sagte sie nur, sah mich noch kurz an, eher sie sich umdrehte und weiter lief.
Oh man, ich hatte es wirklich zu weit gerieben. Ich könnte mir selber eine dafür geben. Ich würde es nie wieder gut machen können.
„Bitte tu mir einen gefallen, geh bitte zum Arzt, ja?“, rief ich ihr noch hinterher, bevor sie aus meinem Blickfeld ganz verwand.
Dieses komische Gefühl, dass ich vorhin schon mal hatte, verstärkte sich. Es führte dazu, dass ich über das ganze hier, noch mal nach dachte. Was meinte Vanessa mit dem das Kind wäre schon im Brunnen gefallen? Während ich in Richtung Set lief, dachte ich die ganze Zeit darüber nach und es lies mich heute den ganzen nachdenken.
Part Eighteen
Sie waren in einem Club, tanzten, tranken und amüsierten sich. Lachten viel, konnten die Hände nicht wirklich von einander lassen und küssten sich ständig. Jede freie Minute die sie hatten, taten sie es. Immer und immer wieder.
Als er sich zu Bar, Bewegte um neue Drinks zu holen, sprang sie auf die Tanzfläche, weil sie ihr Lieblingslied hörte.
Sie wirbelte ihre Hände in die Luft, bewegte sich im Rhythmus der Musik. Dass sie schon etwas zu viel Getrunken hatte, störte sie nicht. Genauso, wie es den anderen nicht Störte.
„Hey, Babeee“, hörte sie die eine lallende bekannte Stimme und sie drehte sich schwungvoll in diese Richtung um und sah ihn mit leuchteten Augen an. Sie streckte die Arme aus und als er endlich bei ihr war, Umarmte sie ihn, drückte ihn fest an sich und gab ihn anschließend einen Leidenschaftlichen Kuss. Während sie sich Küssten vergaßen sie alles um sich herum und als er sich nur mühevoll von ihr löste, sah sie in beleidigt an. Ihre Sehnsucht nach ihm, war noch nie so groß gewesen. Sie wusste nicht, warum es ihr in letzter Zeit so erging, aber dieses Gefühl fühlte sich großartig an. „Heyyy“, hauchte sie, auch nicht mehr ganz nüchtern zurück und legte ihren Kopf an seiner Brust und hörte seinen schnellen Herzschlag.
Sie hob ihren Kopf an, sah ihn an und ihre Lippen trafen sich nochmals Sehnsüchtig. Während ihre Hände, über seinen ganzen Körper wanderten und er das gleiche bei ihr machte, unterbrach er kurz den Kuss, fuhr an ihrem Hals, küsste ihn, anschließend biss er ihr leicht ins Ohr und sie stöhnte leise auf. Begann kurz drauf zu giggeln, zog ihn wieder zu sich her und Küsste ihn abermals Leidenschaftlich.
Nach Atem ringend unterbrachen sie den Kuss und sahen sich tief in die Augen. „Lass uns geehenn?“, fragte er, wollte ihre Hand nehmen, verfehlte sie aber. Beiden fingen sie das lachen an. Als sie sich wieder beruhigt hatten, versuchte er nochmals ihre Hand zunehmen und er erwischte sie, verknotete sie anschließend mit seiner und zog Vanessa Torkelnd hinter sich her, Richtung Ausgang.
Vanessa die unbedingt, ihre Lieblings High Heels tragen musste, bereute es zu tiefst. Warum musste sie auch nur Schuhe anziehen, die einem den Knöchel brechen konnten? Sie konnte sich gerade noch so Schwankend auf ihre Beine halten und die schnellen Schritte von Zac, machten es nicht besser.
„Nischt so schnelll“, versuchte sie ihm zu zurufen, aber ihre Stimme, hörte sich, betrunken an. Lallend. Auf ihrem Gesicht, machte sich ein grinsen breit. Zac drehte sich um, lächelte sie an und blieb stehen. Zog sie schwungvoll an sich und presste seine Lippen auf ihre. Sofort, begangen sie ein heißes spiel, dass schnell Leidenschaftlicher wurde. Ihre Hände wanderten unter seinem T-Shirt, das er trug, während er mit seiner Hand, ihren Oberschenkel rauf und runter fuhr. Sie wanderte weiter zu ihrem Hintern und kniff fest rein. Nessa schrie kurz auf, fing kurz darauf, das lachen an, bevor sie sich wieder seinen Lippen widmete.
Atem ringend, unterbrachen sie nur widerwillig den Kuss. Sie legte ihre Stirn gegen seine und beide atmeten schwer.
„Ich will disch“, flüsterte Zac in ihr Ohr, verknotete ihre Hand mit seiner und lief los. Sie liefen mit schnellen Schritten über die Strasse, bogen dann links ab, als sie an einem Gebüsch vorbei kamen. Ruckartig, blieb er stehen. Vanessa reagierte zu langsam und krachte voll in ihm rein. Kurz darauf, prusteten beide los und als sie sich wieder beruhigt hatten, sah sie Zac an. „Zaccii?“, wollte sie wissen und als sie seinen Blick sah, wusste sie was er vorhatte. „Hihi…Aber, aber…“, setzte sie an, wurde von Zac mit einem leidenschaftlichen Kuss unterbrochen. „Nessiiii“, lallte er wieder und zog sie eng an sich, presste seine Lippen auf ihre und begann sie Wild und Fordernd zu Küssen.
Sofort schlang sie ihre Arme um seinen Hals, Küsste ihn genauso Wild und Fordernd zurück und schmiegte sich eng an ihm.
Wieder wanderten ihre Hände unter seinem T-Shirt, zog es ihm anschließend über den Kopf und begann seine Brust zärtlich zu Küssen.
Zacs Hand, wanderte unter ihrem Top, dass sie trug, öffnete ihren BH schwungvoll, damit er ihre Brüste besser kneten konnte.
Sie stöhnte kurz auf, warf ihren Kopf in den Nacken, während er ihren Hals küsste. Plötzlich erstarrte sie. Ein Geräusch, das aus dem Gebüsch kam, machte ihr angst. Sie sah Zac an und war plötzlich hell wach und nüchtern. „Hast du das auch gehört?“, fragte sie ihn und lauschte, ob sie nochmals etwas hören würde, aber da war nichts mehr.
Fragend sah Zac sie an, schüttelte mit dem Kopf und wollte gerade weiter machen, als sie seine Hand nahm und ihn eindringlich ansah. „Aber da war etwas?“, sagte sie wieder. Zac sah sich kurz um, lauschte, aber er konnte weder etwas hören noch etwas sehen. „Da ist nichts. Wahrscheinlich nur eine Ratte oder so“, meinte er, befreite sich aus den Händen von ihr und legte ihr eine Hand auf die Wange.
„Du bist so wunderschön“, flüsterte er, zog wieder zu sicher her, küsste sie Leidenschaftlich. Seine Hände wanderten, unter ihrem Rock, den sie heute trug, zog ihr den Slip runter.
Sie lies ihre Hände zu seiner Hose wandern, griff nach dem Gürtel und machte ihn anschließend auf. Kurz darauf folgte der Knopf und zog ihn seine Hose, von den Hüften, bis zu seinem Knie. Dann folgte seine Boxer Short.
Eine Quickie, in der Öffentlichkeit, hatte seinen Reiz und dabei nicht erwischt zu werden, war das spannendste daran.
Sie presste sich an ihm, hob ihren rechten Fuß, den Zac sofort fest hielt, damit er besser in sie eindringen konnte. Als er in ihr drin war und sie ihren Rhythmus gefunden hatte, glaube Vanessa einen Blitz gesehen zu haben. Wieder erstarrte sie, bewegte sich nicht mehr und versuchte durch das Gebüsch zu schauen, konnte aber nichts sehen, weil es zu dicht war. „Ich habe einen Blitz gesehen“, flüsterte sie.
Zac, der nicht wirklich Lust hatte, zu unterbrechen, sah sie einfach nur an. „Es wird bald Regnen, deswegen hast du einen Blitz gesehen“, stöhnte er und fuhr mit seinen Bewegungen fort.
Sie wollte sich gerade wieder darauf Konzentrieren, als sie plötzlich jemanden hinter dem Gebüsch sah. „Ah!“ rief sie aus, zog sich aus Zac und versteckte sich an seiner Brust. Zac, drehte sich leicht um und konnte es tatsächlich auch sehen. Von wegen, es würde gleich Regnen, machte er sich den Vorwurf. „Scheiß, Paps“, zischte er, zog sich Boxer Short und Hose wieder hoch, hob sein T-Shirt auf und schnappte sich anschließend Nessas Hand und dann rannten sie weg.
Unterwegs mussten sie die ganze Zeit darüber lachen.
Part Nineteen
Schweiß gebadet schreckte ich hoch. Mein Atem ging schwer und mein herz schlug mir bis zum hals und mein Körper war nass. Ich konnte immer noch die Berührungen von Zac auf meiner Haut spüren. Jede einzelne Berührung. Jede Faser meines Körpers Zitterte und glühte. Ich sah mich um und stellte fest, dass ich es wirklich nur geträumt hatte. Aber es war, als wäre das alles wirklich passiert. Ich ließ mich zurück in die Kissen fallen und starrte auf die Decke und schloss kurz drauf meine Augen. Als sich mein Körper etwas beruhigt hatte, öffnete ich wieder die Augen. Schlug die Decke auf die Seite und stand auf. Ich lief Richtung Badezimmer öffnete den Wasserhahn und spitze mir etwas kaltes Wasser ins Gesicht. Plötzlich fiel mein Blick auf eine kleine Packung, die auf einem kleinen Schränkchen lag. Schnell nahm ich den Blick wieder weg. Ich wollte jetzt nicht daran denken. Vorerst. Ich ging wieder aus dem Badezimmer, suchte mir aus dem Schrank, etwas zum Anziehen heraus und zog mich an.
Als ich fertig war, nahm ich mir meine Schlüssel und verließ den Trailer. Jetzt würde ich erst mal etwas essen gehen.
Ich atmete ein paar Mal tief ein und wieder aus. Mein Blick immer fest, auf die Uhr gerichtet, die an der Wand hing. Wir hatten heute Drehpause und irgendwie war ich sehr dankbar dafür. Denn so konnte ich endlich, mal das machen, was ich die ganze Zeit vermutete. Ich wollte endlich Gewissheit. Damit ich wusste wie ich dran war. Aber diese Minuten, vergingen, überhaupt nicht. Es war, als wäre die Uhr stehen geblieben, aber der Sekundenzeiger, sprang von einem Strich auf den anderen. Ein Zeichen, dass die Uhr ging.
Ich setzte mich in Bewegung und lief ständig auf und ab. Warum, dauerte das auch so lange?
Während ich unruhig immer noch auf und ab ging, sprang die Tür mit einem Mal auf und Zac kam herein, gestürmt.
Der hatte mir gerade noch gefehlt. Er hatte schon immer einen sechsten Sinn für unpassende Momente. Ich konnte ihn jetzt nicht gebrauchen. „Vanessa wir müssen Reden“, platze es aus ihm raus, ohne auch nur daran zu denken, dass ich vielleicht etwas anders vorhatte und ihn nicht gebrauchen konnte.
Panisch, versuchte ich die Packung in meiner Hand los zu werden. Ich überlegte, als mir plötzlich ein Gedanke kam. Schnell hob ich mein Kissen hoch und schmiss die Packung darunter.
Kurz darauf stand Zac neben mir. „Kannst du nicht anklopfen?“, zischte ich ihn an. Er sollte ruhig wissen, dass er nicht einfach rein kommen konnte, wann es ihm passte.
Er sah mich an und zuckte mit den Schultern. „Ich habe angeklopft“, rechtfertigte er sich.
„Deswegen kannst du trotzdem nicht einfach hier rein platzen“, bluffte ich ihn weiter hin an und lies die Uhr keine Sekunde aus den Augen.
Zac sah mich komisch an, als hätte er irgendwie etwas mitbekommen. Aber woher sollte er wissen was ich vor hatte?
„Tut mir leid. Störe ich etwas?“, wollte er wissen.
„Was willst du?“, kam es wieder gereizt von mir. Ich hatte jetzt wirklich besseres zutun, als mich mit Zac zu Unterhalten.
„Mit dir Reden. Es geht um das letzte Gespräch das wir hatten“.
Ich schüttelte meinen Kopf. Das war jetzt nicht sein erst, oder? Ich atmet einmal tief ein und wieder aus.
„Was willst du?“, fragte ich ihn nochmals.
„Warst du beim Arzt?“, wollte er wissen und Musterte mich von oben bis unten. Ich hatte keine Ahnung, warum er das gerade machte, aber wusste er was los war? Hatte er es doch verstand?
„Ich sagte doch schon, mir fehlt nichts“, sagte ich genervt, wandte mich vom Bett ab und lief auf die Tür zum Badezimmer zu und schloss sie. Er musste ja nicht unbedingt sehen, was dort drin lag. „Du siehst aber nicht so aus, als würde es dir gut gehen“, meinte er und machte einen Schritt auf mich zu und sah mich an.
Mein herz fing sofort an schneller zu schlagen. „Ich wüsste nicht was dich das angehen würde“, bluffte ich wieder, drehte mich um, um wieder mehr platz zwischen uns zu haben. Seine Anwesendheit, machte es mir nicht gerade leicht. Es vernebelte mir das Hirn.
„Vanessa, bitte. Ich mache mir wirklich Sogen um dich…“, setzte er an, aber ich fiel ihm sofort ins Wort. Jetzt fing er schon wieder damit an.
„Hör auf damit, Zac“, schrie ich. „Fang nicht schon wieder damit an. Es hat dich einen scheiß zu interessieren wie es mir geht. Und wenn ich tot um falle, dann geht es dich auch nichts an“, warf ich ihm wütend entgegen.
Wow, was so eine kleine frage in mir Auslösen konnte, dass war mir echt neu. Waren das vielleicht die Hormone, die mit mir durch gingen?
„Dein rum gezicke geht mir langsam auf die nerven. Warum können wir uns nicht mal anständig Unterhalten, ohne das du gleich aus der Haut fährst“, warf mir Zac etwas gereizt entgegen. „Wir sind doch nicht mehr im Kindergarten“, polterte er weiter.
„Sag mir nicht, wie ich eine Unterhaltung zuführen haben, die ich überhaupt nicht führen will. Du bist hier einfach rein geplatzt und willst mir jetzt auch noch vorschreiben was ich machen soll?“, warf ich ihm an den Kopf. Okay, vielleicht ging ich wirklich zu weit. Aber ich war immer noch Sauer auf ihm.
Zac wollte gerade ansetzten und etwas sagen, aber ich war so in Rasche, dass ich ihm nicht lies. „Dort drüben ist die Tür“, zeigte ich mit dem Finger hin und sah ihn eindringlich an.
Verblüfft sah er mich an. Hatte wohl nicht damit Gerechnet, dass ich ihm aus dem Trailer werfen würde. Aber der gute Zac, machte keine Anstallten, sich zu Bewegen. Wir sahen uns in die Augen und keiner sagte nur ein Wort.
„Bitte geh jetzt“ flehte ich ihn nach einer Zeit an und versuchte meine tränen zu unterdrücken die sich gerade breit machen wollten.
„Was ist los mit dir? Seit Tagen benimmst du dich schon so komisch. Ich will doch nur wissen was mit dir los ist. So kenne ich dich nicht“, lies Zac einfach nicht locker.
„Verdammt, Zac. Wann begreift du endlich, dass ich deine Hilfe nicht will?“, zischte ich ihn an und eigentlich sollte ich mich darüber freuen, dass er sich Sorgen um mich machte. Aber ich wollte nicht, dass er sich zu irgendetwas verpflichtet fühlte.
Böse funkelte er mich an, machte einen Schritt auf mich zu. „Halt einfach deine Klappe. Ich kann es nicht mehr hören“, zischte er mich jetzt auch an.
Verblüfft sah ich ihn an. Er hatte noch nie gesagt, dass ich meine Klappe halten sollte. „Ich soll meine…“, wollte ich ihm gerade an den Kopf werfen, wurde aber unterbrochen, als Zac die Lücke, die zwischen uns war, schloss und seine weichen, sanften und warmen Lippen auf meine legte und begann mich heftig zu küssen.
Wie Automatisch schlang ich meine Arme um seinen Hals und erwiderte seinen Kuss. Ich gab mich ihn voll und ganz hin. Presste meinen Körper fest an ihn. Ich vergas alles um mich herum, konzentrierte mich nur auf seine Zunge, die gerade um einlass bat. Schnell öffnete ich meine Lippen und unsere Zungen trafen sich darauf. Trafen sich zu einem Sinnlichen spiel, während ich Zac in Richtung Bett zog und ich mich darauf hin einfach fallen lies. Wir Küssten uns Wild und Leidenschaftlich. Es war als würde ich gerade meinen Traum wieder erleben, nur dass wir es nicht in der Öffentlichkeit taten.
Seine Hände waren überall an meinem Körper und meine waren auch nicht gerade untätig. Ich lies meine Hand unter seinem T-Shirt wandern, während seine Hand gerade unter meinem Top wanderten und er es mir über den Kopf ziehen wollte, als er plötzlich inne hielt und den Kuss unterbrach.
Verstört starrte ich ihn an. Er wollte doch jetzt nicht wieder die gleiche Masche abziehen und mich hier einfach erregt stehen lassen und verschwinden? Ein weiteres Mal würde ich ihm das nicht verzeihen.
„Zac?“ flüsterte ich schon fast, als ich so halb mitbekam, dass er nach irgendetwas griff und mich mit großen Augen ansah.
Als mir plötzlich klar wurde, was er in den Händen hielt, schluckte ich schwer. Das hatte ich völlig vergessen.
Er starrte erst die Packung an und dann mich. „Wozu brauchst du einen Schwangerschaftstest?“, fragte er.
Twenty
Mein erster Gedanke war, wie konnte ich nur diese scheiß Verpackung vergessen. Geschockt starrte ich Zac an, der gegenüber von mir saß und mich mit der Verpackung in der Hand, Misstrauisch Musterte. Sofort begann mein Hirn zu arbeiten, suchte nach einer Ausrede, die ich mir zu Recht legen wollte, aber mir viel einfach keine ein. Ich saß in der Scheiße und es gab nur eine Möglichkeit, da wieder raus zukommen, ich musste Zac die Wahrheit sagen, auch wenn ich etwas Angst davor hatte. Denn ich hatte keine Ahnung, wie er darauf reagieren würde.
Ich setzte mich auf, sah Zac eindringlich an und atmete tief ein und wieder aus. Ich wollte gerade ansetzten und etwas sagen, als ich Zac Reden höre.
„Bist du Schwanger?“, fragte er und ich konnte seine Panik in seiner Stimme hören. Bei diesen Worten schlug mein herz schnell als normal. Ich kämpfte mit mir, ob ich es ihm wirklich sagen sollte, aber er hatte ein Recht darauf, es zu wissen. Anstatt es ihm zu sagen, stand ich vom Bett auf, lief ins Badezimmer und holte den Schwangerschaftstest. Ich blickte kurz drauf und als ich die beiden rosa Streifen sah, hatte sich mein Verdacht den ich hatte, bestätigt. Er zeigte Positiv an.
Als ich zurückkam und ihn ansah, konnte ich die Panik in Zacs Gesicht und Augen immer noch erkennen. Ich streckte ihm den Schwangerschaftstest unter die Nase und wartete darauf, dass er es entgegen nahm.
Wie wild fuchtelte ich mit dem Ding, unter seiner Nase herum, aber von Zac kam kein Mucks. Es war, als wäre er in so eine art Trance gefallen und erst als ich seinen Namen lauter sagte, löste er sich daraus und nahm ihn entgegen.
Ich beobachtete, wie seine Augen ganz langsam nach unten glitten und er die beiden Streifen sah, bevor er regelrecht darauf starrte und er kurz darauf hart schluckte und wie seine Augen wieder auf meine trafen.
„Du…du, bist Schwanger?“ stotterte er. Zu mehr war er nicht im Stande zu sagen. Ich sah ihn an, bevor ich mit dem Kopf nickte und es ihm bestätigte, was er an Hand des Schwangerschaftstest schon wusste.
Plötzlich, fingen seine Augen das leuchten an und begann kurz darauf heftig das lachen an.
Ich runzelte meine Stirn und fragte mich, was daran bitte schön so lustig war? Ich fand das alles andere als lachhaft.
„Der ist gut Nessa. Ich wäre fast drauf herein gefallen“, presste er zwischen seinem Lachanfall hervor.
„Und ich dachte schon du meinst es erst“, lachte er weiter und bekam sich gar nicht mehr ein. Ich stand nur da, starrte ihn weiterhin an. Mir war es nicht nach Lachen zumute. Mir war es übel, denn sollte Zac sich in wenigen Minuten beruhigen und es ihm klar werden, dass es kein Witz war, wusste ich nicht, wie er darauf reagieren würde.
„Das ist die Rache, für die Lesben Sachen, oder?“, fragte er und als er merkte, dass ich nicht lachte verstummte er Automatisch. Sah mich wieder mit großen Augen an und der Schock war ihm ins Gesicht geschrieben.
Er schluckte schwer. „Das ist kein scherz, oder?“, fragte er und setzte sich gleich wieder auf das Bett das hinter ihm stand. Ich schüttelte heftig mit dem Kopf. „Nein, oder hörst du mich lachen“, fragte ich zurück. Jetzt war ich gespannt, was er dazu sagen würde. Ich hielt die Luft an. „Du bist wirklich schwanger?“, fragte er immer noch geschockt.
Wieder nickte ich zu Bestätigung.
Zac starrte ins leere, während ich nur da stand und mich keinen Zentimeter bewegte. Es war still im Raum und Zac schien seinen Gedanken nach zu gehen, denn es dauerte etwas bis er mir die nächste frage stellte.
„Wie lange weißt du es schon?“, wollte er wissen. Ich atmete tief ein, zumindest, schien er kapiert zu haben, dass es kein dummer scherz war und irgendwie war ich froh, dass er nicht schrie.
„Vermutet habe ich es schon seit ein paar Tagen, wissen tu ich es seit eben, wie du auch“, brachte ich leise hervor. Ich wusste nicht, wieso ich es so leise sagte, aber es war, als würde ich jede Minute davor angst haben, wie seine nächste frage lautete oder was er darüber dachte. Wieder war nur schweigen zwischen uns angesagt, nur wusste ich nicht, ob es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war.
„Wie denkst du darüber?“, fragte ich vorsichtig nach.
„Wie konnte das passieren?“, sagte er ehe zu sich selber als zu mir, als er plötzlich auf stand und mich direkt ansah. Ich denke, meine frage von eben, hatte er gar nicht gehört. „Ich…Ähm. Weiß nicht, was ich dazu sagen soll. I..Ich muss erst darüber nachdenken“, sagte er hektisch, lief mit dem Schwangerschaftstest, den er immer noch in der Hand hielt an mir vorbei und verschwand aus dem Trailer.
Und wieder einmal lies er mich wie einen Idioten einfach stehen. Wusste nicht wie ich dran war und was er über die Schwangerschaft dachte. Wo war nur der Zac hin, den ich kannte? Den einfühlsamen Zac, den ich mal abgöttisch geliebt hatte und es immer noch tute. Den Zac, mit dem man über alles Reden konnte und keinen Rückzieher gemacht hatte, egal was gekommen war?
Okay, vielleicht war er auch einfach nur geschockt, denn man hatte es ihm angesehen und wenn ich ehrlich war, mir ging es nicht viel anders, als Zac. Ich meine, ich wusste auch noch nicht so Recht, was darüber denken sollte. Aber eins stand auf jeden Fall fest. Ich würde dieses Kind bekommen, ob mit Zacs Unterstützung, oder ohne seine Unterstützung.
Natürlich, wünschte ich mir, dass Zac für immer für mich und seinem Kind da sein würde. Welche Frau wünschte sich so etwas nicht?
Tief in Gedenken, wollte ich mich gerade setzten, als die Tür ein zweites Mal aufging und ich aus meinen Gedanken gerissen wurde. Mit großen Augen starrte ich auf Zac, der verwirrt, mit dem Schwangerschaftstest vor mir stand.
„Den hier, habe ich vergessen“, meinte er, reichte ihn mir zu und ich nahm ihn entgegen. Für einen Moment starrte er mich an, bevor er sich umdrehte und wieder gehen wollte. Ich glaube diese Tatsache, dass ich ein Kind bekommen würde und er Vater werden würde, verwirrte ihn etwas. Er war neben der Spur. Das sah man ihn nur zu deutlich an.
Er stoppte in seiner Bewegung, kam wieder zurück und starrte mich weiter hin an. Seine Augen fuhren über meinen Bauch, ehe er wieder bei meinen Augen ankam.
„Mein verhalten, verwirrt dich etwas. Das kann ich verstehen, denn es verwirrt mich auch. Als mir klar wurde, dass es kein scherz war, wusste ich nicht, was ich darauf sagen sollte. Aber egal wie du dich entscheidest, ich werde dich bei allem Unterstützen. Ich werde für dich und das Baby da sein“, meinte er, grinste mich leicht an und machte ein paar Schritte auf mich zu und setzte sich neben mich auf das Bett.
Seine Worte, machten mich Glücklich. Ich war froh, dass er so darüber dachte und dass ich mich auf ihn verlassen konnte.
Er nahm meine Hand in seine und hielt sie ganz fest. „Es ist schön, dass du so darüber denkst“, sagte ich und das war ich wirklich. Die angst, die ich hatte, verflog von ganz alleine. „Wir werden das gemeinsam durch stehen. Wir schaffen das schon“, meinte er und fuhr fort. „Du wirst das Baby doch behalten, oder?“, fragte er und ich konnte die angst, in seinen Augen sehen. Ich nickte und lächelte ihn strahlend an. Ich war überglücklich, dass er dass genauso sah wie ich.
„Weißt du denn schon wie weit du bist?“ wollte er wissen.
Vor lauter stress, dass ich schwanger sein könnte, hatte ich darüber überhaupt noch nicht nachgedacht. Ich musste mir schleunigst einen Termin beim Frauenarzt machen lassen.
„Noch nicht. Aber ich würde mich darüber freuen, wenn du mitkommen würdest“, fragte ich ihn und ich würde mir wünschen, dass er dabei wäre. Immerhin ist er der Vater.
„Natürlich werde ich dabei sein. Ich freu mich schon“, sagte er und zog mich hastig in eine Umarmung, die etwas überraschend für mich kam. Aber kurz darauf schlang ich meine Arme um ihn und drückte ihn fest an mich. Ich schloss für einen kurzen Moment die Augen und genoss diese nähe zu Zac.
Er löste sich aus der Umarmung und gab mir anschließend einen Kuss auf die Stirn. Erleichtert, lehnte ich meinen
Kopf, gegen seine Schulter und war zu frieden.
Twenty- One
Zac und ich waren aufgeregt, weil heute die Familie zu Besuch kommen würde. Und wir hatten beschlossen, dass wir es ihnen sagen würden, dass ich schwanger sei und das sie Großeltern werden würden. Stella würde ausrasten, wenn sie erfährt, dass sie Tante wird und das Zac auch noch der Vater war.
Aber ich hatte auch etwas Angst. Weil ich nicht wusste, wie sie darauf reagieren würden. Wie sollten wir ihnen erklären, dass wir zwar nicht mehr zusammen sind, aber ein Kind bekommen würden? Sie würden bestimmt von uns verlangen, dass wir heiraten und zusammen ziehen sollten. Gosh, wenn ich nur daran Denke, dass wir es ihnen sagen müssen, lief es mir schon eiskalt den Rücken runter.
Nervös biss ich auf meiner Unterlippe herum und rannte wie eine irre durch meinen Trailer. Durch ein Klopfen an der Tür, wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. „Ja“, rief ich und ich konnte mir schon denken, wer es war.
Zac der selber nervös war, dass sah ich ihn an, stand in der Tür und sah mich an. „Wie fühlst du dich heute?“, fragte er machte ein paar Schritte auf mich zu und grinste mich an. Seit er wusste, dass ich schwanger war, fragte er mich das jeden Tag und ich fand es einfach nur süß. Aber es ging mir auch irgendwie auf die nerven. Er achtete sehr darauf, dass ich Regelmäßig aß und dass ich mich nicht überanstrengte. Das ich genug schlaf bekam. Ich liebte ja seine Fürsorge, aber er ging echt manchmal etwas zu weit.
Verdammt, ich bin doch nicht krank. Es war doch nur ein Zustand.
„Gut. Es gut uns gut“, bestätigte ich und kuschelte mich ins Zacs arme und legte meinen Kopf an seine Brust und lauschte seinen Regelässigen Atemzug. Er schlang sofort seine Arme um mich und drückte mich fest an sich, vergrub sein Gesicht in meinen Haaren und Küsste mich darauf hin.
„Was wohl unsere Eltern dazu sagen werden?“, sprach ich meine Zweifel aus und hob meinen Kopf leicht an, damit ich Zac anschauen konnte.
Er begann mit seiner Hand meinen Rücken rauf und runter zu fahren. „Es wird alles gut gehen“, versuchte er mir meine Angst zunehmen, ob wohl er eigentlich selber angespannt war. „Ich habe Angst. Wie sollen wir ihnen das nur erklären?“, sprach ich weiter und ich spürte wie der druck auf meinem Rücken stärker wurde.
„Sie werden uns schon nicht den Kopf abreißen“, sagte er und ich spürte, dass er grinste. Ich wünschte ich hätte Zacs Zuversicht. Aber so einfach war das nicht.
Ich löse mich aus seinen Armen nur Widerwillig, nahm seine Hand und führe ihn auf das Bett zu und wir setzten uns anschließend.
„Ich wünschte, es wäre so einfach. Du kennst doch Gina. Sie wird uns wieder einen langen Vortrag halten, wie immer“, erzählte ich einfach darauf los, fuhr Zac dabei Gedankenverloren, über seinen Handrücken.
„Wir sagen es einfach so wie es ist“, meinte er, verknotete unsere Hände und sah mich an. Und wie es jedes Mal war, verlor ich mich in seinen strahlenden blauen Augen. Endlich konnte ich wieder bis tief in seine Seele blicken und wie sehr diese Augen leuchteten.
„Du hast sicher Recht“, stimmte ich ihm zu, stand auf und fing an auf und ab zu laufen. Bis es Zac irgendwann zu viel wurde, er auf stand und sich mir in den weg stellte.
„Was ist los?“, fragte er mich, zog mich an sich ran und wartete darauf das ich es ihm erzählte.
„Ich mache mir Gedanken darüber, wie es mit uns und unsere Karriere weiter geht. Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie wir das alles schaffen wollen? Du bist ständig an Filme Drehen und Wochen lang weg, ich genauso. Das ist nicht gerade eine Grundvorrausetzung ein Kind in die Welt zu setzten. Was ist, wenn wir es nicht auf die Reihe bekommen?“, sagte ich und sah ihn dabei an. Ich wollte seine Reaktion darauf wissen. Wollte wissen wie er über die ganze Sache dachte.
„Nessa“, fing er an. Okay er nannte mich Nessa, dass war ein gutes Zeichen, denn seit wir getrennt waren, nannte er mich immer nur Vanessa. Er nahm meine Hände in seine und drückte sie leicht. „Ich verstehe deine Zweifel. Und glaub mir, in den letzten Tagen habe ich sehr viel darüber nachgedacht. Es ist passiert und wir können es nun mal nicht Rückgängig machen. Wir müssen das Beste daraus machen. Mit einer guten Planung bekommen wir das hin. Wenn du Drehst, werde ich keine Angebote annehmen und wenn es andersherum ist genauso. So bleibt immer einer bei ihm“, meinte er und bei seinem letzten Wort musste ich etwas grinsen. „Woher willst du wissen, dass er ein Junge wird?“, fragte ich und grinste immer noch breit.
Auf Zacs Gesicht machte sich ebenfalls ein lächeln breit. „Weil ich es weiß“, sagte er und sprach weiter und wurde ernst „Und wie schon gesagt, ich werde immer für euch da sein. Egal was ist. Wir stehen das gemeinsam durch, okay?“, und sah mich an. Ich nickte zu Bestätigung, suchte seine Augen, die so blau wie der Ozean waren und verlor mich darin. Wir waren nur noch Millimeter voneinander entfernt und Zac schloss die Lücke zwischen uns, in dem er seine Lippen auf meine legte. Sofort erwiderte ich den Kuss und schlang meine Arme um seinen Hals. Während wir uns Küssten, wanderte meine Hand in seine Haare und er drückte mich fest an sich.
Durch ein Klopfen an der Tür fuhren wir ruckartig auseinander und sahen uns verlegen an. Zac war der erste von uns beiden der sich gefangen hatte, räusperte sich und sah mich an. „Das werden sie sein“, murmelte er und öffnete die Tür.
Ich atmete einmal tief ein und wieder aus, bevor schon die Familie neben mir stand. Oh Gosh, jetzt würde es losgehen. Auf in die Höhle des Löwens.
„Hey“, begrüße ich gerade Stella, die mir um den Hals gefallen war. „Wie geht es dir?“, fragte ich sie weiter, während sie die Umarmung wieder löste und mich ansah. „Gut. Ich kann immer noch nicht glauben, dass wir euch Besuchen. Als, Mom es mir gesagt hatte, konnte ich es nicht glauben. Aber jetzt sind wir wirklich hier“, plapperte Stella schon darauf los und ich musste mir ein Lachen verkneifen.
Dann begrüßte sie Zac und ich Begrüßte derweil meine Mom. Ich fiel ihr um den Hals und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Ich bin froh, dass es dir wieder besser geht“, sagte ich und sah sie von oben bis unten an. Sie sah großartig aus. Sie hatte sich gut von dem Unfall erholt und es freute mich. „Mir auch mein Schatz“, sagte sie nur und dann wandte ich mich an David und Starla. Ich Umarmte kurz Starla und dann David, während Zac meine Mutter Umarmte und zum Schluss war dann noch Dylan dran. Als wir uns alle Begrüßt hatten, standen wir nur da und jeder sah jeden an. „Also ihr beiden. Was ist los. Warum sollten wir kommen? Was ist so wichtig?“, fragte David neugierig in die Runde und alle sahen sie uns an. Am liebsten würde ich jetzt im Erdboden versinken.
Wieder atmete ich kräftig ein und aus, bevor ich ansetzte. „Zac und ich haben euch etwas wichtiges Mittzuteilen“, fing ich an und sah kurz zu Zac rüber, der schnell nach meiner Hand griff. „Genau“, meinte er, ließ meine Hand wieder los. „Wartet kurz“, und lief ins Bad. Verwundert, sah ich ihm hinterher. Was wollte er jetzt da bitte? Als er wieder zurückkam, hielt er irgendetwas versteckt in seiner Hand. Er Reckte unseren Eltern, den Schwangerschaftstest unter die Nase, so wie ich es bei Zac gemacht hatte. Verblüfft, nahm David es entgegen und sah es an. „Was ist das?“, wollte er wissen. „Ein Schwangerschaftstest“, bestätigte Zac ihm und ich konnte sehen, wie bei Starla und Gina der Mund langsam auf ging. „Du bist Schwanger?“, fragten Starla und meine Mom gleichzeitig. Vorsichtig öffnete ich meinen Mund „Ihr werdet Großeltern“, sagte ich. „Ich werde Tante?“, hörte ich Stella fragen. „Und ich Onkel?“, kam es von Dylan. „Ja, das werdet ihr“, meinte jetzt Zac. David, Stella und Mom, wussten nicht so Recht was sie sagen sollten, denn sie starrten immer noch auf dem Test. Gespannt, sah ich einem nach dem anderen an. Bestimmt würde die Bombe gleich platzen. Fragt sich nur, wer als erster seine Stimme wieder hatte. „Oh mein Gott!“, rief meine Mutter aus und ich zuckte etwas zusammen
„Wie konnte das denn passieren?“, kam es von David und kassierte einen fragenden Blick von Starla.
„Dad“, meinte Zac und sah ihn an.
„Habe ich euch nicht aufgeklärt und gesagt, dass man immer Verhüten sollte?“, fragte David etwas wütend. Wir hätten wirklich etwas besser aufpassen sollen, dann wären wir jetzt nicht in dieser Situation.
„Dad“, setzte Zac erneut an, aber dieser ließ sich nicht irritieren und sprach weiter. „Ihr seid richtig Verantwortungslos“.
Wir standen nur da und hörten ihm zu. In Gewisser weiße hatte er ja Recht, aber er durfte nicht vergessen, dass das ganz alleine unsere Endscheidung war. Wir waren alt genug. „Wie hab ihr euch das vorgestellt?“, sprach jetzt meine Mutter dazwischen.
Gerade als ich ansetzten wollte, wurde ich auch schon wieder Unterbrochen. Ich wünschte, wir könnten uns in Luft auflösen
„Es war vorhersehbar, dass ihr irgendwann Kinder bekommen würdet. Das dachten wir jeden Falls als ihr noch zusammen wart. Wir dachten immer ihr werdet irgendwann heiraten und dann Kinder bekommen, aber dann habt ihr euch getrennt. Das ist die falsche Reihenfolge. Jetzt, ist Vanessa schwanger und ihr nicht wieder zusammen“ mischte sich jetzt Starla mit ein. „Gott, Kinder. Was hab ihr euch dabei gedacht?“, wollte sie wissen und sah uns beiden an.
Für einen Moment war es still im Raum, keiner sagte ein Wort.
„Was denkt ihr denn, wenn ihr Leidenschaftlich seid?“, stellte Zac eine Gegenfrage und ich konnte den trotzigen Ton in seiner Stimme hören. Schnell legte ich ihm meine Hand auf dem Arm und versuchte ihm etwas zu beruhigen. Es brachte jetzt nichts, sich mit ihnen zu streiten.
„Mom, David, Starla. Es ist passiert und daran können wir jetzt nichts ändern. Egal wie ihr dazu stehen werdet. Zac und ich haben endschieden, dass wir das Kind bekommen“, versuchte ich die Situation etwas zu endschärfen.
Ich merkte, wie Zac sich endspannte. „Aber, Schatz“, sprach jetzt meine Mutter. „Ihr seid noch Jung, hab euer ganzes Leben noch vor euch. Ihr seid immer Unterwegs. Es ist nicht leicht, mit einem Kind“, versuchte es meine Mutter uns klar zu machen. Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln. Ich wusste natürlich dass sie Recht hatten, dass das keine leichte Aufgabe war, aber ich war davon überzeugt, wenn wir nur zusammen hielten, dann bekam wir das auf jeden Fall hin.
„Sicher wissen wir, dass es nicht leicht werden wird. Aber, Mom. Zusammen werden wir das schaffen. Zac und ich haben uns das gut überlegt“, versuchte ich sie weiter zu überzeugen. „Mom, Dad, Gina. Wenn Nessa dreht, dann werde ich zu Hause bleiben und wenn ich drehe wird sie zu Hause bleiben. So ist immer jemand da“, redete jetzt Zac und sah seine Eltern mit diesem Blick an, den ich nur schwer wiederstehen konnte. Ob das bei seinen Eltern Funktionierte bezweifelte ich allerdings.
Als keiner etwas sagte redete Zac weiter. „Und außerdem wird das Kind, ganz tolle Großeltern haben und eine tolle Tante und einen tollen Onkel, die bestimmt auch mal auf das Kind aufpassen wollen“.
Eins musste man Zac lassen, er war ein ganz toller Überredenskünstler. Plötzlich fingen sie das Lachen an und ich warf Zac einen fragend Blick zu.
Als sie sich wieder beruhigt hatten, ging Starla auf uns zu und schloss uns beide in die Arme. „Wir werden euch natürlich so gut es geht Unterstützen, nicht wahr, David?“, meinte, sie drehte sich zu ihm um und sah ihn an. „Natürlich“, bestätigte er. Auch Gina, ging auf uns zu und Gratulierte uns.
Twenty- Two
Es war Drehschluss und ich wollte gerade in meinem Trailer, als ich Zacs Stimme wahrnahm. Schnell drehte ich mich um und sah ihn an. Er kam auf mich zu und lächelte. „Hey“, meinte er. „Hey“, erwiderte ich zurück und lächelte ebenfalls. „Wie geht es euch?“, fragte er. „Es geht uns gut, Zac“, sagte ich.
Vor einer Woche ungefähr, waren wir zusammen beim Frauenarzt gewesen. Sie hatte nochmals bestätigt, dass ich schwanger sei und es dem Baby gut ginge. Nur sollte ich darauf achten, dass ich mehr zu mir nahm. Das war für Zac, Grundgenug, um mich zu Mästen. Ja Wortwörtlich. Und eigentlich wusste er, dass ich leicht zunahm, wenn ich zu viel aß, aber das kümmert ihn nicht im Geringsten. Er kam mit jeder Menge essen, abends immer in meinem Trailer, stellte mir das viele essen auf dem Tisch und zusammen sahen wir dann meistens immer irgendwelche Filme, die wir schon lange mal anschauen wollten.
Ich genoss die gemeinsamen Stunden mit Zac sehr. Es erinnerte mich an früher, als wir noch zusammen waren.
Er nahm meine Hand in seine und sah mich an. „Ich wollte dich fragen, ob du mit mir essen gehen willst?“, fragte er mich und ich konnte in seinen Augen, die freute sehen. Es tat gut, Zac wieder Glücklich zusehen. „Du willst essen gehen? Ich hatte mich auf einem ruhigen Abend in meinem Trailer mit dir gefreut“, schmollte ich etwas, denn ich wusste, dass Zac dann immer schwach wurde. Aber das schien, heute irgendwie nicht zu Funktionieren. „Ja, weißt du…“, fing er an und brach ab, sah mich an und fuhr sich verlegen durch die Haare. „Ich dachte, dass wir vielleicht Reden könnten?“, rückte er mit der Sprache raus und ich sah ihn nur mit einer hoch gezogenen Stirn an. Ich fragte mich wirklich, warum wir da essen gehen müssen um zu reden?
„Das können wir auch hier“, sagte ich und zeigte auf den Trailer. Zac schüttelte seinen Kopf, atmete tief ein und wieder aus, bevor er weiter sprach. „Sicher, aber ich habe den Tisch schon Reserviert. Außerdem würde ich gerne über uns Reden und wie es weiter gehen soll...“, stoppte er kurz, nahm seine Augen von mir und blickte auf dem Boden. Jetzt fing er wohl wieder damit an? „…Und wegen dem Kuss“, fügte er noch leise hinzu. Überrascht, zog ich eine Augenbraue nach oben und sah ihn intensiv an. Er wollte über uns Reden und dem Kuss? Das war etwas Neues und ob wohl es mir eigentlich etwas ausmachte, dass wir das in aller Öffentlichkeit besprechen wollten, war ich damit einverstanden.
„Gut. Aber ich will mich nur noch schnell Umziehen, wenn du nichts dagegen hast“, sagte ich. Zac nickte. „Sagen wir in 10 Minuten?“, fragte er und ich stimmte zu. Ich drehte mich um, öffnete die Tür zu meinem Trailer und machte mich sofort daran, mich um zu ziehen.
Zehnminuten später, saßen wir im Auto und weitere Minuten vergingen, als Zac mit dem Auto, dass er sich Gemietet hatte, am Hinterausgang vor dem Restaurant Parkte, schluckte ich schon etwas. Irgendetwas sagte mir, dass es keine gute Idee war, dass wir hier zusammen auftauchen würden. Die Paps lauerten überall.
„Das ist keine gute Idee. Die können uns zusammen sehen“, beugte ich mich zu Zac rüber und flüsterte es ihm zu. Ich Blickte mich um, aber es schien weit und breit keiner dazu sein. „Na und. Können zwei Freunde, die einen Film zusammen Drehen nicht mal essen gehen, ohne das gleich zwischen ihnen etwas läuft?“, flüsterte er zurück und grinste breit. Ich wusste, wie er den Satz meinte und er schien mich auch irgendwie zu beruhigen. Er hatte Recht.
Wir wurden herein gelassen und an unserem Tisch geführt. Der Kellner brachte uns die Speisekarte und wir bestellen. Als dann endlich das essen kam und wir jetzt ungestört warten.
„Also, über was wolltest du Reden?“, fragte ich ihm und stopfte mir gerade die Gabel in den Mund. Das essen schmeckte einfach lecker. Zac sah mich an und grinste. „Was?“, fragte ich und es folgte die nächste Ladung essen in meinem Mund. „Nichts. Es ist nur, wie du isst“, meinte er und grinste wieder. Schuldbewusst, schluckte ich mein Essen runter und sah ihn an. „Ich habe so einen Hunger“, sagte ich nur und schon stopfte ich mir das nächste Stückchen in den Mund. „Du isst für zwei“, war nur seine Antwort und ich musste grinsen. Da hatte er Recht. Es folgte eine Stille, die keineswegs unangenehm war. Ich stopfte mir das essen nur in mich rein und ich sah, wie Zac mich immer und immer anblickte und dann selber immer seine Gabel in den Mund nahm. Was echt gespannt, wann er endlich mit mir reden wollte. Aber so wie es aussah, brauchte er noch etwas Zeit.
„Pass auf der Grund warum wir hier sind und das worüber ich mit dir reden wollte, sind die ganzen letzten Wochen und das was da zwischen uns passiert oder nicht passiert ist“, rückte Zac mit der Sprache heraus und seine Augen suchten meine.
Ich legte meine Gabel für einen Moment bei Seite, griff nach dem Glas Wasser, das neben mir stand, machte einen großen Schluck daraus, bevor ich es wieder hinstellte und den Blick von Zac stand hielt.
„Hmm…darüber wollte ich auch mit dir reden. Ich weiß, ich habe mich in den letzten Wochen auch nicht immer von meiner besten Seite gezeigt, aber es war auch nicht leicht für mich. Mal ist alles wie immer zwischen uns und im nächsten Moment bin ich wieder Luft für dich. Ich weiß, du wolltest die Trennung und du hattest auch keinen Grund sie nicht zu wollen und ich hatte damals auch nicht das Recht, von dir zu verlangen das noch einmal zu überdenken. Aber hieß mein Fehler von damals nicht das was du dachtest?“, fragte ich und eigentlich wusste er, dass ich ihn damals geliebt hatte.
„Bitte Nessa, lass uns die ganze Diskussion nicht wieder von vorne führen“, fehlte er und ich konnte es ihm ansehen, dass er das nicht wollte. Aber es musste sein. Ich weiß, dass ich ihm das Herz gebrochen hatte.
„Zac und willst reden, über die letzten Wochen, da gehört das dazu“, versuchte ich ihm zu überzeugen.
„Okay, okay du hast Recht. Fang an ich höre dir zu“, bestätigte er, nahm sich wieder Messer und Gabel in die Hand und hörte mir zu. Bevor ich anfing, holte ich erst mal tief Luft.
"Das alles damals, das war ein riesen Fehler. Ich hätte das nie machen dürfen, aber ich hatte getrunken. Hatte dich vermisst, die Nähe zu dir. Einfach alles. Ich hab mich so alleine gefühlt. Und der Typ hat mir zu gehört und ich weiß doch auch nicht wie es soweit kommen konnte. Wie schon gesagt, ich denke es war ein Moment der Schwäche. Könnte ich die Zeit zurück drehen, dann würde ich das sofort tun. Zac ich liebe dich, habe und werde dich immer lieben. und als du damals gegangen bist, da konnte ich nicht mehr. Ich glaubte dich für immer verloren zu haben. Und dann immer diese Situationen in denen wieder alles so war, wie vor meinem riesen Fehler, ich dachte du hättest es verstanden. Aber im nächsten Moment warst du dann immer wieder so kalt zu mir, das hat mich fertig gemacht. Und als ich dann erfahren habe, dass ich schwanger bin, hatte ich so eine Angst, dass du mich zwingen wirst es abzutreiben, dass ich es dir nicht sagen wollte. Aber dann hast du ja den Test gefunden. Und seit du den ersten Schock überwunden hattest, war wieder ein Stück Normalität zwischen uns. UND ich weiß du kannst mir nicht schon wieder 100%ig Vertrauen, aber ich bitte dich hör auf mit mir diese Spielchen zu spielen, das macht mich fertig. Sag mir was zwischen uns ist, damit ich das einordnen kann und mir keine falschen Hoffnung machen muss, damit ich wieder mein Leben leben kann“, plapperte ich nur darauf los und musste erst Mal wieder Luft schnappen. Meine ganzen Gefühle kamen gerade hoch und ich fand, Zac sollte wissen wie ich damals gefühlt hatte und es immer noch tat. Ich sah ihn an und konnte sehen, wie er hart schluckte.
„Vanessa, hör zu, ich würde dich nie dazu zwingen etwas zu tun was du nicht willst. Und schon gar nicht würde ich dich zu einer Abtreibung zwingen. Ich hätte es dir höchstes geraten. Aber das habe ich nicht, da ich will das mein, nein unser Kind lebt. Ja wir sind noch jung, aber so werden wir auf jeden Fall unsere Enkelkinder erleben. Und du hast Recht, 100%iges Vertrauen kann ich dir noch nicht wieder entgegenbringen, dafür war das damals zu viel. Und glaub mir ich versuche dich zu verstehen, aber es fällt mir unendlich schwer. Denkst du denn nicht, dass ich dich vermisst habe? Es war mindestens genauso schwer für mich. Die Entfernung macht das alles schwer und klar unsere IPhones helfen, aber es war nie dasselbe, es war nie so als stünde ich neben dir. Um mich herum waren sicher tausend hübsche Mädchen mit denen ich hätte reden können, mit denen ich hätte Fremdgehen können. Aber meine Gedanken waren immer nur bei dir. Ich habe die Stunden, Minuten und Sekunden gezählt bis ich dich wieder in die Arme schließen kann, bis ich wieder dein Lachen live höre. Und dann kam ich nach Hause und nichts war wie ich es mir vorgestellt habe. Versuch bitte auch dich in meine Lage zu versetzten", sagte er und jetzt war ich die jenige, die hart schluckte.
Ich glaube, wir beide kamen damals mit dieser Situation nicht klar. Nur das ich, etwas ganz Dummes gemacht hatte.
„Mir ist klar, dass du mir noch nicht vertrauen kannst und ich verstehe es. Ich werde warten bist du so weit bist. Es tut mir einfach nur weh, wenn ich sehe, wie sehr du immer noch darunter leidest, wie sehr ich dir damit wehgetan habe. Das ich daran Schuld bin. Aber ich werde es versuchen. Ich werde dir so viel Zeit geben wie du brauchst. Du läuft ja nicht weg“, sagte ich und ich meinte es auch so. Ich wusste, dass es mir nicht leicht fallen würde, aber ich bin es ihm Schuldig. Und außerdem wusste ich, dass er mich auch noch liebte. Das spürte ich ganz tief in meinem inneren.
Ich hörte wie Zac kurz lachte. „Nein. Ich werde nicht weg laufen. Keine Angst. Vergiss nicht, wir werden immer eine tiefe Verbindung haben. Ich brauche noch Zeit. Ich weiß nicht wie lange, aber ich verspreche dir, dass ich, mit den Spielchen aufhöre und alles was ich ab sofort mache, meine ich auch so. Und um eins Mal klar zustellen, Nessa. Ja, ich empfinde immer noch etwas für dich und du fehlst mir genauso. Ich liebe dich, immer noch so, wie ich es am ersten Tag getan habe. Also lass uns das ganze bitte, etwas langsam angehen, okay“, fragte er und lächelte mich zuckersüß, aber ich konnte auch sehen, dass er etwas nervös war.
„Sicher“, nickte ich und ich war froh, dass er genauso fühlte wie ich. Ich war froh, dass ich Zac nicht ganz verlieren würde. Sicher, eine Verbindung würde es immer geben, aber ich war mir nicht sicher, ob ich es auch als Freunde ausgehalten hätte.
Ich wollte meine Gabel wieder in die Hand nehmen, als ich es doch ließ und Zac wieder ansah.
„Zac? Was hatte dieser Kuss zu bedeuten, bevor unsere Familie herein platze?“, fragte ich Vorsichtig nach. Ich musste ihm das fragen. Nur so wusste ich wie es um uns stand. Ob er das erst meinte, oder nicht.
Er stellte Sein Glas wieder ab und sah mir tief in die Augen. „Hast du es nicht gespürt?“, stellte er mir eine Gegenfrage und ich mochte das so ganz und gar nicht. „Weißt du, in letzter Zeit hatte ich so viel gespürt. Manchmal lag ich richtig, manchmal nicht. Ich spüre zur Zeit bei dir, immer das falsche. Ich habe etwas gespürt, nur weiß ich nicht, ob du es erst gemeint hast“. Ich blickte ihn dabei tief in die Augen.
„Der war erst gemeint“, gab er knapp von sich. „Wir sollten jetzt essen, sonst ist das Essen kalt“, sagte er, nahm sich sein Besteck in die Hand und aß weiter.
Ich blickte ihn noch kurz an. „Dank“, sagte ich, nahm ebenfalls mein Besteck in die Hand. „Für was?“, fragte er und blickte von seinem Teller. „Für deine Ehrlichkeit. Einfach für alles“, meinte ich und lächelte. „Vanessa, ich bin kein Unmensch und das weißt du auch“, sagte er und schenkte mir auch ein lächeln. Wir sahen und noch kurz an, ehe wir uns auf unser essen Konzentrierten.
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Hey. [: Also, ich frage mich
Gast
anonymous user
Verfasst am:
17.08.10 - 17:20
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
Hey. [:
Also, ich frage mich gerade wieso hier keiner was kommentiert? ]:
Die Geschichte ist doch total super, sie ist zwar laaang, aber total gut.
Ich würde mich freuen wenn du mir Bescheid geben würdest. [:
& der Schreibstil ist hervorragend. [:
♥
Ich muss Isabella recht
Gast
anonymous user
Verfasst am:
17.08.10 - 17:30
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
Ich muss Isabella recht geben.
Ich wunder mich auch gerade echt.
Also schnell weiter und Bescheid!
ich finde es sehr geil !
Gast
anonymous user
Verfasst am:
17.08.10 - 21:17
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
ich finde es sehr geil ! :D
keine ahnung was die anderen haben,ich finds total gut (:
ness hat Rob geküsst *bäh* ^^ :D
gaanz schnell weiter und bitte Bescheid (:
uiuiui, und oh wow ich bin
Gast
anonymous user
Verfasst am:
18.08.10 - 15:19
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
uiuiui, und oh wow
ich bin hin und weg.
du bist ganz sicher,dass das deine erste story ist?
das ist einfach bombastisch!
es macht einfach nur spaß zu lesen,
du hast einen super schreibstil :)
und ich hätte mehr als gerne bescheid
lg
Denise
Woow. :) Ich hätte gerne
Gast
anonymous user
Verfasst am:
18.08.10 - 15:24
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
Woow. :)
Ich hätte gerne Bescheid.
Liebe Grüße
Toll :) Ich hätte gerne
SweEt_DeMi_LovAtO
Verfasst am:
18.08.10 - 15:41
Mitglied seit:
2 Jahre 35 Wochen
Ranking:
Toll :)
Ich hätte gerne Bescheid :)
Mach schnell weiter .
Giovani Dos Santos ist der WM Held 2010
Mexico - Weltmeister der Herzen
; porque nadie es perfectoWow . Einfach nur
SweEt_DeMi_LovAtO
Verfasst am:
20.08.10 - 18:24
Mitglied seit:
2 Jahre 35 Wochen
Ranking:
Wow . Einfach nur wunderschöön traurig .
Mach schnell weiter :)
Giovani Dos Santos ist der WM Held 2010
Mexico - Weltmeister der Herzen
; porque nadie es perfectoGanz Klasse!
Gast
anonymous user
Verfasst am:
20.08.10 - 22:26
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
Ganz Klasse!
Endlich hatte ich Zeit hier
Gast
anonymous user
Verfasst am:
21.08.10 - 14:29
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
Endlich hatte ich Zeit hier weiter zu lesen.
Wurde auch langsam mal Zeit, wie ich fand.
Also schnell weiter, und danke fürs Bescheid geben
LG Feli
ich könnte heulen! nein,ich
Gast
anonymous user
Verfasst am:
21.08.10 - 19:23
Mitglied seit:
42 Jahre 6 Wochen
Ranking:
ich könnte heulen!
nein,ich heule.
oh nessa
oh zac...
das ist zu traurig
aber so fantastisch und wunderscön geschrieben
danke fürs bescheidsagen
und mach ganz schnell weiter