You're not dead. You're sleeping (Kapitel 5: The Mess I Made)

 

You're not dead. You're sleeping (Kapitel 5: The Mess I Made)

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Wenn ein Mensch in den Tod hinabgleitet verliert er genau 21 Gramm. Man sagt so viel wiegt die Seele. 21 Gramm.

Das ist leicht gesagt, wenn man davon ausgeht das jeder Mensch eine Seele besizt. Wodran soll man das festmachen? Wo sind da die Beweise? Ich bin weder eine Frau der Religion, noch der Wissenschaft. Wodran halten Menschen wie ich fest? Ja schön ich könnte zuhause sitzen und mir jeden Tag, Stunden über Stunden solche Fragen stellen. Aber zu welchem Zweck? Um ehrlich zu sein wollte ich mein ganzes Leben lang sowas gar nicht wissen, es ist unnützes Wissen. Mir ist egal ob ich 21 Gramm bei meinem Tod verliere. Wenn ich so drüber nachdenke bin ich mir eigentlich ziemlich sicher nach meinem Ableben interessiert es kein Schwein ob ich 21 Gramm weniger auf den Rippen hab. Und mich interessierts am allerwenigsten. Meine Ansichten zum Tod sind ziemlich unspektakulär, ich glaube an nichts. Nur an ein schwarzes Loch, und dahinter kommt nichts mehr, kein Ausgang, dannach nur Leere.

Ich strich eine Haarsträhne aus dem Gesicht meiner Tochter, sie zeigte weiterhin keine Regung. Aber wie kann ich an alle diese schreklichen Dinge glauben, wenn ich sie doch hier sehe? Verwundet und schwach und doch spüre ich ihre Energie, ihren Willen. Und dann kann ich doch gar nicht anders als daran zu glauben. Zu glauben dass es dort wohin sie auch immer gehen mag, mehr ist als nur Leere. Es scheint unmöglich dieses wunderschöne Wesen einfach auszulöschen. Unmöglich, dass niemand jemals wieder ihr Lachen hören wird, niemand jemals wieder ihre Augen aufblitzen sehen wird wenn sie eine Idee hat. Es IST unmöglich und unvorstellbar das es für immer Dunkel sein wird, denn sie erhellt doch einen ganzen Raum nur mit ihrer Anwesenheit, alles strahlt um sie herum.

Ich bin mir sicher ihre Seele wiegt mehr als 21 Gramm.

Kapitel 1: Ashes and Wine
Is there a chance?
A fragment of light at the end of the tunnle?
A reason to fight?

Cover: http://npshare.de/files/9b281cab/new5.jpg (kann son zeug noch nicht besonders gut ;)

Meine Tochter ist 6 Jahre alt. Sie ist einzigartig, unglaublich klug, bild schön & wenn sie lacht steckt das jeden an. Sie wird sterben. Sie könnte jeden Augenblick sterben. Wenn ich so auf ihren zerbrechlichen Körper hinab schaue, erschrecke ich manchmal. Sie sieht so leblos aus, ihre Haut ist so kalt. Ich erwische mich selbst dabei, das meine Hand wenn ich ihre halte, oft hinauf wandert nur um zu kontrollieren das weiterhin Blut ihren Körper versorgt.
Als ich den Anruf erhielt, habe ich nicht geweint. Ich habe keine einizige Träne vergossen. Bis heute nicht. Es ist wie als hätte dieser eine Anruf meinen gesamten Körper ausgesaugt, bis nichts mehr da ist. Ich bin leer.

"Cassandra," flüsterte ich leise. "Schatz wach doch auf." Natürlich reagierte sie nicht. Aber man versucht es immer weiter, egal wie lange es geht. Solange ein pochendes Herz da ist, solange bleibt die Hoffnung. Die Hoffnung würde mit ihr sterben. Die Hoffnung würde mich bis zu ihrem letzten Atemzug am Leben erhalten.

Cassandras Vater und ich leben nicht zusammen. Ich habe ihm seine Tochter vollkommen entzogen. Das mag vielleicht hart klingen, aber dennoch habe ich das richtige getan. Er ist kein anständiger Kerl. Er hat es hingenommen sie nie wieder zu sehen. Ich bin ihm sehr dankbar dafür.

Ich atmete tief ein und wickelte meinen Cardigan enger um meinen mageren Körper. Essen ist mir unangenehm, es ist unangebracht & vollkommen unpassend in einem Krankenhaus inmitten sterbender Menschen. Man versucht unbewusst auf irgendeine Art mit ihnen in Kontakt zu treten, vielleicht bringt es einen näher wenn man seinen Körper genauso aushungern & verwahrlosten lässt, wie die der Sterbenden, denke ich. Bis jetzt fühle ich mich immer noch wie eine Aussetzige. Auch wenn ich so nahe wie nur möglich am Bett meiner Tochter sitze, fühlt es sich so an als würden wir in zwei verschiedenen Welten leben. Und vielleicht tun wir das sogar.

"Mrs. Hudgens?" Ich fuhr erschrocken zusammen als sich eine Stimme hinter mir meldete. Ich fuhr rum und schaute in das Gesicht einer Schwester, die mich leicht besorgt musterte. "Ja?" sagte ich schroff. Sie zuckte leicht zusammen aufgrund meines Tons und antwortete hastig "Hier ist Besuch für sie." Ich runzelte die Stirn und griff die Hand meiner Tochter fester, nur um zu demonstrieren das ich nicht von ihrer Seite weichen würde. "Ich möchte niemanden sehen" Seit ich hier Tag & Nacht verbrachte wurde mir regelmäßig mittgeteilt ich habe Besuch, ich hatte sie alle wieder wegschicken lassen. Ich lebe wie in einem Paralleluniversum und dort gehören nur zwei Menschen hinein.

"Er möchte aber nicht gehen", sagte die Krankenschwester leise. Ich wollte schon etwas Patziges antworten, als ich die Nervosität innerhalb ihrer Stimme vernahm. Ich musterte sie einen Moment und nickte. "Lassen sie ihn rein."

// Sooo mal allgemein zu der ganzen Story. Die wird nicht sonderlich lang, ich hab ewig nicht mehr geschrieben & möchte es einfach mal versuchen, zum Spaß. Vielen Dank für die tollen Kommentare ♥

Kapitel 2: Ride
If I told you you were right
Would you take my hand tonight?
If I told you the reasons why
Would you leave your life and ride?
And ride

Ich drehte mich nicht um als er den Raum betrat, tat so als wäre nichts Geschehen aber ich merkte wie sich mit einem Schlag die ganze Atmosphäre im Raum veränderte. "Hallo Vanessa", seine Stimme war warm und als ich mich umdrehte und in seine dunkelbraunen Augen schaute merkte ich wie ich langsam aus meiner Rolle fiel. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich eigentlich die größte Zeit im Krankenhaus wie ein Stein gewesen. Ich hatte mich kaum bewegt und kaum gesprochen. "Hallo Luke", ich traute mich nicht noch einmal in seine Augen zu schauen und richtete den Blick wieder auf das reglose Gesicht meiner Tochter. Ich spürte eine Hand an meiner Schulter und hörte ihn leise sprechen"Warum hast du mir nichts gesagt?", flüsterte er.
Ich zögerte einige Augenblicke, weiterhin starr den Blick auf Cassandra "Warum hätte ich? Es hätte keinen von euch interessiert." Seine Hand an meiner Schuter drückte ein wenig, dann kniete er sich jedoch neben mich und nahm meine Hand in seine. "Vanessa," begann er leise "Vanessa ich bin dein Bruder, natürlich interessiert mich das."
Ich traute mich immer noch nicht ihn anzuschauen, aber ich spürte seinen Blick auf meinem Gesicht ruhen. "Es hat euch doch auch sonst nie interessiert", antwortete ich barsch und wollte ihm meine Hand entziehen, doch sein Griff war zu stark, oder ich einfach zu schwach. "Schau mich an", forderte er leise und ich schüttelte den Kopf. "Bitte", flüsterte er. Ich drehte langsam den Kopf in seine Richtung.
Es traf mich wie ein Schlag als ich seine Augen glitzern sah, er hatte Tränen in den Augen. "Warum hast du dich nie gekümmert?" fragte ich, meine Stimme brach. Er schüttelte nur den Kopf "Es tut mir so Leid... so Leid."
Und da rollte die erste Träne über sein Gesicht. Ein Schauer überkam mich und ich ließ seine Hand los. "Lass das. Lass das" Ich legte meine Hände an seine Wangen und begann wie wild geworden die Tränen von seinem Gesicht zu wischen.
"Lass das" meine Stimme wurde lauter. "Hör auf," flehte ich.
"Du erträgst immer noch keine Tränen", er schaute mich eine Weile an, dann schloss er seine starken Arme um meinen abgemagerten Körper und hielt mich fest.
Ohne große Worte, ohne jegliche Erklärung, aber er war da. Ich wusste nicht genau wie lange wir dort so saßen, aber lange genug um seine Tränen zu trocknen, und das reichte mir.
Nach einer Weile wandte er sich Cassandra zu "Wie lange ist sie schon in diesem...Zustand?" Ich überlegte einige Augenblicke, "Morgen sind es 6 Wochen" antwortete ich ihm, dann zögerte ich und fügte "Nächste Woche hat sie Geburtstag" hinzu. Er lächelte leicht "Ja ich weiß"
"Ist sie nicht wunderschön?", ich strich ihr über das braune Haar. "Das hat sie von dir," erwiederte Luke nur. Ich schüttelte den Kopf "Nein, sie ist anders. Anders als wir alle."
Daraufhin blieb es still im Raum. Er wusste das ich Recht hatte. "Sag mal Vanessa," ich bemerkte die Veränderung in seiner Stimme nur ganz wage. "Ja?"
Er atmete tief durch, drehte sich dann wieder zu mir und schaute mich direkt an. "Hast du nie daran gedacht den Kerl zu finden der sie in diesen Zustand versezt hat?" Er sprach schnell und stolperte fast über seine Worte. Ich starrte ihn an, nicht im Stande meine Lippen zu bewegen. "Ich mein," fuhr er fort "du kannst ihn doch nicht einfach davon kommen lassen."
Ich schaute ihm lange in die Augen. "Weißt du das du die schönsten Augen der Welt hast?" erwiederte ich nur. "Du hast doch die selben," sagte er leise mit einem leichten Lächeln. Er warf Cassandra einen letzten Blick zu und verließ den Raum. Ich starrte wie gebannt auf die Tür, doch er kam nicht zurück.

Kapitle 3: Kisses burn like fire
She throws him at the wall and kisses burn like fire,
and suddenly he starts to believe
He takes her in his arms and he doesn't know why,
but he thinks that he begins to see

Mir war klar gewesen das er früher oder später auftauchen würde, ich hatte nur auf später gehofft. Als er in der Tür stand und reglos auf das Krankenhausbett starrte traf mich trotzdem der Schlag.
"James," ich schnappte nach Luft, und drückte die Hand meiner Tochter automatisch fester. Er stand einfach nur da, starrte auf die Kleine und atmete unregelmäßig. Die Sekunden schienen wie stehen geblieben bis er seinen Kopf langsam in meine Richtung drehte. Seine Augen funkelten mich an dann ging er mit energischen Schritten auf mich zu "Vanessa. Warum zur Hölle hast du mir nichts gesagt? Das ist MEIN Kind" Ich zuckte zusammen, als er direkt vor mir stand und rückte mit dem Stuhl nach hinten. "Komm mir nicht zu nahe, " murmelte ich leise.
"Vanessa," schnaubte er, er ergriff meinen freien Arm und zog mich mit einem Ruck vom Stuhl hoch. "Lass den scheiß," meine Stimme festigte sich und ich hielt seinem Blick stand. "Lass mich los. Jetzt" Und tatsächlich hörte er auf mich und ließ los. Ich musterte ihn und holte aus. Die Ohrfeige die ich ihm verpasste war eine Genugtuung. Ich setze mich wieder hin. "Was willst du? Es geht ihr gut, hau ab."
Er schwieg einige Augenblicke, erschrocken von der Ohrfeige, schüttelte dann aber seinen Kopf und zischte "Es geht ihr alles andere als gut. Sie liegt in einem verdammten Koma."
Er hatte das böse Wort gesagt. Das Wort was ich nicht hören wollte und augenblicklich ging es mit mir durch, ich sprang mit einer solchen Wucht auf, dass ich den Stuhl gegen die Wand beförderte und presste meine Arme gegen seinen Oberkörper, mit aller Kraft versuchte ich ihn zum Ausgang zu schieben. "Verpiss dich. Hau ab, hier will dich keiner. VERSCHWINDE", meine Worte hallten in dem Zimmer wieder und ich wunderte mich bereits warum keine Schwester auftauchte. Im Normalfall hätte ich wahrscheinlich zu große Angst gehabt um mich gegen ihn zu wenden, aber das hier war nicht mehr normal. Nichts hier lief normal ab. Auch wenn die Definition von "normal" nicht unbedingt leicht zu erläutern ist, so schrie es doch in meinem ganzen Kopf, das hier irgendetwas verdammt schief lief.
Ich glaubte es geschafft zu haben, als ich ihn bis zur Tür befördert hatte, doch natürlich hatte ich mich geirrt, er lachte leise. Dieses unheimliche Lachen, was ich nur zu gut kannte, und einen Augenblick später hatte er mich schon an die Wand gedrückt. Er presste meine Schultern fest an die kühle Tapete. "Vanessa, ich bin ihr Vater. Daran kannst du nichts ändern, du kannst mir noch so viel gestohlenes Geld bieten, ich werde nicht verschwinden." Ich spürte wie mein Herz gegen meine Brust hämmerte, immer schneller. Der Adrenalinstoß der mir die Kraft verliehen hatte ihn zur Tür zu schieben, war längst vergangen und es machte sich nur noch blanke Panik in meinem Körper breit. "Was willst du? Ich gebe dir alles, nur komm ihr nicht zu nahe" ich wagte es nicht ihn anzuschauen und blickte verbissen auf den Boden. "Schau mich an. Jetzt", murmelte er. Ich schüttelte den Kopf. "Schau mich an", brüllte er, nahm mein Kinn in eine seiner Hände, schlug meinen Kopf fest gegen die Wand und zwang mich in sein Gesicht zu schauen. Zweierlei Schmerz durchflutete mich. Zum einen der, an meinem Hinterkopf. Der andere ließ mich an meinem ganzen Körper zittern, die Angst meine Tochter an so ein Monster zu verlieren schmerzte so sehr das ich den Drang hatte zu schreien. Sie lag im Sterben, ja, doch ich wollte keinesfalls das er ihr nur durch seine Anwesenheit weh tat. "Was willst du?", zischte ich erneut. Da war es wieder. Dieses unheimliche Lachen, was meine Glieder gefrieren ließ. Ich hatte genau noch Zeit um einmal Luft zu holen, bevor er mir seine Bedingung verkündete, die mir endgültig die Luft raubte.
"Heirate mich."

Kapitel 4: Cold Water
Cold, cold water surrounds me now
And all I've got is your hand
Lord, can you hear me now?
Or am I lost?

Natürlich hatte ich zugestimmt.
Als ob ich eine Wahl gehabt hätte. Er hatte gewusst das ich keine Wahl hatte. Mir wurde ganz kalt bei dem Gedanken, mein Leben mit ihm zu verbringen. Doch ich war mir sicher, er würde mich nie wieder gehen lassen. Selbst wenn er mich dafür einsperren musste.
Ich wollte es einfach nur schnell hinter mich bringen. Ich würde mein restliches Leben ertragen, bis zu meinem bitteren Tod. Natürlich hatte ich daran gedacht, mein Leben, nach dem Tod meiner Tochter zu beenden. Sehr oft sogar. Ich quälte mich täglich mit dem Gedanken, aber mir war klar das ich ihr das nicht anttun würde.
Meine Mutter verstarb als ich 15 war. Die letzten Worte die sie zu mir sagte waren "Du hast uns alle kaputt gemacht." Sie pfefferte die Haustür zu und verschwand. Einige Stunden später erreichte uns ein Anruf, sie sei bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Es war meine Schuld. Ich erkannte es in den Blicken meines Vaters & den Blicken meiner Brüder. Mit 16 zog ich zuhause aus. Mit 18 bekam ich, Cassandra.
Ich wollte nicht, dass Cassandra, das fühlte, was ich nach dem Tod meiner Mutter fühlte. Was auch immer nach dem Tod meiner Tochter folgte, sie sollte keinesfalls glauben sie sei Schuld daran warum ich mir das Leben nahm. Also entschied ich mich, es einfach zu ertragen.
Ich würde ihn nächste Woche heiraten. Kurz und schmerzlos.
Das Klopfen der Krankenschwester ließ mich aufschrecken. "Ich müsste kurz die Werte überprüfen," sagte sie mit einem schwachen Lächeln. Ich nickte nur und erhob mich von meinem Stuhl. Die Schwester musterte mich einen Moment "Gehen sie doch mal was essen, mein Kind", meinte sie gutmütig. Ich wusste nicht warum, aber ich vertraute dieser Frau. "Bleiben sie dann bei ihr?", flüsterte ich leise. Sie nickte zur Bestätigung, und ich verließ den Raum. Ich schaute den langen Flur zur Cafeteria runter und begann mit vorsichtigen kleinen Schritten, mir den Weg durch die Menschen zu bahnen. Immer wieder wurde ich übersehen und angerempelt. Ich schien in einen unsichtbaren Modus verfallen zu sein. Keiner sah mich richtig, alle schauten sie durch mich hindurch.
In der Cafeteria fiel mein Blick, direkt auf die beiden mir bekannten Gestalten und in dem Moment schaltete ich wer James die Sache mit Cassandra erzählt hatte. Ich ging einige Schritte auf Luke und James zu, wie sie dort an diesem Tisch saßen, sich ruhig unterhielten, rief in mir ein völlig veraltetes Gefühl wieder auf. Zorn?
"Vanessa," sagte James strahlend, als ich auf die Beiden zukam. Er freute sich wirklich mich zu sehen. Das machte mich noch um einiges wütender. Ich wusste nicht genau warum, aber ich glaube es regte mich einfach auf, zu wissen das er mit dieser Ehe wirklich glücklich sein würde.
Doch ich drehte mich zu Luke, und funkelte ihn wütend an. "DU hast es ihm erzählt," schnaubte ich. Er schüttelte den Kopf. "Dad war es."
Das raubte mir einen kurzen Augenblick die Luft und ich sank auf einem Stuhl neben James zusammen. Mein Vater. Mein verdammter Vater.
"Wie auch immer," fuhr Luke fort und ich starrte ihn an, während er einen Umschlag in meine Richtung schob.
"Was ist das?", wisperte ich schwach.
"Das sind die Unterlagen, zu Cassandras Mörder," antwortete James knapp.
Mörder. Mord.
Ich wollten dem Umschlag nicht öffnen.

Kapitel 5: The Mess I Made
Should've kissed you there
I should've held your face
I should've watched those eyes
Instead of run in place
I should've called you out
I should've said your name
I should've turned around
I should've looked again

Als ich ihm das erste Mal begegnete, hatte er einfach eine ruhige angenheme Austrahlung. Schlecht aussehen, tat er auch nicht.
Ich blätterte die nächste Seite meines Buches um, als jemand sein Tablett gegenüber von mir plazierte. Er ließ sich auf dem Stuhl nieder, räusperte sich und warf einen Blick auf das Buch in meinen Händen. "Das Buch ist gut," sagte er mit einem sanften Lächeln und ich schaute ihn über den Rand meines Buches hinweg an.
"Finden Sie?", murmelte ich. "Ich finds ne ziemliche Verstümmlung von Worten." Ich runzelte die Stirn und klappte es zu. Er grinste und schüttelte den Kopf. "Nein das ist poetisch, wenn sie mal die ganzen Neologismen darin betrachten, ist es etwas ganz besonderes."
Ich zog die Augenbrauen hoch "Sie scheinen gerne rumzuklugscheißen, huh?" fragte ich mürrisch. Er lachte und schaute mich unverhohlen an. "Ich bin Zac." langsam streckte er den Arm aus. "Efron. Ich bin der behandelne Arzt ihrer Tochter." Ich riss die Augen auf und suchte nach einem Anzeichen, was ihn als Arzt auszeichnete, fand jedoch nur das kleine Namensschild und wurde knallrot. Ich ergriff zögerlich die Hand. "Vanessa," erwiederte ich schwach,"den Nachnahmen müssten sie ja kennen."
Er nickte leicht. Ich merkte wie ich die Stirn in Falten legte und musterte ihn angestrengt "Warum bekomme ich sie heute erstmals zu Gesicht?" fragte ich leicht gereizt. "Ich bin der neue behandelne Arzt," korregierte er sich, "Mein Kollege hat Urlaub und ich übernehme nun seinen Fall."
"Nimmt der Wichser sich auch noch Urlaub," schnaubte ich wütend und Zac grinste in sein Essen. "Ja ist doch so", sagte ich schon milder gestimmt, als ich sein Lächeln bemerkte. Er nickte nur und lächelte weiter seine Kartoffeln an. Schweigend beobachtete ich ihm beim Essen und spürte ganz leicht meinen Magen zwicken. Nach einer Weile schaute Zac auf "Wollen sie sich nicht auch etwas holen?", er nickte in Richtung der Essensausgabe. Ich schüttelte stumm den Kopf. "Na kommen sie, lassen sie sich von mir in dieses hervorragende Restaurant einladen", lachte er und bedeutete mir mit der Hand das er die Cafeteria meinte. Ich grinste leicht. "Na gut", so einer charmanten Einladung kann ich wohl kaum entgehen" erwiederte ich und erhob mich von meinem Stuhl.

Ich würde heute heiraten. Es war der 25. November. Das Datum brannte in meinen Gedanken wie eine klaffende Wunde, und heute würde diese Wunde am heftigsten Bluten. Und hoffentlich anschließend zu einer Narbe verblassen. Mit der Zeit.
Ich hatte mich um nichts kümmern müssen, als ich am Morgen erwachte lag in Cassandras Zimmer sorgfältig ein Kleid, über einem der Stühle. Es war in eine Folie eingeschlagen, und es schaute wirklich hübsch aus. Glücklich war ich an dem Morgen meiner Hochzeit dennoch nicht. Ich drehte mich zur Uhr, die über der Tür tickte. Um 11 Uhr würde Luke mich abholen und zu sich nach Hause bringen damit ich mich "fertig machen konnte." Also duschte ich mich bei Luke, schminkte mich rasch und drehte meine Haare notdürftig auf. Letzendlich schlüpfte ich ohne einen Ton von mir zu geben in das Kleid. Es fühlte sich angenehm auf der Haut an, der Stoff war leicht. Ich schaute mich eine Weile im Spiegel an. Betrachtete meine leichten Locken, meine leuchtenen Augen und meinen Körper, der das Kleid nicht ganz ausfüllen konnte. Ich sah wirklich nicht schlecht aus aber dennoch schnitt der Anblick mir beinahe die Luft ab und ein Würgen drang aus meiner Kehle. Ich hörte ein leises Klopfen an der Tür "Vanessa wir müssen los, wenn du vorher nochmal ins Krankenhaus willst." Ich biss mir auf die rot geschminkten Lippen, warf einen letzten Blick in den Spiegel und verließ den Raum.
Als Luke mich sah, huschte ein breites Grinsen über sein Gesicht. "Du siehst fantastisch aus," beteurte er als er sah wie ich den Kopf hängen ließ. "Hey Vanessa, freu dich ja? Heute ist dein großer Tag. Ich hätte zwar nie gedacht das aus dir und James nochmal etwas wird, aber das ging ja jetzt auch alles sehr schnell. Na komm lächel, Vany." Ihm zum Gefallen, zog ich meine Lippen leicht hoch. Er griff sanft meine Hand und zog mich aus der Wohnung, und in sein Auto.
Ich weiß nicht genau warum ich den Drang hatte meine Tochter nochmal vor meiner sogenannten Trauung zu sehen. Ich glaube ich wollte einfach nochmal die Bestätigung , dass ich das alles nicht umsonst tat. Sie war es wert. Als ich in ihr wunderschönes Gesicht schaute, wusste ich ich tat das richtige.
"Sie heiraten?", ich fuhr herum und schaute in das Gesicht von Zac. Und einen ganz kleinen Augenblick lang, sah er fast enttäuscht aus.

das ist der reinste

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das ist der reinste wahnsinn
das....acht mich echt total fertg
wie kannst du sowas scheiben?!
da ist genial!
oh mein gott (das oll gepresst klingen,wenn es jemand ausspricht)
ich bin echt baff
sag mir bitte einfach bescheid,ja?

Oh man,dass ist echt

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Oh man,dass ist echt unglaublich.
Mir fehlen teils die Wort...das ist total traurig und gleichzeitig genial geschrieben!
Ich hätte bitte Bescheid!

Tell me would you kill to save a life?Tell me would you kill to prove you're right?
Crash, crash, burn let it all burn.This hurricane is chasing us all underground. .

Ich bin da jetzt noch nicht

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Ich bin da jetzt noch nicht ganz hinter gestiegen, aber ich möchte gerne Bescheid!

Ich bin sprachlos.

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Ich bin sprachlos.

wow was soll ich sagen ich

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wow was soll ich sagen
ich bin gefesselt...
einfach nur Wahnsinn!
& ich hätte gerne bescheid =)

Einfach unglaublich mein

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Einfach unglaublich mein talentierter Schatz <3

Sometimes I say: „Who cares?“, but then my heart whispers „You do, stupid.“

Vielen Dank an alle =) beim

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Vielen Dank an alle =)
beim nächsten kapitel werd ich auch mal ein vorwort entwerfen xD
bescheid sagen geht türlich klar ;)

i'm like a kid who just won't let it go ♥

Zeiten ändern sich...und Menschen auch...

Wow. Das ist vermutlich das

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Wow.
Das ist vermutlich das beste, was ich jemals gelesen habe.
Das, was du geschreiben hast, hat mich echt umgehauen.
Ich würde mich freuen, wenn ich bescheid bekommen würde.

Kapitel 1 (:

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Kapitel 1 (:

i'm like a kid who just won't let it go ♥

Zeiten ändern sich...und Menschen auch...

Ich bin einfach hin und

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Ich bin einfach hin und weggerissen.
Es ist krass,wie sehr sie an ihrer Tochter hängt und natürlch verständlich und ihre Gedanken..ich weiß nicht...
Einfach toll geschrieben.
Mach bitte ganz,ganz ,gaaaaaanz schnell weiter will dringend weiter lesen. :)
<3

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