♥Reaper (Kapitel 7/Titelsong/NEU: Cover)

 

♥Reaper (Kapitel 7/Titelsong/NEU: Cover)

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Heyho an euch alle!!!^^

ich hab grad nix besseres zu tun, als Filme zu gucken und dabei kam mir bei einem eine Idee und möchte eigentlich auch gleich ohne großes Blabla zum Punkt kommen!!!^^

Viiiiiel Spaß beim Lesen!!!^^

P.S: Ich sollte für diejenigen, die den Begriff noch nicht kennen "Reaper" mal übersetzen. Reaper heißt nix anderes als Seelensammler und der Begriff wird euch gleich in der Kurzgeschichte erklärt!!!^^

Bescheid:

Feli
Zanessa...Fan...Forever_love
Ella
franzüüü@HSMfan
Judzz
myvib

Cover (Ein riesengroßer Dank nochmal an die geniale Brombeerchen!!!!)

Titelsong

♥Reaper

Prolog

Jeder kennt die Schöpfungsgeschichte der Bibel. Dort wird gesagt, dass Gott am Anfang den Himmel und die Erde schuf. Allerdings hatte der Typ, der das ganze schrieb dabei ganz vergessen, was mit dem Tod passierte. Der Wurde von Gott in ein Tongefäß gesteckt und von eine Kröte und einem Frosch bewacht. Warum ausgerechnet von den beiden kann ich bis heute nicht verstehen. Auf jeden Fall als Gott sich mehr der Erde zuwandte, zerbrach dieses Gefäß und seitdem müssen wir alle sterben. So wie ich. Ich starb am 5. August 2006, als ich beim Baden am See von einem Besoffenen mit einem Stein am Kopf getroffen wurde und ertrank. Warum ich euch das erzähle? Ich bin untot. Ich bin eine Seelensammlerin. Mein neuester Job ist es, die Seelen der kurz danach sterbenden Menschen einzusammeln und se dann in’ s Licht zu führen. Dort hat man ständig mit den Schicksalen anderer Menschen zu tun. Allerdings wusste ich nicht, wie sehr ich bald vom Schicksal getroffen wurde. Schicksal… manchmal konnte das Schicksal schon ein verdammter Drecksack sein. Denn nicht nur in meinem Leben, sondern auch in meinem Leben als Untote gab es einfach irgendwann Momente in denen man einfach nur sagen konnte: „Verdammte Scheiße!“ …. …. ….

Kapitel 1 Umzug

„Seattle?! Warum ausgerechnet Seattle?!“, rief ich völlig verzweifelt und sah ebenso verzweifelt einmal in die Runde. Und ich sah, dass ich damit das aussprach, was jeder dachte. „Schätzchen, bitte sei etwas leiser! Ich bin ja auch nicht grade glücklich über den Umzug, aber die von ganz oben haben hier eine neue Gruppe von Seelensammlern zusammengestellt und für noch mehr von uns war einfach kein Platz mehr. Und deswegen werdet… ihr nach Seattle versetzt.“ Ich sah Stan noch entsetzter an, als ich es eh schon tat. Stan war nicht nur der Boss unserer Truppe, sondern seit meinem Leben nach meinem Tod auch irgendwie wie ein Vater für mich. Wieder sah ich einmal in die Runde. Ich sah in die überraschten Gesichter von meiner inzwischen besten Freundin Ashley und Lucas, der grade unfreiwillig einen Blick auf seine Zähne gab, da er sich grade einen doppelten Cheeseburger in den Mund schieben wollte. „Soll das heißen du kommst nicht mit?“ Schweigend schüttelte er einmal den Kopf. „Das wollte ich euch erst verschweigen. Aber das kommt auch von ganz oben. Ich soll das neue Team unterstützen. Aber ihr kommt auch ohne mich zurecht. Außerdem bekommt ihr in Seattle einen neuen Boss.“ „So eine Scheiße!“ Erschrocken fuhr ich einmal herum. Solche Worte kannte ich nur von mir oder Lucas, aber nicht von Ashley. „Ich will hier in der Sonne von Miami baden. Und nicht im Wintermantel durch die Straßen von der anderen Stadt zu gehen!“

Aber alles Gemecker unsererseits nützte nichts. Ich hatte meine allerletzte Seele in Miami einzusammeln. Eine gewisse Person mit dem Namen T. Jackson. Immer wieder sah ich auf meinen Post- It- Zettel. Ich machte mir vor meinem Tod nie so wirklich Gedanken darum, was ich eigentlich schon in meinem alles Gutes getan hatte. Ich hoffte, dass T. Jackson es getan hatte, denn sein Leben sollte schon bald zu Ende sein. Immerhin hatte ich meinen Job erst abends zu erledigen und konnte mich noch von meinen geliebten Sonnenuntergängen am Meer verabschieden. Ich setzte mich an den Strand und ließ den Sand immer wieder durch meine Hände gleiten, als ich auf einmal von einer Stimme aus meinen Gedanken gerissen wurde. „Diese Momente sind doch das Beste an Miami, oder?“ Erschrocken drehte ich mich um und sah in das lächelnde, aber dennoch irgendwie erschöpfte Gesicht eines jungen Mannes. „Ja. Schade, dass sie vergänglich sind.“ Er nickte einmal. „Stimmt. Aber ist alles nicht irgendwie vergänglich?“ „Du bist ganz schön melancholisch für jemanden deines Alters.“ Wieder erntete ich nur ein Nicken. „Ich bin nicht grade einer, der glücklichsten Menschen der Welt. Tim Jackson.“ In mir klingelte es sofort. Unauffällig sah ich einmal auf meine Uhr. Gleich war es soweit. „Ich bin Vanessa. Und heute ist übrigens dein Glückstag!“ Ich berührte einmal seinen Arm. Die Art wie sich die Seele immer zeigte, faszinierte mich immer wieder. „Ich hab Hunger. Wollen sie auch einen Hot Dog?“ Ich schüttelte einmal meinen Kopf. Bei meinem letzten Job unter der Sonne wollte ich etwas professionell sein. Ich blieb sitzen, während Tim grade dabei war, seine letzte Mahlzeit zu holen. Und dann sah ich wieder dieses hässliche krötenartige Wesen, auch als Gruftling bekannt. Die tauchen immer dann auf, um Sachen in Bewegung zu bringen. Dieser hier stellte dem armen Tim nun einen Stein in den Weg. Blöd nur, dass er nicht auf den Boden guckte, als er sich grade den ersten Bissen in den Mund schob. Keiner versuchte etwas zu unternehmen, als er starb. Ich sah, wie sich seine Seele erhob und einmal etwas verwirrt dreinblickte. Grinsend sah ich ihn einmal an und ging auf ihn zu. „Hey, willkommen im Jenseits! Heute ist dein Glückstag!“ „Habe ich etwa was gewonnen?“ Ich lächelte einmal feierlich. „Klar, den Jackpot! Und jetzt geh in’ s Licht.“ Vor uns tat sich eine Art Tunnel auf, hinter dem sich immer etwas anderes schönes befand, was mir auf unbestimmte Zeit verborgen blieb. „Wirst du dort auch hin kommen?“ „Ja, irgendwann schon. Wenn meine Zeit gekommen ist.“ „Okay, ich werde warten.“

Irgendwie war dieser Job nicht so, wie die anderen. Das machte mich irgendwie ganz schön fertig. Langsamer als sonst schlenderte ich durch die Straßen nach hause. Ich wollte Abschied nehmen von Sonnenbrand, Kriminalität und Krokodilen und einfach wissen, was mich da in der Kälte erwartete. Wieder fiel mir dazu nur das Wort Schicksal ein. Dieses Wort verfolgte mich schon das ganze Leben. Man konnte ja schließlich schlecht sagen, dass ich zufälligerweise geboren wurde und zufälligerweise starb. Aber vielleicht hatte das Schicksal auch etwas Gutes! Vielleicht sollte ich den Umzug auch als etwas Positives sehen. Dementsprechend saß ich auch am nächsten Tag mit den anderen beiden im Flugzeug auf dem Weg in das bei uns verhasste Seattle. Obwohl ich nicht wusste, was das Schicksal da für mich bereit hielt. …. …. ….

Kapitel 2 Des Reaper’ s neuer Boss

Verschlafen öffnete ich meine Augen, als wir mit einem Ruck in Seattle landeten. Ich sah einmal aus dem kleinen Fenster, was meine Laune nicht grade steigerte. Draußen regnete es und in mir unterband ich grade das Verlangen stark protestierend in das nächstbeste Flugzeug, das zurück nach Miami in die Sonne flog. Grade hatten wir unsere Koffer abgeholt und einen Fuß aus dem Flughafen in die Richtung von unserer neuen Unterkunft gemacht, als mir auch schon eine Polizistin auffiel, die auf uns zu kam. „Egal was du von Miami aus hier rübergeschmuggelt hast, versuch es noch ganz schnell los zu werden!“, zischte ich Lucas zu, der ganz erschrocken drein blickte. „Seid ihr Ashley, Vanessa und Lucas?“, fragte sie uns mit einer dunklen, aber doch irgendwie warmen Stimme. Vorsichtig nickten wir einmal und ich warf noch mal kurz einen viel sagenden Blick zu Lucas und fragte ihn aufgrund einer nicht grade schönen Vorahnung: „Hast du uns da etwa schon mit reingezogen? Gott, wir sind noch nicht mal fünf Minuten hier und schon machen wir Bekanntschaft mit der Polizei!“

Sie kam etwas näher auf uns zu und erst jetzt erkannte ich, dass sie zwar etwas kleiner, aber dennoch sehr präsent. Sie lächelte uns einmal an. „Keine Panik. Ich will euch nicht verhaften. Noch nicht! Auf Anweisung von ganz oben soll ich euch hier abholen. Wir bekommen einen neuen Boss und ich bin genau das gleiche wie ihr. Also, wollt ihr einsteigen oder Wurzeln schlagen?“ Wow, was für ein Empfang! Wortlos und schnell packten wir unsere Sachen in den Kofferraum des Wagens und schon fuhren wir in einer Mordsgeschwindigkeit in einen der Stadtteile, wo sich die Leute vor Geld kaum retten konnten. Ohne auch nur einmal nach hinten zu gucken meinte die Frau auf einmal: „Ich hab mich vorhin noch gar nicht vorgestellt! Ich bin Roxy.“ Wir hielten vor einem Restaurant und ich konnte mir eigentlich schon denken, was für einen Typen wir als Boss bekamen. Ohne große Worte zu verlieren wurden wir gleich sofort von einem der Kellner zu einem großen, runden Tisch gebeten. Alles war schon so gedeckt, dass ich eigentlich nix anfassen wollte. „Das ist doch mal ein Ort, wo man den Tag besprechen kann! Dagegen ist unser alter Treffpunkt im Steakhouse nun wirklich nix.“, hauchte Ashley mir total geblendet entgegen. Aber im Gegensatz zu ihr und ganz offensichtlich auch den anderen ließ ich mich nicht so leicht täuschen. Sparsam zuckte ich einmal mit meinen Achseln und meinte trocken: „Also ich mochte die Steaks.“ Hinter mir hörte ich auf einmal eine zarte männliche Stimme murmeln. „Natürlich kaufen wir diese Aktien. Aber ihr regelt das ja alles, ich muss mich jetzt um etwas anderes kümmern.“ Der dazugehörige Körper ließ mich vollkommen kalt. Er roch nach ekeligem, aber teurem Eau de toilette und steckte in einem maßgeschneiderten Anzug. „So, ihr seid also die Leute die mir zugewiesen wurden?“, fragte er geschäftig. Wir nickten einmal. „Gut. Ich bin übrigens Albert. Ihr werdet euch auf Veränderungen einstellen müssen. Steve und Rube mochten zwar ihre Vorliebe zum Post- It- System gehabt haben, aber bei mir herrscht der Fortschritt! Mit mir als Boss wird das alles viel effizienter. Sollte ich mal nicht hier sein, ist dieser Tisch immer auf meinen Namen reserviert. Ich übergebe euch jetzt eure neuen Kommunikationsmittel. Weitere Informationen werden folgen, nur jetzt habe ich keine Zeit mehr. So viele Geschäfte, so wenig Zeit.“, sagte er und verschwand wieder. Wie gelähmt starrte ich einmal auf mein neues Handy.

Es war eigentlich nicht schlecht, aber trotzdem fragte ich mich, was der ganze Kram eigentlich sollte. In solchen Situationen vermisste ich manchmal ganz schön meine Familie. Für sie war ich schon seit vier Jahren tot. Ich durfte mit ihnen keinen Kontakt aufnehmen. Das war das härteste an meinem neuen Leben, aber irgendwie gewöhnt man sich daran. Und es fiel mir erst schwer, das zu glauben, aber bestimmt würde ich mich auch an Steve und seine Geschäfte gewöhnen. So war das eben. …. …. ….

Kapitel 3 Mein Leben, mein Job und ich

Allerdings wusste ich nicht, wie schnell sich die Dinge manchmal ändern konnten. „Gott sei Dank haben wir heute noch nichts zu tun. So viel Zeit hat Albert uns dann doch noch gelassen.“, sagte ich und machte mir dabei keine Mühe, meine Laune zu verbergen. „Sonst wären wir jetzt auch ziemlich am Arsch gewesen.“, sagte Lucas und sah einmal aufmunternd in die Runde. „Nette Ausdrucksweise. Wie oft werde ich ihn hier wohl hinter Gitter bringen?“ Fragend sah Roxy einmal in die Runde. „Einmal in der Woche. Wenn du Pech hast, siehst du ihn zweimal in der Woche in ner Zelle.“, meinte Ashley grinsend. „Na dann kann ich mich ja auf was freuen… Sag mal, weiß eigentlich irgendjemand von euch, wie man diese Dinger hier bedient?“ Wieder sah sie fragend in die Runde. Ich starrte einmal auf das kleine Plastikteil in meiner Hand. Ich war zwar tot, kannte mich aber etwas mit Technik aus. Und nachdem ich ihr einmal kurz das Handy erklärte, machten wir uns auf, um unsere neue Wohnung zumindest schon mal etwas zu erkunden.

Als wir schließlich vor einer riesengroßen, luxuriösen und vor allem neuen Eigentumswohnung Wohnung standen, wurde mir schließlich etwas klar: Wir würden alle zusammen in einer Wohnung wohnen! Dies war wieder einer der Momente in denen ich einfach nur stöhnend los wurde: „Oh Scheiße!“ Denn ich wusste, dass ich es mit Ashley und vor allem mit Lucas nicht lange aushalten würde. Deswegen war ich auch umso glücklicher, als ich von Albert eine SMS bekam, in der mein neuster Arbeitsplatz stand. Ich sah es als Ironie an, dass die da eine quasi Untote als Krankenschwester einstellten. Nur irgendwie wunderte es mich, dass dieses Krankenhaus anscheinend nicht in Seattle war. „Leute? Könnt ihr mir vielleicht mal verraten, wo meine neue Arbeitsstelle ist?“, fragte ich die anderen, als wir am späten Nachmittag zusammen saßen. Vorsichtshalber zeigte ich die Adresse dazu und war erstaunt, als Ashley sich meldete. „Ich kann dir da glaube ich weiter helfen. Weißt du, ich kenne da genau die richtigen Leute, die in dem Ort leben und einer von ihnen arbeitet auch dort im Krankenhaus. Das wäre doch immerhin ein Anfang, oder? Ich glaube, wir sollten die Zeit hier heute nicht vertun und einfach mal die Leute besuchen. Du könntest einen ersten und vor allem guten Eindruck hinterlassen. So etwas kommt immer gut an.“, sagte sie voller Enthusiasmus. Und ehe ich auch nur die geringste Spur des Widerstandes in mir spüren konnte, saß ich auch schon im Streifenwagen von Roxy und fuhr zu meinem neuen Arbeitsplatz.

Irgendwie hätte ich mir das am Morgen noch schwer vorstellen können- wahrscheinlich hätte ich demjenigen noch den Vogel gezeigt- aber irgendwie ging es noch abgeschiedener und vor allem dunkler. Mich wunderte, dass Ashley selbst in dieser Dunkelheit nicht auf ihre Sonnenbrille verzichten wollte. Wahrscheinlich waren das noch ihre Miami- Allüren. „Du kannst die Sonnenbrille auch ruhig abnehmen. Hier erkennt dich keiner. Es sei denn, er befürchtet, dass er von FBI oder schlimmeren verfolgt wird.“ Ich warf einen Blick auf das Ortseingangsschild, an dem wir grade vorbei fuhren. „Forks.“, murmelte ich und zeigte damit, dass ich immer noch nicht so ganz mit dem Umzug einverstanden war. Aber was konnte ich daran jetzt noch ändern? Ich wusste ja nicht, was ich alles noch so erwarten sollte. …. …. ….

Kapitel 4 Ich liebe ein Landei

Mürrisch musterte ich die an uns vorbei rauschenden kleinen Häuschen. Irgendwo hatten die zwar auch ihren eigenen Charme, aber in dem Moment hasste ich einfach alles, was auch nur irgendwie mit dem Ort zu tun hatte. „Na, ist doch total idyllisch hier!“, meinte Roxy und sah mich einmal kurz aber aufmunternd lächelnd an. „Sonnenuntergänge am Strand sind idyllisch. Einfach nur auf’ s Meer gucken zu können ist idyllisch, aber das hier ist einfach nur trist!“, meckerte ich. „Find dich mit dem Ort ab, Schätzchen. Glaub mir, es gibt schlimmeres!“ Wow, als ob mich das in dem Augenblick auch nur eine Sekunde lang beruhigt hätte. Allerdings sollte sich das schnell ändern, als wir vor dem für so ein Provinznest eigentlich viel zu großen Krankenhaus standen.

„Das ist also das Krankenhaus in dem ich bald arbeiten soll? Da brauch ich ja nen Lageplan um mich da drin zurecht zu finden. Und selbst DAMIT werde ich wahrscheinlich noch ein Jahr brauchen.“ Langsam schritt ich durch die Gänge, um mir auch ja alles zu merken. Einen Lageplan würde mir bei diesem Gewirr schon richtig gut brauchen. Wir standen schließlich irgendwann vor einem kleinen Raum. „Mir wurde gesagt, dass wir hier warten sollen. Dein neuer Chef wird hier bald garantiert auftauchen.“, meinte Ashley gut gelaunt und ließ sich elegant in einen dieser Plastiksitze fallen. Langsam schritt ich immer wieder vor ihr auf und ab. Dieses Warten hasste ich in solchen Situationen immer. Grade hatte ich mich einmal umgedreht, als ich auch fast schon mit einem vom Pflegepersonal zusammengestoßen wäre. „Hey, immer langsam laufen und schön die Augen nach vorne und nicht auf die Füße richten! Sonst landen Sie irgendwann noch als Patientin in einem der Zimmer hier.“, hörte ich ihn sagen. Mein Blick wanderte langsam von seinem wunderschönen Lächeln zu seinen ebenfalls wunderschönen blauen Augen. In diesem Moment war ich verdammt froh, dass sich mein Aussehen im Wesentlichen nicht von meinem Aussehen als Sterbliche unterschied. „Sie sind neu hier, stimmt’ s?“ „Ja. Ich fang hier neu an. Merkt man das etwa?“ Er lächelte und sah mir einmal direkt in die Augen. „Vielleicht könnte ich dir die Stadt mal etwas zeigen. Natürlich nur wenn du möchtest und sich die Gelegenheit dazu bietet. Also, was hältst du von dem Angebot?“ „Die Stadt zeigen? Ich bin eben grade mit dem Auto durchgefahren und hab alles gesehen. Aber klar, warum nicht? Immerhin lerne ich so alles noch besser kennen.“, sagte ich und lächelte ihn an. Warum sah er auch so verdammt gut aus? Ich bekam so ein komisches Gefühl im Bauch. Oder um es anders auszudrücken: Ich hatte mich in eines der Landeier verliebt.

Ich sah ihm eine ganze Weile hinterher und bekam dabei gar nicht mit, wie jemand auf uns zu kam. Erst als ich die Schritte aus der Nähe hören konnte, drehte ich mich in die Richtung um. Ich sah, wie ein blonder Mann mit einem väterlichen Grinsen auf mich zu kam. Und mit jedem Schritt, den er auf mich zu machte, erkannte ich, dass er ein fast makelloses Aussehen hatte. „Du musst Vanessa sein, oder? Ich bin Dr. Cullen. Ashley hat mich bereits über eure Situation informiert. Ich freue mich sehr, euch hier willkommen zu heißen. Und heute Abend seid die Gäste von mir und meiner Familie. Oh und Ashley: Sieh dies ruhig als ein `Willkommen zurück` an!“ Irgendwie verstand ich den letzten Satz von ihm nicht, da ich eigentlich so ziemlich alles aus ihrem Leben kannte. Aber schließlich konnte ja jeder so seine kleinen und großen Geheimnisse haben. …. …. ….

Kapitel 5 Untote unter sich

Wir wurden einmal freundlicherweise von Dr. Cullen durch das ganze Krankenhaus geführt und mit jedem Schritt wurde mir immer mehr klar, dass ich wirklich eine Karte brauchen würde. Grade waren wir wieder am Ausgang angekommen, als er uns auch schon wieder väterlich angrinste. „ So, mehr kann ich euch im Moment nicht zeigen, die Zeit drängt. Du kennst doch noch den Weg zu unserem Haus, oder Ashley?“ Ich sah, wie sie einmal grinsend nickte. „Gut, dann sehen wir uns heute Abend. Alice wird dich anrufen, wenn ihr kommen könnt. Also, bis dann!“, sagte er und kurz nachdem er verschwunden war, kam auch schon der Typ vom Pflegedienst auf mich zu. Fragend sah er einmal hinter Dr. Cullen hinterher. „Ich will mich ja nicht in eure Angelegenheiten einmischen, aber… ich weiß nicht, wie ich es euch sagen soll, aber irgendwas an ihm und seiner Familie ist so ziemlich jedem hier in Forks nicht so ganz geheuer. Teilweise meinen die Leute hier im Ort sogar, dass die Cullens keine normalen Menschen sind. Sie sind irgendwie… anders.“ Ich schmunzelte einmal. „ Glaubst du denn, dass anders sein schlecht ist?“ er überlegte einmal kurz und sagte dann: „Nein. Anders sein kann ab und zu auch mal ganz spannend sein. Irgendwie aufregend.“ Dabei fing er an zu grinsen und steckte mir einen kleinen, ordentlich gefalteten Zettel in meine Jackentasche. Und schon verschwand er mit einem Grinsen zu seinem Auto.

Den ganzen Tag verbrachten wir schließlich (und sehr zu Lucas’ Freude) in einem kleinen Diner etwas außerhalb des Ortes. Irgendwann, als wir schon angefangen hatten die vorbeifahrenden Autos nicht nur zu zählen, sondern auch nach Farbe, Größe und Marke zu unterscheiden und dabei gar nicht bemerkten, wie schnell der Tag in so einem miefigen Restaurant vorbei gehen konnte, bis schließlich Ashley’ s Hand klingelte. „Leute, auf geht’ s! Wir besuchen jetzt alte Freunde von mir.“ Als sie dies sagte, bemerkte ich neben ihrem Lächeln, dass man in ihrer Stimme deutlich hören konnte, dass sie sich sehr darüber freute, die uns noch unbekannten Personen wieder zu sehen. Wir fuhren wieder an den mir nun schon etwas bekannteren Häusern vorbei, aber dieses Mal hielten wir an einem Haus, das irgendwie nicht so wirklich zu den anderen passte. Es war modern und entsprach schon definitiv mehr nach meinem Geschmack als all die anderen Häuser hier. Mit jedem Zentimeter, mit dem wir uns dem Haus näherten, wurde Ashley immer nervöser. Wir anderen hatten grade einen Fuß aus dem Auto gehoben, als sie auch schon sehr elegant aus dem Auto ausgestiegen war und an der Tür klingelte. Erstaunlicherweise hatten wir noch genügend Zeit um auszusteigen, als uns die Tür auch schon geöffnet wurde. „Hey Alice!“, sagte Ashley der Frau zur Begrüßung und beide fielen sich einmal in die Arme. Wir anderen drei gingen neugierig auf den Eingang zu und ich erkannte eine junge, dunkelhaarige Frau, die uns alle freundlich anlächelte. „Ihr müsst dann also Vanessa, Roxy und Lucas sein. Hallo!“, sagte sie und kam auf uns zu. Sie umarmte uns einmal, was mich etwas verwirrte. „Ich bin Alice. Und bevor ihr fragt: Meine Begrüßung fiel deswegen so aus, weil ihr auch Freunde von Ashley seid. Also, kommt rein. Die anderen warten schon auf euch!“

Ich ließ die anderen etwas vor gehen und zog Ashley zu mir. „Kannst du mir vielleicht mal verraten, woher ihr euch kennt?“ Auch sie lächelte mich einmal seufzend an. „Na ja, eigentlich wollte ich mit niemandem mehr darüber reden, aber kurz nach meinem Tod machte ich wie fast alle von uns eine verdammt schwere Phase durch und die Versuchung, meine Familie, Freunde und so einfach zu besuchen als ob nichts wäre, war immer wieder nur zu groß. Ich zog einfach so umher und landete schließlich bei Carlisle und Esme. Sie nahmen mich auf und waren von da an so etwas wie eine Ersatzfamilie für mich. Und dann sollte ich irgendwann nach Miami.“ Dabei sah sie einmal traurig auf ihre Füße. „Wow… du hast mir noch nie deine Geschichte erzählt. Und jetzt kann ich das verstehen. Aber irgendwas kommt mir an dem Verhalten der Leute hier total komisch vor, wenn sie auch nur den Namen Cullen hören. Kannst du mir vielleicht verraten, warum?“ Erstaunlicherweise sah sie mich jetzt mit einem geheimnisvollen Grinsen an und meinte: „Sagen wir es mal so: Die Cullens sind genau so untot wie wir und doch anders. Aber den Rest musst du schon selbst herausfinden.“…. …. ….

Kapitel 6 Verliebt mal 2

Irgendwas an dieser Aussage beunruhigte mich etwas, aber ich entschloss mich erst dann ein Urteil über die Cullens zu bilden, wenn ich die anderen gesehen hatte. Neugierig schritt ich ganz langsam zu den anderen und versuchte dabei so viele Eindrücke wie möglich zu sehen. Anscheinend taten Roxy und Lucas dies auch, da ich immer wieder sehen konnte, wie sie entweder Blicke zum Haus oder zu Alice warfen. Langsam und neugierig gingen wir immer in’ s Haus. Und irgendwie stellte ich fest, dass meine Vorstellung von so einem Kleinstadthäuschen nicht nur von Außen sondern auch von innen absolut nicht mit meinen Vorstellungen übereinstimmte. Denn irgendwie sah das alles für so einen Ort und für meine etwas engstirnigen Vorstellungen etwas zu modern und ein kleines Bisschen deplatziert aus. Aber das sollte sich bestimmt ändern, da ich bestimmt noch öfters hier sein würde.

Trotzdem musste ich aber sagen, dass das Gebäude von innen doch irgendwie eine gewisse Wärme aus. Und das lag nicht nur daran, dass sich Ashley hier gleich sofort so heimisch fühlte. Aber irgendwie konnte ich es ihr auch nicht verübeln, als ich den Rest der Cullens kennen lernte. Grade standen wir im Wohnzimmer, wo ich einmal neugierig in die Runde sehen konnte. Ich sah in das Lächelnde Gesicht von Dr. Cullen und in die ebenfalls freundlich lächelnden, aber dennoch fragenden Gesichter von drei jungen Männern und einer Frau. „Ah, da seid ihr ja! Willkommen in unserer Familie! Und willkommen zurück, Ashley. Alice hat schon gesehen, dass ihr kommt und uns davon erzählt!“, sagte eine dunkelhaarige, etwas älter aussehende Frau, die genau so wie Dr. Cullen ein makelloses Gesicht hatte, in dem sich ein warmes, freundliches Lächeln abzeichnete. „Ihr müsst dann Vanessa, Roxy und Lucas sein! Willkommen in Forks! Setzt euch doch erstmal und erzählt doch mal, was euch ausgerechnet hier her verschlagen hat!“ Grade hatten wir uns hin gesetzt und sozusagen einen Teil unserer Lebensgeschichte erzählt, als es schließlich an der Tür klingelte und noch ein weiterer Gast in den Raum kam. Ich konnte zwar förmlich die plötzliche Anspannung im Raum spüren, merkte aber nebenbei auch, dass er freundlich empfangen wurde.

Aufmerksam sah ich einmal von oben nach unten an ihm runter. Er trug eine etwas abgewetzte, braune Lederjacke, eine verwaschene und zerrissene Jeans und farblich zur Jacke passende Cowboystiefel. Er fuhr sich einmal grinsend durch seine blonden Haare und sagte dann: „Hallo Leute. Ihr wisst, was das für ein Zeichen ist, wenn ich hier bin, oder?“ Er sah zwar besorgt aus, aber seine wohl klingende Stimme gab mir einfach gefühlstechnisch den Rest. Schon wieder sah ich alles durch die rosarote Brille. Das war schon das zweite Mal in so kurzer Zeit, dass ich mich verliebt hatte. Warum ich das jetzt schon zum zweiten Mal sagen konnte? Ganz einfach! Auch bei ihm bekam ich das erste Mal seit einer sehr langen Zeit, dass ich ein gewisses Kribbeln in der Magengegend spürte und an diesem Abend einfach nicht die Augen von ihm lassen konnte, ohne am Anfang auch nur zu wissen, wer oder was er überhapt war. …. …. ….

Kapitel 7 Zwischen den Stühlen

Ich sah einmal in die Runde und sah in überwiegend ernste und zugleich besorgte Gesichter. „Wie ich sehe, habt ihr grade Besuch, aber ihr kennt ja mein Anliegen. Und ich glaube, das es etwas mit eurem Besuch zu tun hat.“, sagte er irgendwie etwas abwertend, aber mit einem kleinen Lächeln im Gesicht. „Wo bleiben eigentlich meine Manieren? Ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt! Ich bin Phil Simons. Ich bin Sänger und Lebenskünstler. Und das schon seit weit über hundert Jahren.“ Nachdem ich mich noch einmal in seinen Augen verloren hatte, fand ich so langsam wieder zu meiner Sprache zurück. „Sag mal, was meintest du eigentlich eben grade damit, dass wir etwas mit deinem Besuch hier zu tun haben?“ Er grinste mich einmal an. „Nicht direkt ihr, sondern vielmehr eine Person, die ihr kennt. Also macht euch da mal keine Sorgen drüber. Ihr seid mit meiner Bemerkung grade nicht gemeint.“

Irgendwie konnte ich an diesem Abend meine Augen nicht von ihm lassen. Alles faszinierte mich an ihm, so als ob er nicht von dieser Welt war. Und ich freute mich, als ich hörte, dass Phil auch hier bleiben würde. So hatte ich die Chance, ihn ab und zu zumindest für einen kurzen Moment zu sehen. Grinsend sah ich ihn an und für einen minimalen Augenblick trafen sich unsere Blicke. „Entschuldigt uns bitte, aber ich glaube, dass ich mit ihr hier einmal alleine sprechen möchte.“, sagte Phil und zog mich mit seiner ungewöhnlich kalten Hand zu sich heran. Nachdem wir etwas weiter von den anderen entfernt standen, sah er mich noch einmal an und sagte: „Weißt du was? Irgendwas fasziniert mich an dir. Du bist einfach nicht wie die anderen Reaper in deinem Team.“ Eigentlich wären mir bei diesen Worten viele Antworten eingefallen, aber bei ihm war das etwas anders. „Danke. So etwas hört man selten. Eigentlich habe ich sowas noch nie gehört.“ Er lächelte mich einmal an, worauf hin ein langes, peinliches Schweigen folgte. Tot zu sein kann manchmal halt sehr hinderlich sein. Schließlich meinte ich, nur um das Schweigen zu brechen und um meine Ungewissheit endlich los zu werden: „Sag mal, ich habe da eine Frage, die mir im Kopf herumschwirrt, seitdem ich das erste Mal die Cullens und dich gesehen habe. Was seid ihr für Wesen?“ Sein warmes Lächeln wurde ein kleines Bisschen weiter. „Endlich stellt mir mal einer in einem vernünftigen Ton diese Frage. Ich bin genau so tot wie du es bist. Nur ich bin kein Reaper… ich bin ein Vampir. Und das schon seit ca. 195 Jahren. Ich kann dir das Datum so gut sagen, weil ich als Soldat der niederländischen Armee damals für England in der Schlacht bei Belle Alliance verwundet und im Lazarett ausgerechnet von einem Vampir von meinem Leiden befreit wurde.“ „Du bist in der Schlacht von Waterloo also für die normalen Menschen gefallen?“ Er nickte einmal. „Ja.“ „Und musst du… die Menschen auch jagen?“ Da lachte er einmal hohl und schüttelte den Kopf. „Sowas mach ich schon seit etlichen Jahrzehnten nicht mehr. Aber falls du wissen willst wovon wir uns ernähren, lass es mich mal so ausdrücken: Für einige von uns können- ebenfalls wie für euch- Tiere als Nahrungsquelle sehr nützlich sein.“

Damit ließ er mich alleine und rauschte wieder zu den anderen ab. Wow, ich als Untote hatte mich in einen verliebt, der fast ein Leidensgenosse von mir war. Eigentlich war das ja ne gute Voraussetzung, aber irgendwas ließ mich an meinen Gefühlen zweifeln. Aus irgendeinem mir unbekannten Grund griff ich in meine Hosentasche und zog den Zettel von dem Pfleger heraus. Aber dies sollte ein Fehler sein. Hier ist meine Nummer, falls sie mal jemanden brauchen, der sich in Forks auskennt! Zac. Schnell las ich mir immer wieder diesen Satz mit der dazu gehörigen Nummer durch. Zac… so hieß er also. Und er wollte sich also mit mir treffen. Er wusste damit gar nicht, was er in mir für ein Chaos anrichtete. …. …. ….

Du hast Luxuslärm als

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Du hast Luxuslärm als Titelsong genommen.
Du weißt ja nicht was du da gemacht hast.
Naja nichts weltbewegendes, ich mag die Band nur total gerne.
Aber den Prolog mag ich noch lieber.
Und es ist doch wohl selbstverständlich, das du mir Bescheid gibst,
oder?
Hab Dich lieb
Feli

wow klingt wirklich sehr

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wow klingt wirklich sehr interessant

mach schnell weiter

und du musst mir einfach bescheidsagen

dafür jetzt schon einmal danke

lg Marie

sehr schön =) auch dein

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sehr schön =)
auch dein Schreibstil.
würd mich auf mehr freuen,
wär natürlich auch ganz lieb wenn du mir bescheid gibst =)

Ella

woow ... echt wundervoll

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woow ...
echt wundervoll geschrieben ;)
Sagst du mir pls Bescheid?
lg
Franzi.

So, Du willst bestimmt meine

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So, Du willst bestimmt meine ehrliche Antwort, Meinung,oder?
Mach schnell weiter, mein Alice-Suchti.
Hab Dich lieb.
Toffifee!!

toller erster Part mach

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toller erster Part
mach schnell weiter

und danke fürs bescheid sagen

Ohhh man Kristin. Ich bin

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Ohhh man Kristin.
Ich bin begeistert.
Ich hoffe du machst schnell weiter.
Damit ich Freitag ganz viel lesen kann.
Hab Dich lieb
Feli

Die Story ist einfach nur

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Die Story ist einfach nur super! Genial! Fantastisch!
Könnte ich Bescheid bekommen?

lg

Im Leben braucht man nur 2 Freunde. Einer, der mit dir ins Gefängnis geht und einer, der die Kaution zahlt!

Tanja und Lena, ich liebe euch und will euch nie verlieren!!!

wow toller neuer Part mach

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wow toller neuer Part

mach schnell weiter

Wow ich bin beeindruckt mal

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Wow ich bin beeindruckt
mal wieder ein toller Part xD
diese Roxy ist ja echt mal sympatisch :D
also hau in die Tasten

lg Ella

 

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